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Das Window Dressing hat bereits begonnen !


Am großen Verfallstag für Futures und Optionen, oder auch Hexensabbat, war nach längerer Pause mal wieder richtig Bewegung in den Kursen. Während sich die europäischen Indizes sehr gut gehalten haben und der Dax, wohl zur Überraschung einiger Marktteilnehmer, kräftig im Plus aus dem Handel ging, verzeichneten die US Indizes im späten Handel dann doch noch leichte Verluste. Zunächst sah auch jenseits des Atlantik alles danach aus als ob es zu größeren Shorteindeckungen kommen könnte. Diese wiederum hätten die Indizes antreiben, und neue Höchststände produzieren sollen. Zumindest war dies auch mein bevorzugtes Szenario… Die Bullen haben es somit fürs Erste verpasst den Sack endgültig zu zu machen und die noch verbleibenen Bären endgültig aus ihren Positionen zu drängen. Sehen Sie selbst..

 

Natürlich ist dieser Verlauf keineswegs dramatisch und natürlich sind auch Gewinnmitnahmen an einem Freitag Nachmittag in den USA alles andere als ungewöhnlich. Dazu sollte man vielleicht auch noch erwähnen dass sich die Kursverluste in den einzelnen Aktien durchaus in Grenzen gehalten haben. Aber…ich habe die Kursverläufe einiger Aktien und Sektoren gestern intensiv beobachtet, mir die Eindeckungskäufe gegen 13:30 Uhr in Deutschland angesehen, ebenso wie die Schlussauktionen und die anschließenden Umsätze in den USA, und komme zu folgendem Fazit: Die Umschichtungen von institutionellen Investoren zum Quartalsende, das sogenannte Window Dressing, dürfte bereits in vollem Gange sein.

Üblicherweise werden solche Umschichtungen erst in den letzten Handelstagen des September vorgenommen, dieses mal offenbar bereits etwas früher. Das dürfte aber auch daran liegen dass viele Investoren bislang gar nicht investiert waren und nun dringend anfangen müssen Käufe zu tätigen um überhaupt eine nennenswerte Investitionsqoute vorweisen zu können. Ein Vorgang der mit weiter steigenden Indizes noch deutlich zunehmen sollte. Zudem werden bei bereits investierten Fondsmanagern die Aktien die über das Gesamtjahr eine schlechte Performance ausgewiesen haben aus den Depots verbannt und die starken Aktien hinein gekauft, um die Verlierer/Gewinner Bilanz des jeweiligen Fonds optisch aufzupolieren. Wir kennen dieses Spiel ja bereits..!

Die besten Beispiele dafür waren einmal mehr die Aktien von Volkswagen, ebenso wie natürlich weiterhin die Apple Aktie, die zudem vom Verkaufsstart des neuen IPhone 5 profitieren konnte. Es gibt viele weitere Beispiele, die ich hier im einzelnen natürlich nicht alle aufzählen kann, dies aber zumindest teilweise in den kommenden Berichten nachholen werde.

Wichtig ist es natürlich diese Tendenz rechtzeitig zu erkennen und entsprechend schnell umzusetzen, auch wenn es sich nur um wenige verbleibende Tage bis zum Monatsende handelt. Zusammenfassend kann ich aber sagen dass ich selten so viele so interessante Setups gesehen habe. Viele Charts weisen eindeutige Bullenflaggen auf die im Falle einer Initialzündung schnell zu deutlich höheren Kursen führen sollten.

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Die Zukunft beginnt schon 2012 !


Allen Leser wünsche ich ein gutes und erfolgreiches 2012 !

Ich blicke – was die Börse angeht – mit Zuversicht auf 2012 und die folgenden Jahre. Zwar rechne ich damit, dass uns im ersten Halbjahr 2012 noch die bösen Geister aus 2011 verfolgen werden und es uns nicht erspart bleibt, neue Pirouetten zum Thema Euro und Staatsverschuldung zu erleben. Ich rechne aber damit, dass wir den Höhepunkt dieser Krise schon erlebt haben, denn in meinen Augen sind die Ängste vor der Refinanzierung der Staaten übertrieben, dafür werden die Risiken der in Europa absehbaren Rezession eher unterschätzt.

