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EMTV Aktionär erhält Schadensersatz

Das sollte alle getäuschten Aktionäre und Anleger dubioser Fonds aufhorchen lassen. Wichtig ist aber die rechtzeitige Wahrung der Fristen, bzw. das Einreichen der Klageschrift!…”Manchmal muss man einfach einen langen Atem haben”, bringt Anwältin Petra Dietenmaier von der Kanzlei Tilp Rechtsanwälte es knapp auf den Punkt. Im Fall ihres Mandanten, eines geschädigten Ex-EM.TV-Aktionärs, drohte den Beteiligten immer wieder die Puste auszugehen. Knapp neun Jahre hat es gedauert, bis jetzt das Oberlandesgericht München das erlösende, letztinstanzliche Urteil sprach und dem klagenden Aktionär Schadensersatz zusprach.
Er hatte im Herbst 2000 eine vermeintlich vielversprechende Ad-hoc-Mittelung von EM.TV zum Anlass genommen, um Aktien von dem ehemaligen Neuer-Markt-Unternehmen EMTV zu kaufen. Einige Wochen später korrigierte das Unternehmen, das jetzt Constantin Medien heißt, jedoch die Mitteilung. Der Aktienkurs brach ein, Spekulationen über möglicherweise falsche Unternehmensinformationen machten die Runde, und eine Welle von Klagen rollte an.
Bereits im Frühling 2001 fanden sich innerhalb nur eines Monats mehr als 2000 geschädigte Anleger zusammen, die sich einer Sammelklage anschließen wollten. Diese hatte der Prozessfinanzierer Foris initiiert. Einer der Ansatzpunkte war damals, dass EM.TV-Chef Thomas Haffa eigene Aktien trotz der noch geltenden Sperrfrist verkauft hatte – und dies auch im Nachhinein zugab. Die Sammelklage scheiterte jedoch.
Auch jene, die sich durch einen falschen Emissionsprospekt von den Haffa-Brüdern getäuscht fühlten, mussten vor den Gerichten stets Niederlagen einstecken. Richtungweisend war dabei ein Urteil aus dem Frühsommer 2004. Das Oberlandesgericht Frankfurt hatte damals die Prospekthaftungsklage einer EM.TV-Anlegerin gegen das Medienunternehmen abgewiesen und gleichzeitig den Weg zum Bundesgerichtshof (BGH) versperrt.
Dietenmaiers Mandant versuchte es mit einer dritten Variante: Er reichte im April 2001 Klagen wegen falscher Ad-hoc-Mitteilungen ein. Und obwohl der BGH bereits im Jahr 2004 in einem Strafprozess festgestellt hatte, dass die Ex-EM.TV-Vorstände Thomas und Florian Haffa die Vermögenslage ihres Unternehmens in der Ad-hoc-Mitteilung falsch dargestellt hatten, musste der Kläger in seinem Zivilprozess auf die gleiche Erkenntnis noch sechs Jahre warten.
Allein für den Kläger haben sich in den neun Jahren rund 8500 Euro Prozesskosten angehäuft. Bei mehr als 10.000 Euro lägen die Kosten für alle Beteiligten, sagt Dietenmaier. Und: “Für mich hat sich dieser Fall finanziell nicht gerechnet.” Für den Kläger schon: Zwar liegt der Schadensersatz, den er von Constantin Medien bekommt, bei vergleichsweise mageren 16.584,60 Euro, aber er bekommt seinen Schadensersatz üppig verzinst – mit rund fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz für neun Jahre. In Summe erhält er damit rund 30.000 Euro. Das dürfte die rund 150 EM.TV-Kläger motivieren, deren Fälle noch vor dem Oberlandesgericht München anhängig sind. Hunderte andere Kläger haben indes bereits entnervt aufgegeben. FTD

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Kauft Suzuki nun VW Aktien?

In der heutigen Xetra Schlussauktion wurden über 1,6 Millionen VW Stammaktien gekauft! Das ist immerhin ein netter Gegenwert von ca. 100 Millionen Euro. Die Vermutung liegt somit nahe das sich Suzuki auf diesem Niveau nun entschieden hat seine strategische Beteiligung an dem Volkswagenkonzern aufzubauen. Zuvor wurde der Kurs der Aktie heftig hin und her getradet. Nach dem Spurt auf die 70,- Euro Marke folgte dann der Absturz auf Kurse unter 62,- Euro heute. Durchaus vorstellbar also das der Investor bereits vorher tätig gewesen ist und nun zu den Schnäppchenpreisen noch einmal kräftig zugelangt hat. besonders reizvoll im Zusammenhang mit diesem Kauf dürfte wohl auch der derzeitige Eurokurs gewesen sein. Optimales Timing in vielerlei Hinsicht!

