Archive | Börsen Newsletter

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Der Investors Inside Börsen Newsletter macht Pause..

An dieser Stelle erst einmal herzlichen Dank an alle Leser unseres Newsletters für das positive Feedback der letzten Wochen und Monate. Unser kostenloser Börsenbrief kommt offenbar gut an, was uns nicht zuletzt die fast nicht existente Stornoquote verrät. Wir werden natürlich auch weiterhin für Sie recherchieren, bzw. unsere Einschätzungen zum aktuellen Marktgeschehen rechtzeitig und immer aktuell zur Verfügung stellen. Wegen des großen Andrangs müssen wir aber wohl demnächst auf eine anderes System ausweichen, und werden deswegen in den kommenden zwei bis drei Wochen, in denen wir ohnehin keine großen Bewegungen an den Börsen erwarten, die dazu nötige Technik testen, und auch die Optik des Newsletters deutlich verbessern. Den künftigen Header könne Sie bereits jetzt schon auf der Anmeldeseite sehen. Also, Lassen Sie sich überraschen…

Wer sich also noch nicht für unseren kostenlosen Börsen Newsletter registriert hat, kann dies in den kommenden Tagen ganz bequem hier tun, um dann nach dem Relaunch mit dabei zu sein, und wie die vielen anderen Leser unseres Blogs, von diesem Zusatzservice zu profitieren. Allen bereits registrierten Lesern möchte ich persönlich noch einmal nahe legen in der kommenden Zeit nicht überstürzt zu agieren, und einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Börsen sind momentan etwas angeschlagen, und die saisonale Saure Gurken Zeit steht unmittelbar bevor. Wer Investors Inside bereits seit längerem kennt weiß, dass das A und O für einen dauerhaften Anlageerfolg im richtigen Timing liegt. Eine vernünftige Swing-Trading-Strategie die konsequent umgesetzt wird führt langfristig schneller zum Ziel als hektisches Agieren.

Im Blog werden wir Sie in der Zwischenzeit natürlich bei Laune halten. es gibt viele Interessante Aspekte die man in Phasen, in denen man nicht investiert ist, einmal näher beleuchten kann. Ein paar spannende Themen wie die Serie: “Top Ten Buy Liste amerikanischer Hedge Fonds”, die heute gestartet ist, oder unsere Einschätzung zum amerikanischen Immobilienmarkt, die Sie sicherlich überraschen dürfte, werden wir in den nächsten Tagen auf Investors Inside veröffentlichen. Schreiben Sie uns, wenn es ein Thema gibt dass Sie momentan besonders interessiert! Gerne nehmen wir dieses dann in einer der ersten Ausgaben des neuen Newsletters auf. Ich wünsche Ihnen für die kommende Zeit natürlich stets gute Geschäfte, wenn Sie die Finger dann doch nicht von der Börse lassen können…

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

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Trading Update – VW, Porsche, Continental sind raus!

Der gestrige Handelstag war mal wieder ein Paradebeispiel für die Launenhaftigheit der Diva Börse. Zunächst deutete in Asien und Europa nun alles auf wieder deutlich steigende Kurse hin, bis dann gegen 14:30 Uhr die neuesten Arbeitsmarktdaten aus den USA veröffentlicht wurden. Diese lagen mit 500.000 neuen Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung in der vergangenen Woche wiedermal, und fast schon erwartungsgemäß, höher als erwartet. Marktteilnehmer hatten mit einem leichten Rückgang von 488.000 auf 475.000 gerechnet. Aber das war noch nicht das eigentliche Problem. Wenig später, gegen 16:00 Uhr wurde der Philly Fed Index veröffentlicht, und der war mit Minus 7,70 Punkten eher als katastrophal zu bezeichnen. Nach 13 Monaten im positiven Terrain ist der Index nun wieder in den negativen Bereich abgetaucht und signalisiert eine Rezession in den USA. Also genau das was Ben Bernanke bereits vor Tagen angedeutet hatte…

Die Stimmung an den Börsen dürfte damit deutlich gekippt sein, und man muss abwarten wie sich der Markt heute an dem kleinen Verfallstag verhalten wird. Aus charttechnischer Sicht befinden wir und nun am unteren Rand des Aufwärtstrend im S&P 500 der momentan bei 1.069 Punkten verläuft. Fällt auch diese Marke dürfte die von uns im unserem Börsen Newsletter prognostizierte Korrektur unmittelbar bevor stehen.Im DAX sieht die Situation sogar noch etwas dramatischer aus. Durch den gestrigen Kursrutsch wurde der gültige Aufwärtstrend nach unten durchbrochen. Die Marken von 6.165, 6.150, 6,120 und 6.080 wurden allesamt überrannt. Die momentane Unterstützung liegt bei ca. 6.062 Punkten. Kann der Deutsche Leitindex also heute nicht wieder in den Trendkanal zurückfinden, dürfte es auch hier noch etwas tiefer gehen.

Wie bereits geschrieben, am heutigen Verfallstag ist alles möglich, auch eine deutliche Gegenbewegung nach oben. Der Dax dürfte heute zur Eröffnung wieder in den Trendkanal zurückfinden, die Basis verläuft hier bei ca. 6.075 bis 6.080 Punkten. Ob dies nachhaltig sein wird kann derzeit nicht seriös beurteilt werden. Seit gestern hat sich die Wahrscheinlichkeit für eine erneute Korrektur der Märkte deutlich erhöht.  Ich rechne aber nicht damit, dass die Korrektur wesentlich unter die 5.850 Punkte Marke führen würde. Dennoch belieben wir zunächst an der Seitenlinie. Unsere Tradingpositionen bei VW, Porsche, Continental sind gestern ausgestoppt worden, bei Klöckner& Co. sowie HeidelbergCement haben wir die Positionen auf die Hälfte reduziert.

