Archive | Wochenausblick

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Richtungsloses Geplänkel

Die letzte Börsenwoche hatte es in sich! Anleger dürfte weiterhin verunsichert über die weitere Entwicklung an den Weltbörsen sein, und die Umsätze bleiben auch in dieser Woche wieder schwach. Die große Sorge vor einem “Double Dip” der US-Wirtschaft dürfte sich nach der Veröffentlichung der schlechten Daten in der vergangenen Woche wieder etwas verstärkt haben. Nicht nur die Arbeitsmarktdaten lassen darauf schließen, dass die USA noch lange nicht die Wende zum Positiven vollzogen haben, sondern auch der erneut stark eingebrochene Philly Fed Index signalisiert wieder Stagnation. Auch wenn die US Indizes sich am Freitag noch deutlich von ihren Tiefstständen lösen konnten bleibt ein fader Beigeschmack. Fast alle wichtigen Unterstützungsmarken wurden unterschritten. Beim S&P 500 haben die 1.065 Punkte gerade noch gehalten. Danach kommt lange nichts mehr…

Für den Dax sieht die Situation ähnlich dramatisch aus. Mit dem Erreichen, bzw. Unterschreiten der runden Marke von 6.000 Punkten hat sich das Chartbild wieder deutlich eingetrübt. Kann diese psychologisch Wichtige Chartmarke nicht gehalten werden, droht ein weiterer Rücksetzer in Richtung 5.900 oder 5.850 Punkte, später eventuell sogar wieder 5.700 Punkte. Viel weiter sollte es nach meiner Meinung aber nicht runter gehen. Noch besteht allerdings die berechtigte Chance, dass sich der Markt nun auf diesem ermäßigten Niveau wieder fangen kann. Die Bilanzsaison ist nun beendet und es fehlt dem Markt an weiteren Impulsen. Von konjunktureller Seite könnte ab Mittwoch Unterstützung kommen.Der Ifo-Index wird wieder einmal veröffentlicht, und gibt Auskunft über die Stimmung in der deutschen Wirtschaft.

Am Mittwoch werden ebenfalls die Auftragseingänge für langlebige Güter in den USA für den Monat Juni veröffentlicht, am Freitag folgen dann die Zahlen zum Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, und die Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal. All diese Daten können Sie in unserem Realtime Börsenkalender nachsehen. Hier werden die Ergebnisse und  Konjunkturdaten unmittelbar nach der Veröffentlichung angezeigt. Sprich Sie müssen nicht mehr lange nach der Nachricht suchen, die die Kurse schon lange bewegt hat, was oftmals ein entscheidender Vorteil sein kann.

Ich erwarte, dass heute zumindest noch einmal die 6.000er Marke getestet wird. Die Tage nach einem Verfallstag sind meistens geprägt durch entsprechende Positionsumschichtungen, die sich noch bis zu Mitte der Woche hinziehen können. Eine entscheidende Richtungsänderung erwarte ich somit auch nicht vor Mitte/Ende der Woche. Für den Dax heißt dies nun, dass in den kommenden Tagen wohl die Marke von 6.065 auf der Oberseite als Widerstand fungiert. Erst wenn dieses Niveau wieder nachhaltig überschritten werden kann sieht es wieder freundlicher aus. Ich bleibe also vorsichtig, und warte an der Seitenlinie auf die richtige Gelegenheit, bzw. eine Entscheidung in die ein- oder andere Richtung. Auch mit kurzfristigen Tardes ist nur sehr schwer Geld in so einer Situation zu verdienen..

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Warten auf die Zahlenflut..

Der Dax ist im ersten Anlauf erwartungsgemäß an der 6.200 Punkte Marke gescheitert. Nun dürfte es durchaus spannend sein zu beobachten wie es in dieser Börsenwoche weiter gehen wird. Noch immer befindet sich der Deutsche Leitindex in einer, inzwischen sehr engen, Dreiecksformation aus der er in den kommenden Tagen in die ein- oder andere Richtung ausbrechen wird. Wir haben uns letzte Woche für einen vorläufigen Ausstieg aus unseren deutschen Aktienpositionen entschlossen und rechnen nun eher damit, dass die Indizes wieder nachgeben werden.

Der Banken-Stresstest hat keine neuen Erkenntnisse gebracht, außer vielleicht, der Tatsache, dass Spanien und seine Banken nach wie vor zu den Wackelkandidaten in Europa gehören. Wie die Händler in den USA diese Daten heute verarbeiten ist ungewiss. Nachdem aber in der Vergangenheit das Thema Krise in Europa dort wesentlich intensiver diskutiert wurde, könnten nun auch die Ergebnisse des Stresstests in den USA für Verunsicherung sorgen. Zusammenfassend ist wohl zu sagen, dass der Stresstest nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat, und die Latte beim nächsten Mal etwas höher gehängt werden muss. Vielmehr gewinnt man den Eindruck, dass es sich hierbei eher um eine Propaganda-Veranstaltung gehalten hat, um die Bürger zu besänftigen..

Die Berichtssaison ist hingegen im vollen Gange. In dieser Woche stehen die neuesten Quartalszahlen von UBS, SAP, Deutsche Bank, Danone, Daimler, DoPont, LVMH, Air France und der Deutschen Börse am Dienstag auf dem Prüfstand. Der Mittwoch läutet dann die Berichtssaison für Krones, Morphosys, Arcelor Mittal, Infineon, Vossloh, Wincor Nixdorf, Eni SpA, BG Group, Boeing, ein. Am Donnerstag folgen, BASF. Siemens, Merck, Software AG, Bayer, Gildemeister, Aixtron, Sanofi Aventis, Telefonica, France Telecom, MAN, Lufthansa, Puma, Sony, Royal Dutch, Continental, Hugo Boss, und die Banco Santander, Freitag schließen sich HeidelberCement, EADS, Wacker Chemie, GEA Group, ElringerKlinger, Total, Anglo American, EnBW, Audi, Chevron und Samsung an.