Der Einstieg von Suzuki sollte also den Kursverfall der VW Stammaktie nun allmählich beenden. Die VW Aktie ist inzwischen für langfristig orientiere Investoren wieder auf einem sehr interessanten Kursniveau angekommen. Wir haben uns hier heute ebenfalls engagiert. Suzuki kann im Zuge der gegenseitigen Beteiligung insgesamt bis zu 11,8 Millionen VW Stammaktien erwerben. Hier ist also noch viel Käuferpotenzial vorhanden, was den Kurs auch im Falle weiter sinkender Börsen stabilisieren sollte. Die Vorzugsaktie hielten sich in den letzten Handelstagen deutlich besser als die. Auch hier dürften Kurse knapp unter der 60,- Euro Marke langfristig interessant sein.Stammaktien. Ob es tatsächlich Suzuki ist die sich hier nun engagieren ist natürlich reine Spekulation, aber doch sehr nahe liegend. Vielleicht hat ja auch der gute alte Warren Buffet seine Finger im Spiel ;-)

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VW Stämme sind raus aus dem EuroStoxx 50!

Ab Freitag wird wohl der gesamte Handel mit den VW Stammaktien etwas ruhiger verlaufen. Nach dem die VW Stammaktien bereits aus dem Dax geflogen sind werden sie demnächst auch aus dem EuroStoxx verbannt. Die VW-Stammaktien werden ab dem 8. Februar nicht mehr dem EuroStoxx-50-Index angehören. Die Aktien müssten den Index aufgrund der sog. “Fast-Exit-Regel” verlassen, teilte der Indexanbieter Stoxx Ltd. mit. Aufgrund des gesunkenen Streubesitzes erreichten die VW-Papiere seit zwei Monaten nicht mehr Platz 75 oder besser auf der für den Index maßgeblichen Auswahlliste, weshalb sie durch die Anteilsscheine des französischen Immobilienunternehmens Unibail-Rodamco S.A. ersetzt werden. Verwunderlich ist dieser Schritt also nicht. Bis zuletzt hatten Anleger wohl auf eine Wende und nochmal einen schnellen Kursanstieg gehofft. Gerade weil der strategische Investor Suzuki noch ein ordentliches Aktienpaket erwerben will. Doch der blieb aus und dürfte wohl auch erstmal nicht kommen.. Die Chancen für Suzuki günstig an Aktien zu kommen stehen damit wohl besser denn je.

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Elektroauto-Schmiede Tesla geht an die Börse

Heute wurde bekannt das der Elektroauto-Hersteller Tesla bald einen Börsengang plant. Insgesamt soll diese Maßnahme dem Autobauer rund 100 Millionen Dollar in die Kassen spülen. Die Produkte von Tesla sind sehr viel versprechend bislang leider aber für die breite Masse noch unerschwinglich. Dies dürfte sich aber in absehbarer Zeit ändern, und im Laufe der kommenden Jahre dann, wenn die Entwicklungskosten eines preisgünstigeren Modells erst einmal wieder drin sind, gößere Absatzmengen möglich machen.

Die Autoschmiede Tesla ist vor allem mit seinem 109 000 Dollar teuren Roadster mit Elektroantrieb bekannt geworden. Seit der Gründung von sechs Jahren verkaufte Tesla 937 Roadster in 18 Länder. Für ein geplantes zweites, preiswerteres Elektroauto liegen den Angaben zufolge 2000 Reservierungen vor. Mit der Ausgabe von Tesla-Aktien war bereits seit längerem gerechnet worden. Zum Ausgabepreis der Papiere oder Datum des ersten Handelstages äußerte sich das in Kalifornien ansässige Unternehmen nicht.

Das Unternehmen hat 450 Beschäftigte. Zu seinen Anteilseignern gehören unter anderem die beiden Google Gründer sowie Daimler mit fast 10 Prozent. Die Stuttgarter arbeiten mit Tesla beispielsweise an der Entwicklung von Fahrzeug-Batterien auf Lithium-Ionen-Basis zusammen. Jährlich rollen bei Tesla derzeit rund 1 000 Autos vom Band. Der Börsengang dürfte in jedem Falle einer der interessantesten im US Automobilsektor sein. Der letzte amerikanische Automobilhersteller der an die Börse ging war Ford im Jahre 1956.

