Archive | Marktbericht

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Steht der US-Immobillienmarkt unmittelbar vor der Wende?

Am 25.08.2010 hat Jochen Steffens, in seinem Steffens Daily wieder einmal einige Ausführungen zum US Immobilienmarkt veröffentlicht, die ich absolut teile, und aus diesem Grund auch hier in Auszügen mit der freundlichen Genehmigung von www.stockstreet.de veröffentlichen möchte. Wie Herr Steffens gehe auch ich beim US-Immobilienmarkt, entgegen der Mainstreammeinung davon aus, dass wir spätestens zum Jahresende eine Stabilsierung erkennen werden…

“Gestern, gegen 16:00 Uhr, wurde gemeldet, dass die Zahl der Verkäufe bestehender Häuser in den USA im Juli auf 3,83 Mio. gefallen ist. Analysten hatten im Vorfeld mit Werten zwischen 4,6 bis 4,75 Mio. gerechnet. Im Monat zuvor waren 5,26 Mio. Häuser verkauft worden. Damit wurde der Vormonatswert von 5,37 Mio. deutlich nach unten revidiert. Der Markt reagierte mit deutlichen Kursverlusten auf diese Nachrichten.

Heute kam die Nachricht, dass die Zahl der Verkäufe neuer Häuser in den USA im Juli um 12,4 % auf 276.000 zurückgegangen ist. Analysten hatten mit deutlich mehr, nämlich 300.000 bis 330.000 Hausverkäufen gerechnet. Im Monat zuvor waren 315.000 Hausverkäufe registriert worden. Damit wurde die zuvor veröffentlichte Zahl ebenfalls von 330.000 nach unten revidiert. Doch heute reagierten die Märkte kaum, warum?

Nach den Veröffentlichungen der Daten zu den US-Häuserverkäufen von gestern lesen Sie nun natürlich heute überall in den Medien die verschiedensten Horrorszenarien. Der US-Immobilienmarkt soll Auslöser für den nächsten Crash sein, die Häuserpreise sollen noch bis weit in das Jahr 2011 weiter und weiter fallen, etc. Übersehen wird dabei, dass die Hypothekenzinsen in den USA immer weiter und weiter auf ein historisches Tief nach dem andern fallen, und das führt dazu, dass die Hypothekenanträge steigen:

Interessant ist, dass nach Angaben der Mortgage Bankers Association of America (MBA) der Index zu den Hypothekenanträgen in der letzten Woche um saisonbereinigt 4,9 Prozent angestiegen ist. Dabei sind die Neuanträge zum Kauf von Häusern um 0,6 Prozent und das Volumen zur Refinanzierung von bestehenden Hypotheken um 5,7 Prozent auf den höchsten Stand seit Mai 2010 angestiegen.

Auch die Hauspreise in den USA scheinen sich zu stabilisieren. Nach der NHFA, einer Nachfolgebehörde der beiden fusionierten Behörden Office of Federal Housing Enterprise Oversight (OFHEO) und Federal Housing Finance Board (FHFB), die als Aufsichtsbehörde der beiden Hypothekengiganten Freddie Mac und Fannie Mae fungieren, liegen die Hauspreise im zweiten Quartal in den USA saisonbereinigte um 0,9 % höher als im ersten Quartal. Das war der erste Anstieg nach elf Quartalen in Folge.

Interessant ist auch, dass John Paulson, Hedgefonds-Manager und Gründer, sowie Präsident der Paulson und Co. Investmentgesellschaft, Gerüchten zufolge jetzt anfängt, in den US Immobilienmarkt zu investieren! John Paulson wurde dadurch berühmt(oder eher berüchtigt), dass er rechtzeitig vor der Subprime-Krise gegen den US-Immobilienmarkt wettete und damit 3,7 Milliarden Dollar verdiente. Wenn Paulson auf die Gegenseite wechselt und bullish für US-Immobilien wird, wird er dafür gewichtige Gründe haben.

Um an den Börsen wirklich erfolgreich zu sein, müssen Sie natürlich die Flöhe husten hören. Das heißt, Sie müssen aus der Datenlage schon sehr frühzeitig erkennen, ob eine Stabilisierung möglich ist. Dafür dürfen Sie natürlich nicht auf die Medien hören, die zumeist erst sehr viel später, und zwar erst dann wenn die Datenlage eindeutig ist, über diese Stabilisierung berichten. Aufgrund der oben genannten Datenlage und einiger anderer wirtschaftlicher Faktoren, vermute ich, dass wir auch im US-Immobilienmarkt kurz vor einer nachhaltigeren Stabilisierung stehen. Ich weiß, dass ich mit dieser Ansicht ziemlich alleine da stehe, abgesehen von Johne Paualson ( und Investors Inside natürlich ;-) ) vielleicht. Aber das ist schließlich nicht das erste Mal.

Wirklich sicher kann man sich allerdings erst sein, wenn sich die Datenlage tatsächlich deutlich und nachaltig verbessert hat. Bis dahin bleibt alles Spekulation, aber darum heißen wir ja auch Spekulanten.

