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Eon, Deutsche Post, Conti, Klöckner, Heidelcement, Porsche und VW

Die Vorgaben aus den USA waren besser als erwartet, so dass wir auch in der kommenden Handelswoche mit weiter steigenden Notierungen rechnen. Der massive Abschwung auf dem US-Arbeitsmarkt ist zum Stehen gekommen. Die Arbeitslosenquote hat im Februar unverändert bei 9,7 Prozent gelegen. Nach Informationen des Arbeitsministeriums in Washington verloren im vergangenen Monat 34.000 Amerikaner ihren Job, größtenteils in der Baubranche und auf dem Informationssektor. Es besteht aber nun wieder berechtigte Hoffnung das auch am amerikanischen Arbeitsmarkt die Trendwende nicht mehr allzu fern ist. Dies sollte dann morgen auch an den asiatischen Börsen erst einmal zu einer weiteren kleinen Erleichterungsrally führen.

Unterstützung dürften die Geschäftszahlen von Dax-Konzernen wie Eon oder der Deutschen Post liefern. Konjunkturdaten sollten – so die Prognosen von Volkswirten – eine anhaltende wirtschaftliche Erholung belegen. In der abgelaufenen Woche hat der Dax knapp vier Prozent gewonnen. Wesentlicher Treiber war Griechenland mit seinem auf den Weg gebrachten Sparpaket und der erfolgreichen Platzierung einer lang erwarteten Anleihe. Sofern neue Hiobsbotschaften aus diesem Land und anderen hoch verschuldeten europäischen Mittelmeeranrainern ausbleiben, hätten die Aktienmärkte gute Chancen, weiter zuzulegen.

Einige Werte haben sich in der abgelaufenen Woche besonders hervor getan, so z.B. die Aktie von Continental, die nach einem Schwächeanfall zu einem starken Rebound angesetzt hat und am Freitag noch einmal mit einem satten Plus von fast 7% aus dem rennen ging. Hier stehen die Chancen für eine fortgeführte Aufwärtsbewegung jetzt sehe gut. Auch aus charttechnischer Sicht sollte nun die 40,- Euro Marke ins Visier genommen werden. Später, bei weiter freundlichem Umfeld sind auch 45,- Euro wieder drin.

Die Aktie von HeidelCement hat sich ebenfalls wieder deutlich erholt und notiert bei ca. 41,- Euro. Unser Wochenkursziel hier lautet 43,50 mit anschließend weiter positiver Tendenz. Ebenfalls wieder deutlich nach oben gelaufen sind die Titel von Klöckner & Co. die derzeit mit der 19,- Euro Hürde kämpfen. Am Dienstag werden die Zahlen veröffentlicht un diese sind wahrscheinlich eher schlecht, vielleicht aber besser als erwartet. Dann sollte die Klöko Aktie auch die 20,- Euro Marke hinter sich lassen können.

Porsche und VW Aktien entwickeln sich weiter wie erwartet gut. besonders die VW Stammaktien legen am Freitag deutlich, um über 7% nach einem positiven Analystenkommentar der Citigroup zu. Wir rechnen damit das auch die Vorzugsaktien weiterhin positiv performen werden. Ebenso erfreulich ist die Rückkehr der Porsche Aktie deutlich über die 40,- Euro Marke. Nächste Ziele wären hier nun 43,- bzw. 44,- Euro. Der Swiss Re Aktie gelang der Sprung über die charttechnisch so wichtige Marke von 50,- CHF, somit gehen wir nun davon aus das der schweizer Rückversicherer bald neue Höchstkurse vermelden wird.

Es läuft wieder rund an den Börsen! Bei aller Euphorie sollte man dennoch weiterhin die richtige Exit-Strategie im Auge behalten. Die Indizes nähern sich wiedermal sehr rasch ihren Höchstständen und ein erneuter Abverkauf auf diesem Niveau ist dann durchaus vorstellbar. Noch ein kurzes Wort zu den Solarwerten, die wir ja in der vergangenen Woche etwas genauer unter die Lupe genommen haben. Es bleibt nach wie vor abzuwarten ob dies nun eine technische Gegenbewegung ist oder ein nachhaltiger Turnarrount. Wir würden uns hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ausnahme ist und bleibt die Centrotherm Aktie die wir langfristig für sehr aussichtsreich halten.

