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Warum die Nokia Aktie weiter fallen dürfte…!

Die Nokia Hype ist vorbei und die Stimmen die die Aktie zuvor in den Himmel gelobt haben werden immer leiser. Wie Sie wissen war ich von Anfang an hier etwas skeptischer als der Mainstream. Heute möchte ich Ihnen somit die Auflösung meiner vorübergehend zurückhaltenden Berichterstattung über den finnischen Handy- und Smartphone-Hersteller präsentieren. Grundsätzlich möchte ich vorausschicken dass ich Nokia für einen der interessantesten Turanarround-Kandidaten dieses oder nächsten Jahres halte. Meine Haltung der Aktie gegenüber ist also nicht grundsätzlich ablehnende. Ich versuche mich nur strikt an die Regeln der Charttechnik zu halten, um zu gegebener Zeit einem möglichst guten Wiedereinstieg zu planen.

Wie Sie in dem Chart sehen können haben wir bei der Nokia Aktie inzwischen einen klar definierbaren Trendkanal. Dieser wird nun von den Marktteilnehmern gespielt , was auch den Kursverlauf der letzten Tage erklärt. Zudem befindet sich immer noch ein großes offenes Gap in diesem Chart dass unbedingt noch geschlossen werden sollte. Denn wenn Nokia den Turnarround wirklich hinbekommen sollte, wäre ein solches Gap in dem Chart von vielen Marktteilnehmern schlicht und ergreifend nicht gewünscht.

Nokia Chart 6 Monate
Insbesondere bei Aktie die nahe der historischen Tiefsstände notieren werden Gaps nach meiner Erfahrung erst einmal geschlossen, bevor die eigentliche Party dann beginnen kann. Sie können diese Phänomen im Übrigen auch sehr genau beim Mitbewerber Blackberry nachvollziehen, wenn Sie sich deren Chart mal etwas genauer ansehen. Hier hat zuletzt ein Gap das andere gejagt und alle wurden geschlossen. Die letzte noch offene Kurslücke wartet bei BBRY nun auf der Oberseite.

Das besagte Gap, dass ich Ihnen hier noch einmal (roter Kreis) eingezeichnet habe  liegt zwischen 2,62 und 2,53 Euro und inzwischen bereits unterhalb der unteren Begrenzung des Aufwärtstrends. Die letzte Verteidigungslinie der Aktie liegt aktuell bei 2,78 Euro bevor dann ein Kursrutsch in richtig dieser Linie erfolgen sollte. Heute notiert die Aktie bereits wieder um die 2,80 Euro und somit nur noch knapp über dieser wichtigen Unterstützung. Die Abwärstdynamik hat in den letzten Tagen deutlich zugenommen.

Ich rechne also damit dass die Aktie demnächst, in einer dann noch dynamischeren Bewegung bis an die Trendlinie bei ca. 2.63 Euro abtaucht oder gleich bis zur Schließung des Gaps durchrutscht, um dann zu einer nicht minder dynamischen Erholungsbewegung anzusetzen, die in jedem Falle zurück in den Trendkanal führt. Kurzzeitige Übertreibungen bis auf 2,43 Euro sind dabei durchaus möglich, wenn auch aus heutiger Sicht nicht so wahrscheinlich. Da ich aber weiß dass viele Börsengrößen Ihren Anlegern einen Stopp bei 2,40 Euro empfohlen haben, würde es mich auch nicht wundern wenn auch diese Marke kurzzeitig fällt, um mal wieder alle Jünger abzufischen! Zudem verläuft knapp darunter die 200-Tage-Linie, die vielleicht noch einmal getestet werden möchte.

Es spricht also so einiges für das hier geschilderte Szenario…Natürlich möchte ich an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass es auch für diese Theorie keinerlei Garantie gibt, sondern es sich vielmehr um die Abwägung von Wahrscheinlichkeiten und das Ergebnis jahrelanger Beobachtungen handelt! Ich wünsche Ihnen stets die richtigen Entscheidungen und erfolgreiches Trading!