Kenne Sie schon unseren Realtime Börsenkalender ? Hier bekommen Sie in Echtzeit alle kursrelevanten Wirtschaftsnachrichten und Konjunkturdaten, was an Tagen wie gestern durchaus sehr hilfreich sein konnte..

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Porsche Aktie – kurz vor dem Ausbruch?

Die Vorgaben aus Asien waren heute nach längerer Zeit mal wieder durchaus freundlich, auch hier scheint nun zumindest eine technische Erholung nach den Verkäufen der letzten Tage eingesetzt zu haben. Der heutige Tag dürfte mal wieder entscheidend für den weiteren Verlauf der Börsen sein. Bereits zum zweiten Mal wurde gestern im S&P 500 die wichtige Marke von 1.100 Punkten getestet, konnte aber nicht überwunden werden. Der momentane Kampf zwischen Bullen und Bären ist deutlich spürbar, auch heute gibt der DAX und der Globex Future nach einer zunächst sehr freundlichen Eröffnung wieder deutlich nach.

Es würde mich nicht wundern wenn das Verlaufsmuster der Indizes heute erneut so aussehen würde wie in den beiden vergangenen Tagen. Solide Eröffnung, dann Gewinnmitnahmen bis um ca. 10:30 Uhr, Test der Unterseite, danach weiterer langsamer Anstieg, nach US Börsenbeginn neuer Tests Oberseite… Ein nahezu klassisches Verlaufsmuster also vor einer Entscheidung. Hinzu kommt noch, dass laut unserem Börsenkalender, heute um 14:30 Uhr die US Arbeitsmarktdaten erwartet werden, sowie im späteren Verlauf die Veröffentlichung des Philly Fed Index. Die Befürchtungen der Anleger vor erneut schlechten Daten vom US Arbeitsmarkt ist wohl auch verständlich. Morgen ist zudem noch kleiner Verfallstag für Futures und Optionen, was normalerweise auch für stärkere Schwankungen in den einzelnen Aktien sorgen kann.

Alles in allem also weiterhin eine unruhige, aber auch sehr spannende Situation. Für Daytrader dürften dies momentan geradezu paradiesische Zustände sein. Für mittelfristig orientierte Anleger bleibt die Marktlage extrem schwierig. Achten Sie auf die wichtigen Marken im Dax bei 6.150 Punkten auf der Unterseite und 6.230 Punkten als möglicher Ausgangspunkt für einen nachhaltigen Ausbruch nach oben. Im S&P 500 ist die 1.100 Punkte Marke die momentane Hürde die es zu überwinden gilt. Kann der S&P sogar über 1.120 Punkten schließen dürfte das Bild deutlich bullish werden. Fällt er hingegen nachhaltig unter die 1.069 Punkte Marke sollte man sich vom Markt erst einmal verabschieden. Auch die 1.085 Punkte spielen eine wesentliche Rolle als Unterstützung. Hier hat der Markt die letzten Male immer wieder nach oben gedreht.

Die Angst der Anleger, vor einem erneuten Abtauchen der Wirtschaft in die Rezession ist weiterhin groß. Insbesondere die instabile Lage am Arbeitsmarkt in den USA, aber auch die jüngsten Aussagen von Fed Chef Ben Bernanke haben erneut für Verunsicherung gesorgt. Sicherlich ist dies eine Situation der man Aufmerksamkeit schenken sollte. Nach wie vor decken sich diese Nachrichten aber nicht unbedingt mit den zuletzt gelieferten Unternehmensdaten. Etwas mehr als 77% aller Unternehmen im S&P 500, haben im abgelaufenen Quartal deutlich bessere Zahlen geliefert als dies vom Markt erwartet worden ist. In Deutschland sieht die Situation ähnlich aus, die Wirtschaft brummt, insbesondere der Export. Die Stimmung bei den Anlegern ist also deutlich zu pessimistisch!

Auch wir rechnen grundsätzlich in den kommenden zwei Monaten noch einmal mit einem etwas stärkeren Rücksetzer an den Börsen, der aber eher der Saisonalität der Börsen geschuldet sein dürfte, als den Fundamentaldaten. Es ist zwar keinesfalls sicher, dass dies auch so eintreten muss, ebenso wenig wie der von uns danach erwartete deutliche Anstieg der Börsen. Aber die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario nimmt immer weiter zu. Bis es soweit ist gehen wir weiter von einem erneuten kräftigen Anstieg aus, der eventuell noch einmal bis zu den Jahreshöchstständen führen könnte. Die Positionen in unserem Depot sind unverändert.

Nach wie vor bleiben die zu Beginn der Woche gekauften Tradingpositionen in VW, Porsche, Continental, Klöckner & Co. sowie HeidelbergCement und Phönix Solar unsere Favoriten für den jetzigen Anstieg. Insbesondere die Situation bei der Porsche Aktie ist hochinteressant. Bei ca 39,10 Euro befindet, ein nennenswerter Widerstand, der heute überwunden werden könnte. Gelingt es der Aktie im späteren Verlauf auch noch über 40,- Euro zu steigen winken weiter Gewinne bis zunächst 42,70 Euro. Ein Update zu den anderen Tradingpositionen folgt in Kürze..

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Daytrading auf dünnem Eis

Ich rechne in dieser Woche, und besonders zum Wochenanfang, mit einer moderaten Gegenbewegung an den Aktienmärkten. Die Indizes sind zwar auch am Freitag noch einmal leicht gefallen, dennoch konnte sich der Großteil der deutschen Aktien bereits wieder von den Tiefstständen der Woche erholen. Einige Schwergewichte sorgten in den USA  zusätzlich für weitere Belastungen, allen voran wohl der Technik-Riese Cisco, aber auch Hewlett Packard und sogar Apple zeigten sich schwach. In der nun beginnenden Woche sollte auch im Technologiesektor wieder etwas Ruhe einkehren.Belastungsfaktoren könnte es hingegen zur Mitte der Woche vom Einzelhandel geben. Noch immer wirken die schwachen Konsumdaten aus den USA, und die hohe Arbeitslosigkeit als Bremse für die Börsen. In dieser Woche müssen nun gleich mehrere Einzelhandels- Schwergewichte aus den USA Ihre Zahlen präsentieren.