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Zwei mögliche Szenarien…

Die letzte Woche war interessant! Wir hatten ja bereits über unsere ersten Käufe berichtet, da wir immer noch davon ausgehen das die Börsen jetzt nicht wieder zusammenbrechen werden. US Präsident Obama hat mit seinen Plänen ordentlich für Verunsicherung gesorgt, und damit zumindest erreicht das die internationalen Kapitalmärkte mal wieder etwas Dampf abgelassen haben. Diesen Umstand finden wir eigentlich erst einmal nicht unbedingt negativ. Anleger die die erste Rally verpasst haben, und auch die die rechtzeitig wieder ausgestiegen sind bekommen nun noch einmal die Chance sich neu aufzustellen und dann an der nächsten Bewegung nach oben teilhaben zu können.

Die Obama Administration wird die Pläne zur Gesundheitsreform und die Regulierung des Bankenwesens so wohl nicht mehr umsetzen können und hat sich wie man in der vergangenen Woche in der Rede Obamas zur Lage der Nation auch schon sehen konnte, bereits neue ziele gesteckt. Der Abbau der Arbeitslosigkeit die in den USA inzwischen rund 10 Prozent der Bevölkerung betrifft ist nun das neue Ziel, natürlich auch weil es deutlich populärer ist. Dem US-Präsidenten hat die ganze Diskussion nicht unbedingt gut getan und den Börsen auch nicht. Solle aber demnächst klar werden das diese Pläne zunächst gescheitert sind könnte dies der Auslöser für den nächsten Aufwärtsschub sein. Es kann also durchaus lukrativ sein die jetzige Panik zu kaufen..Soweit zu Szenario Nummer Eins.

Aber auch die zweite Variante der kommenden Börsenwochen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten! Momentan reagieren wieder alle Investoren wie unter Schock. Der US-Leitindex Dow Jones rutschte schon während Obamas Pressekonferenz um mehr als 200 Punkte ins Minus. Die Clique der Banker reagierte entsetzt. “Vorschläge zur Aufspaltung oder Einschränkung der Aktivität von Banken gehen in die falsche Richtung”, so äußerte sich Deutsche-Bank-Chef Ackermann. Ob Obama für seine Reformvorschläge die Mehrheit des Kongresses gewinnen kann, bleibt abzuwarten. Besser sind jetzt Investments, die sich ungeachtet jeder Stimmungslage prima entwickeln.

Wenn die Pläne zur Reform des Bankenwesens tatsächlich umgesetzt werden, müssen Banken in großem Stil Aktien verkaufen. Banken investieren überwiegend in Blue Chips, somit geht es nicht nur den Banken, sondern auch den DAX-Werten, Dow Jones Aktien, ja allen weltweiten Blue Chips an den Kragen. Somit werden DAX-Anleger ein weiteres Mal herbe Verluste einstecken müssen. Natürlich werden dann auch die Kurse von Nebenwerten kurzzeitig nachgeben. Da Banken, große Fonds etc. aber kaum in Nebenwerte investiert sind, können sich diese weitestgehend unabhängig von politischen Entscheidungen entwickeln und hervorragende Renditen in jeder Börsenlage erwirtschaften.

Gegenüber allen anderen Anlageklassen erlebten Nebenwerte im Durchschnitt die wenigsten Verlustjahre. Nämlich nur 23%. Sogar die Häuserpreise in Deutschland sind öfter gefallen. Nebenwerte – selbst internationale Nebenwerte – sind in manchen Börsenphasen interessanter als: Welt-Aktien, Welt-”Value”-Aktien, als der DAX, als US-Anleihen, als Geldmarkt-Zinsen und sicherer als der Goldpreis. Wenn also die Börsen weiter nachgeben sollten wovon wir immer noch nicht ausgehen, dann kann zur richtigen Zeit ein Investment in ausgesuchte Nebenwerte deutlich attraktiver sein als in Blue Chips. Sollte die Reform also kommen muss man wohl etwas umdenken…