Viele entscheidender für die weitere Entwicklung der Börsen dürften aber wohl die Konjunkturdaten sein. Bereits heute um 16:00 Uhr werden zunächst die mit Spannung erwarteten US Daten der Neubauverkäufe für den Monat Juni präsentiert. Morgen dann der Case Shiller Hauspreis Index, und das Verbrauchervertrauen in den USA für den Monat Juli. In Deutschland wird der GfK Konsumklimaindex veröffentlicht. Weiter in dieser Woche geht es dann mit dem Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA, dem Beige Book, den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, und dem Einkaufsmanager-Index aus Chicago sowie dem Index für die Verbraucherstimmung am Freitag…Genügend Zündstoff also für bewegte Kurse. Nach wie vor ist also Vorsicht geboten. Sich jetzt zu weit aus dem Fenster zu lehnen kann zu einem unerwünschten Ergebnis führen. Vielmehr sollte wohl abgewartet werden in welche Richtung die Indizes nun ausbrechen wollen.

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Gute Quartalszahlen von Apple und Dialog Semiconductor?

Morgen erwarte uns die Zahlen der Cash Maschine Apple sowie der, vielleicht für deutsche Anleger noch interessantere, Quartalsbericht der Dialog Semiconductor AG. Nach der Hype der vergangenen Wochen muss der Titel nun beweisen, dass die Vorschusslorbeeren als Apple Lieferant nun auch gerechtfertigt waren. Diese Euphorie sollte sich also nun in den Zahlen zum abgelaufenem Quartal wiederfinden. Was mich ein wenig nachdenklich stimmt, ist, dass eigentlich niemand, sowohl bei Apple, als auch bei Dialog Semiconductor  von einer möglichen Enttäuschung bei den Quartalszahlen ausgeht. Normalerweise hat dies dann denn unangenehmen Effekt den Aktienkurs unmittelbar nach Bekanntgabe der Zahlen erst einmal gen Süden zu schicken. Gerade bei solchen “sicheren” Titeln kommen bestimmte Börsenregeln gerne mal zu Einsatz, und die heißt in diesem Fall “Sell on good news” Mit dem kräftigen Anstieg im Vorfeld der Zahlen zeigen sich die Dialog  Anleger heute bereits sehr optimistisch. Der erzielte Umsatz wird auf ca. 67 Millionen Dollar geschätzt, und der zu erwartende Gewinn laut Flüsterschätzungen bei ca 6 Millionen Dollar liegen. Bedenken sollten Anleger, dass die Belieferung von Apple inzwischen über 40 Prozent des gesamten Umsatzes ausmacht. Wechselt Apple den Lieferanten, kann es irgendwann auch ganz schnell wieder in die andere Richtung gehen.

Im Gegensatz zur Dialog Aktie neigte die Apple Aktie in den vergangenen Tagen eher zur Schwäche. Ob es nun an der Aussage von Steve Jobs lag, der den Aktienkurs des eigenen Unternehmens kürzlich als “surreal” bezeichnet hat, oder an der allgemeinen Marktschwäche, ist schwer zu sagen. Festzustellen ist eher, dass die Apple Aktie sich bislang immer sehr resistent gegenüber starken Marktschwankungen gezeigt hat, zuletzt aber auch deutliche Rückschläge hinnehmen musste. Natürlich haben auch die Berichte über mögliche “Rückrufaktionen” des iPhone 4 nicht unbedingt zur guten Stimmung beigetragen. Apple versucht das Problem nun mit einer billigen Plastikabdeckung zu lösen, ich bin gespannt ob dies von der breiten Masse akzeptiert wird. Für den Preis möchte man doch eher auch die volle Haptik des Gerätes mit kaufen, aber das ist nur meine persönliche Meinung.. Eine Rückrufaktion des iPhone 4 würde auch die Bilanz von Apple wohl kurzzeitig deutlich belasten. Momentan befindet sich die Aktie am unteren Ende des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals bei ca. 250,- Dollar, fällt sie darunter droht ein weiterer Rückgang bis 230,- oder 220,- Dollar. Apple Fans dürfen gespannt sein..

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US Berichtssaison, los gehts mit Alcoa, AMD, JP Morgan, Citigroup und Bank of America..

Diese Woche beginnt die US-Berichtssaison auf eine Neues, und es ist mit überwiegend sehr guten Ergebnissen zu rechnen, da die Unternehmen nach wie vor hohe Gewinnmargen verbuchen können. Für den S&P 500 rechnen dabei die meisten Fachleute mit einem durchschnittlichen Gewinnanstieg um 22,5 Prozent bezogen auf das Vorjahresquartal. Dennoch ist die Unsicherheit an den Börsen deutlich zu spüren, und die breite Masse der Anleger scheint erst einmal abwarten zu wollen wie die Berichtssaison verlaufen wird. Die Umsätze sind weiterhin relativ dünn, dementsprechend dürfte die Schwankungsbreite bei einzelnen Aktien in den kommenden Tagen etwas zunehmen. Dennoch rechnen wir durchweg mit einer leicht positiven Woche. Die Indizes befinden sich nun wieder in der entscheidenden Phase. Zwar sind die Vorgaben aus Asien heute nicht so gut wie erhofft, dies hat aber eher politische Gründe. Der späte Handel an der Wallstreet am Freitag Abend, zeigt, dass sich hier nochmal einige Marktteilnehmer positioniert haben..bevor Alcoa heute, wie gewohnt die US Berichtssaison einläuten wird.

