Tag Archive | "Aktien"

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Washington Mutual – Es darf wieder gezockt werden…


Bei der Aktie von Washington Mutual tut sich wieder einiges. Die Umsätze in der Aktie haben erneut stark zugenommen und der Aktienkurs ist erneut von unter 0,17 USD auf inzwischen über 0,20 USD geklettert. Grund für diese neue Euphorie könnte eine bislang unbeachtete Komponente des Übernahmepokers sein. Gerüchten zufolge soll die tatsächliche Übernahme durch das Investmenthaus JP Morgan noch gar nicht vollständig vollzogen worden sein. Als abschließender Termin für den Vollzug wurde hier in der Presse der 30.08.2010 genannt. Nun schöpfen Anleger neue Hoffnung, dass dieser Termin, nicht zuletzt auf Grund der erneuten und umfangreichen Prüfung der Umstände, die zur Übernahme geführt haben, erneut verschoben werden könnte. Dies würde dann wohl auch bedeuten, dass  die gesamte Übernahme durch JP Morgan noch ins wanken geraten könnte, sollte die Prüfung weitere Ungereimtheiten ergeben. Wie auch immer die Story weitergeht, eins ist sicher, langweilig dürfte es in den kommenden Wochen für WaMu Aktionäre nicht werden. Vielleicht gelingt ja letztendlich doch noch der ganz große Wurf!?!

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Hochtief – mit Leighton weiterhin gut im Geschäft


Hochtief veröffentlichte heute das Zahlenwerk zum abgelaufenen Quartal. Der Bau- und Dienstleistungskonzern ist weiter auf Wachstumskurs, und vor allem dank weiterhin guter Geschäfte seiner australischen Tochter Leighton weiterhin gut im Geschäft. Der Konzerngewinn bei Hochtief stieg im zweiten Quartal auf 54,1 Millionen Euro nach 47,7 Millionen Euro im Vorjahr. Der Gewinn vor Steuern legte im gleichen Zeitraum von 166,8 Millionen Euro auf 181,0 Millionen Euro zu. Der Umsatz kletterte auf 5,078 Milliarden Euro, nach 4,771 Milliarden im Vorjahr. Damit übertraf nach Bilfinger Berger auch Hochtief bei allen Kennziffern die Schätzungen von Analysten. Es sieht bei weitem nicht so schlecht aus in der deutschen Baubranche, wie dass offenbar die meisten Analysten angenommen haben. Auch der Ausblick stimmt weiterhin. Hochtief verfügte Ende Juni über volle Auftragsbücher in Höhe von 42,519 Milliarden Euro, im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 33,129 Milliarden Euro gewesen. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde leicht angehoben. Wie bereits mehrfach in unserem kostenlosen Börsen-Newsletter geschrieben, bleibt die Aktie nicht zuletzt auch aus charttechnischer Sicht hochinteressant…

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Trading Update Aixtron, Dialog Semiconductor und Phönix Solar


Die interessantesten Werte des Tages: Der gestrige Absturz der US Börsen hat einige der heißgeliebten Favoriten der vergangenen Tage mit in die Tiefe gerissen. Allen voran wurden die Aktien von Aixtron, Dialog Semiconductor und Phönix Solar hart abgestraft. Bei diesen ehemaligen Börsenlieblingen werden reihenweise Gewinne mitgenommen. Zeit sich die drei Titel einmal näher anzusehen.

Über Dialog Semiconductor hatten wir ja bereits kürzlich berichtet, und geschrieben: “Mit dem heutigen Unterschreiten der 200 Tage Linie, die aktuell bei ca. 9,65 Euro verläuft dürfte sich weiteres Abwärtspotenzial bis zur Unterstützung bei ca. 8,60 Euro ergeben. Vorsicht bleibt bei dem Titel also zunächst angebracht. Auch die zuletzt getätigten Insiderverkäufe schaffen nicht gerade neues Vertrauen in die Aktie. Wir rechnen aktuell damit, dass die Unterstützung erneut getestet werden dürfte, und warten zunächst einmal ab. Bei Kursen um die 8,50 bis 8,70 sehen wir dann wieder langfristig attraktive Einstiegsniveaus.” Diese Aussage hat für uns unverändert Gültigkeit, gestern ist der Aktienkurs bereits unter die 9,- Euro Marke gerutscht, eventuell ergibt sich bereits in dieser Woche also eine gute Kaufchance bei dem Titel.

