Archive | Insider Handel

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K+S Aktie – Na endlich!

Ich habe selten eine Aktie gesehen, die sich so sehr dagegen “gewehrt” hat ein noch offenes Gap zu schließen. Heute dürfte es aber endlich soweit sein. Zunächst dreht die Aktie nach einer schwächeren Eröffnung wieder unglaubliche 15 Cents vor dem Ziel bei 32,80 Euro ab und verharrt seitdem eisern über dieser Marke. Die Rede ist natürlich von der Kali und Salz Aktie, über die ich schon mehrfach in diesem Zusammenhang ( > hier <) im Blog berichtet hatte. Das offene Gap habe ich Ihnen hier noch einmal eingezeichnet, damit sie das ganze besser nachvollziehen können. Zudem weise ich auch noch einmal darauf hin dass durch das Schließen der Kurslücke dann auch die inverse Schulter Kopf Schulter Formation endgültig aktiv werden könnte. Es besteht also nach meine Dafürhalten eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit dafür, das wir den Boden bei der K+S Aktie nun bald gesehen haben und diese aktuelle Chartformation einen soliden Boden für die Zukunft darstellen wird.

 

 

K+S hat zuletzt etwas maue Zahlen geliefert, (mehr dazu > hier <) auch der Ausblick auf die kommenden Quartale fiel eher verhalten aus. Eine etwas schwächere Nachfrage und niedrigere Kalipreise belasten zwar das Konzernergebnis nicht ernsthaft, offenbar aber wohl die Stimmung der Anleger. Dennoch bleibt die Aktie des Rohstoffproduzenten gerade auf diesem reduzierten Niveau ein extrem interessantes Investment. K+S zahlt seit Jahren eine attraktive Dividendenrendite, die nun auf ca. 4% steigen sollte. Insbesondere längerfristig orientierte Investoren dürften sich über diese Einstiegskurse freuen, ebenso wie offensichtlich die Führungskräfte des Unternehmens. Gestern kaufte Vorstandsmitglied Dr. Thomas Nöcken bereits seine zweite Tranche von 3.000 Aktien für knappe 100.000,- Euro, nachdem er schon im Mai 4.500 Stücke für rund 162.000,- Euro erworben hatte. Ein Tick zu früh, aber das spielt langfristig betrachtet sicherlich große keine Rolle.

Das offene Gap betrachte ich jetzt schon als geschlossen, auch wenn genau genommen ein paar Cent gefehlt haben, aber auf die paar Cents kommt es ja wie schon gesagt nicht an! Andere Marktteilnehmer scheinen das ähnlich zu sehen, denn seit heute kommen hier wieder größerer Kaufpreis rein.

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Euro, Gold im Fokus – Kommt der First of Month Jumper Trade?

Nach dem etwas müden Handelstag gestern dürfte heute im Laufe des Tages deutlich mehr Stimmung auf dem Börsenparkett aufkommen. Der Post Labor Day Tag ist traditionell ein positiver Börsentag an dem S&P, Dow Jones und Co. in ca. 85 Prozent aller Fälle mit grünen Vorzeichen aus dem Handel gegangen sind. Der Rest der Woche ist hingegen etwas durchwachsen. Viele Marktteilnehmer in den USA sind jetzt aus dem Urlaub zurück und werden in den kommenden Tagen wieder in das Marktgeschehen eingreifen. Hinzu kommt noch dass heute für die US Amerikaner sozusagen der erste des Monats ist, also der erste Handelstag an den Börsen. Auch der Monatserste ist in den überwiegenden Fällen ein starker Tag an dem nicht selten deutliche Kursbewegungen nach oben passieren. Der sogenannte “First of Month Jumper Trade” an dem sich Fonds und institutionelle Investoren neu positionieren.

