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Der Euro ist in Gefahr!

Die EU-Kommission sorgt sich einem Medienbericht zufolge um die Währungsunion. Die unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsländer und die daraus folgenden Ungleichgewichte “geben Anlass zu ernster Besorgnis für die Eurozone als Ganzes, zitiert das Nachrichtenmagazin “Spiegel” aus einer Vorlage der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen für die Finanzminister der Euro-Gruppe. Die Experten des designierten finnischen Währungskommissars Olli Rehn fürchteten, dass die unterschiedliche Entwicklung in den Mitgliedstaaten “das Vertrauen in den Euro schwächt und den Zusammenhalt der Währungsunion gefährdet”.

Besondere Sorge bereite den Brüsseler Beamten der Zustand jener Länder, die in der Vergangenheit enorme Defizite in ihren Leistungsbilanzen auftürmten, weil sie dank niedriger Zinsen jahrelang auf Pump lebten. Jetzt litten diese Staaten, vor allem Spanien, Griechenland und Irland, unter ausufernden Staatsdefiziten. “Die Kombination aus nachlassender Wettbewerbsfähigkeit und exzessiver Anhäufung von Staatsschulden sind in diesem Zusammenhang beunruhigend”, heiße es in der Expertise.

Als Ausweg aus der Misere schlügen die EU-Beamten den betroffenen Ländern vor, ihre Haushalte zu sanieren und Reformen auf den Weg zu bringen. Die Lohnabschlüsse müssten auf die gesunkene Produktivität und den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit Rücksicht nehmen: Die Arbeitnehmer sollen sich also mit geringen Tarifabschlüssen bescheiden. Die Kommissionsbeamten empfehlen den Defizitländern eine Strategie, mit der sich Deutschland in den vergangenen Jahren aus der Wachstumsschwäche befreit hat. Doch auch die Bundesregierung komme in dem Papier nicht ohne Ermahnung davon: Deutschland und andere vergleichsweise erfolgreiche Staaten wie Österreich und die Niederlande müssten gegen die chronische Schwäche ihrer Inlandsnachfrage vorgehen.

Die Experten rieten deshalb zu mehr Wettbewerb im Dienstleistungssektor, Steuerreformen und die Beseitigung von Kredithürden. Die Kommissionsbeamten mahnten zur Eile. Je später die Länder die Maßnahmen umsetzten, desto höher fielen die sozialen Kosten aus. Aus Sicht der Kommission hätten die Euro-Länder keine Wahl: Die Anpassungen seien “überlebenswichtig für das langfristige Funktionieren der Währungsunion.”

Ökonom Nouriel Roubini hält allerdings Spanien ohnehin für das noch größere Problem, da es die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone sei und mit hoher Arbeitslosigkeit und schwachen Banken zu kämpfen habe. In Spanien liegt die Arbeitslosenrate bei 19 Prozent. Die Eurozone existiert vermutlich nicht mehr lange. “Unter dem Strich könnten wir das Aufbrechen der Währungsunion erleben, auch wenn das noch nicht in einem oder zwei Jahren passiert”, sagt der Professor, Vortragender an der Stern School of Business an der New York University, in einem Interview am Rande des World Economic Forum in Davos…

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Achten Sie auf den Dollar

Nachdem die Indizes in den letzten Wochen wieder kräftig zulegen konnten kam es gestern zu Gewinnmitnahmen. Dabei ist auch der Dax an die Unterstützunglinie von 5700 Punkten zurückgefallen. Ebenso wie der S&P 500 der die 1.100 Punkte Marke nicht halten konnte ist der deutsche Leitindex damit aber unterhalb der so wichtigen 5750 Punkte gelandet, und dies ist zumindest ein Niveau auf dem grundsätzlich eine Fortführung des Aufwärtstrends möglich, aber nicht unbedingt wahrscheinlich ist. Die warnenden Zeichen mehren sich wieder, das der Anstieg seit März diesen Jahres vielleicht doch etwas zu schnell gegangen sein könnte. Persönlich bin ich etwas hin und her gerissen in dieser späten Börsenphase des Jahres 2009. Gedanklich bin ich sowieso bereits im Jahr 2010 und schreibe gerade die Jahresprognose für das kommende Jahr.

