Archive | Börsenwissen

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Was ist das Hindenburg Omen?

In der letzten Woche wurde es gesichtet – Das Hindenburg Omen. Viele, einschließlich meiner Person haben sich wohl gefragt was das ist, und was der gute alte Herr Hindenburg mit der Börse zu tun hat? Ich habe heute mal ein wenig recherchiert, und möchte versuchen dieses Phänomen einigermaßen verständlich zu erklären. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Chartformation die relativ selten auftritt, in Ihrer folge aber meistens einen starken Einbruch der Börsen zur Folge hat. Dieses technische Muster wird besteht aus relativ komplizierten Zusammenhängen von Kursverläufen. Es wird ausgelöst, wenn mehr als 2,2 Prozent aller an der NYSE gelisteten Aktien neue Jahreshochs ausgebildet haben, und gleichzeitig mehr als 2,2 Prozent aller Aktien ein Jahrestief markieren. Weiter muss der Zehn Wochen Durchschnitt aufwärts gerichtet sein, das Momentum (MCLEAD Indikator) hingegen an diesem Tag gen Süden zeigen.

Hört sich erst mal irgendwie wirr an, zeigt aber, dass gewisse Zusammenhänge an der Börse irgendwie durcheinander geraten sind. Platt gesagt, zum einen stark steigende Kurse und gleichzeitig stark fallende Kurse. Wenn ein Hindenburg Omen auftaucht zeigt dies somit, dass während einige Aktien noch steigen, die allgemeine Marktbreite aber nachlässt, und die Zahl der fallenden Aktien an genau diesem Tag die Zahl der steigenden Aktien nun überwiegt. Zunächst ist dieses Phänomen also nur eine Momentaufnahme. Sollte das Hindenburg Omen dann aber innerhalb von 36 Tagen erneut auftreten ist die Wahrscheinlichkeit für fallende Kurse, zumindest theoretisch, extrem hoch.

Eines der bekanntesten Beispiele für diese sich selbst erfüllende Prophezeiung ist der Crash von 1987. Damals wurde im September/Oktober insgesamt drei mal ein solches Phänomen “gesichtet”. Was daraufhin passierte wissen wir ja alle. Auffällig war aber im Jahre 1987, dass zwischen den einzelnen Erscheinungen die Kurse weiter munter angestiegen sind bevor es dann letztendlich zum Crash kam. Auch in  Jahr 2007 wurde das Hindenburg Omen im Juli gesichtet… Nun sollte man solchen historischen Ereignissen aber vielleicht nicht allzu viel Bedeutung beimessen. das Hindenburg Omen trat in den letzten 40 Jahren immer mal wieder auf, führte aber nicht unbedingt immer und vor allem nicht sofort, zu einem jähen Absturz der Börsen. Sollte es demnächst wieder an einem Börsentag zu dem Phänomen kommen, dann ist eventuell Vorsicht geboten, ansonsten würden wir eher darauf setzen den gesunden Menschenverstand in die Anlageentscheidungen mit einzubeziehen.

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Wunschanalyse Gildemeister AG

Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de) und Dennis Gürtler von http://www.tradevestment.com. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse der Gildemeister AG gewünscht.

Gildemeister AG laut Sharewise.com:

Prognostiziertes Kursziel

kaufen

halten

verkaufen

12 Mitglieder

Ø 13,055 Euro

11

-

1

9 Analysten

Ø 13,99 Euro

9

-

0

Gildemeister AG (WKN 587 800, ISIN DE0005878003, Marktkapitalisierung: ca. 496,16 Mio. EUR)

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Überblick, Entstehung, Konzernentwicklung

Die Gildemeister AG ist einer der größten Werkzeugmaschinenhersteller in Deutschland und auch weltweit ein führender Hersteller von spanenden Werkzeugmaschinen,  in den Technologien Drehen und Fräsen sowie Lasern weltweit führend. Der Konzern bietet innovative Maschinentechnologien, kompetente Serviceleistungen und bedarfsgerechte Softwareprodukte an. Read the full story

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Was sagt uns der Baltic Dry Index?