Erneut belasteten auch die jüngsten Aussagen von FED Chef Ben Bernanke den Markt, und schürten neue Befürchtungen bei den Anlegern weltweit, dass die USA erneut in eine Rezession schliddern könnte. Das gefürchtete Szenario des “double-dip” ist nun wieder präsent, und in aller Munde. Der Mann kann einem schon fast Leid tun, denn es scheint egal zu sein was er in den vergangenen Monaten zu sagen hatte, die Reaktion der Börse ist fast immer die gleiche. Ich glaube nicht an ein solches Szenario, auch wenn ich mir in diesem Jahr noch einmal einen stärkeren Rücksetzer vorstellen kann, bevor es dann deutlich aufwärts geht! Es kann also schon bald wieder sehr lohnenswert sein sich gegen diese allgemeine Meinung zu positionieren…

In dieser Woche versuchen wir uns zunächst einmal vorsichtig wieder an ein paar kurzfristigen Trades. Wir setzen damit auf die Theorie, dass der S&P 500 bei ca. 1069 Punkten seinen vorübergehenden Boden gefunden haben sollte. Hier könnte nun eine zumindest technisch bedingte Gegenreaktion der Märkte einsetzen, solange keine extremen Störungen von konjunktureller Seite diese Bewegung dann wieder aufheben. Dennoch bleibt auch diese Woche erst einmal schwierig, und man sollte nur sehr vorsichtig, und mit einem überschaubaren Prozentsatz des Depots agieren.

Im Einzelnen sind unsere Positionen die bereits bekannten…VW Vz. zu 76,82 sowie Porsche zu 36,52 und Continental zu 45,52 Euro. Weiterhin würden wir ebenfalls auf Grund der zuletzt starken Zahlen einige Aktien von Klöckner & Co. sowie Phönix Solar in unser Depot aufnehmen. bereits am Freitag haben wir den wahrscheinlich finalen Ausverkauf bei der Aktie von HeidelbergCement genutzt um eine nun größere Position wieder aufzubauen. Auch aus charttechnischer Sicht wäre nun wieder Luft bis ca 40,- Euro bei dem Zementhersteller. Sollte das heute entstandene Eröffnungs–Gap bei Hochtief, unterhalb der 50,- Euro Marke, in den kommenden Tagen wieder geschlossen werden würden wir auch hier wieder eine erneute Position wagen.

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Daytrading Klöckner & Co., Continental und HeidelbergCement

Die heute gelieferten Zahlen des Stahlhändlers Klöckner & Co. haben unsere persönlichen Erwartungen noch übertroffen. Das Unternehmen verbuchte im zweiten Quartal 2010 einen Gewinn in Höhe von 46 Millionen Euro nach einem Verlust von 48 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz legte ebenfalls deutlich auf 1,4 Milliarden Euro zu. Im entsprechenden Vorjahresquartal wurden lediglich 959 Millionen Euro umgesetzt. Das EBIT kletterte auf 78 Millionen Euro.

Die Geschäftsleitung von Klöckner & Co. erwarten nun auf Grund dieser neuen Daten einen Umsatzanstieg von satten 25% für das laufende Geschäftsjahr, und möchte eine “spürbare Dividende”an seine Aktionäre zahlen. Eine Rückkehr zu dem früheren Niveau von 0,80 EUR sei in diesem Jahr aber noch nicht erreichbar, sagte Vorstandsvorsitzender Gisbert Rühl. Die Aktie ist trotz dieser hervorragenden Nachrichten heute unter Druck und muss einen Abschlag von fast 5 Prozent hinnehmen. Auch hier werden die guten Nachrichten, also zunächst einmal wieder verkauft, was sicherlich auch dem schwachen Börsenumfeld geschuldet sein dürfte. Wir haben uns heute erneut eine erste Position der Klöckner Aktie ins Depot gelegt, da wir nach den heutigen Gewinnmitnahmen von wieder anziehenden Notierungen ausgehen.

Ebenfalls sind erneut die Aktien von HeidelbergCement in unser Depot gewandert. Die Aktie erscheint auf dem aktuellen Niveau viel zu günstig zu sein. Zudem wurden die Tiefststände des Jahres heute fast erneut getestet, sodass wir auch aus charttechnischer Betrachtung hier ein solides Einstiegsniveau sehen. Die aktuelle Unterstützung bei HeidelCement verläuft aktuell bei ca 35,80 Euro und damit unwesentlich niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Unser Abstauberlimit bei Continental hat heute erneut bei 47,50 Euro zum Kauf geführt. Die Aktie des Reifenherstellers dreht bereits zum wiederholten Male an dieser Marke nach oben. Kurse unter 50,- Euro laden auch wegen der hervorragenden Fundamentaldaten des Unternehmens immer wieder zu Kauf ein.

Alle genannten Position sind aber dieses mal reine Tradingpositionen!!! Der Markt schwächelt erneut. Die gestrige Fed Sitzung muss nun erst einmal wieder von den Anlegern “verdaut” werden. Die Signale der FED sind weiterhin unklar und im Wesentlichen widersprüchlich, was zur erneuten Verunsicherung der Anleger weltweit beigetragen hat. Die Vorgaben aus Asien waren heute entsprechend schlecht. Insbesondere der Nikkei Index tauchte mit einem Minus von über 3 Prozent kräftig ab. Gerade an den Tagen nach der Fed-Sitzung sind solche Kurskapriolen nicht ungewöhnlich, dennoch ist nun äußerste Vorsicht angebracht. Sowohl der Dax als auch der S&P Future notieren inzwischen recht deutlich unter den wichtigen Unterstützungsmarken von 6,215 respektive 1.105 Punkten. Können diese Chartmarken heute nicht wieder zurückerobert werden, muss man als Anleger wohl erst einmal in Deckung gehen.

