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Verzweifelte Dollar-Rettungsversuche der US Ratingagenturen?


Da die US Börsen und London heute aufgrund eines Feiertages geschlossen bleiben, ist eher mit einem sehr ruhigen Handelsverlauf heute zu rechnen. So richtig los geht es also erst am Dienstag. Bis dahin kann man sich auch mal wieder mit anderen Themen beschäftigen und es dürfte heute reichen nur ein Auge am Markt zu haben… Es ist schon erstaunlich wie intensiv sich Moodys, Fitch und Co. dann doch immer wieder im richtigen Moment für den schwächelnden Dollar auf Ihre Ratingtätigkeit besinnen, und die vermeintlich angeschlagenen Eurostaaten abstufen. Zu diesem Thema möchte ich heute gerne einen sehr gelungenen Beitrag von Halvers Kapitalmarkt hier heute veröffentlichen, den ich sehr passend finde.

“Ich kann mich einfach des Eindrucks nicht erwehren, dass immer dann, wenn etwas Ruhe an den euroländischen Finanzmärkten eingekehrt ist bzw. man ihnen etwas Ruhe gönnen sollte, der mit besonders viel PS ausgestattete Rasenmäher der US-Rating-Agenturen angeworfen wird, um auch ja den kleinsten euroländischen Keimling zu köpfen. In den Genuss dieses Turbo-Epiliergeräts kamen zuletzt Italien und Belgien sowie eine französische Großbank.

Für mich ist es nicht mehr ausgeschlossen, dass bis Ende des Jahres selbst Deutschland mit Blick auf seine Kredite und Bürgschaften für die Euro-Familie angeschossen oder, diplomatisch ausgedrückt, mit negativem Ausblick versehen wird. In jedem Fall dürfte der Rasenmäher weiter wüten. Ja, natürlich haben Euroland und einige seiner Familienmitglieder große wirtschaftliche und Schuldenprobleme. Das ganze Gebilde durchlebt seinen ultimativen Stresstest. Aber im relativen Vergleich besteht überhaupt kein Grund für westatlantische Selbstgerechtigkeit. Haben etwa die Vereinigten Staaten von Amerika keine Probleme? Der Verschuldungsstand der Amerikaner hat Ausmaße erreicht, die vom Maastricht-Kriterium so weit entfernt sind wie die Erde vom Neptun.

Ein anderes Anekdötchen ist, dass sich Demokraten und Republikaner nicht auf eine Erhöhung des Schuldenlimits einigen können. So greift man zur Bezahlung von Rechnungen der Regierung einfach mal in die staatlichen Rentenkassen. Überhaupt inflationiert man sich aus der Schuldenkrise heraus. Nennt man so etwas Stabilität? Mit welcher Argumentation behalten die USA ihr dreifaches A-Rating? Ein Freund von mir in den USA wundert sich schon seit geraumer Zeit, warum wir uns diese Ungleichbehandlung gefallen lassen. Die Probleme in den USA sind nicht minder groß. Er meint sogar, dass mindestens 15 US-Bundesstaaten mühelos in Peloponnes South, Attica North oder New Greece umbenannt werden könnten.

Aber zumindest kann man den Amerikanern nicht mangelnden Zusammenhalt bei Problemen vorwerfen. Und genau darauf kommt es in schwierigen Zeiten an. Den haben wir Euroländer kaum. Das merkt man spätestens an den mittlerweile üblichen Umgangsformen der Euro-Politiker untereinander. Statt diplomatisch feiner Note nähern wir uns zunehmend den Schlachtgesängen der Süd- und Nordkurve.

So haben die US-Rating-Agenturen leichtes Spiel, von den eigenen Schwächen der USA abzulenken und den Finger auf uns zu richten. Da ist es wenig überzeugend, wenn der EU-Ratspräsident von Rompuy sagt „Wir lassen den Euro nicht sterben“. Dies wirkt dann eher als hilfsloser Versuch, sich bei der Schlacht um das euroländische Büffet schützend über die griechischen Oliven zu werfen. Es fehlt an einem glaubwürdigen europäischen Gesamtkonzept, an Führung, die Perspektiven bietet und der Gegenseite die Munition nimmt.” Von einer echten Gemeinschaft ist die Europäische Union noch sehr weit entfernt, aber Sie ist ja auch noch so jung…

Noch kurz zum Markt: Obwohl also auch in der kommenden Woche keine großen neuen Nachrichten den DAX beflügeln dürften, sollte es zu einer leichten Erholung kommen. Die Märkte sind derzeit stark überverkauft und zahlreiche negative Meldungen sollten auf dem aktuellen Kursniveau bereits eingepreist sein. Aus psychologischer Sicht ist deshalb mit einer leichten Kurskorrektur nach oben in den nächsten Handelstagen zu rechnen. Bereits am Freitag konnte man diese Entwicklung bei einzelnen Werte wieder beobachten, und es sind genau die von denen ich Ihnen letzte Woche berichtet hatte…

Wie es allerdings mittelfristig dann weitergeht, und ob es dem Dax gelingen wird sich wieder oberhalb der wichtigen Marke von 7.251 Punkten zu etablieren, oder gar die 7.400 in Angriff zu nehmen hängt sehr stark von der Entwicklung der Rohstoffpreise, den neuen Nachrichten zur wirtschaftlichen- und konjunkturellen Entwicklung, insbesondere in Europa, und natürlich somit auch von der  Entwicklung des Eurokurses ab. Bis der Markt seine Richtung gefunden hat sollte man sich weiterhin in erster Linie an der Charttechnik orientieren, die in diesen Tagen noch der einzig verlässliche Partner zu sein scheint.

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VW, Porsche, Daimler – Ist die Korrektur vorbei?


Anbei ein Auszug aus unserem Börsen Newsletter vom 25.05.2011: “”Heute könnte der Boden an den Börsen allmählich wieder gefunden werden. Nach dem erneuten Ausverkauf heute Morgen, der den Dax zum Handelsbeginn um über ein Prozent auf 7.070 Punkte absacken ließ haben sich die deutschen Aktien wieder deutlich erholt. Nicht nur dass ist bemerkenswert und spricht immer noch für eine gewisse Stärke des Marktes auch die Kaufsignale die heute durch entsprechende Kursbewegungen ausgelöst worden sind könnten nun für einen Rebound sorgen. Zuvor konnte man, insbesondere am Montag, beobachten dass einige Aktien mustergültig die untere Begrenzung der Bollinger Bänder erreicht haben und sich auf diesem ermäßigten Niveau stabilisieren konnten. Inzwischen kreuzt sowohl der Slow Stochastik als auch der MACD bei einigen deutschen Blue Chips wieder bullish. Sollten sich diese Signale heute bestätigen wäre es wohl an der Zeit wieder vorsichtig in den Markt einzusteigen.

