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Posted on 09 March 2010
Heute morgen präsentierte die Klöckner& Co. AG ihr Zahlenwerk zum abgelaufenen Geschäftsjahr und die waren durchweg so wie erwartet. in manchen Teilbereichen konnte das Unternehmen sogar eine leicht positiv überraschen. Zwar hat die Wirtschaftskrise auch tiefe Spuren in der Bilanz des Stahlhändlers Klöckner hinterlassen, unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 186 Millionen Euro, dennoch lassen besonders die schnell umgesetzten Sparmaßnahmen vermuten das Klöckner bei einer weiter anziehenden Stahlnachfrage zu den Gewinnern dieser Entwicklung gehören dürfte.
Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch einen Überschuss 384 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Fehlbetrag beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) war hingegen nicht so schlimm wie befürchtet. Der Umsatz sank 2009 um 42,8 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro. Für 2010 rechnet Klöckner bei “weiterhin herausfordernden Bedingungen” mit nur einem leichten Anstieg der realen Nachfrage. Der erwartete organische Absatzanstieg von zehn Prozent werde hauptsächlich vom Lageraufbau bei den Kunden getrieben sein, hieß es in der Mitteilung. Inklusive der beiden jüngsten Akquisitionen geht das Unternehmen von einem Umsatzzuwachs von über 20 Prozent aus.
Nach den heftigen Einbrüchen in der ersten Jahreshälfte schrieb der Stahlhändler bereits im dritten Quartal operativ wieder schwarze Zahlen. Dieser Trend setzte sich in den letzten drei Monaten 2009 fort, als das Unternehmen auch beim Nettoergebnis nach vier verlustreichen Quartalen in Folge mit neun Mio. Euro wieder einen Gewinn verbuchen konnte. Dabei profitierte das Unternehmen von der Erholung bei den Stahlpreisen.
Klöckner hatte bereits im September 2008 auf den Ausbruch der Krise reagiert. Die aggressive Übernahmestrategie wurde ausgesetzt und ein Sparprogramm aufgelegt, das 134 Millionen Euro einbrachte. Seine Schulden baute der Konzern komplett ab. Aus den 571 Millionen Euro Netto-Verbindlichkeiten Ende 2008 wurde ein Jahr später ein Guthaben von 150 Millionen Euro. Dies gelang durch einen radikalen Abbau der Lagerbestände.
Seine Akquisitionsstrategie hat das Unternehmen wieder aufgenommen. Anfang des Monats schloss KlöCo die Übernahme des westfälischen Stahldienstleisters Becker, der einen Jahresumsatz von rund 600 Mio. Euro hat, ab. Im Januar kauften die Duisburger den Schweizer Stahlhändler Bläsi. Weitere Übernahmen in Europa und Nordamerika hat das Unternehmen im Blick. “Dabei wollen wir vor allem auch Schwächen der Wettbewerber in der Liquiditätsausstattung nutzen, um unsere Marktanteile gezielt auszubauen”, sagte Vorstandschef Gisbert Rühl.
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Posted on 03 March 2010
Seit gestern befindet sich die Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co. im Rallymodus. Mit dem Überschreiten des letzten Hochs bei 18,50 Euro heute hat sich das Chartbild zusehends deutlich verbessert. Weitere Kursgewinne in Richtung 20,70 und 21,50,- Euro sollten nun in greifbarer Nähe sein. Die Nachrichtenlage durch die zuletzt getätigte Übernahme der schweizerische Bläsi und der Becker Stahl Service Gruppe sowie die deutlich erhöhten Kursziele einzelner Analystenhäuser sollten die aktuelle Bewegung nun weiter unterstützen. So setzten die HSBC und die CoBa kürzlich Ihre Kursziele auf 23,- respektive 24,50 Euro hoch. Langfristig trauen wir der Aktie auch weiterhin deutliches Potenzial zu.