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Alles ausser Washington Mutual, Dryships und YRC Worldwide..

Der erste Anlauf auf die neuesten Höchststände im Dax ist gescheitert. Viel mehr wurde ein klassisches Fehlsignal auf der Oberseite generiert. Wenn man sich die Dynamik des gestrigen Ausbruchs angesehen hat, und auch den anschließenden Rückgang liegt mal wieder die Vermutung nahe, dass dieses Ausbruchssignal von den großen Adressen ganz gezielt genutzt worden ist, um Bestände abzubauen. Grundsätzlich war der Ausbruch nach oben sehr positiv zu werten, der anschließende Verlauf aber eher deutlich negativ. Fehlsignale sind immer gefährlich, und haben nicht selten eine dynamische Bewegung in die Gegenrichtung zur Folge. Ich habe mich gestern bereits nach einem PUT Optionsschein umgesehen, aber noch nichts wirklich interessantes gefunden, bin also für Vorschläge zu haben… ;-)

Der vermeintliche Ausbruch nach oben entpuppte sich somit eher als gute Gelegenheit die Aktienbestände vorerst zu reduzieren, oder gar komplett abzustoßen was wir auch mal wieder getan haben. Unsere kurzfristige Spekulation auf ein neues Jahreshoch im Dax ist somit voll aufgegangen, und wir nehmen die Karten nun wieder vom Tisch. Lediglich unsere amerikanischen Aktien sowie Bilfinger Berger verbleiben vorerst im Depot. Bilfinger konnte gestern überzeugend ausbrechen, und dürfte nun wieder höhere Kurse ansteuern, wenn der Markt stabil bleiben sollte. Natürlich wird auch diese Position verkauft wenn dies nicht der Fall ist. Heute könnte es durchaus noch einmal zu neuen Höchstständen im Dax in den ersten Handelsstunden kommen. Bei spätestens 6.400 Punkten sollte aber dann erstmal Schluss sein.

Bei Washington Mutual und YRCW handelt es sich um eher mittelfristige hochspekulative Papiere, bei beiden bin ich aber von einem positiven Ausgang des Trades nach wie vor überzeugt. Wann dies der Fall sein wird ist allerdings momentan schwer absehbar. Dennoch sind diese beiden Aktien relativ unabhängig von der sonstigen Börsenentwicklung zu sehen. Die Position bei YRC Worldwide wurde gestern noch einmal zu 0,28 Dollar aufgestockt. Ebenfalls aufgestockt haben wir in dieser Woche unsere Position bei Dryships. Unsere Einschätzung zu der Aktie des griechischen Drybulk-Shippers ist unverändert positiv.

Heute nach Nachmittag werden die neuen Arbeitsmarktdaten aus den USA veröffentlicht. Je nachdem wie diese ausfallen werden, und vor allem wie der Markt diese aufnehmen wird, werden wir sehen in welche Richtung der Markt nun will. Ab ca 14:00 Uhr dürfte sich die Nervosität an den Börsen wieder etwas breit machen, was durchaus zu der ein oder anderen schönen Tradingchance führen kann. Grundsätzlich bleiben wir somit bei unserer Einschätzung, dass der Test des Hochs eine erneute Abwärtsbewegung einleiten könnte, die uns dann zunächst einmal bis Mitte / Ende September erhalten bleiben sollte. Zu diesem Zeitpunkt sehen wir dann aber wieder schönes Potenzial für eine Jahresendrallye. Wir bleiben also in den kommenden Wochen eher kurzfristig orientiert und werden immer mal wieder Traden. Natürlich werden wir Sie bezüglich unserer Aktivitäten über den kostenlosen Investors Inside Börsen Newsletter auf dem Laufenden halten.

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Trading Update VW, HeidelbergCement, Porsche, Klöckner & Co., Bilfinger, Hochtief, Continental

In der abgelaufenen Börsenwoche hatten Anleger nicht viel zu Lachen. Die Kurse der Aktien gaben zunächst weiter nach, um sich dann gegen Ende der Woche wieder etwas zu stabilisieren. Wer also zu enge StoppLoss Orders im Markt platziert hatte dürfte teilweise unglücklich ausgestoppt worden sein. Auch der Dax kam zuletzt den charttechnisch relevanten Niveaus, die eher fallende Kurse in den kommenden Tagen vermuten ließen, verdächtig nahe. Am heutigen  Montag zeigt sich das große Bild bereits wieder ganz anders, der Deutsche Leitindex demonstriert Stärke und hat sich wieder in den Bereich um die 6.250 Punkte vorgearbeitet. Hier ist der Index zuletzt wieder deutlich zurück gefallen. Sollte also dieses mal ein Ausbruch nach oben gelingen können, dürfte nun das alte Jahreshoch bei 6.341 Zählern das nächste Ziel sein. Wir befinden uns weiterhin in einer sehr entscheidenden Phase die in beide Richtungen durch Fehlsignale geprägt ist. Dennoch, der S&P Future deutet heute darauf hin, dass dieses Ausbruch nun gelingen kann.

Wir haben uns also bereits Ende letzter Woche für einen Wiedereinstieg entschieden, wenn auch vorerst nur unter kurzfristigen Gesichtspunkten. Das Risiko die doch noch stattfindende Sommerrallye zu verpassen sehen wir als durchaus gegeben an. Zwar gelang es uns nicht alle Titel zu vernünftigen preisen wieder einzusammeln, jedoch den Großteil. Vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen bei VW haben wir die Vorzugsaktien wieder eingesammelt. Das dann gelieferte Zahlenwerk hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen, und so befinden wir uns nun bereits wieder in einer komfortablen Situation um die offene Position gut nach unten absichern zu können. Unser erstes Tradingziel wurde mit 83,50 Euro soeben erreicht. Auffällig ist seit einigen Tagen der inzwischen doch enorme Kursunterschied zwischen den Vorzugs- und Stammaktien, was uns heute veranlasst hat auch für die Stämme eine Order im Markt zu platzieren.