Dieser Börsengang dürfte also unter langfristigen Gesichtspunkten für Anleger durchaus interessant sein. Zwar kennt man noch keine Einzelheiten, und weiß vor allem nicht wie die neuen Tesla Aktien dann bewertet werden, dennoch sollte man sich rechtzeitig informieren wenn diese Pläne in die Tat umgesetzt werden. Nicht nur die eigene Produktion von Tesla ist hierbei interessant sondern auch die Entwicklung neuer leistungsfähigerer Akkus die in der Zukunft wohl eine ganz erhebliche Rolle im Automobilsektor spielen werden….

P.S. Heute ist die letzte Gelegenheit um sich ein kostenloses Notebook von Dell zu sichern, indem man einfach ein Depotkonto bei OnVista eröffnet. Neben hervorragenden Konditionen bietet Ihnen OnVista mit der Free Buy Aktion je nach Depotbetrag völlig kostenlose Trades an.

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SHB AG räumt Interessenskonflikt in der Fondsgeschäftsführung ein

Und wieder einmal haben wir beunruhigende Nachrichten über die SHB AG und deren Fondprodukte gefunden. Dieses Mal auf der Seite von Investorsadvice, die wir Ihnen als mögliche Anleger dieser Fonds nicht vorenthalten möchten. Seit geraumer Weile häufen sich nun diese Nachrichten um eine mögliche Schieflage der Fonds. Zuletzt hatten wir hier über dies seltsamen Top-Ratings die einige Ratingagenturen in jüngster Zeit dem Renditefond 6 aus dem Hause SHB vergeben hatten. Hier geht es nun um den ersten Fond, den Businesspark Stuttgart. Um den zu erwartenden Anwaltsbriefen (siehe auch unseren Artikel SHB AG, Anwälte und die Pressefreiheit) gleich vorzubeugen habe ich den Link zum Protokoll der Gesellschafterversammlung gleich mit angehängt wo man dies alles sehr schön nachlesen kann. Interessierten schicke ich eine PDF Datei dieses Dokumentes auch gerne zu….sollte dies unerklärlicher Weise bald nicht mehr auf der SHB Seite zu finde sein!

Die Geschäftsleitung der SHB AG bzw. SHB Innovative Fondskonzepte AG räumt erstmals Interessenskonflikte in der Fondsgeschäftsführung ein. In der Gesellschafterversammlung am 17.07.2009 der Businesspark Stuttgart KG, erklärt Uwe Duchard, Fondsmanager der SHB AG, das dies aus “Kostengründen” gut gewesen sei, aber Raum für einen latenten internen Interessenkonflikt biete, so Duchard wörtlich. Markus Schottenhammel, der als Geschäftsführer auch gleichzeitig Prokurist beim Initiator ist, darf nun die Verantwortung abgeben, zu einer öffentlichen Stellungnahme war dieser bisher nicht bereit.

Man wolle nun einen Geschäftsführer finden der “ausschließlich” die Interessen der Fondsgesellschaft vertreten soll. Soll heißen, nicht wie bisher, ausschließlich die Interessen des Initiators. Diese Erkenntnis ist lobenswert, allerdings muss sich die SHB AG nun die Frage gefallen lassen warum diesem Umstand, erst jetzt Rechnung getragen wird und welche Konsequenzen aus dieser Erkenntnis entstehen sollen. Vor allem nachdem der Fonds bekanntermaßen massive wirtschaftliche Probleme hat.

Seit Jahren werden die ca. 6000 Anleger, vor allem ahnungslose Kleinsparer, über die wahre Situation im Businesspark Stuttgart von der Geschäftsführung im Unklaren gehalten. Laufende Berichte in denen immer wieder erklärt wurde das alles planmäßig und zufriedenstellend verläuft, wiegen die Anleger in Sicherheit und im Glauben das sie am Ende Ihrer Ansparzeit mit einer Ausschüttung rechnen können, das es hierzu kommt erscheint nahezu aussichtslos. Unabhängige Immobilienexperten geben den Wert der Immobilie mit unter 50 Mio. Euro an, damit liegt der Wert unter dem derzeitigen Verschuldungsgrad. In der Bilanz wird ein Wert von 67 Mio. ausgewiesen, selbst das würde nicht ausreichen um den Anlegern am Ende der geplanten Ansparphase eine Ausschüttung zu bezahlen. Hinzu kommt ein Investitions- und Instandhaltungsrückstau in Millionenhöhe.