Allen voran zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang mal wieder die beiden Autobauer VW und Porsche, aber auch bei Daimler scheint sich nun erneut eine Trendwende abzuzeichnen. Die Deutschen Banken haben nach inoffiziellen Meldungen den Stresstest erfolgreich absolviert, dennoch würden wir hier auch in den kommenden Tagen eher Vorsicht walten lassen. Bis zur Bekanntgabe des endgültigen Ergebnisses (wobei ich diesen auch nur eine sehr begrenzte Aussagekraft zubillige!), sowie der tatsächlichen Handhabung der Griechenland-Problematik sollte man sich bei den Bankenwerten sowieso nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen. Die Commerzbank Aktie bleibt ein Wackelkandidat bis zum Abschluss der Kapitalerhöhung und die Deutsche Bank hat zudem gerade erhebliche rechtliche Probleme…

Katastrophal scheint nach wie vor die Situation bei den deutsche Solarwerten zu sein. Ebenso wie die chinesischen Branchenvertreter wurden die Aktien aus der Branche weiter abgestraft. Während wir für die chinesischen Solaraktien von Trina Solar, Yingli, LDK sowie Suntech und Jinkosolar weiterhin gute Chancen für einen Rebound sehen, scheint die Luft für die deutschen Solaraktien immer dünner zu werden. Charttechnisch sind alle Titel inzwischen extrem angeschlagen. Wer auf einen baldigen Rebound setzen will, der soll dies tun, aber bitte nur mit überschaubaren Beträgen, denn die Risiken scheinen auch auf diesem Niveau immer noch zu überwiegen.

Die Sommermonate dürften weiterhin holprig bleiben. Entscheidend für die nächsten Tage ist es zunächst, ob es dem Dax gelingen kann wieder über der Marke von 7.251 Punkten zu notieren. Dann wäre das vorläufige Ziel 7.400 Punkte bis 7.500 Punkte. Erst wenn der Deutsche Leitindex wieder über der Marke von 7.500 Punkten notiert kann man wieder darauf spekulieren das wir vielleicht doch noch in diesem Sommer neue Höchststände sehen werden. Das negative Szenario bleibt vorerst aber leider ebenso präsent. Insbesondere ein Blick auf den Chart des S&P 500 verheißt heute nicht viel Gutes. Dreht der US Markt also heute nicht werden die beiden nächsten Ziele bei 1.305 und 1.295 Punkten wohl noch abgearbeitet. Der Markt insgesamt steht damit sozusagen auf Messers Schneide!

Wie auch immer der Markt sich heute entscheiden wird, ich gehe davon aus, dass die Konsolidierung einzelner Aktien bald abgeschlossen sein dürfte. Ob das bereits heute der Fall ist oder bei 7.000 oder gar erst bei 6.800 Punkten passiert, kann ich natürlich ebenfalls nicht genau sagen. In diesen Phasen hilft es aber oftmals sich an der Charttechnik einzelner Unternehmen zu orientieren um ein besseres “Gesamtbild” zu bekommen und sich nicht von der täglichen Nachrichtenflut aus Europa und den USA allzu sehr anstecken zu lassen. Letztlich hat man, wenn man sich mal entschieden hat, dann nur die Wahl sich zwischen den stark gefallenen Nebenwerten oder aber den echten Qualitätstiteln für einen Wiedereinstieg zu entscheiden. Ich habe bereits am Montag angefangen wieder zu kaufen und mich zunächst für Qualität entschieden…die Nebenwerte folgen dann nach der Bestätigung für den Trendwechsel!”

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Die “Wohlfühl-Aktien” für den nächsten Aufschwung


Der Dax gibt in den letzten Handelstagen deutlich nach, was angesichts der Griechenland Thematik und der damit verbundenen Unsicherheiten auch nicht anders zu erwarten war. Eine Umschuldung Griechenlands scheint immer wahrscheinlicher zu werden weil es dem europäischen Steuerzahler zum einen nicht mehr zugemutet werden kann hier immer wieder “investieren” zu müssen, und weil zum anderen nicht ansatzweise sichergestellt werden kann, dass die erneute Hilfe auch zu dem gewünschten Effekt führen wird. Die Frage die sich fast alle Marktteilnehmer wohl momentan stellen ist wie man aus der Misére wieder raus kommt ohne einen allzu großen Schaden für die europäische Währungsgemeinschaft zu produzieren.

Der luxemburgischen Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker bezeichnete gestern die griechische Schuldenlast wörtlich als “absolut nicht mehr tragfähig”, und das ist wohl auch der Punkt! Bislang wurde auch von griechischer Seite nicht genügend getan um zu überzeugen. Und damit meine ich nicht die Bürger, die laut Presseberichten sogar bereit zu weiteren Einschnitten wären, und das obwohl einige Familien dort bereits seit der letzten Sparrunde am Limit leben. Zunächst sollten die Griechen alles in ihrer Macht stehende dazu beitragen um einen großen Schuldenschnitt zu verhindern, sprich die griechische Regierung wäre nun in der Pflicht das Tafelsilber kurszfristig zu verscherbeln. Jedes Unternehmen das in die Insolvenz schliddert müsste auch alle Vermögenswerte auflösen, warum nicht ein Staat der Pleite ist?

Juncker plädierte bereits gestern Abend für die Einbeziehung privater Gläubiger in eine Lösung der griechischen Schuldenkrise. Das wäre wohl auch ein angemessener Schritt in die richtige Richtung…dementsprechend wäre ich aber auch bei Bankenaktien in der nächsten Zeit sehr vorsichtig! Wie auch immer man darf gespannt sein wie die griechische Tragödie enden wird, bis zur endgültigen Entscheidung bleibt der Markt weiterhin sehr volatil. Der DAX nähert sich inzwischen dem Korrekturziel von 7.250 Punkten, hier wird dann auch die Entscheidung über die weitere Richtung an den Aktienmärkten gefällt. Der S&P 500 ist mit dem gestrigen Schlussstand von 1.329 Punkten nun unter die Unterstützungszone zwischen 1.338 und 1.344 Punkten gefallen und eröffnet somit weiteres Abwärtspotenzial bis in den Bereich von zunächst 1.313 Punkten. Sollte es also den US Indizes heute nicht gelingen wieder in positives Terrain bzw. über die Marke von 1.328 Punkten vorzustoßen wird die Luft deutlich dünner für die Bullen.

