Archive | Marktbericht

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Wunschanalyse Echelon Corp.

Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de). Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse der Echelon Corp. gewünscht.

Echelon Corp. laut Sharewise.com:

Prognostiziertes Kursziel kaufen halten verkaufen
10 Mitglieder Ø 11,05 € 10 - 0
0 Analysten Ø kein 0 0 0

Echelon Corp. (WKN 916 398, ISIN US27874N1054, Marktkapitalisierung: ca. 376,25 Mio. US$, ca. 270 Mio. Euro)


Firmenlogo Echelon Corp.

1.) Fundamentale Analyse

Echelon bei Wikipedia – ein Spionagenetzwerk!?

Sucht man bei Wikipedia nach Echelon, so findet man dort einen Artikel über ein Spionagenetzwerk, an dem die Staaten USA, Vereinigtes Königreich (UK), Kanada, Australien  und Neuseeland beteiligt sind. Dies ist natürlich richtig, hat aber nichts mit der Firma Echelon Corp. zu tun, die im zukunftsträchtigen Smart Grid Markt tätig ist. Was aber bedeutet nun Smart Grid genau und was genau macht die Firma Echelon Corp.?

Smart Grid – was ist das?

Wörtlich übersetzt bedeutet Smart Grid soviel wie “intelligente Netzwerke”, womit intelligente Stromnetze gemeint sind. Doch was soll das genau sein und wofür braucht man sowas? Nun, ganz einfach! Bisher haben wir – nahezu überall auf der Welt – sehr zentralisierte Stromnetze. Sprich wir haben Stromkraftwerke (im Zentrum), die meistens von großen Energieerzeugungsunternehmen (in Deutschland z.B. E.ON oder RWE) betrieben werden. Hintergrund dieser Struktur ist, dass Stromkraftwerke bisher meist Atomkraftwerke oder Kohlekraftwerke sind, die nicht von Menschen wie Ihnen oder mir betrieben werden können. Read the full story

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Dax Kursziel 6000 und jetzt?

Heute dürften die Indizes in Europa mit weiteren Aufschlägen auf die gestrigen US Vorgaben reagieren. Nach einer anfänglichen Seitwärtsbewegung entschieden sich der Dow und Co. dann doch noch bis zum Handelsschluss deutlich ins Plus zu drehen. dabei waren die Tagesgewinne bei Dow Nasdaq und S&P mit jeweils 0, 40 Prozent nicht besonders üppig. Aber…der S&P 500 befindet sich somit wieder an der alles entscheidenden Marke von 1.150 Punkten und konnte gestern sogar darüber schließen. Das ist ein weiteres bullishes Zeichen. Die Futures heute deuten ebenfalls weiter steigende Kurse an. Sollte also ein Ausbruch nach oben gelingen können wäre der Weg erst einmal wieder frei für neue Höchststände und eine kleine Rally. Wie weit diese dann führen kann ist derzeit noch nicht abzusehen. Sicher ist nur, dass damit dann sämtliche Weltuntergangsszenarien die noch im Januar/Februar die Runde gemacht haben erst einmal nicht eingetroffen sind.

Dennoch, wir befinden uns sowohl im Nasdaq als auch im Dax und dem S&P 500 im Bereich der letzten Höchststände. Hier muss sich nun entscheiden wie es weiter geht. Geht man von einem länger anhaltendem Seitwärtstrend aus müssten die Indizes nun eigentlich wieder nach unten drehen. Freitag nächste Woche ist mal wieder großer Verfallstag für Futures und Optionen oder auch der Tag der liebevoll Hexensabbat genannt wird. Bis dahin kann also die aktuelle Bewegung durchaus noch gehen, wenn ich auch im Vorfeld dieses Tages noch mit ein paar Turbulenzen in einzelnen Aktien rechne. Spannend dürfte nun auch der Handel mit Derivaten werden. Die Spekulation im Euro scheint sich allmählich wieder aufzulösen. Gerade hier könnte also nochmal ordentlich Bewegung reinkommen bis zum nächsten Freitag.