Im ersten Halbjahr sind also einige Enttäuschungen im Bereich Konjunktur möglich, zumal das von mir schon thematisierte Thema Iran nach zwei Zügen aussieht, die unvermeidlich aufeinander zurasen und Chinas Immobilienblase gerade dabei ist zu platzen. Aber im zweiten Halbjahr 2012, wenn die Welt oder zumindest Europa in einer Rezession ist, werden die Börsen wie gewohnt schon den Blick nach vorne richten. Und so wie der Absturz im Sommer 2011 vieles vorweg genommen hat, was in der Realwirtschaft erst noch ankommen muss, werden die Börsen vielleicht schon wieder steigen, wenn es in der Realwirtschaft im Sommer 2012 eher düster aussieht. Denn über die kurzfristigen Rezessionsängste hinaus, gibt es für Zuversicht einige grosse Anlässe, die das Potential haben einen neuen, jahrelangen Bullenmarkt auszulösen !

Erinnern wir uns, Bullenmärkte kommen nicht aus dem Nichts, sondern korrelieren mit Innovationen und Produktivitätsschüben, die die Welt massiv nach vorne katapultieren. Das war nicht nur schon zu Zeiten der Erfindung der Dampfmaschine so, sondern neben der Friedensdividende aus dem Fall des eisernen Vorhangs auch der entscheidende Grund für den Bullenmarkt der 90er Jahre. Denn der Aufstieg der Computer lief als Innovationswelle um die Welt, ermöglichte den Aufstieg heutiger Weltfirmen wie Microsoft, Apple, Oracle oder Google und vernichtete im besten Schumpeterschen Sinne gleichzeitig andere, obsolete Industrien.

Weil das so ist, ist es auch nicht so verwunderlich, dass wir uns nun seit über 10 Jahren in einem strukturellen Bärenmarkt befinden, in dem die Aktienkurse unter wilden Schwüngen seitwärts bzw abwärts laufen. Erinnern wir uns, vor über 10 Jahren war der DAX auch schon bei 8000. Aber es gab im letzten Jahrzehnt eben nicht mehr die grossen technologischen Umwälzungen, die für einen erneuten weltweiten Produktivitätsschub sorgen könnten und auf denen ganze neue Industrien entstehen könnten.

Und wo keine echte Wertschöpfung ist, da ist eben auch keine wirkliche Wertsteigerung von Firmenwerten. Alles was die im letzten Jahrzehnt dominierende Finanzindustrie produziert, hat für mich mit Wertschöpfung so viel zu tun wie eine Kuh mit der Mondfahrt. Das ist letztlich nichts weiter als das hin- und her schieben von Zahlen auf Papier. Ich weiss, das wird von den Managern in den Banktürmen nicht gerne gehört, die ja gerne von „Produkten“ fabulieren, als ob dort etwas Neues geschaffen würde. Wertschöpfung findet aber primär durch Innovation und den damit verbundenen Fortschritt statt, der Begriff „Finanzinnovation“ ist dagegen eigentlich eine „Contradictio in adiecto“.

Und im Sinne Fortschritt sieht es für mich so aus, als könnte das Jahr 2012 der Beginn einer Zukunft sein, die erneut mit einer Innovationswelle um die Welt läuft. Und so nach über 10 Jahren Bärenmarkt einen neuen Bullenmarkt einleitet, der uns in den nächsten Jahren nicht nur zu DAX 10.000, sondern weit darüber hinaus tragen wird ! Denn eine erstaunliche Menge an innovativen, weltverändernden Technologien ist nun einsatzbereit oder kurz davor. Viele davon sind noch gar nicht richtig von der Börse wahrgenommen worden, haben aber das Potential der nächste Hype zu werden.

Im Rahmen unseres erweiterten Service wollen wir bei Investors Inside in 2012 in diese Themen tiefer graben und mit Ihnen Aktien besprechen, von denen Sie möglicherweise noch nie gehört haben, deren Potential aber ausserordentlich ist und die heute schon profitabel am Markt agieren. Drei ausgewählte dieser potentiell weltverändernden Themen will ich hier kurz skizzieren um Ihnen Freude auf mehr zu machen:

1. Die Replikatoren der NCC-1701 – auch als Raumschiff Enterprise bekannt – werden wohl schneller Realität als fast alle ahnen. Unter dem profanen Namen „3D-Drucktechnik“ erleben wir gerade den Aufstieg einer Technologie, die nicht weniger als das Potential hat das Ende des Industriezeitalter einzuläuten ! Standardisierte Massenproduktion aus Gleichteilen in zentralen Fabriken, das war Gestern. Morgen produzieren wir individuell selbst in unseren eigenen „Replikatoren“. Gewinn wird mit den Grundmaterialien und den Bauplänen gemacht, Fabriken für billige Gleichteile, der Kern des Industriezeitalters, werden verschwinden.

