Tag Archive | "Anleihen"

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Die besten Online Broker 2011 – Broker-Test, unsere Top Drei


Wir haben mal wieder unseren alljährlichen Brokertest durchgeführt und möchten ihnen die Ergebnisse nicht vorenthalten. In erster Linie zählt bei unserer Brokerwahl die Kostenstruktur eines Brokers bei angenommenen 100 bis 500 Trades pro Jahr. Natürlich haben die altbekannten Broker wie DAB, Consors und Comdirect auch Ihre Daseinsberechtigung und bieten zudem meistens sehr bedienungsfreundliche und informative Oberflächen. Für längerfristig orientierte Anleger die weniger als 100 Transaktionen pro Jahr machen bleibt also die Qual der Wahl zwischen Altbewährtem und Innovativem.

Wenn es allerdings um das reine Trading,  und die damit verbundenen Kosten, geht sind unsere Top Drei – jeder für sich – unschlagbar. Denken Sie auch einmal über ein “Arbeitsdepot” nach um die Handelsergebnisse kurzfristiger Trades effektiver zu machen. Insbesondere bei Lynxbroker gefällt uns die  jährliche  Abgabe der Abgeltungssteuer. Wenn man diesen Vorteil effektiv über den Jahreswende aussteuert kann der Vorteil am jeweiligen Jahresende einige tausend Euro ausmachen. Hier sind sie nun, unsere diesjährigen Empfehlungen für Ihr Tradingdepot für Sie:

Unseres Wissens nach noch immer der einzige Broker am Markt bei dem die Abgeltungssteuer erst zum Jahresende mit der Einkommensteuererklärung fällig wird!! Die Vorteile liegen auf der Hand. LYNX ist der europäische Spezialist für weltweites Anlegen, und für uns die Nummer Eins im deutschen Brokermarkt

Inzwischen hat sich der Online Broker gerade bei Vieltradern in Deutschland etabliert und glänzt mit kräftigen Wachstumsraten. Ein ganz wesentlicher Unterschied zu den anderen Brokern am Markt ist hier, dass mit ein und dem selben Konto sämtliche Märkte getradet werden können. Bei Lynx erhält man einen direkten Zugang zu 60 Börsenplätzen weltweit in 16 Ländern. Neben Aktien können also ganz bequem Optionen, Forex, ETFs, Anleihen und Futures gehandelt werden. Und das alles zu nahezu unschlagbaren Konditionen! Bei anderen Brokern muss man sich diese Bereiche immer extra beantragen und freischalten lassen.

Jetzt kommt aber der Hammer! Als einziger Broker am Markt werden bei Lynx die Kapitalertragsteuern erst zum Jahresende fällig. Somit bleibt eine Menge Zeit aus dem sonst schon bei Zwischenverkäufen fälligen und abgebuchten Beträgen für das Finanzamt weiteres Kapital zu generieren. Eine schöne Übersicht über die möglichen Einsparpotenziale finden Sie hier: Dieses Angebot dürfte nun auch für unsere Leser aus Österreich sehr interessant geworden sein, nachdem in dem Alpenstaat seit diesem Jahr ebenfalls eine generelle Abgeltungssteuer eingeführt wird.

Auch das Thema versteckte Kosten kann man bei Lynx getrost vergessen. Beim neuen Onlinebroker gibt es keine Kontoführungskosten, keine Kosten bei Dividendenzahlungen! Fordern Sie einfach das kostenlose Lynx Info-Paket hier an!

