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Verbraucherkreditrichtlinie hat Auswirkung auf Kredite

Die neue Verbraucherkreditrichtlinie soll die Rechte derer stärken, die bei den Banken bei Sofortkrediten und anderen Konsumfinanzierungen bisher am kürzeren Hebel saßen. Mehr Transparenz und bessere Informationen sind das erklärte Ziel der neuen Regeln. Ob sie dem selbst gesteckten Ziel gerecht werden oder an den hohen Ansprüchen am Ende scheitern, bleibt offen.

Seit dem 11. Juni gilt für den Sofortkredit und Co. die neue Verbraucherrichtlinie. Deren erklärtes Ziel: Mehr Rechtssicherheit für die Verbraucher und eine höhere Transparenz beim Abschluss von Finanzierungen und Darlehensverträgen. Die Richtlinie soll verhindern, dass Bankkunden mit Schnäppchenangeboten zu Konditionen in die Banken gelockt werden, die sich am Ende als Seifenblase entpuppen. Statt wie bisher müssen Raten- und Sofortkredite in Zukunft mit realistischen Zinsen beworben werden. Niedrigzinssätze, die nur einem auserlesenen Kreis der Kunden vorbehalten waren, sind nach dem Willen der neuen Verbraucherrichtlinie endlich Vergangenheit.

Bankkunden sollen auf einen Blick sehen, welche Kosten mit dem Abschluss eines Kredits verbunden sind. verbunden sind. Und können die Eckpunkte ihrer neuen Finanzierung anhand eines Berechnungsbeispiels nachvollziehen. Damit die Banken sich hier nicht eines Kunstgriff´s bedienen und beim Sofortkredit einfach Schönfärberei betreiben, schreibt die Verbraucherrichtlinie eine 2/3-Regelung vor. Ebenfalls Inhalt der neuen Richtlinie ist der Anspruch auf ein kostenloses Vertragsmuster mit einem Berechnungsbeispiel, welches sich vom Werbeangebot unterscheiden muss. Ebenfalls stärker in den Mittelpunkt rückt die neue Richtlinie das Widerrufsrecht der Verbraucher.

Denn was viele Bankkunden nur am Rande wahrnehmen – Sofortkredite und andere Finanzierungen können 14 Tage nach Vertragsschluss widerrufen werden. Sollte die Bank wichtige Unterlagen erst später nachreichen, löst dies sogar ein Widerrufsrecht von einem Monat aus. Trotz dieser Stärkung der Verbraucherrechte sehen einige Experten die neue Richtlinie skeptisch. Hintertürchen lassen sich schließlich in jeder Regelung finden. Und neue Gesetze ersetzen nicht den gesunden Menschenverstand. Wer ohne nachzudenken einen Sofortkredit abschließt, der die eigenen finanziellen Möglichkeiten übersteigt, steht schnell vor großen Problemen.

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Trading Update YRC Worldwide, Washington Mutual, Dryships

Bei YRC Worldwide erleben die Aktionäre bereits seit Wochen eine Berg- Und Talfahrt. Natürlich spielt auch hier die allgemeine Marktlage eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Nachdem es zunächst am Anfang der Woche gelungen ist die wichtige Marke von 0,30 Dollar nahezu zurück zu erobern mussten in dem schlechten Marktumfeld gestern dann erneut Abgaben  bis in den Bereich um die 0,27 Dollar hingenommen werden. Noch immer ist ein großer Teil des Feefloats in den Händen von Shortsellern, allerdings nimmt dieser Anteil weiterhin stetig ab, ebenso wie die Umsätze in der Aktie die weiter rückläufig sind. Die Situation scheint sich nun allmählich zu beruhigen. Anleger warten gespannt auf die zahlen zum dritten Quartal, die in den kommenden Wochen veröffentlicht werden. Noch immer ist unklar ob das Unternehmen demnächst einen Reversesplit ankündigen wird, oder eine Verlängerung bei der Nasdaq beantragt wird. Ich tippe mal auf die Verlängerung der Frist, sollte dieser Antrag durchgehen, stehen dann die Chancen nicht schlecht, dass die YRCW Aktie aus eigener Kraft die Marke von einem Dollar bis zum Jahresende wieder erreichen kann. Wir bleiben in jeden Falle dabei!