Sollten sich diese beiden sicherlich gewagten Thesen, eine Stabilisierung des US-Arbeitsmarktes und eine Stabilisierung des US-Immobilienmarkts als richtig herausstellen, wird es an den Börsen zu einer Rally kommen. Sollte sich diese Stabilisierung noch verzögern, werden wir eher weiter seitwärts laufen. Allerdings müssen wir zuvor noch den kritischen September abwarten. Die hier vorgestellten Überlegungen werden wahrscheinlich erst im November (US-Arbeitsmarkt) und Dezember/Januar (US-Immobilienmarkt) relevant.”

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Nutzen Sie unseren Realtime Börsen-Kalender..

Was nützt die beste Strategie, wenn die Konjunkturdaten einfach nur schlecht sind. Wie bereits vor ein paar Tagen geschrieben ist es nach meiner Auffassung nicht an der Zeit jetzt in Aktien investiert zu sein. Die Indizes sind angeschlagen und auch von konjunktureller Seite kommen immer weitere schlechte Nachrichten aus den USA. Während die Wirtschaft also hier in Deutschland wieder wie in den guten alten Zeiten zu funktionieren scheint, deutet sich in den USA ein Rückfall in wieder weitaus schlechtere Zeiten an. Dies ist dann wohl auch der feine Unterschied zwischen einer exportstarken Nation und einer die überwiegend durch den Konsum seiner Mitbürger getragen wird.

Dabei ist es nicht einmal unbedingt der US Arbeitsmarkt der auf die Stimmung drückt, denn die jeweils aktuellen Statistiken zur Beschäftigungsquote sind ja eher als nachlaufender Indikator zu sehen. Erst wenn die Unternehmen wieder auf gesunden Füßen stehen können auch wieder verstärkt Menschen in den Unternehmen beschäftigt werden. Viel mehr ist es die allgemeine Stimmung in der US Wirtschaft die inzwischen wieder stark nachgelassen hat. Firmenchefs betrachten die Zukunft Ihrer Unternehmen wieder deutlich pessimistischer, und das obwohl 77% aller im S&P 500 gelisteten Unternehmen deutlich bessere Zahlen zum abgelaufenen Quartal präsentieren konnten als erhofft.

Der Häusermarkt ist ebenfalls weiterhin das große Sorgenkind der Amerikaner. Auch heute werden gegen 16:00 Uhr wieder Daten vom Immobilienmarkt erwartet und es dürfte wohl einige Marktteilnehmer geben, die sich gerade fragen ob diese den Markt nun vollständig zum Absturz bringen können. Es werden 330.000 Verkäufe neuer Häuser erwartet, ich bin gespannt ob diese Prognose anhand der schlechten Zahlen, die wir erst kürzlich gesehen haben, gehalten werden kann. Ein Tipp der Redaktion:

Schauen Sie in unseren Realtime-Börsenkalender der Ihnen die tatsächlichen Ergebnisse schnell und zuverlässig liefert um dann ggf. schnell reagieren zu können. In diesen Zeiten wird es immer wichtiger rechtzeitig auf gewisse Ereignisse reagieren zu können. Nach der Veröffentlichung des katastrophalen Philly Fed Index in der vergangenen Börsenwoche haben wir umgehend mit dem Verkauf unserer Depotpositionen begonnen. Im Nachhinein betrachtet war das sicherlich nicht die schlechteste Entscheidung…

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Der DAX rutscht abwärts

Der Markt sah gestern schon wirklich schlecht aus, heute dürften alle wichtigen Marken unterschritten werden. Ob dies nun zum totalen Ausverkauf führen wird darf aber bezweifelt werden. Ich denke mal es wird eher ein “geordneter Rückzug”. Diese nun beginnende Phase der Schwäche könnte aber einige Wochen anhalten, nicht zuletzt aus saisonalen Gesichtspunkten befinden wir uns nun langsam in der traditionell schwächsten Börsenphase des Jahres, die sich bis Ende September oder gar Mitte Oktober hinziehen kann. Mit einem starken Ausbruch nach oben rechne ich in dieser Zeit nicht mehr. Viel mehr dürfte der Seitwärtstrend nun auf etwas niedrigerem Niveau fortgesetzt werden. Das Beste was man jetzt machen kann dürfte wohl Urlaub sein, und abwarten wie sich die Lage weiterhin entwickelt. Es gibt durchaus Phasen an den Weltbörsen in denen auch ich es langweilig oder ermüdend finde vor den Monitoren zu sitzen, wenn auch nur selten ;-)

Die ausgegebenen Ziele von gestern dürften weiter Gültigkeit haben. Zunächst dürfte der deutsche Leitindex die 5.900 bis 5.850 Punkte im Visier haben, später dann eventuell erneut die 5.700 Punkte Marke. Beim S&P 500 wurde nach meinen Beobachtungen nun die letzte Barriere bei 1.065 Punkten gebrochen. manche Marktteilnehmer sehen noch eine leichte Unterstützung bei 1.056 Punkten und 1.038 Punkten, diese sind aber nicht wirklich ernst zu nehmen. So bitter das auch klingen mag, so richtig halt könnte der S&P 500 eventuell erst bei 940 Punkten wieder finden, was wir natürlich alle nicht hoffen wollen. Ich gehe davon aus, dass die runde Marke von 1.000 Punkten die Händler eine Weile beschäftigen sollte, und hier dann die weitere Entscheidung zwischen wieder steigenden oder weiter fallenden Kursen stattfindet.