Entscheidend für den weiteren Verlauf an den Börsen wird aber der Ausblick auf das dritte Quartal, und das Gesamtjahr der Unternehmen sein. Wie bereits im abgelaufenen Quartal, kann man davon ausgehen, dass sich die wenigsten Firmenchefs zu weit aus dem Fenster lehnen werden, und eher verhaltene Prognosen abgeben werden..Dennoch sollten die gelieferten Zahlenwerke die Börsen in den kommenden Wochen etwas stabilisieren können. Ich rechne mit Kursen von mindestense 6.200 Punkten im Dax bis zum Freitag..

Wie immer zu Start der Berichtssaison ist auch in diese Woche zu Beginn erst einmal mit Gewinnmitnahmen zu rechnen. Das sollte Anleger nicht weiter verwundern, und dementsprechend muss darauf geachtet werden, dass die Stopp Orders nicht zu knapp gesetzt werden.  Gegen Nachmittag dürften dann aber die Kurse wieder etwas anziehen. Gerne werden Bilanzierungswochen auch erst einmal mit einem Fehlsignal begonnen… Am Donnerstag gibt es die Bilanz des Chipherstellers AMD, auch hier erwartet der Markt eine deutlich gesteigerte Nachfrage. Besonders die Zahlen von  JP Morgan, die ebenfalls am Donnerstag veröffentlicht werden, und die von AMD, dürften in dieser Woche sehr interessant werden, und können durchaus neue Impulse für den HighTech- und Bankensektor bringen. Am Freitag folgt dann die Citigroup und die Bank of America. Ich wünsche allen Lesern eine erfolgreiche Woche..

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Viele Zeichen für ein Bilderbuch-Reversal der Börsen

Fast schon wie erwartet, und bereits vor einer Woche in unserem Newsletter angekündigt, fangen die Märkte an sich heute wieder zu erholen. In Asien können die Indizes, nach teilweise turbulentem Handelsverlauf, allesamt positiv schließen. Der Dax hat die wichtige Marke von 5.900 Punkten zurückerobert und sollte nach Möglichkeit heute auch darüber schließen, dann hätten wir wieder eine komplett neu zu bewertende Chartsituation beim Deutschen Leitindex. Auch der Globex Future hat heute Nacht einige Kapriolen geschlagen. Gegen 1 Uhr morgens gab der Future plötzlich um 13 Punkte nach und notierte bei 1.002,75 Punkten, um im Anschluss daran in eine andauernde Gegenbewegung über zu gehen. Alles deutet auch hier nun auf ein Reversal hin. Die heutige Börseneröffnung in den USA dürfte somit wohl eine der spannendsten des Jahres werden!

Wir hatten ja bereits am Wochenende geschrieben, dass es somit möglicherweise eine gute Anlageentscheidung sein könnte ,erste Positionen an dem gestrigen ,und erwartungsgemäß schwachen Börsentag, wieder aufzubauen, und ich hoffe mal, dass einige unsere Leser diesem Rat gefolgt sind. Auch unsere Kandidaten für die anstehende Erholung haben wir genannt, und natürlich konsequent gekauft. Auch dieses Mal scheint also unsere Swing-Trading-Strategie wieder voll und ganz aufzugehen. Bei allem Optimismus, sollte aber bitte auch die Möglichkeit eines erneuten Abrutschens zumindest in Betracht gezogen werden. Der Vorteil an den Kaufkursen von gestern ist nun aber, dass man ganz bequem und entspannt die Stopps bei den Einstiegskursen setzten kann, da alle Werte heute bereits ordentlich zulegen konnten. In diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen auf eine spannende und erfolgreiche Börsenwoche.

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

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Kaufkurse bei Porsche, Rio Tinto, Swiss Re, Apple, Intel uvm.?

Die Meinungen über den Verlauf der Börsen, in der kommenden Handelswoche, könnten unterschiedlicher nicht sein. Dies verdeutlicht auch, das angespannte Niveau auf dem wir uns gerade befinden. Grundsätzlich gilt, dass wir aus charttechnischer Betrachtung nun den unteren Bereich einer Trading-Range, die seit Monaten gültig ist, wieder erreicht haben. Auf diesem Niveau sind die meisten Marktteilnehmer wieder sehr skeptisch, auch wenn der Markt deutliche Anzeichen einer überverkauften Situation aufweist. Viele Aktien notieren inzwischen unter ihrer 200 Tage Linie, was eher als bearisches Zeichen zu sehen ist. Die Umsätze an den Börsen sind ebenfalls in den letzten Wochen weiter zurückgegangen. Für uns sind dies wieder einige Kontraindikatoren, die man spielen sollte. Kaufen wenn die Stimmung am schlechtesten ist, hat sich alleine in diesem Jahr bereits dreimal als hervorragende Strategie erwiesen…..Auch der Euro erholt sich weiter, “Der Euro bestimmt die Richtung” hat mehr denn je Gültigkeit.