Platz 2 OnVista

Der erste Broker der Sie fürs Traden bezahlt!! Besonders für Neueinsteiger und Umsteiger ein interessanter Broker. Die Konditionen liegen immer, egal bei welcher Ordergröße, unter den Top-Drei-Angeboten. Wer jetzt an der sensationellen Freebuy Aktion von OnVista teilnimmt bekommt zusätzlich zu den Freetrades noch Geld pro Trade raus!!. Neukunden, die im Zeitraum 03.01.- 28.02.2011 ein FreeBuy-Depot bei der OnVista Bank eröffnen, erhalten eine Gutschrift in Höhe 10 € auf ihr Verrechnungskonto für die bis zum 31.03.2011 ausgeführten und nach den folgenden Bedingungen gewerteten Wertpapierorders. Für eine Auszahlung müssen jedoch mindestens 10 gewertete Wertpapiertransaktionen vorliegen. Die Aktion ist begrenzt auf 50 anrechenbare Wertpapiertransaktionen, d.h. es werden maximal 500 € ausgezahlt.

Top Konditionen: Auch für Verkaufsorders – schon ab 5,99  Euro pro Order . Je höher Ihr durchschnittliches Guthaben auf dem Verrechnungskonto, umso mehrFreeBuys (Freikäufe) erhalten Sie . Bei durchschnittlich 25.000 € Guthaben pro Monat sind es bereits 360 FreeBuys pro Jahr. Alle Freikäufe gelten für alle Wertpapiere – börslich und außerbörslich – Aktien, Zertifikate, Optionsscheine, ETFs und Fonds. Neukunden erhalten zum Start 5 Willkommens-FreeBuys. Nach 20 durchgeführten Wertpapiertransaktionen.

Das OnVista Depot ist und beleibt eines der attraktivsten Depots für Neueinsteiger oder Umsteiger. Je nach Depotgröße erhält man ein gewisses Kontingent an FreeTrades, die sich bei anderen Brokern zu einem ordentlichen Betrag summieren würden, kostenlos!Probieren Sie es einfach aus!


OnVista Bank - Die neue Größe im Online-Brokerage

Platz 3 flatex

Nach wie vor einer der günstigsten Broker für Vieltrader und Anleger die einfach nur eine Handelsplattform für Ihren Aktienhandel benötigen. Die Gebühren sind je nach Volumen sensationell günstig. Einen direkten Preisvergleich mit den “üblichen Brokern” wie Comdirect, Consors und DABfinden Sie hier! Im direkten Vergleich kann hier also durch einen Brokerwechsel eine Kostenersparnis von bis zu 86 Prozent erreicht werden.

Flatex zeichnet sich ganz besonders durch transparente und sehr niedrige Gebühren im ausserbörslichen Direkthandel aus. Sekundenschneller Handel von Aktien, Zertifikaten, Optionsscheinen, Fonds und ETFs sind ebenso selbstverständlich wie ein geringer Festpreis, unabhängig von der Höhe des Ordervolumens, und die Granantie das keine Teilausführungen die Rendite schmälern.

Sehr schön finden wir auch die Möglichkeit für Anleger die beim Handel mit CFDs noch wenig Erfahrung haben sich einfach ein kostenloses CFD Demokonto anzulegen und somit den Handel mit gehebelten Produkten risikolos ausprobieren zu können. Die Übersicht der meistgehandelten Wertpapiere pro Tag ist für Trader ebenfalls sehr interessant.


flatex - Online Broker

 

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Total irrational!


Bereits heute sind sich die Experten einig, dass sich das Wirtschaftswachstum im Jahr 2011 wieder verlangsamen wird. Gleichzeitig gibt es Stimmen die behaupten, dass wir uns inzwischen wieder in einem überkauften Aktienmarkt befinden würden. Eine stärkere Korrektur sollte die Folge sein, die diese Überbewertungen wieder abbaut, heißt es oftmals in solchen Meldungen. Aber was wenn diese Korrektur nicht kommt? Was wenn die Aktienmärkte weiter ansteigen werden, und das nicht mal unbedingt aus dem Grund das es der Wirtschaft wieder besser geht? Teilweise waren die Kurssteigerungen in den letzten Monaten wohl mehr als berechtigt, wie die jeweiligen Quartalsberichte gezeigt haben. Vergessen wird bei solchen Aussagen auch offensichtlich, dass wir uns bis vor Kurzem in einer extremen Krise befunden haben, in der die Börse deutlich nach unten übertrieben hat, wie sie das immer zu tun pflegt, wenn die Stimmung im Keller ist.