Sollten also die Börsen heute nicht mehr nach oben drehen, wovon ich ausgehe, muss man sich wohl auf das oben beschriebene Szenario einstellen. Ich habe gestern auch meine Restbestände verkauft und behalte lediglich die Aktien von Washington Mutual , YRC Worldwide und Dryships im Depot, und habe sogar einen kurzfristigen Neukauf getätigt…aber dazu später mehr im Blog..

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Richtungsloses Geplänkel

Die letzte Börsenwoche hatte es in sich! Anleger dürfte weiterhin verunsichert über die weitere Entwicklung an den Weltbörsen sein, und die Umsätze bleiben auch in dieser Woche wieder schwach. Die große Sorge vor einem “Double Dip” der US-Wirtschaft dürfte sich nach der Veröffentlichung der schlechten Daten in der vergangenen Woche wieder etwas verstärkt haben. Nicht nur die Arbeitsmarktdaten lassen darauf schließen, dass die USA noch lange nicht die Wende zum Positiven vollzogen haben, sondern auch der erneut stark eingebrochene Philly Fed Index signalisiert wieder Stagnation. Auch wenn die US Indizes sich am Freitag noch deutlich von ihren Tiefstständen lösen konnten bleibt ein fader Beigeschmack. Fast alle wichtigen Unterstützungsmarken wurden unterschritten. Beim S&P 500 haben die 1.065 Punkte gerade noch gehalten. Danach kommt lange nichts mehr…

Für den Dax sieht die Situation ähnlich dramatisch aus. Mit dem Erreichen, bzw. Unterschreiten der runden Marke von 6.000 Punkten hat sich das Chartbild wieder deutlich eingetrübt. Kann diese psychologisch Wichtige Chartmarke nicht gehalten werden, droht ein weiterer Rücksetzer in Richtung 5.900 oder 5.850 Punkte, später eventuell sogar wieder 5.700 Punkte. Viel weiter sollte es nach meiner Meinung aber nicht runter gehen. Noch besteht allerdings die berechtigte Chance, dass sich der Markt nun auf diesem ermäßigten Niveau wieder fangen kann. Die Bilanzsaison ist nun beendet und es fehlt dem Markt an weiteren Impulsen. Von konjunktureller Seite könnte ab Mittwoch Unterstützung kommen.Der Ifo-Index wird wieder einmal veröffentlicht, und gibt Auskunft über die Stimmung in der deutschen Wirtschaft.

Am Mittwoch werden ebenfalls die Auftragseingänge für langlebige Güter in den USA für den Monat Juni veröffentlicht, am Freitag folgen dann die Zahlen zum Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, und die Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal. All diese Daten können Sie in unserem Realtime Börsenkalender nachsehen. Hier werden die Ergebnisse und  Konjunkturdaten unmittelbar nach der Veröffentlichung angezeigt. Sprich Sie müssen nicht mehr lange nach der Nachricht suchen, die die Kurse schon lange bewegt hat, was oftmals ein entscheidender Vorteil sein kann.

Ich erwarte, dass heute zumindest noch einmal die 6.000er Marke getestet wird. Die Tage nach einem Verfallstag sind meistens geprägt durch entsprechende Positionsumschichtungen, die sich noch bis zu Mitte der Woche hinziehen können. Eine entscheidende Richtungsänderung erwarte ich somit auch nicht vor Mitte/Ende der Woche. Für den Dax heißt dies nun, dass in den kommenden Tagen wohl die Marke von 6.065 auf der Oberseite als Widerstand fungiert. Erst wenn dieses Niveau wieder nachhaltig überschritten werden kann sieht es wieder freundlicher aus. Ich bleibe also vorsichtig, und warte an der Seitenlinie auf die richtige Gelegenheit, bzw. eine Entscheidung in die ein- oder andere Richtung. Auch mit kurzfristigen Tardes ist nur sehr schwer Geld in so einer Situation zu verdienen..

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Porsche Aktie – kurz vor dem Ausbruch?

Die Vorgaben aus Asien waren heute nach längerer Zeit mal wieder durchaus freundlich, auch hier scheint nun zumindest eine technische Erholung nach den Verkäufen der letzten Tage eingesetzt zu haben. Der heutige Tag dürfte mal wieder entscheidend für den weiteren Verlauf der Börsen sein. Bereits zum zweiten Mal wurde gestern im S&P 500 die wichtige Marke von 1.100 Punkten getestet, konnte aber nicht überwunden werden. Der momentane Kampf zwischen Bullen und Bären ist deutlich spürbar, auch heute gibt der DAX und der Globex Future nach einer zunächst sehr freundlichen Eröffnung wieder deutlich nach.