Gestern haben wir bereits über die Aktien berichtet, die wir zu den größten Gewinnern einer solchen Gegenbewegung zählen, und wollen nun heute die Liste der interessanten Kandidaten vervollständigen, die wir auf der Watchlist haben. Neben den oben genannten Blue Chips ist nach wie vor die Porsche Aktie auf diesem Niveau ein interessantes Investment, auch unter langfristigen Gesichtspunkten. Die zuletzt veröffentlichten Absatzzahlen aus den USA sehen schon wieder deutlich besser aus, und lassen auf eine weitere Absatzzunahme in den kommenden Monaten hoffen. Insgesamt legten die Verkäufe des Sportwagenbauers auf 2.141 Einheiten um 127 Prozent zu. Besonders die überarbeite Baureihe des Cayenne und der Panamera scheinen sich im amerikanischen Markt nun durchgesetzt zu haben. Das Klagerisiko wegen der gescheiterten VW Übernahme durch Porsche ist zwar existent, ich würde dies aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht überbewerten. Prozesse dieser Art können sich auf Jahre und Jahrzehnte hinziehen.

Ein Basisinvestment im Rohstoffbereich ist nach wie vor auch die Aktie von Rio Tinto, die ebenfalls durch die letzten Börsenturbulenzen wieder auf einem sehr attraktivem Kaufniveau gelandet ist. Hinzu kommt noch, dass die von der australischen Regierung geplante Steuerbelastung, laut offiziellen Berichten, nun deutlich geringer ausfallen dürfte, und das Ergebnis des Bergbaukonzerns nicht so stark belasten sollte wie angenommen. Geplante, und teilweise deutliche Preiserhöhungen bei Rohstoffen, insbesondere bei Eisenerz, sollten sich dabei ebenfalls deutlich positiv auf das Ergebnis in den kommenden Quartalen auswirken. Rio Tinto bleibt nicht zuletzt auf Grund der Kennzahlen unser Favorit im Rohstoffsektor.

Wer es gerne etwas weniger volatil hat und eher langfristig orientiert ist sollte sich hingegen noch einmal  die Aktie des Schweizer Rückversicherers Swiss Re ansehen. Die jetzigen Kurse laden durchaus ein um sich ein paar Stücke ins Depot zu legen. Wir haben diesen Wert bereits seit zwei Jahren immer wieder mal Beimischung gekauft…Einer der wenigen Werte die zwar kurzfristig nur ein überschaubares Potenzial bieten, einen aber ruhiger schlafen lassen. Genau wie die Aktie von Apple, die nun auch etwas zurückgekommen ist und bei einem Rebound der US Börsen überproportional profitieren dürfte.

In diesem Zusammenhang ist wohl auch die Aktie von Dialog Semiconductor noch einmal zu erwähnen. Dialog ist einer der Profiteure von der ganzen Apple iPhone, und iPad Hype. Zwar sind hier für meinen Geschmack inzwischen zu viele Börsenbriefe engagiert, nach dem Rücksetzer kann man aber durchaus mal eine Tradingposition wagen. Fast schon merkwürdig finde ich da das momentane Desinteresse an der Intel Aktie. Die Zeichen, dass wir uns nun wieder in einem Zyklus für Technologie Aktien befinden, mehren sich. Auch der Chipgigant aus den USA ist ein Profiteur des Apple Booms, findet aber weniger Beachtung als beispielsweise Infenion in diesem Zusammenhang. Die neue Chipgeneration von Intel dürfte bald ordentliches Potenzial bei der Aktie entfalten. Weitere Kandidaten sind wie schon geschrieben, Solar Millennium der weltgrößte Ziegelhersteller Wienerberger, Die Baumarktkette Praktiker, Klöckner& Co. und natürlich zu gegebener Zeit die Stahlaktien wie Salzgitter oder Posco..

Wir haben bereits wieder “Grabbeltischkurse”, ob es nochmal ein Stückchen günstiger wird werden wir bald sehen..In jedem Falle lohnt es sich nun die Kaufkandidaten langsam auszuwählen um dann bei einer Richtungsänderung der Indizes vorbereitet zu sein. Erfahrungsgemäß geht solch eine Gegenbewegung dann oftmals sehr schnell..Unsere Fußball-Jungs haben gestern mal wieder sehr überzeugend gespielt, jetzt glaube auch ich, dass wir Weltmeister werden! Ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Faktor an der Börse…

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Klöckner&Co. Hochtief, HeidelCement, VW, Continental…und jetzt?

Unser kurzfristiger Tradingplan hat nach wie vor Gültigkeit! Die US Indizes konnten sich nach den durchwachsenen Arbeitsmarktdaten am Freitag ganz gut halten. Den erneuten leichten Abverkauf in den letzten Handelsminuten würde ich eher den Gewinnmitnahmen vor einem langen Wochenende in den USA zuschreiben. Zusammenfassend ist die letzte Handelswoche also genau so gelaufen, wie wir das erwartet hatten. Der einzige Unterschied ist, dass die vermeindlich schwachen Arbeitsmarktdaten bereits vorher vom Markt eingepreist worden sind und nicht erst am Freitag. Ein Kursrutsch unter die Marke von 1.000 Punkten im S&P 500 konnte (zunächst) verhindert werden. Wir gehen immer noch davon aus, dass nun erst einmal alles Negative eingepreist sein sollte, und rechnen in der kommenden Woche mit einer Erholung an den Börsen.