Bei Washington Mutual tut sich auch mal wieder einiges. Mal abgesehen von dem wieder deutlich höheren Kurs und den weiter anziehenden Umsätzen wird die Nachrichtenlage um das Unternehmen, bzw. die Übernahme durch JP Morgan immer interessanter. Zum einen war bislang die Tatsache, dass der Kauf durch die amerikanische Investmentbank JP Morgan noch gar nicht offiziell abgeschlossen ist bis vor wenigen Tagen noch nicht bekannt. Kürzlich hat das Wall Street Journal das Thema aufgegriffen, und somit die Spekulationen um eine deutlich höhere Abfindung der Aktionäre erneut angeheizt. Auch in anderen Wirtschaftsmagazinen wird wieder kräftig öffentlich diskutiert wie hoch diese Abfindung sein sollte. Der größte Teil der Befragten ist der Meinung aus, dass JP Morgan  mehr als 20 Milliarden Dollar für die ehemals größte Sparkasse der USA zahlen sollte, was immerhin einer Verzehnfachung des momentanen Einsatzes entsprechen würde. Sicherlich ein Ausblick der es wert ist dabei zu bleiben!

Unser “Sorgenkind” die Aktie von Dryships will nicht so recht in die Gänge kommen. Genau genommen hält dieser Zustand nun schon seit einigen Wochen an. Dennoch sind wir weiterhin davon überzeugt, dass der Knoten irgendwann platzen wird. Noch immer scheint das Unternehmen unter der Ölkatastrophe im Golf von Mexico zu leiden. Dryships betreibt bereits zwei mobile Bohrplattformen, vier weitere befinden sich im Bau. Diese Neuausrichtung des Unternehmens, dass sich zuvor auf den Containermarkt konzentriert hat, kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass die Menschheit mittelfristig nicht umher kommen wird die Öl-Ressourcen in den Weltmeeren zu fördern um den Weltbedarf an Öl abzudecken. Dryships dürfte für diese Aufgaben hervorragend positioniert sein. Eine schlechtere Alternative für das Unternehmen wäre die vier im Bau befindlichen Drillig Rigs mit Verlust wieder zu verkaufen, wenn bis zur Fertigstellung keine neuen Aufträge generiert werden können. Fazit: Ein Engagement drängt sich nicht wirklich auf, ein Ausbruch über die Marke von 5,- Dollar könnte das Bild aber jederzeit deutlich positiv verändern.

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Der DAX rutscht abwärts

Der Markt sah gestern schon wirklich schlecht aus, heute dürften alle wichtigen Marken unterschritten werden. Ob dies nun zum totalen Ausverkauf führen wird darf aber bezweifelt werden. Ich denke mal es wird eher ein “geordneter Rückzug”. Diese nun beginnende Phase der Schwäche könnte aber einige Wochen anhalten, nicht zuletzt aus saisonalen Gesichtspunkten befinden wir uns nun langsam in der traditionell schwächsten Börsenphase des Jahres, die sich bis Ende September oder gar Mitte Oktober hinziehen kann. Mit einem starken Ausbruch nach oben rechne ich in dieser Zeit nicht mehr. Viel mehr dürfte der Seitwärtstrend nun auf etwas niedrigerem Niveau fortgesetzt werden. Das Beste was man jetzt machen kann dürfte wohl Urlaub sein, und abwarten wie sich die Lage weiterhin entwickelt. Es gibt durchaus Phasen an den Weltbörsen in denen auch ich es langweilig oder ermüdend finde vor den Monitoren zu sitzen, wenn auch nur selten ;-)