Und da wären dann noch die FED Treasury Operations zu erwähnen. Heute gibt es gleich zwei POMO Kauf Operationen der Federal Reserve Bank was äusserst ungewöhnlich ist. Insgesamt werden dabei bis zu 7 Milliarden Dollar umgesetzt, was den Markt zusätzlich unterstützen sollte. Die Vorzeichen aus Asien hingegen waren heute leicht negativ und auch bei uns in Europa wird es wie üblich zum Handelsbeginn mal wieder zu leichten Gewinnmitnahmen kommen. Grundsätzlich ist aber heute – aller Voraussicht nach-  aus oben genannten Gründen, mit keinen allzu großen negativen Überraschungen zu rechnen.

Von der Nachrichtenseite hingegen merkt man nun ganz eindeutig dass die politische Sommerpause endgültig vorbei ist. Wir werden uns also wieder daran gewöhnen müssen dass es verstärkt zu heftigen Intraday Kursausschlägen kommen kann. Heute hat Moody´s beispielsweise mal wieder beschlossen den Ausblick für die Eurozone auf “negative” zu setzen. Ein weiterer wesentlicher Belastungsfaktor sind die weiterhin sehr dünnen Börsenumsätze, die gerade bei umsatzschwachen Aktien immer wieder zu starken Verzerrungen in die ein- oder andere Richtung führen können. Grundsätzlich bleibt die Mehrzahl der Anleger aber weiterhin bis zur EZB Sitzung am Donnerstag, und der anschließenden Rede von Mario Draghi, in Deckung.

Die Gewinner sind vorbörslich der Euro, der über 1,26  notiert und sich einigermaßen unbeeindruckt von der Moody´s Herabstufung zeigt, ebenso wie der Goldpreis der über das verlängerte Wochenende noch einmal kräftig zulegen konnte und inzwischen an der runden Marke von 1.700,- Dollar nagt. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreichen Handelstag!

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Facebook – Greed is good?!

Offenbar ist die Nachfrage nach Facebook Aktien im Vorfeld des geplanten Börsengangs so groß dass Firmengründer Marc Zuckerberg den Preis nun ein weiters mal anheben kann. Zudem wurde die Anzahl der auszugebenden Aktien noch einmal erhöht. Ich hatte ja hier im Blog schon verschiedentlich darüber berichtet was ich persönlich von dem Börsengang halte, bzw. der Bewertung des Unternehmens…Dennoch hier nochmal eine kurze Zusammenfassung der jüngsten Ereignisse und Pläne Zuckerbergs damit Sie sich ein objektives Bild davon machen können.

Zunächst lag die Preisspanne für die Facebook Aktien zwischen 28,- und 35,- Dollar je Aktie. Gestern wurde nun bekannt dass man die Preisspanne auf 34,- bis 38,- Dollar erhöht habe. Offenbar sei der Andrang so groß dass Zuckerberg sich realistische Chancen für diesen Mehrerlös ausrechnet. Facebook würde dann umgerechnet mit einem Börsenwert von satten 104 Milliarden US Dollar an den Start gehen. Mit einem aktuellen Kurs Gewinn Verhältnis von knapp 100 fühlt man sich sofort an die guten alten Zeiten des Neuen Marktes erinnert in denen die Gewinnsituation eines Internet Unternehmens eher eine untergeordnete Rolle gespielt hat.

Ob Facebook allerdings die hohen Erwartungen des Marktes erfüllen wird steht noch in den Sternen, denn der Internetriese ist auf der Suche nach neuen Einnahmequellen in der Vergangenheit noch nicht sehr erfolgreich gewesen. Die Wachstumsdynamik des Unternehmens hatte in den letzten Monaten ebenfalls weiter nachgelassen. Der finale Ausgabepreis soll nun am Donnerstag bekanntgegeben werden. Mit der Erstnotierung an der Nasdaq wird für Ende dieser Woche gerechnet. Am Freitag soll das Papier mit dem Kürzel FB dann erstmals an der Nasdaq gehandelt werden.