In unsereem Artikel “Auf wackeligen Beinen” vom 27.06.2010 haben wir geschrieben: “Die kommende Woche könnte mal wieder extrem volatil werden. Charttechnisch bleibt die Situation angespannt, auch der Handel am Freitag in den USA brachte keine neuen Impulse…Zahleiche Konjunkturdaten dürften auch in der nächsten Handelswoche die Kurse wieder bewegen…Schließlich folgt am Freitag der Arbeitsmarktbericht. Auch hier sind die Aussichten nach wie vor nicht besonders positiv.Analysten rechnen mit einem erneuten leichten Anstieg der Arbeitslosenquote auf 9,8 Prozent. Hinzu kommt, dass die Amerikaner sich am Freitag dann in ein langes Wochenende verabschieden und den Unabhängigkeitstag feiern. Meistens wird vor solchen Wochenenden eher verkauft als gekauft. In der darauf folgenden Woche beginnt dann erneut die US Berichtssaison und kann eventuell wieder für neue Impulse sorgen…

Wir bleiben erst einmal an der Seitenlinie und schauen uns das Treiben an. Die eigentlich sehr positive Entwicklung der Börse hat sich in der letzten Woche wieder schlagartig gedreht. Es sind für unseren Geschmack gerade etwas zu viele Unsicherheitsfaktoren im Markt. Besonders die Charttechnik spricht eine deutliche Sprache. Montage sind normalerweise Kauftage – sehen wir aber auch morgen wieder einen schwachen Tag ist in der kommenden Woche nicht mit einer starken Erholung zu rechnen..Der darauf folgende Montag wird sowieso ein schwacher Tag sein weil die US Börsen geschlossen bleiben. Der Dienstag danach kann sich dann eventuell wieder als guter Einstiegszeitpunkt erweisen. Ab dem 06.Juli werden wir wieder etwas genauer hinschauen..

Wie unsere Newsletter-Leser wissen, haben wir uns nicht ganz an den Fahrplan gehalten, und bereits in dieser Woche erste Positionen in Aktien aufgebaut, die wir unabhängig von der momentanen Börsenentwicklung, für besonders attraktiv, und vor allem sehr günstig halten. In der kommenden Woche werden wir dann unser Depot weiter ausbauen, um in dem nächsten Swing, der nun wieder gen Norden gehen sollte, schöne Gewinne zu erzielen. Natürlich bleiben wir vorsichtig und sichern alle Positionen  im Moment entsprechend eng ab. Für die Leser unseres Newsletters werden wir noch am Wochende unsere weiteren Favoriten für den möglichen Aufschwung bekannt geben…

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…auf wackeligen Beinen.

Die kommende Woche könnte mal wieder extrem volatil werden. Charttechnisch bleibt die Situation angespannt, auch der Handel am Freitag in den USA brachte keine neuen Impulse. Die Umsätze sind immer noch verhältnismäßig gering. Anleger scheinen zunächst abwarten zu wollen welche Richtung nun in den kommenden Sommermonaten eingeschlagen werden könnte. Zahleiche Konjunkturdaten dürften auch in der nächsten Handelswoche die Kurse wieder bewegen. So zum Beispiel am Donnerstag, wenn die noch nicht erfassten Hausverkäufe aus dem Monat Mai veröffentlicht werden. Diesen Zahlen muss wohl wieder einmal besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn der historische Einbruch um 32 Prozent der Hausverkäufe deutet darauf hin dass der US Immobilienmarkt sich doch nicht ansatzweise auf dem Wege der Besserung befindet.

Ebenfalls am Donnerstag werden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA veröffentlicht. Hier wird ein leichter Rückgang auf 450.000 erwartet. Am Dienstag wird das Verbrauchervertrauen, für den Monat Juni, der Uni Michigan erneut veröffentlicht. Auch hier erwarten Fachleute eher negative Zahlen. Schließlich folgt am Freitag der Arbeitsmarktbericht. Auch hier sind die Aussichten nach wie vor nicht besonders positiv.Analysten rechnen mit einem erneuten leichten Anstieg der Arbeitslosenquote auf 9,8 Prozent. Hinzu kommt, dass die Amerikaner sich am Freitag dann in ein langes Wochenende verabschieden und den Unabhängigkeitstag feiern. Meistens wird vor solchen Wochenenden eher verkauft als gekauft. In der darauf folgenden Woche beginnt dann erneut die US Berichtssaison und kann eventuell wieder für neue Impulse sorgen…

Wir bleiben erst einmal an der Seitenlinie und schauen uns das Treiben an. Die eigentlich sehr positive Entwicklung der Börse hat sich in der letzten Woche wieder schlagartig gedreht. Es sind für unseren Geschmack gerade etwas zu viele Unsicherheitsfaktoren im Markt. Besonders die Charttechnik spricht eine deutliche Sprache. Montage sind normalerweise Kauftage – sehen wir aber auch morgen wieder einen schwachen Tag ist in der kommenden Woche nicht mit einer starken Erholung zu rechnen..Der darauf folgende Montag wird sowieso ein schwacher Tag sein weil die US Börsen geschlossen bleiben. Der Dienstag danach kann sich dann eventuell wieder als guter Einstiegszeitpunkt erweisen. Ab dem 06.Juli werden wir wieder etwas genauer hinschauen..

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Gute Stimmung bei Solaraktien, Musterdepot deutlich im Aufwind

Mit einem kräftigen Anstieg in den letzten beiden Handelstagen der Woche retteten sich die internationalen Indizes nun wieder in positives Terrain. Nun stellt sich also die Frage in welche Richtung sich die Aktienindizes in der kommenden Woche bewegen werden. Gerade der Mittwoch und der Freitag der kommenden Woche könnten noch einmal etwas Bewegung in die Aktienkurse bringen. Am Mittwoch will sich Fed Chef, Ben Bernanke zu der Finanzreform äußern, und am Freitag ist mal wieder Hexensabbat. Ansonsten rechnen Fachleute nun eher wieder mit einem etwas ruhigerem Verlauf an den internationalen Finanzmärkten, denn am Freitag kamen beruhigende Töne aus Europa. Griechenland einigte sich mit der EU nun über die nächsten Schritte der geplanten Rentenreform, und Spanien gab bekannt, man wolle keine Mittel aus dem 750 Milliarden Euro schweren Rettungsfonds des IWF und der Euro Zone beantragen, da man sich selber in der Lage sieht die Probleme zu beheben. Gerade bei Spanien war in letzter Zeit heftig über eine Schieflage, oder gar Staatspleite spekuliert worden..

