Archive | Insider Handel

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InterSolar, neue Chance für Solarworld und Q-Cells?

Heute beginnt die weltgrößte Messe für die Solarbranche, die InterSolar in München. Bereits im Vorfeld der Messe gab es die ein oder anderen vollmundige Versprechen für die Zukunft einiger Branchenvertreter. Q-Cells hat kürzlich angekündigt sich nun zum deutschen Billiganbieter für komplette Solarstromanalagen aufschwingen zu wollen, und somit der harten Konkurrenz im eigenen Lande, wie Solarworld und Conergy paroli bieten zu wollen. Der neue Chef des ehemaligen Börsen-Highflyers baut den Konzern gerade massiv um. Mit der Herstellung von Solarzellen sei kein vernünftiges Geld mehr zu verdienen, hieß es in einem kürzlich veröffentlichten Interview mit Nedim Cen, der nun (endlich) Anton Milner an der Unternehmensspritze abgelöst hat.

Auch bei der Produktion haben sich inzwischen deutliche Veränderungen bei einem Großteil der deutschen Anbieter ergeben. Um halbwegs konkurrenzfähig zu bleiben lässt man nun auch verstärkt in Asien produzieren. Für Q-Cells werden die neuen Module, mit denen man den Markt aufmischen will, in Malaysia hergestellt. Auf der Intersolar kann man diese Module nun das erste Mal bewundern. Mittelfristig will sich Q-Cells nun zu einem Full-Service-Anbieter auch für Endkunden wandeln und die gesamte Produktpalette anbieten können. Man darf also durchaus gespannt sein ob diese Strategie nun aufgehen wird, denn auch im Markt für Module sind die Margen deutlich dünner, und die Konkurrenz größer geworden..

Bei Solarworld wird ebenfalls kräftig umgebaut. Firmenchef Frank Asbeck bemüht sich trotz aller politischer Unwägbarkeiten, weiterhin gute Mine zum bösen Spiel zu machen. Die Strategie ist weiterhin klar – man will sich in den Preiskrieg nur bedingt einreihen, und setzt weiterhin auf Qualität. Diese Strategie kann sogar durchaus vernünftig sein, Fachleute rechnen mit einer baldigen Konsolidierung im Solarmarkt, die wohl nur die Hälfte aller deutschen Solaranbieter überleben werden. Solarworld dürfte wohl einer der Überlebenden sein. Man will weiter an der Effizienz der Module arbeiten, Wirkungsgrade erhöhen, und die Marke Solarworld stärken.

Als Vertrauensbeweis kaufte die Solarworld AG nun eigene Aktien und überschritt kürzlich die Marke von 3% an den Stimmrechten (3.562.723 Stück) der eigenen Firma. Weiterhin beteiligt sich auch ein überzeugter Frank Asbeck wieder an seinem eigenen Unternehmen. Über die Solar Holding Beteiligungsgesellschaft mbH, die sich im Besitz der Familie Asbeck befindet, wurden kürzlich insgesamt 70.000 Aktien im Gegenwert von 591.003 EUR gekauft. Ich persönlich bin sehr gespannt welche Innovationen die Intersolar also nun hervorbringen wird. Welches Konzept langfristig überlebensfähig ist, kann noch nicht eindeutig gesagt werden. Mein Favorit bleibt aber Solarworld, wenn die Branche sich stabilisiert hat..

