Archive | Newsletter

-->

Dax Kursziel 6000 und jetzt?

Heute dürften die Indizes in Europa mit weiteren Aufschlägen auf die gestrigen US Vorgaben reagieren. Nach einer anfänglichen Seitwärtsbewegung entschieden sich der Dow und Co. dann doch noch bis zum Handelsschluss deutlich ins Plus zu drehen. dabei waren die Tagesgewinne bei Dow Nasdaq und S&P mit jeweils 0, 40 Prozent nicht besonders üppig. Aber…der S&P 500 befindet sich somit wieder an der alles entscheidenden Marke von 1.150 Punkten und konnte gestern sogar darüber schließen. Das ist ein weiteres bullishes Zeichen. Die Futures heute deuten ebenfalls weiter steigende Kurse an. Sollte also ein Ausbruch nach oben gelingen können wäre der Weg erst einmal wieder frei für neue Höchststände und eine kleine Rally. Wie weit diese dann führen kann ist derzeit noch nicht abzusehen. Sicher ist nur, dass damit dann sämtliche Weltuntergangsszenarien die noch im Januar/Februar die Runde gemacht haben erst einmal nicht eingetroffen sind.

Dennoch, wir befinden uns sowohl im Nasdaq als auch im Dax und dem S&P 500 im Bereich der letzten Höchststände. Hier muss sich nun entscheiden wie es weiter geht. Geht man von einem länger anhaltendem Seitwärtstrend aus müssten die Indizes nun eigentlich wieder nach unten drehen. Freitag nächste Woche ist mal wieder großer Verfallstag für Futures und Optionen oder auch der Tag der liebevoll Hexensabbat genannt wird. Bis dahin kann also die aktuelle Bewegung durchaus noch gehen, wenn ich auch im Vorfeld dieses Tages noch mit ein paar Turbulenzen in einzelnen Aktien rechne. Spannend dürfte nun auch der Handel mit Derivaten werden. Die Spekulation im Euro scheint sich allmählich wieder aufzulösen. Gerade hier könnte also nochmal ordentlich Bewegung reinkommen bis zum nächsten Freitag.

Die mögliche Pleite Griechenlands hat nur kurz belastet. Die Börsen gehen schnell wieder zur Normalität über. Dies ist zwar erfreulich aus Sicht eines Anlegers oder Traders aber auch gefährlich für das weltwirtschaftliche System. Was ich damit sagen will, ist das man bei aller Euphorie in solchen Zeiten in denen wir leben immer auch eine Exitstrategie haben sollte wenn die Stimmung mal wieder kippt. Ich persönlich glaube nicht an solche Szenarien oder gar ein Double Dip, aber Staatspleiten oder ähnlich schlechte Nachrichten werden in den kommenden Monaten oder Jahren wohl die Wegbegleiter eines jeden Börsianers bleiben. Dessen sollte man sich immer bewusst sein und sein Money Managemment darauf abstimmen. Achten Sie also weiterhin auf Ihre Stopps!

Posted in Marktbericht, Morningcall, NewsletterComments (0)

-->

Eon, Deutsche Post, Conti, Klöckner, Heidelcement, Porsche und VW

Die Vorgaben aus den USA waren besser als erwartet, so dass wir auch in der kommenden Handelswoche mit weiter steigenden Notierungen rechnen. Der massive Abschwung auf dem US-Arbeitsmarkt ist zum Stehen gekommen. Die Arbeitslosenquote hat im Februar unverändert bei 9,7 Prozent gelegen. Nach Informationen des Arbeitsministeriums in Washington verloren im vergangenen Monat 34.000 Amerikaner ihren Job, größtenteils in der Baubranche und auf dem Informationssektor. Es besteht aber nun wieder berechtigte Hoffnung das auch am amerikanischen Arbeitsmarkt die Trendwende nicht mehr allzu fern ist. Dies sollte dann morgen auch an den asiatischen Börsen erst einmal zu einer weiteren kleinen Erleichterungsrally führen.

Unterstützung dürften die Geschäftszahlen von Dax-Konzernen wie Eon oder der Deutschen Post liefern. Konjunkturdaten sollten – so die Prognosen von Volkswirten – eine anhaltende wirtschaftliche Erholung belegen. In der abgelaufenen Woche hat der Dax knapp vier Prozent gewonnen. Wesentlicher Treiber war Griechenland mit seinem auf den Weg gebrachten Sparpaket und der erfolgreichen Platzierung einer lang erwarteten Anleihe. Sofern neue Hiobsbotschaften aus diesem Land und anderen hoch verschuldeten europäischen Mittelmeeranrainern ausbleiben, hätten die Aktienmärkte gute Chancen, weiter zuzulegen.

Einige Werte haben sich in der abgelaufenen Woche besonders hervor getan, so z.B. die Aktie von Continental, die nach einem Schwächeanfall zu einem starken Rebound angesetzt hat und am Freitag noch einmal mit einem satten Plus von fast 7% aus dem rennen ging. Hier stehen die Chancen für eine fortgeführte Aufwärtsbewegung jetzt sehe gut. Auch aus charttechnischer Sicht sollte nun die 40,- Euro Marke ins Visier genommen werden. Später, bei weiter freundlichem Umfeld sind auch 45,- Euro wieder drin.