Jeden Monat zahlen immer noch ahnungslose Kleinsparer Ihre Rate ein in der Hoffnung damit Ihre Altersvorsorge zu stärken. Das Problem des Konzeptes haben viele bisher nicht erkannt, das Ende der Ansparphase ist lediglich eine “Planung” wenn die Gewinne nicht vorhanden sind, dann zahlen die Ratenzahler so lange weiter bis diese Gewinne ausreichen um die Zeichnungssumme zu erreichen, das kann noch viele Jahre dauern, bisher hat die Geschäftsführung auf diese entscheidende Frage keinerlei Stellungnahme abgegeben, warum ist vermutlich klar, das wäre ein Interessenskonflikt.

Ob die Muttergesellschaft, die börsennotierte SHB AG  für die Konsequenzen hieraus gerade stehen kann ist ebenso fraglich, ein Börsenkurs von unter einem Euro und damit eine Marktkapitalisierung von weniger als 10 Mio. € lassen wenig Spielraum. Aus internen Kreisen wird berichtet das Achim Pfeffer, Vorstandsvorsitzender der SHB AG derzeit prüft ob die alten Fonds nicht in irgend einer Art und Weise “ausgelagert” werden können, wenn man sich der Altlasten entledigen könnte wäre es vielleicht möglich künftig wieder Geld zu verdienen. Sehr fraglich ob das künftige Anleger überzeugen kann.

Auch die Altgesellschafter schweigen. Horst Baron wurde als Vorstand, nach hitziger öffentlicher Diskussion mit dem Anlegerschützer Gerlach aus seinem Amt aufs Abstellgleis manövriert. Der ehemalige Hauptaktionär AFD GmbH mit den ehemaligen SHB Vorständen Joachim Hiller und Florian Schuh haben bereits eine neue Gesellschaft gegründet, mit der IVAG wurde das Konzept der SHB kopiert und es werden weiterhin satte Provisionen verdient.

Die Staatsanwaltschaft München sieht derzeit offensichtlich keinen Grund für ein Strafverfahren, ein Schaden sei noch nicht eingetreten und es liegen auch keine Strafanzeigen vor, gibt ein Ermittlungsbeamter der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck an, erst wenn eine Vielzahl von Strafanzeigen vorliegen, wird von einem öffentlichen Interesse ausgegangen. Bleibt ein trauriges Resümee ob Deutschland nach wie vor ein Selbstbedienungsladen für Kapitalanlagevermittler ist?

SHBBerichtzur-GVBPS17.07.09-1

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Arques Industries – Der Traum vom schnellen Geld

Die deutsche Kapitalbeteiligungsgesellschaft Arques Industries, Starnberg, hatte 2005 die Holding Arquana Druck & Media gegründet und anschließend sieben Druckereien in Deutschland, Frankreich und Österreich darin integriert. Im Nachhinen hat sich nun herausgestellt das die Werthaltigkeit dieses Assets für die Beteiligungsgesellschaft Arques äusserst zweifelhaft war. Die Geschäfte in der Holding wurden nach der Art eines Schneeballsystems betrieben: Die allesamt maroden Druckereien sollten zusammengelegt einen besseren Eindruck abgeben und somit Kapital über den Aktienkauf anlocken. Mit Erfolg. Zeitweilig notierte die Arquana-Aktie bei über 35 Euro.

Nachdem der Arques-Gründer Peter Löw im Frühjahr 2007 seine gesamten Anteile für rund 100 Millionen Euro verkauft hatte, organisierte Arques den Rückzug aus Arquana mit Hilfe der Firma Printec Investments. Unterlagen, die dem «Bieler Tagblatt» vorliegen, lassen den Verdacht aufkommen, dass es sich dabei um eine Scheinfirma handelt. Eine der Druckereien, die den Machenschaften zum Opfer fielen, ist die Kölner Druckerei Bachem. Seit eineinhalb Jahren stehen die Maschinen still. Insgesamt verloren bei der Arquana International Print & Media AG über 700 Drucker ihre Arbeit.

Dabei ging Arquana stets ähnlich vor: Kriselnde Unternehmen wurden günstig gekauft, einer Restrukturierung unterzogen und nach drei bis vier Jahren mit Gewinn wieder verkauft. Am ehesten lohnte sich das Geschäft aber für Arques. Sie konnte mit den Gewinnen ihren Aktienkurs aufpolieren. Die Grösse war das Ziel, Personalkosten wurden gesenkt, Umsatz wurde gebolzt. Doch Abschreibungen und andere Kosten trieben die Holding in die roten Zahlen. Das Alltagsgeschäft war nicht die Sache der Investoren. Managementfehler waren die Folge. So wurden zum Beispiel einfach Aufträge zwischen den Druckereien hin und her geschoben, auch wenn dies wirtschaftlich keinen Sinn machte. Quelle: Bielertagblatt

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Strafnachlass von 145,5 Mio für Klöckner&Co.

