Archive | Devisen Währungen

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Gewinne mit Bitcoins durch binäre Optionen…

Sie sind momentan in aller Munde – die Bitcoins. Nicht nur  Computer-Fraks und Internet-Jünger investieren in diese neuartige Internet-Währung sondern auch prominente Investoren wie beispielsweise die die Winklevoss Zwillinge (Facebook Mitbegründer) die fest davon überzeugt sind dass Bitcoins das neue Zahlungsmittel des 21. Jahrhunderts werden. Diese Meinung kann man natürlich teilen oder auch nicht…fest steht aber, dass Bitcoins gerade aufgrund der zuletzt  sehr hohen Schwankungsbreite des jeweiligen Kurses ein interessantes Anlagemedium sein können.

Doch was sind Bitcoins eigentlich und wie kann man mit Ihnen Geld verdienen, und das am besten unabhängig davon wohin sich der Wert dieser virtuellen Währung langfristig hin entwickelt…? Bitcoins sind eine virtuelle Form von Geld das dezentral von einem Computernetz geschöpft wird. Dabei verbindet diese neuartige Währung mehrere Faktoren, die von vielen sicherheitssuchenden Anlegern sehr geschätzt werden. Zum einen sind Bitcoins wie Bargeld zu betrachten, da man in vielen Shops inzwischen ganz regulär damit Waren einkaufen kann, zum anderen können problemlos internationale Überweisungen mit ihnen getätigt werden. Dabei ist das virtuelle Geld absolut fälschungssicher und unabhängig von irgendwelchen Zentral- oder Privatbanken und bietet ein hohes Maß an Anonymität.

Hauptaugenmerk des Erfinders der Bitcoins, Satoshi Nakamoto bei der Entwicklung dieser Währung lag darauf ein Zahlungsmittel zu schaffen dass nicht willkürlich durch Zentralbanken oder andere wirtschaftliche Einflüsse entwertet werden kann. Die Interessenten für die Währung sind offensichtlich in finanziell instabilen Zeiten wie diesen gerade von diesem Punkt des Konzeptes überzeugt. Dennoch sind Bitcoins extrem schwankungsanfällig und keinesfalls etwas für Anleger mit schwachen Nerven. Zuletzt machte die Währung durch extreme Kurssprünge auf sich aufmerksam, aber genau hier könnte auch eine Chance für Menschen liegen die gerne mal zocken…oder an den langfristigen Erfolg dieses Experimentes glauben. Vor einem Jahr waren Bitcoins noch knapp 5,- Dollar wert, im April 2013 notierte der Wert eines Bitcoin bei satten 266,- Dollar, bevor er dann wieder auf 100,- Dollar abstürzte…

Bildschirmfoto 2013-05-03 um 13.29.03

Wie bei jeder kurzfristigen Blase mit einer entsprechenden Peak-Bildung kam auch der Kurs der Bitcoins also schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Dennoch darf wohl auch ein Kursanstieg von 5,- auf 100,- Dollar in weniger als 12 Monaten als ein aussergewöhnlicher Gewinn angesehen werden. Ein Investment in Bitcoins zur richtigen Zeit war also äusserst lukrativ, zur falschen Zeit hingegen geradezu zerstörerisch. Ob sich Bitcoins langfristig wirklich als “echte Währung” durchsetzen werden ist aus meiner Sicht noch fraglich. Viel mehr handelt es sich hierbei um einen interessanten Versuch ein alternatives Wertaufbewahrungsmittel zu schaffen, ähnlich dem Gold. Und diese Entwicklung sollte in jedem Falle weiter beobachtet werden..

Schon alleine deshalb weil die Gesamtzahl der Bitcoins aber auf maximal 21 Millionen Stück limitiert sein wird,  kann diese künstliche Verknappung durchaus dazu führen dass sich der Kurs der Bitcoins irgendwann in ungeahnte Höhen aufschwingen wird. Derzeit sind knapp elf Millionen Bitcoins im Umlauf, alle zehn Minuten kommen etwa 25 durch das sogenannte “schürfen” hinzu. Man kann sich also ausrechnen wann diese Zahl ungefähr erreicht sein wird…! Ob sich ein Investment in Bitcoins langfristig lohnen wird oder nicht kann aus meiner Sicht nicht abschließend beurteilt werden und das spielt vielleicht auch nur eine untergeordnete Rolle…Denn von den kurzfristigen Schwankungen des Kurses kann man in jedem Falle profitieren…und das in beide Richtungen!



Seit kurzem bittet auch der weltweit führende Anbieter von binären Optionen, anyoption nun entsprechende Wetten auf den Kursverlauf der Bitcoins an. Dabei kann, wie oben schon erwähnt, auf steigende oder fallende Kurse bei der virtuellen Währung gesetzt werden. Betont sei hierbei auch, dass es sich um Wetten mit unterschiedlichen Laufzeiten handelt und nicht um ein Investment im klassischen Sinne. Die Erträge und das Risiko sind entsprechend hoch. So kann beispielsweise innerhalb von wenigen Tagen ein Gewinn von bis zu 120 Prozent auf Ihr eingesetztes Kapital erzielt werden. Für Menschen, die also grundsätzlich an der Bitcoin Story interessiert sind, sich aber nicht langfristig binden und dem Risiko einer ” alternativen Anlage” aussetzen wollen,  durchaus eine interessante Möglichkeit an der kurzfristige Entwicklung der Bitcoins zu partizipieren. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen jetzt schon viel Spaß beim Handeln!

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Die beste Strategie und das beste Timing für den Handel mit binären Optionen

Nachdem ich in den letzten Wochen sehr viele Anfragen zum Thema binäre Optionen, bzw. der richtigen  oder effektivsten Strategie bekommen habe, möchte ich auf dieses Thema noch einmal etwas genauer eingehen. Grundsätzlich sollte man den Handel von binären, oder 60 Sekunden Optionen, eher als Finanzwette betrachten, die gegen den Anbieter solcher Optionen eingegangen wird. Das ist insofern wichtig zu verstehen, da der Anbieter natürlich daran interessiert ist die eingegangene Wette gegen Sie zu gewinnen. Was aber auf keinen Fall heißen soll das es sich hierbei um unseriöse Methoden handelt, oder Sie keine Chance hätten dagegen zu halten! Es geht also darum das Risiko beim Handeln möglichst zu minimieren, damit Sie als Gewinner aus dem jeweiligen Trade hervorgehen. Und da gibt es durchaus ein paar Verhaltensregeln die es zu beachten gilt und tatsächlich sehr hohe Renditen ermöglichen…!

Einige dieser grundsätzlichen Regeln hatte ich ja bereits in einem Artikel im vergangenen Jahr hier veröffentlicht. Die grundsätzliche Funktionsweise von binären Optionen haben ich ebenfalls schon erklärt. Die “10 goldenen Regeln” haben nach wie vor Gültigkeit, bzw. haben sich für mich bewährt. Heute möchte ich noch etwas tiefer in die Materie einsteigen.  Grundsätzlich gilt, je liquider der jeweilige Markt ist in dem ich mich bewege, desto kontrollierbarer ist auch das Risiko, und entsprechend hoch die Wahrscheinlichkeit für einen satten Gewinn. Das heißt, beschränken Sie sich auf die Instrumente von denen man weiß das die Umsätze, während Sie handeln, permanent hoch sind. Und beachten Sie dabei die internationalen Handelszeiten, denn nicht jeder hochliquide Wert wird zu jeder Tages- und Nachtzeit auch gleichhoch gehandelt. Berücksichtigt man diese einfachen Gegebenheiten dann läuft man nicht Gefahr dass sich der Kurs des jeweiligen Instrumentes kurz vor Ablauf der Option plötzlich in die falsche Richtung läuft. Auch hier ist also das richtige Timing ganz entscheidend für Ihren Erfolg!