Die Aktie von HeidelCement hat sich ebenfalls wieder deutlich erholt und notiert bei ca. 41,- Euro. Unser Wochenkursziel hier lautet 43,50 mit anschließend weiter positiver Tendenz. Ebenfalls wieder deutlich nach oben gelaufen sind die Titel von Klöckner & Co. die derzeit mit der 19,- Euro Hürde kämpfen. Am Dienstag werden die Zahlen veröffentlicht un diese sind wahrscheinlich eher schlecht, vielleicht aber besser als erwartet. Dann sollte die Klöko Aktie auch die 20,- Euro Marke hinter sich lassen können.

Porsche und VW Aktien entwickeln sich weiter wie erwartet gut. besonders die VW Stammaktien legen am Freitag deutlich, um über 7% nach einem positiven Analystenkommentar der Citigroup zu. Wir rechnen damit das auch die Vorzugsaktien weiterhin positiv performen werden. Ebenso erfreulich ist die Rückkehr der Porsche Aktie deutlich über die 40,- Euro Marke. Nächste Ziele wären hier nun 43,- bzw. 44,- Euro. Der Swiss Re Aktie gelang der Sprung über die charttechnisch so wichtige Marke von 50,- CHF, somit gehen wir nun davon aus das der schweizer Rückversicherer bald neue Höchstkurse vermelden wird.

Es läuft wieder rund an den Börsen! Bei aller Euphorie sollte man dennoch weiterhin die richtige Exit-Strategie im Auge behalten. Die Indizes nähern sich wiedermal sehr rasch ihren Höchstständen und ein erneuter Abverkauf auf diesem Niveau ist dann durchaus vorstellbar. Noch ein kurzes Wort zu den Solarwerten, die wir ja in der vergangenen Woche etwas genauer unter die Lupe genommen haben. Es bleibt nach wie vor abzuwarten ob dies nun eine technische Gegenbewegung ist oder ein nachhaltiger Turnarrount. Wir würden uns hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ausnahme ist und bleibt die Centrotherm Aktie die wir langfristig für sehr aussichtsreich halten.

Posted in Newsletter, WochenausblickComments (2)

-->

Bayer, RWE, Henkel, Commerzbank, Allianz, Postbank, BASF und die Deutsche Telekom

Die kommende Woche hat es mal wieder in sich. Insgesamt berichten 10 Dax Größen ihre Zahlen zum abgelaufenen Quartal. Bayer, RWE, Henkel, Merck, Fresenius, Commerzbank, Allianz, Postbank, BASF und die Deutsche Telekom. Einige Marktteilnehmer erwarten hier wiedermal ein paar deutlich positive Überraschungen, nachdem die bisherige Berichtssaison mal abgesehen von Daimler sehr gut verlaufen ist. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in den USA wo sich die Berichtssaison inzwischen wieder dem Ende zu neigt. Inzwischen haben fast 90 Prozent aller Unternehmen im S&P 500 ihr Zahlenwerk veröffentlicht. Immerhin satte 72 Prozent davon schnitten dabei besser oder gar deutlich besser ab als der Marktkonsens dies erwartet hätte.

Wir erwarten durchweg also eine weitere positive Börsenwoche ohne negative Überraschungen. Die anstehenden Konjunkturdaten sollten ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten das sich die Indizes weiter erholen können. Der Dax konnte in der abgelaufenen Woche bereits wieder 3,2 Prozent zulegen und liegt somit “nur” noch 4,65 Prozent unter den Höchstständen aus dem Januar. Die Problematik um Griechenland wird sicherlich weiter Einfluss auf die Entwicklung des Euroraumes und damit auf den Euro selbst ausüben, eine weitere Panik halten wir allerdings für eher unwahrscheinlich. Viel wichtiger dürfte die am Mittwoch geplante Veröffentlichung des ifo-Index sein. Der Geschäftsklimaindex wird wieder wichtige Hinweise auf die tatsächliche Beschaffenheit der Konjunktur liefern. Große Steigerungen werden hier derzeit nicht erwartet, sondern eher eine Bestätigung des positiven Trends.

In den USA werden die Auftragseingänge für langlebige Güter am Donnerstag zeigen, ob sich die zuletzt zu beobachtende Belebung der Investitionen zu Jahresbeginn fortgesetzt hat. Daneben steht die erste Revision der BIP-Daten für das vierte Quartal an. Am Mittwoch wird US-Notenbankchef Ben Bernanke zu einer Anhörung vor dem Kongress erwartet. Nachdem die Zentralbank am Donnerstag erstmals seit Ausbruch der Krise im Jahr 2007 den Zinssatz für Übernachtkredite angehoben hat, werden die Abgeordneten vehement nachfragen, wie es mit der amerikanischen Geldpolitik nun weitergeht. Bernanke hatte den Schritt zwar kürzlich angekündigt. Dass er so schnell Ernst macht, kam aber für viele unerwartet. Weiterhin sollte dies aber nicht beunruhigen. Es dürfte viel mehr um die Wahrung der eigenen Position, als um eine tatsächliche Zinswende gehen…

