Archive | Solarnews

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Trading Update Aixtron, Dialog Semiconductor und Phönix Solar

Die interessantesten Werte des Tages: Der gestrige Absturz der US Börsen hat einige der heißgeliebten Favoriten der vergangenen Tage mit in die Tiefe gerissen. Allen voran wurden die Aktien von Aixtron, Dialog Semiconductor und Phönix Solar hart abgestraft. Bei diesen ehemaligen Börsenlieblingen werden reihenweise Gewinne mitgenommen. Zeit sich die drei Titel einmal näher anzusehen.

Über Dialog Semiconductor hatten wir ja bereits kürzlich berichtet, und geschrieben: “Mit dem heutigen Unterschreiten der 200 Tage Linie, die aktuell bei ca. 9,65 Euro verläuft dürfte sich weiteres Abwärtspotenzial bis zur Unterstützung bei ca. 8,60 Euro ergeben. Vorsicht bleibt bei dem Titel also zunächst angebracht. Auch die zuletzt getätigten Insiderverkäufe schaffen nicht gerade neues Vertrauen in die Aktie. Wir rechnen aktuell damit, dass die Unterstützung erneut getestet werden dürfte, und warten zunächst einmal ab. Bei Kursen um die 8,50 bis 8,70 sehen wir dann wieder langfristig attraktive Einstiegsniveaus.” Diese Aussage hat für uns unverändert Gültigkeit, gestern ist der Aktienkurs bereits unter die 9,- Euro Marke gerutscht, eventuell ergibt sich bereits in dieser Woche also eine gute Kaufchance bei dem Titel.

Phönix Solar konnte gestern mit hervorragenden Zahlen aufwarten. Im zweiten Quartal steigerte das Unternehmen seinen Umsatz von 115,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 283,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte von 0,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum deutlich auf 22,3 Millionen Euro zu. Insbesondere profitierte Phönix Solar dabei von der hohen Nachfrage die sich aus den geplanten Förderkürzungen ergeben. Selbst der Chef Andreas Hänel, zeigte sich positiv überrascht von dem guten Zahlenwerk, und schloss eine Anhebung der Prognose für das Gesamtjahr nicht aus. Phönix Solar bleibt einer der besten Titel im deutschen Solarmarkt. Der gestrige Kursverlauf sollte nicht als allzu relevant angesehen werden. Hier wurden ähnlich wie bei Dialog nach den Zahlen Gewinne mitgenommen. Der Kurs sollte sich nun schnell wieder beruhigen und die von den meisten Analysten angepeilten 40,- Euro oder mehr bis zum Jahresende erreicht werden.

Die Aixtron Aktie hat eine fulminante Rallye in den vergangenen Monaten erlebt. Die Wiedergeburt des ehemaligen Neuen Markt Highflyers hat auch mich persönlich ehrlich gesagt in der Form überrascht. Seit dem Hoch in diesem Jahr bei ca 28,- Euro befindet sich die Aktie nun in einer längeren Konsolidierungsphase. Inzwischen hat der Aktienkurs nun wieder ein sehr interessantes Niveau erreicht. Knapp unter der 19,- Euro Marke liegt eine massive Unterstützungszone, die bereits zweimal erfolgreich verteidigt werden konnte. Hier haben wir uns nun entsprechend positioniert, und gehen davon aus, dass die Aixtron Aktie hier erneut nach oben drehen wird. Fällt die Aktie allerdings nachhaltig unter diese Marke drohen weitere Abschläge bis in den Bereich um die 15,80 Euro.

Zwar halten auch wir diesen Kursverlauf an den Weltbörsen im Allgemeinen und in einzelnen Aktien im Speziellen für übertrieben, dennoch sollte man weiterhin vorsichtig bleiben. Charttechnisch hat sich das Bild nun schlagartig deutlich eingetrübt. Der Aufwärtstrend ist in Gefahr. Das von uns bevorzugte Szenario einer deutliche Korrektur im dritten Quartal des Jahres ist damit deutlich wahrscheinlicher geworden. Eigentlich ist es für diese Bewegung aber noch ein bisschen zu früh…. Auch heute deuten die US Futures zunächst auf weiter leicht nachgebende Kurse hin. Bleibt die Hoffnung auf eine baldige Stabilisierung der Märkte…ob dies aber heute bereits wieder gelingen kann muss abgewartet werden. Um 14:30 werden heute erneut die US Arbeitslosenanträge veröffentlicht, und könnten neue Unruhe in die Märkte bringen…

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Solar Millennium Unternehmensführung schlägt zurück