Nachdem der ISM Index in der vergangenen Woche wiedermal deutlich schwächer war als angenommen, und sich damit auch das Gesamtbild einer konjunkturellen Erholung in den USA wieder verschlechtert hat, könnte ein Blick auf den Baltic Dry Index eventuell neue Aufschlüsse darüber geben wie es nun an den Börsen weiter geht. Der Baltic Dry Index gibt an welche Frachtraten für den Transport von Agrargütern und Erzen rund um den Globus derzeit gezahlt werden. Der Index bildet die Frachtraten der Standardrouten für das Verschiffen von Trockengütern ab. Unterteilt wird der Index in vier Gruppen, je nach Art und Größe der Schiffe. So gibt es den.. Handysize, Supramax, Panamax und Capsize BDI. Natürlich handelt es sich hierbei um einen Mittelwert. Der Baltic Dry Index (BDI) wird seit 1985 von der Baltic Exchange  in London veröffentlicht.

Vor Beginn der Krise hatte der Baltic Dry Index  im Jahr 2008 ein neues Allzeithoch markiert. Die Tagesmiete eines Frachters der Kategorie Capsize kletterte damals auf, aus heutiger Sicht unglaubliche 220.000,- Dollar pro Tag. Damals wurde der Anstieg der Preise in erster Linie durch die Befürchtung der Verknappung des Angebots an Eisenerz, Mais, Kohle, Metallen oder Sojabohnen getrieben. Wie wir alle heute wissen wurde diese Annahme damals durch die hohe Nachfrage an Rohstoffen aus den aufstrebenden Industrienationen Indien und China untermauert.

Heute stellt sich die Situation etwas anders dar. Seit Mai diesen Jahres ist der Index dramatisch um über 50 Prozent eingebrochen. Frachtraten fielen erst kürzlich auf ein neues Jahrestief bei 1.790 US-Dollar. Manche Experten sehen im Verlauf des Baltic Dry-Index auch einen Indiz für die künftige Entwicklung von Rohstoffpreisen. Denn mit einer sinkenden Nachfrage nach Transportkapazitäten sinkt naturgemäß auch die Nachfrage und damit der Preis der Rohstoffe selbst. Da der Baltic Dry Index die Verschiffungskosten von Rohstoffen, der Vorstufe der Produktion, ermittelt, misst er präzise das Volumen des Welthandels auf der Anfangsstufe. Der BDI gilt allgemein also als ein Frühindikator für die Weltwirtschaft.

Dennoch gibt es momentan auch sehr widersprüchliche Signale und Nachrichten, nach denen sich gerade die Chinesen, in Erwartung einer wieder Anziehenden Nachfrage nach Transportmitteln, verstärkt in diesem Sektor engagieren. Werften werden aufgekauft und neue Schiffe in Auftrag gegeben. Auch von der Containerschiff-Industrie hört man in den vergangenen Tagen, dass sowohl die Schiffe wieder gut gebucht sein sollen, als auch die Frachtraten deutlich angezogen haben. Container-Hersteller berichten von leer gefegten Lagern, alte Container werden wieder repariert, weil man mit der Produktion für neue Container nicht mehr hinterher komme, hieß es kürzlich in der Presse.

Wir halten den Verlauf den BDI in den letzten Wochen ebenfalls für übertrieben, und haben bereits mehrfach in unserem Newsletter darauf hingewiesen. Langfristig sehen wir gerade in der extrem überverkauften Logistik-Branche mit die größten Chancen für außergewöhnlich hohe Gewinne in den kommenden Jahren. Um die Frage aus der Headline also abschließend noch zu beantworten…eigentlich sagt uns der Index momentan nur, dass der Sektor Logistik ausgebombt erscheint..mehr über den BDI auf Wikipedia

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Was ist Fungibilität?

Gerade in Zeiten wie dieses ist es auf Grund der eingeschränkten “Planbarkeit” von Geldanlagen extrem wichtig geworden möglichst flexibel zu bleiben, um auf Marktveränderungen rechtzeitig reagieren zu können. In diesem Zusammenhang taucht auch immer öfter das Wort Fungibilität in den Medien auf. Dies wollen wir heute hier einmal kurz hier erklären: In der Finanzierungstheorie umschreibt die Fungibilität bei einer Geldanlage, wie leicht man eine Form der Investition in eine andere umwandeln kann. So sind Wertpapiere, die an einer Börse notiert werden, eine sehr fungible Anlage, da der Anleger sie sehr leicht zu Geld machen oder in eine andere Anlageform umwandeln kann.