KlöCo rechnet im zweiten Quartal mit massiven Preiserhöhungen. Er gehe davon aus, dass eine Tonne Stahl im ersten Halbjahr noch mehr als 500 Dollar je Tonne kosten werde, sagte Vorstandschef Gisbert Rühl am Mittwoch bei einer Stahlkonferenz in Düsseldorf. Die Preiserhöhungen seien allein angebots- und nicht nachfragegetrieben. Die Stahlproduzenten müssten die deutlich gestiegenen Rohstoffpreise weitergeben. So seien die Eisenerzpreise in den vergangenen Monaten um bis zu 80 Prozent gestiegen, Kokskohle koste rund 40 Prozent mehr als auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise.
Der Stahlhändler rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzwachstum von über 20%. Nicht zuletzt durch die jüngsten Zukäufe werde das stete Unternehmensziel eines Erlöswachstums von 10% übertroffen, sagte Gisbert Rühl, der Vorstandsvorsitzende des Duisburger Unternehmens. “Es werden eher mehr als 20%”, sagte Rühl am Mittwoch. Für 2009 wird KlöCo erst am Dienstag nächster Woche Zahlen vorlegen. In den ersten drei Quartalen war der Umsatz um über 40% auf knapp 3 Mrd EUR eingebrochen, das EBITDA war mit 151 Mio EUR negativ.
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Posted on 03 March 2010
Europas größter Autohersteller Volkswagen hat seinen Absatz auf dem US-Markt im Februar um ein Drittel gesteigert. Insgesamt seien 18.116 Fahrzeuge an Kunden in den USA ausgeliefert worden, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Gegenüber dem Vorjahreswert von 13.660 Einheiten entspricht das einem Plus von 32,6 Prozent. Dazu beigetragen hat insbesondere das Modell Jetta mit einem Absatzzuwachs um 30,8 Prozent auf 7.828 Fahrzeuge. Die Verkäufe des Tiguan nahmen um 94 Prozent auf 1.690 Fahrzeuge zu. Die heiß erwarteten Zahlen der Autohersteller fallen überwiegend besser aus als von Analysten erwartet. Die deutschen Autobauer erhöhten ihre Absätze teils kräftig.
Der Sportwagenhersteller Porsche hat seine positive Geschäftsentwicklung auf dem US-Markt auch im Februar fortgesetzt. Die Anzahl der Fahrzeugauslieferungen an Kunden in den USA sei um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 1.531 Einheiten gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Von dem neuen Gran Turismo Panamera wurden im Februar 409 Fahrzeuge an Kunden in den USA ausgeliefert. Erfreulich entwickelten sich die Verkäufe beim sportlichen Geländewagen Cayenne, der mit 599 Einheiten um 35 Prozent über Februar 2009 lag. Von der Baureihe Boxster, zu der auch der Cayman gehört, wurden 184 Einheiten an Kunden ausgeliefert, 64 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Von der Baureihe 911 wurden 339 Sportwagen verkauft – 39 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2009.
Gute Zahlen legte auch BMW vor. Die Münchner steigerten den Absatz um 13,7 Prozent und verkauften 17.971 Fahrzeuge. Sie profitierten laut eigenen Angaben vor allem von der hohen Nachfrage nach den Geländewagen X5 und X6. Der Stuttgarter Rivale Mercedes verkaufte mit 15.385 Fahrzeuge 8,4 Prozent mehr. Für die deutschen Hersteller ist der US-Markt von großer Bedeutung. Sie kämpfen nach dem Ende der Abwrackprämie mit rückläufigen Verkaufszahlen in Deutschland und sind wieder verstärkt von den Auslandsmärkten abhängig. Die größten Wachstumsraten erwarten sie allerdings nicht in den USA, sondern in Asien und Südamerika.