Wie immer in solchen Phasen bieten sich aber auch gute Chancen für mutige Investoren, die auf einen Rebound des Marktes setzen. Der DAX bleibt weltweit der bevorzugte Index für Investoren, und diese warten nur darauf die Aktien von hochwertigen Unternehmen mit überzeugenden Quartalszahlen wieder in ihre Depots zu buchen. Fachleute sehen bereits wieder steigende Kurse ab spätestens Ende Mai, da dies der normalen Entwicklung des US Präsidentschafts-Zyklus entsprechen würde. Natürlich kann man sich nicht darauf verlassen das es auch in diesem Jahr wieder so laufen wird, aber die Wahrscheinlichkeiten für ein solches Szenario sind da.

Geht man also davon aus, dass die Korrektur bald zu Ende sein könnte und wir dann sogar weiter steigende Kurse bis in den September hinein zu erwarten haben, dann könnten sich Aktienkäufe in den nächsten Tagen wiedermal als sehr lohnend erweisen. Natürlich sollte man dabei nicht das Risiko einer ausgedehnteren Korrektur außer Acht lassen!

Wir haben heute mal wieder einen großen Dax Check gemacht und uns die interessantesten Aktien aus dem DAX  bzw. viel versprechende BlueChips etwas näher angesehen, und natürlich sind darunter viele “alte Bekannte” zu finden, die sich seit Ausbruch der Finanzkrise immer wieder, zum richtigen Zeitpunkt, als hervorragende Investments erwiesen haben. Wir werden Ihnen in den kommenden Tagen im Blog eine Reihe von Aktien vorstellen, die ich persönlich als “Wohlfühl-Aktien” bezeichnen würde. Soll heißen zum einen sind dies Titel, die fundamental günstig erscheinen und gute Wachstumsperspektiven ausweisen, und zum anderen befinden sich diese nahezu alle an charttechnisch relevanten Unterstützungsmarken, sodass das komfortable Setzen eines entsprechenden Stopp-Loss möglich ist.

Weitere interessante Einschätzungen zu den Bankenwerten Commerzbank und Deutsche Bank sowie zu einer Reihe von Nebenwerten wie den Solarwerten Phoenix SolarQ-Cells, Solon und Conergy sowie dem Stahlhändler Klöckner & Co. und Dialog Semiconductor finden Sie ebenfalls bei uns auf dem Investors Inside Blog. Ich wünsche Ihnen jetzt schon viel Spaß beim lesen..

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

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Silber bald unter 30,- Dollar?


Es verspricht eine spannende Woche zu werden – Die Amerikaner überraschten den Markt am Freitag mit deutlich besser als erwarteten. Arbeitsmarktdaten, woraufhin sich nahezu alle Börsen sofort euphorisch nach oben bewegten. Doch die Ernüchterung kam prompt. Bis zum Handelsende gaben alle US Indizes einen Großteil der Tagesgewinne wieder ab, und notieren damit wieder an entscheidenden Chartmarken, bzw. Unterstützungen. Das mag natürlich auch daran liegen, dass die Zahlen vom Arbeitsmarkt auf den ersten Blick gut aussehen, aber letztlich die Qualität der neuen Jobs weiterhin deutlich abnimmt.

Die Aussagekraft der Payrolls ist also zur Zeit eher relativ! Der Dow Jones testete erfolgreich die Trendlinie bevor er wieder nachgab und auch der S&P 500 konnte sich nur mühsam zum Handelsschluss über die Unterstützungslinie retten. Noch immer ist hierfür die Zone bei 1339 bis 1344 Punkte relevant. Der S&P schloss bei 1340 nachdem er kurzzeitig bis auf 1335 Punkte abgetaucht war. Die nächsten Unterstützungen  liegen bei 1328, 1309 und 1300 Punkten.

Besondere Erwähnung sollte wohl der Rohstoffmarkt noch einmal finden. Der Einbruch beim Ölpreis, dem Gold- und insbesondere dem Silberpreis könnten Vorboten einer Konsolidierung am Aktienmarkt sein. Das eine deutliche Korrektur des Silberpreises überfällig war muss man nicht erwähnen, da dies nach dem vorangegangenen Anstieg eigentlich zwangsläufig passieren musste. Wer den ausgerufenen Kurszielen so manchen “Fachleute” geglaubt hat musste die schmerzliche Erfahrung machen das es das schnelle Geld auch am Rohstoffmarkt nicht gibt! Silber dürfte noch bis 30,- Dollar, oder darunter, fallen bleibt aber dann langfristig wieder aussichtsreich..

Zwar bleiben auch die Aussichten für die Aktienmärkte auf Jahressicht insgesamt positiv, zwischenzeitliche Störfeuer sind aber nicht ausgeschlossen. Die Berichtssaison neigt sich langsam dem Ende zu, somit dürften neue, positive Impulse bald ausbleiben und der Markt wieder verstärkt auf die konjunkturellen Daten schauen. Sowohl die Nachrichten aus den schwachen europäischen Ländern wie Griechenland, Spanien oder Portugal als auch die Schuldenkrise der USA dürften somit wieder verstärkt in den Fokus der Anleger rücken.

Die DAX Bilanz hingegen kann sich sehen lassen. Insgesamt 17 der 23 bisher veröffentlichten DAX-Ergebnisse haben positiv überrascht, und auch die Ausblicke auf das kommende Quartal haben überzeugt. Man kann also momentan davon ausgehen, dass nach einer Konsolidierung des Dax bis auf 7.250 oder 7.000 Punkte ein Einstieg vor der nächsten Berichtssaison lohnenswert sein sollte. In der nun kommenden Woche könnten kurzfristige Trades somit noch lohnenswert sein, ab der nächsten Woche spätestens rechne ich aber mit deutlich schwierigeren Zeiten.

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Irland, Portugal, Griechenland, Japan, Libyen, Nahost. Ölpreis, Zinsanhebung…


Stresstest für Irlands Banken, Portugal, Griechenland in der Krise, Atomkatastrophe in Japan, unterbrochene Lieferketten, etc. Krieg in Libyen, Unruhen in Nahost, Ölpreisanstieg, baldige Zinsanhebung der FED und der EZB etc. – das ist normalerweise alles reines Gift für die Börsen und jede Nachricht für sich schon kursbewegend in Richtung Süden. Ich behaupte mal, dass ich im Normalfall ein ganz gutes Verständnis für die Börse habe, und ich muss offen zugeben das die momentane Stärke des Marktes etwas “unheimlich” ist. Spätestens heute nach dem nun das  sogenannten “Window Dressing” der Fonds und großen Investoren vorerst abgeschlossen sein dürfte sollte sich der Markt so langsam wieder etwas mehr den fundamentalen Daten anpassen. Bislang sieht es aber auch heute allerdings nicht danach aus!