Das richtige Timing für den Handel von binären Optionen auf Aktien:

Achten Sie immer drauf an welcher Börse der jeweilige Wert hauptsächlich gehandelt wird. In der Regel werden Aktien nur sechs bis acht Stunden täglich an der jeweiligen Heimatbörse gehandelt. Somit gilt als optimale Zeit um US Aktien zu handeln die Stunden zwischen 9:30 Uhr und 16:00 Uhr Ortszeit, was hierzulande einem Handelsfenster zwischen 15:30 Uhr und 22:00 Uhr entspricht. Sollten Sie also beispielsweise eine Spekulation auf die Apple Aktie eingehen, so ist es aus meiner Erfahrung nicht ratsam dies schon in den frühen Stunden hier in Europa zu riskieren, da die Umsätze schlicht und ergreifend zu gering, und damit die Kursschwankungen zu hoch sind. Gleiches gilt natürlich auch für asiatische Aktien. Hier ist der Trade noch weniger kontrollierbar, weswegen ich hier ganz auf Trades mit asiatischen Werten verzichte.

Das beste Timing für einen Trade auf Währungspaare/Devisen:

Ganz anders stellt sich die Situation im Forex Markt dar. Dieser Markt ist zu jeder Zeit hoch liquide, ausser am Wochenende. Auch hier ist es aber wichtig die Trades möglichst so zu legen dass sie in den “Überschneidungsphasen” stattfinden, denn dann sind die Umsätze besonders hoch. So wird z.B. in den frühen Morgenstunden in Deutschland, also zwischen 7:00 und 10:00 Uhr, sowohl in Asien noch sehr aktiv gehandelt, während in Europa die meisten Trader bereits ihre ersten Positionen eröffnen. Das schafft zusätzliches Volumen und mehr Stabilität. Gleiches gilt hier auch für das Zeitfenster zwischen der Handelseröffnung in New York, gegen 14:00 Uhr und dem Handelsende in Europa um ca. 17:00 Uhr. Hier  überlappen sich die Handelszeiträume und schaffen somit ein etwas solidere Basis für profitable Trades.

Darüber hinaus sollten Trader bedenken, dass die lokalen Währungen in den gerade aktiven Zeitzonen am häufigsten gehandelt werden. So wird etwa der Euro  gegen den US-Dollar am häufigsten gehandelt, wenn die Börsen in Frankfurt und New York gleichzeitig geöffnet haben, während eine Spekulation auf das Währungspaar JPY/USD eher erst in den späten Handelsstunden in den USA sinnvoll ist. usw…

Die richtige Strategie für den Handel  mit Rohstoffen:

Für den Handel mit Rohstoffen gilt im Prinzip ähnliches wie bei Devisen. Die Auswahl der meisten Broker für binäre Optionen ist hier aber ohnehin sehr begrenzt. Grundsätzlich gelten für den Handel mit den gängigsten Rohstoffen wie Gold, Silber, Öl und Kupfer etwas andere Zeitfenster wie für Devisen. Allerdings wird Rohöl im Prinzip weltweit und ständig ge- und verkauft, ebenso wie Gold. Für die Edelmetalle sind vor allem die Börsen in London und die Vereinigten Staaten wichtig. Zudem spielen gerade beim Goldpreis oftmals die US Konjunkturdaten, die in der Regel zwischen 14:30 Uhr und 17:00 Uhr veröffentlicht werden, eine gewichtige Rolle. Ich beschränke mich hier auf den Handel der beiden liquidesten Märkte Öl und Gold und handle grundsätzlich nur zu US Börsenzeiten.

Die beste Strategie für die Spekulation mit binären Optionen auf Indizes:

Fast schon selbsterklärend nach den oberen Kapiteln ist natürlich auch der letzte Absatz. Beim Trading auf die künftige Entwicklung von Indizes macht es nur Sinn den jeweiligen Index auch zu den “Öffnungszeiten” zu handeln. Das Angebot der zu handelnden Indizes ist beispielsweise bei dem Marktführer Anyoption sehr umfangreich. Hier kann man rund um die Uhr den jeweiligen asiatischen, europäischen und amerikanischen Index handeln. Ebenso wie natürlich spezielle Länder und Regionen wie bspw. Brasilien, Russland, Australien, Indien usw., was durchaus Sinn machen kann, wenn man auf verschiedene Ereignisse in diesen Ländern setzen möchte. Auch in diesen Fällen gilt es aber natürlich sich vorher über die aktuellen Handelszeiten zu informieren und diese möglichst optimal in die Trading Strategie zu integrieren.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesen weiterführenden Erklärungen das Thema “Handel mit binären Optionen” insgesamt, und die speziellen Gegebenheiten in einzelnen Märkten etwas näher bringen. Die beste Strategie ist aber am Ende nur so gut wie der Broker bei dem Sie diese umsetzen werden. Auch hier gilt Liquidität ist alles, und deswegen würde ich persönlich den Handel dieser Optionen nur beim weltweiten Marktführer Anyoption eingehen. Hier erhält man zudem deutschsprachige Unterstützung, was nicht überall der Fall ist. Der für mich aber wichtigste Punkt ist die problemlose Auszahlung der Gewinne und die unkomplizierte Zahlungsabwicklung. Bei Anyoption kann man den Handel mit binären Optionen auch erst einmal mit einem kostenlosen Demokonto ganz bequem ausprobieren, bevor man richtig loslegt… Ich wünsche Ihnen weiterhin erfolgreiche Trades mit binären Optionen.

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Binäre Optionen – Mit nur 100,- Dollar einfach mal anfangen…

In den letzten Wochen habe ich immer wieder mal Fragen zum Thema binären Optionen erhalten und möchte diese nun gerne auch möglichst verständlich beantworten. Wer es noch nicht kennt… Binäre Optionen sind extrem kurzlaufende Optionen mit denen spekulativ orientierte Trader die Möglichkeit haben in wenigen Minuten Erträge bis zu 75 Prozent auf das eingesetzte Kapital zu erzielen. Dazu müssen Sie lediglich vorhersagen ob beispielsweise der Goldpreis, der DAX oder der S&P 500 am Ende einer jeweiligen Handelsstunde höher oder tiefer steht als zum Abgabezeitpunkt ihrer Option. Weitere Optionen auf alle gängigen Indizes sowie Währungspaare und Rohstoffe ebenso wie auf Einzelaktien sind natürlich ebenso unkompliziert möglich.

Die Laufzeiten der Optionen betragen wahlweise 60 Sekunden, 15 Minuten, 30 Minuten, 1 Stunde oder aber bis zum Ende des jeweiligen Handelstages, je nach Anbieter, Mit einem Einsatz ab 25,- Euro kann man sofort loslegen. Die Mindesteinzahlung beträgt 100,- Dollar was ich für einen überschaubaren Betrag halte um sich einfach mal mit einer neuen Art des Tradings zu beschäftigen. Ich selbst habe den Handel von Binären Optionen vor ca. 2 Jahren mit einer Einzahlung von 300,- Dollar begonnen. Inzwischen hat sich hier ein nettes Sümmchen angesammelt das es mir ermöglicht die “Goodies” des Lebens wie z.B. einen Urlaub oder ähnliches zu bestreiten. Und das ganz entspannt nebenher..!