Phönix Solar konnte gestern mit hervorragenden Zahlen aufwarten. Im zweiten Quartal steigerte das Unternehmen seinen Umsatz von 115,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 283,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte von 0,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum deutlich auf 22,3 Millionen Euro zu. Insbesondere profitierte Phönix Solar dabei von der hohen Nachfrage die sich aus den geplanten Förderkürzungen ergeben. Selbst der Chef Andreas Hänel, zeigte sich positiv überrascht von dem guten Zahlenwerk, und schloss eine Anhebung der Prognose für das Gesamtjahr nicht aus. Phönix Solar bleibt einer der besten Titel im deutschen Solarmarkt. Der gestrige Kursverlauf sollte nicht als allzu relevant angesehen werden. Hier wurden ähnlich wie bei Dialog nach den Zahlen Gewinne mitgenommen. Der Kurs sollte sich nun schnell wieder beruhigen und die von den meisten Analysten angepeilten 40,- Euro oder mehr bis zum Jahresende erreicht werden.

Die Aixtron Aktie hat eine fulminante Rallye in den vergangenen Monaten erlebt. Die Wiedergeburt des ehemaligen Neuen Markt Highflyers hat auch mich persönlich ehrlich gesagt in der Form überrascht. Seit dem Hoch in diesem Jahr bei ca 28,- Euro befindet sich die Aktie nun in einer längeren Konsolidierungsphase. Inzwischen hat der Aktienkurs nun wieder ein sehr interessantes Niveau erreicht. Knapp unter der 19,- Euro Marke liegt eine massive Unterstützungszone, die bereits zweimal erfolgreich verteidigt werden konnte. Hier haben wir uns nun entsprechend positioniert, und gehen davon aus, dass die Aixtron Aktie hier erneut nach oben drehen wird. Fällt die Aktie allerdings nachhaltig unter diese Marke drohen weitere Abschläge bis in den Bereich um die 15,80 Euro.

Zwar halten auch wir diesen Kursverlauf an den Weltbörsen im Allgemeinen und in einzelnen Aktien im Speziellen für übertrieben, dennoch sollte man weiterhin vorsichtig bleiben. Charttechnisch hat sich das Bild nun schlagartig deutlich eingetrübt. Der Aufwärtstrend ist in Gefahr. Das von uns bevorzugte Szenario einer deutliche Korrektur im dritten Quartal des Jahres ist damit deutlich wahrscheinlicher geworden. Eigentlich ist es für diese Bewegung aber noch ein bisschen zu früh…. Auch heute deuten die US Futures zunächst auf weiter leicht nachgebende Kurse hin. Bleibt die Hoffnung auf eine baldige Stabilisierung der Märkte…ob dies aber heute bereits wieder gelingen kann muss abgewartet werden. Um 14:30 werden heute erneut die US Arbeitslosenanträge veröffentlicht, und könnten neue Unruhe in die Märkte bringen…

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Daytrading Klöckner & Co., Continental und HeidelbergCement


Die heute gelieferten Zahlen des Stahlhändlers Klöckner & Co. haben unsere persönlichen Erwartungen noch übertroffen. Das Unternehmen verbuchte im zweiten Quartal 2010 einen Gewinn in Höhe von 46 Millionen Euro nach einem Verlust von 48 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz legte ebenfalls deutlich auf 1,4 Milliarden Euro zu. Im entsprechenden Vorjahresquartal wurden lediglich 959 Millionen Euro umgesetzt. Das EBIT kletterte auf 78 Millionen Euro.

Die Geschäftsleitung von Klöckner & Co. erwarten nun auf Grund dieser neuen Daten einen Umsatzanstieg von satten 25% für das laufende Geschäftsjahr, und möchte eine “spürbare Dividende”an seine Aktionäre zahlen. Eine Rückkehr zu dem früheren Niveau von 0,80 EUR sei in diesem Jahr aber noch nicht erreichbar, sagte Vorstandsvorsitzender Gisbert Rühl. Die Aktie ist trotz dieser hervorragenden Nachrichten heute unter Druck und muss einen Abschlag von fast 5 Prozent hinnehmen. Auch hier werden die guten Nachrichten, also zunächst einmal wieder verkauft, was sicherlich auch dem schwachen Börsenumfeld geschuldet sein dürfte. Wir haben uns heute erneut eine erste Position der Klöckner Aktie ins Depot gelegt, da wir nach den heutigen Gewinnmitnahmen von wieder anziehenden Notierungen ausgehen.