An einen erneuten Absturz der Börsen mag inzwischen wohl fast keiner mehr glauben. Die jüngsten Analysen von Moody´s lassen aber aufhorchen, und nicht nur das. Die Arbeitslosigkeit in den USA stagniert auf hohem Niveau, und eine Besserung ist erstmal nicht in Sicht. Demzufolge ist die Konsumneigung der privaten Haushalte auch weiterhin extrem niedrig, aber das wissen wir ja schon. Die Banken konnten teilweise nur mit Hilfe staatlicher Stützungsmaßnahmen überhaupt überleben und die Gewinne die nun so stolz präsentiert wurden stammen überwiegend aus Spekulationsgewinnen durch die wieder steigenden Börsen. Was wäre eigentlich passiert wenn die Börsen im letzten halben Jahr nicht gestiegen wären? Eigentlich im Nachhinein eine sinnlose Frage, aber dennoch interessant mal darüber nachzudenken.

Historische Vergleich mit anderen Krisen helfen bei einer objektiven Einschätzung der Situation auch nur noch bedingt. Während also einige Börsenpropheten immer wieder auf die charttechnischen Parallelen der letzten Krise in den Jahren 2000 bis 2003 verweisen, gibt es andere die davor warnen sich allzu sehr auf historische vergleiche einzulassen, weil jede Krise ihre eigenen Charakteristika hat. Jede Krise hat einen anderen Auslöser gehabt. Uns so klingt es auch etwas komisch wenn man die Ölkrise oder die Dot-Com Blase mit der größten Fehlspekulation aller weltweiten Banken vergleichen will. Sicherlich gibt es gewisse Zyklen an der Börse die immer wiederkehren, aber bestimmt keine festen Regeln!

Die Parallelen zu den letzten Krisen sind aber trotzdem nicht von der Hand zu weisen. Zumindest was die Phase der ersten Erholung nach einem Ausverkauf anbelangt. Danach sind allerdings dann in den historischen Krisenverläufen doch einige Unterschiede zu erkennen, und das gerade beim nun folgende weiteren Verlauf. Ich könnte mir gut vorstellen das die Indizes noch eine ganze Weile mit den jetzigen Niveaus beschäftigt sein werden. Die US Berichtssaison neigt sich dem Ende zu und es fehlt an neuen Impulsen. In jeden Falle befinden wir uns immer noch an einem ganz entscheidenden Punkt, sozusagen die Vorlage für das Börsenjahr 2010. Der einzige verlässliche Indikator für die künftige Entwicklung scheint mir derzeit der Greenback zu sein. Deshalb achten Sie weiter auf den Dollar! Wenn die US Währung stärker wird fallen die Märkte – und umgekehrt!

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Die Jahresendrallye ist immer noch möglich! Achten Sie auf den Dollar!

Auch wen das anscheinend niemand so richtig glauben mag so ist eine Jahresendrallye an den Aktienmärkten durchaus noch im Bereich des Möglichen. Die letzten Handelstage haben deutlich gezeigt das die Bullen noch lange nicht am Ende sind und die überschüssige Liquidität durchaus in der Lage ist einen heftigen Rücksetzer, wie in der Woche davor, wieder abzufangen. Die kommende Woche könnte nun extrem spannend werden.Der S&P 500 hat sich gestern wieder deutlich in Richtung der alten Höchstmarken bewegt. Mit 1.093,48 Punkten sehen wir hier eine durchaus komfortable Ausgangslage um die 1.100 Punkte Marke in Angriff zu nehmen. Sollte es den Indizes gelingen diese Marken zu überwinden stehen wir vor einer weiteren starken Woche an den Aktienmärkten!

Das vorangegangene “Abtauchen” der Indizes war auch charttechnischer Sicht eine mustergültige Zwischenkorrektur. Der Dax hatte zuletzt sein Mindestkorrekturziel von 23,6 Prozent (nach Fibonacci) ebenfalls erreicht. Das Korrekturtief lag bei 5.345 Punkten, seitdem befindet sich der deutsche Leitindex, wie auch alle anderen namhaften Indizes wieder auf dem Weg nach oben. Der seit März gültige Aufwärtstrend wurde wieder aufgenommen. Der kürzliche Ausbruch nach unten hat sich also wiedermal als Fehlsignal entpuppt.