Die mögliche Pleite Griechenlands hat nur kurz belastet. Die Börsen gehen schnell wieder zur Normalität über. Dies ist zwar erfreulich aus Sicht eines Anlegers oder Traders aber auch gefährlich für das weltwirtschaftliche System. Was ich damit sagen will, ist das man bei aller Euphorie in solchen Zeiten in denen wir leben immer auch eine Exitstrategie haben sollte wenn die Stimmung mal wieder kippt. Ich persönlich glaube nicht an solche Szenarien oder gar ein Double Dip, aber Staatspleiten oder ähnlich schlechte Nachrichten werden in den kommenden Monaten oder Jahren wohl die Wegbegleiter eines jeden Börsianers bleiben. Dessen sollte man sich immer bewusst sein und sein Money Managemment darauf abstimmen. Achten Sie also weiterhin auf Ihre Stopps!

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China – schnell wachsen auf Pump!

Das hatten wir doch alles schon ein- zweimal..Die heutigen Meldungen über die Wachstumsaussichten Chinas in den kommenden Monaten muss aufmerksame Anleger aufhorchen lassen. Die Volksrepublik plant auch weiter hohe Wachstumsraten von 8 Prozent zu erzielen. Leider gibt es bei der jüngsten Wachstumseuphorie einen klitzekleinen Haken. Wie bereits andere Nationen vor den Chinesen soll der überwiegende Teil dieses wundersamen Wachstums auf Pump finanziert werden. Das Haushaltsdefizit soll wegen bedeutend geringerer Einnahmen auf 1,05 Billionen Yuan, umgerechnet 100 Mrd. Euro, ansteigen. Das ist der höchste Stand seit Gründung der Volksrepublik vor 60 Jahren.

Das Defizit liegt bei 2,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und damit aber unter der kritischen Schwelle von drei Prozent. Nach der Ankurbelung der Wirtschaft im vergangenen Jahr durch massive Finanzspritzen sollen die Staatsausgaben in diesem Jahr mit 11,4 Prozent nur noch etwa halb so stark wie 2009 steigen. Das Ziel der Chinesen bleibt schnelles uns beständiges Wachstum . Dies soll auch weiterhin durch eine entsprechend lockere Fiskalpolitik erreicht werden. Geld bleibt billig!

Dennoch gab es durchaus auch kritische aussagen aus den eigenen reihen der Chinesen. Dem starken Anstieg der Immobilienpreise und Spekulationen auf dem Wohnungsmarkt soll Einhalt geboten werden, was angesichts der Politik des billigen Geldes vielleicht schwer werden könnte..Wen Jiabao warnte auch vor “beträchtlichen Überkapazitäten in einigen Industrien” und “wachsenden latenten Risiken im Bankwesen und in den öffentlichen Finanzen”. Auch wenn sich die Weltkonjunktur verbessere, gebe es weiter “viele destabilisierende Faktoren und Ungewissheiten in unserem externen Umfeld”, damit sind wohl wir gemeint :-)

China bleibt ein interessanter Markt für Anleger und dies kann auch noch länger so bleiben, Dennoch mehren sich die Zeichen einer Überhitzung, bzw. entsprechenden Überschuldung und auch hier ist jederzeit ein mehr oder minder heftiger Rückschlag an den Aktienmärkten denkbar. Natürlich dürfte dies dann auch deutliche Auswirkungen auf alle anderen Börsenplätze, speziell in Asien haben. Noch ist es nicht soweit und die China-Story geht weiter. Momentan sind wohl auch alle froh darüber das es überhaupt noch einen Wachstumsmotor auf dieser Welt gibt. Es werden aber auch wieder andere Zeiten kommen in denen die Chinesen dann zum Belastungsfaktor werden, und das in vielerlei Hinsicht…

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Zeit für Abstauber und Langfristinvestoren!

Verrückte Welt! Noch vor zwei Wochen war die Börsenwelt nicht nur in Ordnung sondern eine wahre Freude für Anleger die sich rechtzeitig in die Märkte getraut hatten. Die Korrektur war überfällig und nun ist sie da, und wie immer wenn es mal eine Zeit lang zu gut gelaufen ist kommt im direkten Anschluss eine Übertreibung nach unten zu Stande. Die aktuellen Kursniveaus sind jetzt für langfristig orientierte Anleger bereits wieder sehr interessant. Dennoch sollte man weiter vorsichtig sein und nur sehr behutsam investieren, bzw. ggf. die eingegangenen Positionen auch wieder mit leichtem Verlust auflösen wenn der Markt weiter fällt.