Es würde mich nicht wundern wenn das Verlaufsmuster der Indizes heute erneut so aussehen würde wie in den beiden vergangenen Tagen. Solide Eröffnung, dann Gewinnmitnahmen bis um ca. 10:30 Uhr, Test der Unterseite, danach weiterer langsamer Anstieg, nach US Börsenbeginn neuer Tests Oberseite… Ein nahezu klassisches Verlaufsmuster also vor einer Entscheidung. Hinzu kommt noch, dass laut unserem Börsenkalender, heute um 14:30 Uhr die US Arbeitsmarktdaten erwartet werden, sowie im späteren Verlauf die Veröffentlichung des Philly Fed Index. Die Befürchtungen der Anleger vor erneut schlechten Daten vom US Arbeitsmarkt ist wohl auch verständlich. Morgen ist zudem noch kleiner Verfallstag für Futures und Optionen, was normalerweise auch für stärkere Schwankungen in den einzelnen Aktien sorgen kann.

Alles in allem also weiterhin eine unruhige, aber auch sehr spannende Situation. Für Daytrader dürften dies momentan geradezu paradiesische Zustände sein. Für mittelfristig orientierte Anleger bleibt die Marktlage extrem schwierig. Achten Sie auf die wichtigen Marken im Dax bei 6.150 Punkten auf der Unterseite und 6.230 Punkten als möglicher Ausgangspunkt für einen nachhaltigen Ausbruch nach oben. Im S&P 500 ist die 1.100 Punkte Marke die momentane Hürde die es zu überwinden gilt. Kann der S&P sogar über 1.120 Punkten schließen dürfte das Bild deutlich bullish werden. Fällt er hingegen nachhaltig unter die 1.069 Punkte Marke sollte man sich vom Markt erst einmal verabschieden. Auch die 1.085 Punkte spielen eine wesentliche Rolle als Unterstützung. Hier hat der Markt die letzten Male immer wieder nach oben gedreht.

Die Angst der Anleger, vor einem erneuten Abtauchen der Wirtschaft in die Rezession ist weiterhin groß. Insbesondere die instabile Lage am Arbeitsmarkt in den USA, aber auch die jüngsten Aussagen von Fed Chef Ben Bernanke haben erneut für Verunsicherung gesorgt. Sicherlich ist dies eine Situation der man Aufmerksamkeit schenken sollte. Nach wie vor decken sich diese Nachrichten aber nicht unbedingt mit den zuletzt gelieferten Unternehmensdaten. Etwas mehr als 77% aller Unternehmen im S&P 500, haben im abgelaufenen Quartal deutlich bessere Zahlen geliefert als dies vom Markt erwartet worden ist. In Deutschland sieht die Situation ähnlich aus, die Wirtschaft brummt, insbesondere der Export. Die Stimmung bei den Anlegern ist also deutlich zu pessimistisch!

Auch wir rechnen grundsätzlich in den kommenden zwei Monaten noch einmal mit einem etwas stärkeren Rücksetzer an den Börsen, der aber eher der Saisonalität der Börsen geschuldet sein dürfte, als den Fundamentaldaten. Es ist zwar keinesfalls sicher, dass dies auch so eintreten muss, ebenso wenig wie der von uns danach erwartete deutliche Anstieg der Börsen. Aber die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario nimmt immer weiter zu. Bis es soweit ist gehen wir weiter von einem erneuten kräftigen Anstieg aus, der eventuell noch einmal bis zu den Jahreshöchstständen führen könnte. Die Positionen in unserem Depot sind unverändert.

Nach wie vor bleiben die zu Beginn der Woche gekauften Tradingpositionen in VW, Porsche, Continental, Klöckner & Co. sowie HeidelbergCement und Phönix Solar unsere Favoriten für den jetzigen Anstieg. Insbesondere die Situation bei der Porsche Aktie ist hochinteressant. Bei ca 39,10 Euro befindet, ein nennenswerter Widerstand, der heute überwunden werden könnte. Gelingt es der Aktie im späteren Verlauf auch noch über 40,- Euro zu steigen winken weiter Gewinne bis zunächst 42,70 Euro. Ein Update zu den anderen Tradingpositionen folgt in Kürze..

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Deutschland boomt!

Heute weht der Wind mal wieder aus einer anderen Richtung. Der S&P Future zeigt sich zwar bislang noch unverändert, dies dürfte sich aber im Tagesverlauf wieder ändern, denn die Vorgaben aus Asien und insbesondere aus Deutschland dürften auch die amerikanischen Indizes wieder etwas beflügeln. Grund für den heutigen Optimismus sind nicht nur die Vorgaben aus Asien wo sich alle Indizes heute wieder von ihrer freundlichen Seite zeigen, sondern viel mehr die Nachrichten von der deutschen Konjunkturfront. Die Deutsche Wirtschaft wächst so schnell wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Das Bruttoinlandsprodukt legte um satte 2,2 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres zu.