Noch immer beschäftigt die Anleger des Solarunternehmens Solar Millennium der überhastete Rücktritt des Kurzzeit-Vorstandes Utz Claassen. Nachdem dieser seinen Vorstandsposten bereits nach 74 Tagen Amtszeit wieder geräumt hat, die Provisionen, die im Zusammenhang mit einem 5-Jahres Vertrag zu sehen sind, aber nun behalten will. Nun hat sich die Unternehmensführung nun offenbar entschlossen Utz Claassen auf Rückzahlung, in Form von Schadensersatz, des Betrages von immerhin 9,18 Millionen Euro zu verklagen. Zunächst hatte die Leitung der Projektierer von thermischen Solarkraftwerken versucht sich außergerichtlich mit Claassen zu einigen. Diese Verhandlungen scheinen aber nun wohl gescheitert zu sein. Dies verwundert auch nicht, wenn man die Presse und die dar gebrachte Einstellung Claassens zu der Sache in den vergangenen Wochen verfolgt hat.

Verständlicher Weise sind die Anleger erzürnt über dieses ganze Hickhack. Wäre der damalige Vorstand und Aufsichtsrat seiner Pflicht nachgekommen die ihm anvertrauten Gelder etwas gewissenhafter zu verwalten, bzw. entsprechend “wasserdichte” Verträge mit Herrn Claassen zu schließen, wäre dieser wohl gar nicht erst auf die Idee gekommen, sich seine Amtszeit vergolden zu lassen. Im Optimalfall hätte dieser den Vertrag  gar nicht angenommen, und seinen Posten somit nicht angetreten. “Wir haben leider Schwierigkeiten, die Leistungen von Herrn Claassen überhaupt zu messen.” ließ Kuhn gestern verlauten. Laut Berichten in der Fachpresse wurde von dem zuvor hochgelobten Utz Claassen keinerlei Neugeschäft generiert. Lediglich diverse Beraterverträge mit befreundeten Unternehmen oder Personen geschlossen, die die Bilanz von Solar Millennium zusätzlich belasten dürften…Fortsetzung folgt!

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JP Morgan, Solar Millennium, Gold und der Euro

Der gestrige Handelstag war leider nicht so erfreulich und hat die gute Serie von sieben aufeinander folgenden, und sehr positiven Börsentagen, jäh unterbrochen. Weitere Störfeuer von der US-Konjunkturfront führten zu einem Abrutschen der Indizes und natürlich auch diverser Aktien. Auch die auf den ersten Blick so hervorragenden Zahlen von JP Morgan sehen auf den zweiten Blick nicht mehr ganz so toll aus, und konnten letztlich nicht überzeugen. Die „credit-loss provisions“, also die Rückstellungen für faule Kredite in Höhe von 9,7 Mrd. Dollar im Vorjahr, sind nun auf 3,36 Mrd. Dollar in diesem Jahr gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 6,34 Mrd. Dollar. Sprich bei JPM wurden Rückstellungen in dieser Höhe aufgelöst. Dies generiert dann entsprechende “Erträge” in der Quartalsbilanz, aber eben keine, die wirklich fließen, sondern reine Bucherträge. So gesehen kann ich die Euphorie der gesamten Wirtschaftspresse über dieses Zahlenwerk nicht unbedingt teilen.

Die Entwicklung beim Euro läuft hingegen planmäßig. Wie vor ein paar Tagen in unserem Newsletter geschrieben, ist das Erreichen der runden Marke von 1,30 das nächste logische Ziel der europäischen Gemeinschaftswährung. Durch die eher verhaltenen Konjunkturdaten aus den USA könnte dies eventuell heute sogar schon erreicht werden. Nach wie vor zu gut für unseren Geschmack hält sich hingegen der Goldpreis. Die Währungsturbulenzen der letzten Wochen scheinen sich vorerst erledigt zu haben, dieser Umstand sollte früher oder später auch beim Gold eingepreist werden. Nachdem sich ein nicht unwesentlicher Teil der weltweiten Goldbestände aber in spekulativen Händen befindet, kann die von uns erwartete Korrektur beim Goldpreis aber eventuell auch noch etwas auf sich warten lassen.

Noch immer regiert die Angst in den Köpfen der Anleger vor einem erneuten Abtauchen der Börsen in den sogenannten “Double-Dip” Heute, nachdem die US Indizes ihre gesamten Tagesverluste bis zum Handelsschluss wieder gut machen konnten, bleibt die Lage aber weiterhin angespannt. Zwar sehen die US Futures momentan freundlich aus, und auch der Dax kann wieder etwas Boden gut machen, dennoch haben die asiatischen Börsen erneut kräftige Abschläge hinnehmen müssen. Ein Faktor den man nicht ignorieren sollte…Wir halten den gestrigen Kursverlauf, auch bei unseren Depotwerten, teilweise für komplett überzogen, und rechnen spätestens in der kommenden Woche wieder mit freundlicheren Kursen. Dennoch sollte man sich bewusst machen, dass es auch heute noch einmal, zum Wochenende, zu einem Rücksetzer an den US Börsen kommen kann.