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Insider kaufen HeidelbergCement, Brentag und SüdChemie Aktien

In unserer Reihe der aktuellen Insiderkäufe von Unternehmenschefs gab es heute drei neue Meldungen. Am 21. Mai kaufte  Dr. Näger  insgesamt 3.088 Aktien des Heidelberger Baustoffherstellers HeidelCement im Gegenwert von 126.092 Euro. Durchschnittlich wurden dabei von Herrn Näger  40,83 Euro je Aktie bezahlt. Bei der Brentag AG kaufte Steven Holland insgesamt 946 Aktien im Gesamtwert von 46.827,00 Euro zum durchschnittlichen Kurs von 49,50 Euro. Bei der SüdChemie AG kaufte die Dr. Dolf Stockhausen Beteiligungsgesellschaft 2.884 Aktien im Gesamtwert von 268.896,94 Euro zum durchschnittlichen Kurs von 93,34 Euro. Auffällig ist derzeit die hohe Aktivität von Insidern die zu diesen Kursen die Aktien Ihres eigenen Unternehmens offensichtlich für günstig erachten. Bereits im vergangenen Jahr also die Kurse vieler Qualitätstitel danieder lagen haben die Vorstände und führenden Organe bei Ihren Käufen ein extrem gutes Timing bewiesen…

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Insider Kaufen wieder verstärkt eigene Aktien

Deutsche Firmenlenker sind wieder deutlich positiver für die Entwicklung Ihrer Unternehmen gestimmt. Zuletzt kauften die führenden Organe diverser Unternehmen wieder verstärkt eigne Aktien, so zum Beispiel der Metro Chef Eckard Cordes der kürzlich Aktien des Handelskonzerns in Höhe von 300.000,- Euro erwarb. Bereits vor etwas über einem Jahr als die Kurse noch am Boden lagen konnte man dieses Phänomen beobachten. Dabei kauften die Insider deutscher Unternehmen verstärkt eigene Aktien als diese niemand mehr haben wollte. Inzwischen dürfte wohl klar sein, dass sich dieser antizyklische Einstieg deutlich gelohnt haben dürfte. Auch in diesen turbulenten Tagen kann man nun wieder verstärkt beobachten, dass sich die Chefs und aus den Aufsichtsräten und Vorständen wieder eindecken. Teilweise finden diese Käufe vielleicht noch etwas zaghaft statt, dennoch sollte dem aufmerksamen Anleger dieser Umstand durchaus hier und da zu denken geben.

Verstärkt gekauft wurde in den letzten Wochen unter anderem bei Linde, RWE, Deutscher Telekom, Deutsche Euroshop, Jungheinrich, Klöckner & Co., TAG Immobilien, K+S, und Centrotherm. Zusammenfassen kann mal wieder gesagt werden, dass die deutschen Firmenchefs die Lage ihrer Unternehmen wohl deutliche optimistischer einschätzen als der Marktkonsens. Immer dann wenn die Märkte kurzzeitig deutlich nach unten tendiert haben lässt sich dieses antizyklische Verhalten verstärkt beobachten. Die Euroschwäche, hat wie bereits geschrieben nicht nur Nachteile, sondern dürfte vielmehr die Umsätze einzelner Unternehmen in den kommenden Quartalen beflügeln. Die im vergangenen Jahr leer geräumten Lager müssen nun schnellsten wieder aufgefüllt werden um der anziehenden Nachfrage gerecht werden zu können. Dies wiederum sollte der gesamte Absatzkette in einigen Branchen wieder deutlichen Schwung verleihen bis hin zu den dafür notwendigen Rohstoffen. Achten Sie also verstärkt auf die Insiderkäufe in den kommenden Wochen, meistens haben die Herren ein gutes Näschen..

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Excelon Aktie verliert 99 Prozent an Wert innerhalb weniger Minuten