Insbesondere die Entwicklung im Nahen Osten macht zunehmend Sorgen. Der Konflikt in Libyen dürfte sich wohl nicht so schnell in Wohlgefallen auflösen wie es so mancher Stratege prognostiziert hat. Der Ölpreis klettert weiter und dürfte wohl bald neue Höchststände markieren. Alleine dieser Faktor für sich genommen belastet die Weltwirtschaft überproportional und hätte früher unter normalen Bedingungen wohl für eine Korrektur der Aktienmärkte von mindestens zehn Prozent gesorgt. Die Auswirkungen dieser, und anderer Krisen werden sich in den kommenden Quartalen auch in den Bilanzen einzelner Konzerne wiederfinden, sei es durch deutlich gestiegene Energiekosten oder durch unterbrochene Lieferketten. Ich rechne bereits in der nächsten Berichtssaison, die in wenigen Tagen startet mit entsprechenden Belastungsfaktoren. Spätestens dann wird die momentan schon fast grenzenlose Euphorie an den Märkten wohl auch ihr Ende finden.

Die Frage dürfte somit sein, wird es ein schleichender Prozess in dem nun allmählich alle oben genannten Faktoren und deren direkte und indirekte Auswirkungen eingepreist werden, oder passiert dies mit einem großen Knall? Davon das noch einmal eine größere Korrektur kommen MUSS bin ich überzeugt, nur ob tatsächlich und wann kann ich natürlich nicht beantworten. Gesund wäre es für die weitere Entwicklung der Indizes allemal. Wahrscheinlich hängt auch die heutige Ankündigung der FED die Zinsen noch in diesem Jahr zu erhöhen damit zusammen, weil man gesehen hat, dass die übermäßige Liquidität die sich im Markt befindet und die Kurse treibt, langsam für ungesunde Entwicklungen an den Finanzmärkten sorgt und vorsichtig wieder abgezogen werden sollte. Die EZB hat ja bereits für April einen Zinsschritt angekündigt um ein wenig Dampf abzulassen.

Heute gegen 14:30 erwartet der Markt die Arbeitsmarktdaten aus den USA. Nach den vorab gelieferten Zahlen dürften diese nicht allzu gut ausfallen, eine Katastrophe ist aber ebenso nicht zu erwarten. Dennoch könnte dieses Ereignis eventuell die Wende einleiten, und den Markt zunächst einmal in eine Art “Beruhigungsphase” schicken, denn letztlich waren insbesondere die amerikanischen Börsen mal wieder der Grund für die Stabilität der letzten Wochen. Der S&P 500 scheitert bereits seit Tagen an der Marke von 1.325 Punkten. Achten Sie auf die 1.330 Punkte Marke als mögliches weiteres Ausbruchssignal nach oben, und die 1.316 Punkte Marke als Startschuss zu einer Konsolidierung in Richtung der 1.274 Punkte Marke. Der April wird mal wieder ein sehr interessanter Börsenmonat in dem ich mit starken Turbulenzen rechne. Schönes Wochenende!

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Schon wieder alles vorbei? VW, BMW, Daimler und Porsche im Aufwind


Das war es noch nicht! Auch wenn die Indizes uns heute bereits wieder steigende Kurse signalisieren glaube ich persönlich nicht daran, dass wir den Boden schon gesehen haben. Dies hat mehrere Gründe, die ich Ihnen heute hier kurz übermitteln will. Allem voran sei gesagt, dass der gestrige Kursanstieg wohl eher etwas mit den US Arbeitsmarktdaten zu tun hatte als mit einer fundamentalen Erholung. Die Arbeitsmarktdaten waren zwar leicht besser als erwartet, aber wirklich nicht der Brüller. Kein Grund also für dauerhafte Euphorie! Heute sorgten Interventionen am Devisenmarkt dafür, dass sich der Yen wieder etwas abschwächte. Ohne diesen Eingriff wären die Aktienkurse wohl nicht so deutlich gestiegen.

In Japan kämpft eine handvoll mutiger Männer immer noch verzweifelt gegen den drohenden Supergau. Ich weiß nicht ob diese Bemühungen letztlich von Erfolg gekrönt sein werden, aber ich drücke den Japanern wirklich täglich ganz fest die Daumen, dass es gelingen möge. In jedem Fall verdienen die 50 Arbeiter, die dort Ihr Leben zum wohle der Allgemeinheit riskieren unseren größten Respekt und Anerkennung! Sollte es nicht gelingen die Kühlung der Atomkraftwerke wieder in Gang zu setzen droht wohl innerhalb der nächsten 48 Stunden die atomare Katastrophe. Was dies dann letztlich für die Menschen in Japan bedeutet kann man sich nur ansatzweise vorstellen. Der Großraum Tokio wäre in Gefahr, 35 Millionen Menschen müssten evakuiert werden, was wohl ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Das Erdbeben von Kobe im Jahr 1995 hatte eine ähnlich zerstörerische Kraft, die Schäden damals wurde auf ca. 100 Milliarden Euro beziffert. Die japanische Börse knickte damals in der Folge um 25 Prozent ein. Allerdings geschah dies nicht von heute auf morgen sondern im Verlauf der folgenden 4-5 Monate bis der Nikkei dann zu einer fulminanten Erholungsrallye ansetzte. Die heutige Situation ist von der Schadenshöhe vielleicht ähnlich oder höher einzuschätzen, allerdings kommt noch die atomare Problematik hinzu, die ganze Landstriche und Industrien eventuell auf Jahrzehnte beeinträchtigen könnte, sprich unbewohnbar macht. Wer also heute an eine sich schnell wieder erholende Börse in Japan glaubt der könnte sich ganz bitter irren. Unabhängig von der Situation in den AKWs Fukushima hat heute noch niemand einen Überblick über die wirtschaftlichen Auswirkungen.

Die Börsen in den USA sowie die europäischen Indizes dürften sich letztlich dann etwas schneller wieder von dem Japan Schock erholen. Natürlich ist der direkte Einfluss hier nicht so groß, auch wenn meiner Meinung nach die Auswirkungen der Unterbrechung von Lieferketten hier von manchen Fachleuten deutlich unterschätzt wird. Man sollte auch hier erst einmal vorsichtig bleiben, bis klar ist was wirklich in Japan passiert ist, und noch passieren wird. Die Börse in Tokyo könnte in den kommenden Tagen durchaus noch einmal sehr heftig reagieren, was auch die anderen Indizes in Mitleidenschaft ziehen dürfte. Man sollte immer bedenken, dass das Schlimmste hier nur durch einen massiven Eingriff der japanischen Notenbank verhindert werden konnte, und diese Liquidität auch irgendwann wieder aus den Märkten gezogen wird.