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Posted on 01 March 2010
Nun verkauft der angeschlagene Versicherungskonzern AIG auch noch das Tafelsilber. Für uns bleibt die AIG Aktie weiterhin ein klarer Verkaufskandidat! Durch den 35,5 Milliarden Dollar (26,2 Mrd Dollar) schweren Verkauf seines Asiengeschäfts an den britischen Konkurrenten Prudential kann er einen Teil seiner Schulden beim Steuerzahler begleichen. Dies sei der bislang wichtigste Schritt auf dem Weg zurück in die Selbstständigkeit, sagte AIG-Chef Robert «Bob» Benmosche am Montag in New York. Vielleicht vergisst man dabei aber zu erwähnen das es sich hierbei um einen ganz besonders wichtigen Teil des Kerngeschäftes der AIG handelt, und dies zudem in der wohl derzeit einzigen wirklich aufstrebenden Region dieser Welt. So langsam muss man sich als geneigter Leser die Frage stellen wo die AIG denn in Zukunft überhaupt noch Geld verdienen will um die horrenden Schulden irgendwann zurückzahlen zu können..
Die Börsianer bejubelten die Aussichten auf eine wieder eigenständige AIG: Der Kurs sprang vorbörslich um rund 14 Prozent hoch was einem angesichts eines etwas genaueren Blickes auf diese Nachricht doch zunächt einmal komisch vorkommen muss. Kurz zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr verlor der Versicherer 10,9 Milliarden Dollar. 2008 hatte der Versicherer mit 99,3 Milliarden Dollar den höchsten Verlust der US-Wirtschaftsgeschichte eingefahren. Ein Gutes hat aber auch das: Mit dem Verkauf sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass der Staat bei AIG noch einmal einspringen muss.
Vom Kaufpreis fließen 25 Milliarden Dollar in bar. Dieses Geld geht komplett an den amerikanischen Staat. Der Rest sind Aktien und andere Wertpapiere von Prudential. Auch diese will AIG über kurz oder lang flüssig machen. Die US-Regierung hatte mehr als 182 Milliarden Dollar in den einst weltgrößten Versicherungskonzern pumpen müssen, um ihn in der Finanzkrise vor dem Kollaps zu bewahren. Dadurch ist der Staat nun mit rund 80 Prozent der größte Anteilseigner. Die geplante Veräusserung sowie die Übernahme des Asiengeschäftes der AIG drücken heute entsprechend auf den Aktienkurs der Prudential. Über die Ausgabe neuer Aktien sollen 20 Milliarden Dollar hereinkommen, für weitere 5 Milliarden Dollar verschuldet sich der Konzern.. Die Prudential Aktie dürfte also bis auf Weiteres wohl sehr belastet sein und eher weiter verlieren.
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Posted on 24 February 2010
Nochmal ein sattes Minus von aktuell 9,5% schickt die Bilfinger Berger Aktie in ungeahnte Tiefen. Immer neue Pfuschvorwürfe beim U-Bahn Bau in Köln und Düsseldorf belasten den Kurs des Unternehmens. Bilfinger Chef Herbert Bodner gab sich zuletzt zuversichtlich und ist entschlossen den eigentlich guten Ruf seines Unternehmens zu verteidigen. Doch nun herrscht auch in Düsseldorf helle Aufregung. Am Dienstag hat der Baukonzern eingeräumt: Auch hier ist beim U-Bahn-Bau wahrscheinlich gepfuscht worden. Die Stadt hat als Bauherr Starfanzeige gegen zwei Mitarbeiter gestellt. Nach dem Skandal um den Bau der Kölner U-Bahn, der seit Tagen für immer neue Schlagzeilen sorgt, kündigt sich nun der nächste Bau-GAU an.
Düsseldorf und Köln sind nicht die einzigen Fälle. An der ICE-Strecke Nürnberg-München werden 500 Erdanker geprüft, die der Konzern in die Böschungen unter der Gleisanlage eingebaut hat. Über allem schwebt die Frage: Wer trägt Schuld am Zusammenbruch des Kölner Stadtarchivs mit zwei Todesopfern vor einem Jahr? Bilfinger hat die Federführung der Arbeitsgemeinschaft, die vor dem Gebäude grub. Massenhaft sollen Mitarbeiter in Köln Eisen verschoben haben, statt es wie vorgeschrieben in kritische Stützwände einzubauen. Dutzende Messprotokolle sehen sich verdächtig ähnlich, sie sollen manipuliert worden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Die Nachrichten um Bilfinger belasten aber nicht nur den eigenen Aktienkurs sondern ziehen die gesamte deutsche Baubranche mit hinunter. So verzeichneten auch die Aktien von HeidelCement und Hochtief heute starke Abschläge, die wir in diesem Zusammenhang aber für deutlich übertrieben halten. Die Charttechnik bei der Bilfinger Aktie hingegen verheißt nicht viel Gutes. Einen weiteren Absturz in Richtung 40,- >Euro halten wir für durchaus möglich.