Die Liste der Verlierer des gestrigen Tages ist lang, einige Unternehmen hatte es aber besonders brutal erwischt. Allen voran wohl die Aktie von Excelon die von 43,69 Dollar auf 0,0001 Dollar fiel. Die Brauereiaktie von Boston Bier war kurzzeitig sogar gar nichts mehr wert. Anbei eine Liste mit den sogar schon leicht geschönten Zahlen. Sollte dies also alles ein Computerfehler gewesen sein, dann ist das sicherlich der erste Punkt an dem man bei der neuen Regulierung der Finanzmärkte arbeiten sollte. Ob die Anleger nun eine Entschädigung erhalten werden ist wohl mehr als ungewiss..
COMPANY                                                     PREVIOUS PRICE    LOW PRICE     PCT CHANGE
EXCELON (EXC.N)                                     $34.68                         $0.41                  -99
BOSTON BEER (SAM.N)                           $47.98                         $0                       -100
CENTERPOINT (CNP.N)                           $13.13                          $0.01                  -99.9
BROWN & BROWN (BRO.N)                   $15.93                          $8.04                 -49.5
IOWA TELECOMMUNICATIONS
SERVICES (IWA.N)                                    $15.67                          $2.66                  -83
CASEY’S GENERAL (CASY.O)                 $35.00                         $30.24               -13.6
EBIX INC (EBIX.O)                                    $14.26                         $1.01                   -92.9
PROCTER & GAMBLE (PNG.N)              $59.41                         $39.37                -33.7
APPLE (AAPL.O)                                         $240.63                      $199.25              -14.4
3M (MMM.N)                                               $81.86                        $67.98                -17
(Reporting by Wall Street team)

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Neues von Washington Mutual

Heute entschied das Insolvenzgericht das die Aktionäre von Washington Mutual das Recht haben eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Seit dem Bankrott im Jahr 2008 der einst größten Sparkasse der USA hat es keine solche Veranstaltung mehr gegeben. Nun dürfen auch die Aktionäre endlich ihre Rechte vertreten. Dies kann schon als kleiner Meilenstein in der ganzen Spekulation um eine mögliche Abfindung der Aktionäre bedeuten. Ziel dieser außerordentlichen Hauptversammlung könnte sein die bisherige Unternehmensführung vollständig abzusetzen und eine aktionärs-freundliche Führung für die weiter Begleitung der Verhandlungen einzusetzen.

Hauptargument der Aktionärsvertreter ist dabei, dass heute noch immer die selben Manager, die für die Pleite des Konzerns verantwortlich sind am Ruder sitzen, und dies nicht im Sinne der am Unternehmen beteiligten Personen sein kann. Man müsse auch innerhalb der Insolvenz wieder handlungsfähig sein, hieß es. Ausserdem dürften die Aktionäre nicht weiter daran gehindert werden Ihre Rechte wahrzunehmen. Damit stehen die Chancen dafür das die rechte der Aktionäre gestärkt werden und vielleicht doch noch eine entsprechende Entschädigung zu erwarten ist zwar wieder etwas besser, der Ausgang des ganzen Rechtsstreits bleibt aber ungewiss…

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Washington Mutual – bringt Ex Chef Kerry Killinger nun die Wende?

So langsam scheint sich ein weiterer kleiner Zock bei der Aktie von Washington Mutual anzubieten. Die Aktie der zerschlagenen ehemals größten Sparkasse der USA kommt so langsam wieder etwas in Schwung nachdem die Umsätze in der Aktie zuletzt stark abgenommen hatten. Grund für die leichten Kurssteigerungen heute ist eine morgen stattfindende Anhörung des ehemaligen Firmenchefs Kerry Killinger vor dem US Kongress. Killinger will aufzeigen, dass die Washington Mutual damals kurz vor der Zerschlagung durch den US Einlagensicherungsfond durchaus in der Lage gewesen wäre diese Krise zu meistern. Somit wäre eine Aufspaltung des Unternehmens und die anschließenden heftigen Verluste für die damaligen Aktionäre vermeidbar gewesen.

Sollte der ehemalige WaMu Chef dies plausibel erklären können. gibt es durchaus berechtigte Zweifel an der Notwendigkeit des Notverkaufes des Unternehmens an JP Morgan. Zumal der damals gezahlte Preis von 1,9 Milliarden Dollar immer noch Fragen aufwirft, da die vorhandenen Assets des Unternehmens nach Verbindlichkeiten ein Vielfaches der gezahlten Summe wert gewesen sind. Die Aufsichtsbehörde hätte somit damals deutlich überstürzt gehandelt und somit auch den Schaden erst verursacht. Die Aktionäre wurden im ersten Zuge der “Vergleichsverhandlungen” bislang nicht berücksichtigt, und genau dies könnte sich nun ändern.

