Tag Archive | "Kali und Salz"

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K + S Finanzvorstand geht überraschend…


Jan Peter Nonnenkamp verlässt die K + S AG überraschend, obwohl der Vertrag noch bis Mai 2012 läuft. Damit dürften die Aktionäre von Kali und Salz etwas beunruhigt sein, denn meistens heißt es nichts Gutes wenn ein Finanzvorstand das Unternehmen spontan und während seiner Amtszeit verlässt. Über die Hintergründe für das Ausscheiden machte das Unternehmen keine Angaben, was ich in diesen Zusammenhang für etwas ungeschickt halte. Erst kürzlich hat der Salz- und Düngemittel Hersteller seinen Aktionären eine leicht erhöhte Dividende in Aussicht gestellt. “Wenn man in diesem Jahr einen höheren Gewinn als im Vorjahr ausweisen könne” wäre dies eine Grundlage für Gespräche darüber, hieß es damals. Ich persönlich fand diese vorsichtige Formulierung mit Hintertürchen bereits damals etwas merkwürdig.

K + S ist und bleibt für mich eines der interessantesten Unternehmen im DAX, dennoch lassen die jüngsten Nachrichten etwas aufhorchen und mich persönlich deutlich vorsichtiger werden. Wir haben ja alle schon die berühmten Pferde vor der Apotheke gesehen…Charttechnisch betrachtet ist die Aktie im Moment überverkauft so wie die meisten anderen Titel auch. Eine solide Unterstützung sollten Kurse im Bereich um die 35,- Euro bieten. Ein Einstieg drängt sich jedoch unserer Meinung nach hier im Moment nicht auf, zumindest solange bis die Unternehmensführung eine vernünftige Erklärung für den schnellen Abgang Nonnenkamps geliefert hat. Grundsätzlich gibt es genügend andere Titel, die günstiger bewertet sind und weniger Unsicherheiten im Gepäck haben.

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Yara International weckt bei K+S Phantasien…


Der norwegische Düngemittelhersteller Yara International ASA gab heute bekannt, dass der Gewinn im dritten Quartal kräftig gesteigert werden konnte. Insbesondere eine deutliche Verbesserung bei den Margen führte zu einem überraschend positiven Ergebnis. Der Nettogewinn belief sich nach Abzug von Minderheitsanteilen auf 3,57 Mrd. Norwegische Kronen bzw. 12,42 NOK pro Aktie, gegenüber 1,93 Mrd. NOK bzw. 6,68 NOK pro Aktie im Vorjahr. Yara profitierte im letzten Quartal insbesondere von einer weiterhin sehr starken Nachfrage aus Lateinamerika und Asien.

Vor Währungs- und Sondereffekten lag das Ergebnis bei 9,13 NOK gegenüber 5,00 NOK im Vorjahreszeitraum pro Aktie. Der Gesamtumsatz erhöhte sich indes von 16,53 Mrd. NOK auf 21,18 Mrd. NOK. Das operative Ergebnis kletterte auf rund 4,4 Mrd. NOK (Vorjahr: 1,40 Mrd. NOK). Das EBITDA erreichte im Berichtszeitraum 5,44 Mrd. NOK (Vorjahr: 2,49 Mrd. NOK) bzw. 4,21 Mrd. NOK (Vorjahr: 2,54 Mrd. NOK) vor Einmaleffekten.

Mit diesen äußerst starken Zahlen dürfte Yara nun für ordentliche Phantasie in dem Sektor gesorgt haben. Auch eine K + S AG dürfte in den letzten Monaten von der wachsenden Nachfrage profitiert haben, was sich auch in den nächsten Quartalszahlen zeigen sollte. Sollte das Zahlenwerk des deutschen Düngemittelherstellers ähnlich stark ausfallen, dann sind hier schnell deutlich höhere Notierungen möglich.

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Kali + Salz – wieder richtig gut im Geschäft


Die Kali und Salz, K+S Aktie konnte sich in den vergangenen beiden Handelstagen ebenfalls wieder deutlich nach oben bewegen. Nachdem zwischenzeitlich das untere Bollinger Band bei 51,50 Euro getestet wurde und auch die 200 Tage Linie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr weit entfernt war drehte die K+S Aktie deutlich nach oben, was als bullisches Zeichen zu werten ist. Fundamental ist sowieso weiterhin alles in Ordnung bei dem Düngemittel- und Salzproduzenten. K+S ist gut in das laufende Jahr gestartet, und verbuchte im ersten Quartal einen deutlichen Umsatzanstieg um satte 16 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Beim operativen Ergebnis  konnte man sogar um 44 Prozent auf 384 Millionen Euro noch deutlicher zulegen. Das Ergebnis je Aktie kletterte auf 1,42 Euro..