Auch aus Asien kommen wieder beruhigendere Töne. Anleger seien nun wieder deutlich positiver, bezüglich einer nachhaltigen Erholung der Weltwirtschaft gestimmt, hieß es. Gerade die zuletzt veröffentlichten starken Exportdaten aus China, lassen Anleger nun insbesondere bei Exporttiteln wieder kräftig zugreifen. Die Bewertungen einzelner Unternehmen sehen nach den Verlusten der letzten Wochen ebenfalls wieder deutlich attraktiver aus, wurde weiter berichtet. Aktuell befinden sich die asiatischen Indizes bereits also bereits im Aufwind. Sollte dieser Trend bis zum Handelsende an den asiatischen Börsen morgen anhalten, dürfte auch der Start in die neue Handelswoche bei den Europäern gelingen. Für den Dax bleibt das Ziel nun die wichtige Marke von 6.100 Punkten. Kann auch diese überwunden werden sind sogar neue Höchststände wieder in greifbarer Nähe.

Ob wir aber insgesamt eine positive Handelswoche sehen werden bleibt aber weiterhin abzuwarten. Wie bereits mehrfach im Newsletter beschrieben, befinden wir uns nun in einer etwas entspannteren Situation, für eine Entwarnung ist es aber definitiv zu früh! Ich rechne weiterhin mit Turbulenzen, die uns über den gesamten Sommer hinweg begleiten könnten. Um so wichtiger ist eine konsequente Risikokontrolle, und die gezielte Ausnutzung der zu erwartenden Kursbewegungen in den kommenden Wochen und Monaten. Auch wenn es schwer fällt die “günstig eingekauften” Positionen gelegentlich wieder aufzulösen, um dann etwas später etwas weiter unten wieder einsteigen zu können, steht und fällt der Börsenerfolg wohl momentan mit der konsequenten Umsetzung dieser Strategie. Swing Trading ist und bleibt in solchen Börsenphasen der Performance-Turbo!

Bis Dienstag dürfte also das freundliche Börsenklima aller Wahrscheinlichkeit nach erst einmal anhalten. Alle unsere Depotwerte konnten in den letzten tagen überproportional zulegen, was uns weiterhin in unserer Aktienauswahl bestätigt. Wir gehen davon aus das auch in dieser Woche die Aktien von VW, Conti, Heidelcement, Porsche und Klöckner zu den Top-Performern unter den Blue Chips gehören werden….Besonderes Augenmerk sollte man eventuell den Solarwerten wieder einmal widmen. In der abgelaufenen Woche konnte sich der gesamte Sektor deutlich erholen. Nicht zuletzt durch die Nachrichtenlage um die Ölpest, die durch BP verursacht wurde, und den wachsenden politischen Druck auf die Ölkonzerne, könnten nun die Vorzeichen für die Solarbranche wieder deutlich positiver werden…Auch hier bleiben wir unser Auswahl mit Solar Millennium, Roth und Rau sowie Centrotherm treu. Kurzfristig kann es sich aber auch lohnen wiedermal auf die chinesischen Titel von Yingli, Suntech und Trina Solar zu setzen…

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Cash is king!

heute kann ich leider nur sehr kurz zu den aktuellen Vorgängen an den Börsen Stellung nehmen, weil ich leider immer noch nicht wieder über einen Internetzugang verfüge. Ich gehe aber fest davon aus, dass sich dies in den kommenden Tagen ändern sollte.

Der Freitag war mal wieder nichts für schwache Nerven. Die Dynamik des erneuten Ausverkaufe an den Finanzmärkten sollte einem schon zu denken geben. Trotz aller Bemühungen der EZB und der Rettungsmaßnahmen für Griechenland stürzt der Kurs des Euro ins scheinbar Bodenlose und reißt damit natürlich auch die Aktienkurse mit nach unten. Inzwischen sind wir am 18 Monats Tief angekommen. Die Aussagen von Josef Ackermann halte ich für bedenklich, ebenso wie die jüngsten Äußerungen von Jean Claude Trichet, der diese Krise als die schlimmste seit dem ersten Weltkrieg bezeichnete.

Möglicher Weise hat der EZB Chef damit recht, dennoch dürften sich die Rahmenbedingungen zur Bewältigung einer solchen Krise inzwischen doch etwas geändert haben. Nach wie vor ist extreme Vorsicht angebracht und auch einen weiteren Ausverkauf halte ich in der kommenden Handelswoche für möglich. Ungefähr ein Drittel meiner offenen Positionen hat sich am Freitag per Stopp-Loss wieder aus meinem Depot verabschiedet, ein weiteres Drittel habe ich dann vorübergehend erst einmal verkauft und warte nun ab bis die Lage sich etwas beruhigt.