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DAX – kommt die letzte Abwärtswelle noch, oder nicht? Ein paar Gedanken zum Markt…

Der Dax hat die Korrektur, die von so vielen Marktteilnehmern ersehnt wurde, nun endlich eingeleitet. In den letzten Handelstagen hat der Index etwas Luft abgelassen, um die zuvor überkaufte Lage zu korrigieren. Auslöser waren wieder einmal – wie könnte es anders sein – neue Sorgen über ein mögliches Wiederaufflammen der Euro Krise. Das ohnehin schon angeschlagene Spanien kämpft mit einem Swarzgeld-Skandal der Regierung Rajoy, und in Italien droht Silvio Berlusconi weiterhin mit seiner Rückkehr an die Spitze seines Landes. Keine guten Vorzeichen für die künftige Stabilität und Glaubwürdigkeit der Währungsunion, würde ich mal behaupten…!

Ohne aber weiter auf das politische Wirrwarr in Europa eingehen zu wollen, möchte ich mich heute eher darauf konzentrieren zu überlegen wo diese Bewegung des Deutschen Leitindex nun ihre Ende finden könnte. Denn, das dürfte dann wohl die ultimative Kaufgelegenheit für alle Nachzügler sein, die bislang noch nicht im Aktienmarkt engagiert waren. Zumindest kurzfristig sollte dann ein entsprechend deutlicher Kursanstieg folgen.

Die meisten Marktteilnehmer oder professionelle Investoren erwarten nun eine typische Pullback Bewegung, die sich in der Regel in 5 Akten abspielt. Vier davon haben wir auch schon (mindestens!) gesehen. Somit würde nur noch die fünfte Welle fehlen, die in der Regel  auch die kräftigste der Bewegungen ist. Soweit zur Theorie, die in den überwiegenden Fällen auch Bestand hat. Diese gilt nach meinem Beobachtungen aber meistens eher in stark fallenden Märkten und nicht zwingend in haussierenden oder in einer Hausse konsolidierende Märkten! Die spannende Frage ist also wie immer…haben wir es mit einer Konsolidierung, oder eine echte Korrektur an den Märkten zu tun?

DAX 8.2.13

Selbstverständlich ist es nicht auszuschließen, dass genau dieses oben beschriebene Szenario so eintreten wird, denn es macht auch aus charttechnischer Sicht durchaus Sinn. Eine weiter Korrektur sollte dann bis in den Bereich um die 7,440 Punkte (das letzte Hoch aus Okt/Nov 2012) , oder zumindest noch unter die 7.500er Marke führen. Damit wäre eine mustergültige Korrektur sozusagen abgearbeitet, und die Kurse könnten wieder steigen. Bingo!

Aber so platt, einfach und berechenbar ist Börse eben meistens nicht, auch wenn ich persönlich der Charttechnik eine besondere Daseinsberechtigung attestieren würde. Zu bedenken ist meiner Meinung nach Folgendes: Die erste Abwärstbewegung im DAX war eher technisch bedingt, um das noch offene Gap, das zum Jahreswechsel gerissen wurde zu schließen (seihe oben). Das war also grundsätzlich ein positives  Zeichen um ein solides Fundament für einen weiteren Anstieg zu legen!

Die zweite Welle nach unten war Herrn Berlusconi geschuldet, der offensichtlich wieder in der Lage ist das Volk für sich zu gewinnen, und in den aktuellen Umfragen nur noch 4 Prozent hinter seinem Kollegen liegt. Was ein Wahlsieg von BungaBunga für Europa bedeuten würde muss ich wohl nicht erläutern. In jedem Falle befürchtet der Markt nun eine ziemlich unruhige Zeit während der gesamten Wahlperiode in Italien – und das wohl zu recht.

Kurzum für mich waren dies zwei völlig voneinander unabhängige Ereignisse die zu dem Kursrutsch im DAX geführt haben. Aus meiner persönlichen Warte besteht hier somit auch (noch) kein Grund zur nachhaltigen Beunruhigung, zumal die Performance einzelner Aktien genau das Gegenteil von dem widerspiegelt, was wir im Index gesehen haben. Teilweise konnten Aktien sogar sehr stark steigende Kurse in dieser Marktphase verzeichnen!