Ich persönlich sehe den Handel mit Binären Optionen  eher als eine schöne Möglichkeit sich die Zeit zu vertreiben wenn es beim Trading mal nicht so spannend ist. Oder aber um auf Werte und Indizes zu setzen die sonst nicht wirklich handelbar sind. So konnte man beispielsweise bei anyoption bereits vor dem facebook Börsengang mit Binären Optionen darauf setzen wo der Ausgabepreis der Aktien beim Börsengang liegen würde. Oder aber der Volatilitätsindes VIX lässt sich hier handeln. Gerade diese Option finde ich in Börsenphasen wie diesen extrem spannend. Denn der VIX ist ansonsten nur sehr schwer handelbar. Leider wird diese Option nicht immer angeboten, was ich an dieser Stelle gerne noch als Verbesserungsvorschlag an anyoption schicken möchte. Momentan finde ich auch den Handel mit Goldoptionen sehr spannend




Wenn Sie sich für den Handel mit Binären Optionen interessieren würde ich Ihnen unbedingt den Marktführer anyoption empfehlen. Hier kann mit sehr kleinen Beträgen, ab 25,- Euro gehandelt werden, ohne Transaktionskosten. Der Gewinn von bis zu 75 Prozent wird innerhalb von Sekunden gebucht, sodass unmittelbar nach Ablauf der Transaktion bereits wieder eine neue Option eingegangen werden kann. Im Falle das man falsch liegt erhält man noch 15 Prozent des eingesetzten Kapitals zurück, was ich fair finde denn klassische Optionen verfallen dagegen komplett wertlos. Für Interessenten dieser neuen Handelsmethode habe ich hier noch einmal die genaue Funktionsweise dargestellt. Probieren Sie es einfach mal aus, Schon ab 100,- Dollar Einmal-Einzahlung sind Sie dabei, und es macht wirklich Spaß!

Los geht´s !

Bevor Sie loslegen empfehle ich Ihnen noch die Lektüre meiner 10 goldenen Regeln für den Handel mit binären Optionen. Hier habe ich mal meine Erfahrungswerte für Sie gesammelt wie der Handel aus meiner Sicht am besten und profitabelsten funktioniert! Viel Spaß damit!

 

 

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Euro, Gold im Fokus – Kommt der First of Month Jumper Trade?

Nach dem etwas müden Handelstag gestern dürfte heute im Laufe des Tages deutlich mehr Stimmung auf dem Börsenparkett aufkommen. Der Post Labor Day Tag ist traditionell ein positiver Börsentag an dem S&P, Dow Jones und Co. in ca. 85 Prozent aller Fälle mit grünen Vorzeichen aus dem Handel gegangen sind. Der Rest der Woche ist hingegen etwas durchwachsen. Viele Marktteilnehmer in den USA sind jetzt aus dem Urlaub zurück und werden in den kommenden Tagen wieder in das Marktgeschehen eingreifen. Hinzu kommt noch dass heute für die US Amerikaner sozusagen der erste des Monats ist, also der erste Handelstag an den Börsen. Auch der Monatserste ist in den überwiegenden Fällen ein starker Tag an dem nicht selten deutliche Kursbewegungen nach oben passieren. Der sogenannte “First of Month Jumper Trade” an dem sich Fonds und institutionelle Investoren neu positionieren.

Und da wären dann noch die FED Treasury Operations zu erwähnen. Heute gibt es gleich zwei POMO Kauf Operationen der Federal Reserve Bank was äusserst ungewöhnlich ist. Insgesamt werden dabei bis zu 7 Milliarden Dollar umgesetzt, was den Markt zusätzlich unterstützen sollte. Die Vorzeichen aus Asien hingegen waren heute leicht negativ und auch bei uns in Europa wird es wie üblich zum Handelsbeginn mal wieder zu leichten Gewinnmitnahmen kommen. Grundsätzlich ist aber heute – aller Voraussicht nach-  aus oben genannten Gründen, mit keinen allzu großen negativen Überraschungen zu rechnen.

Von der Nachrichtenseite hingegen merkt man nun ganz eindeutig dass die politische Sommerpause endgültig vorbei ist. Wir werden uns also wieder daran gewöhnen müssen dass es verstärkt zu heftigen Intraday Kursausschlägen kommen kann. Heute hat Moody´s beispielsweise mal wieder beschlossen den Ausblick für die Eurozone auf “negative” zu setzen. Ein weiterer wesentlicher Belastungsfaktor sind die weiterhin sehr dünnen Börsenumsätze, die gerade bei umsatzschwachen Aktien immer wieder zu starken Verzerrungen in die ein- oder andere Richtung führen können. Grundsätzlich bleibt die Mehrzahl der Anleger aber weiterhin bis zur EZB Sitzung am Donnerstag, und der anschließenden Rede von Mario Draghi, in Deckung.

Die Gewinner sind vorbörslich der Euro, der über 1,26  notiert und sich einigermaßen unbeeindruckt von der Moody´s Herabstufung zeigt, ebenso wie der Goldpreis der über das verlängerte Wochenende noch einmal kräftig zulegen konnte und inzwischen an der runden Marke von 1.700,- Dollar nagt. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreichen Handelstag!

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Ist Gold in 2012 ein gutes Investment? – Ein paar harte Fakten…

Der Goldpreis pendelt seit Wochen in einer engen Trading-Range  und kann sich offensichtlich nicht so recht entscheiden in welche er diese nun verlassen will. Auch die Goldminenaktien bleiben weiterhin sehr schwach, bzw. geraten zusehends unter Druck. Die Rede von Ben Bernanke gestern hat der Preis des Edelmetalls erneut kurzzeitig unter Druck gebracht. Zwar hält sich die FED weiterhin auf Abruf bereit um gegebenenfalls in die Märkte einzugreifen, konkrete Maßnahmen seien aber momentan nicht geplant hieß es in dem Protokoll der halbjährlichen Sitzung. Das Ausbleiben eines weiteren QE3 Programms bleibt somit der größte “Belastungsfaktor” für den Goldpreis. Fachleute sind sich inzwischen aber einig dass es nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte wann Bernanke erneut seinen großen Geldbeutel öffnet. Bis dahin sollte man sich aber als Anleger mit den harten Fakten beschäftigen und keine vorschnellen Anlageentscheidungen treffen…Ein Gastkommentar von Sandro Valecchi

Zeit für eine Zwischenbilanz:  Goldpreis 2012: Spekulation oder Asset-Wert?

Nach dem ersten Halbjahr 2012  kann eine erste Zwischenbilanz gezogen werden, was das Goldpreisfixing und die weitere Wertentwicklung angeht. Im Handelsverlauf vom 11.07.2012 konnte für die Unze ein Tageshoch von 1.583,30 USD festgestellt werden, damit deutlich über dem 52 Wochentiefpreis von 1.479,50 USD einerseits, anderseits aber auch sehr weit entfernt vom 52 Wochen-Hoch in Höhe von 1.920,25 USD.
Die Analysen in Europa und den USA reagieren uneinheitlich. Die Verbreitung von alternativen Investmentprodukten wie Gold-ETF, die starke weltweite Nachfrage nach Goldbarren und die negativen Auswirkungen der steigenden Kosten sollen mit ursächlich für die Abwärtsbewegung im Edelmetallsektor sein. Einige Analysten setzten auf saisonale Trends, die oft zu einer Rallye bei Gold und Goldaktien von Mitte des Sommers bis in den Herbst führten, aber auch dies ist eher eine auf vergangenen Werten beruhende Spekulation – mehr nicht!

Laut einer Prognose anhand von Daten der Bank of America – Merrill Lynch (BofAML) ist der Goldpreis in den letzten 11 Jahren im Spätsommer im Schnitt um 14,5% gestiegen, während der S&P/TSX Gold Index sich mit einem durchschnittlichen Plus von 24,5% sogar noch besser entwickelte. Zur Begründung wiesen die Banker darauf hin, dass der wichtigste Faktor bei diesen alljährlichen Rallyes das Wiedererstarken der Schmucknachfrage in Indien und Asien sei, die aufgrund der Hochzeits- und Feiertagssaison entsteht.

Dagegen spricht in diesem Jahr allerdings dass in Indien ein Streit der schmuckverarbeitenden Industrie mit dem Staat wegen zu hoher Abgaben auf Golderwerb herrscht. In China setzt sich inzwischen ein anderer Anlagetrend durch. Chinesische Investoren fokussieren sich momentan eher auf Investments in US-Dollar. Der Goldkauf ist bei chinesischen Anlegern nicht mehr erste Wahl – Tendenz eher abwartend. Bei dieser Einschätzung ist jedoch auch zu beachten, dass das zweite Quartal in China traditionell eher schwach ausfällt. Die Ermittlung zugunsten eines langfristigen Trends, die chinesische Investoren wieder dazu bewegen sollte, ihr Geld in Gold anzulegen, ist somit rein spekulativ.