Im direkten Vergleich zum Vorjahresquartal legte das BIP somit sogar 4,1 Prozent zu. Das sind wirklich Zahlen die sich sehen lassen können, auch wenn es sich hierbei nur um eine Momentaufnahme handeln dürfte. Insbesondere wurde diese Entwicklung von den deutschen Exporttiteln getragen, und vom schwachen Euro unterstützt. Die alten “Klassiker” wie Maschinenbau, die Automobilbranche, Chemie- und Stahlerzeuger tragen diesen Aufschwung. Dem Dax sollten diese Zahlen heute auf die Sprünge helfen. Die Marke von 6.165 Punkten könnte heute wieder deutlich überschritten werden, im Optimalfall sollte nun eine Erholung bis zunächst bis 6,250 Punkte laufen, und damit dann den Aufwärtstrend wieder bestätigen. Doch dazu müssen auch die Amerikaner mal wieder etwas mehr Optimismus beweisen, was angesichts der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt schwer möglich ist.

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Trading Update Aixtron, Dialog Semiconductor und Phönix Solar

Die interessantesten Werte des Tages: Der gestrige Absturz der US Börsen hat einige der heißgeliebten Favoriten der vergangenen Tage mit in die Tiefe gerissen. Allen voran wurden die Aktien von Aixtron, Dialog Semiconductor und Phönix Solar hart abgestraft. Bei diesen ehemaligen Börsenlieblingen werden reihenweise Gewinne mitgenommen. Zeit sich die drei Titel einmal näher anzusehen.

Über Dialog Semiconductor hatten wir ja bereits kürzlich berichtet, und geschrieben: “Mit dem heutigen Unterschreiten der 200 Tage Linie, die aktuell bei ca. 9,65 Euro verläuft dürfte sich weiteres Abwärtspotenzial bis zur Unterstützung bei ca. 8,60 Euro ergeben. Vorsicht bleibt bei dem Titel also zunächst angebracht. Auch die zuletzt getätigten Insiderverkäufe schaffen nicht gerade neues Vertrauen in die Aktie. Wir rechnen aktuell damit, dass die Unterstützung erneut getestet werden dürfte, und warten zunächst einmal ab. Bei Kursen um die 8,50 bis 8,70 sehen wir dann wieder langfristig attraktive Einstiegsniveaus.” Diese Aussage hat für uns unverändert Gültigkeit, gestern ist der Aktienkurs bereits unter die 9,- Euro Marke gerutscht, eventuell ergibt sich bereits in dieser Woche also eine gute Kaufchance bei dem Titel.

Phönix Solar konnte gestern mit hervorragenden Zahlen aufwarten. Im zweiten Quartal steigerte das Unternehmen seinen Umsatz von 115,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 283,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte von 0,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum deutlich auf 22,3 Millionen Euro zu. Insbesondere profitierte Phönix Solar dabei von der hohen Nachfrage die sich aus den geplanten Förderkürzungen ergeben. Selbst der Chef Andreas Hänel, zeigte sich positiv überrascht von dem guten Zahlenwerk, und schloss eine Anhebung der Prognose für das Gesamtjahr nicht aus. Phönix Solar bleibt einer der besten Titel im deutschen Solarmarkt. Der gestrige Kursverlauf sollte nicht als allzu relevant angesehen werden. Hier wurden ähnlich wie bei Dialog nach den Zahlen Gewinne mitgenommen. Der Kurs sollte sich nun schnell wieder beruhigen und die von den meisten Analysten angepeilten 40,- Euro oder mehr bis zum Jahresende erreicht werden.

Die Aixtron Aktie hat eine fulminante Rallye in den vergangenen Monaten erlebt. Die Wiedergeburt des ehemaligen Neuen Markt Highflyers hat auch mich persönlich ehrlich gesagt in der Form überrascht. Seit dem Hoch in diesem Jahr bei ca 28,- Euro befindet sich die Aktie nun in einer längeren Konsolidierungsphase. Inzwischen hat der Aktienkurs nun wieder ein sehr interessantes Niveau erreicht. Knapp unter der 19,- Euro Marke liegt eine massive Unterstützungszone, die bereits zweimal erfolgreich verteidigt werden konnte. Hier haben wir uns nun entsprechend positioniert, und gehen davon aus, dass die Aixtron Aktie hier erneut nach oben drehen wird. Fällt die Aktie allerdings nachhaltig unter diese Marke drohen weitere Abschläge bis in den Bereich um die 15,80 Euro.