Die ausgegebenen Ziele von gestern dürften weiter Gültigkeit haben. Zunächst dürfte der deutsche Leitindex die 5.900 bis 5.850 Punkte im Visier haben, später dann eventuell erneut die 5.700 Punkte Marke. Beim S&P 500 wurde nach meinen Beobachtungen nun die letzte Barriere bei 1.065 Punkten gebrochen. manche Marktteilnehmer sehen noch eine leichte Unterstützung bei 1.056 Punkten und 1.038 Punkten, diese sind aber nicht wirklich ernst zu nehmen. So bitter das auch klingen mag, so richtig halt könnte der S&P 500 eventuell erst bei 940 Punkten wieder finden, was wir natürlich alle nicht hoffen wollen. Ich gehe davon aus, dass die runde Marke von 1.000 Punkten die Händler eine Weile beschäftigen sollte, und hier dann die weitere Entscheidung zwischen wieder steigenden oder weiter fallenden Kursen stattfindet.

Sollten also die Börsen heute nicht mehr nach oben drehen, wovon ich ausgehe, muss man sich wohl auf das oben beschriebene Szenario einstellen. Ich habe gestern auch meine Restbestände verkauft und behalte lediglich die Aktien von Washington Mutual , YRC Worldwide und Dryships im Depot, und habe sogar einen kurzfristigen Neukauf getätigt…aber dazu später mehr im Blog..

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Welche TecDAX Aktien haben das größte Potenzial?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sharewise verfügt mittlerweile über mehr als 59.000 registrierte Mitglieder aus aller Welt, die die Plattform sehr rege und intensiv nutzen. Dabei geben die Sharewise Mitglieder konkrete Kauf- und Verkaufsempfehlungen sowie das Kursziel zu einzelnen Aktien ab. Diese Daten werden ausgewertet, um so einerseits die besten Tippgeber zu identifizieren und andererseits die besten Aktien zu ermitteln. Das Ergebnis dieses quantitativen Systems ist die Sharewise Aktien Rangliste, welche als Basis für den Sharewise Börsenbrief dient.

Einen Teil des quantitativen Systems wollen wir nun regelmäßig kostenlos allen Mitgliedern zur Verfügung stellen. Dazu werten wir aus, welche Aktien das größte Potenzial besitzen. Diese Einschätzung basiert auf allen 59.000 Mitgliedern und liefert Ihnen eine gute Basis unterbewertete Aktien zu identifizieren.

Beginnen möchten wir heute mit einem Marktüberblick und anschließend gehen wir detailliert auf die TecDAX Aktien ein, die das größte Potenzial aufweisen.

Marktüberblick

Unser bisheriges Szenario ist weiterhin voll intakt. Darin sind wir davon ausgegangen, dass der August ein sehr volatiler Börsenmonat wird, im Zuge dessen der DAX sogar noch einmal unter die 6.000 Punkte Marke fällt. Um ehrlich zu sein wäre dies sogar unser “Traumszenario”, da an solch runden Marken meistens sehr viele Anleger ihre Stoppkurse in den Markt gelegt haben und diese Punkte somit psychologisch einen hohen Stellenwert haben. Oder um es deutlicher zu formulieren: Fällt der DAX unter die 6.000 Punkte, so werden viele Anleger nervös und ihre Aktien verkaufen. Auf den August folgt der allseits bekannte Crashmonat September. Hier erwarten wir noch einmal fallende Kurse. Read the full story

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Trading Update – VW, Porsche, Continental sind raus!

Der gestrige Handelstag war mal wieder ein Paradebeispiel für die Launenhaftigheit der Diva Börse. Zunächst deutete in Asien und Europa nun alles auf wieder deutlich steigende Kurse hin, bis dann gegen 14:30 Uhr die neuesten Arbeitsmarktdaten aus den USA veröffentlicht wurden. Diese lagen mit 500.000 neuen Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung in der vergangenen Woche wiedermal, und fast schon erwartungsgemäß, höher als erwartet. Marktteilnehmer hatten mit einem leichten Rückgang von 488.000 auf 475.000 gerechnet. Aber das war noch nicht das eigentliche Problem. Wenig später, gegen 16:00 Uhr wurde der Philly Fed Index veröffentlicht, und der war mit Minus 7,70 Punkten eher als katastrophal zu bezeichnen. Nach 13 Monaten im positiven Terrain ist der Index nun wieder in den negativen Bereich abgetaucht und signalisiert eine Rezession in den USA. Also genau das was Ben Bernanke bereits vor Tagen angedeutet hatte…