Auch wenn der Dax heute erneut die Marke von 6.700 Punkten überschreiten konnte bleibt die Situation aus charttechnischer Sicht extrem angespannt. Die 6.350 Punkte dürften wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit noch abgearbeitet werden, im schlechtesten Fall sehen wir auch noch den Bereich um die 6.100 Punkte. Kurzfristig gehe ich aber von einem erneuten oder mehrfachen Test der 6.500 Punkte aus, und hoffe mal das der Index in diesem Bereich einen soliden Boden ausbilden wird. Bereits gestern haben wir über die bald möglichen Probleme der High-Tech Branche berichtet, ebenso negativ könnte sich die Situation auf die Aktien der Autobauer auswirken, die zwar bis zu einem gewissen Grad von der Situation profitieren könnten, aber auch nur dann wenn die Lieferketten nicht unterbrochen werden. Hier habe ich zumindest meine Zweifel, dass dies nicht der Fall sein wird…die nächsten beiden Quartale werden dies wohl zeigen!

Bleiben Sie auch vorsichtig bei den Solaraktien und treffen Sie keine überhasteten Entscheidungen!

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Die Vertrauensfrage – Insider und Perma-Bären ziehen sich weiter zurück


Ich bleibe dabei die Stimmung an den Märkten könnte in den kommenden Tagen deutlich kippen. Seit Tagen fällt die Marktstimmung der institutionellen Anleger, inzwischen auf das niedrigste Niveau seit August 2010. Dieser kräftige Rückgang überrascht angesichts der vermeidlich heilen Börsenwelt etwas. Auch die Firmeninsider verkaufen bereits wieder seit Dezember 2010 verstärkt Aktienpositionen. Natürlich sind diese Faktoren noch kein Garant für bald fallende Notierungen an den Börsen, aber man sollte dies zumindest in seine Überlegungen mit einbeziehen und in den kommenden Wochen etwas vorsichtiger agieren. Auch die berühmte und durchaus gesunde “Januardelle” ist in diesem Jahr ausgeblieben, und das obwohl es eine kräftige Jahresendrallye gegeben hat.

Der DAX beispielsweise hat seit September 2010 ohne irgendwelche Anzeichen eine Konsolidierung oder gar Korrektur um satte 25 Prozent zugelegt. Mir scheint als würden nun langsam die Akteure wieder auf die Bühne kommen die lange Zeit nichts mehr von Aktien wissen wollten und Ihr Geld lieber in Gold oder “sichere” Staatsanleihen gesteckt haben. Genau gesagt könnten es wieder die gleichen sein die im Falle eines Rücksetzers an den Börsen dann erneut die Zeche zahlen, die Privat- oder sogenannten Kleinanleger. Die Geschichte wiederholt sich immer und immer wieder…

Gepusht von überall zu lesenden Nachrichten über das Wirtschaftswunder Deutschland und einen unter Vollast laufendem Wirtschaftsmotor dürften einige Anleger neues Vertrauen in die Börsen gefasst haben. Bleibt zu hoffen dass dieses Vertrauen nicht gleich wieder enttäuscht wird, denn durch den Anstieg in den letzten Wochen wird eine Konsolidierung der Aktienmärkte wohl täglich wahrscheinlicher. Wir befinden uns in einer kurzzeitigen Übertreibungsphase, bleiben also in den nächsten Wochen die positiven Unternehmensdaten aus, und gesellen sich dann weitere wirklich schlechte Nachrichten (z.B. US Arbeitsmarktdaten, Ägypten, Zinsanhebung in China etc.), die bislang ignoriert wurden, hinzu werden die Indizes wohl noch einmal richtig Luft holen, bevor es dann weiter nach oben geht.

Natürlich kann ich eine solche Aussage auch nicht mit hundertprozentiger Gewissheit treffen, es ist nur ein von vielen möglichen Szenarien, dem ich persönlich momentan eine hohe Wahrscheinlichkeit attestieren würde. Ob, und wann dies eintreten wird werden wir sehen. Der Markt neigt ja bekanntlich zu Übertreibungen, ist aber auch keine Einbahnstraße wie wir alle wissen! Insider und institutionelle Anleger verlieren langsam Ihr Vertrauen in eine Fortführung der Rally, und das sollte man wohl nicht mißachten. In diesem Sinne, bleiben Sie vorsichtig und legen Sie sich rechtzeitig eine Exit-Strategie zurecht.

In unseren letzten Artikeln sind wir mal wieder etwas näher auf viel diskutierte Aktien von Solar Millennium, Dialog Semiconductor, Solarworld, Pfleiderer und Heidelberger Druck etwas näher eingegangen. Lesen Sie bitte auch unsrere Kurzanalysen zu den Werten auf Investors Inside.de

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Investors Inside Newsletter – Sind die Zykliker Out?


Aus unserem Newsletter vom 25.01.2011: Die Börsen bleiben im Januar turbulent. Der Rücksetzer der letzten Tagen bei den Zyklikern war teilweise heftig, und sollte nun aber vorerst abgeschlossen sein. Am Donnerstag letzter Woche schrieb ich Ihnen..”Insbesondere der Abverkauf bei der VW Aktie scheint heute völlig übertrieben zu sein. Noch in der vergangenen Woche notierten die Vorzüge bei 133,- Euro, heute im Tief bei 115,55 Euro. Dies sollte im Wesentlichen der Rücksetzer gewesen sein, auf den wir seit Anfang Januar hingewiesen hatten. Bei 117,- Euro liegt die derzeitige starke Unterstützung der Volkswagen Vorzugsaktie, diese müsste auf Tagesschlussbasis nach Möglichkeit wieder überschritten werden.  Kurse unter dieser Marke könnten also sowohl kurzfristig als auch mittelfristig interessant sein. Wie die vergangenen Wochen gezeigt haben kommt eine Erholung der Aktie dann wieder genau so schnell und unvermutet, wie dieser Ausverkauf, wenn der Abgeber fertig ist.”

Kurzum, einige dieser Aussagen waren sehr zutreffend, jedoch habe auch ich zu dem Zeitpunkt nicht mit einem Abverkauf bis auf 110,- Euro gerechnet. Erfreulicher Weise konnte ich gestern zu genau diesen Kursen  die VW Vorzugsaktien mit einer zweiten und dritten Position aufgestockt, da ich den Abverkauf wie geschrieben für deutlich übertrieben halte, habe ich in diesem Fall auch konsequent aufgestockt. Ebenso erschien mir der gestrige Kursverfall bei der Porsche und der Continental Aktie etwas übertrieben zu sein. Bei Conti bin ich zu 55,60 Euro zum Zuge gekommen, was ich für einen langfristig hervorragenden Einstiegskurs halte, bei Porsche zu 63,55 Euro. Allerdings werde ich im Gegensatz zur VW Aktie bei Porsche wohl kurzfristige Trading Gewinne mitnehmen bzw. Gewinne eng absichern, da ich hier immer noch von einem bald möglichen Gap Close bei 60,50 Euro ausgehe, oder dies zumindest für sehr wahrscheinlich halte. Vorher sollte die Aktie aber im Optimalfall noch einmal an die 70,- Euro Marke heranlaufen.