Noch im Mai 2012 hatte World Gold Council prognostiziert, dass China im laufenden Jahr beim Verbrauch die Schwelle von 1.000 Tonnen Gold überschreiten werde. Im Vorjahr 2011 lag der Verbrauch noch bei rund 770 Tonnen. Inzwischen hat sich der Optimismus gelegt. Die magische, erhoffte Schwelle von 1.000 Tonnen ist in weite Ferne gerückt, der Verbrauch von Gold in diesem Geschäftsjahr wird auf bestenfalls 870 Tonnen für das Reich der Mitte eingeschätzt. Tatsächlich halten sich die Wachstumsraten sowohl in der chinesischen Schmuckindustrie als auch bei Investoren von Goldbarren und Münzen in Grenzen. Erwartet wird, dass die Schmuckbranche 2012 in China etwa 550 Tonnen Gold nachfragen wird, immerhin ein Plus von 7,7 %. 2011 lag das Wachstum noch bei 13 %. Noch deutlicher fällt die Verlangsamung des Wachstums bei den Barren und Münzen ins aus. Hier betrug das Plus im Vorjahr 38 %. Für 2012 wird nun mit einem Anstieg um 24 % gerechnet (320 Tonnen).

Im Zentrum der Spekulation um die weitere Goldpreisentwicklung steht die Prognose von BofAML. Gold sei noch immer ein gutes Investment und BofAML halte deshalb an der (eigenen) Preisprognose auf Sicht von 12 Monaten von 2.000 USD pro Unze fest. Bislang lag der Durchschnittsgoldpreis 2012 bei 1.650 USD, wobei die Preisschwankung von 1,540 bis 1,784 USD je Unze reichte. Die Prognose für den durchschnittlichen Goldpreis im Jahr 2012 senkte die BofAML allerdings um 2% auf 1.710 USD pro Unze, während man den durchschnittlich für 2014 erwarteten Goldpreis um 5% auf 1.650 USD je Unze herauf setzte.

Die Realitäten sehen allerdings ganz anders aus, warnen viele Analysen in Europa und sehen einen Seitwärtstrend beim Gold. Hierfür gibt es mehrere gewichtige Gründe wie Kostendruck, Konkurrenz und Wettbewerb, das Marktniveau und der Verkaufsdruck der Banken:

Risikofaktor Kostendruck
Die industrielle Förderung von Gold ist teuer und muss refinanziert werden. Viele Minenbetreibergesellschaften und Bergbaufirmen haben in der letzten Zeit unter steigenden Kosten (Cash-Kosten) zu leiden, um ihre Minen zu errichten und die Förderung wirtschaftlich zu betreiben. Auch das hat dazu geführt, dass die Aktien dieses Sektors zuletzt stark unter Druck standen. Viele Investmentgesellschaften und Banken sind im Wege der Vorfinanzierung eingestiegen, der Kostendruck und die Renditeerwartungen sind demnach hoch. Goldcorp, der zweitgrößte Goldproduzent in Kanada, hat seine Produktionsprognose für das laufende Jahr senken müssen. Operative Probleme gibt es in den Minen Red Lake (Ontario) und Penasquito (Mexiko). Der Konzern geht nun nur noch von einem Goldausstoß von 2,35 bis 2,45 Mio. Unzen in diesem Jahr aus. Bislang hatte man bei Goldcorp mit einer Produktion von rund 2.6 Mio. Unzen des gelben Metalls gerechnet. Im zweiten Quartal ging der Ausstoß bereits leicht von 597.100 Unzen Gold im gleichen Zeitraum 2011 auf nun noch 578.600 Unzen zurück.

Risikofaktor Konkurrenz und Wettbewerb
Beide Faktoren drücken den Preis für Gold, denn nur Bergbaufirmen, die über eine relativ fixe Kostenstruktur und entsprechend Liquidität verfügen, müssen nicht unter Wert verkaufen, um in diesem Geschäft zu überleben. Einige Unternehmen bieten einen direkten Hebel auf den Goldpreis an;  Investoren und Anleger könnten den operativen und Investitionsrisiken eines Minenbetreibers ausgesetzt sein. Viele Anleger bevorzugen andere Assets, es gibt derzeit wieder einen starken Trend zu Immobilien und hochwertigen Kunstobjekten, Gold ist schon längst nicht mehr erste Wahl. Andere Geschäftsfelder, beispielsweise der neue Erdgas-Boom durch Fracking (Schiefergasförderung), sind für viele institutionelle Anleger und Großinvestoren im Moment wesentlich interessanter.

Risikofaktor Marktniveau und wichtige Marktindikatoren (Marktbewegungen) 
Diese sollten unbedingt beachtet werden. Dazu gehören auch die offiziellen Bestände der großen Edelmetall-ETFs (Exchange Traded Funds). Die Bestands-Veränderungen zu den Vorwochen legen beispielsweise den Schluss nahe, dass der Kursrückgang bei Gold und Silber in den letzten Tagen nicht von einer sinkenden physischen Goldnachfrage begleitet wurde, andern Entscheidungen Trusts und Vermögensverwaltungen war. Indikatoren können die Mittelzuflüsse in die Edelmetall-ETFs innerhalb eines bestimmten Zeitraumes sein.

Auch die Beobachtung des Markumfeldes ist wichtig. Viele Analysten warnen vor anhaltendem Gegenwind für weiteres Wachstum, da das Umfeld für zyklische Assets, darunter auch Industriemetalle, weiterhin schwierig bleibe. Das führt dazu, dass die BofAML davon ausgeht, dass die Buntmetallpreise im dritten Quartal fallen werden. Die Analysten gehen beispielsweise beim Kupferpreis von einem Rückgang auf 6.500 USD pro Tonne bzw. 2,94 USD pro Pfund aus.

Vorsicht ist geboten, wenn wichtige Indikatoren wie (mutmaßliche) Nachfrage und Marktsättigung gegeneinander ausgespielt werden.  Die anhaltende Krise der Eurozone könne angeblich dazu führen, dass die Nachfrage nach Gold bei Investoren und Zentralbanken weiter ansteigen würde. Von einer Marktsättigung ist hingegen fast nie der Rede. Viele Banken haben jedoch zwischenzeitlich ihre Goldbestände aufgestockt und eine Sättigung ist objektiv eingetreten. Zwar habe die Zentralbank Kasachstans jetzt ihre Absicht bekanntgegeben, in diesem Jahr 24,5 Tonnen Gold kaufen zu wollen, um den Anteil an den Währungsreserven von 15 auf 20% anzuheben. Dies hat allerdings keine Auswirkungen auf das Goldpreisfixing, weil die Regierung in Kasachstan bereits erklärt hat, nur Gold aus eigener, heimischer Förderung aufzukaufen. Interessenten für Gold sollten daher solche Nachrichten ganz genau überprüfen.

Auch das Marktniveau in China als den bedeutendsten Wettbewerber im Goldmarkt lässt sich nur schwer einschätzen. Im ersten Quartal hat sich der Verbrauch dort zwar von 232 Tonnen auf 255 Tonnen Gold erhöht. Wenn man die Schätzungen der Analysten zugrunde legt, wird sich dies jedoch nicht auf das Gesamtjahr hochrechnen lassen.

Trotz der Finanzkrise ist die weltweite Nachfrage nach Gold im ersten Quartal 2012 gesunken. Die Goldverkäufe seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 % auf 1.097,6 Tonnen zurückgegangen, teilte der Branchenverband World Gold Council (WGC) mit. Demnach gab es den Rückgang trotz Nachfrage in China und Indien. Generell überwog die rückläufige Nachfrage bei Zentralbanken, Schmuckherstellern und Industrie einen Anstieg bei Investitionen in Gold, das in Krisenzeiten als „Fluchtwährung“ dient. Der durchschnittliche Goldpreis zog laut WGC im ersten Quartal um 22 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. Weltweit wurde in den ersten drei Monaten des Jahres Gold in einem geschätzten Wert von 59,7 Milliarden Dollar (46,8 Milliarden Euro) verkauft.