Noch sind wir optimistisch, dass es sich momentan nur um den fast schon üblichen Januar-Rücksetzer handelt, den wir bereits in unserer Jahresprognose 2010 beschrieben haben. Die Schwäche am Freitag, nach so guten Daten zum US BIP, hat aber auch uns etwas überrascht. In den einzelnen Aktienpositionen die wir halten ist noch nicht viel passiert, und so werden wir einen Test der 10.000 Punkte Marke im Dow Jones abwarten bevor wir unsere Strategie der neuen Situation anpassen. In der kommenden Woche werden unter anderem auch die neuen Zahlen zum US Arbeitsmarkt veröffentlicht, erwartet wird eine leichte Besserung um 5.000 Jobs. Die letzten Daten deuten darauf hin das dies etwas zu optimistisch sein könnte…. Wie auch immer diese Woche laufen wird, jedem Falle sollten Sie vorsichtig und vor allem flexibel bleiben…

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IBM, Google, General Electric und Goldman Sachs

Die Berichtsaison kommt langsam richtig in Schwung, nur die Aktienkurse nicht mehr. Wie bereits in unserer Jahresprognose für 2010 angekündigt würde uns auch ein etwas deutlicherer Rücksetzer noch im Januar nicht weiter verwundern. Auch wenn sich damit nichts an der grundsätzlichen Situation geändert hat – Geld bleibt billig und mangels echter Alternativen wird auch ein Großteil dieses geldes seinen Weg in die internationalen Aktienmärkte finden. Es dürfte also mittelfristig noch weiter rauf gehen. Kurzfristig sind die Risken eines Rückschlages aber durchaus da. nach dem eher schlechten Auftakt von Alcoa haben JP Morgan und Intel wirklich beeindruckende Zahlen geliefert. Doch von Euphorie keine Spur – ganz im Gegenteil. Momentan scheint eher “Sell on good news” die Devise an der Wallstreet zu sein.

Zwar konnten sich die US Indizes dann bis zum Handelsschluss wieder etwas hochrappeln, dennoch bleibt abzuwarten wie die neue Handelswoche verlaufen wird. Enttäuschende Zahlen zum Konsumklima trübten das an den Börsen zuletzt so gern gezeichnete Bild einer raschen konjunkturellen Erholung erheblich ein. Zudem kommt wohl eine extreme Erwartungshaltung der Anleger die auf Basis von sogenannten Flüsterschätzungen die zu erwartenden Gewinn einzelner Unternehmen extrem hoch ansetzten. Dies sorgt natürlich bei Nichterfüllen für Enttäuschungen.

In der nun kommenden Woche werden IBM, Google, General Electric und Goldman Sachs  ihre Zahlen vorlegen. Fachleute rechnen insgesamt mit einem Gewinnplus bei den S&P-500-Unternehmen im vierten Quartal von 186 Prozent. Das ist aber vornehmlich der Finanzbranche geschuldet, ohne Bankenwerte läge das Plus nur bei mageren 8 Prozent. Den Banken-Bilanzen kommt dabei der so genannte “Basiseffekt” zugute, also der Vergleich mit dem katastrophalen Vorjahresquartal. Ein weiterer spannender Faktor dürften die jüngsten Pläne des US Präsidenten sein eine Sonderabgabe für die großen US Banken einzuführen, dies dürfte dann sicherlich den gesamten Bankensektor weiter belasten, doch dazu später mehr…

Am Montag rechnen wir für den deutschen Aktienmarkt erst einmal mit einem ruhigen Handel, da die Weltleitbörse an der Wall Street wegen des US-Feiertags “Martin Luther King Day” geschlossen bleibt, am Dienstag gehts dann wieder richtig los.

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Startschuss zur US Berichtssaison

Die abgelaufene Börsenwoche dürfte wohl fast allen Anlegern eine Menge Spaß bereitet haben. Auch wenn die US Arbeitsmarktdaten mit einem weiteren deutlichen Stellenabbau signalisieren das das Schlimmste für die US Wirtschaft noch lange nicht erreicht ist, und somit die Talsohle wohl doch noch nicht erreicht wurde kann man diese Nachrichten auch durchaus positiv sehen. Zumindest aus der Sicht eines Anlegers oder Traders. Wie ich ja bereits auch in der Jahresprognose für das Börsenjahr 2010 erwähnt hatte, rechnen wir von der Investors Inside Redaktion eher mit einem guten Jahr für Trader und weniger für Langfristanleger..