Die VW Vorzüge dürften bald wieder deutlich über 120,- Euro notieren, wenn die Hürde von 117,- Euro heute genommen werden kann. Lesen Sie dazu auch die neuesten Einschätzungen von JP Morgan zu Zyklikern. Der Titel verzeichnete gestern im Handelsverlauf einen deutlichen Rebound und hat den Tag mit 115,65 Euro auf Tageshoch beendet. Das Tagestief ist bei 109,40 Euro und damit weit unter dem fallenden unteren Ende des Bollinger-Bandes, das bei 114,71 Euro endet. Die DAX-notierte Vorzugsaktie von Volkswagen hat damit Chancen auf eine Gegenbewegung nach oben. Ein Rebreak über 116,95/117,40 Euro wäre ein Trading-Kaufsignal, das dieses Szenario unterstützt. Zwischen 120,20 Euro und 122,05 Euro warten dann weitere charttechnische Hürden.

Auch wenn alle Welt nun vom Sektorenwechsel redet sollten Sie sich bei Ihren Anlageentscheidungen davon nicht allzu sehr beeinflussen lassen. Zykliker wie Automobilwerte, Rohstofftitel, Stahlaktien, Halbleiter und Softwarehersteller bleiben weiterhin sehr interessant, und gehören zu meinen Favoriten für das Börsenjahr 2011. Sicherlich gibt es in einigen Branchen Nachholbedarf wie z.B. bei den Versorgern und Bankentiteln, aber Vorsicht! Insbesonder bei den beiden genannten Branchen kommt es auf die richtige Auswahl der Depottitel an. Nur weil eine Branche gerade “en vogue” ist sollten Sie diese Aktien nicht blind kaufen, ohne vorher Ihre Hausaufgaben gemacht zu haben. So kann beispielsweise ein Investment in die Aktien der Deutschen Bank zum richtigen Zeitpunkt sehr lukrativ sein, (wir haben die Aktien gestern vorerst verkauft!) hingegen würde ich mir die Commerzbank Aktie nach wie vor nicht ins Depot legen.

Kurzfristig interessant, für spekulative Naturen, könnte hingegen die Aktie von Bwin sein. Bwin Party Digital Entertainment wird das Unternehmen demnächst heißen, wenn der österreichische Wettenanbieter bwin mit der britischen Party Gaming fusioniert hat. Mit der Verschmelzung der beiden Unternehmen, die innerhalb des ersten Quartals diesen Jahres abgeschlossen sein soll, entsteht der weltweit größte Online-Glücksspielkonzern. Die heutigen bwin Aktionäre werden dann 51,7 Prozent des neuen Unternehmens halten, die Party-Gaming-Aktionäre rund 48,3 Prozent. Dies ist der Plan von Bwin-Chef Norbert Teufelberger, diesem müssen allerdings noch die Aktionäre auf der Hauptversammlung am Freitag, den 28. Januar 2011 zustimmen… Weiterlesen!

 

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

P.S. Wir haben mal wieder unseren alljährlichen Brokertest durchgeführt und möchten ihnen die Ergebnisse nicht vorenthalten. In erster Linie zählt bei unserer Brokerwahl die Kostenstruktur eines Brokers bei angenommenen 100 bis 500 Trades pro Jahr. Natürlich haben die altbekannten Broker wie DAB, Consors und Comdirect auch Ihre Daseinsberechtigung und bieten zudem meistens sehr bedienungsfreundliche und informative Oberflächen. Für längerfristig orientierte Anleger die weniger als 100 Transaktionen pro Jahr machen bleibt also die Qual der Wahl zwischen Altbewährtem und Innovativem. Erfahren Sie bei welchem Broker sich richtig Geld sparen, oder sogar verdienen lässt!

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Die besten Online Broker 2011 – Broker-Test, unsere Top Drei


Wir haben mal wieder unseren alljährlichen Brokertest durchgeführt und möchten ihnen die Ergebnisse nicht vorenthalten. In erster Linie zählt bei unserer Brokerwahl die Kostenstruktur eines Brokers bei angenommenen 100 bis 500 Trades pro Jahr. Natürlich haben die altbekannten Broker wie DAB, Consors und Comdirect auch Ihre Daseinsberechtigung und bieten zudem meistens sehr bedienungsfreundliche und informative Oberflächen. Für längerfristig orientierte Anleger die weniger als 100 Transaktionen pro Jahr machen bleibt also die Qual der Wahl zwischen Altbewährtem und Innovativem.

Wenn es allerdings um das reine Trading,  und die damit verbundenen Kosten, geht sind unsere Top Drei – jeder für sich – unschlagbar. Denken Sie auch einmal über ein “Arbeitsdepot” nach um die Handelsergebnisse kurzfristiger Trades effektiver zu machen. Insbesondere bei Lynxbroker gefällt uns die  jährliche  Abgabe der Abgeltungssteuer. Wenn man diesen Vorteil effektiv über den Jahreswende aussteuert kann der Vorteil am jeweiligen Jahresende einige tausend Euro ausmachen. Hier sind sie nun, unsere diesjährigen Empfehlungen für Ihr Tradingdepot für Sie:

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Platz 2 OnVista

Der erste Broker der Sie fürs Traden bezahlt!! Besonders für Neueinsteiger und Umsteiger ein interessanter Broker. Die Konditionen liegen immer, egal bei welcher Ordergröße, unter den Top-Drei-Angeboten. Wer jetzt an der sensationellen Freebuy Aktion von OnVista teilnimmt bekommt zusätzlich zu den Freetrades noch Geld pro Trade raus!!. Neukunden, die im Zeitraum 03.01.- 28.02.2011 ein FreeBuy-Depot bei der OnVista Bank eröffnen, erhalten eine Gutschrift in Höhe 10 € auf ihr Verrechnungskonto für die bis zum 31.03.2011 ausgeführten und nach den folgenden Bedingungen gewerteten Wertpapierorders. Für eine Auszahlung müssen jedoch mindestens 10 gewertete Wertpapiertransaktionen vorliegen. Die Aktion ist begrenzt auf 50 anrechenbare Wertpapiertransaktionen, d.h. es werden maximal 500 € ausgezahlt.