Wie bereits letzte Woche berichtet sind die meisten unserer Positionen wieder ausgestoppt worden, oder wurden verkauft. Ich nehme das zum Anlass mal wieder etwas Urlaub zu machen und schau mir das ganze treiben erst einmal an. Abstauberlimits sind im Markt platziert. Natürlich werde trotz meines Urlaubes gelegentlich schreiben und Sie auf dem laufenden halten. Heute sind wir bereits wieder bei Continental zum Zuge gekommen, und so wie ich das sehe wird auch die Porsche Aktie bereits heute wieder den Weg in unser Langfristdepot finden. Wir gehen immer noch von einer baldigen Stabilisierung der Börsen auf dem jetzigen Niveau aus…

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Wunschanalyse Shanda Games Ltd.

Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de) und Rainer Hahn von EMFIS.com. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse der Shanda Games Ltd. gewünscht.

Shanda Games Ltd. laut Sharewise.com:

Prognostiziertes Kursziel kaufen halten verkaufen
1 Mitglied Ø 9,00 € 1 - 0
0 Analysten Ø kein 0 0 0

Shanda Games Ltd. (WKN A0Y A15, ISIN US81941U1051, Marktkapitalisierung: ca. 750,00 Mio. US$, ca. 540,00 Mio. Euro)


Firmenlogo Shanda Games Ltd.

PROFIL

Shanda Games Ltd. zählt zu den Top3 der chinesischen Online Spiele Anbieter. Das Unternehmen produziert eigene Online Spiele und vertreibt diese im Internet. Jüngst expandierte Shanda Games auch im Ausland. Mit der Übernahme der Mochi Media stieg Shanda Games nun auch im US-Markt ein. Shanda Games ist die börsennotierte Tochtergesellschaft der Shanda Interactive Entertainment und ging 2009 an die NASDAQ. Dabei war Shanda Games im vergangenen Jahr mit einem Emissionsvolumen von über 1 Mrd. US$ der größte Börsengang an der US-amerikanischen Technologiebörse. Read the full story

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Zwei mögliche Szenarien…

Die letzte Woche war interessant! Wir hatten ja bereits über unsere ersten Käufe berichtet, da wir immer noch davon ausgehen das die Börsen jetzt nicht wieder zusammenbrechen werden. US Präsident Obama hat mit seinen Plänen ordentlich für Verunsicherung gesorgt, und damit zumindest erreicht das die internationalen Kapitalmärkte mal wieder etwas Dampf abgelassen haben. Diesen Umstand finden wir eigentlich erst einmal nicht unbedingt negativ. Anleger die die erste Rally verpasst haben, und auch die die rechtzeitig wieder ausgestiegen sind bekommen nun noch einmal die Chance sich neu aufzustellen und dann an der nächsten Bewegung nach oben teilhaben zu können.

Die Obama Administration wird die Pläne zur Gesundheitsreform und die Regulierung des Bankenwesens so wohl nicht mehr umsetzen können und hat sich wie man in der vergangenen Woche in der Rede Obamas zur Lage der Nation auch schon sehen konnte, bereits neue ziele gesteckt. Der Abbau der Arbeitslosigkeit die in den USA inzwischen rund 10 Prozent der Bevölkerung betrifft ist nun das neue Ziel, natürlich auch weil es deutlich populärer ist. Dem US-Präsidenten hat die ganze Diskussion nicht unbedingt gut getan und den Börsen auch nicht. Solle aber demnächst klar werden das diese Pläne zunächst gescheitert sind könnte dies der Auslöser für den nächsten Aufwärtsschub sein. Es kann also durchaus lukrativ sein die jetzige Panik zu kaufen..Soweit zu Szenario Nummer Eins.

Aber auch die zweite Variante der kommenden Börsenwochen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten! Momentan reagieren wieder alle Investoren wie unter Schock. Der US-Leitindex Dow Jones rutschte schon während Obamas Pressekonferenz um mehr als 200 Punkte ins Minus. Die Clique der Banker reagierte entsetzt. “Vorschläge zur Aufspaltung oder Einschränkung der Aktivität von Banken gehen in die falsche Richtung”, so äußerte sich Deutsche-Bank-Chef Ackermann. Ob Obama für seine Reformvorschläge die Mehrheit des Kongresses gewinnen kann, bleibt abzuwarten. Besser sind jetzt Investments, die sich ungeachtet jeder Stimmungslage prima entwickeln.