Vor allem aber wird vergessen, dass sich inzwischen deutlich mehr Liquidität in allerlei Anlageklassen befindet, als dies noch vor knapp zwei Jahren der Fall gewesen ist. Die Unsummen, die nahezu alle Regierungen dieser Welt zur Rettung der Situation, für Konjunkturpakete oder ähnliches aufgewendet haben, suchen immer noch nach sinnvollen Anlagemöglichkeiten. Der Anleihemarkt ist nahezu ohne Rendite, und es wird nach Alternativen gesucht. Aber sicher soll es sein!!! Die Angst vor dem Verlust des sauer ersparten Geldes sitzt tief und treibt seltsame Blühten. Menschen kaufen massiv Anleihen, selbst wenn es keine Rendite dafür gibt, und investieren damit eigentlich in genau das wovor sie die größte Angst haben. Ob Staatspleiten, Währungsreformen oder eine Hyperinflation, hier lauern die wirklichen Gefahren für ihr Geld!

Auch die Goldhausse ungeahnten Ausmaßes kommt langsam ins Stocken. Relativiert um die Währungsdifferenzen zum Dollar waren auch die Steigerungen beim Goldpreis für viele Anleger eher uninteressant. Seit Wochen steht der Goldpreis für Europäer nahezu auf der Stelle, für Australier war das Ergebnis einer Goldspekulation gar ein Nullsummenspiel. Wer zuletzt noch eingestiegen ist muss befürchten bei einer stärkeren Korrektur im Goldpreis nun auch noch Geld zu verlieren. Es heißt immer so schön, Gold sei ein Geld-Aufbewahrungs-Mittel. Auch diese Aussage ist natürlich nur bedingt richtig und greift lediglich bei oben beschriebenen Extremsituationen.

Teile des billigen Kapitals mit dem die Märkte geflutet wurden fließen in die Realwirtschaft als Investitionskapital oder in den Konsum, zumindest war das die große Hoffnung der Amerikaner. Doch große Kapitalreserven verbleiben als Investment in der Finanzwelt. Der Rentenmarkt ist inzwischen ausgereizt, Rohstoffe wieder sehr teuer, in den Charts der Rohstoffe sieht man bereits heute wieder deutliche Blasen die irgendwann platzen könnten. Aktien sind im direkten Vergleich immer noch verhältnismäßig günstig, teilweise sogar deutlich unterbewertet. Auch wenn man von einer Verlangsamung des Wachstums ausgeht, der wichtigste Treibstoff für weitere Kurssteigerungen bleibt die enorme Geldmenge mit der die Notenbanken die Märkte nahezu ersäufen, und diese Quelle scheint so schnell nicht zu versiegen.

Hinzu kommt noch, dass man seit einiger Zeit beobachten kann, dass die Kapitalströme aus den Anleihen- und Rohstoffmärkten offenbar nun in die Aktienmärkte zurück fließen. Dies war das Szenario von dem wir bereits vor Wochen ausgegangen sind. Wenn alles “planmäßig” läuft werden diese Ströme nun täglich weiter zunehmen, und den Aktienmarkt weiter mit Liquidität versorgen. Wenn dann noch die Rohstoffpreise einknicken wird der Aktienmarkt seine Rallye in ungeahnten Dimensionen fortsetzen. Gerade wegen der inzwischen erkennbaren Gefahren der Staatsüberschuldung, drohender Währungskriege und Spekulationsblasen in einigen Asset-Klassen, steht uns wahrscheinlich die eigentliche Hausse an den Aktienmärkten erst noch bevor. Auch das ist natürlich kein Freifahrtschein für die Zukunft. Wie immer gilt in diesen Zeiten auch hier, dass eine gewisse Vorsicht und vor allem gezieltes Stock-Picking und Diversifikation durchaus angebracht ist.