Wenn ein Investor dagegen spezifische Maschinen oder eine Immobilie erworben hat, ist es für ihn viel schwieriger und umständlicher, die Investition rückgängig zu machen oder zu verändern, noch schwieriger, bzw. unmöglich wird dieses Vorhaben dann bei geschlossenen Immobilienfonds, daher ist diese Form der Geldanlage weniger fungibel. Denn Immobilien können in der Regel nicht einfach eingetauscht werden bzw. zu Bargeld gemacht werden, da sich bei Immobilien nicht immer gleich ein geeigneter Käufer findet, der bereit ist den gewünschten Preis zu zahlen. Im allgemeinen Börsengeschäft nennt man es Austauschbarkeit, man könnte Fungibilität zwar einfach mit Liquidität einer Anlageform umschreiben, dies wäre aber nicht ganz korrekt. So gibt es z.B. sehr wohl Fungibles was aber auf Grund seiner mangelnden Liquidität nicht handelbar ist…

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Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch in der Kritik..

Heftige Diskussionen über die Arbeit der US-Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch gibt es bereits seit längerem. Waren es damals die Vorwürfe, dass man seitens dieser Institutionen einen schlechten Job gemacht, und damit die Finanzkrise erst ausgelöst hat, ist es heute eher die offensichtlichen Ungleichbehandlung von den USA und dem Rest der Welt. Insbesondere Europa hatte zuletzt stark unter den Herabstufungen einzelner Länder zu leiden. Allen voran natürlich Länder wie Griechenland, Spanien und Portugal. Was damals versäumt wurde scheinen die Ratingagenturen nun durch plötzlichen Übereifer wieder wett machen zu wollen. Inzwischen stellt sich die Frage warum solche Herabstufungen nur europäische Länder trifft, es ist gar von Europafeindlichkeit die Rede. Und dies wohl nicht zu Unrecht! Wirft man mal einen genaueren Blick über den Atlantik kann einem schon Angst und bange werden. Die dortigen Verhältnisse übersteigen die hiesigen Probleme teilweise bei Weitem. Rufe nach einer ausgleichenden Herabstufung der USA werden laut. Die Frage ist nur ob dies irgend jemandem wirklich nutzen würde..

Die Zahlen aus den USA sind, sagen wir es mal vorsichtig, etwas beängstigend. So beträgt das Haushaltsdefizit des Bundes mit 1,4 Billionen Dollar rund zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts, die Gesamtverschuldung der Regierung liegt bei 85 Prozent des BIP. Nimmt man dann noch die Defizite einiger Einzelstaaten, allen Voran Kalifornien, in diese Berechnung mit auf, wird es ganz düster. Fachleute bescheinigen den USA bereits seit längerem einen ähnlichen Bonitätsstatus wie Griechenland. Der wachsende Schuldenberg müsse früher oder später zu einer deutlichen Abwertung der Staatsanleihen führen, sind sich Fachleute einig. Damit dürften Sie wohl auch Recht behalten. Die wirtschaftliche Erholung in den USA stottert weiterhin, an Schuldenabbau ist wohl erst einmal nicht zu denken. Die Zurückhaltung der Ratingagenturen ist somit zwar verständlich, da eine Herabstufung der USA wohl erneut katastrophale Folgen für die Weltwirtschaft hätte, dennoch fragt man sich zwangsläufig nach der Sinnhaftigkeit solcher Institutionen, wenn diese nicht objektiv, und unabhängig Ihre Entscheidungen fällen können….