Risikofaktor Verkaufsdruck der Banken und das Verhalten der Fonds
Es geht um sogenannte Leerverkäufe. Leerverkauf (Blankoverkauf, engl. short sale) ist ein Begriff aus dem Bank- und Finanzwesen, der den Verkauf von Waren oder Finanzinstrumenten (insbesondere Devisen, Wertpapiere) beschreibt, über die der Verkäufer zum Verkaufszeitpunkt NICHT verfügt. Um seine künftige Lieferverpflichtung erfüllen zu können, muss er sich bis zum Erfüllungszeitpunkt durch den Kauf der Waren oder Finanzinstrumente eindecken. Ein Trader sagte verärgert, die Federal Reserve (Fed) treibt ein böses Spiel mit ihren Leerverkäufen. Die Fed treibe damit den Goldpreis rauf oder runter, in dem sie das Knöpfchen im richtigen Moment drückt.

Eine Legaldefinition des Begriffs Leerverkauf gibt es nicht. Zivilrechtlich unterliegen Leerverkäufe dem Kaufvertragsrecht, das die Möglichkeit eines Leerverkaufs auch nach deutschem Recht zulässt. Selbst am Kassamarkt ausgeführte Leerverkäufe sind laut der Gesetzesbegründung zur Börsengesetznovelle 1989 grundsätzlich den Börsentermingeschäften zuzuordnen. Grund ist, dass einem Bankkunden bei einem Leerverkauf ein Marktpreisrisiko entsteht, das für ein Börsentermingeschäft typisch ist. Kein Börsentermingeschäft liegt vor, wenn der Leerverkäufer aus einem anderen Termingeschäft einen zukünftigen Lieferanspruch auf die leer verkaufte Wertpapiergattung hat und sich die Papiere bis dahin leiht, da dann das für ein Termingeschäft übliche Risiko nicht entsteht. Der Anleger muss sich beim Goldkauf darüber im Klaren sein, das sich das Preisfixing kurzfristig und erheblich ändern kann, ohne das der Anleger irgendetwas gegen – ihm unsichtbare – Leerverkäufe unternehmen kann.

Skeptischer sind aktuell auch die Hedge-Fonds – sie haben ihre Wetten auf einen höheren Goldpreis reduziert. Das Edelmetall hat den Großteil der diesjährigen Kursgewinne wieder abgegeben, nachdem sich abzeichnete, dass die Weltwirtschaft wohl das erneute Abrutschen in die Rezession vermeiden kann.Damit entsteht ein Verkaufs- und Vertriebsdruck bei den Banken. „Angesichts der Tatsache, dass die nordamerikanischen Edelmetallproduzenten am unteren Ende des Sechsjahreswerts des Verhältnisses von Kurs zu Netto-Asset-Wert gehandelt werden, erscheinen die Aktien des Sektors unterbewertet“, vermelden einige Banken, um das Goldgeschäft weiter anzuheizen. „Neue Käufer sollen auf den Goldmarkt kommen“, meint BofAML, mit dem Wunsch zu einer „multiplen Neubewertung des Sektors.“

Nach Meinung der Analysten in den USA sollte Gold auch beim derzeit hohen Preisniveau gekauft werden, nach Ansicht der Experten und Marktbeobachter in Europa sollten die Korrekturen beim Goldpreis genutzt werden, meint Robert Hartmann (Pro-Aurum). Das ist kein Wertungswiderspruch. Gold -Korrekturen gehören zum Bullenmarkt. In dem nun schon seit 11 Jahren andauernden Bullenmarkt hat es in jedem Jahr Korrekturen gegeben. Diese haben sich teils sogar im zweistelligen Bereich bewegt, bis auch schon 30 % in US-Dollar.

Fazit: Sollte man einen Einstieg in Gold nutzen wollen, dürfen weitere, eigene liquide Mittel nicht fehlen, um das Verlustrisiko eines übereilten Verkaufs zu vermeiden. Niemand kann mit Gewissheit sagen, wo das untere Limit beim Goldpreis liegen dürfte. Gold verleitet sehr leicht zur übertriebenen Euphorie, weshalb eine objektive Rekapitulation der Preisentwicklung des Goldes in den letzten 12 Monaten erforderlich und geboten ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass das gelbe Edelmetall weiterhin in seinem Seitwärtstrend gefangen bleibt, ist allerdings aus Sicht vieler unabhängiger Analysten in Europa sehr hoch.

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Welche Depotbank ist die richtige?

Immer wieder werde ich gefragt wer denn der beste Broker ist und mit welchem ich persönlich handle. Zwar habe ich schon mehrfach darüber geschrieben, aus gegebenem Anlass hier aber noch einmal eine kurze Meinung meinerseits. Neben den üblichen Verdächtigen wie der DAB Bank, Comdirect und Consors kann ich noch Lynxbroker empfehlen die auf der Plattform von Interactive Brokers (UK) aufsetzen. Hier hat man die Möglichkeit mit einem Depot nahezu alle Märkte zu handeln. Einen weiteren gravierenden Vorteil sehe ich in der Handhabung der Abgeltungssteuer bei Lynx sowie der wirklich günstigen Kostenstruktur. Gerade für aktive Trader ist dies ein unschlagbarere Vorteil. Ein kostenloses Infopaket kann man hier anfordern.

Unter den klassischen Online Brokern bevorzuge ich persönlich Cortal Consors und die Comdirect. Beide Plattformen laufen relativ stabil, bei Consors findet man diverse Analysemöglichkeiten zu den einzelnen Aktien und auch die Watchlist Übersicht ist wirklich gut und hilfreich gemacht. Gerade wenn man viele Aktien beobachtet und auf Veränderungen schnell reagieren möchte bietet das Tochterunternehmen der BNP Paribas die, meiner Meinung nach, beste Plattform an. Ebenso wie die hauseigenen Trading-Plattformen  Active Trader, Active Trader Pro und Platinum die ich wirklich weiter empfehlen kann. Nebenher gibt es gerade noch 2,6 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld für Neukunden, was wirklich nicht schlecht ist. Comdirect würde ich eher als einen soliden Broker für “Normalanleger” bezeichnen. Hier habe ich mein Investmentdepot mit mittelfristiger Ausrichtung.

Die Wahl der richtigen Depotbank ist also je nach persönlicher Anlagestrategie und -neigung ganz wesentlich. Am Ende des Jahres kann alleine dieser Faktor einen ordentlichen Geldbetrag mehr oder weniger auf dem Konto ausmachen. ich empfehle aber jedem selber noch ein wenig zu recherchieren und vor allem auch andere in Foren o.ä. zu befragen da die Meinungen gerade bezüglich des Services verschiedener Institute oftmals weit auseinander gehen. Für mich persönlich ist eine der Hauptkriterien die Erreichbarkeit eines Brokers insbesondere an turbulenten Börsentagen. Prüfen Sie also genau bevor Sie sich ein Aktiendepot anlegen ! Denn nichts ist schlimmer als ein Broker der nicht erreichbar ist wenn die Kurse fallen!

Wer will schaut auch in unseren Broker Vergleich . Hier bekommt man schnell eine Übersicht über die zu erwartenden Kosten und Depotführungsgebühren, bei allen gängigen Brokern. Spezialthemen wie beipielsweise die Kontoeröffnung für ein Schülerkonto findet man ebenfalls auf den jeweiligen Seiten der Anbieter.

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Warum die EZB standfest bleiben muss – Kommentar zum Währungskrieg

Da der Druck der Märkte auf die EZB unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen weiter schwelt, hier meine persönliche Meinung zum Thema. Für mich befinden wir uns in einem unerklärten Währungskrieg, in dem nun Standfestigkeit und kein Wackeln – und schon gar keine Panik – gefragt ist.