Wie bereits häufiger zuvor könnte dies nun zur Folge haben das Anleger die auf fallende Kurse gesetzt hatten spätestens ab 1.100 Punkten im S&P, sowie 5.750 Punkten im Dax ihre Positionen massiv eindecken müssen und somit den Anstieg wieder beschleunigen. Bei allen Bewegungen in den kommenden Wochen sollte aber immer ein Auge auf dem Dollarkurs liegen. Sollte die US Leitwährung plötzlich deutlich stärker gegenüber den anderen Weltwährungen, insbesondere dem Euro präsentieren, ist dies ein relativ sicheres Zeichen dafür das der Trend wieder bricht.

Die vorläufigen Zahlen zum Verbrauchervertrauen in den USA besagen, dass das Vertrauen in die Wirtschaft der US-Amerikaner zum zweiten Mal in Folge gesunken ist. Aktuell liegt der Index bei 66,0 – im Vormonat waren es noch 70,6 Punkte gewesen. Volkswirte hatten mit einem leichten Anstieg auf 71,0 oder sogar 71,5 gerechnet. Dies scheint den Börsen momentan eher egal zu sein. Nach einem kleinen Intraday Rücksetzer stiegen die US Indizes bereits wieder bis zum Handelsschluss an.Dennoch denken wir das, sollte sich das Verbrauchervertrauen weiterhin negativ entwickeln und auch das so extrem wichtige Weihnachtsgeschäft in den USA belasten, sich dann auch die Börsen ab Januar wieder deutlich schwächer zeigen könnten. Bis dahin ist aber noch ein wenig Luft nach oben…zumindest theoretisch!

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Die EZB und die britische Notenbank erfüllen die Erwartungen des Marktes

Die EZB lässt den Leitzins unverändert! Die Europäische Zentralbank hat den Mindestbietungssatz für die Refinanzierungsgeschäfte mit Geschäftsbanken auf dem Rekordtief von 1,00% belassen. Weitere Maßnahmen im Rahmen der “erhöhten Kreditversorgung” der Geschäftsbanken sind die Zuteilung von Refinanzierungsgeschäften mit Laufzeiten von bis zu einem Jahr, eine stark erweiterte Liste von Wertpapieren, die in den Repo-Operationen als Sicherheiten zugelassen sind, sowie der Ankauf gedeckter Bankschuldverschreibungen (Covered Bonds) für bis zu 60 Mrd EUR.

Beobachter erwarten angesichts fehlender Anzeichen für einen zunehmenden Inflationsdruck und auch wegen Zweifeln an der Nachhaltigkeit der gegenwärtigen Konjunkturerholung, dass die EZB an dieser Politik bis auf weiteres festhalten wird. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte rechnen außerdem damit, dass die Notenbank ihren Hauptrefinanzierungssatz wenigstens bis Mitte 2010 stabil halten wird. Trichet dürfte also auch in den nun folgenden Pressekonferenz das derzeitige Zinsniveau erneut als “angemessen” bezeichnen und zugleich eine Fortführung der unkonventionellen Maßnahmen signalisieren.

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Es wird eng für den Dollar!

Der Großteil der Welt ist inzwischen mit der Leitwährung US Dollar unzufrieden. Zu sehr beeinflusst die schwache US Währung die Gewinne der restlichen Welt negativ als das dieser Zustand nicht immer wieder für heftige Diskussionen bezüglich einer neuen Weltwährung hervorrufen würde. Die Zweifel an der Vormachtstellung der USA haben nun weitere Nahrung bekommen. Einem Bericht der US-Zeitung „The Independent“ zufolge planen die arabischen Staaten eine Umstellung des traditionell in Dollar abgerechneten Ölhandels. Gemeinsam mit China, Russland, Japan und Frankreich arbeiten die Golf-Staaten stattdessen an einem neuen Währungsmix, der neben Euro, Yen und Yuan auch Gold enthalten soll. Sympathie für eine allgemeine Abrechungswährung mit reduziertem Dollar-Gewicht haben, der Zeitung folgend, aber auch Brasilien und Indien signalisiert, sodass sich quasi die gesamte noch-wachsende Welt zunehmend gegen die bisherige Leitwährung stellt.