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Wann findet das Kapital aus Anleihen und Gold nun seinen Weg in den Aktienmarkt?


Der Ausbruch des Dax nach oben ist wie erwartet geglückt. Nach der starken letzten Woche ist der Ausblick auf die kommende Handelswoche umso spannender. Kann der DAX nun weiter zulegen und kurzfristig die Marke von 6.600 Punkten überschreiten? Wird sich anschließend die Rally fortsetzen und uns einen goldenen Herbst bescheren? Oder kommt es gar kurzfristig zu einer erneuten Korrektur, in der der DAX in den alten Seitwärtstrend zurückfällt? Das sind wohl momentan die brennendsten Fragen die sich Trader und Anleger stellen. Natürlich können auch wir hier keine eindeutige Antwort liefern, aber es gibt gewisse Wahrscheinlichkeiten, die nun eintreten könnten…

Allem voran könnte mit einem nachhaltigen Ausbruch der Aktienmärkte wieder etwas mehr Normalität an die Weltmärkte zurückkehren, sprich seit Jahrzehnten immer wiederkehrende wirtschaftliche Muster und Zusammenhänge sollten wieder etwas mehr Beachtung finden. Zuletzt konnte man ja den Eindruck gewinnen, dass irgendwie gar nichts mehr zueinander passt. Gold scheint ins unermessliche steigen zu wollen, obwohl dies bei genauerer Betrachtung eben für uns Europäer gar nicht so ist, betrachten man den Goldpreis in Euro.

Auch andere Rohstoffe spielten in den letzten Monaten etwas verrückt, und sollten sich nun wieder beruhigen, bzw. die teilweise entstandenen Spekulationsblasen sollten sich allmählich auflösen. Die gigantischen Summen, die sich momentan noch im Anleihenmarkt befinden, der aber keine nennenswerte Rendite liefert werden allmählich ihren Weg zurück in die Aktienmärkte finden, und die Kurse von Qualitätsunternehmen zusätzlich beflügeln. Welche dies nach unserer Meinung sind können Sie regelmäßig in unserem kostenlosen Newsletter erfahren.

Insbesondere für die deutsche Wirtschaft scheinen nun wieder alle Ampeln auf grün gesprungen zu sein. Die Arbeitslosigkeit erreicht immer tiefere Stände, oder drücken wir es noch positiver aus, die Beschäftigung in unserem Land steuert wieder auf Raten zu die es zur Zeit des Wirtschaftswunders zum letzten Male gegeben hat, und das knapp zwei Jahre nach der größten Wirtschaftskrise des neuen Jahrtausends. Der Maschinenbau und die Automobilindustrie feuern ungeahnte wirtschaftliche Erfolge. “Made in Germany” ist offenbar beliebter denn je.

Momentan sieht es somit auch beim DAX charttechnisch hervorragend aus. Der gelungene Sprung über den neuen bisherigen Jahreshöchststand hat den Weg für weitere Kursgewinne nun endgültig freigemacht. Die nächsten Widerstände liegen erst im Bereich von rund 6.630 und 6.750 Punkten. Da sind also durchaus noch weitere Kursgewinne und eine schöne Herbstrally möglich. Die Chancen auf einen neuen Jahreshöchststand in der kommenden Woche stehen also gar nicht so schlecht. Natürlich ist auch ein nochmaliger Test der 6.300 bis 6.335 Punkte Range möglich. Hier wurde beim Ausbruch ein kleines Gap gerissen, was allerdings anhand der vier Anläufe vorher nicht über zu bewerten ist. Viel tiefer sollte es also erst einmal nicht mehr gehen.

Interessant ist auch die charttechnische Situation in den USA…Nach dem Ausbruch über 11.000 Punkte dürfte sich der amerikanische Leitindex nun in Richtung des Jahreshochs bei 11258 aufmachen. Hier kann es dann durchaus noch einmal zu einer kleineren Zwischenkorrektur kommen, die aber nicht mehr nennenswert unter die 11.000 Punkte Marke führen sollte. Im Anschluss an diese Korrektur besteht die Chance auf das baldige erreichen der Marken von 11.700 Punkten sowie 12.400 – 12.500 Punkten. Für den S&P 500 bleiben die 1.150 Punkte der Boden mit Kursziel 1.184 und 1.200 Punkte fürs Erste.

