
Posted on 03 March 2011
Presseberichten zufolge will sich Schaeffler noch in diesem Monat von einem nennenswerten Aktienpaket des Automobilzulieferers Continental trennen. Die genaue Größe dieses Aktienpaketes steht offenbar noch nicht fest, letztlich will der Automechanik- und Wälzlager-Hersteller aber mehr als 50 Prozent an Conti behalten, hieß es. Derzeit hält das Familienunternehmen noch 75,1 Prozent an dem Hannoveraner Autozulieferer. Diese Meldung ist natürlich nicht ganz ohne, und könnte kurzfristig Druck auf die Aktie bringen. Bereits heute morgen taucht die Conti Aktie erneut bis auf die runde Marke von 60,- Euro ab, nachdem dieser Bereich sich gestern schon als gute Unterstützung erwiesen hat gehe ich davon aus, dass dieser auch heute wieder das Fundament sein wird.
Schaeffler dürfte die Aktien nicht ohne Plan in den Markt geben. Nach eigenen Angaben hat Schaeffler zumindest einen Großteil der Aktien für etwa 63,- Euro in der Bilanz stehen, und sicherlich wird man versuchen diesen Betrag bei einem Verkauf auch weitestgehend zu erreichen. Nach den heute veröffentlichten, hervorragenden Zahlen von Conti stehen die Chancen nicht schlecht, dass Schaeffler sogar etwas mehr für das Aktienpaket bekommen kann.
Im Geschäftsjahr 2010 setzte der Automobilzulieferer und Reifenhersteller insgesamt 26,047 Milliarden Euro um, was einer Steigerung von 29,6 Prozent entspricht. Nach einem negativen EBIT in 2009 von 1,04 Milliarden Euro kann Conti für das vergangene Jahr nun einen deutlich positives EBIT von 1,94 Milliarden Euro verbuchen. Ebenfalls gelang es der Continental AG die Nettofinanzschulden von 8,9 auf jetzt 7,32 Milliarden Euro deutlich zu verringern. Insbesondere den letzten Faktor halte ich für ganz wesentlich! Continental will trotz steigender Rohstoffkosten seine Schulden im laufenden Jahr weiter deutlich reduzieren. Am Ende des Jahres sollen die Verbindlichkeiten um mehr als eine halbe Mrd EUR auf weniger als 7 Mrd EUR schrumpfen, sagte der Vorstandsvorsitzende Elmar Degenhart.

Posted on 28 February 2011
Enttäuschung bei Bayer Aktionären! Belastungen in Milliardenhöhe wegen Schering drücken beim Chemie- und Pharmakonzern Bayer auf die Zahlen. Zwar konnte die Bayer Führung das Erreichen der selbst gesteckten Ziele verkünden, dennoch bleibt der Chemieriese damit wohl hinter den Erwartungen des Marktes zurück. Der Gewinn schrumpfte sogar von 1,36 auf glatte 1,3 Milliarden Euro. Grund hierfür waren in erster Linie die hohen Sonderbelastungen durch Rechtsstreitigkeiten und den Verzicht auf die Marke Schering, in Höhe von 1,7 Milliarden Euro.
Der Umsatz konnte hingegen um 12,6 Prozent auf 35,1 Milliarden Euro gesteigert werden. Bayer verwies hier insbesondere auf das erfolgreiche Kunststoffgeschäft des Konzerns. In dem Segmenten HealthCare lief es dagegen nicht so gut, ebenso wie im Bereich CropScience, was ein wenig überrascht. Für das laufende Jahr prognostiziert Vorstandschef Marijn Dekkers nur noch moderate Zuwächse von 35 bis 36 Milliarden Euro beim Umsatz sowie ca 7,5 Milliarden Euro beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung.
Das Zahlenwerk dürfte gezeigt haben, das der Konzern offenbar momentan an seine Grenzen stößt. Zwar werden die Sonderbelastungen in der nächsten Bilanz nicht mehr anfallen, und somit sollte auch das Nettoergebnis künftig besser aussehen, dennoch dürfte hier in nächster Zeit nicht mehr allzu viel Performance der Aktie zu erwarten sein. Charttechnisch hat der Titel in der letzten Woche ein Verkaufssignal generiert, und konnte sich auch am Freitag trotz des wieder deutlich gefallenen Ölpreises nicht erholen. Fällt die Bayer Aktie unter 54,80 Euro drohen weitere Abschläge in Richtung 53,50 und 52,25 Euro.

Posted on 31 January 2011
Nach den Zahlen ist vor den Zahlen – Solar Millennium veröffentlicht heute die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2009/2010 und liegt damit leicht über den angepassten Prognosen vom Oktober 2010. Aktionäre zeigten sich positiv überrascht, die Aktie legt heute wieder deutlich zu. Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009/2010 ein Konzern-Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern von etwa 700.000,- Euro nachdem im Vorjahr noch 52,3 Millionen erwirtschaftet wurden. Der bereits angekündigte EBIT-Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert vor allem aus einem verschobenen Finanzierungsabschluss für zwei geplante US-Kraftwerksprojekte in Blythe, der nun in der laufenden Berichtsperiode erwartet wird.
Solar Millennium wird künftig unter der “Betriebsleistung” den Verkauf von Genussrechten an Fonds als eigene Position „sonstige betriebliche Erträge“ ausweisen, um eine bessere Transparenz der Zahlen zu gewährleisten. Bisher flossen diese in die Gesamtsumme der Umsatzerlöse mit ein. Die Betriebsleistung setzt sich insgesamt zusammen aus den Positionen Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge, Bestandsveränderung, aktivierte Eigenleistungen und übrige betriebliche Erträge. Die Positionen werden jeweils separat ausgewiesen.
Oliver Blamberger, Finanzvorstand der Solar Millennium AG, erläutert die neuen Einordnungen im Jahresabschluss: ‘Mit der Kennzahl Betriebsleistung erhöhen wir die Transparenz unserer Berichterstattung und verbessern die Vergleichbarkeit zwischen den Berichtsperioden. Die Betriebsleistung spiegelt die Geschäftsentwicklung des Unternehmens wesentlich besser wider als der reine Umsatz. So beinhaltet sie zum Beispiel auch die aktivierten Projektentwicklungsarbeiten in Spanien und den USA, die zwar schon geleistet wurden, aber aufgrund der ausstehenden Anteilsverkäufe an große Investoren noch nicht umsatzwirksam abgerechnet werden konnten.’
Quelle: Solar Millennium AG