Wer unserer Entscheidung gefolgt ist die Aktien von HeidelbergCement am Freitag, nach den durchwachsenen Zahlen, um die 37,50 Euro zu kaufen dürfte sich heute ebenfalls über den Kursanstieg gefreut haben. Das Papier reagiert heute mit einem Kurszuwachs von fast vier Prozent auf eine Kaufempfehlung des Analysehauses Jeffries International. Eine kleine Branchenübersicht hatten wir ja bereits letzte Woche veröffentlicht. Die HeidelCement AG dürfte langfristig der interessanteste Kandidat unter den Baustoffherstellern bleiben. Wenn die Aktie heute die 40,- Euro Marke wieder nachhaltig überwinden kann, winken Gewinne bis in den Bereich um die 45,80 Euro, später 48,80 Euro.

Die Baubranche wird offenbar vom Markt momentan nicht so richtig, oder falsch, wahr genommen. Zwar sind die Konjunkturprogramme kürzlich ausgelaufen, die Gewinne aus diesen Aufträgen sollten aber noch einige Quartale “nachhallen”. Ebenso ist die Nachrichtenlage sowohl bei Hochtief als auch Bilfinger Berger weiterhin sehr gut. Fast wöchentlich werden Großaufträge aus allen Teilen dieser Welt verkündet. Die Auftragsbücher der beiden großen Player im Deutschen Markt sind weiterhin prall gefüllt, eine Trendwende ist derzeit nicht zu erkennen. Ganz im Gegenteil, wir rechnen damit, dass sich dieser Trend in den kommenden Quartalen weiter fortsetzen sollte. Beide Titel erscheinen auf dem aktuellen Niveau zu günstig zu sein. Am Freitag haben wir die Position bei Bilfinger Berger wieder aufgenommen. Bei Hochtief warten wir noch auf Bestätigung des Trends. taucht die Aktie noch einmal unter 50,- Euro ab sind weitere Verluste bis 46, 40 Euro zunächst möglich. Dies wiederum wäre ein hervorragender langfristiger Einstiegszeitpunkt.

Gekauft haben wir ebenfalls letzte Woche wieder bei Continental. Die Aktie ist zwar von allen bereits am besten gelaufen, zeigt aber gleichzeitig die größte relative Stärke aller Positionen. Den Rücksetzer auf 47,50 Euro haben wir genutzt. Kurse über 50,- Euro sollten bei weiter freundlichem Börsenumfeld bald wieder an der Tagesordnung sein. Unser Tradingziel liegt hier vorerst bei 56,80 Euro. Ebenso liegt das erste Ziel für die Klöckner & Co. Aktie, die wir zu 15,50 erworben haben nun bei 18,- Euro. Porsche bleibt eine der interessantesten Rebound-Storys im deutschen Markt. Wir wollten, nachdem wir ausgestoppt worden sind, nicht Gefahr laufen, dass wir die Stücke dann letztendlich wieder deutlich über der 40,- Marke zurückkaufen müssen. Und haben uns neu positioniert. Bei 39,- Euro scheint ein großer Widerstand zu sein, kann dieser Überwunden werden dürfte der Kurs relativ schnell in Richtung 43,- bzw. 44,- Euro tendieren.

Bei allen genannten Trades würden wir zwar gerne längerfristig investiert sein, werden, aber bei geändertem Marktumfeld auch sofort wieder verkaufen. Zwischen einer Sommerrallye und einem starken Rücksetzer in den Monaten August und September ist weiterhin alles möglich. Dessen sollten Sie sich immer bewusst sein. Kurzfristig spielen wir nun also wieder das Szenario einer Rallye an den Aktienmärkten, ein weiterer Rücksetzer in den kommenden Woche wäre aber immer noch unser Wunschszenario, um dann im letzten Quartal an der Jahresendrallye entsprechend zu partizipieren…

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Zeit für Gewinnmitnahmen?

Zugegeben, unser Timing für den Ausstieg war seit zwei Jahren das erste Mal nicht wirklich perfekt…Die letzten beiden Handelstage hätten unsrer Depot-Performance noch einmal richtig gut getan, wenn wir unsere Positionen noch etwas gehalten hätten.. Dennoch sind wir weiterhin überzeugt, dass dies nun nicht der Start einer Sommerrallye ist, sondern vielmehr ein weiterer Swing im bestehenden Trendkanal, der alsbald sein Ende finden sollte. Charttechnisch sieht es zunächst, sowohl beim Dax als auch beim S&P 500 ,nach einem Ausbruch aus. Dieser müsste heute bestätigt werden um einen weiteren Anstieg zu untermauern. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Indizes nun aber wieder in den Trendkanal zurückfallen werden ist durchaus gegeben. Wären wir also noch investiert würden wir dieses Szenario nun als am wahrscheinlichsten ansehen, und unsere Positionen heute wieder auflösen. Unser ursprüngliches Tradingziel wäre somit heute, spätestens bei 6.200 Punkten im Dax, erreicht worden.