Die weiter steigenden Arbeitslosenzahlen deuten zumindest auf eines hin, und das ist in der aktuellen Situation extrem wichtig, es wird wohl so schnell keine Zinserhöhungen durch die FED geben können. Die amerikanische Notenbank versucht immer noch zu verhindern das die USA, ähnlich wie Japan in den 90ger Jahren in die Deflation abrutscht. Momentan bleibt der Fed somit nicht viel übrig als durch eine Abwertung des Dollars eine Art künstliche Inflation zu schaffen um dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Deflation führt zu weiterer Arbeitslosigkeit und dies gilt es mit allen Mitteln zu verhindern. Aber zurück zu den Märkten..man kann als Anleger davon ausgehen das in den kommenden Monaten ein paar “positive Aspekte” die Aktienkurse weiter antreiben werden, so pervers das an dieser Stelle auch klingen mag.

Geld bleibt also weiterhin billig. Damit ist zum einen klar das es fast keine vernünftige Anlagealternative zum Aktienmarkt geben kann, und zum anderen das ein bewußtes Trading auf anstehende Konjunkturdaten in der nächsten Zeit wohl die effektivste Form der Aktienanlage sein wird.. Wenn man also davon ausgeht das sie Arbeitslosenzahlen aus den USA auch in den kommenden beiden Monaten eher schlecht ausfallen, sollte man dies auch konsequent an der Börse so spielen. Wir werden Ihnen wie gewohnt im Investors Inside Blog und vor allem auch in unserem Newsletter dabei helfen!

Ein weiterer wesentliche Faktor für die Kursentwicklung der kommenden Woche ist die nun wieder startende US Berichtssaison. Nach den desaströsen Ergebnissen im Krisenjahr 2008 erwarten Analysten nun wieder deutlich bessere Zahlen, und das wohl zu Recht. Wenn man auf Jahresbasis Vergleiche von Unternehmen heranzieht dann müssen diese neuen Quartalsberichte einfach gut ausfallen. Konkret heißt das, dass die Q1/2010 Zahlen verglichen mit den meistens katastrophalen Q1/2009 Zahlen einfach nur glänzen können und dies natürlich, rein psychologisch betrachten, dann auch die Börsen und Kurse einzelner Unternehmen weiter antreiben wird.

Es geht also wieder los. Traditionell wird der Reigen vom Aluminiumriesen Alcoa eröffnet, der seine Quartalszahlen am Montag nach Börsenschluss vorlegen will. Von den Schwergewichten folgt der Chiphersteller Intel am Donnerstag und die Großbank JP Morgan Chase am Freitag. Die Anleger warten vor allem aber auch auf Hinweise, wie gut sich die Geschäfte im neuen Jahr entwickeln werden. Allerdings dürften sich viele Konzerne mit optimistischen Prognosen für 2010 weiter zurückhalten, was überschwängliche Reaktionen wohl in Grenzen halten wird.

Auch von konjunktureller Seite hat die neue Handelswoche aber durchaus etwas zu bieten. Am Mittwoch erwarten die Börsianer dann wieder mit Spannung das “Beige Book” der US-Notenbank Federal Reserve. Am Donnerstag veröffentlicht die Regierung Einzelhandelsdaten für Dezember, am gleichen Tag stehen zudem Daten zu den Einfuhrpreisen sowie der wöchentliche Bericht vom Arbeitsmarkt an. Zahlen zur Industrieproduktion im Dezember und der von Reuters und der Universität Michigan vorgelegte Verbraucherpreisindex werden für Freitag erwartet.

Die Zeit der Langeweile ist wieder vorbei, und wir wünschen allen eine spannende und erfolgreiche Börsenwoche. Ziehen Sie bitte konsequent Ihre Stopps nach!