Top Konditionen: Auch für Verkaufsorders – schon ab 5,99  Euro pro Order . Je höher Ihr durchschnittliches Guthaben auf dem Verrechnungskonto, umso mehrFreeBuys (Freikäufe) erhalten Sie . Bei durchschnittlich 25.000 € Guthaben pro Monat sind es bereits 360 FreeBuys pro Jahr. Alle Freikäufe gelten für alle Wertpapiere – börslich und außerbörslich – Aktien, Zertifikate, Optionsscheine, ETFs und Fonds. Neukunden erhalten zum Start 5 Willkommens-FreeBuys. Nach 20 durchgeführten Wertpapiertransaktionen.

Das OnVista Depot ist und beleibt eines der attraktivsten Depots für Neueinsteiger oder Umsteiger. Je nach Depotgröße erhält man ein gewisses Kontingent an FreeTrades, die sich bei anderen Brokern zu einem ordentlichen Betrag summieren würden, kostenlos!Probieren Sie es einfach aus!


OnVista Bank - Die neue Größe im Online-Brokerage

Platz 3 flatex

Nach wie vor einer der günstigsten Broker für Vieltrader und Anleger die einfach nur eine Handelsplattform für Ihren Aktienhandel benötigen. Die Gebühren sind je nach Volumen sensationell günstig. Einen direkten Preisvergleich mit den “üblichen Brokern” wie Comdirect, Consors und DABfinden Sie hier! Im direkten Vergleich kann hier also durch einen Brokerwechsel eine Kostenersparnis von bis zu 86 Prozent erreicht werden.

Flatex zeichnet sich ganz besonders durch transparente und sehr niedrige Gebühren im ausserbörslichen Direkthandel aus. Sekundenschneller Handel von Aktien, Zertifikaten, Optionsscheinen, Fonds und ETFs sind ebenso selbstverständlich wie ein geringer Festpreis, unabhängig von der Höhe des Ordervolumens, und die Granantie das keine Teilausführungen die Rendite schmälern.

Sehr schön finden wir auch die Möglichkeit für Anleger die beim Handel mit CFDs noch wenig Erfahrung haben sich einfach ein kostenloses CFD Demokonto anzulegen und somit den Handel mit gehebelten Produkten risikolos ausprobieren zu können. Die Übersicht der meistgehandelten Wertpapiere pro Tag ist für Trader ebenfalls sehr interessant.


flatex - Online Broker

 

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Porsche, VW, Conti und HeidelbergCement bleiben ein Kauf


Porsche, VW, Conti und HeidelbergCement bleiben ein Kauf! Gestern hatten wir unseren Lesern geraten bei den Autobauern und -zulieferern einen engen Stopp zu setzen, und das war wohl auch die richtige Entscheidung. Trotz weiterhin hervorragender Nachrichten aus dem Sektor kam es heute erneut zu einer Verkaufswelle bei den Zyklikern. Wie immer an solchen Tagen muss man sich entscheiden wo man dann wieder einsteigt wenn der Kurs solcher Qualitätsaktien um einige Prozentpunkte nachgegeben hat. Nach wie vor gehe ich in den nächsten Tagen oder Wochen von einer leichten Korrektur des Marktes aus, nachdem aber heute sowohl der ISM Index als auch die Arbeitsmarktdaten aus den USA heute besser als erwartet ausgefallen sind, habe ich mich für einen erneuten Einstieg entschieden. Noch sieht alles gut aus, und man sollte die guten Tage bzw. die Kurserholungen nach volatilem Handel weiterhin mitnehmen. Natürlich immer nur mit überschaubarem Risiko und entsprechenden Stopps.

Grundsätzlich bleiben alle oben genannten Werte unsere Favoriten für das kommende Jahr. Die Verkaufszahlen aus den USA bewiesen, dass ein Ende des Automobil Booms wohl noch lange nicht in Sicht ist. Porsche konnte im Vergleich zum Vorjahr satte 29 Prozent Autos mehr verkaufen. Insgesamt wurden 25.320 Fahrzeuge in die USA geliefert, Der Verkaufsschlager war 2010 der Geländewagen Cayenne, mit 8.343 Stück sowie der Panamera mit 7.741 ausgelieferten Einheiten. Etwas Probleme bereitet weiterhin der 911er dessen Absatz um 16 Prozent auf 5.735 Fahrzeuge fiel. Auch für den Mutterkonzern Volkswagen läuft nach wie vor alles rund. Die Wolfsburger haben so viele Autos verkauft wie seit sieben Jahren nicht mehr. Der  Absatz konnte ebenfalls deutlich um gut 20 Prozent auf 256.830 Fahrzeuge gesteigert werden.

Die Conti Aktie fiel heute erneut auf die Unterstützung bei 58,50 Euro zurück was aber nicht überbewertet werde sollte. Charttechnisch ist diese Marke extrem relevant. Fällt der Titel nachhaltig unter 58,.- Euro drohen weitere Abschläge. Ich gehe jedoch davon aus, dass sich diese Kurse weiterhin für kurzfristig orientiere Trader als hervorragende Einstiegsmarke anbietet. Sollte der Markt nun wieder ansteigen bleibt 61,60 Euro das erste Ziel. Bei HeidelCement drückte heute die Nachricht, dass die US Regierung den Ausbau des amerikanischen Autobahnnetzes eingeschränkt könnte etwas auf die Stimmung. Ich halten den Abschlag von vier Prozent für übertrieben, auch Mitbewerber Holcim und Lafarge litten heute unter der Nachricht. Ob jedoch ein solcher Beschluss gefasst wird, und welche Auswirkungen dies dann tatsächlich auf HeidelbergCement haben wird ist weiterhin mehr als ungewiss.

Ich schreibe gerade die Jahresprognose für das Börsenjahr 2011 fertig, die ich morgen dann an unsere Newsletter-Leser verschicken werde…

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Porsche hebt ab! Wird die Fusion mit VW nun vorgezogen?


Die guten Nachrichten für VW und Porsche haben heute voll eingeschlagen. Der Sportwagenbauer notiert mit einem satten Plus von 13 Prozent  an der Frankfurter Börse. Sicherlich ist die Nachricht über die erste abgewiesene US Sammelklage erfreulich, dennoch stellt man sich zwangsläufig die Frage ob dieser Kursaufschlag heute gerechtfertigt ist. Das heute morgen gerissene Gap dürfte wohl im Jahr 2011 irgendwann auch wieder geschlossen werden, wann genau weiß ich nicht, aber ich vermute mal im ersten Quartal des Jahres. Auch wenn also die Freude über die abgewiesene Klage zunächst groß ist sollte man bedenken, dass die Kläger in die nächste Instanz gehen können, außerdem stehen noch ähnliche Klagen in Milliardenhöhe aus Europa aus.