Denn ich bin überzeugt, dass die Eurozone unbedingt dem Druck der Märkte zum Kauf von Staatsanleihen via EZB wiederstehen muss. Dieser Druck ist nämlich in meinen Augen nicht selbstlos. Hinter dem Druck stehen für mich massive Interessen des Big Money und der USA -siehe mein Artikel zum Rom des 21. Jahrhunderts

Denn würde die EZB nachgeben und wild Anleihen kaufen, gäbe es eine kurze aber heftige Erleichterungsrally, die SmartMoney nutzen würde um seinen Positionen abzuladen. Dann würden die Märkte sich kurz danach Gedanken machen, ob ein Deutschland das defacto für die ganzen Schulden Europas bürgt, dann nicht selber ins Wanken kommt. Als Folge kommen dann die ganzen Warn-Schüsse und Herabstufungen für D und am Ende geht Deutschland in die Knie und die Eurozone ist dann wirklich erledigt. Die vermeintliche Rettung ist nämlich in Wirklichkeit der Sargnagel, genau deswegen drückt die angelsäschische Welt auch so auf das Thema. An einem starken Euro hat in den Finanzzentren in NewYork und London niemand wirklich ein Interesse. Ein Euro als Weltwährung Nr. 1 stellt vielmehr deren Existenz in Frage.

Im Moment wird der Kampf doch primär noch in der Peripherie der Eurozone ausgetragen. Die Eurobonds sind also die perfekte Methode um auch den Kern sturmreif zu schiessen. Der Kern muss aber stehen, sonst geht alles unter.

Ich sehe strategisch aus Sicht der Eurozone keine Alternative als den Schmerz noch über Monate auszuhalten und einfach weiter zu machen auf dem langsamen Weg des Schuldenabbaus und der Stabilierung. Es gibt einfach keinen QuickFix, das ist Illusion. Solange sich Deutschland nicht infizieren lässt, hat die Eurozone aber die Chance das durchzustehen. Und wenn die Politiker klug sind, zeigen sie mehr als deutlich mit dem Finger auf eine der Quellen dieser Angriffswellen: London.

Wenn über Monate der Angriffe und Abwertungswellen die EZB immer noch nicht eingeknickt ist und die Eurozone den eingeschlagenen Weg konsequent weiter geht, werden die Wellen plötzlich aufhören. Weil der Markt dann nach anderen Themen Ausschau halten wird. Und plötzlich wird das Thema aus den Schlagzeilen verschwinden, obwohl sich substantiell gar nicht so viel geändert hat. So etwas hatten wir schon oft. Die berechtigten Probleme und Kritik an der Eurozone ist im Moment eindeutig overhyped, den US und GB geht es weit dreckiger.

Man schaue sich mal die Fundamentaldaten von GB an. Staatsschuld irgendwo bei 80% des BIP und Neuverschuldung so um die 10% des BIP ! Und mangels Industrie keine Chance da rauszuwachsen. Dass das Land ein AAA hat ist ein sehr schlechter Witz, das Land ist in meinen Augen industriell kaputt und hängt nur noch am Tropf der Finanzindustrie. Da hat Spanien und Italien aber eine wesentliche gesundere Wirtschaftsstruktur als GB ! Was braucht man noch um zu erkennen, das hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht ? Die Eurozone ist objektiv stabiler als sie wirkt, die Gegner setzen halt den Hebel an der Schwachstelle der mangelnden Koordination an. “Haltet den Dieb” lautet das beliebte Spiel !

Im übrigen, die Angst nächstes Frühjahr kaufe keiner die Anleihen der PIGS ist in meinen Augen reine Panikmache aus taktischem Interesse, auf die man nicht herein fallen darf. Asien und insbesondere China wird kaufen und muss kaufen. Irgendwo müssen die Devisen dieser Länder doch hin. Und in den Dollar sollen sie nicht mehr. Genau darum geht es doch hier globalstrategisch gesehen.

Mann muss das Thema also in meinen Augen aus der Warte eines Währungskrieges sehen. Und im Krieg sind Panik und Angst keine guten Ratgeber, sie sind vielmehr die Waffe der Gegner. Die Mittel die Asien und die EMAs in den Euro investieren, fehlen den US zur Finanzierung ihrer weltweiten Präsenz. Hier ist ein weltweiter Kampf um diese Mittel entbrannt, denn die ganze westliche Welt ist überschuldet. Und in dem ich meinen Konkurrenten (Euro) krankenhausreif schiesse und das Vertrauen in die Währung zerstöre, sicher ich mir (USD) den Zugriff auf diese Gelder. Und London schwimmt mal wieder im Beiboot mit, wie so oft. Dieses Interesse eint in meinen Augen die angelsächische Finanzwelt mit der US Administration. Denn das Finanzzentrum der Welt ist zwangsläufig da, wo die stärkste Währung und Wirtschaftsmacht existiert.

Das wir in der Eurozone überhaupt so angreifbar sind, dazu haben wir in Europa durch Uneinigkeit, Misswirtschaft und Fehlkonstruktionen fröhlich beigetragen. Wir müssen diese Krise deshalb nun als Chance begreifen vieles nachzuholen und so stärker zu werden. Wenn wir aber den vergifteten Ratschlägen aus der angelsächischen Finanzwelt nachgeben, werden wir in meinen Augen untergehen und in Zukunft nur noch ein Wurmfortsatz dieser Finanzzentren sein. Halten wir aber durch, haben wir die Chance es denen heim zu zahlen, die sich nun am Elend weiden und von eigener Schwäche ablenken. Denn wenn wir tapfer durchhalten und einfach weiter voranschreiten, wird GB der erste Baustein sein, der in der angelsächischen Welt umkippt. Und dann dreht sich der Wind und die Massnahmen die uns nun schmerzen, werden Europa und dem Euro Stärke und Rückhalt geben. Dann ist der USD als Weltreservewährung sehr schnell Geschichte mit allen globalen Konsequenzen. Nichts fürchtet die US Administration mehr, als das genau das geschieht !

Wir leben definitiv in historischen Zeiten. Nach dem Fall der Mauer hat der gute Herr Fukuyama mal was vom “Ende der Geschichte” gefaselt. Dieses “Ende” dauerte genau bis 2000, die Geschichte ist aber nun wieder in Bewegung und wir stecken mittendrin, ob wir wollen oder nicht !

(HS)

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FOREX Marktgedanken zum EUR/CHF mit Hilfe des MetaTraders….

Diesen Frühling hat der Euro im Bezug auf den Franken einen Tiefststand erreicht, verursacht durch die Krisen in Griechenland, Portugal und Irland. Aber ist diese Flucht in den Schweizer Franken auch durch sonstige Fakten gestützt?

Kürzlich wurde verlautbart, dass die Schweiz weiterhin mit einem BIP-Wachstum von 2,8 % im Jahr 2011 rechnet und dies bleibt natürlich nicht ohne Auswirkungen auf den Devisenmarkt („Forex“). Denn erstens bedeutet ein doch signifikantes Wachstum einen erhöhten Bedarf an Schweizer Franken im Inland und auf der anderen Seite leidet die Schweiz in Sachen Export durch den hohen Franken-Kurs.

Zwei Fakten, die höchstwahrscheinlich zu einer Erhöhung der Geldmenge durch die Schweizer Nationalbank führen werden. Die Alternative wäre nämlich eine Zinserhöhung die gleich zweifach auf die Wirtschaft drücken würde. Erstens durch noch mehr Geldanlagen in Schweizer Franken, welche den Kurs weiter nach oben treiben und den Export erneut schwächen. Zweitens bremst ein hoher Zinssatz die Wirtschaft, da die Konsum-Ausgaben sinken.

Es wird also vielerorts über eine Erhöhung der Geldmenge in der Schweiz spekuliert und Forex Trader sollten in jedem Fall nicht zu viele Hoffnungen in eine dauerhaft so rasante Bergfahrt des EUR/CHF legen, wie in den letzten Monaten.