Noch einmal zu den Dax Unternehmen die sich diese Woche präsentieren werden. RWE leidet derzeit unter einer deutlichen Herabstufung durch die Societe Generale mit einem Kursziel von 56,- Euro. Hier ist wohl etwas Vorsicht angebracht. Die Commerzbank AG könnte der große Wackelkandidat der kommenden Woche sein. Auch hier wurde das Kursziel von Analysten der Equinet zuletzt deutlich gesenkt. Bei Bayer und BASF dürften solide Bilanzen die Kurse eher nicht großartig bewegen ebenso wie bei Fresenius. Die Henkel Zahlen sind grundsätzlich bekannt, lediglich der Ausblick auf die kommenden Quartale kann hier noch Überraschungen bringen. positive Überraschungen könnte es bei der Postbank und Allianz geben ebenso wie bei der Deutschen Telekom.

Wir bleiben bullish für die kommende Handelswoche und rechnen mit einem ruhigen Handel mit weiterhin positiver Tendenz. Allmählich sollten auch die Umsätze in den einzelnen Aktien wieder zunehmen und das Stopp-Loss-Fishing zur Börseneröffnung wieder zurückgehen. Einzelne Sektoren bleiben aber angeschlagen wie z.B. die Solarbranche. Hier ist es wohl noch zu früh um sich nach aussichtsreichen Kandidaten um zu schauen. Behalten Sie aber bei aller Freude über wieder steigende Kurse die politische Situation in Europa im Auge. Der Wind könnte auch wieder drehen. Heute warnt die BaFin vor Bankenpleiten in Europa falls sich die Probleme ausweiten. Grundsätzlich trauen wir gerade der BaFin aber schon lange keine realistischen Einschätzungen mehr zu…

Posted in NewsletterComments (0)

-->

Die Fed foppt die Märkte

Das Zinsgespenst ist seit gestern wieder überraschend an den internationalen Börsen aufgetaucht. Die amerikanische Notenbank hat am Donnerstagabend den Diskontsatz erhöht und diese Nachricht kam trotz der letzten Ankündigungen Ben Bernankes für die Märkte ein wenig überraschend. Der Zinssatz, zu dem sich Banken bei der Fed unmittelbar Geld leihen können, steigt also ab heute von 0,5 auf 0,75 Prozent. Der Notenbankchef betonte aber das eine Erhöhung des eigentlichen Leitzinses in absehbarer Zeit zu befürchten sei, Dennoch sehen Marktbeobachter dies als ersten, und logischen Schritt in diese Richtung. Die erste Zinsanhebung seit Beginn der Krise im Jahr 2007 hat auch Ihre Spuren an den asiatischen Börsen hinterlassen. Nikkei und Hang Seng notieren zum Handelsende über zwei Prozent im Minus.

Die Notenbank begründete den Schritt aber in erster Linie mit einer Verbesserung der Lage an den Finanzmärkten was auch nachvollziehbar ist. Es sei nicht zu erwarten, dass sich dadurch auch die Kreditkosten für Haushalte und Unternehmen erhöhten hieß es weiter. Man werde im Laufe der Zeit entscheiden, ob der Abstand zwischen dem Diskontsatz und dem Schlüsselzins, der Fed Funds Rate, mehr ausgeweitet werden müsse. Vor Ausbruch der Finanzkrise 2007 hatte der Diskontsatz üblicherweise einen vollen Prozentpunkt über der Federal Funds Rate gelegen. Alles in allem also kein wirklicher Grund sich als Anleger in dieser Phase des neu gewonnenen Optimismus ernsthafte Sorgen zu machen. Dieser Erhöhung kann also auch durchaus als positives Signal einer weiteren Stabilisierung der Finanzmärkte gesehen werden..

Nein, die Zinserhöhungsangst ist lächerlich. Das Einzige, was in Sicht ist, ist die Anhörung von Fed-Präsident Ben Bernanke vor dem amerikanischen Kongress, die am 24. Februar beginnt. Weil die Politik der gesamten Institution misstraut – den einen tut sie zu wenig, den anderen viel zu viel -, signalisiert Bernanke Aktivität und Wachsamkeit, ohne wirklich etwas zu unternehmen. Man könnte auch sagen: Er spielt ihnen etwas vor.Von strafferer Geldpolitik kann keine Rede sein. Das gilt wohlgemerkt nicht nur für die Fed. Wennn die People’s Bank of China unter Fanfarenklang den Mindestreservesatz erhöht, die Europäische Zentralbank den zwölf- und sechsmonatigen Kredit auf Eis legt und die Bank of England mit Wertpapierkäufen pausiert, dann ist das keine Zinswende, sondern nur eine langsame Rücknahme der Überschussliquidität im Bankensystem.