Die Aktie von Solar Millennium haben wir heute verkauft, nicht weil wir von dem Unternehmen nicht mehr überzeugt sind, sondern viel mehr weil uns momentan die Handelsaktivitäten bei der Aktie nicht gefallen. Unter Miniumsätzen wird der Kurs in die gewünschte Richtung getrieben, lautet unser persönliches Fazit nach der Lektüre des Orderbuchse der vergangenen Tage. Für einen nachhaltigen Anstieg scheinen die Umsätze in der Aktie einfach nach wie vor zu schwach zu sein. Ursprünglich wollten wir an der Position langfristig festhalten, warten nun aber lieber erst einmal ab wohin die Reise geht.

Eventuell werden wir bei Solar Millennium, wenn es sich in naher Zukunft noch einmal ergeben sollte, immer mal wieder eine Tradingpositionen aufbauen. Trotz der eigentlich positiven Nachrichten von gestern sind die Unsicherheiten bezüglich der Provisionszahlungen an UTZ Claassen, und deren Auswirkungen auf die Bilanz des Unternehmens immer noch existent. Dies könnte zu einem Verlust auf operativer Ebene führen, und dürfte somit den Aktienkurs dann noch einmal belasten. Vielleicht bietet sich nach der Veröffentlichung aller Fakten dann aber wieder eine längerfristig interessante Einstiegschance. Aufgestockt haben wir hingegen noch einmal bei Rio Tinto und HeidelbergCement. Ansonsten bleibt unser Depot zunächst unverändert..Wir wünschen allen Lesern bereits jetzt ein schönes und erholsames Wochenende!

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Solar Millennium – Das US Geschäft nimmt Form an…

Die anschließende Meldung wurde gestern auf der Homepage der Solar Millennium AG veröffentlicht.Leider war auch der gestrige Handelstag bei der Aktie mal wieder überraschend schwach und unsere kurz zuvor veröffentlichte Prognose, dass hier Kurse unter 19,- Euro der Vergangenheit angehören dürften wurde schnell überholt. Bis 18,55 Euro fiel die Aktie in einem Rutsch und markierte kurzzeitig eine deutliches Minus von über 7%. Anlegern dürfte somit klar vor Augen geführt worden sein, dass es sich hierbei, trotz aller positiver Nachrichten um ein spekulatives und hoch volatiles Investment handelt. Das Chartbild hat sich nach dem gestrigen Kursrutsch etwas eingetrübt, auch wenn man bei den dünnen Umsätzen in der Aktie nicht ernsthaft über Charttechnik reden kann..Sollten die Börsen in den kommenden Tagen noch einmal nachgeben, könnte auch die Aktie von Solar Millennium noch einmal bis auf die Unterstützung bei 17,80 Euro abtauchen. Die Aktie ist also weiterhin nichts für schwache Nerven..und bei genauerer Betrachtung de Orderbuches könnte man den Eindruck gewinnen, dass hier jemand, gerade in den letzten Tagen, verstärkt am Kurs “rumfummelt”

Aber nun zu der Meldung von gestern..

…Die Solar Millennium AG hat eine weitere Etappe auf dem Weg zur Realisierung ihrer ersten Parabolrinnen-Kraftwerke im Südwesten der USA abgeschlossen. Ein Stromabnahmevertrag zwischen ihrer amerikanischen Projektentwicklungseinheit Solar Millennium LLC, Berkeley, und dem amerikanischen Energieversorger Southern California Edison (SCE) für zwei 242 Megawatt (MW) große geplante Solarkraftwerke in Kalifornien hat die Zustimmung durch die kalifornische Regulierungsbehörde erhalten. Der Vertrag regelt die Abnahme des von den Kraftwerken produzierten Stroms durch SCE für 20 Jahre ab Inbetriebnahme. Ende 2010 soll mit dem Bau mindestens eines Kraftwerks begonnen werden. Die Inbetriebnahme ist für die Jahre 2013 bzw. 2014 geplant.

Der Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) wurde Ende letzter Woche durch die kalifornische Regulierungsbehörde (California Public Utilities Commission – CPUC) genehmigt. Beide Kraftwerke sollen am geplanten Projektstandort Blythe entstehen. Insgesamt können dort bis zu vier 242 MW Kraftwerke realisiert werden, die zusammen eine jährliche Strommenge von ca. 2.200 Gigawattstunden liefern und rund 900.000 Tonnen Kohlendioxid im Jahr einsparen würden.