Die Stimmung an den Börsen dürfte damit deutlich gekippt sein, und man muss abwarten wie sich der Markt heute an dem kleinen Verfallstag verhalten wird. Aus charttechnischer Sicht befinden wir und nun am unteren Rand des Aufwärtstrend im S&P 500 der momentan bei 1.069 Punkten verläuft. Fällt auch diese Marke dürfte die von uns im unserem Börsen Newsletter prognostizierte Korrektur unmittelbar bevor stehen.Im DAX sieht die Situation sogar noch etwas dramatischer aus. Durch den gestrigen Kursrutsch wurde der gültige Aufwärtstrend nach unten durchbrochen. Die Marken von 6.165, 6.150, 6,120 und 6.080 wurden allesamt überrannt. Die momentane Unterstützung liegt bei ca. 6.062 Punkten. Kann der Deutsche Leitindex also heute nicht wieder in den Trendkanal zurückfinden, dürfte es auch hier noch etwas tiefer gehen.

Wie bereits geschrieben, am heutigen Verfallstag ist alles möglich, auch eine deutliche Gegenbewegung nach oben. Der Dax dürfte heute zur Eröffnung wieder in den Trendkanal zurückfinden, die Basis verläuft hier bei ca. 6.075 bis 6.080 Punkten. Ob dies nachhaltig sein wird kann derzeit nicht seriös beurteilt werden. Seit gestern hat sich die Wahrscheinlichkeit für eine erneute Korrektur der Märkte deutlich erhöht.  Ich rechne aber nicht damit, dass die Korrektur wesentlich unter die 5.850 Punkte Marke führen würde. Dennoch belieben wir zunächst an der Seitenlinie. Unsere Tradingpositionen bei VW, Porsche, Continental sind gestern ausgestoppt worden, bei Klöckner& Co. sowie HeidelbergCement haben wir die Positionen auf die Hälfte reduziert.

Kenne Sie schon unseren Realtime Börsenkalender ? Hier bekommen Sie in Echtzeit alle kursrelevanten Wirtschaftsnachrichten und Konjunkturdaten, was an Tagen wie gestern durchaus sehr hilfreich sein konnte..

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Moeller-Maersk – Vorbote für die Dryships?

Die größte dänische Reederei Moeller Maersk profitierte im abgelaufenen ersten Halbjahr deutlich von den wieder anziehenden Frachtraten und einem weiterhin steigendem Warenumschlag weltweit. Dies ist wieder einmal eine Nachricht die unter Anlegern besondere Beachtung finden sollte. Denn der Transportmarkt für Containerschiffe lag laut aussagen von Fachleuten auch in den letzten Monaten komplett danieder. Dem ist offensichtlich aber nicht so, oder zumindest nicht überall. Moeller-Maersk hat heute die Prognose deutlich angehoben und erwartet für das Gesamtjahr nun einen Gewinn von stolzen vier Milliarden Dollar. Damit liegt das prognostizierte Jahresergebnis deutlich über dem Jahr 2008, als die Welt für Reedereien noch fast in Ordnung war. Auch die Container tarife seine inzwischen wieder auf dem Niveau von vor zwei Jahren hieß es in der Pressemeldung. Dies deckt sich ebenso mit den Aussagen, die vor wenigen Wochen noch von Containerproduzenten gemacht worden sind.

Was genau kann man daraus ableiten? Erstens, es sieht in der Branche offenbar deutlich besser aus als von vielen angenommen. Zweitens gerade im Transportbereich könnten sich heute bereits die Gewinner von morgen finden lassen, wenn man weiterhin an eine wieder anziehende Weltkonjunktur glaubt, und Drittens ist es wichtiger denn je Stockpicking in interessanten Sektoren zu betreiben. Unser Favorit für den nächsten Aufschwung in dem Sektor ist und bleibt Dryships, neben der Aktie von Excel Maritim Carriers. Die Dryships Aktie hat ein schweres Jahr hinter sich. Neben den Auswirkungen der allgemeinen Finanzkrise musste das griechische Unternehmen einen Vertrauensverlust wegen der Griechenland/Euro Krise bewältigen und den Imageverlust von moderne Bohranlagen auf offener See, nach der Ölpest im Golf von Mexico verkraften.