Was bringt uns zu der Annahme? Weniger der heute anstehende Stresstest der europäischen Banken…viel mehr aber die sonstige Nachrichtenlage bei den Unternehmen. Der Technologie-Sektor konnte erwartungsgemäß überwiegend zulegen, aber auch hier wurden die bereits erwarteten guten Zahlen im Vorfeld schon eingepreist, bzw. nach dem Eintreten abverkauft. Der Bankensektor hat bei genauerer Betrachtung enttäuscht. Positiv ist das offensichtliche Verhalten der US Verbraucher zu sehen, wenn man die Zahlen von Amazon, Apple und Co. betrachtet. Die zuletzt diesbezüglich gelieferten Konjunkturdaten, decken sich also nicht so wirklich mit der Realität..Dennoch bleiben die Unsicherheiten, gerade in Amerika hoch. Die Rede Ben Bernankes zeigte eindeutig, dass die USA noch lange nicht über den Berg sind. Zwar bleibt Geld wohl somit weiterhin billig, gerade der Arbeits- und Immobilienmarkt aber weiterhin sehr anfällig. Das Statement Bernankes, dass er den Ausblick für die US-Wirtschaft als „ungewöhnlich unsicher“ bezeichnet, sagt bereits vieles.

Ben Bernanke kündigte an, weitere Maßnahmen zu beschließen, um die US-Wirtschaft zu unterstützen. Sprich man flutet den Markt wohl erneut mit Geld, und genau das ist es was die Börse hören will. Liquidität treibt also weiterhin die Kurse. Für unseren Geschmack ist momentan etwas zu viel Optimismus im Markt. Unsere Leser wissen, dass wir mittelfristig sehr positiv für die Börsen gestimmt sind, kurzfristig sollten die Indizes aber noch einmal korrigieren. Sollten Sie noch investiert sein, empfiehlt es sich aus unserer Sicht, die offenen Positionen nun eng abzusichern und die Gewinn weiter laufen zu lassen, oder die schönen Gewinne auch einfach mal mit zu nehmen… gestern konnte unser Zockerwert YRCW bereits wieder deutlich zulegen, wir halten die Logistikbranche weiterhin für sehr interessant, und werden Ihnen in der nächsten Woche einen weiteren Kandidaten mit enormen Kurspotenzial vorstellen.

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General Electric, Intel top! – Bank of America, JP Morgan und Citigroup nicht wirklich..

Die Märkte spielen mal wieder Weltuntergang. Der Kursverlauf an den US Börsen am Freitag war alles andere als erfreulich, und zwingt natürlich auch uns die aktuelle Situation wiedermal komplett neu zu beleuchten. Was erwartet uns in der kommenden Handelswoche? Die Unternehmensdaten aus den USA waren überwiegend deutlich besser als dies vom Markt erwartet worden ist. Wir gehen davon aus, dass dies auch so bleiben wird. Besonders aussagekräftig sind hier wohl die ebenfalls am Freitag gelieferten Quartalszahlen von General Electric. Der amerikanische Mischkonzern, der von Kraftwerken über Kühlschränke bis Computertomographen so gut wie alles herstellt und darüber hinaus über ihre Finanzsparte einer der größten Finanzierer der Vereinigten Staaten ist, meldete einen Gewinn pro Aktie von 0,30 Dollar. Der Umsatz war zwar mit minus vier Prozent leicht rückläufig, dies konnte aber durch die eingeleiteten Sparmaßnahmen kompensiert werden. Der Ausblick auf steigenden Gewinnen und, eine höheren Dividende für das laufende Jahr sollten den Aktienkurs weiter beflügeln. GE gilt ähnlich wie allgemein als Gradmesser für den Gesamtzustand der amerikanischen Wirtschaft, ebenso wie Intel die Messlatte für die weltweite Computerindustrie darstellt.

Die Zahlen der US Großbanken waren allerdings nur auf den ersten Blick sehr gut. Zwar schrieben die Bank of America und JP Morgan wieder deutliche Milliardengewinne, diese waren aber überwiegend buchhalterischer Natur. Durch entsprechende Umbuchungen bei der Kreditvorsorge und Verkäufen von Unternehmensanteilen konnten also die gewünschten Zahlen erreicht werden, ob dies langfristig auch durch operative Gewinne untermauert werden kann bleibt weiter abzuwarten. Irgendwann wird auch das Tafelsilber ausgehen, und spätestens dann ist die zeit der Wahrheit gekommen. Das Wallstreet-Sorgenkind Citigroup machte seinem Image mal wieder alle Ehre. Die Einnahmen gingen stark zurück, trafen aber die Analystenschätzungen. Sie sanken von 33,1 auf 22,1 Milliarden Dollar. Die Prognosen lagen bei 22,16 Milliarden. Zurückzuführen war dieser Rückgang vorrangig auf die Citi Holdings, wo nur noch 4,9 Milliarden Dollar statt zuvor 16,8 Milliarden eingenommen wurden. Zusammenfassen kann mal wohl sagen, dass die produzierenden Konzerne deutlich besser laufen als angenommen, die Finanzkonzerne, aber noch lange nicht über den Berg sind.

Auch von konjunktureller Seite gab es mal wieder deutliche Störfeuer, die wohl letztendlich auch der Auslöser für den Kurssturz am Freitag gewesen sind. Allen voran war der von der Uni Michigan und Reuters ermittelte US-Verbraucherindex wohl das Zünglein an der Waage, von 76,0 Punkten im Juni fiel der Index überraschend stark auf 66,5 Punkte. Ein derart dramatischer Rückgang des Verbrauchervertrauens innerhalb nur eines Monats lässt nicht viel Gutes für den weiteren Verlauf der Konjunktur in den USA erwarten. Die Angst der Anleger vor einer deutlichen Verlangsamung des US Wachstums, oder gar dem erneuten Abtauchen in eine Rezession ist damit wieder allgegenwärtig. Wie soll man sich nun in den kommenden Tagen verhalten? Eine eigentlich sehr positive Situation hat sich an nur einem Handelstag in eine wiedermal sehr angespannte verwandelt. Charttechnisch befinden wir uns nun wieder im Niemandsland, sowohl ein erneuter Ansteig, als auch ein Abtauchen der Indizes ist nun wieder möglich.