Blythe ist zugleich einer von vier Kraftwerksstandorten der Solar Trust of America, LLC, eines US-amerikanischen Gemeinschaftsunternehmens der Solar Millennium AG und der Ferrostaal AG, das auf die sogenannte Fast-Track-Liste gesetzt wurde. Die Genehmigungsverfahren von Projekten auf der Fast-Track-Liste werden von den zuständigen Behörden vorrangig bearbeitet. Die in Blythe geplanten Kraftwerke leisten einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Ziele Kaliforniens für den Einsatz erneuerbarer Energien und zugleich zur Belebung der kalifornischen Wirtschaft. Kalifornien hat den regionalen Energieversorgern gesetzlich in den sogenannten Renewable Portfolio Standards vorgeschrieben, den Anteil erneuerbarer Energien an ihrer Stromlieferung auf 20 Prozent bis Ende dieses Jahres und bis auf 33 Prozent bis 2020 zu steigern.

Josef Eichhammer, Präsident von Solar Trust of America und CEO der Solar Millennium LLC: „Mit der Genehmigung des Stromabnahmevertrags durch die CPUC haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung unseres ersten US-Kraftwerks erreicht. Wir gehen davon aus, im Herbst für mindestens ein Kraftwerk in Blythe auch die Baugenehmigung zu erhalten und die Finanzierung abzuschliessen. Der Standort liegt in Südkalifornien in der Nähe von Los Angeles. Die jährlichen Direktnormalstrahlungswerte sind in diesem Gebiet mit über 2.700 Kilowattstunden pro Quadratmeter um mehr als 30 Prozent höher als in Südspanien.”

Eichhammer ergänzt: „Wir sind sehr zufrieden mit den Fortschritten bei der Entwicklung unserer Projektstandorte. Einzig für unseren kleinsten Projektstandort in Kalifornien, Ridgecrest, wo ein 242 MW Kraftwerk geplant ist, haben wir die Behörden gebeten, das Genehmigungsverfahren zu unterbrechen. Dort wollen wir noch eine zusätzliche Studie durchführen, um alle ökologischen Auswirkungen des Projekts und mögliche zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen zu untersuchen. Wir halten weiterhin auch an diesem Standort mit seinen exzellenten Solareinstrahlungswerten fest, wollen aber die Auswirkungen auf die lokalen Ökosysteme so gering wie möglich halten.”

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Manz, Roth und Rau, Centrotherm top! Q-Cells und Solarworld flopp!

Goldman Sachs hat den deutschen Solarsektor mal wieder etwas genauer unter die Lupe genommen, und schickte zum heutigen Handelsbeginn die Aktien von Q-Cells und Solarworld zunächst auf Talfahrt. Beide Unternehmen bekamen ein “sell” Rating von dem Analystenhaus. Solarworld wurde mit einem Kursziel von 10,- Euro versehen und Q-Cells nur noch ein Wert von 5,- Euro je Aktie zugebilligt. Weiterhin gehören die beiden ehemaligen Highflyer am deutschen Solarhimmel also nur noch zur zweiten oder gar dritten Wahl bei Goldman Sachs. Für die Aktien der Anlagenbauer wie Centrotherm, Manz Automation und Roth und Rau sehen die Analysten da schon eine deutlich rosigere Zukunft, was sich auch mit unseren Einschätzungen weiterhin deckt. Das gesteckte Kursziel für Centrotherm von 43,- Euro halten wir für realistisch, allerdings erst wenn sich die Börsen wieder deutlich über Ihre alten Höchsstände bewegt haben.

Ebenso könnte dann die Aktie von Roth und Rau wieder an die alten Erfolge anknüpfen, allerdings dürfte hier das Kursziel mit 43,- Euro etwas zu ambitioniert sein. Zumindest kurzfristig trauen wir den Aktie keinen Anstieg um über 80% zu, trotz der kürzlich verkündeten guten Auftragslage. Noch kritischer dürfte das von Goldman ausgegebene Kursziel von Manz Automationen zu sehen sein. Mit 90,- Euro je Aktie müsste sich der Aktienkurs aus heutiger Sicht nahezu verdoppeln. Nach unsere Einschätzung wäre eine Rückkehr in den Bereich um die 60,- Euro, unter den gegebenen Umständen, bereits ambitioniert. Die Einschätzungen zu Solarworld und Q-Cells hingegen teilen wir uneingeschränkt. Immer noch kämpften nahezu alle Anbieter von Solar-Wafern, -Zellen und -Modulen derzeit mit steigende Rohstoffpreise und sinkende Margen, ein Trendwechsel ist hier erst einmal nicht in Sicht.

