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Posted on 23 February 2010
Der Goldmarkt bzw. der Preis des Edelmetalls und die zu erwartende Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren beschäftigt derzeit die Gemüter. Während Investoren wie Mark Faber in den kommenden 2 Jahren einen Goldpreis von bis zu 5.000,- Dollar je Feinunze voraussagen gibt es auch durchaus kritische Stimmen. Wir haben uns in unserer Neuen Jahresprognose für Gold etwas näher mit den Chancen uns Risken eines Investments beschäftigt uns stellen diese Analyse unseren Lesern des Email Newsletters in Kürze zu Verfügung.
Seit dem 01.01.2010 gibt es den kostenlosen Investors Inside Newsletter mit weiteren wertvollen Tipps, Anlageideen und geldwerten Vorteilen für Sie, über den auch die aktuelle Jahresprognose für das Börsenjahr 2010 verschickt worden ist. Jetzt haben wir die aktuelle Jahresprognose speziell für die zu erwartenden Bewegungen am Goldmarkt erstellt. Wenn auch Sie diesen Jahresausblick erhalten wollen sollten Sie sich schnell noch für den kostenlosen Investors Inside Newsletter hier anmelden.
Wie bereits gesagt, der Newsletter ist völlig kostenlos und unverbindlich, wird aber für Ihren Börsenerfolg in Zukunft einen entscheidenden Beitrag leisten können. Den aktuellen Stand des Langfristdepots finden Sie hier! Eine weitere Registrierungsmöglichkeit finden Sie rechts oben unter dem Begriff “Newsletter”! Melden Sie sich jetzt an, denn die Newsletter-Abonnenten wissen schon immer etwas früher und ausführlicher über das aktuelle Marktgeschehen und unsere Trades bescheid! Ich freue mich auf ein weiteres spannendes Börsenjahr mit Ihnen und verbleibe…mit herzlichen Grüßen
Ihr Lars Röhrig

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Posted on 22 December 2009
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und das Thema Window Dressing rückt mal wieder in den Fokus der Fondsmanager. Was ist Window Dressing überhaupt? Kurzum geht es um die Pflege eines Portfolios um es aus marketingtechnischen Gesichtspunkten besser aussehen zu lassen und die steuerliche Komponente zu optimieren. Dabei werden mit Blick auf den bilanziellen Stichtag am 31. Dezember letztmalig für das Jahr Portfolios gepflegt. Typischerweise werden die Gewinner des Jahres nachgekauft, während die letzten Chancen genutzt werden, um sich von den Verlierern aus den eigenen Büchern zu trennen.
Einig sind sich die Beobachter darin, dass “Window-Dressing” vor allem bei illiquiden Märkten Aussichten auf Erfolg hat. Deshalb sei hiermit auch erst nach dem großen Verfall zu rechnen. Im Anschluss seien die meisten Handelsabteilungen der Banken nur noch minimal besetzt, und viele Investoren hätten die Bücher für das Jahr bereits geschlossen. Aus dem gleichen Grund sei “Window-Dressing” auch vor allem ein Thema für die zweite und dritte Reihe. Wenig Sinn machten hingegen Versuche, die Performance einzelner DAX-Titel oder auch den Gesamtmarkt in einem letzten Kraftakt noch in die Höhe zu pflegen.
Anlegergruppen, die ein Interesse an “Window-Dressing” haben, umfassten neben Eigenhändlern und Spezialfonds auch Investoren mit speziellen Partikularinteressen wie etwa Großaktionäre oder Private-Equity-Unternehmen. In letzterem Falle würden auch gezielt einzelne Papiere gepflegt werden. Letztlich gehe es immer darum, die eigene Performance quasi per Kunstgriff und unter Einsatz geringer Mittel aufzupolieren. Zum Jahreswechsel erzeugten diese aber aufgrund der sehr geringen Liquidität im Markt einen größeren Widerhall.
Verstärkt würden diese Bewegungen noch durch die in den vergangenen Jahren zunehmende Bedeutung des Algotrading. Die meisten Computer folgten Momentum-Strategien. Sobald die Programme einen Trend in einer Aktie ausmachten, verstärkten sie diesen häufig noch mit zusätzlichen eigenen Positionierungen. Im Gegensatz zu der weitläufigen Meinung das das Window Dressing keinen nennenswerten Einfluss auf die Kurse ausübt haben unsere Beobachtungen ergeben das gerade die Tage um Weihnachten oftmals die interessantesten des Jahres sind.
Dabei sind gar nicht mal die momentanen Kurse so ausschlaggebend sondern oftmals die kleinen Kursanstiege dann der Auslöser dafür das sobald die breite Anlegerschar wieder aus dem Weihnachtsurlaub zurück ist bislang unüberwindbare Charthürden am Jahresanfang mit Leichtigkeit genommen werden können…
Sinn macht Window Dressing auch für Privatanleger im Zuge der Kapitalertragssteuer. So kann es durchaus sehr sinnvoll sein sich in den letzten Tagen des Jahres noch schnell von Verlustpositionen zu trennen um die Steuerlast duch die Gewinntrades zu senken. Statt sich das Geld irgendwann mühsam über die Einkommensteuererklärung zurück zu holen bildet dann also innerhalb von Tagen eine entsprechende Steuergutschrift neues Kapital im Depot das direkt wieder angelegt werden kann – Vielleicht ja sogar wenige Tage später wieder in die gleichen Werte

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Posted on 18 December 2009
Der Tag des Auslaufens von Terminkontrakten auf Aktien und Indizes wird an den Börsen als “Hexensabbat” bezeichnet. Vom “Großen Verfall” sprechen Börsianer dann, wenn der letzte Handelstag aller vier Derivate-Typen, also der Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien, auf den gleichen Tag fällt. Insgesamt gibt es jährlich vier große Verfallstermine an den Derivatebörsen, und zwar jeweils am dritten Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember. Zu diesen Terminen können Aktienkurse und auch Indizes ohne wesentliche Unternehmens- oder Konjunkturnachrichten kräftig hin- und herschwanken.
Wegen der mitunter wilden Zuckungen an den Märkten wurde der Begriff “Hexensabbat” geprägt. Stärkere Kursausschläge an solchen Tagen gibt es vor allem bei Aktien-Schwergewichten in den entsprechenden Indizes.Hinter diesen Schwankungen stehen Spekulanten, deren Frist zur Verwirklichung ihrer Derivategeschäfte abläuft. Große Marktteilnehmer wie Fonds- oder Vermögensverwalter versuchen im Vorfeld, die aktuellen Kurse auf jene Preise zu treiben, bei denen sie an der Terminbörse engagiert sind. Entsprechend kommt es in der Regel binnen Minuten zu hohem Handelsvolumen und deutlichen Kursschwankungen. Kleinanleger können bei diesem “Hexentreiben” kaum kursbewegend eingreifen.
Zur Mittagszeit um 12.00 Uhr, beim so genannten Fixing, verfallen zunächst die Index-Optionen und -Futures von EuroStoxx und StoxxX an der Eurex. Um 13.00 Uhr verfallen dann in der Mittagsauktion die Futures und Optionen auf den Dax und den TecDax und fünf Minuten später die auf den MDax. Erst gegen Handelsschluss desselben Tages laufen dann die Optionen und Futures auf die einzelnen Aktien aus. Dies gilt zudem nicht nur für die deutsche Terminbörse Eurex, sondern für die meisten großen Börsen weltweit. Während etwa deutsche, französische, italienische und US-Aktien an der Eurex um 17.30 Uhr verfallen, laufen die der Schweizer Werte bereits um 17.20 Uhr aus.