Ebenfalls sind erneut die Aktien von HeidelbergCement in unser Depot gewandert. Die Aktie erscheint auf dem aktuellen Niveau viel zu günstig zu sein. Zudem wurden die Tiefststände des Jahres heute fast erneut getestet, sodass wir auch aus charttechnischer Betrachtung hier ein solides Einstiegsniveau sehen. Die aktuelle Unterstützung bei HeidelCement verläuft aktuell bei ca 35,80 Euro und damit unwesentlich niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Unser Abstauberlimit bei Continental hat heute erneut bei 47,50 Euro zum Kauf geführt. Die Aktie des Reifenherstellers dreht bereits zum wiederholten Male an dieser Marke nach oben. Kurse unter 50,- Euro laden auch wegen der hervorragenden Fundamentaldaten des Unternehmens immer wieder zu Kauf ein.

Alle genannten Position sind aber dieses mal reine Tradingpositionen!!! Der Markt schwächelt erneut. Die gestrige Fed Sitzung muss nun erst einmal wieder von den Anlegern “verdaut” werden. Die Signale der FED sind weiterhin unklar und im Wesentlichen widersprüchlich, was zur erneuten Verunsicherung der Anleger weltweit beigetragen hat. Die Vorgaben aus Asien waren heute entsprechend schlecht. Insbesondere der Nikkei Index tauchte mit einem Minus von über 3 Prozent kräftig ab. Gerade an den Tagen nach der Fed-Sitzung sind solche Kurskapriolen nicht ungewöhnlich, dennoch ist nun äußerste Vorsicht angebracht. Sowohl der Dax als auch der S&P Future notieren inzwischen recht deutlich unter den wichtigen Unterstützungsmarken von 6,215 respektive 1.105 Punkten. Können diese Chartmarken heute nicht wieder zurückerobert werden, muss man als Anleger wohl erst einmal in Deckung gehen.

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Washington Mutual – es tut sich was!


Bereits vorgestern deutete sich bei der Washington Mutual neues “Leben” in der Aktie an. Gestern dann zog der Aktienkurs noch einmal unter ordentlichen Umsätzen kräftig an und notiert nun wieder über der charttechnisch wichtigen Marke von 0,18 Dollar. Nicht dass die Charttechnik hier eine besondere Relevanz hätte, aber man konnte in den vergangenen Monaten immer wieder beobachten, dass diese Marke eine wichtige Rolle als Widerstand oder Unterstützung spielt. Die Dynamik in der WaMu Aktie hat wieder einmal deutlich zugenommen, die Umsätze ziehen wieder an und die Nachrichtenlage hat sich erheblich verbessert. Nachdem kürzlich der unabhängige Prüfer bestellt werden durfte um die Vorkommnisse, die damals zur Pleite der größten Sparkasse der USA geführt hatte, noch einmal näher zu untersuchen, schöpfen die Aktionäre neue Hoffnung auf eine dicke Abfindung.

Der von dem Prüfer vorgelegte Arbeits- und Untersuchungsplan lässt auf eine ernsthafte und sehr umfangreiche Prüfung des Sachverhaltes schließen. Alleine diese Tatsache scheint den Aktienkurs derzeit schon wieder zu beflügeln. Heute soll das zuständige US Konkursgericht nun darüber entscheiden, ob der Untersuchungsplan so genehmigt werden kann. Wir gehen davon aus, dass  das vorgelegte Dokument, trotz des Widerstandes durch JP Morgan, auch bei den Richtern uneingeschränkte Zustimmung finden wird. Weiterhin bleibt die WaMu Story also hochinteressant. Der nun bestellte Prüfer ist kein geringerer, als Joshua Hochberg, ein ehemaliger Abteilungsleiter des US-Justizministeriums, in der Abteilung für Betrugs- und Kriminaldelikte, und genießt das volle Vertrauen der Aktionäre. Wir bleiben weiterhin dabei – vom Totalverlust des eingesetzten Kapitals, bis hin zu mehreren tausend Prozent Rendite ist hier immer noch alles drin!

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Twintec – eine günstige Wachstumsaktie?