Heute wurden indes Gerüchte, dass man nun auch noch die Anzahl der ausgegebene Aktien um knapp 25 Prozent auf 421 Millionen Stück raufsetzen möchte, von Facebook nicht kommentiert. Sollte dem so sein muss man den Initiatoren wohl langsam eine gewisse Maßlosigkeit unterstellen. Ich fühle mich an dieser Stelle ernsthaft an den Ausspruch von Michael Douglas alias Gordon Gekko in “Wallstreet” erinnert, der mit “Greed is good” wohl eine ganze Generation von Börsenspekulanten geprägt hat.

Wie auch immer der Facebook Börsengang nun verlaufen wird, und sich die Aktie dann ab Freitag entwickelt, Sie können sich sicher sein dass das investierte Geld dann einige Leute sehr glücklich machen wird. Wie zuletzt den Firmengründer Kevin Systrom von Instagram, einem Internet Unternehmen ohne ein nennenswertes Monetarisierungs-Modell, die von Marc Zuckerberg kürzlich für eine Milliarde US Dollar gekauft wurde…aber sehen Sie selbst! http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=uJXOJ6oro_s

Da fällt mir noch ein bekannter Spruch eines großen Mannes ein, “Sei gierig wenn alle ängstlich sind und sei ängstlich wenn alle gierig werden!” Das passt nicht nur gut zum Facebook Börsengang sondern wohl insbesondere zu der Zeit die wir an den Finanzmärkten gerade erleben. Ich wünsche Ihnen alle einen schönen und erholsamen Vatertag morgen!

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Befreiungsschlag bei TUI durch Hapag Lloyd Verkauf?

Heute machen Gerüchte die Runde nach denen der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und die Stadt Hamburg an einem mindestens 20 prozentigem Anteil der TUI Beteiligung an Hapag Lloyd interessiert sein sollen. Unbestätigten Zeitungsberichten zufolge sollen die Aktionäre der Containerreederei Hapag-Lloyd dem TUI Konzern bald ein Angebot für einen weiteren wesentlichen Anteil an dem Unternehmen unterbreiten. Für den TUI Konzern wäre dies sicherlich ein Glücksfall, wenn der Preis stimmt. Denn bereits seit langem versucht der Touristikkonzern die 38,4 prozentige Beteiligung zu veräußern. Man will sich in Zukunft wieder verstärkt auf das Kerngeschäft konzentrieren, was grundsätzlich sicherlich auch ein sehr weiser Entschluss ist.

Der TUI AG und der Aktie würde der Verkauf der gesamten Beteiligung, oder auch nur Teilen davon sicherlich gut tun. Zwar handelt es sich ausdrücklich um bisher unbestätigte Gerüchte, dennoch sollte man die Aktie in nächster Zeit wohl etwas intensiver beobachten und die Nachrichtenlage regelmäßig verfolgen. Ein abgeschlossener Verkauf der besagten Anteile würde die Situation bei den Touristikkonzern schlagartig deutlich verbessern. Operativ scheint in den letzten Monaten nun wieder deutliche Besserung eingetreten zu sein. Wir hatten kürzlich darüber berichtet…

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Welchen Aktien trauen die sharewise Top100 Mitglieder die beste Rendite zu?

Marktüberblick

Wie in dieser Woche bekannt wurde, stellen die weltweit wichtigsten Notenbanken den Märkten nahezu unbegrenzt frische US-Dollar zur Verfügung. Daraufhin zogen die Aktienmärkte deutlich an, so dass die Finanzpresse diese Aktion “feierte”. Zugleich gab es jedoch auch einige Mahnungen, dass diese neue Geldspritze der Notenbanken nur kurzfristig helfen könne und nun die Politik gefragt sei, längerfristige Lösungen der aktuellen Krise zu liefern.