Wir halten die Aktie inzwischen seit über einem Jahr immer mal wieder in unserem Depot, und sind nach wie vor davon überzeugt, dass hier einer der besten Rebound Kandidaten für die kommenden Monate schlummert. Zugegeben, bislang war dieses Investment nicht sonderlich prickelnd, aber gerade die zuletzt deutlich zurückgegangene Shortquote von immer noch 8% der Aktien könnte einen baldigen Ausbruch nach oben enorm beschleunigen. Momentan wird die Aktie in einer engen Range zwischen 4,30 und 4,70 Dollar gehandelt. Gelingt der Ausbruch über die 5,- Dollar Marke rechnen wir mit einem schnellen Anstieg in den Bereich um die 6,30 bis 6,50 Dollar. Fundamental dürfte die Drysips Aktie weiterhin sehr günstig sein. Das Management hat seine Hausaufgaben gemacht, und arbeitet weiter an der Entschuldung des Unternehmens. Höhere Frachtraten und mehr Umschlag von Waren sollten in den kommenden Monaten dabei helfen. Wer genügend Geduld mitbringen kann sollte sich die Aktie einmal näher anschauen.

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Washington Mutual – Es darf wieder gezockt werden…

Bei der Aktie von Washington Mutual tut sich wieder einiges. Die Umsätze in der Aktie haben erneut stark zugenommen und der Aktienkurs ist erneut von unter 0,17 USD auf inzwischen über 0,20 USD geklettert. Grund für diese neue Euphorie könnte eine bislang unbeachtete Komponente des Übernahmepokers sein. Gerüchten zufolge soll die tatsächliche Übernahme durch das Investmenthaus JP Morgan noch gar nicht vollständig vollzogen worden sein. Als abschließender Termin für den Vollzug wurde hier in der Presse der 30.08.2010 genannt. Nun schöpfen Anleger neue Hoffnung, dass dieser Termin, nicht zuletzt auf Grund der erneuten und umfangreichen Prüfung der Umstände, die zur Übernahme geführt haben, erneut verschoben werden könnte. Dies würde dann wohl auch bedeuten, dass  die gesamte Übernahme durch JP Morgan noch ins wanken geraten könnte, sollte die Prüfung weitere Ungereimtheiten ergeben. Wie auch immer die Story weitergeht, eins ist sicher, langweilig dürfte es in den kommenden Wochen für WaMu Aktionäre nicht werden. Vielleicht gelingt ja letztendlich doch noch der ganz große Wurf!?!

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Daytrading auf dünnem Eis

Ich rechne in dieser Woche, und besonders zum Wochenanfang, mit einer moderaten Gegenbewegung an den Aktienmärkten. Die Indizes sind zwar auch am Freitag noch einmal leicht gefallen, dennoch konnte sich der Großteil der deutschen Aktien bereits wieder von den Tiefstständen der Woche erholen. Einige Schwergewichte sorgten in den USA  zusätzlich für weitere Belastungen, allen voran wohl der Technik-Riese Cisco, aber auch Hewlett Packard und sogar Apple zeigten sich schwach. In der nun beginnenden Woche sollte auch im Technologiesektor wieder etwas Ruhe einkehren.Belastungsfaktoren könnte es hingegen zur Mitte der Woche vom Einzelhandel geben. Noch immer wirken die schwachen Konsumdaten aus den USA, und die hohe Arbeitslosigkeit als Bremse für die Börsen. In dieser Woche müssen nun gleich mehrere Einzelhandels- Schwergewichte aus den USA Ihre Zahlen präsentieren.