Die Gefahr ist inzwischen nicht mehr, dass die Notenbanken damit zu früh beginnen. Sondern dass sie sich zu lange Zeit lassen und ihre technischen Fertigkeiten überschätzen. Die Fed beispielsweise will die gesamte Liquidität mithilfe des Einlagenzinses und Reverse-Repo-Geschäften aufsaugen. Der Grundgedanke: Statt das Geld zu verleihen, parken es die Kreditinstitute lieber hübsch verzinst bei der Notenbank. Der Diskontsatz spielt in der Geldpolitik keine große Rolle. Mit einem ausstehenden Kreditvolumen von 17,1 Mrd. $ ist er vernachlässigbar. Die Futures in den USA signalisieren heute genau das – nach anfänglichen Unsicherheiten dürften die Märkte dann bald wieder zum normalen Tagesgeschäft übergehen. Wir befinden uns in einer Erholungsphase! Wie weit diese gehen kann, oder ob sogar wieder an die alten Höchststände angeknüpft werden kann sei dahingestellt. In keinem Falle aber ist dies die Zeit nun erneut panisch und unüberlegt Aktien in den Markt zu schmeißen!

Posted in Newsletter, PolitikComments (0)

-->

Närrisches Treiben an den Börsen

An den Börsen scheinen die Jecken zu regieren! Der Abverkauf in einigen Aktien scheint nicht enden zu wollen, doch wegen der schwachen Umsätze ist davon auszugehen das es sich hierbei eher um verunsicherte Kleinanleger handelt die Ihre Stücke in den Markt geben, als professionelle Adressen. Dies treibt teilweise seltsame Blüten, wenn ich da nur an die Aktie von Continental, Porsche oder HeidelbergCement denke. Allesamt Aktien die bei fundamentaler Betrachtung deutlich mehr wert sein sollten.

Interessant in diesem Zusammenhang ist aber auch zu beobachten welche Aktien bei dem leisesten Hoffnungsschimmer wieder sofort “anspringen” Genau darauf sollte man als Anleger in diesen Tagen achten, denn das werden die Gewinneraktien der nächsten Aufwärtsbewegung sein, die unserer Meinung nach nicht mehr allzu fern sein dürfte. Als langfristig orientierter Anleger sollte man so langsam damit anfangen, sich bei Kursrücksetzern solide Unternehmen ins Depot zu legen. Schon bald könnte die Zeit der Buy-and-Hold Strategien wiederkommen. Und um Warren Buffett zu zitieren: Dann „ist die Zeit zu investieren und richtig reich zu werden.“

Die Probleme um Griechenland waren eigentlich seit dem Beitritt des Landes in die europäische Währungsunion hinlänglich bekannt. Auch das Spanien, Portugal und Italien weitere Wackelkandidaten sind ist nicht neu. Bisher hatte dies niemanden so recht gestört, doch auf einmal ist die Panik groß. Der schwächelnde Euro ist nur eine logische folge dieser Nachrichtenlage, und vielleicht sogar gewollt. denn nichts hilft uns Europäern momentan so gut wie ein schwacher Euro um unserer Exporte zu stärken. Komischer Weise kam diese Nachricht auch genau in einer Phase in der das gute alte Deutschland seinen lang gehüteten Titel als Exportweltmeister an China abgeben musste…

Es ist also auch durchaus vorstellbar das die ganze Hysterie um die Staatsverschuldung Griechenlands und die damit verbundene Schwäche des Euroraumes eine groß angelegte Exportkampagne der europäischen Regierungen ist. Sicherlich darf man die Situation nicht verkennen und die Verschuldungsgrade einzelner Mitgliedsstaaten müssen weiter genau im Auge behalten werden, dennoch verglichen mit den Problemen der USA scheint dies alles eher relativ zu sein. Den Amerikanern kann diese Entwicklung in Europa sowieso eher wurscht sein.

Viele der dort ansässigen Staatsbürger halten Portugal oder Griechenland wohl eher sowieso für ein Medikament oder etwas Essbares. Dem entsprechend verhalten sich die Börsen in Amerika bereits seit Tagen auch schon wieder deutlich optimistischer. Die neu gewonnene Dollarstärke gibt neuen Mut und Vertrauen in die eigene Wirtschaft und lässt Anleger optimistischer werden. Man darf also nicht vergessen das die Musik der Börsen immer noch in New York spielt. Dow Jones und S&P haben sich bereits wieder gefangen und tendieren leicht in die gewohnte Richtung der letzten Monate.

Deutsche Kleinanleger hingegen scheinen mal wieder in die Angststarre verfallen zu sein.Heute ist Faschingsdienstag, das Ende des närrischen Treibens, und so bleibt zu hoffen das nach dem Aschermittwoch dann der ganze Spaß vorbei ist und wir wieder zur Normalität zurückkehren….

Posted in NewsletterComments (0)

-->

Die Panik regiert wieder!

Die Angst um die Staatsfinanzen von Portugal, Griechenland und Spanien hat die Märkte richtig durchgeschüttelt. Von Madrid bis Ungarn gaben die Börsen am Donnerstag deutlich nach. Die Risikoaufschläge bei Kreditderivaten und Anleihen weiteten sich aus. Der Euro verliert weiter deutlich an Boden und markiert damit den tiefsten Stand seit Juli. Nicht nur die Nachrichtenlage um Griechenland lässt die Welt aufhorchen. Nun kamen auch noch neue Gerüchte um eine mögliche Schieflage Portugals und Spaniens hinzu. Verglichen mit den USA dürften die Probleme der Eurozone wohl eher überschaubar sein. Dennoch sind es mal wieder die europäischen Aktien die überproportional verlieren. Weitere Abschläge von bis zu 15%  innerhalb von 24 Stunden bei den deutschen Blue Chips waren die Folge.