Natürlich zitiere ich hier in erster Linie mein Wunschszenario, würde aber dem Eintreffen dieses Szenarios persönlich eine gute 80% Chance zubilligen. Wir befinden uns nun in einer sehr entscheidenden Phase an den Börsen, in denen die Weichen für die kommenden Wochen oder gar Monate gestellt werden könnten. Der DAX sollte jetzt nach unserem Ideal-Szenario nicht mehr nachhaltig unter 6.420 fallen. Alle Positionen in unserem Depot bleiben unverändert, Stopp Kurse wurden entsprechend platziert. Achten Sie darauf die Stopps nicht zu eng zu setzen, denn die Schwankungsbreite einzelner Aktienkurse dürfte erst einmal noch relativ hoch bleiben. Auch die üblichen Gewinnmitnahmen zum Anfang der heute beginnenden Folgewoche sollten dabei mit einkalkuliert werden..

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Aktien, Gold, Inflation, Deflation – was denn nun?


Bislang wurde angenommen, dass wir uns in einer inflationären Phase befinden. Die Zinsen sind niedrig wie selten zuvor, und Geld ist auf der permanenten Suche nach guten Anlagemöglichkeiten. Das Tagesgeldkonten und Staatsanleihen nicht unbedingt dazu gehören, dürfte dem meisten klar sein, sie wägen sich aber dadurch in der vermeintlichen Sicherheit, dass Ihr Geld nahezu risikolos angelegt ist. Ebenso verhält es sich mit Gold. Das Edelmetall ist und bleibt der Inflationsschutz Nummer eins. Nachdem wir in den letzten Monaten eine Rally bei Gold und auch Silber gesehen haben, mussten die Kurse in der vergangenen Woche deutliche Abschläge hinnehmen. Wie immer und bei nahezu jeder Anlageklasse passiert auch hier das gleiche wie bei jeder anderen Blase. Wenn die Nachfrage plötzlich sprunghaft ansteigt, und die Goldhäuser sogar ernsthafte Lieferprobleme haben, kann man eigentlich darauf warten, dass das Ende des Booms nicht mehr allzu fern ist. Zudem sei noch einmal erwähnt das sich inzwischen insgesamt 38% aller frei zugänglichen Goldvorräte in spekulativen Händen befinden. Ein Umstand den man nicht vernachlässigen sollte, und der alleine für sich schon eine gewisse Aussagekraft hat.

Viele Wirtschaftsdaten deuten derzeit darauf hin, dass es nicht zu einer ernsthaften Inflation kommen dürfte, und schon gar nicht zu einer sogenannten Hyperinflation. Zumindest nicht in den nächsten 5 Jahren. Diese fünf Jahre sind an den Finanzmärkten , und gerade momentan eine lange Zeit, und es gibt wohl niemandem auf diesem Planeten, der genau vorhersagen kann was in den nächsten fünf Jahren passieren wird. Viel mehr wird nun langsam auch ein deflationäres Szenario immer wieder, auch von den Medien die nun monatelang den Weltuntergang in Form einer Inflation heraufbeschworen haben, aufgegriffen. Wer unseren Newsletter regelmäßig liest, weiß was wir von solchen Szenarien halten..