Erneut belasteten auch die jüngsten Aussagen von FED Chef Ben Bernanke den Markt, und schürten neue Befürchtungen bei den Anlegern weltweit, dass die USA erneut in eine Rezession schliddern könnte. Das gefürchtete Szenario des “double-dip” ist nun wieder präsent, und in aller Munde. Der Mann kann einem schon fast Leid tun, denn es scheint egal zu sein was er in den vergangenen Monaten zu sagen hatte, die Reaktion der Börse ist fast immer die gleiche. Ich glaube nicht an ein solches Szenario, auch wenn ich mir in diesem Jahr noch einmal einen stärkeren Rücksetzer vorstellen kann, bevor es dann deutlich aufwärts geht! Es kann also schon bald wieder sehr lohnenswert sein sich gegen diese allgemeine Meinung zu positionieren…

In dieser Woche versuchen wir uns zunächst einmal vorsichtig wieder an ein paar kurzfristigen Trades. Wir setzen damit auf die Theorie, dass der S&P 500 bei ca. 1069 Punkten seinen vorübergehenden Boden gefunden haben sollte. Hier könnte nun eine zumindest technisch bedingte Gegenreaktion der Märkte einsetzen, solange keine extremen Störungen von konjunktureller Seite diese Bewegung dann wieder aufheben. Dennoch bleibt auch diese Woche erst einmal schwierig, und man sollte nur sehr vorsichtig, und mit einem überschaubaren Prozentsatz des Depots agieren.

Im Einzelnen sind unsere Positionen die bereits bekannten…VW Vz. zu 76,82 sowie Porsche zu 36,52 und Continental zu 45,52 Euro. Weiterhin würden wir ebenfalls auf Grund der zuletzt starken Zahlen einige Aktien von Klöckner & Co. sowie Phönix Solar in unser Depot aufnehmen. bereits am Freitag haben wir den wahrscheinlich finalen Ausverkauf bei der Aktie von HeidelbergCement genutzt um eine nun größere Position wieder aufzubauen. Auch aus charttechnischer Sicht wäre nun wieder Luft bis ca 40,- Euro bei dem Zementhersteller. Sollte das heute entstandene Eröffnungs–Gap bei Hochtief, unterhalb der 50,- Euro Marke, in den kommenden Tagen wieder geschlossen werden würden wir auch hier wieder eine erneute Position wagen.

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Böse Klatsche für H&R Wasag Aktionäre..

Die heute gelieferten Zahlen von dem Spezialchemie-Unternehmen H&R Wasag schlugen die Erwartungen der Analysten, dennoch wurde der Titel heute stark abverkauft. Mit einem satten Minus von 7,4 Prozent ging die Wasag Aktie heute aus dem Xetra Handel, und erreicht damit charttechnisch gefährliches Terrain. Die Unterstützung die derzeit bei ca. 19,- Euro verläuft wurde zum Handelsschluss leicht unterschritten. Kein gutes Zeichen möchte man meinen, dabei kletterte im ersten Halbjahr der Umsatz des Unternehmens unerwartet stark. Genau gesagt um mehr als 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, auf rund 538 Millionen Euro. Das EBIT legte ebenfalls um satte 54 Prozent auf 51,5 Millionen Euro zu, somit verdiente das Unternehmen mehr als doppelt soviel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Beflügelt wurde dieses Ergebnis auch durch den gestiegenen Ölpreis, und damit eine entsprechende Höherbewertung der Lagerbestände.

Auch wenn wir grundsätzlich von dem Unternehmen überzeugt sind, dass gerade im ersten Halbjahr einen Umsatz in ähnlicher Höhe der aktuellen Marktkapitalisierung von knapp 600 Millionen Euro erzielt hat. Es stellt sich nach dem heutigen starken Abverkauf dennoch die Frage ob der Aktienkurs an der 19,- Euro Marke bereits wieder drehen wird. Natürlich wird der weitere Werdegang der Aktie nicht zuletzt von der aktuellen Marktentwicklung geprägt werden. Die Wasag Aktie ist für uns weiterhin ein Kauf, man sollte aber auf Grund der Marktenge des Wertes und der speziellen charttechnischen Situation nicht gleich alles auf eine Karte setzen. Bei Kursen um die 18,- Euro, und einem möglichen Nachkauf bei ca 17,50 Euro sehen wir hier mittelfristig eine hervorragende Einstiegschance. Das Kursziel sollte dann nach der aktuellen Korrektur bei ca 23,- Euro liegen