Wir halten diese Abschläge für völlig überzogen. Die Panik regiert mal wieder an den Märkten. Anleger schmeißen ihre Aktien teilweise ohne Sinn und Verstand aus den Depots. Den Rest besorgen dann die  Stopp Loss Wellen nach unten. Dazu kommt das bereits seit gestern die Käuferseite sehr schwach ist. Man kann deutlich spüren das der Schock der letzten Krise und der Kursverlauf der Börsen im Jahr 2008 noch tief in den Köpfen der Anleger verwurzelt ist. Der gestrige Bericht zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe hat die Anleger ein weiteres mal enttäuscht. Heute werden um 14:30 Uhr die US Arbeitsmarktdaten veröffentlicht, und die müssen gut sein, sonst drohen vielleicht weiter Abschläge. Die Börsen sind angeschlagen und dürften keine weiteren Negativnachrichten mehr verkraften.

Sollten diese Arbeitsmarktdaten gut ausfallen dürften die Börsen drehen. Auch wenn sie “nur” die Erwartungen des Marktes treffen gehen wir davon aus das sich die Börsen wieder erholen. Erst wenn wirklich deutlich schlechtere Zahlen dabei herauskommen dürfte der Markt weiter abwärts tendieren. Ansonsten sollten also alle anderen Szenarien bereits eingepreist sein. Bleibt natürlich die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Eurozone. Wie wir gesehen haben mag die Börse solche Nachrichten gar nicht. Egal wie also der heutige Handelstag diese Börsenwoche beenden wird muss man die Entwicklung der angeblich angeschlagenen Länder dieser Union in den kommenden Wochen und Monaten genau beobachten.

Wie soll man sich in solchen Phasen als Anleger verhalten? Wenn Sie in den vergangenen Wochen unserem Rat gefolgt sind und erst einmal nur mit Teilbeträgen in einzelne Aktien investiert hatten, so könnte heute der richtige Tag für Nachkäufe sein. Natürlich immer unter der Voraussetzung das sich auch absehen lässt das der Markt die Richtung ändern wird. Warten Sie die Arbeitsmarktdaten ab. Danach muss wohl so oder so eine Entscheidung getroffen werden. Wichtige Marken die es zu beobachten gilt sind natürlich die 5.500 Punkte im Dax, die 10.000 Punkte im Dow Jones sowie die Linie bei 1.060 Punkten im S&P 500. Wir wünschen allen einen versöhnlichen Wochenausklang..

Posted in NewsletterComments (0)

-->

Warten auf die US-Arbeitsmarktdaten

Die allgemeine Schwäche des Marktes heute mahnt weiter zur Vorsicht! Zwar lagen wir mit unseren Käufen in den letzten Tagen richtig, dennoch sind wir nicht mehr ganz so überzeugt das der Markt auf diesen Niveaus wieder nach oben drehen wird. Das Chartbild hat sich etwas eingetrübt. Mit dem heutigen Verkaufsdruck nach dem eigentlich positiven Verlauf der US Börsen dürften die wenigsten Anleger wirklich gerechnet haben. Von den Unternehmen kommen, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, bereits seit Wochen nun wirklich gute Nachrichten, jedoch werden auch diese meistens abverkauft. Alles in allem also eine Situation die bullishe Anlegerherzen nicht unbedingt höher schlagen lässt.

Der Dax hat kürzlich die Marke von 5.586 Punkten getestet was nahezu exakt dem unteren Ende des langfristigen Aufwärtstrends entspricht. Sollte diese Marke nun erneut erreicht werden so würde dies wohl einen endgültigen Trendbruch bedeuten. das nächste Kursziel würde in diesem Falle dann bei ca 5.330 Punkten liegen, also noch einmal ein ganzes Stück tiefer. Fällt diese Marke auch dann muss wohl die 5.150 oder gar die 5.000 Punkte Marke noch einmal getestet werden. Auch wenn wir dieses Szenario für nicht sehr wahrscheinlich halten sollten Sie diese Marken zumindest im Hinterkopf behalten.

Das positive Szenario würde natürlich im Umkehrschluss bedeuten, dass nach der Bekanntgabe der neuesten US Arbeitsmarktdaten und der Markt sich wieder in höhere Regionen aufschwingt. Ein weiterhin positiver Verlauf der Börsen dürfte in diesem Jahr wohl direkt mit einer Besserung der Beschäftigungsverhältnisse in den USA zusammenhängen. Somit legen Marktbeobachter ihr besonderes Augenmerk auf diese Zahlen. Die neuesten Konjunkturdaten aus den USA geben durchaus Anlass zur Hoffnung das sich der bislang negative Trend bald drehen könnte. Ob dies allerdings am kommenden Freitag bereits der Fall ist bleibt abzuwarten.