Ob es allerdings entsprechende Ausgleichszahlungen in Zukunft geben wird bleibt weiterhin ungewiss. Im ersten Anlauf der Wette auf ein vielfaches des derzeitigen Aktienkurses haben sich bereits reihenweise die Anleger die Finger verbrannt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch jetzt immer noch möglich, dessen sollten sich die “Mitspieler” bewusst sein. Auf dem jetzigen Niveau halten wir aber nun einen Versuch mit einer kleinen Position Spielgeld für durchaus attraktiv, und haben uns bereits am Freitag entsprechend positioniert.

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Washington Mutual – der Zock geht weiter

Der Zock um die Washington Mutual hat am Freitag einen ordentlichen Knacks bekommen. Innerhalb weniger Minuten rauschte der Aktienkurs um bis zu 80% in die Tiefe. Zwar konnte sich die Aktie im späteren Handelsverlauf wieder etwas stabilisieren, dennoch bleibt wohl eine gehörige Portion Unsicherheit wie es hier nun weiter gehen wird. Wir hatten ja bereits im Vorfeld mehrfach gewarnt das hier alles möglich ist und ein Investment in jedem Falle nur als Zock zu betrachten sei. Auch heute möchten wir noch einmal betonen das ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals hier nicht ausgeschlossen ist!

Grund für den heftigen Kursverlust war wohl die Enttäuschung der Anleger darüber das es zum einen keine klare Aussage bezüglich der möglichen Abfindungshöhe oder-berechtigung der Aktionäre gegeben hatte. Unter hohen Stückzahlen rauscht der Kurs dann in den Keller. Die von vielen Kleinanlegern eingegebenen StoppLoss Orders dürften dann innerhalb kürzester Zeit mit zu dieser Lawine beigetragen haben.

Immerhin hat Washington Mutual laut einem Pressebericht nun die heftig umstrittene Bankeinlage zugesprochen bekommen. Zwar handelt es sich hierbei “nur” um vier Milliarden Dollar, dennoch dürfte das Unternehmen mit diesem Ergebnis erst einemal hoch zufrieden sein. Lange Zeit war nicht klar ob überhaupt noch einmal Geld in die Kassen fließen würde. Dieser Teilsieg lässt aber darauf hoffen das vielleicht am heutigen Tag noch ein paar positive Überraschungen für die Aktionäre bekannt gegeben werden könnten. Immerhin sind dies die wahren Eigentümer dieses Unternehmens.

Der Zock dürfte somit wohl noch etwas weiter gehen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit für eine dicke Rendite seit Freitag deutlich geringer geworden ist. Einige Teilnehmer dürften sich hier kräftig die Finger verbrannt haben und es besteht durchaus die Möglichkeit, dass dies erneut passiert. Auch ein erneuter heftiger Rücksetzer sollte zumindest noch einmal mit einkalkuliert werden. Eventuell zocken wir dann sogar mal mit…

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EMTV Aktionär erhält Schadensersatz