In der ganzen Hektik und Euphorie ging jedoch eine Meldung etwas unter, die wir für viel wichtiger halten als diese Aktion der westlichen Notenbanken. Denn schon einige Stunden zuvor wurde bekannt, dass die People’s Bank of China die Mindestreservesätze chinesischer Banken um 0,5% gesenkt habe. Damit hat die Volksrepublik China ihre zuvor restriktive Geldpolitik zur Eindämmung von Inflationsgefahren aufgegeben und somit wieder auf den Wachstumskurs umgeschaltet. Alles in allem scheint die chinesische Führung damit alles richtig gemacht zu haben, denn man hat mit Hilfe der Geldpolitik das Wachstum zuletzt erfolgreich eingedämmt und somit die Inflationsrate unter Kontrolle gehalten und nun rechtzeitig vor einem möglichen kompletten Abwürgen der Konjunktur wieder auf eine expansivere Geldpolitik umgeschaltet. Damit sollte die Volksrepublik China jetzt auch wieder zur wichtigsten Konjunkturlokomotive der Welt werden und so könnten sich jetzt chinesische Aktien bzw. deutsche Aktien, die einen Großteil ihrer Geschäfte in China machen (wie z.B. die Aixtron SE als LED-Maschinenbauer, die Centrotherm Photovoltaics AG als Solarmaschinenbauer oder auch die Deutz AG als Motorenbauer), als gute Investition erweisen. Nicht von ungefähr steht daher eine Aktie wie die Aixtron SE derzeit weit oben in der Favoritenliste unserer sharewise Top100 Mitglieder!

Generell halten wir unverändert daran fest, dass aufgrund der sich weltweit abzeichnenden Reflationspolitik der Notenbanken, die angesichts der über Jahrzehnte angehäuften Staatsschulden auch “alternativlos” ist, Sachwerte derzeit bevorzugt werden sollten. Und das heißt nichts anderes, als dass man neben Immobilien und Rohstoffen (dazu zählen wir auch die Edelmetalle wie Gold und Silber) eben auch und ganz besonders auf Dividendenpapiere, sprich Aktien setzen sollte. Angesichts der nun auch wieder expansiveren Geldpolitik in der Volksrepublik China halten wir Aktien sogar unverändert für die beste Geldanlage und empfehlen daher auch weiterhin, insbesondere an schwachen Börsentagen, die Aktien guter Unternehmen günstig einzusammeln!  Read the full story

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Insider kaufen Aktien – die größten Transaktionen im Überblick

Interessanter Weise kaufen momentan so viele deutsche Top-Manager Aktien des eigenen Unternehmens wie selten zuvor. In den vergangenen Wochen haben Unternehmenslenker so viele Aktien ihres Unternehmens gekauft wie zuletzt vor zweieinhalb Jahren, berichtete das „Handelsblatt“ heute. Die Firmenchefs blicken weiter in gut gefüllte Auftragsbücher, sehen eine hohe Kapazitätsauslastung und beziehen ihre Zuversicht aus Kundengesprächen, hieß es in dem Bericht. Ich habe hier mal in Kurzform ein paar der wesentlichsten Insiderkäufe aufgeführt. Interessanter Weise sind einige Unternehmen auf meiner aktuellen Watchlist…

Ludwig Merckle kaufte kürzlich 350.000 Aktien der HeidelbergCement AG über seine Beteiligungsgesellschaft, Kaufvolumen: 9,826 Mio. Euro zum durchschnittlichen Kaufpreis: 28,08 Euro. Tony Bramall  erwarb 6.893.000 Lookers PLC  Aktien, Kaufvolumen: 3,955 Mio. Der durchschnittlicher Kaufpreis lag bei 0,57 Euro. Wolfgang Egger  kaufte sich bei der Patrizia Immobilien AG mit einem Kaufvolumen von  2,836 Mio. Euro  und 824.381 Aktien zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 3,44 Euro ein. Per Enevoldsen kaufte für  2,799 Mio. Euro 500.000 Pandora AS Aktien zum Durchschnittspreis von 5,60 Euro.