Das Währungspaar CHF/USD dürfte aber weiterhin interessant bleiben. Denn in den USA begrüßt man weiterhin eine gewisse Inflation zum Schuldenabbau und zur Verminderung der Arbeitslosenquote (Phillipskurve). Also zumindest teilweise bleibt der Schweizer Franken ein sicherer Hafen.

Aber man kann den EUR/CHF Kurs natürlich auch von technischer Seite her, von vielen wird hierzu der MetaTrader genutzt, betrachten. Viele Trader haben dort natürlich schon ihre technischen Indikatoren in ihrer Chart-Ansicht gespeichert. Doch hier noch einige kurz erwähnt:

Die derzeitige Unterstützung liegt bei 1.2065 wöchentlich gesehen. Ein Wert der in den letzten Tagen immer wieder getestet wurde, aber meist zu einer kurzfristigen Gegenentwicklung geführt hat.

Die allgemeine Obergrenze lautet derzeit 1.2345 auf Wochenbasis. Wobei technisch gesehen derzeit durchaus Luft nach oben ist. Die Tageskursverläufe zeigen aber auf der anderen Seite durchaus starke Ausbrecher nach unten. Es stellt sich also die Frage wann der Kurs seine Untergrenze genügend ausgereizt hat, um zumindest kurzfristig die typische Gegenbewegung (Korrekturbewegung zur letzten Woche) anzustreben. Es bleibt natürlich offen, ob der Schweizer Franke weiterhin an Wert gegenüber dem Euro gewinnt um dann vielleicht auch diese Unterstützungslinie zu durchbrechen.

Dazu kann man sich durchaus auch die zusätzliche Unterstützungslinie von 1.1802 in den MetaTrader eintragen. Aber in jedem Fall wird der Franken in nächster Zeit nicht nur die Forex-Trader in Atem halten – es stehen spannende Entwicklungen bevor.

 

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Total irrational!

Bereits heute sind sich die Experten einig, dass sich das Wirtschaftswachstum im Jahr 2011 wieder verlangsamen wird. Gleichzeitig gibt es Stimmen die behaupten, dass wir uns inzwischen wieder in einem überkauften Aktienmarkt befinden würden. Eine stärkere Korrektur sollte die Folge sein, die diese Überbewertungen wieder abbaut, heißt es oftmals in solchen Meldungen. Aber was wenn diese Korrektur nicht kommt? Was wenn die Aktienmärkte weiter ansteigen werden, und das nicht mal unbedingt aus dem Grund das es der Wirtschaft wieder besser geht? Teilweise waren die Kurssteigerungen in den letzten Monaten wohl mehr als berechtigt, wie die jeweiligen Quartalsberichte gezeigt haben. Vergessen wird bei solchen Aussagen auch offensichtlich, dass wir uns bis vor Kurzem in einer extremen Krise befunden haben, in der die Börse deutlich nach unten übertrieben hat, wie sie das immer zu tun pflegt, wenn die Stimmung im Keller ist.

Vor allem aber wird vergessen, dass sich inzwischen deutlich mehr Liquidität in allerlei Anlageklassen befindet, als dies noch vor knapp zwei Jahren der Fall gewesen ist. Die Unsummen, die nahezu alle Regierungen dieser Welt zur Rettung der Situation, für Konjunkturpakete oder ähnliches aufgewendet haben, suchen immer noch nach sinnvollen Anlagemöglichkeiten. Der Anleihemarkt ist nahezu ohne Rendite, und es wird nach Alternativen gesucht. Aber sicher soll es sein!!! Die Angst vor dem Verlust des sauer ersparten Geldes sitzt tief und treibt seltsame Blühten. Menschen kaufen massiv Anleihen, selbst wenn es keine Rendite dafür gibt, und investieren damit eigentlich in genau das wovor sie die größte Angst haben. Ob Staatspleiten, Währungsreformen oder eine Hyperinflation, hier lauern die wirklichen Gefahren für ihr Geld!

Auch die Goldhausse ungeahnten Ausmaßes kommt langsam ins Stocken. Relativiert um die Währungsdifferenzen zum Dollar waren auch die Steigerungen beim Goldpreis für viele Anleger eher uninteressant. Seit Wochen steht der Goldpreis für Europäer nahezu auf der Stelle, für Australier war das Ergebnis einer Goldspekulation gar ein Nullsummenspiel. Wer zuletzt noch eingestiegen ist muss befürchten bei einer stärkeren Korrektur im Goldpreis nun auch noch Geld zu verlieren. Es heißt immer so schön, Gold sei ein Geld-Aufbewahrungs-Mittel. Auch diese Aussage ist natürlich nur bedingt richtig und greift lediglich bei oben beschriebenen Extremsituationen.

Teile des billigen Kapitals mit dem die Märkte geflutet wurden fließen in die Realwirtschaft als Investitionskapital oder in den Konsum, zumindest war das die große Hoffnung der Amerikaner. Doch große Kapitalreserven verbleiben als Investment in der Finanzwelt. Der Rentenmarkt ist inzwischen ausgereizt, Rohstoffe wieder sehr teuer, in den Charts der Rohstoffe sieht man bereits heute wieder deutliche Blasen die irgendwann platzen könnten. Aktien sind im direkten Vergleich immer noch verhältnismäßig günstig, teilweise sogar deutlich unterbewertet. Auch wenn man von einer Verlangsamung des Wachstums ausgeht, der wichtigste Treibstoff für weitere Kurssteigerungen bleibt die enorme Geldmenge mit der die Notenbanken die Märkte nahezu ersäufen, und diese Quelle scheint so schnell nicht zu versiegen.

Hinzu kommt noch, dass man seit einiger Zeit beobachten kann, dass die Kapitalströme aus den Anleihen- und Rohstoffmärkten offenbar nun in die Aktienmärkte zurück fließen. Dies war das Szenario von dem wir bereits vor Wochen ausgegangen sind. Wenn alles “planmäßig” läuft werden diese Ströme nun täglich weiter zunehmen, und den Aktienmarkt weiter mit Liquidität versorgen. Wenn dann noch die Rohstoffpreise einknicken wird der Aktienmarkt seine Rallye in ungeahnten Dimensionen fortsetzen. Gerade wegen der inzwischen erkennbaren Gefahren der Staatsüberschuldung, drohender Währungskriege und Spekulationsblasen in einigen Asset-Klassen, steht uns wahrscheinlich die eigentliche Hausse an den Aktienmärkten erst noch bevor. Auch das ist natürlich kein Freifahrtschein für die Zukunft. Wie immer gilt in diesen Zeiten auch hier, dass eine gewisse Vorsicht und vor allem gezieltes Stock-Picking und Diversifikation durchaus angebracht ist.

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Ausbruch beim Euro. Wohin geht der Goldpreis?

Der Euro hat in den letzten Tagen wieder ordentlich Boden gut gemacht, und eine nahezu perfekte inverse SKS ( Schulter-Kopf-Schulter)  Formation ausgebildet. Vor einigen Tagen haben wir im Newsletter darüber berichtet, dass dies passieren könnte, und es anschließend dann zu einem kleinen Short-Squeeze bei der europäischen Leitwährung kommen sollte. Diese Formation dürfte heute also mit dem Überschreiten der Marke von 1,27 bestätigt worden sein. Somit hat der Euro sich nun aus seinem seit Wochen gültigem Abwärtstrendkanal gelöst. Das nächste Kursziel ist nun vorerst fast schon zwangsläufig wieder die runde Marke von 1,30. Bei weiterer Stärke sollte danach dann auch die 1,36 wieder erreicht werden können.