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Daytrading Klöckner & Co., Continental und HeidelbergCement

Die heute gelieferten Zahlen des Stahlhändlers Klöckner & Co. haben unsere persönlichen Erwartungen noch übertroffen. Das Unternehmen verbuchte im zweiten Quartal 2010 einen Gewinn in Höhe von 46 Millionen Euro nach einem Verlust von 48 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz legte ebenfalls deutlich auf 1,4 Milliarden Euro zu. Im entsprechenden Vorjahresquartal wurden lediglich 959 Millionen Euro umgesetzt. Das EBIT kletterte auf 78 Millionen Euro.

Die Geschäftsleitung von Klöckner & Co. erwarten nun auf Grund dieser neuen Daten einen Umsatzanstieg von satten 25% für das laufende Geschäftsjahr, und möchte eine “spürbare Dividende”an seine Aktionäre zahlen. Eine Rückkehr zu dem früheren Niveau von 0,80 EUR sei in diesem Jahr aber noch nicht erreichbar, sagte Vorstandsvorsitzender Gisbert Rühl. Die Aktie ist trotz dieser hervorragenden Nachrichten heute unter Druck und muss einen Abschlag von fast 5 Prozent hinnehmen. Auch hier werden die guten Nachrichten, also zunächst einmal wieder verkauft, was sicherlich auch dem schwachen Börsenumfeld geschuldet sein dürfte. Wir haben uns heute erneut eine erste Position der Klöckner Aktie ins Depot gelegt, da wir nach den heutigen Gewinnmitnahmen von wieder anziehenden Notierungen ausgehen.

Ebenfalls sind erneut die Aktien von HeidelbergCement in unser Depot gewandert. Die Aktie erscheint auf dem aktuellen Niveau viel zu günstig zu sein. Zudem wurden die Tiefststände des Jahres heute fast erneut getestet, sodass wir auch aus charttechnischer Betrachtung hier ein solides Einstiegsniveau sehen. Die aktuelle Unterstützung bei HeidelCement verläuft aktuell bei ca 35,80 Euro und damit unwesentlich niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Unser Abstauberlimit bei Continental hat heute erneut bei 47,50 Euro zum Kauf geführt. Die Aktie des Reifenherstellers dreht bereits zum wiederholten Male an dieser Marke nach oben. Kurse unter 50,- Euro laden auch wegen der hervorragenden Fundamentaldaten des Unternehmens immer wieder zu Kauf ein.

Alle genannten Position sind aber dieses mal reine Tradingpositionen!!! Der Markt schwächelt erneut. Die gestrige Fed Sitzung muss nun erst einmal wieder von den Anlegern “verdaut” werden. Die Signale der FED sind weiterhin unklar und im Wesentlichen widersprüchlich, was zur erneuten Verunsicherung der Anleger weltweit beigetragen hat. Die Vorgaben aus Asien waren heute entsprechend schlecht. Insbesondere der Nikkei Index tauchte mit einem Minus von über 3 Prozent kräftig ab. Gerade an den Tagen nach der Fed-Sitzung sind solche Kurskapriolen nicht ungewöhnlich, dennoch ist nun äußerste Vorsicht angebracht. Sowohl der Dax als auch der S&P Future notieren inzwischen recht deutlich unter den wichtigen Unterstützungsmarken von 6,215 respektive 1.105 Punkten. Können diese Chartmarken heute nicht wieder zurückerobert werden, muss man als Anleger wohl erst einmal in Deckung gehen.

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Washington Mutual – es tut sich was!