Das sollte alle getäuschten Aktionäre und Anleger dubioser Fonds aufhorchen lassen. Wichtig ist aber die rechtzeitige Wahrung der Fristen, bzw. das Einreichen der Klageschrift!…”Manchmal muss man einfach einen langen Atem haben”, bringt Anwältin Petra Dietenmaier von der Kanzlei Tilp Rechtsanwälte es knapp auf den Punkt. Im Fall ihres Mandanten, eines geschädigten Ex-EM.TV-Aktionärs, drohte den Beteiligten immer wieder die Puste auszugehen. Knapp neun Jahre hat es gedauert, bis jetzt das Oberlandesgericht München das erlösende, letztinstanzliche Urteil sprach und dem klagenden Aktionär Schadensersatz zusprach.
Er hatte im Herbst 2000 eine vermeintlich vielversprechende Ad-hoc-Mittelung von EM.TV zum Anlass genommen, um Aktien von dem ehemaligen Neuer-Markt-Unternehmen EMTV zu kaufen. Einige Wochen später korrigierte das Unternehmen, das jetzt Constantin Medien heißt, jedoch die Mitteilung. Der Aktienkurs brach ein, Spekulationen über möglicherweise falsche Unternehmensinformationen machten die Runde, und eine Welle von Klagen rollte an.
Bereits im Frühling 2001 fanden sich innerhalb nur eines Monats mehr als 2000 geschädigte Anleger zusammen, die sich einer Sammelklage anschließen wollten. Diese hatte der Prozessfinanzierer Foris initiiert. Einer der Ansatzpunkte war damals, dass EM.TV-Chef Thomas Haffa eigene Aktien trotz der noch geltenden Sperrfrist verkauft hatte – und dies auch im Nachhinein zugab. Die Sammelklage scheiterte jedoch.
Auch jene, die sich durch einen falschen Emissionsprospekt von den Haffa-Brüdern getäuscht fühlten, mussten vor den Gerichten stets Niederlagen einstecken. Richtungweisend war dabei ein Urteil aus dem Frühsommer 2004. Das Oberlandesgericht Frankfurt hatte damals die Prospekthaftungsklage einer EM.TV-Anlegerin gegen das Medienunternehmen abgewiesen und gleichzeitig den Weg zum Bundesgerichtshof (BGH) versperrt.
Dietenmaiers Mandant versuchte es mit einer dritten Variante: Er reichte im April 2001 Klagen wegen falscher Ad-hoc-Mitteilungen ein. Und obwohl der BGH bereits im Jahr 2004 in einem Strafprozess festgestellt hatte, dass die Ex-EM.TV-Vorstände Thomas und Florian Haffa die Vermögenslage ihres Unternehmens in der Ad-hoc-Mitteilung falsch dargestellt hatten, musste der Kläger in seinem Zivilprozess auf die gleiche Erkenntnis noch sechs Jahre warten.
Allein für den Kläger haben sich in den neun Jahren rund 8500 Euro Prozesskosten angehäuft. Bei mehr als 10.000 Euro lägen die Kosten für alle Beteiligten, sagt Dietenmaier. Und: “Für mich hat sich dieser Fall finanziell nicht gerechnet.” Für den Kläger schon: Zwar liegt der Schadensersatz, den er von Constantin Medien bekommt, bei vergleichsweise mageren 16.584,60 Euro, aber er bekommt seinen Schadensersatz üppig verzinst – mit rund fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz für neun Jahre. In Summe erhält er damit rund 30.000 Euro. Das dürfte die rund 150 EM.TV-Kläger motivieren, deren Fälle noch vor dem Oberlandesgericht München anhängig sind. Hunderte andere Kläger haben indes bereits entnervt aufgegeben. FTD

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Kauft Suzuki nun VW Aktien?

In der heutigen Xetra Schlussauktion wurden über 1,6 Millionen VW Stammaktien gekauft! Das ist immerhin ein netter Gegenwert von ca. 100 Millionen Euro. Die Vermutung liegt somit nahe das sich Suzuki auf diesem Niveau nun entschieden hat seine strategische Beteiligung an dem Volkswagenkonzern aufzubauen. Zuvor wurde der Kurs der Aktie heftig hin und her getradet. Nach dem Spurt auf die 70,- Euro Marke folgte dann der Absturz auf Kurse unter 62,- Euro heute. Durchaus vorstellbar also das der Investor bereits vorher tätig gewesen ist und nun zu den Schnäppchenpreisen noch einmal kräftig zugelangt hat. besonders reizvoll im Zusammenhang mit diesem Kauf dürfte wohl auch der derzeitige Eurokurs gewesen sein. Optimales Timing in vielerlei Hinsicht!