Erst wenn der Verfall des Euro gestoppt werden kann dürften sich auch die Märkte wieder beruhigen und entsprechend stabilisieren. Grundsätzlich bin ich eher der Meinung, dass der Boden nun nicht mehr weit entfernt sein sollte. Auch aus charttechnischer Sicht spricht vieles bei Kursen von 1,22 bis 1,24 für eine Bodenbildung der europäischen Leitwährung. Dennoch darf man die derzeitige Panik nicht unterschätzen. Bricht auch diese Marke und hält die Dynamik dieser Bewegung entsprechend an,  sind sogar Umtauschverhältnisse von 1,05 Euro je Dollar noch möglich.

Erwähnenswert sind sicherlich auch noch zwei weitere Nachrichten, die am Wochenende Schlagzeilen gemacht haben, und hier hat mich neben den Unruhen in Bangkok, die für eine Destabilisierung der gesamten Region sorgen könnten, die Ankündigung Arnold Schwarzeneggers beunruhigt nun starke Kürzungen im Solzialsektor vornehmen zu wollen, da diese einfach nicht mehr finanzierbar seien. Schon seit längerem ist bekannt, dass Kalifornien sich in einer Schieflage befindet. Nun scheint hier ähnliches zu passieren wie in Griechenland, mit dem feinen Unterschied, dass die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft um ein vielfaches dramatischer wären.

Bleiben Sie also vorsichtig und halten Sie vorerst möglichst viel Cash, der nächste Anstieg kommt bestimmt, wann kann aber wohl keiner im Moment so genau sagen. Allerdings ist dann auch eine heftige Erholungsrally wieder möglich die wir wieder nutzen werden..

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Wochenausblick – weiter freundlich!

Die neue Woche dürfte zumindest freundlich anfangen! Und es ist keine langweilige Woche du uns Börsianer nun erwartet, soviel ist sicher! Unsere Einschätzung zum Aktienmarkt ist unverändert positiv. Seit Tagen befindet sich der Dax in einer gewissen Trading-Range, die nun allmählich nach oben verlassen werden könnte. Unser nächstes Kursziel für den deutschen Leitindex bleibt 6.500 bis 6.600 Punkte. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen ist die Berichtssaison bislang sehr gut verlaufen. In der vergangenen Woche kam es nur vereinzelt zu einigen enttäuschenden Quartalszahlen beispielsweise bei Nokia, Credit Suisse oder Ebay. Die Mehrzahl der Unternehmen präsentierte sich aber deutlich stärker als dies vom Markt erwartet worden ist, und so sollte es auch in dieser Woche weiter gehen..

Die Gemeinde der Analysten wird ebenfalls wieder deutlich positiver und ruft bereits neue Kursziele aus. Ein Umstand den ich eher bedenklich finde.! Die Marktbeobachter die sich seit Monaten dagegen wehren das diese Hausse nachhaltig sein könnte schwenken nun allmählich ins Lager der Bullen über. Ein normaler Prozess den man immer wieder in der zweiten Phase einer Hausse erleben konnte. Nachdem die erste Phase nun vorbei ist geben sich die Skeptiker irgendwann geschlagen und springen doch noch auf den fahrenden Zug auf. Dabei werden auch neue Kleinanleger “motiviert” und so sollten die Umsätze an den Börsen nun weiter steigen. Zunächst dürfte dieser neue Optimismus also weiteren Auftrieb verleihen, bevor dann irgendwann die Phase drei einsetzt – die Euphorie! Spätestens hier sollte man dann seine Karten allmählich wieder vom Tisch nehmen..

Etwas Unruhe könnten hingegen die Pläne Barack Obamas in den Markt bringen. Der US Präsident sieht gerade seine große Chance eine stärkere Regulierung der weltweiten Finanzmärkte durch zu setzten. Die Chancen dafür, dass ihm auch dies gelingen wird stehen besser denn je. Der Skandal um Goldman Sachs war ein willkommener Auftakt die Gespräche mit der internationalen Gemeinschaft nun zu intensivieren. Finanztitel sollten also in den kommenden Wochen nicht unbedingt zu den Gewinnern an den Börsen gehören. Weiterer Gegenwind droht der Deutschen Bank und Co. nach wie vor von der Griechenland Krise. Nachdem die Zusagen Deutschlands für Griechenland noch keine ausgemachte Sache sind, und sich die Gegner einer solchen Regelung immer stärker dagegen stellen, dürfte auch eine Umschuldung Griechenlands noch nicht vom Tisch sein. Dies würde die dort engagierten deutschen Banken dann wohl schwer belasten..

Ein weiteres Thema, dass seit Tagen die Gemüter bewegt ist der Preisverfall bei den US Gewerbeimmobilien. Nach dem privaten Immobiliensektor hat es nun den gewerblichen mit voller Wucht erwischt und lässt in naher Zukunft wohl reihenweise Immobilienfonds an den Rande der pleite schliddern. Auch hier zu Lande sehen wir eine ähnliche Entwicklung kommen! Beispiele für Schieflagen gibt es bereist genug. Die Schwäche im Immobiliensektor ist und bleibt also das beherrschende Thema. Erst wenn sich dieser Sektor nachhaltig erholt steht die Weltwirtschaft wieder auf soliden Füssen. In der aktuellen Situation sind wir davon aber noch sehr weit entfernt. Dies sollten besonnene Anleger immer im Hinterkopf behalten.