DAX Pullback

Der gestrige Spike nach oben und der anschließende Rutsch zurück auf die Trendline könnten somit bereits die Bewegung 4 und 5 des Pullback dargestellt haben. Sieht man sich beispielsweise die beiden Indizes unserer Nachbarländer, den IBEX und CAC an, dann zeichnet sich dort ein ähnliches Bild ab. Alle fünf Wellen sind durch, auch wenn diese atypisch und verzerrt verlaufen. Nur im italienischen Index ticken die Uhren etwas anders- Hier sehen wir bereits sieben Wellen, was verdeutlicht wie unsicher die Anleger vor den Wahlen in Italien sind. Und das wird auch noch eine Weile so bleiben. Grundsätzlich könnten wir uns aber nun bereits wieder in der Aufwärtsbewegung beim DAX befinden, und keiner hat´s gemerkt!

Selbstverständlich ist mir völlig bewusst, dass ich mit dieser Sichtweise der Dinge momentan relativ alleine dastehe! Und natürlich haben diese Betrachtungen auch keinen Anspruch auf Unfehlbarkeit, aber ich halte es für möglich das dieses Mal eben doch alles anders ist. Der Tief des letzten Spike bei 7.563 Punkten ist nun die entscheidende Marke auf der Unterseite, der nicht mehr unterschritten werden sollte. Nach oben hin wäre ein Überschreiten des Höchstpunktes von Welle 4 bei 7.657 Punkten entsprechend bullish zu werten. Die Entscheidung dürfte unmittelbar bevorstehen!….Mein Rat an Sie ist an dieser Stelle ist also: Lassen Sie sich nicht von den Prognosen der Analysten und Börsengurus verunsichern, denn es ist eben nicht immer alles so klar und offensichtlich wie es scheint. Beobachten Sie genau und traden Sie das was Sie sehen!

Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich für diese Woche von Ihnen und wünsche ich Ihnen ein ruhiges und erholsames Wochenende sowie stets die richtigen Entscheidungen.

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Die beste Strategie und das beste Timing für den Handel mit binären Optionen

Nachdem ich in den letzten Wochen sehr viele Anfragen zum Thema binäre Optionen, bzw. der richtigen  oder effektivsten Strategie bekommen habe, möchte ich auf dieses Thema noch einmal etwas genauer eingehen. Grundsätzlich sollte man den Handel von binären, oder 60 Sekunden Optionen, eher als Finanzwette betrachten, die gegen den Anbieter solcher Optionen eingegangen wird. Das ist insofern wichtig zu verstehen, da der Anbieter natürlich daran interessiert ist die eingegangene Wette gegen Sie zu gewinnen. Was aber auf keinen Fall heißen soll das es sich hierbei um unseriöse Methoden handelt, oder Sie keine Chance hätten dagegen zu halten! Es geht also darum das Risiko beim Handeln möglichst zu minimieren, damit Sie als Gewinner aus dem jeweiligen Trade hervorgehen. Und da gibt es durchaus ein paar Verhaltensregeln die es zu beachten gilt und tatsächlich sehr hohe Renditen ermöglichen…!

Einige dieser grundsätzlichen Regeln hatte ich ja bereits in einem Artikel im vergangenen Jahr hier veröffentlicht. Die grundsätzliche Funktionsweise von binären Optionen haben ich ebenfalls schon erklärt. Die “10 goldenen Regeln” haben nach wie vor Gültigkeit, bzw. haben sich für mich bewährt. Heute möchte ich noch etwas tiefer in die Materie einsteigen.  Grundsätzlich gilt, je liquider der jeweilige Markt ist in dem ich mich bewege, desto kontrollierbarer ist auch das Risiko, und entsprechend hoch die Wahrscheinlichkeit für einen satten Gewinn. Das heißt, beschränken Sie sich auf die Instrumente von denen man weiß das die Umsätze, während Sie handeln, permanent hoch sind. Und beachten Sie dabei die internationalen Handelszeiten, denn nicht jeder hochliquide Wert wird zu jeder Tages- und Nachtzeit auch gleichhoch gehandelt. Berücksichtigt man diese einfachen Gegebenheiten dann läuft man nicht Gefahr dass sich der Kurs des jeweiligen Instrumentes kurz vor Ablauf der Option plötzlich in die falsche Richtung läuft. Auch hier ist also das richtige Timing ganz entscheidend für Ihren Erfolg!