Bereits im Juni hatten wir uns kurzzeitig mit einem Trade an der Twintec Aktie versucht. Zu den damaligen Kursen um die 10,- Euro erschien die Aktie bereits sehr günstig zu sein. Die Wachstumsaussichten des Unternehmens erscheinen derzeit besser denn je, der Aktienkurs will dies jedoch offensichtlich nicht widerspiegeln. Zeit für einen Schnellanalyse…Im abgelaufenenm Geschäftsjahr 2009 erreichte das Unternehmen mit einem um 39 Prozent gesteigertem Umsatz  neue Bestmarken. Der Umsatz stieg auf 46 Millionen Euro – was ungefähr auch dem heutigen Börsenwert des Unternehmens entspricht! Noch im Jahr davor musste ein Verlust in Höhe von 6 Millionen Euro in Kauf genommen werden. In 2009 gelang dann wieder der Sprung in die Gewinnzone, mit einem EBIT in Höhe von 1,8 Millionen Euro -Sicherlich immer noch keine Spitzenwert, aber auf dem richtigen Weg.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet SES Research mit einem Umsatz in Höhe von 72,5 Millionen Euro, für 2011 gar mit runden 100 Millionen Euro. Das Ergebnis sollte sich dann entsprechend überproportional dazu entwickeln. Der Gewinn soll in diesem Jahr auf 6 Millionen und im kommenden auf über 10 Millionen Euro steigen. Das Kurspotenzial gab SES Research mit ca. 17,- Euro je Aktie an. Auch das Anlegermagazin DER Aktionär hatte sich bereits im April positiv zu diesem Wert geäußert und eine klare 50 Prozent Chance ausgemacht. Leider schlug die Twintec Aktie kurz darauf die Gegenrichtung ein. Auf dem aktuellen Niveau dürfte die Aktie nun mit einem geschätzten KGV von unter 5 extrem günstig sein.

Die Nachrichtenlage um das Unternehmen ist extrem dünn, und auch die Umsätze in der Aktie bislang nicht nennenswert. Genau hier liegt wohl auch die Problematik. Ein größerer Abgeber kann bereits mit verhältnismäßig kleinen Stückzahlen den Kurs entsprechend drücken. Dies scheint wohl auch in den vergangenen Wochen passiert zu sein. Erst am Freitag verlor die Twintec Aktie noch einmal satte 8,4% an Wert, und das nachdem der Kurs seit den Hoch im Februar bereits über 50 Prozent nachgegeben hat. Auch charttechnisch scheint die Aktie nun ausgebombt zu sein, und ein Rebound ist mehr als überfällig. Diese Tatsache, sowie die inzwischen extrem günstige Bewertung des Unternehmens hat uns nun erneut auf den Plan gerufen. Wir haben heute eine erste Position Twintec Aktien ins Depot genommen. Unser Kursziel ist zunächst die Marke von 9,30 Euro dann 10,- bis 11,- Euro. Mittelfristig dürfte hier noch deutlich mehr drin sein, allerdings sollten Anleger hier auch etwas Geduld mitbringen..

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Porsche steigert US-Absatz um 75%


Porsche scheint mit großen Schritten an die alten Erfolge anzuknüpfen. Nach der Talsohle des vergangenen Jahres sind die Absatzzahlen des Sportwagenherstellers im Juli in den USA erneut deutlich gestiegen. Insbesondere der Panamera Gran Turismo, der im Juli mit 807 verkauften Fahrzeugen den höchsten Wert seit der Markteinführung im Herbst 2009 erreichte, sowie die überarbeitete Generation des Geländewagens Cayenne trug zu diesem neuen Erfolg bei. Die Mittelmotor-Sportwagen Boxster und Cayman legten um elf Prozent auf 392 Fahrzeuge zu, beim Ur-Porsche, dem 911er, gingen die Verkäufe hingegen um neuen Prozent zurück. Die Auslieferungen an Porsche Sportwagen in Nordamerika stiegen insgesamt um 75 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 2.703 Fahrzeuge. Alles in allem also hoffnungsvolle Zahlen, die verdeutlichen, dass Porsche mit seiner Produktpalette auf dem richtigen Weg ist. Bereits gestern wurden die Absatzzahlen in Deutschland veröffentlicht. Auch hier konnte Porsche mit einem Plus von 14,3 Prozent deutlich punkten.