Bleiben Sie misstrauisch! Die Verlockung auf einen schnellen Rebound zu setzen ist groß, die Wahrscheinlichkeit sich dabei die Finger zu verbrennen ebenfalls. Es ist also um so wichtiger, dass sie Ihre Positionsgrößen und Verlustgrenzen mit Bedacht auswählen. Viel wichtige ist es aber wohl in den kommenden Wochen nicht panisch zu reagieren wenn die Indizes nicht die gewünschte Richtung einschlagen. Die letzten Tage haben gezeigt das eine “Verbilligungsstrategie” manchmal durchaus Sinn machen kann..Bricht allerdings der Trend dann sollte man auch mal wieder Pause machen und sich das ganze Spiel in Ruhe von der Seitenlinie aus anschauen.

Posted in Newsletter, TradesComments (0)

-->

Zwei mögliche Szenarien…

Die letzte Woche war interessant! Wir hatten ja bereits über unsere ersten Käufe berichtet, da wir immer noch davon ausgehen das die Börsen jetzt nicht wieder zusammenbrechen werden. US Präsident Obama hat mit seinen Plänen ordentlich für Verunsicherung gesorgt, und damit zumindest erreicht das die internationalen Kapitalmärkte mal wieder etwas Dampf abgelassen haben. Diesen Umstand finden wir eigentlich erst einmal nicht unbedingt negativ. Anleger die die erste Rally verpasst haben, und auch die die rechtzeitig wieder ausgestiegen sind bekommen nun noch einmal die Chance sich neu aufzustellen und dann an der nächsten Bewegung nach oben teilhaben zu können.

Die Obama Administration wird die Pläne zur Gesundheitsreform und die Regulierung des Bankenwesens so wohl nicht mehr umsetzen können und hat sich wie man in der vergangenen Woche in der Rede Obamas zur Lage der Nation auch schon sehen konnte, bereits neue ziele gesteckt. Der Abbau der Arbeitslosigkeit die in den USA inzwischen rund 10 Prozent der Bevölkerung betrifft ist nun das neue Ziel, natürlich auch weil es deutlich populärer ist. Dem US-Präsidenten hat die ganze Diskussion nicht unbedingt gut getan und den Börsen auch nicht. Solle aber demnächst klar werden das diese Pläne zunächst gescheitert sind könnte dies der Auslöser für den nächsten Aufwärtsschub sein. Es kann also durchaus lukrativ sein die jetzige Panik zu kaufen..Soweit zu Szenario Nummer Eins.

Aber auch die zweite Variante der kommenden Börsenwochen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten! Momentan reagieren wieder alle Investoren wie unter Schock. Der US-Leitindex Dow Jones rutschte schon während Obamas Pressekonferenz um mehr als 200 Punkte ins Minus. Die Clique der Banker reagierte entsetzt. “Vorschläge zur Aufspaltung oder Einschränkung der Aktivität von Banken gehen in die falsche Richtung”, so äußerte sich Deutsche-Bank-Chef Ackermann. Ob Obama für seine Reformvorschläge die Mehrheit des Kongresses gewinnen kann, bleibt abzuwarten. Besser sind jetzt Investments, die sich ungeachtet jeder Stimmungslage prima entwickeln.

Wenn die Pläne zur Reform des Bankenwesens tatsächlich umgesetzt werden, müssen Banken in großem Stil Aktien verkaufen. Banken investieren überwiegend in Blue Chips, somit geht es nicht nur den Banken, sondern auch den DAX-Werten, Dow Jones Aktien, ja allen weltweiten Blue Chips an den Kragen. Somit werden DAX-Anleger ein weiteres Mal herbe Verluste einstecken müssen. Natürlich werden dann auch die Kurse von Nebenwerten kurzzeitig nachgeben. Da Banken, große Fonds etc. aber kaum in Nebenwerte investiert sind, können sich diese weitestgehend unabhängig von politischen Entscheidungen entwickeln und hervorragende Renditen in jeder Börsenlage erwirtschaften.

Gegenüber allen anderen Anlageklassen erlebten Nebenwerte im Durchschnitt die wenigsten Verlustjahre. Nämlich nur 23%. Sogar die Häuserpreise in Deutschland sind öfter gefallen. Nebenwerte – selbst internationale Nebenwerte – sind in manchen Börsenphasen interessanter als: Welt-Aktien, Welt-”Value”-Aktien, als der DAX, als US-Anleihen, als Geldmarkt-Zinsen und sicherer als der Goldpreis. Wenn also die Börsen weiter nachgeben sollten wovon wir immer noch nicht ausgehen, dann kann zur richtigen Zeit ein Investment in ausgesuchte Nebenwerte deutlich attraktiver sein als in Blue Chips. Sollte die Reform also kommen muss man wohl etwas umdenken…

Noch sind wir optimistisch, dass es sich momentan nur um den fast schon üblichen Januar-Rücksetzer handelt, den wir bereits in unserer Jahresprognose 2010 beschrieben haben. Die Schwäche am Freitag, nach so guten Daten zum US BIP, hat aber auch uns etwas überrascht. In den einzelnen Aktienpositionen die wir halten ist noch nicht viel passiert, und so werden wir einen Test der 10.000 Punkte Marke im Dow Jones abwarten bevor wir unsere Strategie der neuen Situation anpassen. In der kommenden Woche werden unter anderem auch die neuen Zahlen zum US Arbeitsmarkt veröffentlicht, erwartet wird eine leichte Besserung um 5.000 Jobs. Die letzten Daten deuten darauf hin das dies etwas zu optimistisch sein könnte…. Wie auch immer diese Woche laufen wird, jedem Falle sollten Sie vorsichtig und vor allem flexibel bleiben…

Posted in Marktbericht, Newsletter, WochenausblickComments (0)

-->

Was ist los bei Heidelcement?