Das richtige Timing für den Handel von binären Optionen auf Aktien:

Achten Sie immer drauf an welcher Börse der jeweilige Wert hauptsächlich gehandelt wird. In der Regel werden Aktien nur sechs bis acht Stunden täglich an der jeweiligen Heimatbörse gehandelt. Somit gilt als optimale Zeit um US Aktien zu handeln die Stunden zwischen 9:30 Uhr und 16:00 Uhr Ortszeit, was hierzulande einem Handelsfenster zwischen 15:30 Uhr und 22:00 Uhr entspricht. Sollten Sie also beispielsweise eine Spekulation auf die Apple Aktie eingehen, so ist es aus meiner Erfahrung nicht ratsam dies schon in den frühen Stunden hier in Europa zu riskieren, da die Umsätze schlicht und ergreifend zu gering, und damit die Kursschwankungen zu hoch sind. Gleiches gilt natürlich auch für asiatische Aktien. Hier ist der Trade noch weniger kontrollierbar, weswegen ich hier ganz auf Trades mit asiatischen Werten verzichte.

Das beste Timing für einen Trade auf Währungspaare/Devisen:

Ganz anders stellt sich die Situation im Forex Markt dar. Dieser Markt ist zu jeder Zeit hoch liquide, ausser am Wochenende. Auch hier ist es aber wichtig die Trades möglichst so zu legen dass sie in den “Überschneidungsphasen” stattfinden, denn dann sind die Umsätze besonders hoch. So wird z.B. in den frühen Morgenstunden in Deutschland, also zwischen 7:00 und 10:00 Uhr, sowohl in Asien noch sehr aktiv gehandelt, während in Europa die meisten Trader bereits ihre ersten Positionen eröffnen. Das schafft zusätzliches Volumen und mehr Stabilität. Gleiches gilt hier auch für das Zeitfenster zwischen der Handelseröffnung in New York, gegen 14:00 Uhr und dem Handelsende in Europa um ca. 17:00 Uhr. Hier  überlappen sich die Handelszeiträume und schaffen somit ein etwas solidere Basis für profitable Trades.

Darüber hinaus sollten Trader bedenken, dass die lokalen Währungen in den gerade aktiven Zeitzonen am häufigsten gehandelt werden. So wird etwa der Euro  gegen den US-Dollar am häufigsten gehandelt, wenn die Börsen in Frankfurt und New York gleichzeitig geöffnet haben, während eine Spekulation auf das Währungspaar JPY/USD eher erst in den späten Handelsstunden in den USA sinnvoll ist. usw…

Die richtige Strategie für den Handel  mit Rohstoffen:

Für den Handel mit Rohstoffen gilt im Prinzip ähnliches wie bei Devisen. Die Auswahl der meisten Broker für binäre Optionen ist hier aber ohnehin sehr begrenzt. Grundsätzlich gelten für den Handel mit den gängigsten Rohstoffen wie Gold, Silber, Öl und Kupfer etwas andere Zeitfenster wie für Devisen. Allerdings wird Rohöl im Prinzip weltweit und ständig ge- und verkauft, ebenso wie Gold. Für die Edelmetalle sind vor allem die Börsen in London und die Vereinigten Staaten wichtig. Zudem spielen gerade beim Goldpreis oftmals die US Konjunkturdaten, die in der Regel zwischen 14:30 Uhr und 17:00 Uhr veröffentlicht werden, eine gewichtige Rolle. Ich beschränke mich hier auf den Handel der beiden liquidesten Märkte Öl und Gold und handle grundsätzlich nur zu US Börsenzeiten.