Zwar halten auch wir diesen Kursverlauf an den Weltbörsen im Allgemeinen und in einzelnen Aktien im Speziellen für übertrieben, dennoch sollte man weiterhin vorsichtig bleiben. Charttechnisch hat sich das Bild nun schlagartig deutlich eingetrübt. Der Aufwärtstrend ist in Gefahr. Das von uns bevorzugte Szenario einer deutliche Korrektur im dritten Quartal des Jahres ist damit deutlich wahrscheinlicher geworden. Eigentlich ist es für diese Bewegung aber noch ein bisschen zu früh…. Auch heute deuten die US Futures zunächst auf weiter leicht nachgebende Kurse hin. Bleibt die Hoffnung auf eine baldige Stabilisierung der Märkte…ob dies aber heute bereits wieder gelingen kann muss abgewartet werden. Um 14:30 werden heute erneut die US Arbeitslosenanträge veröffentlicht, und könnten neue Unruhe in die Märkte bringen…

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Trading Update VW, HeidelbergCement, Porsche, Klöckner & Co., Bilfinger, Hochtief, Continental

In der abgelaufenen Börsenwoche hatten Anleger nicht viel zu Lachen. Die Kurse der Aktien gaben zunächst weiter nach, um sich dann gegen Ende der Woche wieder etwas zu stabilisieren. Wer also zu enge StoppLoss Orders im Markt platziert hatte dürfte teilweise unglücklich ausgestoppt worden sein. Auch der Dax kam zuletzt den charttechnisch relevanten Niveaus, die eher fallende Kurse in den kommenden Tagen vermuten ließen, verdächtig nahe. Am heutigen  Montag zeigt sich das große Bild bereits wieder ganz anders, der Deutsche Leitindex demonstriert Stärke und hat sich wieder in den Bereich um die 6.250 Punkte vorgearbeitet. Hier ist der Index zuletzt wieder deutlich zurück gefallen. Sollte also dieses mal ein Ausbruch nach oben gelingen können, dürfte nun das alte Jahreshoch bei 6.341 Zählern das nächste Ziel sein. Wir befinden uns weiterhin in einer sehr entscheidenden Phase die in beide Richtungen durch Fehlsignale geprägt ist. Dennoch, der S&P Future deutet heute darauf hin, dass dieses Ausbruch nun gelingen kann.

Wir haben uns also bereits Ende letzter Woche für einen Wiedereinstieg entschieden, wenn auch vorerst nur unter kurzfristigen Gesichtspunkten. Das Risiko die doch noch stattfindende Sommerrallye zu verpassen sehen wir als durchaus gegeben an. Zwar gelang es uns nicht alle Titel zu vernünftigen preisen wieder einzusammeln, jedoch den Großteil. Vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen bei VW haben wir die Vorzugsaktien wieder eingesammelt. Das dann gelieferte Zahlenwerk hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen, und so befinden wir uns nun bereits wieder in einer komfortablen Situation um die offene Position gut nach unten absichern zu können. Unser erstes Tradingziel wurde mit 83,50 Euro soeben erreicht. Auffällig ist seit einigen Tagen der inzwischen doch enorme Kursunterschied zwischen den Vorzugs- und Stammaktien, was uns heute veranlasst hat auch für die Stämme eine Order im Markt zu platzieren.

Wer unserer Entscheidung gefolgt ist die Aktien von HeidelbergCement am Freitag, nach den durchwachsenen Zahlen, um die 37,50 Euro zu kaufen dürfte sich heute ebenfalls über den Kursanstieg gefreut haben. Das Papier reagiert heute mit einem Kurszuwachs von fast vier Prozent auf eine Kaufempfehlung des Analysehauses Jeffries International. Eine kleine Branchenübersicht hatten wir ja bereits letzte Woche veröffentlicht. Die HeidelCement AG dürfte langfristig der interessanteste Kandidat unter den Baustoffherstellern bleiben. Wenn die Aktie heute die 40,- Euro Marke wieder nachhaltig überwinden kann, winken Gewinne bis in den Bereich um die 45,80 Euro, später 48,80 Euro.

Die Baubranche wird offenbar vom Markt momentan nicht so richtig, oder falsch, wahr genommen. Zwar sind die Konjunkturprogramme kürzlich ausgelaufen, die Gewinne aus diesen Aufträgen sollten aber noch einige Quartale “nachhallen”. Ebenso ist die Nachrichtenlage sowohl bei Hochtief als auch Bilfinger Berger weiterhin sehr gut. Fast wöchentlich werden Großaufträge aus allen Teilen dieser Welt verkündet. Die Auftragsbücher der beiden großen Player im Deutschen Markt sind weiterhin prall gefüllt, eine Trendwende ist derzeit nicht zu erkennen. Ganz im Gegenteil, wir rechnen damit, dass sich dieser Trend in den kommenden Quartalen weiter fortsetzen sollte. Beide Titel erscheinen auf dem aktuellen Niveau zu günstig zu sein. Am Freitag haben wir die Position bei Bilfinger Berger wieder aufgenommen. Bei Hochtief warten wir noch auf Bestätigung des Trends. taucht die Aktie noch einmal unter 50,- Euro ab sind weitere Verluste bis 46, 40 Euro zunächst möglich. Dies wiederum wäre ein hervorragender langfristiger Einstiegszeitpunkt.