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Zahlen von Oracle, BestBuy, FedEx und Nike

Neben den Zahlen von Oracle, BestBuy, FedEx und Nike erwarten die Anleger in der kommenden Woche ein paar spannende Konjunkturdaten. Im Fokus des Geschehens an den US-Börsen stehen in der kommenden Woche der Ausblick der Notenbank Federal Reserve. Die Investoren erhoffen sich davon Aufschluss darüber, ob die Erholung der Wirtschaft an Fahrt gewinnt und damit auch der Zeitpunkt für ein Anziehen der geldpolitischen Zügel näher rückt. Angesichts der jüngsten Stärke des Dollar und optimistischer Konjunkturberichte gehen einige Anleger derzeit lieber auf Nummer sicher.

Die Fed-Notenbanker erwartet daher bei ihrem zweitägigen Treffen eine schwierige Aufgabe: Sie müssen die Gradwanderung meistern, eine Erholung der wirtschaftlichen Aktivität zu bestätigen ohne die Märkte mit Signalen einer unmittelbar bevorstehenden Zinserhöhung zu verschrecken. “Ich erwarte nicht, dass die Fed uns viel Neues erzählt, und ich vermute im Allgemeinen, dass die Zinsen wahrscheinlich auf ihrem derzeitigen Niveau bleiben werden”, sagt Marktstratege Rick Bensignor von Execution LLC in New York. In der Tat hat Fed-Chef Ben Bernanke erst vor wenigen Tagen bekräftigt, dass die Zinsen noch für eine längere Zeit niedrig bleiben. Dennoch dürften sich die Anleger bis zur Veröffentlichung des Fed-Berichts am Mittwoch stark zurückhalten.

Weitere Impulse sind in den kommenden Tagen von Konjunkturindikatoren zu erwarten. So stehen unter anderem Daten zur Industrieproduktion, zu Frühindikatoren und zum Häusermarkt an. Analysten erwarten, dass die Berichte die Erwartungen stützen, dass die Wirtschaft trotz der hohen Arbeitslosenrate nicht erneut in die Rezession abgleitet. “Die Daten werden voraussichtlich signalisieren, dass die Wirtschaft schneller wächst als der Markt erwartet. Ich denke es werden gute Nachrichten sein”, sagt Ökonom Peter Cardillo von Avalon Partners in New York. Weiter erwarten Fachleute auch einen stärkeren Dollar und leichte Gewinnmitnahmen bis zum Jahresende.

Diese Meinung kann ich nur bedingt teilen, in einzelnen Titeln sollten sich nochmal ordentliche Gewinne erzielen lassen wie bspw. bei VW oder einzelnen Stahltiteln. Kalendarisch betrachtet war am Freitag der Startschuss für eine mögliche Jahresendrally. Zumindest hierzulande war der Auftakt dafür nicht so schlecht. In den USA hingegen dümpelt der Markt momentan eher etwas lustlos umher. Der Dollar sollte nicht wesentlich stärker werden, der Goldpreis könnte kurzfristig weiter nachgeben. In jedem Falle freue ich mich auf eine weitere spannende Woche…

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Termine der Woche

Es dürfte mal wieder eine spannende Woche an den Börsen werden. Die Dubai Krise ist unserer Meinung nach noch nicht “abgefrühstückt” um es mal salopp auszudrücken. Bedingt durch den Feiertag am Donnerstag in den USA und den darauf folgenden halben Handelstag fand an den letzten beiden Börsentagen der vergangenen Woche eigentlich kein wirklicher Handel statt. Die wahre Reaktion der Börsen auf die Ereignisse in Dubai sollten wir also erst am Montag Nachmittag zu US Börseneröffnung erleben. Ausserdem stehen in der kommenden Woche wieder ein paar sehr interessante Termine von der Konjunkturfront auf dem Kalender.

So werden zum Beispiel am Dienstag die November-Verkäufe am US-Automarkt veröffentlicht. Beim letzten Update übertrafen diese Zahlen mit 7,9 Mio. Fahrzeugen sowohl das Vormonatsniveau (6,7 Mio.) wie auch die Erwartungen des Marktes. Damit lag man zwar unter den Zahlen von Juli und August, die in hohem Maße von der US-Abwrackprämie „cash for clunker“ profitierten, eine Bodenbildung konnte man dem US-Automarkt dennoch attestieren.