Die beiden wichtigsten Termine gestern dürften wohl zur vollsten Zufriedenheit der Börsianer verlaufen sein. Die Fed lässte den Leitzins weiterhin unverändert und machte, was noch viel wichtiger ist, keinerlei Andeutungen auf einen baldigen Richtungswechsel der Fiskalpolitik in den USA. Barack Obamas erste Rede an die Nation war klug – und sie kam keinen Tag zu früh. Endlich hat der US-Präsident den klaren Schwenk zu dem Thema vollzogen, das den Amerikanern in diesen Tagen wirklich wichtig ist: Jobs. “Arbeitsplätze werden 2010 unser Fokus Nummer eins sein”, verkündete Obama. Die Diskussionen um die Gesundheitsreform und die Reform des US Bankenwesens geraten damit etwas mehr in den Hintergrund. Auch dies dürfte der zwar der Börse gut tun, dem Image des amerikanischen Präsidenten aber wohl eher schaden. Anders als noch im Wahlkampf hat Obama als Präsident dabei versagt, seine großen Visionen volksnah zu vermitteln. Seine Rede war der ehrenwerte Versuch, seine Vorhaben neu zu präsentieren, ohne dabei die Substanz zu opfern. Obamas Rede zur Lage der Nation in voller Länge gibt es hier.

Zum Markt: Die US Indizes konnten gestern nach der Fed Sitzung wieder deutlich in den positiven Bereich drehen, zwar wurden die wichtigen Marken wie 10.300 im Dow und 1.100 Punkte im S&P zunächst nicht zurückerobert, jedoch lassen die US Futures darauf schließen das dies im heutigen Handelsverlauf dann der Fall sein dürfte. Die asiatischen Märkte tendieren heute ebenfalls alle wieder deutlich positiv. Wir rechnen heute mit einem versöhnlichen Tag nach insgesamt neun Handelstagen mit Verlusten dürfte zumindest eine ordentliche technische Gegenreaktion anstehen. Die Kursaufschläge in den einzelnen Aktien sind bislang noch sehr verhalten, ebenso wie die Umsätze. Dies ist mal wieder eine klassische Situation. Die Kleinanleger sind erst einmal verprellt und trauen sich nicht mehr so richtig in den Markt. Die Dynamik dieser Erholung sollte also heute im Verlaufe des Tages wieder etwas zunehmen.

Gestern wurde ich mit Fragen zu HeidelbergCement bombardiert die ich gerne hier zusammenfassen beantworten möchte. Vorab erst einmal vielen Dank für die rege Teilnahme am Börsengeschehen und natürlich an Investors Inside an alle. Die Aktie von Heidelberger Cement hat gestern überraschend deutlich nachgegeben und damit auch uns etwas überrascht. Grund hierfür war das der mexikanische Cementriese Cemex gestern sowohl schlechte Quartalszahlen als auch einen schlechten Ausblick auf die nächsten Quartale geliefert hatte. Natürlich wurde Heidelcement als Branchenprimus in Europa ebenso abgestraft wie die Cemex Aktie die in der Spitze sogar über 12 Prozent verlor. Im weiteren Verlauf des US Handels wurde dann aber schnell klar das es sich hierbei nur um einen vorübergehenden Rücksetzer bei der Cemex Aktie handelt. Große Adressen kauften ganz schnell große Pakete!

Ebenso verhielt es sich dann bzw. verhält es sich wohl heute mit der Aktie von Heidelcement. Wir halten die Aktie auf dem Niveau für attraktiver denn je und haben unsere Position gestern nicht nur regelkonform um 100% sondern um weiter 200% erhöht. Die gestrigen Kurse waren die berühmten Grabbeltischkurse und auch heute dürfte sich ein Einkauf unter 45,- Euro langfristig deutlich auszahlen. Die Aussichten für Heidel sind weiterhin sehr gut. Die Finanzsituation hat sich deutlich verbessert und wir halten den Dax Aufstieg in diesem Jahr für sehr wahrscheinlich. Dies sollte dann der Aktie noch einmal einen zusätzlichen Schub geben da sich Fonds die Indizes nachbilden dann zusätzlich hier engagieren würden was auf der Nachfrageseite einen kurzzeitigen aber deutlichen Überhang erzeugen könnte.

Unser Kursziel haben wir vorübergehend etwas reduziert. Dies hat nicht etwa damit etwas zu tun das wir der unser altes Kursziel 65,- Euro von Aktie nicht mehr zutrauen, sondern ist vielmehr der Tatsache geschuldet das zum einen die Aussichten für den Gesamtsektor seit gestern etwas ein getrübt sind, und zum anderen das es in dem von uns definierten Zeitraum, bis Jahresmitte, weiterhin etwas holprig bleiben könnte. Neues Kursziel ist jetzt also zunächst 55,- Euro. langfristig sind wir der Überzeugung das auch 85,- Euro wieder möglich sein sollten.