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YRC Worldwide – 300 Prozent plus, und nun?


Die Aktie von YRC Worldwide ist heute nach der Veröffentlichung der Zahlen zum abgelaufenem zweiten Quartal unter Druck. Zunächst sah es vorbörslich nach einem weiteren starken Tag für die Aktie aus. Bis auf 0,45 USD legte der Kurs des nordamerikanischen Logistikunternehmens vor Beginn der eigentlichen Börsensitzung heute zu. Inzwischen hat der Kurs unter hohen Umsätzen wieder deutlich nachgegeben, und die YRCW Aktie notiert mit  bis zu 10 Prozent im Minus. Anleger dürften sich nun die Frage stellen wie diese neue Situation einzuschätzen ist, denn die heute veröffentlichten Zahlen waren eigentlich deutlich besser als dies vom Markt erwartet worden ist. Mit einem Verlust von nur 0,01 Dollar im letzten Quartal konnte sich das Unternehmen fast in die operative Gewinnzone zurückmelden. Erwartet wurde eine Verlust pro Aktie von 0,08 Dollar. Auch der Ausblick der Unternehmensführung auf die kommenden Quartale gibt durchaus Anlass zur Hoffnung, dass es sich bei YRC Worldwide um einen weiterhin sehr interessanten Turnaround-Kandidaten handeln könnte.

Der Kursverlauf heute ist nach unserer Meinung, und in Anbetracht mehrere Faktoren, nicht weiter verwunderlich. Zum einen ist die Shortquote in der Aktie immer noch sehr hoch und die Bären setzen nun alles daran, dass der Aktienkurs ihnen nicht aus dem Ruder läuft um eventuell aufgelaufene Verluste zu begrenzen. Von gezielte Eindeckungskäufen kann man somit wohl heute erst einmal ausgehen. Zum anderen sollte man bei dem Kursverlauf der letzten Wochen ebenso in Betracht ziehen, dass andere Marktteilnehmer, die zu deutlich geringeren Kursen gekauft haben, nun auch mal die Gewinne mitnehmen. Frei nach dem Motto “sell on good news” dürften sich diejenigen die zu Kursen um die 10 bis 12 Cent eingestiegen sind heute über realisierte Gewinne von bis zu 300% gefreut haben.

Mittelfristig bleibt die Aktie aber nun gerade nach den gelieferten Zahlen hochinteressant. Der Rücksetzer ist aus charttechnischer Sicht als gesund zu bezeichnen, und die Unterstützung bei 0,35 Dollar hat gehalten. Kann diese Marke auch weiterhin verteidigt werden, dürfte sich der Aktienkurs nun bald wieder beruhigen und die Hürde bei 0,42 Dollar erneut ansteuern. Das nächste Kursziel wäre dann knapp unter der 50 Cent Marke bei 0,48 Dollar. Der Aufwärtstrend ist immer noch intakt, auch wenn dieser nun etwas flacher verlaufen kann. Fällt die Aktie nun allerdings deutlich unter die 0,35 Dollar zurück, wovon wir zunächst nicht ausgehen,  sollte man wohl lieber erst einmal glatt stellen und zu gegebener Zeit wieder einsteigen. Wer also auf die weitere Erholung in der weltweiten Logistikbranche setzen möchte, hat mit YRCW sicherlich einen der interessantesten Titel im Depot. Wer ruhig schlafen möchte sucht sich lieber etwas anderes…;-)

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Sky braucht wieder frisches Geld


Der Bezahlsender Sky Deutschland hat heute nach Xetra Börsenschluss überraschend die Zahlen zum abgelaufenen Quartal veröffentlicht. Das EBITDA lag demnach bei -47,4 Mio EUR nach  -63,4 Mio. EUR im Vorfahr. In dem abgelaufenen Zeitraum konnte Sky 6.000 neue Abonnenten gewinnen. Damit vergrößert sich die Zahl der zahlenden Kunden auf 2,476 Mio. Alles in allem also keine berauschenden Ergebnisse, aber die waren wohl auch nicht erwartet worden. Nachbörslich gibt der Kurs des Bezahlsenders aber deutlich nach. Der Grund dafür ist wohl aber weniger in dem Zahlenwerk zu finden, als viel mehr in der dazugehörigen Nachricht, dass man schon wieder den Kapitalmarkt anzapfen, und sich frisches Geld besorgen möchte.