Für die Stimmung unter den Investoren dürfte allerdings ein anderes Event von entscheidender Bedeutung sein: der Einkaufsmanagerindex ISM Auch dieser fiel beim vorherigen Oktober-Update besser als erwartet aus und übertraf mit 55,7 Zählern das Niveau des Vormonats (52,6 Punkte) wie auch die im Rahmen einer Bloomberg-Umfrage ermittelte optimistischste Einzelprognose (54,0 Punkte). Werte über 50 werden bekanntlich als wirtschaftliche Wachstumsphase interpretiert.

Ab Mittwoch dürfte sich das Interesse der Anleger auf ein ganz anderes Thema konzentrieren, die Malaise des US-Arbeitsmarktes. Er bremst die weltberühmte Konsumlust der Amerikaner in diesem Jahr sehr stark. Doch der Zwang zum Sparen macht sich nicht nur bei den Arbeitslosen bemerkbar, sondern auch bei denen, die ihren Job noch nicht verloren haben. So veröffentlicht die Automatic Data Processing am Mittwoch den ADP National Employment Report (14.15 Uhr MEZ), dem Daten von rund 23 Mio. Beschäftigten aus 19 Branchen zugrunde liegen.

Am Donnerstag folgen dann wie gewohnt die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr MEZ). Sie fielen in der abgelaufenen Börsenwoche mit 466.000 Anträgen deutlich besser als erwartet (495.000) aus. Doch am Freitag stehen dann die offiziellen Regierungszahlen für den Arbeitsmarkt im November zur Veröffentlichung an. Die aktuelle Oktober-Arbeitslosenrate in Höhe von 10,2 Prozent entsprach dem höchsten Niveau seit April 1983. Ein Rutsch in den einstelligen Bereich könnte wahrscheinlich nicht nur die Stimmung der US-Konsumenten, sondern auch die der Börsianer spürbar verbessern. Bleibt zu hoffen, dass es sich nicht als unerfüllbarer Weihnachtswunsch herausstellt.

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Neue Impulse gesucht…

Die Umsätze an den Börsen sind immer noch verhältnismäßig gering, sowohl die Käufer als auch die Verkäufer sind also in Wartestellung auf das was vielleicht in der kommenden Woche passieren wird. Wie bereits geschrieben befinden sich die internationalen Indizes nun an wichtigen charttechnischen Marken die es zu überwinden gilt. Durch die allgemein abwartende Handlungsweise der meisten Anleger kann aber noch überhaupt nicht eingeschätzt werden wie sich die Märkte nun weiter verhalten werden. Die bald wieder fehlenden Impulse von der US Berichtssaison, die sich nun wiedermal Ihrem Ende zuneigt, dürften also nur noch wenig kurstreibende Wirkung in den nächsten Wochen haben.

Dennoch, auf Wochensicht ergab sich damit beim Dow ein Plus von 2,5, beim S&P von 2,3 und bei der Nasdaq von 2,6 Prozent.Nicht so übel für schwache Umsätze! Nun sind wieder gute Konjunkturdaten gefragt um an diese kleine Zwischenrallye anzuschließen. Am Montag legt die US-Regierung vor Börseneröffnung Zahlen zum Einzelhandelsumsatz im Oktober vor. Analysten rechnen mit einem Anstieg von 0,9 Prozent. Wir sind uns nicht so sicher ob diese Erwartungen realistisch sind. Auskünfte über die Entwicklung der Inflation werden vom PPI-Bericht am Mittwoch erwartet. Am selben Tag gibt es die US-Zahlen zum Bau neuer Häuser im Oktober. Experten rechnen gegenüber dem Vormonat mit einem Anstieg um 10.000 Häuser.

Auf eine neue spannende Börsenwoche!