Das französische Berufungsgericht (Cour d’Appel de Paris) hat gestern Abend bekannt gegeben, dass es die von der französischen Kartellbehörde gegen KDI SAS (ein Tochterunternehmen der Klöckner&Co SE) und andere in Frankreich tätige Stahldistributeure verhängte Bußgelder deutlich reduziert hat. Die 2008 gegen KDI SAS verhängte Geldbuße wurde von 169 Mio. Euro auf 23,5 Mio. Euro reduziert, wovon 17,5 Mio. Euro bereits geleistet wurden. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, da noch Revision beim Cour de Cassation eingelegt werden kann.

Den Unternehmen wurde vorgeworfen, an wettbewerbswidrigen Preisabsprachen in den Jahren 1999 bis 2004 beteiligt gewesen zu sein. Die Reduzierung des Bußgelds verbessert das Konzernergebnis 2009 der Klöckner&Co SE um einen Betrag in Höhe von 79 Mio. Euro. Die geringere Entlastung resultiert aus einem Erstattungsanspruch in Höhe von 70 Mio. Euro, den die Klöckner&Co SE gegen die vormaligen Eigentümer des Klöckner&Co-Konzerns aus dem Erwerb des Konzerns im Jahre 2005 hat und der nun nur in geringem Umfang in Anspruch genommen wird.

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Lesen Sie “The Huffington Post”

Immer wieder werden wir gefragt wo man sich am besten auf US Seiten über die Geschehnisse jenseits des Atlantik informieren kann..Besonders nachdem die großen US Zeitungsverlage gerade planen auch ihre Online Inhalte in Kürze nur noch gegen Bezahlung zugänglich zu machen dürfte dies in naher Zukunft immer schwieriger werden. Unser Favorit ist “The Huffington Post” ,eine reine Internetzeitung, die anders als die meisten Onlinemedien, nicht politisch geprägt ist. Hunderte von sehr engagierten Journalisten schreiben hier über alle aktuellen Themen und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund.

So kann man hier unter anderem über die Aufforderung einiger namhafter Journalisten lesen, die Spareinlagen und sonstige angelegte Gelder schnellstmöglich von den sechs Großbanken Morgan Stanley, JP Morgen, Citigroup, Bank of America, abzuziehen und bei kleineren Banken zu parken um der Willkür der US Investmenthäuser Einhalt zu gebieten. Es hat sich nichts geändert, und es werden wohl genau diese Großbanken sein die die Welt irgendwann in ein noch viel größeres Chaos stürzen werden. Die einzige Möglichkeit die Sie als Anleger haben um dem entgegen zu wirken dürfte eben genau diese Maßnahme sein, um zu verhindern das es bald keine kleineren Banken in den USA mehr geben wird und man künftig somit noch mehr diesen Banken ausgeliefert ist.

Ebenfalls extrem Interessant dürfte die aktuelle politische Situation in den USA von Börsianern gesehen werden, nur erfährt man über die “normalen” Medien relativ wenig über die wahren Hintergründe, oder bekommt meistens ein politisch vorgefärbtes Bild vermittelt. Natürlich gibt es hier nicht nur politisches zu lesen sondern Artikel aus allen Bereichen, die Sie auch sonst in einer ausgewogenen Zeitung finden können. Ja, auch den neuesten Klatsch und Tratsch aus Hollywood! :-) Unsere Empfehlung ist daher: Lesen Sie die Huffington Post!

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Volkswagen Vorzüge lösen Stämme im Dax ab.

Was lange diskutiert wurde und von vielen vermutet ist heute Realität geworden. Die VW Stammaktien müssen den Dax auf Grund des geringen Freefloats an VW Stammaktien von weniger als zehn Prozent verlassen und die Vorzugsaktien rücken somit in den Deutschen Leitindex nach. Am Freitagabend wurde bekannt, dass das Emirat Katar nach Ausübung seiner Optionen etwa 17 Prozent der Anteile hält, was mit den rund 53 Prozent von Porsche und den 20 Prozent des Landes Niedersachsen in der Summe knapp über 90 Prozent ergibt.