Die Börse nimmt die immer häufiger auftretenden Signale zur Ablösung des Dollar offenbar durchaus ernst. Jedenfalls sackte die US-Währung im asiatischen Handel gegenüber dem Euro erst einmal wieder bis unter 1,47 ab. Verluste verzeichnete der Dollar aber auch gegenüber einer Vielzahl anderer Währungen, wie dem Yen, dem Franken und den meisten anderen europäischen und asiatischen Devisen. Im Gegenzug zog Gold wieder an und übersprang in der Nacht zwischen zeitig die 1020-Dollar-Schwelle. Sorgen bereitet dem aufmerksamen Beobachter dabei das nun auch Rohstoffe wie Gold in die weltweiten Zahlungssysteme Einzug halten sollen. Was kommt als Nächstes und wie wird die amerikanische Regierung darauf reagieren. es gibt eigentlich nur eine Lösung für das Problem aus amerikanischer Sicht und die heißt Zinserhöhungen. Aber wie wir wissen dürfte das dann den Aktienmärkten alles andere als gut tun.

An dieser Stelle erinnere ich mich immer wieder gerne an meinen Freund Dan aus Florida, der Europa und hier im Speziellen Deutschland wieder und wieder als kommunistisches System bezeichnet in dem alles so teuer ist. (Womit er leider ja nicht ganz unrecht hat!) Eigentlich sagte er bei unserem letzten Treffen das es genau umgekehrt sein müsse. Der Dollar sollte seiner Meinung nach  2,- Euro wert sein, beantragte er auch bei unserem letzten Treffen wieder. Aber warum ist das nicht so? Wahrscheinlich liegt es zum einen an der typisch amerikanisch arroganten Art dies nicht objektiv zu sehen,und nicht über den amerikanischen Tellerrand hinaus blicken zu können, und zum zweiten an der uneingeschränkten Gabe eines Amerikaners zur Verdrängung und vor allem zum Patriotismus. Irgendwie kann man ihnen dafür ja auch nicht böse sein, den Amerikanern – Sie kennen es ja nicht anderes. Noch nicht!

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Warum ich derzeit amerikanische Aktien kaufe…

Die Welt verändert sich permanent und so ist es auch in diesen Tagen. Der Dollar dem viele Fachleute schon ein endgültiges Ende als Leitwährung prophezeit haben gewinnt wieder deutlich an Stärke. Getragen von den zuletzt deutlich besseren Konjunkturdaten aus den USA ist diese Entwicklung einigermaßen nachvollziehbar. Einigermaßen deswegen weil ich generell den Eindruck habe das wirtschaftliche Zusammenhänge seit einigen Monaten außer Kraft gesetzt wurden. Wie auch immer ich bin der Meinung das der Dollar vor einem Comeback stehen könnte und sich von seinen Tiefsständen bald wieder absetzen wird.

Dass die US-Devise so kräftig an Wert gewinnt, wenn positive Konjunkturmeldungen in Amerika veröffentlicht werden, war in den vergangenen Monaten selten zu beobachten. Gestärkte Hoffnungen auf eine Erholung hatten oft dazu geführt, dass die Anleger risikofreudiger wurden – was wiederum den Greenback unter Druck setzte. Dies kam daher, dass in den turbulenten Wintermonaten viele Investoren ihr Geld in Dollar-Papieren geparkt hatten. Seit dem Frühjahr lösen sie die Positionen wieder auf, um in riskantere Anlagen zu investieren: etwa Anleihen aus Schwellenländern, die mehr Rendite versprechen.

Es ist also durchaus möglich das sich der Greenback ebenso wie zumindest weite Teile der US Wirtschaft schneller erholen als angenommen. Und wie schon vor einigen Monaten prophezeit werden die US Märkte rasanter aus der Krise wieder auftauchen als die europäischen. Wenn dann also noch ein Währungsgewinn zur Kurssteigerung einer Aktie als Bonus oben drauf kommt ist die Investition voll aufgegangen. Des weiteren betrachte ich eine Investition in den Dollar derzeit als gewisse Risikoabsicherung.

Die “Wurzel allen Übels – der US Immobilienmarkt” zeigt deutliche Anzeichen einer Besserung oder gar Trendwende. Sollte sich dies bestätigen werden gerade die Immobilienwerte wieder sehr schnell aus der Versenkung auftauchen. Siehe Freddy Mac (plus 145%) und Fannie Mae (plus 80%) sowie Doral (Plus 62%) alleine gestern.Ich habe das Trading Depot gestern noch um Doral Financial und Lee Enterprises erweitert sowie erneut eine kleine Position Georgia Gulf und bin damit zu nahezu 100% in US Werten investiert.