Um so wichtiger dürfte es also sein, in Zukunft eine europäische und asiatische Ratingagentur neben den großen drei aus den USA zu haben. Ob dieser Plan in die Tat umgesetzt werden wird bleibt erst einmal fraglich. Über den Einfluss solcher Ratingagenturen auf die Anlageentscheidung vieler darf man aber durchaus eine geteilte Meinung haben. Auch hierzulande gibt es genügend Beispiele, gerade in der Fondsbranche, dafür, dass nicht immer objektiv bewertet wird. Teilweise werden solche Ratings sogar einfach käuflich erworben, was nicht unbedingt im Sinne eines transparenten Finanzsystems ist. Unsere Politiker sollten auch darüber nochmal nachdenken… Für eine Anlageentscheidung kann ein solches Rating eben nur eine Hilfestellung sein, und sollte nicht das erste Kriterium für den Kauf eines Produktes darstellen. Die genaue Analyse klassischer Kennzahlen, der Leistungsbilanzen u.ä. sind da weitaus hilfreicher. Bezüglich der Ratings der USA werden Anleihenkäufer wohl bald schon etwas kritischer mit diesen Aussagen umgehen müssen.

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Ein Zeichen, ein Zeichen…???

Wer den Film “Das Leben des Bryan” bereits gesehen hat der wird wissen, an welche Szene ich jetzt gerade gedacht habe…der vermeintliche Messias verliert einen Schuh und alle Jünger tun darauf hin dasselbe und ziehen einen Schuh aus. Ich hatte bereits in den vergangenen Tagen geschrieben, dass ich noch auf ein Zeichen warte..vorher möchte ich aber noch klar stellen, dass es nicht ein solches Zeichen wie eben beschrieben ist, und ich sicherlich nicht der Messias für geschundene Börsenseelen bin :-) Dennoch es sieht so aus als ob ich heute mein Zeichen bekommen soll. Die vorhin veröffentlichten US-Einzelhandelsdaten waren ein echter Rückschlag für eine konsumgetriebene Nation wie die Vereinigten Staaten. Japan lässt mal vorsichtig anklingen, dass man sich am Rande eines Staatsbankrottes befindet, und alles was der Markt macht ist ein kleiner Rücksetzer, der ungefähr eine Stunde dauerte.

Es ist ja nicht so, dass wir nicht wüssten, dass Japan sich bereits seit 20 Jahren in einer tiefen Rezession befindet, und dass das Haushaltsdefizit inzwischen gigantische Ausmaße angenommen hat. Aber die Nachricht an sich, zusammen mit der Konsumflaute Amerikas hätte die Märkte, bei der allgemein nervösen Haltung der Anleger, doch heute nochmal ordentlich durchschütteln können. Fast scheint es so dass die Anleger der schlechten Nachrichten überdrüssig geworden sind, und diese nun konsequent ignorieren. Das ist ein zumindest ein kleines Zeichen…Der S&P 500 befindet sich inzwischen wieder über der wichtigen Marke von 1.080 Punkten. Wenn der Dow Jones mir heute noch den Gefallen tut sich über 10.200 Punkte zu bewegen, fange ich ernsthaft an zu glauben, dass wir vielleicht vorerst das Schlimmste überstanden haben.

Natürlich muss auch der Euro weiter mitspielen..die Korrelation zwischen der europäischen Leitwährung und verschiedenen Indizes scheint immer noch existent zu sein, wenn gleich diese Abhängigkeit nun etwas nachzulassen scheint. Es hätte mich auch wirklich schwer verwundert wenn Dow Jones und Co. sich dauerhaft von dem kleinen Euro beeinflussen lassen…Wie auch immer, bei der Nachrichtenlage, ein solcher Intraday Rebound verheißt erst einmal weiter steigende Kurse…wenn diese Indexstände heute gehalten werden können, natürlich! Wir beenden diese Woche mal wieder sehr erfolgreich, und haben einmal mehr gutes Timing bewiesen…es lebe das Swing-Trading! Ich wünsche allen Lesern auf diesem Wege einen schönen Wochenausklang, eine tolle Weltmeisterschaft, und natürlich ein erfolgreiches Auftakt-Spiel der deutschen Fussball-Nationalmannschaft am Sonntag!

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Wunschanalyse Coca Cola Company

Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse der Coca Cola Company gewünscht.