Jan Klatten erwarb weitere Nordex SE Aktien für 2,367 Mio. Euro Zusatz. Die Anzahl der gekauften Aktien lag bei 589.188 zum Preis von 4,02 Euro. Torsten Jansson legte bei  der NEW WAVE GROUP AB 2,058 Mio. Euro für 662.100 Aktien zu 3,11 Euro auf den Tisch. Dimitrios Koutsolioutsos kaufte 221.810 FOLLI FOLLIE SA Aktien für 1,709 Mio. Euro  Durchschnittlicher Kaufpreis: 7,71 Euro. Und Gerhard Schick erwarb ausserbörslich 50.000 Aktien der Bechtle AG zu 23,90 Euro im Gesamtwert von 1.195 Millionen Euro.

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Solar Millennium – droht jetzt der Ausverkauf?

Die Solar Millennium AG war einst der große Hoffnungsträger einer Gemeinde von Solaranlegern, die sich die Zukunft der Energieversorgung in den schillerndsten Farben ausgemalt haben. Jedoch scheint es in dem Unternehmen, trotz aller operativen Erfolge, immer mehr Probleme zu geben. Nachdem der Solarprojektierer im letzten Jahr bereits massiver Kritik ausgesetzt war, weil Kurzzeit-Vorstand Utz Claassen, nach nur wenigen Tagen Amtszeit, den Job hin geschmissen hat dafür aber die volle Abfindung kassierte, geht nun auch der Finanzvorstand Oliver Blamberger überraschend. Für Blamberger wird nun kurzfristig Martin Löffler einspringen.

Und als wäre das alles nicht schon bedenklich genug, ermittelt nun auch noch die BaFin wegen eines Insidergeschäfts des Firmengründers und Großaktionärs Hannes Kuhn, der zudem im Aufsichtsrat des Unternehmens sitzt. Als Anleger stellt man sich wohl spätestens jetzt zwangsläufig die Frage ob sich bei der Solar Millennium Aktie um ein solides Investment handelt. Es sind in der Vergangenheit seitens der Unternehmensführung viele Fehler gemacht worden, teilweise waren diese Fehler massiv und haben sich deutlich auf das Unternehmensergebnis ausgewirkt. Die “Abfindung” für Utz Claassen stand, nach meinem persönlichen Dafürhalten, in keinem Verhältnis zu der erbrachten Leistung! Dies ist aber nur eines der Beispiele für die Fehlentscheidungen des Managements…

Heute steht Hannes Kuhn im Fokus der Ermittlungen der BaFin. Der Firmengründer soll wenige Wochen vor der Berufung Claassens zum Vorstand ein Termingeschäft über 150.000 Solar-Millennium-Aktien getätigt haben. Kuhn gibt dies laut Presseberichten auch zu, und gab an dass es geplant gewesen sei die Aktien, als Teil der Vorstandsvergütung, später an Claassen weiter zu geben. Utz Claassen wiederum bestreitet davon irgend etwas gewusst zu haben. Man darf also weiterhin gespannt sein wie der Solar Millennium Krimi weitergehen wird!

Letztlich führten diese Ereignisse auch heute wieder zu einem massiven Abschlag bei der Aktie, die mit einem Minus von über 13 Prozent gefährlich nahe am letzten Tief liegt. Ausgehend davon, dass sowohl das Börsenumfeld, insbesondere für Solarwerte, als auch die Nachrichtenlage des Unternehmens deutlich negativ sind rechnen wir nun mit weiteren Kursabschlägen bei der Aktie. Hinzu kommt sicherlich noch das der Wert relativ markteng ist und somit bereits mit kleineren Stückzahlen deutliche Kursbewegungen ausgelöst werden können. Unterschreitet der Titel nun die runde Marke von 10,- Euro, dürften die nächsten Unterstützungen bei 8,60 Euro sowie das Allzeit-Tief bei 6,90 Euro als mögliches Kursziel immer wahrscheinlicher werden. Heute wurde eine neues Verkaufssignal bei der Solar Millennium Aktie generiert!