Der Aktienmarkt zeigt noch keine klare Tendenz in welche Richtung es nun weitergehen wird. Wie wir bereits in unserem Newsletter geschrieben haben, sollte diese Entscheidung vor Neuengagements abgewartet werden, dies gilt insbesondere auch für die zuletzt hoch volatilen Solaraktien. Der G 20 Gipfel hat eigentlich keine besonderen neuen Erkenntnisse gebracht und die Impulse für die Solarwirtschaft dürften sich, wie bereits so oft, in Grenzen halten. Auch die Pläne Barack Obamahs bald die ökologische Revolution in den USA ausrufen zu wollen müssen erst einmal diverse politische Hürden bis zur tatsächlichen Umsetzung nehmen. Sollte der Präsident dabei erfolgreich sein dürften erst einmal die heimischen Unternehmen in den USA davon profitieren und zu einem gewissen Prozentsatz natürlich auch die deutschen Unternehmen, die rechtzeitig in die USA expandiert haben..

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Was ist los bei Solar Millennium?

Seit der Erholung bis auf 22,- Euro hat die Aktie inzwischen wieder kräftig Federn lassen müssen. Unter ungewöhnlich hohen Umsätzen verliert die Aktie auch heute teilweise wieder über 7 Prozent in der Spitze. Betrachtet man den Intraday-Chart und die Umsätze liegt der Verdacht nahe, dass hier eine größere Adresse wieder aussteigt. Eventuell versucht aber auch das Unternehmen selbst hier kursstützend einzugreifen. Das kleine Gap bei 19,- Euro wurde heute geschlossen, die spannende Frage dürfte nun sein ob die Aktie auch über dieser Marke aus dem Handel gehen wird oder nicht. Aus charttechnischer Sicht dient die Marke um die 18,- Euro zunächst als Boden. Wir gehen davon aus, dass dieser auch noch erreicht werden sollte.

Trotz der guten Nachrichten über den Projektauftrag einer Tochterfirma des Unternehmens, aus Honduras bleibt die Unsicherheit über die Zukunft von Solar Millennium weiterhin hoch. Es ist unklar ob ein Großteil der an Utz Claassen gezahlten Boni wieder zurückgefordert werden kann, und welche Auswirkung dies auf den nächsten Geschäftsbericht des Unternehmens haben wird. Entsprechend missmutig äußern sich die Anleger in diesem Zusammenhang über die Kompetenz der Führungsriege bei dem Solarunternehmen. Die kürzlich positiv abgeschlossene Bilanzprüfung der vergangenen Jahre konnte zwar einige Zweifel beseitigen, der Schaden für die Aktionäre bleibt aber. Wir sind immer noch der Meinung dass die Unternehmensführung dies in Ihre Verhandlungen mit Herrn Claassen einbeziehen sollte.

Ebenfalls heute, erschien ein kritischer Artikel in der Welt Online, über die mögliche Zukunft des Desertec Projektes. Auch dieser scheint seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Zwar gehen wir davon aus, dass das Desertec Projekt in naher Zukunft für Solar Millennium nicht  kursrelevant sein sollte, und viel eher ein Auge auf die möglichen Projekte in den USA gerichtet werden sollte, dennoch bleibt die Nachrichtenlage weiterhin sehr gemischt. Auch die bald mögliche Änderung der Einspeisevergütung in Spanien dürfte für den weiteren Verlauf der Aktie eine entscheidende Rolle spielen. Nach unserem Verkauf gestern warten wir erst einmal an der Seitenlinie, und schauen dem Treiben zu. Unter 18,- Euro könnten sich dann vorsichtige Käufe langfristig wieder auszahlen, wenn der Gesamtmarkt mitspielt!

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Deloitte Sonderprüfung bei Solar Millennium räumt Zweifel aus.

Unsere Vermutung, dass die Sonderprüfung bei Solar Millennium positiv ausgehen würde hat sich heute bestätigt. Der Kursrutsch der vergangenen Wochen, der nicht zuletzt durch Behauptungen der Medien und dem unprofessionellen Verhalten des Kurzzeit-Vorstandes Utz Claassen verursacht worden ist, dürfte sich somit nun als völlig übertrieben erwiesen haben. Wie bereits im Newsletter erwähnt halten wir eine größere Position in der Aktie, die wir gestern noch einmal aufgestockt haben. Ich rechne damit, das nun Kurse unter 20,- Euro der Vergangenheit angehören werden. Das Kursziel bleibt weiterhin bei über 30,- Euro. Sollten bald positive Neuigkeiten von den in Planung befindlichen US Projekten kommen, dürften auch deutlich höhere Kursziele in Sicht sein! Vorbörslich ist die Aktie bereits über 8% im Plus!