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Diese Woche könnte es klappen…

Der Dax hat sich bereits mehrfach an der Marke von 5750 Punkten die Zähne ausgebissen und ist jedes Mal wieder nach unten abgeprallt. Auch heute konnte diese Marke im ersten Anlauf wiedermal nicht genommen werden. Der zweite Anlauf hingegen sieht viel versprechend aus. Die in dieser Woche erwarteten Quartalszahlen der US Schwergewichte Johnson&Johnson, Intel, IBM und GE, allen voran aber wohl die Zahlen der Bank of America, JP Morgan und Goldman Sachs könnten entsprechend positive Impulse liefern. So pervers es auch klingen mag aber der Bankenbranche dürfte es noch mit am besten gehen und wie es von einigen Experten erwartet wird, dürfte genau diese Branche, mit Hilfe der staatlichen Stützungsmaßnahmen am schnellsten wieder aus der Krise finden.

Das wirklich Perverse daran dürfte aber wohl sein das letztendlich erst dann die übrigen Branchen von der überschüßigen Liquidität profitieren werden wenn die Banken schon wieder satt sind. Ich erwarte nach wie vor für die übrigen Branchen auch ein paar negative Überraschungen. Die Unternehmen die diese Woche berichten dürften aber eher zu den stärkeren gehören und nicht wirklich patzen. Besonders General Electric spiegelt die gesamte wirtschaftliche Entwicklung der amerikanischen Wirtschaft wieder. Das Unternehmen ist extrem weit verzweigt und hat fast in jedem Wirtschaftszweig “die Finger drin”. Man sollte also schon besonderes Augenmerk auf die Zahlen von GE legen.

Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Geschäftstätigkeit amerikanischer Konzerne dürfte auch der schwache Dollar gespielt haben. Die Exportzahlen der vergangenen Woche sind zumindest ermutigend, das wenigstens dieser Faktor dazu geführt hat, das mehr Waren amerikanischer Hersteller im Ausland verkauft wurden. Gerade beim weltgrößten Konzern General Electric sollte sich dies also positiv in der Bilanz niedergeschlagen haben. Wenn also wider Erwarten vieler Marktteilnehmer die Zahlen der präsentierenden Unternehmen besser ausfallen sollten als angenommen dürfte dies auch zu Folge haben das wir bald wieder höhere Kurse sehen werden und der Dax den Widerstand bei 5.750 Punkten überwinden kann. dann wären 6.000 Punkte das nächste logische Ziel.

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Intel, JP Morgan, Goldman Sachs, Bank of America, IBM, GE

Der Zahlenreigen geht in dieser Woche mit US Schwergewichten wie Intel, JP Morgan, Goldman Sachs, Bank of America, IBM, General Electric sowie Johnson & Johnson weiter. Gerade diese Unternehmen sind ein deutliche Indikator für den Zustand der amerikanischen Wirtschaft. Die Mehrzahl der Analysten rechnet nicht mit negativen Überraschungen und somit mit einer Fortsetzung der Rally an den Aktienmärkten. Der US Markt zeigte sich auch am Freitag weiterhin sehr robust. Der Dow Jones Index konnte sogar auf dem höchsten Stand seit Jahresbeginn schließen. Einige Aktien konnten allerdings von diesem positiven Umfeld nicht mehr profitieren. Und genau auf diese Tatsache sollte man in den kommenden Handelstagen verstärkt achten. Wer oder was trägt also diese Rally?

Am Dienstag eröffnen Intel und Johnson & Johnson den Reigen der Schwergewichte, der am Mittwoch von JP Morgan und am Donnerstag von Goldman Sachs und IBM fortgesetzt wird. Am Freitag legen die Bank of America und General Electric ihre Zahlen vor. Bei IBM, Intel und GE schauen Analysten vor allem darauf, inwieweit die Technologiekonzerne vom schwachen Dollar profitieren konnten. Obwohl sich der Greenback in den letzten beiden Handelstagen wieder ein wenig erholen konnte zeigt die Richtung klar abwärts. Das derzeitige 14-Monats-Tief der US Währung hat dann auch Spuren bei den stark exportorientierten Werten hinterlassen. Diese konnten nicht nur von den Kursgewinnen der letzten Tage nicht profitieren, sondern gaben weiter ab.