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Stockfeed – Der superschnelle Trader Newsfeed

Stockfeed.de der superschnelle Newsfeed speziell für Börsenbegeisterte, Trader und Aktienanleger.  Nie wieder etwas verpassen und immer top aktuell informiert sein. Das dürfte für viele wohl bislang eher eine Wunschvorstellung gewesen sein. Gerade für Trader die das nicht hauptberuflich machen ist es einigermaßen schwer bei der knappen Zeit die einem “nebenher” bleibt auch noch die Wirtschaftsnachrichten, Marktberichte, AdHoc Meldungen und Analystenkommentare regelmäßig zu verfolgen.

Das Problem kennen wir alle…langes Suchen und recherchieren von marktbestimmenden Nachrichten und immer die Angst etwas zu verpassen. Ich habe mit www.stockfeed.de nun einen neuen Service gegründet den ich Euch hier auch gerne zur Verfügung stellen möchte. Schaut es euch einfach mal an und gebt mir wenn Ihr Lust habt Feedback dazu. Für Vorschläge bezüglich einer Erweiterung des Angebotes bzw. eines NewsFeeds der da unbedingt noch rein muss schreibt mir bitte einfach kurz einen Kommentar. Wenn Ihr Anregungen und Fragen habt, gerne immer her damit..

Am besten geht dies wenn man sich den Browser in einem zweiten Fenster öffnet oder optimaler Weise sogar auf einem zweiten Monitor laufen hat. Stockfeed.de aktualisiert sich regelmäßig und Ihr habt immer die neuesten Nachrichten im Blick. Und das Beste! Die Seite ist frei von lästigen Popups oder Layern und wird dies auch bleiben!

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Deflation ist schlimmer als Inflation!

Deflation: Da die Preise sinken, lohnen sich Investitionen immer weniger. Welcher Kaufmann kauft Waren, wenn er sie nur noch zu einem reduzierten Preis verkaufen kann? Wer investiert in ein Unternehmen, das immer weniger Waren absetzen kann? Weil die Preise permanent fallen, warten die Leute, bis es noch billiger wird. Das Motto lautet:  Lieber morgen kaufen, denn da ist alles noch billiger.Alle Käufe, welche nicht unmittelbar getätigt sein müssen, werden dann verschoben. Daraus entsteht ein Teufelskreislauf, eine deflationäre Abwärtsspirale. Hierin liegt ein grundsätzlicher Unterschied zur Inflation: Während diese sich normalerweise durch das in die Wirtschaft strömende Geld gewissermaßen selbst mäßigt, wohnt der Deflation der entgegengesetzte Effekt inne, eine Selbstverstärkung. Weil alle nur noch auf billigere Preise warten, sinken die Umsätze bei den Unternehmen.

Dadurch kommen diese unter Druck und müssen entweder Bankrott anmelden, weil sie die Kredite nicht mehr bedienen können, oder die Produktionsleistung drosseln. In beiden Fällen kommt es zu immer mehr Arbeitslosen. Wegen der explodierenden Erwerbslosigkeit sinkt die Kaufkraft der Leute – ein Arbeitsloser muss zwangsläufig sparen. Damit sinken die Umsätze der Betriebe weiter, und sie müssen noch mehr Personal abbauen usw. Zusätzlich reduzieren die Arbeitgeber die Löhne immer schneller, was durch das anschwellende Heer der Erwerbslosen sehr einfach wird. Dazu kommt, dass aufgrund der Firmenpleiten und privaten Insolvenzen auch immer mehr Kredite bei den Banken nicht mehr zurückgezahlt werden. Banken gehen bankrott und die Sparguthaben werden gesperrt.