Coca Cola Company laut Sharewise.com:

Prognostiziertes Kurszielkaufenhaltenverkaufen
4 MitgliederØ 43,75 € (ca. 53,60 US$)3-1
1 AnalystØ 56,00 US$ (ca. 45,75 €)010

Coca Cola Company (WKN 850 663, ISIN US1912161007, Marktkapitalisierung: ca. 120,86 Mrd. US$, ca. 98,69 Mrd. Euro)

Firmenlogo Coca Cola Company

1.) Fundamentale Analyse

Der Beginn – als Medizin mit Kokain

Als Erfinder des Getränks Coca Cola, bis heute das Hauptprodukt der Coca Cola Company, gilt John Stith Pemberton aus Atlanta, Georgia (USA), der nach dem Vorbild von Vin Mariani aus Wein, Kolanüssen, Damiana sowie einem Extrakt aus Blättern der Cocapflanze einen Sirup als Mittel gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen braute und diesen Pemberton’s French Wine Coca nannte. Ziel von Pemberton war es dabei das damals beliebte aber mit Nebenwirkungen behaftete Morphin durch das, so glaubte man damals, weniger problematische Kokain zu ersetzen. Nachdem am 25. November 1885 Atlanta und Fulton County beschlossen versuchsweise für 2 Jahre die Prohibition einzuführen, sah sich Pemberton gezwungen den Wein (als alkoholisches Getränk) aus dem Rezept herauszunehmen und erfand damit Coca Cola. Der Name leitete sich dabei aus den Zutaten Kokablatt (englisch: coca leaves) und Kolanuss (englisch: cola nut) ab. Am 8. Mai 1886 wurde schließlich das erste Glas, als Medizin, in Jacob’s Pharmacy für damals 5 Cent (ein Nickel) verkauft.

Der Siegeszug von Coca Cola

Vermutlich um seine Morphinsucht zu finanzieren verkaufte Pemberton sein Rezept sowie die Rechte an Coca Cola mehrfacht, so dass der Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler am 30. August 1888 in Besitz der Markenrechte gelang. 1892 gründete er daraufhin die Coca Cola Company, ließ sich Coca Cola als Marke schützen und vermarktete sein Produkt ab 1895 in den gesamten USA und ab 1896 sogar im benachbarten Ausland. Sein Partner dabei war der ehemalige Buchhalter Pembertons, Frank M. Robinson, der sich später insbesondere für die Werbung der Gesellschaft verantwortlich zeigte. Da damals in immer mehr US-Bundesstaaten die Prohibition eingeführt wurde, hatte es Coca Cola – insbesondere auch dank seines günstigen Verkaufspreises von 5 Cents – nicht sehr schwer sich als “Ersatzdroge” zu etablieren. Zumal unter Asa Griggs Candler schon damals ungewöhnlich hohe Summen für Werbemaßnahmen (1900: 85.000 US$, 1912: 1 Mio. US$) ausgegeben wurden.

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Wunschanalyse Euro

Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de). Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse des Euro gewünscht.

Euromünzen

1.) Fundamentale Analyse

Was ist der Euro?

Nun, diese Frage ist sehr einfach zu beantworten! Der Euro (€) ist die offizielle Währung  der Europäischen Union (EU) und fungiert somit als gemeinsame Währung in derzeit 22 europäischen Staaten, von denen 16 der EU angehören. Damit ist der Euro nach dem US-Dollar ($) und noch vor dem japanischen Yen (¥) die zweitwichtigste Währung der Welt. Am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Buchgeld und am 1. Januar 2002 schließlich erstmals als Bargeld eingeführt und löste damit die nationalen Währungen der Euroländer als gesetzliches Zahlungsmittel ab. Die Euromünzen  werden von jedem der 16 Staaten der Eurozone, sowie von 3 weiteren Staaten, mit jeweils landesspezifischer Rückseite, geprägt. Die Eurobanknoten hingegen unterscheiden sich europaweit nur durch verschiedene Buchstaben der Seriennummer.