Ich rechne am Montag spätestens nach dem Handelsbeginn in den USA mit einer technischen Gegenbewegung. Der Dax sollte nach Möglichkeit nicht wieder nachhaltig unter 6.000 Punkte fallen. Je nachdem wie stark oder schwach diese ausfallen wird, müssen wir dann unsere Swing Trading Strategie konsequent umsetzen..

viele Grüße Ihr

Lars Röhrig

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JP Morgan, Solar Millennium, Gold und der Euro

Der gestrige Handelstag war leider nicht so erfreulich und hat die gute Serie von sieben aufeinander folgenden, und sehr positiven Börsentagen, jäh unterbrochen. Weitere Störfeuer von der US-Konjunkturfront führten zu einem Abrutschen der Indizes und natürlich auch diverser Aktien. Auch die auf den ersten Blick so hervorragenden Zahlen von JP Morgan sehen auf den zweiten Blick nicht mehr ganz so toll aus, und konnten letztlich nicht überzeugen. Die „credit-loss provisions“, also die Rückstellungen für faule Kredite in Höhe von 9,7 Mrd. Dollar im Vorjahr, sind nun auf 3,36 Mrd. Dollar in diesem Jahr gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 6,34 Mrd. Dollar. Sprich bei JPM wurden Rückstellungen in dieser Höhe aufgelöst. Dies generiert dann entsprechende “Erträge” in der Quartalsbilanz, aber eben keine, die wirklich fließen, sondern reine Bucherträge. So gesehen kann ich die Euphorie der gesamten Wirtschaftspresse über dieses Zahlenwerk nicht unbedingt teilen.

Die Entwicklung beim Euro läuft hingegen planmäßig. Wie vor ein paar Tagen in unserem Newsletter geschrieben, ist das Erreichen der runden Marke von 1,30 das nächste logische Ziel der europäischen Gemeinschaftswährung. Durch die eher verhaltenen Konjunkturdaten aus den USA könnte dies eventuell heute sogar schon erreicht werden. Nach wie vor zu gut für unseren Geschmack hält sich hingegen der Goldpreis. Die Währungsturbulenzen der letzten Wochen scheinen sich vorerst erledigt zu haben, dieser Umstand sollte früher oder später auch beim Gold eingepreist werden. Nachdem sich ein nicht unwesentlicher Teil der weltweiten Goldbestände aber in spekulativen Händen befindet, kann die von uns erwartete Korrektur beim Goldpreis aber eventuell auch noch etwas auf sich warten lassen.

Noch immer regiert die Angst in den Köpfen der Anleger vor einem erneuten Abtauchen der Börsen in den sogenannten “Double-Dip” Heute, nachdem die US Indizes ihre gesamten Tagesverluste bis zum Handelsschluss wieder gut machen konnten, bleibt die Lage aber weiterhin angespannt. Zwar sehen die US Futures momentan freundlich aus, und auch der Dax kann wieder etwas Boden gut machen, dennoch haben die asiatischen Börsen erneut kräftige Abschläge hinnehmen müssen. Ein Faktor den man nicht ignorieren sollte…Wir halten den gestrigen Kursverlauf, auch bei unseren Depotwerten, teilweise für komplett überzogen, und rechnen spätestens in der kommenden Woche wieder mit freundlicheren Kursen. Dennoch sollte man sich bewusst machen, dass es auch heute noch einmal, zum Wochenende, zu einem Rücksetzer an den US Börsen kommen kann.

Die Aktie von Solar Millennium haben wir heute verkauft, nicht weil wir von dem Unternehmen nicht mehr überzeugt sind, sondern viel mehr weil uns momentan die Handelsaktivitäten bei der Aktie nicht gefallen. Unter Miniumsätzen wird der Kurs in die gewünschte Richtung getrieben, lautet unser persönliches Fazit nach der Lektüre des Orderbuchse der vergangenen Tage. Für einen nachhaltigen Anstieg scheinen die Umsätze in der Aktie einfach nach wie vor zu schwach zu sein. Ursprünglich wollten wir an der Position langfristig festhalten, warten nun aber lieber erst einmal ab wohin die Reise geht.

Eventuell werden wir bei Solar Millennium, wenn es sich in naher Zukunft noch einmal ergeben sollte, immer mal wieder eine Tradingpositionen aufbauen. Trotz der eigentlich positiven Nachrichten von gestern sind die Unsicherheiten bezüglich der Provisionszahlungen an UTZ Claassen, und deren Auswirkungen auf die Bilanz des Unternehmens immer noch existent. Dies könnte zu einem Verlust auf operativer Ebene führen, und dürfte somit den Aktienkurs dann noch einmal belasten. Vielleicht bietet sich nach der Veröffentlichung aller Fakten dann aber wieder eine längerfristig interessante Einstiegschance. Aufgestockt haben wir hingegen noch einmal bei Rio Tinto und HeidelbergCement. Ansonsten bleibt unser Depot zunächst unverändert..Wir wünschen allen Lesern bereits jetzt ein schönes und erholsames Wochenende!

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Viele Zeichen für ein Bilderbuch-Reversal der Börsen

Fast schon wie erwartet, und bereits vor einer Woche in unserem Newsletter angekündigt, fangen die Märkte an sich heute wieder zu erholen. In Asien können die Indizes, nach teilweise turbulentem Handelsverlauf, allesamt positiv schließen. Der Dax hat die wichtige Marke von 5.900 Punkten zurückerobert und sollte nach Möglichkeit heute auch darüber schließen, dann hätten wir wieder eine komplett neu zu bewertende Chartsituation beim Deutschen Leitindex. Auch der Globex Future hat heute Nacht einige Kapriolen geschlagen. Gegen 1 Uhr morgens gab der Future plötzlich um 13 Punkte nach und notierte bei 1.002,75 Punkten, um im Anschluss daran in eine andauernde Gegenbewegung über zu gehen. Alles deutet auch hier nun auf ein Reversal hin. Die heutige Börseneröffnung in den USA dürfte somit wohl eine der spannendsten des Jahres werden!