Wenn die Pläne zur Reform des Bankenwesens tatsächlich umgesetzt werden, müssen Banken in großem Stil Aktien verkaufen. Banken investieren überwiegend in Blue Chips, somit geht es nicht nur den Banken, sondern auch den DAX-Werten, Dow Jones Aktien, ja allen weltweiten Blue Chips an den Kragen. Somit werden DAX-Anleger ein weiteres Mal herbe Verluste einstecken müssen. Natürlich werden dann auch die Kurse von Nebenwerten kurzzeitig nachgeben. Da Banken, große Fonds etc. aber kaum in Nebenwerte investiert sind, können sich diese weitestgehend unabhängig von politischen Entscheidungen entwickeln und hervorragende Renditen in jeder Börsenlage erwirtschaften.

Gegenüber allen anderen Anlageklassen erlebten Nebenwerte im Durchschnitt die wenigsten Verlustjahre. Nämlich nur 23%. Sogar die Häuserpreise in Deutschland sind öfter gefallen. Nebenwerte – selbst internationale Nebenwerte – sind in manchen Börsenphasen interessanter als: Welt-Aktien, Welt-”Value”-Aktien, als der DAX, als US-Anleihen, als Geldmarkt-Zinsen und sicherer als der Goldpreis. Wenn also die Börsen weiter nachgeben sollten wovon wir immer noch nicht ausgehen, dann kann zur richtigen Zeit ein Investment in ausgesuchte Nebenwerte deutlich attraktiver sein als in Blue Chips. Sollte die Reform also kommen muss man wohl etwas umdenken…

Noch sind wir optimistisch, dass es sich momentan nur um den fast schon üblichen Januar-Rücksetzer handelt, den wir bereits in unserer Jahresprognose 2010 beschrieben haben. Die Schwäche am Freitag, nach so guten Daten zum US BIP, hat aber auch uns etwas überrascht. In den einzelnen Aktienpositionen die wir halten ist noch nicht viel passiert, und so werden wir einen Test der 10.000 Punkte Marke im Dow Jones abwarten bevor wir unsere Strategie der neuen Situation anpassen. In der kommenden Woche werden unter anderem auch die neuen Zahlen zum US Arbeitsmarkt veröffentlicht, erwartet wird eine leichte Besserung um 5.000 Jobs. Die letzten Daten deuten darauf hin das dies etwas zu optimistisch sein könnte…. Wie auch immer diese Woche laufen wird, jedem Falle sollten Sie vorsichtig und vor allem flexibel bleiben…

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Neues aus China, Solarworld, Q-Cells in Co. weiter runter

China wächst weiterhin ransant! Auch wenn die Volksrepublik China weiterhin als der Wachstumsmotor dieser Welt angesehen wird sind die neusten Zahlen und Nachrichten aus dem großen kommunistischen Land eher etwas beängstigend.  Allen voran ist wohl der Umstand das nun China Exportweltmeister ist und nicht mehr Deutschland aus unserer Sicht besonders traurig. immerhin war dies ein Titel den wir Jahrzehnte inne hatten. Zu unserer Entschuldigung, und zur Richtigstellung dieser Statistik, gibte es aber zu sagen das China zwar mehr Waren exportiert als Deutschland, diese Statistik aber nicht viel wert ist. In erster Linie exportiert China deutlich minderwertigere Waren und pro Kopf betrachtet liegt Deutschland immer noch ganz weit vorne. Das aber nur ganz kurz am Rande…

Heute verkündete die Volksrepublik China das im vergangenen Quartal ein Wirtschaftswachstum von annualisiert 10,7 Prozent erreicht werden konnte, und dies somit der beste Wert seit dem Jahr 2007 ist. Das Land habe sich von der Finanz- und Wirtschaftskrise erholt ließ die Regierung verlauten. China liegt damit über den Erwartungen der meisten Experten. Auf das gesamte Jahr gesehen wuchs die Wirtschaft um 8,7 Prozent. Soweit alles schön und gut, doch dieses weiterhin rasante Wachstum könnte bald auch deutlich negative Folgen für die Inflation des Landes haben. Experten warnen bereits vor einer Überhitzung der chinesischen Konjunktur. Die Machthaber senden daher deutliche Signale für eine baldige Politikwende.