Die Fed könnte also in Kürze gezwungen sein die Zinsen doch wieder etwas anzuheben um einen weiteren Verfall der Landeswährung zu bremsen.  Erste Andeutungen von Ben Bernanke dahingehend waren bereits zu hören. Der Druck von außen auf die US Regierung nimmt weiter zu und Bernanke ließ verlauten das die zur Zeit sehr lockere Geldpolitik der FED aufgegeben werde, sobald der konjunkturelle Ausblick der US Wirtschaft wieder ernsthaft positiv sei. Die Frage wann dies der Fall sein könne blieb allerdings unbeantwortet. Den Märkten hat dies bisher nicht geschadet. Normalerweise sorgen solche Aussagen für großes Aufsehen oder zumindest leicht fallende Kurse. Auch das ist ein weiteres Indiz dafür das wir uns in einem liquiditäts getriebenen Markt befinden.

Irgendwann wird der Markt wohl in Erwartung auf steigende Zinsen zumindest anfangen seitwärts zu tendieren…Spätestens dann muss man auch wieder mit heftigeren Rücksetzern in einzelnen Aktien rechnen um die derzeitige Überbewertung wieder abzubauen. By the way… Der Dax konnte die 5750 Punkte Marke wieder nicht überwinden..

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Hosen runter!

Die nächste Woche dürfte es zeigen…Korrektur oder Konsolidierung. Nach zwei Wochen mit Verlusten in Folge könnte eine Aufholjagd an den US-Börsen auch in der kommenden Woche durch neue Hindernisse gebremst werden. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei der Auftakt der Bilanzsaison für das dritte Quartal. Die Anleger erhoffen sich von Bilanz-Frühstartern wie dem Aluminiumkonzern Alcoa nun eine Verbesserung der Konzernumsätze, was als wichtiger Indikator für die Ausgaben von Verbrauchern und der Wirtschaft gilt. “Wir haben längst noch nicht alle Probleme gelöst”, sagte William Rutherford, Präsident von Rutherford Investment Management. “Wir haben noch einige Hindernisse vor uns.” Die Konzerngewinne müssten sich nun als gut genug erweisen, um die seit März erzielten Börsengewinne zu rechtfertigen.

Das Dow-Unternehmen Alcoa gibt am Mittwoch nach Börsenschluss wie üblich den Startschuss. Auch von PepsiCo, Monsanto, Yum Brands und der Costco Wholesale Group werden in der kommenden Woche Zahlen erwartet. Jetzt muss es sich zeigen ob die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt gewesen sind. Es heißt also “Hosen runter”

Der Konjunkturkalender ist in der kommenden Woche übersichtlich, doch gleich am Montag dürften Zahlen von Amerikas riesigem Dienstleistungssektor auf das Interesse der Anleger stoßen. Von Reuters befragte Volkswirte rechnen mit einem Anstieg des ISM-Indexes auf 50,0 Punkte – der Schwelle zum Wachstum. Am Donnerstag dürfte der monatliche Bericht über den Umsatz im Einzelhandel Hinweise auf das Verhalten der Verbraucher geben, die unter dem Druck des gespannten Arbeitsmarktes stehen. Ebenfalls am Donnerstag werden die Investoren mit Spannung den Äußerungen von Fed-Chef Ben Bernanke folgen, der sich zur Bilanz der US-Notenbank äußern soll.

Unterstützung bekommt die Wirtschaft und damit natürlich auch die liquiditätsgetriebene Börse weiterhin von der Politik…Die Gruppe der sieben führenden Industrieländer (G7) will zunächst einmal an den teuren Programmen zur Krisenbekämpfung festhalten und noch nicht umsteuern. Wir werden die konjunkturstützenden Maßnahmen so lange in Kraft lassen, bis der Aufschwung abgesichert ist”, hieß es im Abschlusskommunique der G7-Finanzminister nach einem Treffen bei der IWF-Herbsttagung am Samstag in Istanbul. Die G7 sprach von vermehrten Zeichen in jüngster Zeit, dass die wirtschaftliche Erholung auf dem Wege sei und sich die Bedingungen an den Finanzmärkten verbesserten. Grund für ein Zurücklehnen gebe es aber nicht: die Wachstumsaussichten blieben fragil und an den Arbeitsmärkten gebe es bislang keine Anzeichen für eine Verbesserung.

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