Die von Deloitte untersuchten Sachverhalte haben nun ergeben, dass die bilanzielle Abbildung der Sachverhalte mit einer Ausnahme absolut IFRS-konform war. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt…Die Veräußerung von 50 Prozent der Anteile an der Projektgesellschaft von Andasol 3 hätte eigentlich nicht im Konzernabschluss 2005/2006 erfasst werden dürfen, sondern im Konzernabschluss 2008/2009 bilanziert werden müssen. Der Konzernabschlusses 2008/2009 wird nun entsprechend korrigiert, was im Rahmen des Zwischenabschlusses für das Geschäftsjahr 2009/2010 erfolgen wird. Das vom Vorstand in der Hauptversammlung angedeutete Zwischenergebnis hat sich damit bestätigt!

Der Sprecher des Vorstands der Solar Millennium AG, Thomas Mayer, gab heute bekannt: ‘Mit diesem Ergebnis der Sonderprüfung sind die Zweifel und die immer wieder aufkommenden Fragestellungen zur Bilanzierung und Konsolidierung in den früheren Geschäftsjahren ausgeräumt. Unabhängig vom Ergebnis der Sonderprüfung ist zu den relevanten Projekten selbst festzustellen, dass sie alle erfolgreich abgeschlossen wurden. Umsätze und Projektergebnisse konnten realisiert werden; der Geldeingang ist entsprechend den jeweiligen Zahlungsplänen zum Großteil erfolgt.

Die Frage, die sich nun die Aktionäre stellen sollten, die zu den niedrigen Kursen der vergangenen Wochen verkauft, und damit Verluste erlitten haben, ist wohl in wie weit man die Presse, und auch Utz Claassen für den entstandenen Schaden verantwortlich, und eventuell haftbar machen kann. Auch in Hinblick auf die momentan noch verweigerte Rückzahlung der, bezogen auf die Amtszeit, meiner Meinung nach, völlig überhöhten Boni von Herrn Claassen, wäre es wohl angebracht seitens des Unternehmens rechtliche Schritte diesbezüglich noch einmal zu überprüfen. Ebenso wie die Kostenübernahmen der durch deren Verhalten notwendig gewordenen Sonderprüfung…

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Solar Millennium vor dem Ausbruch?

Heute vermeldete die Unternehmensführung von Solar Millennium zur Abwechslung mal wieder operative Erfolge. Nach den ganzen Querelen um Utz Classen scheint nun allmählich wieder Ruhe bei dem Projektentwickler solarthermischer Kraftwerke ein zukehren. Die Erlanger melden heute, dass bereits 75 Prozent des geschlossenen Fonds zur Finanzierung des Andersol 3 Projektes gesichert sind. Auch beim Bau der Anlage liege man völlig im Plan, hieß es weiter. Die Montage der Parabolrinnen-Kollektoren für das Solarfeld sei bereits abgeschlossen. Insgesamt wurden 7.296 Kollektorelemente montiert und verankert.

Nachdem das dritte Projekt in der Region zwischen Grenada und Almeria nun bald abgeschlossen sein dürfte, kann die Unternehmensführung sich bald auf die Expansion in den USA konzentrieren. Auch hier stehen die Chancen auf eine baldige Genehmigung der ersten Projekte nach wie vor nicht schlecht. Mit John Clapp hat man sich nun einen Branchenkenner ins Boot geholt der über entsprechende Kontakte verfügen dürfte um die Planung, Finanzierung und Umsetzung der Solar Millennium Projekte zu beschleunigen.

Dem Aktienkurs tut diese Nachricht heute ebenfalls mal wieder gut, nachdem die Aktie bereits in den letzten Tagen kräftig angestiegen ist, konnte heute zum Handelsschluss  leicht nach oben ausbrechen. Hält der Trend der Indizes an, und vor allem die positive Performance der Solarwerte, dürfte die Solar Millennium Aktie überproportional davon profitieren können. Kurse über 20,- Euro sollten noch in dieser Woche möglich sein. Mittelfristig sehen wir immer noch deutlich höhere Notierungen jenseits der 30,- Euro Marke. Wenn sich die Unternehmensführung nun weiter auf das operative Geschäft konzentriert, und entsprechend an der Informationspolitik arbeitet, sollte auch dieses Ziel bald erreicht sein.

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Gute Stimmung bei Solaraktien, Musterdepot deutlich im Aufwind

Mit einem kräftigen Anstieg in den letzten beiden Handelstagen der Woche retteten sich die internationalen Indizes nun wieder in positives Terrain. Nun stellt sich also die Frage in welche Richtung sich die Aktienindizes in der kommenden Woche bewegen werden. Gerade der Mittwoch und der Freitag der kommenden Woche könnten noch einmal etwas Bewegung in die Aktienkurse bringen. Am Mittwoch will sich Fed Chef, Ben Bernanke zu der Finanzreform äußern, und am Freitag ist mal wieder Hexensabbat. Ansonsten rechnen Fachleute nun eher wieder mit einem etwas ruhigerem Verlauf an den internationalen Finanzmärkten, denn am Freitag kamen beruhigende Töne aus Europa. Griechenland einigte sich mit der EU nun über die nächsten Schritte der geplanten Rentenreform, und Spanien gab bekannt, man wolle keine Mittel aus dem 750 Milliarden Euro schweren Rettungsfonds des IWF und der Euro Zone beantragen, da man sich selber in der Lage sieht die Probleme zu beheben. Gerade bei Spanien war in letzter Zeit heftig über eine Schieflage, oder gar Staatspleite spekuliert worden..