Der Einstieg von Suzuki sollte also den Kursverfall der VW Stammaktie nun allmählich beenden. Die VW Aktie ist inzwischen für langfristig orientiere Investoren wieder auf einem sehr interessanten Kursniveau angekommen. Wir haben uns hier heute ebenfalls engagiert. Suzuki kann im Zuge der gegenseitigen Beteiligung insgesamt bis zu 11,8 Millionen VW Stammaktien erwerben. Hier ist also noch viel Käuferpotenzial vorhanden, was den Kurs auch im Falle weiter sinkender Börsen stabilisieren sollte. Die Vorzugsaktie hielten sich in den letzten Handelstagen deutlich besser als die. Auch hier dürften Kurse knapp unter der 60,- Euro Marke langfristig interessant sein.Stammaktien. Ob es tatsächlich Suzuki ist die sich hier nun engagieren ist natürlich reine Spekulation, aber doch sehr nahe liegend. Vielleicht hat ja auch der gute alte Warren Buffet seine Finger im Spiel ;-)

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VW Stämme sind raus aus dem EuroStoxx 50!

Ab Freitag wird wohl der gesamte Handel mit den VW Stammaktien etwas ruhiger verlaufen. Nach dem die VW Stammaktien bereits aus dem Dax geflogen sind werden sie demnächst auch aus dem EuroStoxx verbannt. Die VW-Stammaktien werden ab dem 8. Februar nicht mehr dem EuroStoxx-50-Index angehören. Die Aktien müssten den Index aufgrund der sog. “Fast-Exit-Regel” verlassen, teilte der Indexanbieter Stoxx Ltd. mit. Aufgrund des gesunkenen Streubesitzes erreichten die VW-Papiere seit zwei Monaten nicht mehr Platz 75 oder besser auf der für den Index maßgeblichen Auswahlliste, weshalb sie durch die Anteilsscheine des französischen Immobilienunternehmens Unibail-Rodamco S.A. ersetzt werden. Verwunderlich ist dieser Schritt also nicht. Bis zuletzt hatten Anleger wohl auf eine Wende und nochmal einen schnellen Kursanstieg gehofft. Gerade weil der strategische Investor Suzuki noch ein ordentliches Aktienpaket erwerben will. Doch der blieb aus und dürfte wohl auch erstmal nicht kommen.. Die Chancen für Suzuki günstig an Aktien zu kommen stehen damit wohl besser denn je.

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Elektroauto-Schmiede Tesla geht an die Börse

Heute wurde bekannt das der Elektroauto-Hersteller Tesla bald einen Börsengang plant. Insgesamt soll diese Maßnahme dem Autobauer rund 100 Millionen Dollar in die Kassen spülen. Die Produkte von Tesla sind sehr viel versprechend bislang leider aber für die breite Masse noch unerschwinglich. Dies dürfte sich aber in absehbarer Zeit ändern, und im Laufe der kommenden Jahre dann, wenn die Entwicklungskosten eines preisgünstigeren Modells erst einmal wieder drin sind, gößere Absatzmengen möglich machen.

Die Autoschmiede Tesla ist vor allem mit seinem 109 000 Dollar teuren Roadster mit Elektroantrieb bekannt geworden. Seit der Gründung von sechs Jahren verkaufte Tesla 937 Roadster in 18 Länder. Für ein geplantes zweites, preiswerteres Elektroauto liegen den Angaben zufolge 2000 Reservierungen vor. Mit der Ausgabe von Tesla-Aktien war bereits seit längerem gerechnet worden. Zum Ausgabepreis der Papiere oder Datum des ersten Handelstages äußerte sich das in Kalifornien ansässige Unternehmen nicht.