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Posted on 23 February 2010
Der Goldmarkt bzw. der Preis des Edelmetalls und die zu erwartende Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren beschäftigt derzeit die Gemüter. Während Investoren wie Mark Faber in den kommenden 2 Jahren einen Goldpreis von bis zu 5.000,- Dollar je Feinunze voraussagen gibt es auch durchaus kritische Stimmen. Wir haben uns in unserer Neuen Jahresprognose für Gold etwas näher mit den Chancen uns Risken eines Investments beschäftigt uns stellen diese Analyse unseren Lesern des Email Newsletters in Kürze zu Verfügung.
Seit dem 01.01.2010 gibt es den kostenlosen Investors Inside Newsletter mit weiteren wertvollen Tipps, Anlageideen und geldwerten Vorteilen für Sie, über den auch die aktuelle Jahresprognose für das Börsenjahr 2010 verschickt worden ist. Jetzt haben wir die aktuelle Jahresprognose speziell für die zu erwartenden Bewegungen am Goldmarkt erstellt. Wenn auch Sie diesen Jahresausblick erhalten wollen sollten Sie sich schnell noch für den kostenlosen Investors Inside Newsletter hier anmelden.
Wie bereits gesagt, der Newsletter ist völlig kostenlos und unverbindlich, wird aber für Ihren Börsenerfolg in Zukunft einen entscheidenden Beitrag leisten können. Den aktuellen Stand des Langfristdepots finden Sie hier! Eine weitere Registrierungsmöglichkeit finden Sie rechts oben unter dem Begriff “Newsletter”! Melden Sie sich jetzt an, denn die Newsletter-Abonnenten wissen schon immer etwas früher und ausführlicher über das aktuelle Marktgeschehen und unsere Trades bescheid! Ich freue mich auf ein weiteres spannendes Börsenjahr mit Ihnen und verbleibe…mit herzlichen Grüßen
Ihr Lars Röhrig

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Posted on 23 February 2010
Die Continental AG ist auf erfreulichem Besserungskurs. Zwar wurden die Konsenzschätzungen nicht ganz erreicht, dennoch vermitteln alle gelieferten Daten das man die Krise im Griff hat. Für uns ist uns bleibt Conti auf diesem Niveau ein Schnäppchen! Weltweit anziehende Automobilverkäufe, ein starkes Winterreifengeschäft und drastische Sparmaßnahmen haben der Continental AG Ende vergangenen Jahres wieder bessere Ergebnisse beschert. Zwar blieb dem Hannoveraner Automobilzulieferer im Schlussquartal 2009 unter dem Strich ein Verlust von 154 Mio EUR, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von Minus knapp 1,5 Mrd EUR war dies aber ein hervorragendes Ergebnis. Die von Dow Jones Newswires befragten Analysten hatten im Schnitt mit einem Quartalsverlust von 120 Mio EUR gerechnet.
Nach den tiefroten Zahlen der ersten neun Monaten beenden die Niedersachsen das vergangene Krisenjahr mit einem neuen Rekordverlust von 1,65 Mrd EUR. Grund dafür war auch die massive Aufräumaktion in der Bilanz: Conti hatte 876 Mio EUR auf den Firmenwert der im Herbst 2007 erworbenen Siemens VDO abgeschrieben. Am Umsatz des vierten Quartals lässt sich die leichte Erholung der Nachfrage der Automobilkonzerne nach Elektronikbauteilen, Fahrzeugkomponenten und Reifen ablesen. Der Erlös stieg von Oktober bis Dezember um rund 600 Mio EUR auf 5,7 Mrd EUR. Auch wenn das Geschäft im Vorjahreszeitraum durch die Wirtschaftskrise massiv eingebrochen war, konnte Conti mit dem Plus positiv überraschen: Die befragten Analysten hatten im Schnitt nur mit 5,4 Mrd EUR Einnahmen gerechnet.