Auch aus Asien kommen wieder beruhigendere Töne. Anleger seien nun wieder deutlich positiver, bezüglich einer nachhaltigen Erholung der Weltwirtschaft gestimmt, hieß es. Gerade die zuletzt veröffentlichten starken Exportdaten aus China, lassen Anleger nun insbesondere bei Exporttiteln wieder kräftig zugreifen. Die Bewertungen einzelner Unternehmen sehen nach den Verlusten der letzten Wochen ebenfalls wieder deutlich attraktiver aus, wurde weiter berichtet. Aktuell befinden sich die asiatischen Indizes bereits also bereits im Aufwind. Sollte dieser Trend bis zum Handelsende an den asiatischen Börsen morgen anhalten, dürfte auch der Start in die neue Handelswoche bei den Europäern gelingen. Für den Dax bleibt das Ziel nun die wichtige Marke von 6.100 Punkten. Kann auch diese überwunden werden sind sogar neue Höchststände wieder in greifbarer Nähe.

Ob wir aber insgesamt eine positive Handelswoche sehen werden bleibt aber weiterhin abzuwarten. Wie bereits mehrfach im Newsletter beschrieben, befinden wir uns nun in einer etwas entspannteren Situation, für eine Entwarnung ist es aber definitiv zu früh! Ich rechne weiterhin mit Turbulenzen, die uns über den gesamten Sommer hinweg begleiten könnten. Um so wichtiger ist eine konsequente Risikokontrolle, und die gezielte Ausnutzung der zu erwartenden Kursbewegungen in den kommenden Wochen und Monaten. Auch wenn es schwer fällt die “günstig eingekauften” Positionen gelegentlich wieder aufzulösen, um dann etwas später etwas weiter unten wieder einsteigen zu können, steht und fällt der Börsenerfolg wohl momentan mit der konsequenten Umsetzung dieser Strategie. Swing Trading ist und bleibt in solchen Börsenphasen der Performance-Turbo!

Bis Dienstag dürfte also das freundliche Börsenklima aller Wahrscheinlichkeit nach erst einmal anhalten. Alle unsere Depotwerte konnten in den letzten tagen überproportional zulegen, was uns weiterhin in unserer Aktienauswahl bestätigt. Wir gehen davon aus das auch in dieser Woche die Aktien von VW, Conti, Heidelcement, Porsche und Klöckner zu den Top-Performern unter den Blue Chips gehören werden….Besonderes Augenmerk sollte man eventuell den Solarwerten wieder einmal widmen. In der abgelaufenen Woche konnte sich der gesamte Sektor deutlich erholen. Nicht zuletzt durch die Nachrichtenlage um die Ölpest, die durch BP verursacht wurde, und den wachsenden politischen Druck auf die Ölkonzerne, könnten nun die Vorzeichen für die Solarbranche wieder deutlich positiver werden…Auch hier bleiben wir unser Auswahl mit Solar Millennium, Roth und Rau sowie Centrotherm treu. Kurzfristig kann es sich aber auch lohnen wiedermal auf die chinesischen Titel von Yingli, Suntech und Trina Solar zu setzen…

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Yingli Green Energy, Tina Solar, Suntech Power, LDK Solar wieder auf der Sonnenseite?

Yingli Green Energy plus 11,35%, Tina Solar plus 9,70%, Suntech Power plus 10,73%, LDK Solar plus 8,80%…ein kleiner Auszug aus der gestrigen Performance der chinesischen Solarwerte an den US Börsen. Es scheint sich wieder etwas zu bewegen im Sektor der alternativen Energien. Nach den starken Kursverlusten in den vergangenen Wochen kann es sich hierbei natürlich auch nur um eine rein technische Reaktion handeln, dennoch waren diese Kursbewegungen wirklich deutlich und die Umsätze so hoch wie lange nicht mehr. Größere Adressen spekulieren offenbar auf einen Turnarround in der Branche.