Das Handelsblatt hat das ganze Trara um die Volkswagen AG heute so formuliert: Zu den wenigen Konstanten in diesem Jahr am Aktienmarkt zählt, dass an jedem Gerücht um die VW-Aktie irgendetwas dran ist. Das war während der Übernahmekämpfe mit Porsche so. Und das war auch so, als beim Lastwagenbauer MAN und anschließend beim Auto- und Motorradbauer Suzuki in Windeseile die Weichen für eine gemeinsame Zukunft gestellt wurden. Dem Gerücht folgte oft schon innerhalb eines Tages die Bestätigung. Dieses mal hat es zwar etwas länger gedauert dennoch stand das Endergebnis wohl schon länger fest.

Was dürfen Anleger nun von den beiden Aktiengattungen erwarten? Die VW Stammaktien haben seit dem Sommer kontinuierlich an Wert verloren und notieren seit dem Rausschmiss aus dem Dax am Freitag nur noch unter 77,- Euro und damit auch bereits unter der Unterstützung bei 78,- Euro. Das nächste logische Ziel für die Stammaktien dürfte jetzt bei ca 72,- Euro liegen und hier auch unserer Meinung nach langsam der Boden erreicht sein. Bei den Vorzügen dürfte die Meldung hingegen kurzfristig für Auftrieb sorgen wenn auch nur begrenzt. Nach unseren Erfahrungen geht eine Dax Neuaufnahmen immer einher mit erstmal fallenden Kursen nach dem die erste Euphorie verflogen ist.

Unsere Strategie bleibt jetzt also um so mehr die selbe wie zuvor. Die Vorzüge werden zu einem günstigen Zeitpunkt in die Stämme getauscht. Wann dieser Zeitpunkt ist lesen Sie dann rechtzeitig im Investors Inside Newsletter oder etwas später hier im Blog.

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Continental, Volkswagen, MAN und die Deutsche Bank

Die Aktien des Tages dürften heute Continental, VW und die Deutsche Bank sein. Bei Conti werden die Gläubigerbanken die Kredite in Höhe von 2,5 Milliarden Euro heute verlängern berichten Insider. Besonders positiv dürfte die Tatsache das auch die neuen Konditionen ähnlich sind wie die zuvor vereinbarten vom Markt aufgenommen werden. Ob diese Nachricht den Kurs der Continental Aktie wieder zurück in den Bereich um 40,- Euro bringen kann darf aber zumindest heute noch bezweifelt werden. Der deutsche Aktienmarkt wird allgemein etwas schwächer erwartet. Die Vorgaben aus Asien waren gemischt.

An der Tokioter Börse beendete der Nikkei indes den ersten Handelstag in dieser Woche mit einem Plus von 0,9 Prozent. Lebhaftes Interesse zeigten Anleger an Werten aus der Finanzbranche. Bankentitel waren begehrt, nachdem sich laut Medienberichten nur sanfte internationale Auflagen für eine Rekapitalisierung der Institute abzeichneten. Das dürfte den Banken weltweit wieder etwas mehr Luft und Spielraum verschaffen und sollte auch die Aktie des deutschen Branchenprimus Deutsche Bank heute wieder einmal antreiben. Ob auch eine Commerzbank davon profitieren kann bleibt abzuwarten. Die gestrigen Berichte über weiter hohen Abschreibungsbedarf dürften dem entgegen stehen.

Besonderes Augenmerk sollte man der Meldung das Volkswagen bereits ab 2010 mit Suzuki gemeinsam erste Projekte umsetzen will. Der Bereich Kleinwagen und günstige Kfz könnte den Wolfsburgern gerade in den Schwellenländern wie Indien, China und anderen asiatischen Nationen deutlichen Aufschwung verleihen. Die eingeschlagene Strategie dürfte richtig sein und die Umsetzung entsprechend schnell erfolgen. So bleibt VW auch nach der Abwrackprämie der Absatzkönig im Automobilsektor während der Hauptkonkurrent Toyota auf Grund massiver Probleme im kommenden Jahr deutlich kleinere Brötchen backen will.

Der Autohersteller hat zudem  einen Bericht der “Süddeutschen Zeitung” zurückgewiesen, wonach er dem Nutzfahrzeughersteller MAN in Kürze ein Übernahmeangebot unterbreiten wolle. Die Zeitung hatte gestern unter Berufung auf einen nicht näher benannten MAN-Manager berichtet, dass eine Offerte bald erwartet werde.

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