Die Geschichte des Euro

Der Ursprung des Euros als einheitliche Währung der Europäischen Union ist in erster Linie der Geschichte der Europäischen Union zu suchen. So plante der damalige luxemburgische Premierminister Pierre Werner in seinem sogenannten “Werner Plan” zusammen mit Experten eine Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) mit einer einheitlichen Währung. Dieser Plan wurde jedoch nie umgesetzt und stattdessen im Jahr 1972 der Europäische Wechselkursverbund und schließlich im Jahr 1979 das Europäische Währungssystem (EWS) gegründet. Dieses EWS sollte allzu starke Schwankungen der nationalen Währungen untereinander verhindern und gründete zu diesem Zweck eine Europäische Währungseinheit namens ECU, eine Verrechnungseinheit, die man heute als den Vorläufer des Euros bezeichnen könnte. Ab dem Jahr 1988 erarbeitete der Ausschuss zur Prüfung der Wirtschafts- und Währungsunion unter der Leitung des damaligen Vorsitzenden der Europäischen Kommission, Jaques Delors, den sogenannten “Delors Bericht”, der die Schaffung einer Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion in drei Schritten vorsah.

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Der Investors Inside Gold-Report

Der Goldmarkt bzw. der Preis des Edelmetalls und die zu erwartende Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren beschäftigt derzeit die Gemüter. Während Investoren wie Mark Faber in den kommenden 2 Jahren einen Goldpreis von bis zu 5.000,- Dollar je Feinunze voraussagen gibt es auch durchaus kritische Stimmen. Wir haben uns in unserer Neuen Jahresprognose für Gold etwas näher mit den Chancen uns Risken eines Investments beschäftigt uns stellen diese Analyse unseren Lesern des Email Newsletters in Kürze zu Verfügung.

Seit dem 01.01.2010 gibt es den kostenlosen Investors Inside Newsletter mit weiteren wertvollen Tipps, Anlageideen und geldwerten Vorteilen für Sie, über den auch die aktuelle Jahresprognose für das Börsenjahr 2010 verschickt worden ist. Jetzt haben wir die aktuelle Jahresprognose speziell für die zu erwartenden Bewegungen am Goldmarkt erstellt. Wenn auch Sie diesen Jahresausblick erhalten wollen sollten Sie sich schnell noch für den kostenlosen Investors Inside Newsletter hier anmelden.

Wie bereits gesagt, der Newsletter ist völlig kostenlos und unverbindlich, wird aber für Ihren Börsenerfolg in Zukunft einen entscheidenden Beitrag leisten können. Den aktuellen Stand des Langfristdepots finden Sie hier! Eine weitere Registrierungsmöglichkeit finden Sie rechts oben unter dem Begriff “Newsletter”! Melden Sie sich jetzt an, denn die Newsletter-Abonnenten wissen schon immer etwas früher und ausführlicher über das aktuelle Marktgeschehen und unsere Trades bescheid! Ich freue mich auf ein weiteres spannendes Börsenjahr mit Ihnen und verbleibe…mit herzlichen Grüßen

Ihr Lars Röhrig

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Jetzt noch schnell Window Dressing fürs Depot!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und das Thema Window Dressing rückt mal wieder in den Fokus der Fondsmanager. Was ist Window Dressing überhaupt? Kurzum geht es um die Pflege eines Portfolios um es aus marketingtechnischen Gesichtspunkten besser aussehen zu lassen und die steuerliche Komponente zu optimieren. Dabei werden mit Blick auf den bilanziellen Stichtag am 31. Dezember letztmalig für das Jahr Portfolios gepflegt. Typischerweise werden die Gewinner des Jahres nachgekauft, während die letzten Chancen genutzt werden, um sich von den Verlierern aus den eigenen Büchern zu trennen.

Einig sind sich die Beobachter darin, dass “Window-Dressing” vor allem bei illiquiden Märkten Aussichten auf Erfolg hat. Deshalb sei hiermit auch erst nach dem großen Verfall zu rechnen. Im Anschluss seien die meisten Handelsabteilungen der Banken nur noch minimal besetzt, und viele Investoren hätten die Bücher für das Jahr bereits geschlossen. Aus dem gleichen Grund sei “Window-Dressing” auch vor allem ein Thema für die zweite und dritte Reihe. Wenig Sinn machten hingegen Versuche, die Performance einzelner DAX-Titel oder auch den Gesamtmarkt in einem letzten Kraftakt noch in die Höhe zu pflegen.