Die genannten Aktien sollten in den kommenden Tagen genauer beobachtet werden. Zum heutigen Handelsbeginn sind auch hier wohl erst einmal Gewinnmitnahmen zu erwarten. Interessierte Anleger sollten sich also möglichst nicht blind an den deutschen Handelsplätzen auf diese Werte stürzen, sondern besonnen abwarten, und ggf. dann in den USA nach einem leichten Rücksetzer ordern. Die deutschen Solarwerte können heute mal wieder nicht so richtig von dieser Entwicklung profitieren. Gerade die Anlagenbauer, Centrotherm sowie Roth und Rau, über die wir gestern berichtet hatten sollten bei einer nachhaltigen Wende bei den US Titeln mittelfristig auch profitieren können…

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Kauf Wienerberger sowie Roth und Rau

Zwei Aktien, die in den vergangenen Wochen ebenfalls kräftig unter die Räder gekommen sind, Wienerberger sowie Roth und Rau werden ins Depot genommen. Bei Roth und Rau warten wir bereits seit längerem auf eine günstige Einstiegschance unter 20,- Euro, und sehen hier mittelfristig wieder deutlich höhere Kurse von mindestens über 25,- Euro. Ebenso wie bei Wienerberger, dem österreichischen Ziegelhersteller, und Weltmarktführer. Die Aktie ist inzwischen von 17,- Euro auf 10,70 gefallen, und lässt auf einen Rebound hoffen. Fundamental sind beide Unternehmen wohl unterbewertet, und das Risiko eines Verlustes scheint inzwischen überschaubar zu sein. Eine Rebound Spekulation kann also bei beiden Titel durchaus lohnenswert sein. Auch unter langfristigen Gesichtspunkten besteht nach unserer Meinung hier die Chance auf hohe zweistellige Renditen.

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InterSolar, neue Chance für Solarworld und Q-Cells?

Heute beginnt die weltgrößte Messe für die Solarbranche, die InterSolar in München. Bereits im Vorfeld der Messe gab es die ein oder anderen vollmundige Versprechen für die Zukunft einiger Branchenvertreter. Q-Cells hat kürzlich angekündigt sich nun zum deutschen Billiganbieter für komplette Solarstromanalagen aufschwingen zu wollen, und somit der harten Konkurrenz im eigenen Lande, wie Solarworld und Conergy paroli bieten zu wollen. Der neue Chef des ehemaligen Börsen-Highflyers baut den Konzern gerade massiv um. Mit der Herstellung von Solarzellen sei kein vernünftiges Geld mehr zu verdienen, hieß es in einem kürzlich veröffentlichten Interview mit Nedim Cen, der nun (endlich) Anton Milner an der Unternehmensspritze abgelöst hat.

Auch bei der Produktion haben sich inzwischen deutliche Veränderungen bei einem Großteil der deutschen Anbieter ergeben. Um halbwegs konkurrenzfähig zu bleiben lässt man nun auch verstärkt in Asien produzieren. Für Q-Cells werden die neuen Module, mit denen man den Markt aufmischen will, in Malaysia hergestellt. Auf der Intersolar kann man diese Module nun das erste Mal bewundern. Mittelfristig will sich Q-Cells nun zu einem Full-Service-Anbieter auch für Endkunden wandeln und die gesamte Produktpalette anbieten können. Man darf also durchaus gespannt sein ob diese Strategie nun aufgehen wird, denn auch im Markt für Module sind die Margen deutlich dünner, und die Konkurrenz größer geworden..

Bei Solarworld wird ebenfalls kräftig umgebaut. Firmenchef Frank Asbeck bemüht sich trotz aller politischer Unwägbarkeiten, weiterhin gute Mine zum bösen Spiel zu machen. Die Strategie ist weiterhin klar – man will sich in den Preiskrieg nur bedingt einreihen, und setzt weiterhin auf Qualität. Diese Strategie kann sogar durchaus vernünftig sein, Fachleute rechnen mit einer baldigen Konsolidierung im Solarmarkt, die wohl nur die Hälfte aller deutschen Solaranbieter überleben werden. Solarworld dürfte wohl einer der Überlebenden sein. Man will weiter an der Effizienz der Module arbeiten, Wirkungsgrade erhöhen, und die Marke Solarworld stärken.

Als Vertrauensbeweis kaufte die Solarworld AG nun eigene Aktien und überschritt kürzlich die Marke von 3% an den Stimmrechten (3.562.723 Stück) der eigenen Firma. Weiterhin beteiligt sich auch ein überzeugter Frank Asbeck wieder an seinem eigenen Unternehmen. Über die Solar Holding Beteiligungsgesellschaft mbH, die sich im Besitz der Familie Asbeck befindet, wurden kürzlich insgesamt 70.000 Aktien im Gegenwert von 591.003 EUR gekauft. Ich persönlich bin sehr gespannt welche Innovationen die Intersolar also nun hervorbringen wird. Welches Konzept langfristig überlebensfähig ist, kann noch nicht eindeutig gesagt werden. Mein Favorit bleibt aber Solarworld, wenn die Branche sich stabilisiert hat..

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