Gekauft haben wir ebenfalls letzte Woche wieder bei Continental. Die Aktie ist zwar von allen bereits am besten gelaufen, zeigt aber gleichzeitig die größte relative Stärke aller Positionen. Den Rücksetzer auf 47,50 Euro haben wir genutzt. Kurse über 50,- Euro sollten bei weiter freundlichem Börsenumfeld bald wieder an der Tagesordnung sein. Unser Tradingziel liegt hier vorerst bei 56,80 Euro. Ebenso liegt das erste Ziel für die Klöckner & Co. Aktie, die wir zu 15,50 erworben haben nun bei 18,- Euro. Porsche bleibt eine der interessantesten Rebound-Storys im deutschen Markt. Wir wollten, nachdem wir ausgestoppt worden sind, nicht Gefahr laufen, dass wir die Stücke dann letztendlich wieder deutlich über der 40,- Marke zurückkaufen müssen. Und haben uns neu positioniert. Bei 39,- Euro scheint ein großer Widerstand zu sein, kann dieser Überwunden werden dürfte der Kurs relativ schnell in Richtung 43,- bzw. 44,- Euro tendieren.

Bei allen genannten Trades würden wir zwar gerne längerfristig investiert sein, werden, aber bei geändertem Marktumfeld auch sofort wieder verkaufen. Zwischen einer Sommerrallye und einem starken Rücksetzer in den Monaten August und September ist weiterhin alles möglich. Dessen sollten Sie sich immer bewusst sein. Kurzfristig spielen wir nun also wieder das Szenario einer Rallye an den Aktienmärkten, ein weiterer Rücksetzer in den kommenden Woche wäre aber immer noch unser Wunschszenario, um dann im letzten Quartal an der Jahresendrallye entsprechend zu partizipieren…

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Wunschanalyse Deutsche Post AG

Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de). Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse des Logistik- und Beförderungsunternehmens Deutsche Post AG gewünscht.

Deutsche Post AG laut Sharewise.com:

Prognostiziertes Kurszielkaufenhaltenverkaufen
9 MitgliederØ 13,22 €6-3
16 AnalystenØ 14,84 €1231

Deutsche Post AG (WKN 555 200, ISIN DE0005552004, Marktkapitalisierung: ca. 16,18 Mrd. Euro, ca. 21,00 Mrd. US$)

Firmenlogo Deutsche Post AG

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VOM BRIEFTRÄGER ZUM GLOBALEN LOGISTIKKONZERN

Das Austragen der Post, einst die wichtigste Aufgabe des ehemaligen Staatskonzerns, wird zunehmend zur Belastung für die Deutschen Post AG. So ist das Unternehmen die Flucht nach vorne angetreten und bietet inzwischen weltweit das breiteste Spektrum an Logistikleistungen an. Die Weltkonjunktur erholt sich und das globale Geschäft unter dem Mantel des Konzernbereichs DHL verzeichnet kräftige Zuwachsraten in Umsatz und Gewinn. Doch es ist fraglich, ob das ausreicht um das schrumpfende Briefgeschäft aufzufangen. Schauen wir und die Bereiche also einmal separat an. Read the full story

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Kurze Apple Rallye im Dax ..und dann?

Der Kursrutsch gestern  beim Dax unter die 6.000 Punkte Marke hat sich vorerst als Fehlsignal entpuppt, auch wenn ich nicht so recht glauben mag, dass es das nun schon gewesen ist. Was wir gestern bei den US Indizes gesehen haben dürfte nun also die von mir erwartete technische Gegenbewegung gewesen sein. Der Dax ,und auch einige Aktien, eröffnen darauf hin heute morgen mit einem kräftigen Gap Up – an sich keine gesunde Bewegung! Sollten sich die Börsen nun wieder fangen wollen ist davon auszugehen, dass zumindest die Kurse von gestern noch einmal getestet werden, um keine großen Kurslücken im Chart zu hinterlassen. Ich gehe nun aber vielmehr nun von einem möglichen Fehlsignal in die andere Richtung aus…zumindest sollte man dies in seine Überlegungen wohl mit einbeziehen. Allzu viel Euphorie scheint gerade nicht angebracht zu sein.

Der ISM Index warnt, und auch die zuletzt gelieferten Zahlen von Texas Instruments, IBM und Goldman Sachs stimmen etwas nachdenklich. Apple konnte natürlich erwartungsgemäß wiedermal voll punkten und begeistert seine Fans. Die Zahlen waren erneut fast schon unglaublich gut, und belegen eindrucksvoll dass der Amerikaner alles andere als “konsummüde” ist. Dennoch bin ich gespannt, ob die heute vergebenen Vorschusslorbeeren in Form von fast sieben Prozent Kurszuwachs gerechtfertigt sind. Ähnlich wie bei Dialog Semiconductor könnten nun bald auch bei Apple Gewinnmitnahmen einsetzen. Damit würde auch der Dialog Kurs wohl wieder Richtung Süden tendieren..und die heutige Apple Rallye im Dax schnell wieder vergessen sein.