Wie schon geschrieben gehe ich nicht davon aus das diese Klagen sich vorerst negativ auf den Porsche Aktienkurs auswirken werden. Viel interessanter dürfte in diesem Zusammenhang die Frage sein, ob die Fusion mit dem Volkswagenkonzern nun doch schneller als erwartet in die Wege geleitet werden könnte. Die dadurch möglichen zusätzlichen Synergieeffekte sollten die Aktienkurse beider Unternehmen auch in Zukunft weiter beflügeln. Sowohl die VW als auch die Porsche Aktie bleiben somit ein Basisinvestment für das Börsenjahr 2011 in unserem Depot.

Grundsätzlich bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass wir ein weiteres positives Aktienjahr zu erwarten haben, es dürfte aber auch ein bewegtes Jahr werden. Ich gehe davon aus, dass spätestens gegen Ende der Woche wieder ein leichter Rücksetzer an den Börsen möglich ist. Die Rücksetzer in diesem Jahr werden aber wohl allesamt eher verhalten ausfallen. Noch immer herrscht Anlagenotstand bei privaten und institutionellen Anlegern. Die Geldanlage in Aktien ist weiterhin aufgrund der zu erwartenden Rendite nahezu konkurrenzlos. Die Devise für dieses Jahr lautet somit einmal mehr “Buy the Dips” oder anders gesagt, auf das richtige Timing kommt es an!! Die letzten Handelstage des Jahres 2010 haben es erneut gezeigt. Anleger die nach unseren Analysen zu VW und Porsche beherzt zugegriffen haben dürften heute einen schönen Start in das neue Jahr erleben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr..

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TradingUpdate VW, Porsche, Continental und BMW Vz.


Nach den gestrigen Turbulenzen aufgrund der drohenden Regulierung des Automarktes in China zeigen sich die Aktien der Automobilhersteller und -Zulieferer, nach anfänglichen Verkäufen, heute wieder etwas erholt. Ich gehe davon aus das diese Nachricht wohl mehr Unruhe verbreitet hat, als dies unbedingt nötig gewesen wäre. Die Kursabschläge gestern und heute dürften übertrieben gewesen sein. Das “Handelsblatt” hatte gestern berichtet, dass die Stadtregierung von Peking die Zahl der Neuzulassungen im kommenden Jahr halbieren wolle. Weder ist diese Nachricht amtlich, noch sind bis dato die Zahlen offiziell. Grund für diese Aussage war wohl vorrangig das permanente Verkehrschaos in Peking. Eine Stadt mit 22 Millionen Einwohnern braucht eben neben schicken Wolkenkratzern auch eine ordentliche Infrastruktur.

Grundsätzlich heißt das wohl auch nicht, das die Absatzzahlen der deutschen Automobilhersteller nun zwangsweise in den Keller gehen müssen, sollte es so kommen. Denn im Gegensatz zu den USA, wo auf einen Bürger 1,3 PKW kommen und bei uns in Deutschland immer noch ein Auto für jeden dritten Bürger sieht die Rechnung in China deutlich anders aus. Hier hat “nur” jeder 20te Bürger ein Auto, und meistens sind dies Fahrzeuge die in absehbarer Zeit erneuert werden müssen. Die neu entstandene Mittelschicht konsumiert vorrangig westliche Produkte, die als Zeichen für Wohlstand und entsprechende Anerkennung in China gelten.

China wir die Umweltprobleme und auch die mangelnde Infrastruktur mittelfristig in den Griff bekommen müssen. Hier werden inzwischen auch Milliardenbeträge investiert, aber es reicht bei weitem nicht um der Lage Herr zu werden. Ich sehe China langfristig als den Markt für alternative Antriebstechniken im Automobilsektor. Hersteller die das rechtzeitig erkennen und sich entsprechend darauf einstellen werden zu den großen Gewinnern der Zukunft gehören. Vergessen sollte man aber auch nicht den Wirtschaftsfaktor Automobilbau in China. Nicht von ungefähr kommen die Pläne vieler europäischer Hersteller große Werke und Produktionsstätten im Reich der aufgehenden Sonne zu errichten. Die Nachfrage in China wird noch einige Jahre hoch bleiben bis ein gewisser Sättigungsgrad eingetreten ist. Arbeitsplätze werden geschaffen und dies schafft zusätzlichen Wohlstand.

Zu den einzelnen Aktien des Sektors… Bei BMW gab es heute schlechte Kommentare von Analysten. Metzler hält die Aktie für zu teuer und hat das Kursziel von 60,- auf 55,- Euro runtergestuft. BMW dürfte nach unserer Meinung auf dem aktuellen Niveau fair bewertet sein. Wie schon vor Wochen geschrieben kann ich mir aber im kommenden Jahr einen weiteren Anstieg bis 70,- Euro vorstellen. Im Branchenvergleich deutlich unterbewertet scheinen hingegen die Vorzugsaktien von BMW zu sein, die heute ebenfalls etwas nachgeben und somit unseren Wunsch-Kaufkurs erreicht haben. Die Diskrepanz zwischen den Stammaktien die nahe der 60,- Euro Marke notieren und den Vorzugsaktien, die es heute deutlich unter 40,- Euro gibt wird sich irgendwann auflösen. Sollten die Stämme im kommenden Jahr über 70,- Euro notieren sehe ich für die Vorzüge ein Minimalziel von ca. 60,- Euro.

Bei VW scheint gerade ebenfalls etwas die Luft raus zu sein, allerdings sind Kurse knapp über der Unterstützung bei 118,- Euro für uns ebenfalls eher wieder Kaufkurse. Mittelfristig ist und bleibt VW neben Porsche der interessanteste Wert aus dem Automobilsektor weltweit. Die VW Aktien befinden sich inzwischen charttechnisch bereits wieder im überverkauften Bereich. Bei Porsche scheint nach dem groben Rücksetzer gestern das Schlimmste überstanden zu sein. Der Abschlag war einfach übertrieben. Inzwischen hat sich die Porsche Aktie wieder über der gültigen Unterstützung bei 60,- Euro eingependelt, das nächste Ziel dürfte nun bei 61,20 liegen.

Wie oben angesprochen wird sich der Automobilmarkt langfristig verändern müssen. Ein großer Profiteur dieser Entwicklung könnte die Continental AG sein, die unter anderem die Komponenten für alternative Antriebstechniken liefert. Wir haben auch diese Aktie wieder in unser Depot aufgenommen. Der Boden bei 58,- Euro hat erneut gehalten. Bei allen genannten Aktien gehen wir davon aus, dass heute ein guter Tag ist erste Positionen aufzubauen.

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