Ich persönlich halte nicht viel von der Anlage in Immobilien oder Gold in der jetzigen Situation. Weiterhin gilt für mich, mehr denn je, die attraktiven Chancen zu nutzen die sich einem am Aktienmarkt bieten, zumindest solange bis der aktuelle Trend bricht. Und das kann noch dauern…Dem Thema offene Immobilienfonds hat sich mal wieder Dr. Peterreins mit seinem geldanlage-finanz-blog etwas intensiver angenommen und erklärt eindrucksvoll an Hand eines Beispiels wo hier die Probleme liegen: Aktuell findet eine Diskussion statt zwischen dem Finanzministerium unter Schäuble einerseits und dem Bundesverband BVI der Investmentfondsbranche andererseits. Dabei sind zwei Dinge strittig:

  1. Soll eine Kündigungsfrist für offene Immobilienfonds eingeführt werden? Und wenn ja, wie lange soll sie sein?
  2. Soll eine Mindestanlagedauer für offene Immobilienfonds eingeführt werden? Und wenn ja, wie lange soll sie sein?

Das Finanzministerium fordert eine Kündigungsfrist von 6 Monaten und eine Mindestanlagedauer von 2 Jahren. Beides ist dem BVI zu lange. Immerhin könnte man dann Anteile an offenen Immobilienfonds nicht mehr börsentäglich zurückgeben. Siehe auch den Handelsblatt-Artikel… weiterlesen…

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Lanxess, Linde, BMW und Phoenix Solar

Die kommende Woche dürfte zunächst einmal freundlich starten. Die Vorgaben aus den USA waren ordentlich auch wenn es nicht gelang die alte Höchstmarke im S&P 500 von 1.150 Punkten zu überwinden. Dennoch bleibe ich optimistisch das dies in den kommenden Handelstagen geschafft werden kann. Natürlich wäre das Überwinden dieser Marke als sehr bullish zu werten und dürfte Anleger, die auf fallende Kurse gesetzt haben, weiter unter Druck bringen. Denn am Freitag ist mal wieder Hexensabbat! Ich gehe davon aus das dann hier noch einige Anleger bis dahin Ihre Positionen glatt stellen müssten.

Spekulanten die nach dem extrem schwachen Januar/Februar vielleicht sogar auf einen Double Dip gesetzt hatten oder zumindest auf die Pleite Griechenlands spekuliert haben und damit einhergehende Erschütterungen im Euroraum wurden zunächst einmal enttäuscht. Auch der Verfall des Euro konnte bis auf Weiteres gestoppt werden. Hier, und bei anderen Währungen wie bspw. dem britischen Pfund und japanischem Yen könnte es aber bis zum Freitag noch zu dem ein oder anderen unerwartetem Ausschlag kommen. Natürlich sollte man aber auch immer das zweite mögliche Szenario im Auge behalten. das hieße das es weder der dax schafft die 6.000 Punkte nachhaltig zu überwinden, noch der S&P 500 die 1.150 Punkte. Dies hätte dann wohl zur Folge das die Indizes erst einmal wieder nachgeben und zurück in den Seitwärtskanal abtauchen.

Was bringt die neue Woche? Zunächst die neuesten Daten von Lanxess, Linde, und BMW die allesamt spannend sein dürften. Die Zahlen von Laxes könnten Aufschluss darüber geben wie es inzwischen um die Chemiebranche bestellt ist. bei Linde wartet man immer noch sehnsüchtig auf einen Ausblick für das laufende Jahr und BMW muss zeigen das die Bayern ähnlich gut durch die Krise kommen wie VW oder Audi. Dann werden die Deutsche Bank und die Deutsche Post ihre endgültigen Zahlen, und vor allem die Manager Boni veröffentlichen müssen. Dies könnte auch weiterhin für Gesprächsstoff sorgen, wobei sich die deutschen Branchenkollegen ja verglichen mit den amerikanischen Pendants noch einigermaßen zurückhalten. Nichts desto trotz bleibt die Diskussion und über die Sinnhaftigkeit und Verantwortung den Anlegern und Steuerzahlern gegenüber diesbezüglich wohl noch eine Weile aktuell. Und das ist gut so!

Am Dienstag wird erneut der ZEW Konjunkturindex veröffentlicht der wieder etwas nachgegeben haben könne. Auf Grund der starken Schneefälle und dem ungewöhnlich langem Winter könnten ebenfalls der PhillyFed Index sowie der New- York Fed Industrieindex etwas gelitten haben. Ebenfalls am Dienstag wird die Zinsentscheidung der FED erwartet. Eine Leitzinsanhebung der amerikanischen Notenbank ist nach wie vor nicht zu erwarten. Dennoch gilt wie immer besonderes Augenmerk auf die genauen Worte Ben Bernankes bezüglich einer möglichen, baldigen, eventuellen oder sonstwas Änderung der Zinspolitik.

Eine interessante Meldung gab es kürzlich zu der viel umstrittenen Kürzung der Solarförderung für Freiflächen, die ja bereits im Juli in Kraft treten sollte. Nun hat sich die schwarzgelbe Koalition darauf geeinigt das die neuen Richtlinien erst im Oktober in Kraft treten sollen. Diese dreimonatige Verlängerung könnte noch einmal für einen kräftigen Auftragsschub in der deutschen Solarbranche sorgen. Allen voran sehen wir hier die Phoenix Solar AG als deutlichen Profiteur dieser Entwicklung. Bereits im letzten Quartal des abgelaufenen Jahres kam man seitens Phönix Solar nicht mehr der Nachfrage hinterher.

Es könnte also mal wieder eine durchaus spannende Woche für die Solarbranche werden. Zwar ändert sich für manche Unternehmen langfristig nicht allzu viel, dennoch gibt dies den Unternehmen drei Monate länger Zeit Ihre Kostenstruktur auf die neuen Gegebenheiten anzupassen. Ich bin gespannt wie die Solarbranche sich in dieser Woche entwickeln wird..

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