Posted on 25 January 2011
Der Siemens Konzern hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011 die Erwartungen der Analysten deutlich geschlagen und Rekorde bei Umsatz und Gewinn erzielt. Der Auftragseingang wurde somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 22,588 Milliarden Euro gesteigert. Der Umsatz legte um zwölf Prozent auf 19,489 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis stieg um 6 Prozent auf 2,229 Milliarden Euro. Das Ergebnis der fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich um 17 Prozent auf 1,787 Milliarden Euro und damit auf einen neuen Rekordwert. Unterm Strich blieb im ersten Geschäftsquartal ein Gewinn von 1,753 Milliarden Euro, nach 1,531 Milliarden Euro vor einem Jahr.
Siemens-Chef Peter Löscher gab sich zufrieden über die Entwicklung aller Regionen insbesondere die der Schwellenländern, und bestätigte den Ausblick auf ein gutes Gesamtjahr 2011. Allein aus China wurden 50% mehr Waren und Dienstleistungen bestellt als im Auftaktquartal des Vorjahres. Die Aufträge aus Indien legten um satte 160 Prozent zu. Die Siemens Aktie dürfte auch weiterhin ein Basisinvestment für Langfristinvestoren sein, und von der Entwicklung in den Schwellenländern überproportional profitieren. Allerdings bleibt abzuwarten, ob in naher Zukunft hier noch überproportionale Kurssteigerungen zu erwarten sind, da die Aktie bereits ordentlich gelaufen ist. Mit einem aktuellen KGV von über 14 gehört die Siemens Aktie wohl nicht mehr zu den ganz günstigen Titeln.
Zudem bleibt ein fader Beigeschmack. Siemens soll von Griechenland auf Zahlung von Schadenersatz wegen der Zahlung von Bestechungssgeldern verklagt werden, und dürfte somit mal wieder deutlich mehr in der Presse stehen, als Peter Löscher dies lieb sein kann. Dies könnte auch kurzzeitig auf dem Aktienkurs des Münchner Elektrokonzerns lasten. Operativ sollten auch die kommenden Quartale nicht enttäuschen, dennoch könnte die Luft spätestens ab einem Aktienkurs von 100,- Euro deutlich dünner werden…

Posted on 11 January 2011
Alcoa kann nicht so richtig überzeugen, dabei waren sich fast alle Experten einig, dass der Aluminiumkonzern spitzenmäßige Zahlen vorlegen würde. Und tatsächlich war das Zahlenwerk auch sehr gut. Alcoa profitierte im abgelaufenem Quartal weiterhin von einem Anstieg der Aluminium-Preise von fünf Prozent sowie Kostensenkungen die zu einer höheren Produktivität geführt haben. Das Unternehmen, unter der Leitung des ehemalige Siemens-Chefs Klaus Kleinfeld, hat einen Quartalsgewinn von 0,24 Dollar je Aktie eingefahren. Damit liegt man deutlich über der Analysten-Konsensprognose von 0,18 Dollar.
Der Gesamtgewinn des Konzerns lag bei 258 Millionen Dollar, der Umsatz von Alcoa ist im vierten Quartal 2010 um rund 7 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar geklettert. Alle in allem also ein gelungener Auftakt in die US Berichtssaison, dennoch verliert die Alcoa Aktie nachbörslich 1,7 Prozent. Es ist also gut möglich, das auch diese Quartalsberichts-Saison geprägt sein wird von Gewinnmitnahmen nach positiven Nachrichten.
Auch in Deutschland stehen bereits erste Unternehmen mit ihren Bilanzen in den Fokus. So stießen heute die Zahlen der Beiersdorf AG auf geteiltes Echo bei den Händlern. Zwar fielen die Umsätze 2010 etwas besser als von ihm erwartet aus, der Nettogewinn sei indes etwas hinter seinen Schätzungen zurückgeblieben. Die Prognose hat der Nivea-Hersteller aber erneut bestätigt.

Posted on 18 June 2010
Eine “runde” Woche geht zu Ende, und ich habe Ihnen heute mal fürs Wochenende noch ein kleines “Schmankerl” angehängt. Anyoption – der Handel mit binären Optionen mit hohen Gewinnchancen von bis zu 70% in wenigen Minuten. Was kompliziert klingt, ist in Wirklichkeit fast schon banal. Setzen Sie einfach einen kleinen Betrag, ab 25,- Euro darauf ob der Dax zur vollen Stunde höher oder tiefer steht. Ich habe mir bereits vor einigen Wochen ein Konto hier angelegt, und muss sagen es macht richtig Spaß!
Gerade an Tagen an denen das Börsengeschehen eher langweilig ist, vertreibt einem eine kleine Wette hervorragend die Langeweile. Probieren Sie es einfach mal mit etwas Spielgeld aus! Die Anmeldung ist völlig unkompliziert, und man kann gleich loslegen! Einfach auf den “Jetzt handeln” Knopf klicken, und schon gehts los!