Anlegergruppen, die ein Interesse an “Window-Dressing” haben, umfassten neben Eigenhändlern und Spezialfonds auch Investoren mit speziellen Partikularinteressen wie etwa Großaktionäre oder Private-Equity-Unternehmen. In letzterem Falle würden auch gezielt einzelne Papiere gepflegt werden. Letztlich gehe es immer darum, die eigene Performance quasi per Kunstgriff und unter Einsatz geringer Mittel aufzupolieren. Zum Jahreswechsel erzeugten diese aber aufgrund der sehr geringen Liquidität im Markt einen größeren Widerhall.

Verstärkt würden diese Bewegungen noch durch die in den vergangenen Jahren zunehmende Bedeutung des Algotrading. Die meisten Computer folgten Momentum-Strategien. Sobald die Programme einen Trend in einer Aktie ausmachten, verstärkten sie diesen häufig noch mit zusätzlichen eigenen Positionierungen. Im Gegensatz zu der weitläufigen Meinung das das Window Dressing keinen nennenswerten Einfluss auf die Kurse ausübt haben unsere Beobachtungen ergeben das gerade die Tage um Weihnachten oftmals die interessantesten des Jahres sind.

Dabei sind gar nicht mal die momentanen Kurse so ausschlaggebend sondern oftmals die kleinen Kursanstiege dann der Auslöser dafür das sobald die breite Anlegerschar wieder aus dem Weihnachtsurlaub zurück ist bislang unüberwindbare Charthürden am Jahresanfang mit Leichtigkeit genommen werden können…

Sinn macht Window Dressing auch für Privatanleger im Zuge der Kapitalertragssteuer. So kann es durchaus sehr sinnvoll sein sich in den letzten Tagen des Jahres noch schnell von Verlustpositionen zu trennen um die Steuerlast duch die Gewinntrades zu senken. Statt sich das Geld irgendwann mühsam über die Einkommensteuererklärung zurück zu holen bildet dann also innerhalb von Tagen eine entsprechende Steuergutschrift neues Kapital im Depot das direkt wieder angelegt werden kann – Vielleicht ja sogar wenige Tage später wieder in die gleichen Werte ;-)

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Was ist ein Hexensabbat?

Der Tag des Auslaufens von Terminkontrakten auf Aktien und Indizes wird an den Börsen als “Hexensabbat” bezeichnet. Vom “Großen Verfall” sprechen Börsianer dann, wenn der letzte Handelstag aller vier Derivate-Typen, also der Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien, auf den gleichen Tag fällt. Insgesamt gibt es jährlich vier große Verfallstermine an den Derivatebörsen, und zwar jeweils am dritten Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember. Zu diesen Terminen können Aktienkurse und auch Indizes ohne wesentliche Unternehmens- oder Konjunkturnachrichten kräftig hin- und herschwanken.

Wegen der mitunter wilden Zuckungen an den Märkten wurde der Begriff “Hexensabbat” geprägt. Stärkere Kursausschläge an solchen Tagen gibt es vor allem bei Aktien-Schwergewichten in den entsprechenden Indizes.Hinter diesen Schwankungen stehen Spekulanten, deren Frist zur Verwirklichung ihrer Derivategeschäfte abläuft. Große Marktteilnehmer wie Fonds- oder Vermögensverwalter versuchen im Vorfeld, die aktuellen Kurse auf jene Preise zu treiben, bei denen sie an der Terminbörse engagiert sind. Entsprechend kommt es in der Regel binnen Minuten zu hohem Handelsvolumen und deutlichen Kursschwankungen. Kleinanleger können bei diesem “Hexentreiben” kaum kursbewegend eingreifen.

Zur Mittagszeit um 12.00 Uhr, beim so genannten Fixing, verfallen zunächst die Index-Optionen und -Futures von EuroStoxx und StoxxX an der Eurex. Um 13.00 Uhr verfallen dann in der Mittagsauktion die Futures und Optionen auf den Dax und den TecDax und fünf Minuten später die auf den MDax. Erst gegen Handelsschluss desselben Tages laufen dann die Optionen und Futures auf die einzelnen Aktien aus. Dies gilt zudem nicht nur für die deutsche Terminbörse Eurex, sondern für die meisten großen Börsen weltweit. Während etwa deutsche, französische, italienische und US-Aktien an der Eurex um 17.30 Uhr verfallen, laufen die der Schweizer Werte bereits um 17.20 Uhr aus.

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