Bereits vorgestern deutete sich bei der Washington Mutual neues “Leben” in der Aktie an. Gestern dann zog der Aktienkurs noch einmal unter ordentlichen Umsätzen kräftig an und notiert nun wieder über der charttechnisch wichtigen Marke von 0,18 Dollar. Nicht dass die Charttechnik hier eine besondere Relevanz hätte, aber man konnte in den vergangenen Monaten immer wieder beobachten, dass diese Marke eine wichtige Rolle als Widerstand oder Unterstützung spielt. Die Dynamik in der WaMu Aktie hat wieder einmal deutlich zugenommen, die Umsätze ziehen wieder an und die Nachrichtenlage hat sich erheblich verbessert. Nachdem kürzlich der unabhängige Prüfer bestellt werden durfte um die Vorkommnisse, die damals zur Pleite der größten Sparkasse der USA geführt hatte, noch einmal näher zu untersuchen, schöpfen die Aktionäre neue Hoffnung auf eine dicke Abfindung.

Der von dem Prüfer vorgelegte Arbeits- und Untersuchungsplan lässt auf eine ernsthafte und sehr umfangreiche Prüfung des Sachverhaltes schließen. Alleine diese Tatsache scheint den Aktienkurs derzeit schon wieder zu beflügeln. Heute soll das zuständige US Konkursgericht nun darüber entscheiden, ob der Untersuchungsplan so genehmigt werden kann. Wir gehen davon aus, dass  das vorgelegte Dokument, trotz des Widerstandes durch JP Morgan, auch bei den Richtern uneingeschränkte Zustimmung finden wird. Weiterhin bleibt die WaMu Story also hochinteressant. Der nun bestellte Prüfer ist kein geringerer, als Joshua Hochberg, ein ehemaliger Abteilungsleiter des US-Justizministeriums, in der Abteilung für Betrugs- und Kriminaldelikte, und genießt das volle Vertrauen der Aktionäre. Wir bleiben weiterhin dabei – vom Totalverlust des eingesetzten Kapitals, bis hin zu mehreren tausend Prozent Rendite ist hier immer noch alles drin!

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Was ist los bei Dialog Semiconductor?

Vor Kurzem präsentierte die Dialog Semiconductor AG hervorragende Zahlen zum abgelaufenen Quartal. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz um satte 52 Prozent auf 68,5 Millionen Euro gesteigert werden. Der Gewinn wurde in diesem Zeitraum sogar verdreifacht. Dennoch befindet sich die Aktie seit der Veröffentlichung auf Talfahrt. Auch vom Hauptkunden Apple kommen derzeit durchaus gemischte Signale. Nicht zuletzt die Probleme mit dem iPhone 4, und vor allem die schlampige Lösung durch das kostenlose Versenden einer billigen Plastikschale, um die Empfangsprobleme zu lösen, dürften dem Apple Image erheblichen Schaden zugefügt haben. Ob dies den künftigen Absatzzahlen bei Apple schaden wird bleibt abzuwarten. Der verantwortliche Apple Manager musste nun seinen Hut nehmen. Unabhängig davon bleiben die Power Management Lösungen von Dialog im Smartphone Sektor auch für andere Kunden sehr gefragt.

Wir hatten bereits im Vorfeld der Bilanzveröffentlichung unsere Leser davor gewarnt, dass hier nach der Rallye der vergangenen Monate wahrscheinlich zunächst das Szenario “Sell on good news ” gespielt werden dürfte, bevor man sich dann wieder über längerfristig steigende Kurse freuen kann. Insbesondere aus charttechnischer Sicht, aber auch die Nachrichtenlage macht heute eine neuen Betrachtung der aktuellen Situation erforderlich. Mit dem heutigen Unterschreiten der 200 Tage Linie, die aktuell bei ca. 9,65 Euro verläuft dürfte sich weiteres Abwärtspotenzial bis zur Unterstützung bei ca. 8,60 Euro ergeben. Vorsicht bleibt bei dem Titel also zunächst angebracht. Auch die zuletzt getätigten Insiderverkäufe schaffen nicht gerade neues Vertrauen in die Aktie. Wir rechnen aktuell damit, dass die Unterstützung erneut getestet werden dürfte, und warten zunächst einmal ab. Bei Kursen um die 8,50 bis 8,70 sehen wir dann wieder langfristig attraktive Einstiegsniveaus.

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