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Klöckner & Co. – Turbulenzen vor dem Ende der Zeichnungsfrist

Ich habe es mir gestern fast schon gedacht…Der Kurs der Klöckner & Co. Aktie kam noch einmal verstärkt unter die Räder. Insbesondere bei den Bezugsrechten für die neuen Aktien war richtig Musik drin. Letztlich dürfte dies aber wohl das Finale gewesen sein. Die Bezugsfrist endet heute, wer also noch keine entsprechende Weisung an die Bank erteilt hat musst demnächst wohl wieder etwas teurere Stücke über die Börse kaufen. Nach dem gestrigen Rücksetzer, der eigentlich ein Verkaufssignal mit Kursziel 18,80 Euro generiert hatte, sehen wir heute wieder deutliche Käufe im großen Umfang bei der Aktie. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Trend nun weiter fortsetzen dürfte. Gelingt der Sprung zurück über die Marke von 20,- Euro liegt das erste Kursziel für die Aktie bei 21,50 Euro.

Gestern wurde auch bekannt, dass Gisbert Rühl selber eine stattliche Anzahl von Bezugsrechten ausgeübt hat, wenn auch nicht alle. In drei Transaktionen wurden 37.500 junge Aktien gezeichnet und weiter 37.500 Bezugsrechte von dem Firmenchef verkauft. Sieht man sich die erzielten Verkaufserlöse der Bezugsrechte an kann man sagen dass Herr Rühl wohl einen gesunden Mix mit seinen Transaktionen erwischt hat. Wir bleiben bei unserer positiven Einstellung zu der Klöckner Aktie. Die zuletzt gelieferten Zahlen waren stark und der Ausblick überzeugend, das KGV für 2012 liegt bei schon fast lächerlichen 6,76. Auch die letzten Akquisitionen haben sich für die Aktionäre deutlich ausgezahlt. Nicht vergessen sollte man wohl somit, dass das Unternehmen durch das eingenommene Geld aus der Kapitalerhöhung weiterhin anorganisch stark wachsen dürfte…

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Insiderverkäufe bei Tomorrow Focus…

Bei der Aktie von Tomorrow Focus tut sich was…Erst kürzlich beschloss das Unternehmen zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte eine Dividende in Höhe von 0,05 Euro je Aktie zu zahlen. Die geschäftliche Entwicklung war sehr erfreulich, der Internetmedienkonzern ist gut in das neue Jahr gestartet. Dennoch scheinen einige Gesellschafter der Meinung zu sein, das der Zenit für die Aktie nun bereits überschritten sein könnte, und verkaufen Ihre Aktien.

Die Münchner vermeldeten erst kürzlich gute Geschäftszahlen für das erste Quartal des Jahres 2011. Demnach stieg der Umsatz, bereinigt um den Umsatz der im November 2010 veräußerten Playboy Deutschland GmbH, um 31,3 Prozent von 26,2 Millionen Euro auf 34,4 Millionen Euro. So konnten sich im ersten Quartal alle drei Segmente, Advertising, Technologie und Transaction mit Umsatzsteigerungen von 40,6, 35,1 und 12,8 Prozent deutlich positiv verändern. Auch die Töchter ElitePartner und das Portal fur Reisen und Urlaub Holidaycheck entwickeln sich weiterhin erfreulich.

Am Freitag wurde per Pflichtmitteilung über Insidertransaktionen bekannt, dass Stefan Winners und Christoph Schuh sich kürzlich umfangreich von Aktien der Tomorrow Focus AG getrennt haben. So verkaufte Stefan Winners insgesamt 40.000 Aktien zu Kursen unter 5,- Euro und Christoph Schuh insgesamt 32.477 Aktien.