Der Euro hat erwartungsgemäß die 1,30 getestet und anschließend wieder den Rückzug angetreten. Auch ein erneuter Rutsch unter die Marke von 1,25 würde mich nun nicht wirklich wundern. Mittelfristig sollte sich der Euro irgendwo zwischen 1,22 und 1,28 stabilisieren..Dem entsprechend erholt sich heute auch der Goldpreis wieder. Auch hier werden die Karten nun neu gemischt. Gold ist und bleibt beliebt, meine Theorie von dem fallendem Goldpreis bis 1.000,- Dollar je Feinunze, muss ich somit auch vorerst etwas nach hinten verschieben. Diese wird erst dann relevant, wenn die Aktienmärkte in die von mir immer noch erwarteten dritten Phase der Hausse eintreten. Dafür sind die Umsätze aber momentan einfach viel zu dünn..

Wir nehmen den heutigen Anstieg zum Anlass Gewinne mitzunehmen, und warten nun mit nahezu 100% Cash an der Seitenlinie, wie sich das Spiel zwischen Bullen und Bären in den kommenden Tagen weiter entwickeln wird. Einen Ausbruch nach oben halte ich inzwischen für relativ unwahrscheinlich, und habe mich von dem schönen Gedanken einer Sommerrallye erst einmal verabschiedet. Viel mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Indizes noch einmal kräftig abtauchen werden, bevor es dann gegen Jahresende zu einer Hausse kommen kann. Der S&P 500 hat nun noch 20 Punkte Luft nach oben, wenn wir in der gewohnten Trading-Range bleiben,  aber durchaus 150 bis 200 Punkte nach unten, wenn die wichtigen Chartmarken fallen sollten. Überspringen DAX und Co. aber in den kommenden Tagen doch noch die alten Widerstände werden wir wohl kurzfristig umdisponieren müssen..

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Boeing, UAL Corp., Halliburton, IBM. Philips, Texas Instruments und Goldman Sachs..

Boeing, UAL Corp., Halliburton, IBM. Philips und Texas Instruments, alle sechs Schwergewichte werden, natürlich neben einigen anderen Unternehmen,  in heute ihre Zahlen zum abgelaufenen Quartal präsentieren. Philips machte heute bereits den Anfang, und der konnte sich wirklich sehen lassen. Der Gewinn kletterte von 45 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf nunmehr 262 Millionen Euro., eine Verfünffachung also…Damit übertrafen die Niederländer klar die Markterwartungen von 241 Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verdiente Der Elektronik-Konzern 527 Millionen Euro nach 118 Millionen Euro vor einem Jahr, Analysten hatten hier mit 486 Millionen Euro gerechnet. Analysten sehen dieses Ergebnis bereits als sehr positiven Vorboten für die Siemens Zahlen, die am 29. Juli veröffentlicht werden. Man sollte mit solchen Aussagen aber vorsichtig umgehen, denn Siemens hat bereits einen Vorab-Einblick in seine Bücher gewährt. Somit dürfte der Raum für positive Überraschungen hier eher begrenzt sein.

Die gelieferten Unternehmenszahlen sind also weiterhin top, exklusive der Zahlen aus der Bankenbranche natürlich, die bei genauerer Betrachtung immer noch nicht wirklich Anlass zu Freude geben. Bei den Banken dürfte es in dieser Woche noch einmal richtig spannend werden. Am Freitag müssen alle großen Banken in Europa ihre Ergebnisse des sogenannten Stresstests bekannt geben. Morgen dürften sich Anleger der Branche aber zunächst einmal auf die Veröffentlichung der Zahlen von Goldman Sachs freuen. Nach den eher turbulenten Wochen für das Unternehmen stellen sich Marktteilnehmer die Frage welche Auswirkungen dies auf die Bilanz des Unternehmens gehabt haben könnte, bzw. natürlich auch in welcher Höhe die Risikovorsorge für mögliche Schadensersatzklagen etc. getroffen wurde. Die Fülle aller Informationen die es in dieser Handelswoche zu verarbeiten gilt dürfte also durchaus für Spannung sorgen..

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Wunschanalyse China Mobile

Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de). Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse des chinesischen Mobilfunkanbieters China Mobile gewünscht.

China Mobile laut Sharewise.com:

Prognostiziertes Kurszielkaufenhaltenverkaufen
8 MitgliederØ 8,88 €7-1
0 AnalystenØ kein000

China Mobile (WKN 909 622, ISIN HK0941009539, Marktkapitalisierung: ca. 161,30 Mrd. Euro, ca. 204,30 Mrd. US$)

Firmenlogo China Mobile

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DER MOBILFUNKGORILLA AUF DEM WELTGRÖßTEN MOBILFUNKMARKT

Was sollte da eigentlich noch schief gehen, werden Sie sich fragen, wenn Sie die Position von China Mobile betrachten. Das Unternehmen aus Hongkong ist der Marktführer auf dem chinesischen Mobilfunkmarkt. Marktführer im bevölkerungsstärksten Land der Welt zu sein, ist doch fast schon wie eine Lizenz zum Gelddrucken, oder?

Nun, ich sehe das leider kritisch. Es gibt eine ganze Reihe von Entwicklungen, die derzeit gegen China Mobile laufen und diese Entwicklungen kann man nicht einfach mit dem Argument vom Tisch fegen, dass der Marktführer sich durchsetzen werde. Read the full story

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