Gut zu erkennen ist das jüngste Kaufsignal bei der Aktie, die nun wieder Richtung 56,- Euro ansteigen sollte. Mittelfristig trauen die Analysten sogar noch deutlich mehr zu. So sieht Chevreux die Aktie momentan in Richtung 65,- Euro marschieren, die WestLB sogar bis 70,- Euro. Ich schließe mich dieser Meinung an! Der Markt für Düngemittel floriert weiterhin bei wieder steigenden Preisen. Kali + Salz ist in diesem Markt hervorragend aufgestellt und wird auch künftig von der wachsenden Nachfrage nach Lebensmitteln profitieren können. Wir haben eine erste Positionen unter 52,- Euro gekauft!

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Zahlenreigen bei E.ON, K+S, Linde, VW, Deutsche Post, Klöckner & Co und Münchener Rück


Positive Signale aus den USA konnten in der vergangenen Woche wegen des immer weiter steigenden Ölpreises nicht die erwünschte Wirkung an den Aktienmärkten entfalten. Dabei fielen die US Arbeitsmarktdaten am Freitag erstaunlich positiv aus. Sowohl die aktuelle Zahl der  Non-Farm-Gehaltsabrechnungen lag deutlich über den Erwartungen, als auch die US Arbeitslosenrate die nun bei 8,90 Prozent liegen soll. Erwartet wurde eigentlich ein erneuter leichter Anstieg von 9 auf 9,10 Prozent. Vorsichtige Anleger orakelten darauf hin bereits, das die FED nun nach der Stabilisierung des Arbeitsmarktes bald die Zinsen anheben könnte. Von einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes in den USA zu sprechen halte ich für deutlich verfrüht, von einer baldigen Änderung der US Zinspolitik auszugehen noch viel mehr.

Ebenfalls deutlich positiv präsentierte sich der ISM Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA. Zum wiederholten Mal in Folge signalisiert der Index für US Industriewerte wieder Wachstum. Mit 61,4 Punkten lag der Wert nun so hoch wie seit dem Jahr 2004 nicht mehr. Auch in Europa ist die Stimmung des verarbeitenden Gewerbes weiterhin hervorragend. Die Einkaufsmanager-Indizes von Italien, Deutschland, Frankreich und Euroland gesamt steigen weiter an. In der kommenden Woche werden wieder einige spannende Konjunktur- und Unternehmensdaten erwartet die durchaus kursbewegend sein können. Sowohl bei den Auftragseingängen der Industrie also auch beim Verbrauchervertrauen erwarten wir positive Signale. Spannend dürfte natürlich auch sein wie sich die US Arbeitsmarktdaten weiterhin entwickeln werden.

Von Unternehmensseite warten Anleger mit Spannung auf die Zahlen des Energieversorgers E.ON für das Gesamtjahr 2010 am Mittwoch, sowie die des Düngemittel-Herstellers K+S am Donnerstag. Ebenfalls am Donnerstag wird die Linde AG den 2010er Bericht, sowie Volkswagen die endgültigen Zahlen für 2010 präsentieren. Vorab hatte der Autobauer bereits verkündet, dass man mit 7,1 Milliarden Euro den Gewinn verdreifachen konnte. Es folgen noch Zahlen der Deutschen Post, was für Aktionäre der Deutschen Bank auch sehr interessant sein dürfte, sowie die Zahlen des Rückversicherers Münchener Rück. Aus der zweiten Reihe werden die Ergebnisse von Salzgitter, Klöckner & Co., EADS, Tognum, Symrise und Maschinenbauer GEA ihre Anleger wohl überwiegend erfreuen.

Alles in allem rechne ich eher mit einer positiven Woche, wenn sich der Ölpreis wieder etwas beruhigt. Natürlich bedingt dies auch eine Beruhigung der Situation in Nordafrika. Sicherlich ist es aber ratsam nach wie vor sehr vorsichtig zu agieren, und eingegangene Positionen genau zu beobachten, oder auf negative Veränderungen entsprechend entschlossen zu reagieren. Es bleibt holprig – von einer größeren Korrektur ist aber trotz des hohen Ölpreises wohl erst einmal nicht auszugehen.