Am Mittwoch schlugen Kapitalmärkte weltweit Kapriolen, nachdem bekannt geworden war, dass der Bankenregulierer große Institute des Landes angewiesen hat, für den Rest des Monats keine Kredite mehr auszureichen. ES wächst die Sorge, die Geldflut nähre neue Blasen am Aktien- und Immobilienmarkt. Laut der chinesischen Zeitung China Securities Journal haben die Banken in diesem Monat bisher bereits wieder mehr als 1000 Mrd. Yuan an Darlehen ausgereicht. Die chinesische regierung hat also nun damit begonnen auf die Bremse zu treten, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu vermeiden. Sollte dies der regierung nicht gelingen so hätten wir auch in China bald eine ähnliche Situation wie in den USA oder Japan wo dieser Zustand bereits zwei Jahrzehte anhält. In erster Linie würde dies dann wiedermal den Immobilienmarkt treffen, und natürlich auch die Industrie.

Es bleibt also ein Balanceakt! Die jetzt eingeleitete Rückführung der Kredite ist aus Sicht des Bankhauses nicht ohne Risiko. Tritt die chinesische Politik zu sehr auf die Bremse, bestehe mittelfristig das Risiko einer zu starken konjunkturellen Verlangsamung und damit einer ´harten Landung´. Greift sie zu vorsichtig ein, könnte eine Blase am Immobilienmarkt entstehen. Die staatlichen Maßnahmen zur Konjunkturverlangsamung dürften sich frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2010 spürbar auf das chinesische Wachstum niederschlagen und das wiederum entspräche auch unserem prognostizierten Szenario in der Investors Inside Jahresprognose 2010..Achten Sie also weiterhin auf die Fiskalpolitik in China!

Noch ganz kurz zum Markt…die US Indizes konnten sich zwar gestern gegen Handelsende wieder von Ihren Tiefstständen erholen, man sollte aber weiterhin Vorsicht walten lassen. Die politische Situation in den USA ist angespannt und der Dow Jones konnte  nur knapp die entscheidende Marke von 10600 Punkten wieder verteidigen. Es bleibt also abzuwarten, ob die heutige positive Eröffnung über den Tag hinweg gehalten werden kann. Besonders der heutigen Erholung der Solarwerte trauen wir nicht, da dieser Sektor gestern in den USA wiedermal tief im Rot notiert hat…vielleicht ist es sinnvoll sich hier noch etwas weiter unten mit Abstauberlimits zu positionieren! ;-)

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

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Warten auf den US-Arbeitsmarktbericht

Auch heute dürften die Kurse in Europa wieder steigen. Der Dow-Jones-Index tendierte gestern 0,3 Prozent höher auf 10 606 Zählern und schloss auf einem frischen 15-Monats-Hoch. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,4 Prozent zu auf 1141 Punkte – ebenfalls der höchste Schlussstand seit 15 Monaten. Der Technologie-Index Nasdaq büßte dagegen 0,1 Prozent auf 2300 Zähler ein.Die Aktienmärkte in Fernost haben heute ordentliche Kursgewinne verzeichnet. Der Nikkei klettert wieder auf ein 15-Monats-Hoch. Vor allem Chipwerte waren gefragt. Der niedrige Yen sorgt für Nachfrage bei Exporttiteln. Händlern zufolge wurde der Kursanstieg allerdings von Gewinnmitnahmen vor dem im Tagesverlauf anstehenden US-Arbeitsmarktbericht begrenzt.

Schwächer zeigt sich der chinesische Aktienmarkt am Freitag im Handelsverlauf. Der Shanghai-Composite verliert gegen 6.10 Uhr MEZ, knapp zwei Stunden vor Handelsende, 1% auf 3.161 Punkte. In Hongkong verliert der HSI 0,2% auf 22.233 Zähler. Händler sprechen von diversen stimmungseintrübenden Faktoren in Schanghai wie deutlich gesunkenen Preisen für Metalle, die für nachgebende Notierungen bei Aktien aus dem Metallsektor sorgen.