Sieht man sich den Chart der Aktie und die aktuelle Börsenbewertung an kann man erahnen warum die Altgesellschafter hier jetzt offenbar Kasse machen. Nach oben scheint die Luft begrenzt zu sein. Nach dem erneuten Anstieg am Freitag um knapp vier Prozent erscheint der Titel überkauft und befindet sich an der oberen Begrenzung der Bollinger Bänder, bzw. hat diese bereits nach oben verlassen, was in den überwiegenden Fällen zu einer deutlichen Gegenreaktion führen sollte. Bereits bei 5,49 Euro wartet zudem ein massiver Widerstand, die Unterstützung der Aktie befindet sich aktuell aber erst bei 4,20 Euro also rund 25% unter dem aktuellen Kurs. Insgesamt erscheint die Aktie trotz der erfreulichen Zahlen mit einem KGV von 23 zu teuer!

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Insider – Ferdinand Rudolf und Felix Alexander Porsche haben ebenfalls Bezugsrechte verkauft

Am 06. und 07.04.2011 haben Ferdinand Rudolf und Felix Alexander Porsche ebenfalls  größere Positionen ihrer Bezugsrechte für die Kapitalerhöhung bei der Porsche Automobil Holding SE verkauft, was heute bekannt wurde. Dabei wurden in vier Transaktionen insgesamt 142.600 Bezugsrechte zu Preisen zwischen 5,84 Euro verkauft, und im Gegenzug wieder 6.200 Bezugsrechte zum Kurs von 5,70 Euro erworben. Die Sinnhaftigkeit dieser Transaktion bleibt mir zwar noch im Verborgenen, dennoch bleibt festzuhalten, dass offenbar nicht alle des Porsche-Piech-Clans die Kapitalerhöhung in vollem Umfang gezeichnet haben. Über die Gründe kann eben nur spekuliert werden…erst kürzlich hatten wir über die Verkäufe der Bezugsrechte von Dr. Hans Michel Piëch berichtet.

Die Porsche Aktie hangelt sich heute nach Abschluss der Kapitalerhöhung etwas mühsam weiter nach oben. In den nächsten Stunden und Tagen werden die neuen Stücke in die Depots der Zeichner eingebucht. Ich rechne damit, dass nun noch einmal etwas Druck aufkommen könnte, da Anleger sich nun wieder von “überschüssigen” Stücken trennen könnten. Ebenfalls gehe ich davon aus, das das Marktumfeld mindestens bis zum kleinen Verfallstag schwächer bleiben wird, was zusätzlich auf die Aktienkurse drücken sollte. Goldman Sachs hat heute das Kursziel für die Porsche Aktie erneut deutlich zurückgenommen. Zwar bleiben die Titel des Sportwagenbauers ein Kauf für die Amerikaner, das Kursziel wird aber von 96,- auf nun 87,- Euro gesenkt, was natürlich gemessen am heutigen Aktienkurs immer noch ordentlich wäre.

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Insider – Dr. Hans Michel Piëch verkauft seine Porsche Bezugsrechte

Am 30.03.2011 hat Dr. Hans Michel Piëch größere Positionen seiner Bezugsrechte für die Kapitalerhöhung bei der Porsche Automobil Holding SE verkauft wie heute bekannt wurde.
Dabei wurden in vier Transaktionen insgesamt 726.550 Bezugsrechte zu Preisen zwischen 8,56 Euro und 5,70 Euro verkauft wobei der Großteil der gehandelten Stücke erst im Bereich 5,70 bis 6,27 Euro veräußert wurde. Da ich nicht davon ausgehe, dass Herr Piëch seine Bezugsrechte veräußert hat weil er kurzfristig Geld gebraucht hat muss man sich zumindest die Frage stellen warum in dieser Größenordnung verkauft wurde, und vor allem zu diesen Kursen. Innerfamiliäre Umschichtungen schließe ich eigentlich aus, da diese wohl nicht über die Börse erfolgt wären.