2. Die kommerzielle Raumfahrt vollzieht gerade still und heimlich gewaltige Durchbrüche. Nach 3 Jahrzehnten des Stillstands bedingt durch die Innovationsarmut der staatlichen Gross-Organisationen ala NASA, bricht sich die Innovation nun eindrucksvoll Bahn. Berühmte Unternehmer wie Elon Musk (PayPal, Tesla), Jeff Bezos (Amazon), Robert Bigelow (Hotelmilliardär) oder Richard Branson (Virgin) investieren Milliarden. Und wer glaubt, dass diese Leute nicht wissen wie man Geld macht, der sollte lieber seine Brille putzen. Touristen in der Umlaufbahn, Rohstoffabbau auf dem Mond, Energieübertragung aus dem All auf die Erdoberfläche ? Kommt schneller als viele ahnen, dauert keine 3 Jahrzehnte mehr und wird die Welt verändern.

3. Energiewende ? Dicke Überlandleitungen ? Ja, alles nötig. Die wirklich weltverändernde Technologie kommt aber wohl auf leisen Sohlen. Solarfarbe auf Hauswänden, Minikraftwerke in der Kleidung, Energieerzeugung wird lokal und dezentral. Und wird die Welt und wie wir leben drastisch verändern.

Neben diesen drei „Appetizern“ gibt es noch weit mehr hoch spannende Innovationen, die nun kurz vor dem Durchbruch stehen. Es sieht für mich so aus, als stehen wir 2012 weltweit am Beginn eines neues, weltweiten Technologieschubes. Gut für die Börsen wird das auf jeden Fall sein ! Seien Sie also gespannt auf die Aktien, die wir zu diesen Themen schon auf dem Radar haben und drücken Sie mit uns die Daumen, dass 2012 der Start einer Zukunft ist, die uns in den nächsten Bullenmarkt katapultiert. Frei nach Star Trek: To boldly go where no man has gone before ! (HS)

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Edelmetall Gold – was ist da los ?


Von Hari Seldon

Gold hat uns ja in den letzten Tagen einige Überraschungen bereitet, ist zwischen 1700 und 1900 hin und her gesprungen und scheint kurzfristig keine klare Richtung zu haben. Um so erstaunlicher, als das politische Umfeld ja für weiter steigende Kurse sprechen sollte. Hat Gold vielleicht die Ängste um die Eurozone schon eingepreist und kann kurzfristig fallen ?

Schauen wir uns deshalb doch einmal das Chartbild von Gold seit Juli in USD an:

Als Erstes springt uns natürlich der Doppel-Top ins Auge, Gold konnte zweimal die 1900 nicht nachhaltig überwinden. Das wäre ein Signal, dass ein kurzfristiges Top erreicht ist.

Auffällig ist auch das spitz zulaufende, aber eindeutig fallende Dreieck. Das ist ein sogenanntes “Continuation-Signal”, sprich der Ausbruch aus dem Dreieck erfolgt wahrscheinlicher in Richtung des fallenden Schenkels als in die Gegenrichtung.

Zu guter Letzt haben wir in Grün die Trendlinie die seit dem Ausbruch aus der 1500-1600er Range im Juli permanent gehalten hat und Ende August massiv getestet wurde. Diese signalisiert, dass Gold am Ende des zulaufenden Dreiecks in eine wichtige Trendentscheidung hineinläuft.

Addiert man nun auch noch die aktuelle Schwäche, die es Gold trotz höchster politischer Unsicherheit nicht mehr erlaubt kurzfristig weiter zu steigen, sind das Signale die kurzfristig zu hoher Vorsicht ermahnen.

Wie immer kann eine politische Katastrophennachricht dieses reine Chart-Bild jederzeit auf den Kopf stellen, weswegen auch Gold-Bären nicht zu selbstgefällig werden sollten. Aber kurzfristig spricht in meinen Augen im Verhältnis 70:30 mehr dafür dass Gold bald korrigiert, als das es aus dem Dreieck nach oben ausbricht.

Die Zielzone für eine Korrektur in Gold liegt bei maximal 1400-1500 USD wo Gold stark unterstützt ist. Auch fundamental ist der Bullenmarkt in Gold vollständig intakt. Solange die Staaten ihre Schulden-Probleme nicht grundlegend in den Griff bekommen – und das wird noch Jahre dauern – solange werden wir von Gold langfristig noch viel höhere Kurse als 1800 sehen. Sollte die Korrektur wie hier erörtert tatsächlich kommen, wäre das also eine ganz ausgezeichnete Kaufgelegenheit, die man auf keinen Fall verpassen sollte.

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