Wir hatten ja bereits am Wochenende geschrieben, dass es somit möglicherweise eine gute Anlageentscheidung sein könnte ,erste Positionen an dem gestrigen ,und erwartungsgemäß schwachen Börsentag, wieder aufzubauen, und ich hoffe mal, dass einige unsere Leser diesem Rat gefolgt sind. Auch unsere Kandidaten für die anstehende Erholung haben wir genannt, und natürlich konsequent gekauft. Auch dieses Mal scheint also unsere Swing-Trading-Strategie wieder voll und ganz aufzugehen. Bei allem Optimismus, sollte aber bitte auch die Möglichkeit eines erneuten Abrutschens zumindest in Betracht gezogen werden. Der Vorteil an den Kaufkursen von gestern ist nun aber, dass man ganz bequem und entspannt die Stopps bei den Einstiegskursen setzten kann, da alle Werte heute bereits ordentlich zulegen konnten. In diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen auf eine spannende und erfolgreiche Börsenwoche.

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

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Trading Update Klöckner&Co., HeidelCement, Solar Millennium, Wienerberger

Die Börsen in Asien haben heute Nacht deutlich nachgegeben. Der Aktienmarkt scheint sich also entschieden zu haben in welche Richtung es nun weitergehen wird. Wie wir bereits in unserem Newsletter geschrieben haben, sollte diese Entscheidung vor Neuengagements abgewartet werden, dies gilt insbesondere auch für die zuletzt hoch volatilen Solaraktien. Der G 20 Gipfel hat eigentlich keine besonderen neuen Erkenntnisse gebracht, und die Impulse für die Solarwirtschaft dürften sich, wie bereits so oft, in Grenzen halten. Auch die Pläne Barack Obamahs bald die ökologische Revolution in den USA ausrufen zu wollen müssen erst einmal diverse politische Hürden bis zur tatsächlichen Umsetzung nehmen. Sollte der Präsident dabei erfolgreich sein, dürften in erster Linie die heimischen Unternehmen in den USA davon profitieren, und zu einem gewissen Prozentsatz natürlich auch die deutschen Unternehmen, die rechtzeitig in die USA expandiert haben.. welche Solarunternehmen auf unserer Favoriten-Liste stehen lesen Sie bitte hier..

Natürlich bleibt auch die Aktie von Solar Millennium auf unserer Favoriten-Liste! In den vergangenen Tagen gab es vereinzelt etwas Unruhe, weil wir noch vor wenigen Tagen geschrieben haben, dass wir der Aktie sozusagen treu bleiben, und auch Teilverkäufe momentan ausschließen. Dies war wohlgemerkt zu einer Zeit als die Börsen noch gen Norden tendierten. Aber natürlich sehen wir nicht tatenlos zu, wie sich unsere schönen Gewinne von über 30% wieder in Rauch auflösen…das wäre auch nur dumm, und hätte nichts mit verantwortungsbewusster Geldanlage zu tun. Wer unseren Newsletter immer aufmerksam gelesen hat, weiß auch, dass eine vernünftige Stopp-Loss Strategie zum elementaren Handwerkszeug eines jeden erfolgreichen Traders gehört. Und…ja, wir wurden ausgestoppt, haben also nicht aktiv verkauft. Gerade eben hat die erste Position Solar Millennium Aktien bereits wieder ihren Weg in unser Depot gefunden. Auch wenn wir bis Ende der Woche mit weiter fallenden Kursen rechnen müssen, halten wir den erneuten Ausverkauf auf Grund der deutlich Verbesserten Situation des Unternehmens für deutlich übertrieben.

Auch andere Werte werden heute wieder deutlich interessanter..Wienerberger hat heute zwar einen einigermaßen schwachen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr geliefert, langfristig ist der Weltmarktführer für Ziegel aber sehr interessant. Kurse zwischen 9,80 und 10,50 Euro werden wir wieder zum Kauf einer ersten Position nutzen. Ebenso attraktiv ist nach wie vor die Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co. die unter langfristigen Gesichtspunkten eventuell auch heute schon gekauft werden kann. Wir gehen aber auch hier davon aus, dass wir erst einmal noch leicht tiefere Kurse sehen werden. Die Unterstützung bei 14,80 Euro sollte aber halten und könnte sich als lukratives Einstiegsniveau erweisen. Ebenso wie die Praktiker Aktie, die unter zahlreichen Herabstufungen leidet, auf dem aktuellen Niveau aber überverkauft erscheint. Aktien von HeidelbergCement werden wir ebenfalls unter 40,- Euro wieder einsammeln..Alle getätigten Trades geben wir dann, natürlich wie gewohnt, über den Newsletter in den kommenden Tagen bekannt.

Der Markt dürfte nun also zunächst die relevanten Marken “abarbeiten”. Für den Dax heißt das in jedem Falle wohl den erneuten Test der runden Marke von 6.000 Punkten. Eventuell geht es sogar noch ein Stück tiefer…bei ca 6.800 Punkten sollte dann aber spätestens Schluss sein um den mittelfristigen Aufwärtstrend nicht zu gefährden. Ich gehe zumindest aktuell, nicht davon aus, dass wir diese Marke erreichen werden. Für den S&P 500 stellt sich die Situation nun wie folgt dar. Der Index ist unter 1.065 Punkte gefallen und hat ein Verkaufssignal generiert. Die untere Begrenzung des Trends verläuft immer noch bei ca 1.040 Punkten. Ein erneuter Test dieser Marke ist somit sehr wahrscheinlich. Sollte auch diese Marke nachhaltig fallen, geht es schnurstracks in Richtung der glatten 1.000 Punkte Marke. Der Aufwärtstrend würde erst nach dem Überschreiten der 1.083 Punkte wieder aufgenommen werden. Achten Sie also auf die genannten Marken..

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