Etwas faszinierend ist in dem Zusammenhang die Entwicklung des Goldpreises in den letzten Tagen. Zwar gab der Preis des Edelmetalls zwischenzeitlich mehrfach nach und fiel deutlich unter die 1.200,-  Dollar Marke, konnte sich aber immer wieder stabilisieren. Der stärkere Euro und der damit automatisch schwächere Dollar sollte sich eigentlich auch im Goldpreis wiederfinden. Irgend etwas stimmt also momentan nicht. Zwar sind bereits seit längerem offensichtlich gewisse Zusammenhänge an den Finanzmärkten außer Kraft gesetzt, und man sollte sich auch gar nicht mehr über solche Phänomene wundern, aber dennoch bin ich der Meinung, dass der Goldpreis fast schon zwingend in den kommenden Tagen oder Wochen seine Reise in Richtung 1.000,- Dollar je Feinunze antreten sollte.

Natürlich hängt die künftige Entwicklung des Goldpreises früher oder später wieder mit den Aktien und Devisenmärkten zusammen. Dies kann aber gelegentlich auch erst mit einem gewissen Zeitversatz eintreten. Die Unsicherheiten bei den Anlegern sind immer noch sehr groß, somit gehe ich davon aus, dass auch immer noch fleißig physisches Gold in die Depots konservativer und sicherheitsorientierter Anleger wandert. Die Beobachtung der aktuellen Rally an den Aktienmärkten und Devisenmärkten, sowie den Preis des Goldes dürfte also durchaus sehr spannend sein.!

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Trading Update VW, Porsche, Continental, HeidelbergCement

Die 100 noch bis zum Jahreshoch fehlenden Punkte im Dax, haben wir heute morgen bereits fast gesehen. Damit lief die von uns erwartete Bewegung deutlich schneller ab als “geplant”. Um so verständlicher ist es aber auch, dass diese Gewinne erst einmal nicht gehalten werden können, und der Dax zumindest bis auf 6.300 Punkte noch einmal konsolidiert. Gleiches gilt auch für den Euro, der heute, nach der Nachricht, dass China seine Währung nun doch aufwerten will, bereits vorbörslich deutlich zulegen konnte. Auch hier ist eine Intraday Korrektur bis auf die Marke von 1,24 durchaus als gesund zu bezeichnen. Sollten also diese Ziele heute kurzfristig “abgearbeitet” werden, dann stehen die Chancen für einen weiteren Anstieg im Tagesverlauf nicht schlecht. Grundsätzlich aber gilt, die Luft wird nun dünner. Ziehen Sie Ihre Stopps entsprechend nach!

Besonders für den Euro halten wir nach wie vor das von uns mehrfach im Newsletter beschriebene Szenario damit für sehr wahrscheinlich. Ein Anstieg über 1,25 könnte eine kurzfristig sehr dynamische Bewegung nach oben auslösen. Mittelfristig dürfte aber die europäische Leitwährung wieder ein ganzes Stück tiefer notieren, als dies heute der Fall ist. Zunächst muss aber erst einmal abgewartet werden, wie die USA, und vor allem der Dollar, diese Vorgaben aus China heute verarbeiten werden. Größere Kursschwankungen bei nahezu allen wichtigen Devisenpaaren sollten heute nicht weiter verwundern..

Unser Musterdepot sieht weiterhin sehr erfreulich aus. Alle Werte sind ordentlich im Plus und tendieren weiter positiv. Besonders erfreulich sind die charttechnischen Ausbrüche in nahezu allen Aktien nach oben. Heute ist mal wieder ein guter Tag für die deutschen Autobauer. Die VW-Aktie ist heute über das alte Hoch bei 76,- Euro ausgebrochen und bewegt sich nun auf das alte Jahreshoch bei 82,40 Euro zu. Bei Porsche konnte heute, dank positiver Nachrichten, ebenfalls der Widerstand bei ca. 35,70 Euro sehr dynamisch nach oben durchstoßen werden. Dabei wurde nun auch die 200 Tage Linie wieder überwunden. Bei weiter positivem Verlauf des Gesamtmarktes rechnen wir hier kurzfristig wieder mit Kursen über 40,- Euro.

Die Continental Aktie befindet sich ja bereits seit längerem wieder im Aufwind. Mit dem Überschreiten der 44,- Euro Marke wurde ein weiteres Kaufsignal ausgelöst. kann nun auch das alte Jahreshoch bei 46,72 Euro demnächst überwunden werden, ist der Weg nach oben frei. Kursziele von 54,- Euro von führenden Analysten halten wir für realistisch. Die Aktie von HeidelbergCement ist heute nun offiziell in den Dax aufgenommen worden, und ersetzt die Salzgitter AG. Am Freitag haben wir in der Schlussauktion noch eine Order über drei Millionen Aktien gesehen, sprich wie erwartet steigt damit das Interesse sehr großer Fonds an der Aktie, bzw. Indexfonds müssen zwangsweise investieren. Dennoch haben wir unsere Position heute, nahe der oberen Begrenzung des aktuellen Seitwärtskanals, wieder aufgelöst. Nach dem Kursverlauf der letzten Tage sieht der Chart nicht mehr überzeugend aus. Ein Abverkauf der heutigen Nachricht über die Dax Aufnahme könnte folgen. Wir warten hier erst einmal mit einem Rücksetzer um dann wieder einzusteigen.

Ein Update zu unseren anderen Depotpositionen folgt in Kürze..Mal schaun wie es in der kommenden Woche weiter geht..

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Der Euro bald wieder bei 1,25?

Das Musterdepot befindet sich weiterhin ordentlich im Plus. Die wenigsten Anleger haben wohl in dieser Woche mit steigenden Kursen gerechnet, da der morgige große Verfallstag offenbar für große Unsicherheit gesorgt hat. Wir hatten ja bereits im Newsletter darauf hingewiesen, dass dieser Hexensabbat auch durchaus positive Auswirkungen haben kann. Man darf nicht vergessen, dass gerade die Zeit zwischen dem letzten Verfallstag für Optionen und dem jetzigen, geprägt war von den schlechten Nachrichten aus dem Euro Raum. Der Euro hat in der Zeit ordentlich an Wert verloren, und markierte sogar zwischenzeitlich ein neues Mehrjahres-Tief. Inzwischen hat sich sowohl die Europäische Leitwährung wieder deutlich erholt, als auch die Aktienmärkte. Allen voran zeigte der Dax eine extreme Stärke im Vergleich zu anderen europäischen Aktien-Indizes.

Es gibt also weiterhin einige Faktoren, die mich für optimistisch stimmen, das kurzfristig weitere Kurssteigerungen möglich sind. Im Euro finden momentan weiterhin Eindeckungskäufe statt, die im Optimalfall den Wechselkurs zum Dollar bis auf 1,25 treiben könnten. Spätestens hier dürfte ein großer Teil der Spekulanten nervös werden, und somit eventuell sogar einen kräftigen Short Squeeze auslösen, der den Euro dann noch etwas stärker machen könnte. Ich möchte betonen, dass es sich hierbei nicht zuletzt um unser Wunschszenario handelt. Die Erholung des Euro könnte in diesem Falle sogar kurzzeitig bis 1,30 führen. Danach dürfte der Euro wieder nachgeben, und mittelfristig auch da landen wo er momentan hingehört.

All diese Spekulationen setzen aber weiterhin voraus, dass keines der EU Länder pleite geht, oder gar Spanien nun noch in eine ernsthafte Schieflage gerät. Dennoch kann man dem Markt weiterhin attestieren, dass er sich inzwischen relativ robust gegen schlechte Nachrichten erwiesen hat, und das ist zum einen natürlich gut für unsere Investitionen, zum anderen aber auch gefährlich. Momentan sollte man also alles laufen lassen und sich über die Gewinne freuen. Sichern Sie Ihr Depot ab, aber achten Sie darauf die Stopps nicht mehr zu eng zu setzen. Die Tagesschwankungen könnten ansonsten dazu führen, dass Ihre Positionen unglücklich ausgestoppt werden. Heute sind einige Aktien charttechnisch ausgebrochen, es sollte also möglich sein in den kommenden Tagen vernünftige Stopps an den bisherigen Widerständen zu setzen.

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