Damit sinkt die Kaufkraft der Bevölkerung zusätzlich. Die Deflation unterscheidet sich auch noch in einem anderen wichtigen Punkt von der Inflation: In einer Inflation haben Sie eine wesentlich bessere Planungsmöglichkeit. Sie wissen, dass die Preise immer weiter steigen und können dies bei Ihren Entscheidungen einbeziehen. In einer Deflation können Sie zwar von fallenden Preisen ausgehen, darüber hinaus jedoch ist alles ungewiss. Niemand weiß, was in naher Zukunft weiter geschehen wird. Dazu kommt, dass sich eine Inflationsrate viel besser bestimmen lässt als ein fallendes Preisniveau. Steigende Preise kann man anhand von veröffentlichten Listenpreisen bei den Unternehmen nachvollziehen, ein fallendes Preisniveau jedoch ist längst nicht so offensichtlich. Es verbirgt sich hinter Rabatten, Sonderpreisen usw., die statistisch schwer zu fassen sind. Das ist auch der Grund, warum dann niemand Investitionen richtig einschätzen kann.

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Gastbeitrag: Die Schweiz öffnet die “Büchse der Pandorra”

Wenn Währungen in einer Woche Kursbewegungen von vier bis fünf Prozent hinlegen, muss etwas Besonderes passiert sein. Dies ruft nach Erklärungen. Oder Erklärungsversuchen. Bekanntlich hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) am letzten Donnerstag den Zweihänder hervor genommen. Neben der erwarteten Senkung des Leitzinssatzes auf 0.25% überraschte vor allem die Ankündigung, mittels Interventionen am Devisenmarkt den Aufwärtstrend im CHF bekämpfen zu wollen. In den letzten sechs Monaten hatte der CHF gegenüber dem EUR um 7.6% aufgewertet.

Die Devisenmärkte haben heftigstens auf diese Meldung reagiert. Noch am Donnerstag verlor der CHF rund 3% gegenüber dem EUR. Die Woche beendete der CHF mit einer Tieferbewertung von 4.6%. Noch nie hat der CHF in einer Woche soviel gegenüber dem EUR verloren!

 

EUR/CHF (Quelle: www.netdania.com)

EUR/CHF (Quelle: www.netdania.com)

Mit dieser Ankündigung hat die Schweiz quasi die “Büchse der Pandora” geöffnet. Das Stichwort: “Competitive Currency Devaluation”. Worum geht’s? Wie drastisch die Massnahmen der SNB sind, macht der Beschrieb in John Mauldin’s wöchtenlichem Newsletter Thoughts from the Frontline deutlich: “This is tectonic. It is a game changer!” Unter Competitive Currency Devaluation versteht man die bewusste, gezielte Schwächung der eigenen Heimwährung, um den exportorientierten Unternehmen im eigenen Land das wirtschaftliche Umfeld zu verbessern, sie konkurrenzfähiger zu machen, die Exporte an zu kurbeln.

Dass die Schweiz diesen Schritt, diese Ankündigung im Alleingang vor nimmt, ist bemerkenswert. Seit 1992 (!) war dies die erste Solo-Intervention der SNB an den Devisenmärkten. Noch nie seit der Einführung des EUR hat die SNB eine solche Massnahme getroffen. Weiter: die letzte Währungsintervention eines G-10-Landes geschah 2003. Damals versuchte Japan, den JPY zu schwächen (ein Jahr später lag der JPY rund 6% höher…).

Und nun?
Tja, die Büchse der Pandora ist nun geöffnet. Welche Argumente sind noch gültig, um anderen Ländern die gleichen Massnahmen aus zu reden? Andere Länder werden nun die Schweiz als Begründung für eigene Währungsinterventionen benützen. Das Argument gegenüber China, den Yuan nicht mehr an den USD zu binden, verliert an Kraft. Und wieso sollten sich andere exportstarke Nationen (Japan, Korea, Taiwan) nun zurück halten? Wieso sollte irgendein Land seine Währung nicht schwächen dürfen, wenn’s die Schweiz tut?

Greg Weldon hat vor ungefähr fünf Jahren die Competitive Devaluation mit einem NASCAR-Autorennen verglichen. Ein Land (Rennwagen) reiht sich hinter das andere ein und versucht, vom anderen etwas Windschatten ab zu bekommen. Und immer schneller drehen sie im Oval… “Alle” Länder wollen ihre Währung gegen dieselbe Währung schwächer sehen. Gegen den USD! Weil die USA die grösste Volkswirtschaft der Welt sind, mit enormen Importen und einem privaten Konsum, der rund 70% des BIP ausmacht. Auch in angeschlagenem Zustand ist die US-Wirtschaft immer noch “a huge spending machine.” (John Mauldin)

Selbstverständlich hat auch der USD auf die Ankündigung der SNB reagiert.