Der Rohölpreis ist im asiatischen Handel etwas gefallen. Ein Barrel der US-Sorte WTI für die Auslieferung im Februar kostet zur Stunde 82,26 US-Dollar. Das sind 40 Cent weniger als gestern Abend. Auch der Goldpreis tendiert am Morgen schwächer. Der Preis für eine Feinunze liegt zur Stunde bei 1.132 US-Dollar. Der UDS/Euro-Wechselkurs liegt bei 1,4803 CHF. Bis zum Mittag rechnen wir also in jedem Falle mit freundlichen Börsen in Europa. Wie die Woche zu Ende gehen wird werden wohl nur die Arbeitsmarktdaten aus den USA zeigen, die um 14:30 Uhr veröffentlicht werden. Wir rechnen aber nicht mit wirklich schlechten Nachrichten…

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Volkswagen – Gewinner in der Krise

Der Autobauer Volkswagen hat auf den Hauptmärkten Deutschland und USA im Jahr 2009 die Konkurrenz weit abgehängt. In Deutschland verbuchte VW bei den verkauften Autos einen Zuwachs von 31 Prozent. In den USA fiel der Absatzverlust von 4,3 Prozent deutlich schwächer aus als bei der Konkurrenz. Insgesamt verkaufte VW in Deutschland 805‘000 Autos und kam damit auf einen Marktanteil von knapp über 21 Prozent, vor Opel mit 8,9 und Ford mit 7,6 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Deutschland mitteilte.

In den USA musste VW zwar einen Absatzverlust von 4,3 Prozent auf 213‘000 Autos hinnehmen. Aber der Gesamtmarkt brach um 21 Prozent auf 10,4 Millionen Stück deutlich schlimmer ein. VW hatte bereits Ende vergangenen Jahres mitten in der schwersten Krise der Autoindustrie ein Rekordjahr in Aussicht gestellt. Der damalige Konzernvertriebschef Detlef Wittig kündigte damals ein leichtes Auslieferungsplus für das Gesamtjahr an. Im bisher besten Jahr 2008 setzte der Konzern 6,27 Millionen Autos ab.

Der US-Automarkt fiel 2009 auf den schwächsten Wert seit 1982. Die grossen deutschen Anbieter VW, Daimler und BMW mussten ebenfalls Absatzrückgänge verkraften, aber weniger stark als der Gesamtmarkt. Von den drei US-Autogiganten General Motors, Ford und Chrysler meldete nur Ford überdurchschnittliche Zahlen. Die Aussichten für 2010 sind verhalten. Gewinner des Jahres waren Hersteller kleiner und sparsamer Autos wie Hyundai (plus 8 Prozent) und Kia (plus 10 Prozent). Der Absatz von Spritschluckern wie den grossen Pickups fiel überdurchschnittlich.

VW, Opel und Ford sind in Deutschland die grossen Gewinner des Autojahres 2009. Alle drei legten mit Hilfe der Abwrackprämie über 30 Prozent beim Absatz zu, während der Gesamtmarkt nur um 23 Prozent wuchs. Grösster Importeur war Renault (mit Dacia) mit 226‘000 Stück oder 5,9 Prozent Marktanteil. Renault schaffte sogar ein Absatzplus von 53 Prozent. Auch Fiat (plus 86 Prozent), Nissan (plus 45) und Toyota (plus 43) legten kräftig zu. Der Autoabsatz in Deutschland erreichte 2009 mit 3,8 Millionen Stück ein 17-Jahres-Hoch. Tagesschau

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6000 Punkte im Dax, und nun?

Der Dax steuert auf die glatte Marke von 6000 Punkten zu und wohl die wenigsten hätten dies am Anfang dieses Jahres für möglich gehalten. Wir rechnen damit das diese Marke heute oder in den Tagen nach Weihnachten auf jeden Fall getestet, wenn nicht sogar überwunden wird. An den New Yorker Börsen beendeten die Indizes den Handel am Dienstag in der Pluszone. Der Leitindex Dow Jones gewann ein halbes Prozent auf 10.465 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index machte 0,4 Prozent auf 1.118 Punkte gut und markierte damit ein neues Jahreshoch. An der Technologiebörse Nasdaq schob sich der Composite-Index um 0,7 Prozent auf 2.253 Zähler nach oben, ebenfalls auf einen neuen Höchststand.

Die asiatischen Börsen befinden sich allesamt im positiven Terrain und so rechnen wir auch für den europäischen Handel heute mit weiter steigenden Notierungen. Ebenfalls im Plus befinden sich die US Futures und dürften damit ebenfalls die weiteren Kurssteigerungen unterstützen. Ab der Marke von 1.120 Punkten im S&P 500 dürfte es dann auch für die Shorties richtig eng werden. Dennoch bleibt die Frage wie weit diese Kurssteigerungen noch gehen können. Wir hatten im Juni schon das Maximalziel für den S&P 500 bei 1140 Punkten ausgemacht…

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