Doch was bedeutet das nun genau für den Goldpreis? Nun, kurzfristig ist also mit keiner nennenswerten Inflation oder gar einer Hyperinflation zu rechnen, mittel- bis langfristig wäre das zwar möglich, erscheint uns aber auch eher unwahrscheinlich. Die “Inflationisten” vergessen nämlich gerne, dass zur Entstehung von Inflation eben nicht nur die Geldmenge an sich gehört, sondern dieses Geld auch in den Wirtschaftskreislauf gelangen muss, was solange kaum der Fall sein dürfte, so lange die Banken noch ihre eigenen Bilanzen “bereinigen” müssen und dies dauert eben nach Einschätzung nahezu aller Experten noch einige Jahre. Daher sehen wir derzeit eine massive Überbewertung der “sicheren Häfen” (“safe haven”) wie Staatsanleihen “erstklassiger Schuldner” wie Deutschland oder den USA, und auch Gold. Zugleich scheint sich eine massive Unterbewertung von Risikoanlagen wie Aktien aufzubauen.

Gerade auch bei Staatsanleihen dürfte den Anlegern in den letzten Wochen klar geworden sein, dass diese, je nachdem wer diese ausgegeben hat, alles andere als sicher sind. Der Anleihenmarkt ist deutlich größer als der Aktienmarkt. Dieser Vertrauensverlust und die schlechten Renditen werden mittelfristig dazu führen, dass das Kapital dort abwandert und in die unterbewerteten Aktienmärkte, aber auch in die Immobilienmärkte und in Rohstoffe zurückkehrt. Es war schon immer so und es wird immer so sein. Geld sucht sich den Weg der besten Rendite. Wir glauben nicht an eine Hyperinflation oder an eine Deflation, sondern viel mehr an eine baldigen Ausgleich in der Bewertungen verschiedener Anlageklassen. Kurzfristig kann es natürlich auch dabei immer wieder zu Exzessen kommen. Gold und Staatsanleihen dürften sich in einer solch exzessiven Phase befinden. Den Immobilienmarkt sehen wir weiter etwas kritisch. Bei Aktien sehen wir deutliche Unterbewertungen, hier wird die “goldene Zeit” wohl sehr bald kommen.

Ich habe in den vergangenen Wochen von Anlegern gehört, die Ihr gesamtes Vermögen in Gold umgeschichtet haben. Das halte ich schlicht und ergreifend für extrem gefährlich. Gold ist kein Allheilmittel, und dies wird Ihnen auch nichts nützen, wenn morgen die Finanzwelt untergeht, oder wir eine Währungsreform bekommen, oder was sonst noch so alles in den Köpfen verängstigter Anleger rumgeistert…. Das einzige was dann hilft ist ein Acker auf dem Sie Gemüse anbauen, und Nutztiere züchten können.  Dann werden Sie mit Ihrem teuren Gold Eier, Brot und Fleisch von den Leuten kaufen können die über diese Nahrungsmittel verfügen, und Ihre Bestände dürften sehr schnell “aufgezehrt” sein. Seien wir mal ehrlich, der Goldpreis lebt von der Angst, und diese wird wieder nachlassen. Der Mensch neigt dazu schlechte Erfahrungen eben zu verdrängen. Wir halten einen Goldpreis in ein paar Monaten von deutlich unter 1.000,- Dollar für gerechtfertigt. Diese Erkenntnis gewinnen wir auch bei einer genaueren Betrachtung des Charts…Ein Rückgang auf ca. 870,- Dollar würde uns also nicht weiter wundern.

Wer also kürzlich Gold zu Preisen von 1.250,- bis 1.265,- Dollar gekauft hat, und dies eventuell  noch bei einem Euro/Dollar Wechselkurs von 1,19, der dürfte bereits auf einem Verlust von 10 Prozent oder mehr sitzen. Der Euro scheint das gröbste zunächst hinter sich zu haben, und auch eine weitere Erholung ist durchaus wahrscheinlich, auch das wird sich weiter negativ auf die bestehenden Goldpositionen auswirken.. Bei einer vernünftigen Risikokontrolle im Aktienhandel sollten solche Verluste nicht entstehen, und ich kann mein Investment sekündlich wieder zu Bargeld machen. Auch das ist ein Faktor, den Goldanleger meistens unterschätzen…

Posted in Aktien Analysen, Charttechnik, RohstoffeComments (1)

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