Großaktionär News Corp unterstützt dieses Vorhaben aus verständlichen Gründen. Insgesamt sollen noch einmal 340 Millionen Euro in die Kassen gespült werden, um die eigene Finanzsituation weiter zu stärken, und das Programm auszubauen. Geschehen soll dies zum einen über die Ausgabe neuer Aktien, außerdem soll eine Wandelanleihe ausgegeben werden. Sollte auch dies noch nicht ausreichen, werde Großaktionär News Corp über eine Tochter ein Gesellschafterdarlehen bereitstellen, hieß es in der Mitteilung Weiter rechnet Sky Deutschland damit, dass der EBITDA-Verlust in diesem Jahr noch deutlich höher ausfallen wird. Auch für das kommende Jahr lieferte das Unternehmen die Prognose gleich mit und orakelte ebenfalls im roten Bereich. Alles in allem also wohl mal wieder ein niederschmetterndes Ergebnis für die Fans der spannenden Unterhaltung. Ob Pay TV in Deutschland jemals salonfähig, bzw. wirtschaftlich sein wird?

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Wunschanalyse Deutsche Post AG


Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de). Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse des Logistik- und Beförderungsunternehmens Deutsche Post AG gewünscht.

Deutsche Post AG laut Sharewise.com:

Prognostiziertes Kurszielkaufenhaltenverkaufen
9 MitgliederØ 13,22 €6-3
16 AnalystenØ 14,84 €1231

Deutsche Post AG (WKN 555 200, ISIN DE0005552004, Marktkapitalisierung: ca. 16,18 Mrd. Euro, ca. 21,00 Mrd. US$)

Firmenlogo Deutsche Post AG

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VOM BRIEFTRÄGER ZUM GLOBALEN LOGISTIKKONZERN

Das Austragen der Post, einst die wichtigste Aufgabe des ehemaligen Staatskonzerns, wird zunehmend zur Belastung für die Deutschen Post AG. So ist das Unternehmen die Flucht nach vorne angetreten und bietet inzwischen weltweit das breiteste Spektrum an Logistikleistungen an. Die Weltkonjunktur erholt sich und das globale Geschäft unter dem Mantel des Konzernbereichs DHL verzeichnet kräftige Zuwachsraten in Umsatz und Gewinn. Doch es ist fraglich, ob das ausreicht um das schrumpfende Briefgeschäft aufzufangen. Schauen wir und die Bereiche also einmal separat an. Read the full story

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HeidelbergCement – Lafarge oder Saint-Gobain?


HeidelbergeCemet hat heute morgen nun die lang erwarteten Quartalszahlen veröffentlicht, und diese zeigen durchaus ein gemischtes Bild. Das Unternehmen konnte den Umsatz auf 3,30 Mrd. Euro steigern, was ungefähr den Erwartungen des Marktes entsprach. Das operative Ergebnis kletterte auf 492 Mio. Euro und lag damit deutlich über dem Marktkonsenz von 446 Mio. Euro. Das EBIT sank hingegen auf 461 Mio. Euro. Hier hatten sich die Markteilnehmer mit 515 Mio. Euro deutlich mehr erwartet. Somit fiel auch das  Nettoergebnis mit “nur” 120 Mio. Euro aus. Anleger hatten auf ca. 200 Mio Euro gehofft. Leider gab das Unternehmen auch für das Gesamtjahr 2010 erneut keine Prognose ab.

Im laufenden Jahr sollen bei HeidelbergCement weiterhin 300 Mio. Euro an operativen Kosten eingespart werden. Somit liegt der Fokus des Unternehmens immer noch auf dem langfristigen Schuldenabbau, was aus Anlegersicht sicherlich zu begrüßen ist. Der Mitbewerber Saint Gobain hatte bereits gestern die Zahlen zum abgelaufenem Quartal veröffentlicht, und den positiven Trend der Branche bestätigt. Man gehe weiterhin von einer anziehenden Nachfrage aus, hieß es. Saint Gobain bestätigte noch einmal seine Jahresprognose und erwartet eine kräftige Steigerung des operativen Gewinns im laufendem Jahr. Der Umsatz legte in den ersten sechs Monaten des Jahres um 4,3 Prozent auf 19,53 Milliarden Euro zu, im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres konnte der Gewinn um 50% auf 1,45 Milliarden Euro gesteigert werden.