Die Porsche Aktie ist nach wie vor unter Druck, ebenso wie die Bezugsrechte. Ich rechne auch in den kommenden zwei Handelstagen mit einem volatilem Handel sowohl bei der Aktie als auch einem turbulenten Handel bei den Bezugsrechten. Nach wie vor halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass der Porsche Kurs noch einmal deutlich nachgeben könnte, bis die gesamte Transaktion abgeschlossen ist. Der Gesamtmarkt scheint nun ebenfalls wieder etwas mehr Realität einkehren zu lassen. Eine Konsolidierung ist nach fast drei Wochen steigenden Kursen auch dringend nötig. Dies dürfte sich dann auch im Porsche und VW Aktienkurs zusätzlich bemerkbar machen. Wir bleiben an der Seitenlinie und warten auf die Richtige Gelegenheit.

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Investors Inside ist für den Comdirect Financeblog Award nominiert!

Nachdem Investors Inside nun kürzlich zum “Finance Blog of the Year 2011” gewählt worden ist habe ich heute von Comdirect die freudige Nachricht erhalten, dass unser Blog nun auch von der Jury des  Comdirect – Financeblog Award unter die besten 8 Finanzblogs gewählt wurde die an der Endausscheidung am 13. April in Frankfurt teilnehmen werden. Die Jury, besteht aus den renommierten und unabhängigen Experten wie, Prof. Dr. Christoph Neuberger, Universität München, Joachim Goldberg, Finanzmarktanalyst, Lothar Lochmaier, Wirtschaftsjournalist, Thomas Mrazek, Vorsitzender des Fachausschusses Online im Deutschen Journalisten-Verband. Beurteilt wurden vor allem die journalistische Qualität, die Finanzexpertise sowie der Einsatz von blogspezifischen Elementen wie Verlinkungen oder Kommentierungen.

Ich fühle mich wirklich sehr geehrt und bin natürlich begeistert und stolz über so viel Anerkennung des oben genannten Expertenteams. Alleine die Teilnahme an diesem Wettbewerb mit dem vorläufigen Ergebnis einer Nominierung sehe ich als hohe Auszeichnung meiner täglichen Arbeit hier, und möchte mich dafür bei den Beteiligten ganz herzlich bedanken. Natürlich möchte ich es nicht missen mich auch bei Ihnen allen, liebe Leser, für Ihr Interesse und die vielen tollen Kommentare und Anregungen zu bedanken die Investors Inside letztlich zu dem gemacht haben was es heute ist. Mein besonderer Dank gilt auch den Verantwortlichen der Comdirect Bank AG die diesen Wettbewerb ins Leben gerufen haben. Ich bin mir sicher, dass auch dieser Wettbewerb weiter dazu beitragen wird, dass gerade Finanzblogs in der breiten Medienwelt in Zukunft ihren festen Platz als unabhängige Informationsquelle zu Thema Börse, Aktien, Banking, etc. haben werden.

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  • Mal wieder so ein Gerücht um Nokia um den Kurs zu treiben http://bloom.bg/18Z2NAp Das Dementi von Huawei kam dann heute…
  • Deutlicher könnte ein Bild die neue Eiszeit zwischen den USA und Russland wohl nicht darstellen. http://on.wsj.com/11I9QUs
  • Der Europäische Automarkt schaltet erneut in den Rückwärtsgang http://bit.ly/18UIpjS Nur Daimler kann sich diesem Trend entziehen, was mich ehrlich gesagt verwundert.
  • Das Setup vom Freitag http://bit.ly/16n2jje scheint noch doch noch aktiv zu werden nachdem wir stark steigende Kurse in Japan gesehen haben.
  • 16:45 Hätte klappen können..http://bit.ly/16n2jje Das Setup ist aber wohl für heute hinfällig. Sollte es jetzt unter 8.100 Punkte gehen muss man sich wohl eher an der Unterseite des Trendkanals orientieren!
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