Posted in NewsletterComments (0)

-->

Erste Käufe bei Centrotherm, Heidelcement, VW Vz. sowie Klöckner&Co. und Porsche

Auszug aus dem Newsletter von gestern…Die letzte Handelswoche hatte es in sich und die heute beginnende verspricht nicht minder spannend zu werden. Die Vorgaben aus den USA und Asien haben heute zur Börseneröffnung weiterhin nichts Gutes erwarten lassen. Dennoch konnte sich der Markt inzwischen wieder etwas fangen. Der Absturz ist also erst einmal verschoben. Ob er denn noch kommen wird oder nicht, da sind sich die sogenannten Fachleute sehr einig, weiß keiner so genau. Ich lese heute viele unterschiedliche Markteinschätzungen die von “nur eine kurze Zwischenkorrektur” bis hin zu ” die Vorbereitung auf einen noch weiteren Absturz mit neuen Tiefstständen” reicht. In jedem Falle ist weiterhin äußerste Vorsicht geboten, und von Entwarnung kann noch keine Rede sein. Aber wie es immer so ist, gerade wenn die Mehrheit sich eine Meinung gebildet hat dann passiert meistens genau das Gegenteil davon.

Die Möglichkeit das es sich heute nur um eine leichte technische Erholung handeln könnte sollten Sie also besser nicht außer acht lassen. Es ist also weiterhin unerlässlich die bestehenden Positionen eng abzusichern und bei neuen Positionen sehr besonnen vorzugehen. Aus charttechnischer Sicht stellt sich das Bild im Dax momentan wie folgt dar. Noch hat der deutsche Leitindex kein entscheidendes Verkaufssignal generiert. Erst unterhalb der Marke von 5.300 Punkten würde dies ausgelöst und es müsste in der Folge mit weiteren und vielleicht auch massiveren Abschlägen gerechnet werden.Die Unterstützung des Dax befindet sich momentan zwischen 5.400 und 5.500 Punkten, wobei die letztgenannte Marke nach Möglichkeit nicht unterschritten werden sollte. Spätestens hier darf man auch mal nervös werden ;-)

Entscheidend für den weiteren Verlauf der Börsen werden die in dieser Handelswoche anstehenden Konjunkturnachrichten sein, allen voran natürlich die Fed Sitzung am Mittwoch. Ich könnte mir vorstellen das sich bis dahin die Kurse halbwegs ruhig verhalten werden, bzw. teilweise sogar von ihren Tiefs erholen können. Je nach Ausgang der Fed Sitzung bzw. eher nach den Andeutungen von Ben Bernanke kann die Stimmung dann aber auch schnell wieder kippen. Zwar sollte man davon ausgehen das die Fed sich in so einer Börsenlage nicht zu irgendwelchen Schwachheiten hinreißen lässt, aber bei den Amerikanern weiß man ja nie so genau!

Trotz allem Optimismus möchte ich Ihnen hier aber das Worst Case Szenario nicht vorenthalten. Für den S&P 500 ist die Verteidigung der Marke von 1.100 Punkten extrem wichtig, ebenso wie die 10.000 Punkte im Dow Jones. Sollten diese Chartmarken unterschritten werden muss dann nach dem Trendbruch und dem ersten 5teiligen Abwärtsimpuls mit eine größeren Gegenbewegung gerechnet werden. Das Kursziel für diese liegt, entsprechend der Fibonacci-Korrektur-Retracements, bei mind. 9.100 Punkten – dem 38,20% Retracement. Weitere Kursziele von 8.600 bis 8.100 – in Bezug auf das 50 % und 61,80%ige Retracement sind ebenfalls möglich.

Bis auf ein paar wenige Werte stehen wir mit unserem Depot also immer noch an der Seitenlinie und beobachten. Erste Käufe wurden bei Centrotherm, Heidelcement, VW Vz. sowie Klöckner&Co. und Porsche getätigt. Ebenfalls aus unserer Watchlist ganz oben stehen nach wie vor die Aktien von Continental, Swiss Re, SKW Stahl und H&R Wasag sowie Phönix Solar unter Trading-Gesichtspunkten. Hier warten wir allerdings noch auf den richtigen Triggerzeitpunkt. Vielleicht bringt die heutige US Börseneröffnung ja bereits weitere Aktien in unser Depot. Wie immer nach solchen Tagen wird die Börse dort wahrscheinlich zu Handelsbeginn erst einmal wieder nachgeben, um dann später wieder anzusteigen.

Posted in Newsletter, TradesComments (11)

  • Popular
  • Latest
  • Kommentare
  • RSS
  • Newsletter
  • Melden Sie sich jetzt für den Investors Inside Newsletter an.

    Ihr Name
    Ihre Email

Kategorien

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Bloggeramt.de
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
Schweizer Blog Verzeichnis
Directory of Finance/Business Blogs
Blog Verzeichnis und Blog Webkatalog

frisch gebloggt
Add to Technorati Favorites