Das Unternehmen hat 450 Beschäftigte. Zu seinen Anteilseignern gehören unter anderem die beiden Google Gründer sowie Daimler mit fast 10 Prozent. Die Stuttgarter arbeiten mit Tesla beispielsweise an der Entwicklung von Fahrzeug-Batterien auf Lithium-Ionen-Basis zusammen. Jährlich rollen bei Tesla derzeit rund 1 000 Autos vom Band. Der Börsengang dürfte in jedem Falle einer der interessantesten im US Automobilsektor sein. Der letzte amerikanische Automobilhersteller der an die Börse ging war Ford im Jahre 1956.

Dieser Börsengang dürfte also unter langfristigen Gesichtspunkten für Anleger durchaus interessant sein. Zwar kennt man noch keine Einzelheiten, und weiß vor allem nicht wie die neuen Tesla Aktien dann bewertet werden, dennoch sollte man sich rechtzeitig informieren wenn diese Pläne in die Tat umgesetzt werden. Nicht nur die eigene Produktion von Tesla ist hierbei interessant sondern auch die Entwicklung neuer leistungsfähigerer Akkus die in der Zukunft wohl eine ganz erhebliche Rolle im Automobilsektor spielen werden….

P.S. Heute ist die letzte Gelegenheit um sich ein kostenloses Notebook von Dell zu sichern, indem man einfach ein Depotkonto bei OnVista eröffnet. Neben hervorragenden Konditionen bietet Ihnen OnVista mit der Free Buy Aktion je nach Depotbetrag völlig kostenlose Trades an.

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Arques Industries – Der Traum vom schnellen Geld

Die deutsche Kapitalbeteiligungsgesellschaft Arques Industries, Starnberg, hatte 2005 die Holding Arquana Druck & Media gegründet und anschließend sieben Druckereien in Deutschland, Frankreich und Österreich darin integriert. Im Nachhinen hat sich nun herausgestellt das die Werthaltigkeit dieses Assets für die Beteiligungsgesellschaft Arques äusserst zweifelhaft war. Die Geschäfte in der Holding wurden nach der Art eines Schneeballsystems betrieben: Die allesamt maroden Druckereien sollten zusammengelegt einen besseren Eindruck abgeben und somit Kapital über den Aktienkauf anlocken. Mit Erfolg. Zeitweilig notierte die Arquana-Aktie bei über 35 Euro.

Nachdem der Arques-Gründer Peter Löw im Frühjahr 2007 seine gesamten Anteile für rund 100 Millionen Euro verkauft hatte, organisierte Arques den Rückzug aus Arquana mit Hilfe der Firma Printec Investments. Unterlagen, die dem «Bieler Tagblatt» vorliegen, lassen den Verdacht aufkommen, dass es sich dabei um eine Scheinfirma handelt. Eine der Druckereien, die den Machenschaften zum Opfer fielen, ist die Kölner Druckerei Bachem. Seit eineinhalb Jahren stehen die Maschinen still. Insgesamt verloren bei der Arquana International Print & Media AG über 700 Drucker ihre Arbeit.

Dabei ging Arquana stets ähnlich vor: Kriselnde Unternehmen wurden günstig gekauft, einer Restrukturierung unterzogen und nach drei bis vier Jahren mit Gewinn wieder verkauft. Am ehesten lohnte sich das Geschäft aber für Arques. Sie konnte mit den Gewinnen ihren Aktienkurs aufpolieren. Die Grösse war das Ziel, Personalkosten wurden gesenkt, Umsatz wurde gebolzt. Doch Abschreibungen und andere Kosten trieben die Holding in die roten Zahlen. Das Alltagsgeschäft war nicht die Sache der Investoren. Managementfehler waren die Folge. So wurden zum Beispiel einfach Aufträge zwischen den Druckereien hin und her geschoben, auch wenn dies wirtschaftlich keinen Sinn machte. Quelle: Bielertagblatt

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