Operativ blieb Conti im Schlussquartal in den schwarzen Zahlen. Die Hannoveraner erzielten vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf den Firmenwert der einstigen Siemens VDO einen Gewinn von 504 Mio EUR. Im Vorjahreszeitraum stand hier ein Minus von 1,29 Mrd EUR. Auch beim Schuldenabbau kamen die Hannoveraner voran. Conti stand Ende des Jahres 2009 mit knapp 8,9 Mrd EUR bei den Geldgebern in der Kreide. Der Großteil davon stammt noch aus dem milliardenschweren Kauf der einstigen Siemens VDO im Herbst 2007.
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Posted on 22 February 2010
Erwartungsgemäß waren die Zahlen der Commerzbank mal wieder eher als katastrophal zu bezeichnen. Anleger reagieren geschockt und schicken die Aktie nachbörslich in den Keller. Unterm Strich ist im vierten Quartal ein Verlust im operativen Geschäft von 1,6 Milliarden Euro entstanden. Analysten hatten lediglich mit 1,2 bis 1,5 Milliarden gerechnet. Die Bank begründet das überraschend schlechte Abschneiden mit den hohen Abschreibungen im Handelsgeschäft. Wir hatten ja bereits darauf hingewiesen das der Abschreibungsbedarf bei Deutschlands zweitgrößter Bank weiterhin enorm sein dürfte.
Damit hat die Commerzbank nach der Übernahme der angeschlagenen Dresdner Bank die Krise noch immer nicht überwunden. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Jahresverlust von 3,7 bis vier Milliarden Euro unter dem Strich. Der vom Staat gestützte Dax-Konzern hatte Anfang November angesichts von Kreditausfällen selbst einen Milliardenverlust für 2009 vorhergesagt. Schon in den ersten neun Monaten hatte sich der Verlust vor allem wegen der Integration der Ende August 2008 gekauften Dresdner Bank auf knapp 2,7 Milliarden Euro summiert. Weiterhin raten wir unseren Lesern die Commerzbank Aktie somit eher zu meiden.
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Posted on 22 February 2010
Die Industrieholding AURELIUS AG München, hat mit dem staatlichen französischen Konzern SNPE Group, Paris, die vollständige Übernahme der ISOCHEM Gruppe vereinbart.ISOCHEM ist ein führender Anbieter von Feinchemikalien sowie von Phosgenund Phosgen-Derivaten für Kunden aus den Bereichen Pharma, Kosmetik,Agrochemie sowie Intermediäre. Das Unternehmen hat zuletzt mit 530Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 113 Millionen Euro erwirtschaftet.ISOCHEM produziert an vier französischen Standorten sowie in Kazincbarcikain Ungarn und ist mit Niederlassungen in den USA, Großbritannien undDeutschland vertreten.
Mit AURELIUS haben wir einen starken und anerkannten Partner für dieerfolgreiche Zukunft von ISOCHEM gefunden´, sagt Antoine Gendry, CEO von SNPE. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Der Kaufder ISOCHEM steht noch unter der Bedingung der Zustimmung durch diefranzösische Regierung und der zuständigen Kartellbehörden. Mit einerÜbernahme erhöht AURELIUS die Zahl seiner Beteiligungsunternehmen wiederauf 15 und investiert erstmals in ein Chemieunternehmen.
AURELIUS wird sein neues Beteiligungsunternehmen insbesondere bei der Wahrnehmung erheblicher Wachstumschancen unterstützen, so beim Eintritt inneue Märkte und der Entwicklung neuer Produkte, Technologien undkundenspezifischer Lösungen. Außerdem zählen die Intensivierung desinternationalen Vertriebs vor allem in den USA und in Osteuropa sowie dieVerbesserung der operativen Prozesse zu den Unterstützungsleistungen von AURELIUS.
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