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Kali und Salz traut sich wieder viel zu


Der Düngemittel- und Salzproduzent Kali+Salz hat heute sein Zahlenwerk vorgelegt, und konnte auch im zweiten Quartal von der wieder deutlich anziehenden Düngernachfrage profitieren. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn wurden kräftig gesteigert. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres kletterte der  Gewinn auf 97,5  nach einem Fehlbetrag von 44 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz legte dank der wieder stärker anziehenden Nachfrage nach Dünger, und des durch einen Zukauf gestärkten Salzgeschäftes um stolze 43 Prozent auf 1,059 Milliarden Euro zu.

Für das Gesamtjahr geht Konzernchef Norbert Steiner weiter von einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisplus aus. Die Erlöse dürfte 2010 auf 4,6 bis 5,0 Milliarden Euro klettern, während das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern auf 550 bis 600 Millionen Euro zulegen sollte. Im Jahr 2009 hatten K+S 3,6 Milliarden Euro umgesetzt und operativ 238 Millionen Euro verdient. Wegen der im Vergleich zum Krisenjahr 2009 wieder höheren Nachfrage erhöhten die Kasseler ihre Prognose 2010 erneut auf 7,0 nunmehr Millionen Tonnen, nachdem im Vorjahr lediglich Tonnen Kalisalze abgesetzt wurden.

Auch wir haben auf Grund dieser guten zahlen und des deutlich verbesserten Ausblicks unsere Einschätzung zu dem Unternehmen nun überarbeitet, Die K+S Aktie dürfte somit für längerfristig orientierte Investoren wieder interessant geworden sein. An schwachen Tagen werden wir somit wohl in den kommenden Wochen versuchen auch ein paar Stücke in unser Musterdepot zu buchen..

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Was ist los bei Kali + Salz?


Die Aktie von Kali und Salz scheint momentan resistent gegen jegliche Art von Marktbewegung zu sein.  Weder kann sie an den guten Börsentagen deutlich zulegen, noch stürzt der Titel an schwachen Tagen ähnlich stark ab wie andere Titel. Dennoch geht es stetig langsam abwärts mit den Aktien des Düngemittelherstellers. Bislang geschah dies unter “normalen” Umsätzen, gestern Abend jedoch wollte jemand in der Xetra Schlussauktion noch unbedingt über 2.200.000 Stücke der Aktie loswerden. Da es sich hier sicherlich nicht um einen der kleineren Player handelt, sollte einem dieser Umstand als Anleger zumindest zu denken geben…. Die letzten Analystenkommentare von Chevreux sprechen der K+S Aktie auch nicht unbedingt eine starke Performance in den kommenden Monaten zu. Das neue Kursziel für die K+S Aktie wurde auf fast die Hälfte des ehemaligen Ziels zusammengestrichen, und liegt nun bei 35,- Euro.

Auch bei den amerikanischen Vertretern der Branche, Potash und Mosaic sieht es nicht viel besser aus! Die gesamte Branche dürfte, laut Branchenkennern, in den kommenden Monaten unter sinkenden Kalipreisen zu leiden haben. Angepeilte Wachstumsraten von 10 Prozent, oder mehr, jährlich scheinen damit sehr ambitioniert zu sein. Charttechnisch hat sich die Situation bei K+S sicherlich, mit dem Unterschreiten der starken Unterstützungslinie bei 40,- Euro, deutlich ein getrübt. Die nächste Unterstützung sollte nun bei 35,- Euro liegen. Auf diesem Niveau können sich dann risikobewusste Naturen mit langem Atem ein paar Stücke ins Depot legen. Allerdings empfehlen wir dringend auch diese dann sehr eng abzusichern. Inzwischen befindet sich die Kali und Salz Aktie in einem mittelfristigen Abwärtstrend der noch bis 33,- Euro, später vielleicht sogar 28,- Euro führen kann. Die weitere Entwicklung hängt wohl auch hier von den kurzfristigen Geschehnissen der Aktien- und Devisenmärkte ab. Momentan bestimmt der Euro die Richtung von fast allem…dreht dieser wieder nach oben sollte auch die K+S Aktie den Richtungswechsel vollziehen können.

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