 

USD/CHF (Quelle: www.netdania.com)

USD/CHF (Quelle: www.netdania.com)

Der USD ist fundamental angeschlagen. Budget- und Handelsbilanzdefizit sprechen für eine schwache Währung. Seit letzten Sommer ist er aber (charttechnisch) in einem kurz-, mittel- und langfristigen Aufwärtstrend. Wie lange dieser dauert? So lange, bis er gebrochen wird…

Der USD ist die schwächste Währung… ausser allen anderen! Wir sollten uns darauf einstellen, dass der USD noch längere Zeit (bis weit ins 2010) aufwärts tendieren wird. Der Trend zeigt aufwärts, die neueste Entwicklung mit den Interventionen der SNB unterstützen diesen Trend. Ich hab’s hier schon mehrfach geschrieben: Überraschungen an den Finanzmärkten finden in der Regel in die selbe Richtung wie der Trend statt. Aber vorsicht, auch hier gilt: Risikomanagement betreiben, Stop Loss-Limite niederschreiben.

Politische Hintergründe?
Persönlich finde ich spanndend, dass die SNB diese Massnahmen just im Zeitpunkt ergreift, an dem zahlreiche Länder auf die Schweiz “einprügeln”. Vielleicht waren wirklich rein wirtschaftliche Überlegungen (Rezession, Deflation) massgebend. Vielleicht war dieser “Streich” aber auch politisch koordiniert. Aber die Beantwortung dieser Frage überlasse ich einem Polit-Blogger…

Quelle: von www.financeblog.ch

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Inflation, Deflation, Währungsreform..

Die mit am häufigsten geführte Diskussion unter besorgten Kapitalanlegern ist wohl die der drohenden Währungsreform. Der Sparer hat Angst um sein Geld und das ist mehr als verständlich. Aber die Panikmache die von diversen Börsenbriefen und auch sogenannten Fachzeitschriften derzeit verbreitet wird ist mehr als beängstigend und teilweise auch verantwortungslos. Ich hatte bereits letzte Woche darüber geschrieben das ich mir etwas mehr Mitverantwortung von Wirtschaftsredaktionen und Politikern wünschen würde….

Die Folgen einer solchen Propaganda sind nicht abzuschätzen und vergrößern das eigentliche Problem zusehends. Anleger lösen hektisch Kapitalanlagen wie Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen auf, verkaufen sogar Immobilien um möglichst viel Cash zu halten oder ihre Bankschulden zu reduzieren. Das mündet in einer Art selbsterfüllenden Prophezeiung und wird somit das eigentliche Problem noch beschleunigt. Die Kapitalflucht bringt die Fondbranche und Banken weiter in Bedrängnis.

Auch in meinem Umfeld gibt es Menschen die bereits anfangen sogenannte Hamsterkäufe für schlechte Zeiten zu tätigen und dafür die eine Hälfte Ihrer Doppelgarage reserviert haben. Und ich muss mich manchmal schon sehr wundern wie weit die Angst und die Panik schon gediehen ist. Eines der Hauptprobleme dieser Berichterstattung ist wohl aber das die meisten Menschen nicht wirklich etwas mit den Begriffen Inflation, Deflation und Währungsreform anfangen können und somit die Reaktionen auf Grund einer Halbbildung oder dem Hörensagen falsch interpretiert werden. Ganz wichtig ist es vorab wohl zu wissen in welcher Phase des wirtschaftlichen Zyklus wir uns gerade befinden, oder sagen wir besser befinden könnten!

Es ist sicherlich richtig soweit dies möglich ist den persönlichen Schuldenstand bei den Banken zu reduzieren. Uneinig sind sich die Fachleute allerdings über die beste Art der Investition in den kommenden Jahren. Ob Gold, Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Währungen, Fonds oder Bundesschatzpapiere, jede Anlage birgt ihre Chance und ihr Risiko, und jede Anlageform hat ihre ganz spezielle Zeit. Jim Rogers, der Rohstoffguru hat einmal gesagt, “in Zukunft werden die Bauern die Lamborghinis fahren und nicht die Banker.” Dieser Ausspruch ist nicht von der Hand zu weisen und man sollte sich die Mühe machen einmal in Ruhe darüber nachzudenken…Ich werde in den nächsten Tagen etwas intensiver auf dieses Thema eingehen..

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