Lafarge, der weltgrößte Zementhersteller senkte heute seine Prognose. Die Schätzungen des Unternehmens belaufen sich weltweit, in den Lafarge-Märkten 2010 im besten Fall auf drei Prozent Zuwachs, im schlechtesten Fall werde die Nachfrage gar um ein Prozent sinken. Das Unternehmen war bislang von einem Plus von fünf Prozent ausgegangen. Die Franzosen wiesen im ersten halben Jahr einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf 7,7 Milliarden Euro aus. HeidelbergCement bleibt für uns der interessanteste Kandidat aus dem Sektor. Der Aktienkurs hat heute, nach der Veröffentlichung der Daten deutlich nachgegeben, und ich rechne bei weiter schwachem Börsenumfeld, noch einmal mit einem Test der Unterstützungszone zwischen 37,50 und 37,80 Euro. Auf diesem Niveau könnte die Aktie dann wieder ein mittelfristig sehr interessantes Investment sein…

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Porsche macht Tesla Motors mit dem 918 Spyder Konkurrenz


Mit bis zu 500 PS Leistung, und einem Benzinverbrauch von 3 Litern (bei gemäßigter Fahrweise), sowie einem Schadstoffausstoß von nur 70 Gramm Co2/km  setzt Porsche neue Maßstäbe in der Automobiltechnik der Zukunft. Getsren wurde bekannt, dass die Studie des 918 Spyder, die bereits auf dem Genfer Automobilsalon 2010 großen Anklang gefunden hat, nun gebaut werden soll. Der Hybridflitzer soll knappe 500.000,- Euro kosten, und das zahlungskräftige Publikum dafür mit einer Beschleunigung von 3,2 Sekunden auf Tempo 100, sowie einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 320 km/h erfreuen.

Für den dafür nötigen Schub auf den Hinterrädern sorgt im 918 ein hinter den Sitzen eingebauter Mittelmotor – V8 mit 368 kW / 500 PS bei einer maximalen Drehzahl von 9.200 U/min – den Porsche auf Basis des 3,4-Liter-Triebwerks des RS Spyder entwickeln will. Zum Ökoflitzer, wird der Supersportler durch insgesamt vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 160 kW/218 PS an Vorder- und Hinterachse, die aus einer fluidgekühlten Lithium-Ionen-Batterie gespeist werden. Diese werden zum einen durch den Anschluss an die Steckdose, und zum anderen durch die Umsetzung von Bremsenergie wieder aufgeladen.

Die große Resonanz von Öffentlichkeit und der potenziellen Kunden führte nun zur Entscheidung des Porsche-Vorstands, auf Basis der Studie, ein Serienfahrzeug zu entwickeln. Der Wagen soll in Zuffenhausen von Hand gefertigt werden und im Jahr 2013 auf den Markt kommen. In den kommenden Monaten werden weitere Produktdetails des 918 Spyder festgelegt. Die Größenordnung der Serie soll im dreistelligen Bereich liegen.

Der 918 Spider könnte einen erneuten Quantensprung in der Geschichte der Porsche AG bedeuten, und dürfte auch den kürzlich an die Börse gebrachten Autobauer Tesla Motors dann ab spätestens 2013 in Bedrängnis bringen. Sollte sich das Konzept des Spiders durchsetzen, wäre es durchaus auch vorstellbar, dass dann in ferner Zukunft ein entsprechender “Volksporsche”, also ein für Normalsterbliche bezahlbares Modell, auf dieser Basis produziert werden könnten. Michael Macht sagte dazu: “Das man mit der Verbindung von Höchstleistung und effizienten Antriebskonzepten den richtigen Weg für die Marke Porsche eingeschlagen habe.”

Sollte dieser Weg weiter verfolgt werden, gehe ich davon aus, dass Porsche wieder an die altern Erfolge anknüpfen kann. Auch die neuesten Verkaufszahlen des Modells Panamera belegen wohl einmal mehr, dass der Konzern immer wieder in der Lage ist den Geschmack seiner Kunden exakt zu treffen. Inzwischen sind bereist 25.000 Exemplare des “Familien-Porsche” ausgeliefert worden. Die Porsche Aktie ist und bleibt für mich, bei Kursen unter 40,- Euro ein glasklarer Langfrist-Kauf.

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