Die beste Strategie für die Spekulation mit binären Optionen auf Indizes:

Fast schon selbsterklärend nach den oberen Kapiteln ist natürlich auch der letzte Absatz. Beim Trading auf die künftige Entwicklung von Indizes macht es nur Sinn den jeweiligen Index auch zu den “Öffnungszeiten” zu handeln. Das Angebot der zu handelnden Indizes ist beispielsweise bei dem Marktführer Anyoption sehr umfangreich. Hier kann man rund um die Uhr den jeweiligen asiatischen, europäischen und amerikanischen Index handeln. Ebenso wie natürlich spezielle Länder und Regionen wie bspw. Brasilien, Russland, Australien, Indien usw., was durchaus Sinn machen kann, wenn man auf verschiedene Ereignisse in diesen Ländern setzen möchte. Auch in diesen Fällen gilt es aber natürlich sich vorher über die aktuellen Handelszeiten zu informieren und diese möglichst optimal in die Trading Strategie zu integrieren.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesen weiterführenden Erklärungen das Thema “Handel mit binären Optionen” insgesamt, und die speziellen Gegebenheiten in einzelnen Märkten etwas näher bringen. Die beste Strategie ist aber am Ende nur so gut wie der Broker bei dem Sie diese umsetzen werden. Auch hier gilt Liquidität ist alles, und deswegen würde ich persönlich den Handel dieser Optionen nur beim weltweiten Marktführer Anyoption eingehen. Hier erhält man zudem deutschsprachige Unterstützung, was nicht überall der Fall ist. Der für mich aber wichtigste Punkt ist die problemlose Auszahlung der Gewinne und die unkomplizierte Zahlungsabwicklung. Bei Anyoption kann man den Handel mit binären Optionen auch erst einmal mit einem kostenlosen Demokonto ganz bequem ausprobieren, bevor man richtig loslegt… Ich wünsche Ihnen weiterhin erfolgreiche Trades mit binären Optionen.

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Bereinigen Sie Ihr Depot, wechseln Sie jetzt den Broker und senken Sie die Kapitalertragsteuer!

Immer wieder werde ich gefragt, wie man mit Positionen umgehen soll, die im Minus notieren. Die intensiven Überlegungen meiner Leser diesbezüglich nehmen dabei regelmäßig zum Jahresende hin deutlich zu. Und so möchte ich heiute ein paar Worte darüber verlieren wie ich das handhabe…Die grundsätzliche  Frage die man sich stellen muss ist zunächst einmal die ob es sich bei dem Titel um eine Aktie handelt, bei der man noch steigende Kurse erwartet, oder eben nicht. Denn wenn es um eine sogenannte Depotleiche geht, ist die Entscheidung klar und sollte auch nicht weiter hinausgezögert werden. Wahrscheinlich schlummert diese Aktie sowieso schon viel zu lange in Ihrem Depot und der Wert dieser “Kapitalanlage” nimmt ständig weiter ab… Ich betrachte das Entsorgen von solchen Positionen als reinigenden und befreienden Prozess. Denn der tägliche Blick auf ein dickes Minus im Depot hemmt die Kreativität und übt einen unterbewussten permanenten Druck auf Sie aus. Also weg damit! Steuerliche Gesichtspunkte spielen bei dieser Entscheidung eher eine untergeordnete Rolle, bis auf die Tatsache dass Sie sich einen Teil Ihrer Verluste zumindest vom Finanzamt wiederholen können, indem Sie diese mit den Gewinnen aus anderen Positionen verrechnen.

Doch gehen wir lieber zum etwas freundlicheren Fall über… In diesem Jahr, wo viele von Ihnen dicke Gewinne in Ihren Portfolios haben und daher ordentlich Kapitalertragssteuern werden abführen müssen, lohnt ein zweiter Blick auf die steuerliche Behandlung von Gewinnen und Verlusten. Grundsätzlich gilt nach wie vor dass Positionen, die Sie nach dem 31.12.2008 gekauft haben, der Kapitalertragssteuerpflicht unterliegen. Wenn Sie also einen Gewinn realisiert haben, wurde dieser bei den meisten Depotbanken auch umgehend versteuert. Es gibt ein paar Ausnahmen bei den Brokern, wie z.B. die Saxo Bank oder Lynxbroker, wo die Kapitalertragsteuer von Ihnen persönlich erst mit Ihrer Einkommensteuererklärung angegeben und abgeführt wird. Der Vorteil liegt auf der Hand. Mit dem Geld kann noch bis zu 18 Monate länger gearbeitet werden!

Der Normalfall ist aber eben der der direkten Steuerabgabe nach dem Verkauf der Position. Diesen Kapitalerträgen stehen bei einigen Anlegern Buchverluste im Depot gegenüber, die nicht gegengerechnet werden können, da sie bislang auch nicht realisiert wurden. Nur durch einen Verkauf der Position können Sie den entstandenen Verlust mit den Gewinnen verrechnen. Es kann also durchaus sinnvoll sein diese negativen Positionen noch vor dem Jahreswechsel zu verkaufen! Handelt es sich dabei um eine Aktie die Sie aber weiterhin unbedingt haben wollen kann diese sofort wieder gekauft werden. Die Verluste sind damit gebucht und verringern Ihre Steuerlast, die Aktie kann bereits eine Minute später wieder gekauft werden und Sie haben jetzt einen besseren Einstiegskurs als vorher. Achtung! Der Fiskus akzeptiert ein solches Vorgehen nur wenn der Kaufkurs vom Verkaufskurs abweicht – und sei es nur um einen Cent!

Streng genommen verschieben Sie durch solche Schritte also nur Ihre Steuerpflicht. Denn der nun günstigere Einstiegskurs bei der Aktie führt wahrscheinlich im Folgejahr zu entsprechend höheren Gewinnen. Doch allein durch das Verschieben der Steuerpflicht haben Sie mehr Kapital, das Sie in Aktien einsetzen können. Hinzu kommt noch ein zweiter Aspekt: Der Staat kassiert zwar an Ihrem Erfolg, er beteiligt sich aber nicht an Ihren Verlusten. Erlittene Verluste in schlechten Jahren führen also nicht automatisch zu einer Steuererstattung. Sie können diese Verluste zwar unter bestimmten Voraussetzungen in die kommenden Jahre vortragen, doch dadurch ist dieses Kapital auf längere Sicht gebunden und steht Ihnen für Ihre Aktivitäten nicht zur Verfügung.

Das muss man nicht unbedingt als gerecht empfinden, aber es ist leider so. Der Staat arbeitet mit Ihrem Kapital und denkt sogar daran die Steuersätze weiter zu erhöhen, obwohl Sie alleine das Risiko tragen und das zugrunde liegende Vermögen mindestens schon ein bis zweimal versteuert haben. Die einzige Möglichkeit die Sie haben dem direkten Zugriff auf Ihr Geld entgegen zu treten, ist die oben geschilderte Handlungsweise. Am besten ist also Sie wechseln kurzfristig zu einem Broker, der Sie nicht entmündigt, bei dem Sie die volle Kontrolle über Ihr Kapital behalten und selber entscheiden wann Sie Ihre Steuern abführen wollen. Lynxbroker bietet Ihnen zudem gerade die Möglichkeit bis zu 1.000,- Euro an Ordergebühren zu sparen. Am besten gefällt mir persönlich aber die hochprofessionelle und preisgekrönte Trading Plattform der Saxo Bank. Neben außerordentlich günstigen Handelgebühren haben Sie hier ein umfangreiche Charttool und andere Werkzeuge zur professionellen Analyse zur Verfügung.  Sie sparen also doppelt, bei den Gebühren und der Steuer und erhalten zudem eine professionelle Plattform die auch mobil voll funktionsfähig ist.

Eine kleine Bitte noch an Sie zum Schluss: Sollten Sie sich für ein professionelles Trader-Konto bei der Saxo Bank interessieren, würde ich mich freuen wenn Sie meinen Namen und meine Email Adresse (Lars Röhrig, lars@werbemacher.de) in dem Feld “Prämienemfänger” eintragen würden. Sie erhalten dann ebenfalls eine Prämie von 100,- Euro für Ihre Kontoeröffnung, die direkt auf Ihr Trading Konto eingezahlt wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen jetzt frohes Steuern sparen und erfolgreiches Trading!

Viele Grüße, Ihr Lars Röhrig

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Börsentermine: Der DAX zwischen Rosh Hashanah und Yom Kippur…!

Der gestrige Handelstag hatte es mal wieder in sich. Die von vielen Marktteilnehmern lange herbei gesehnte Korrektur führte den Dax zunächst weit unter die Marke von 7.300 Punkten im Dax, was ansich durchaus gesund ist. In einzelnen Aktien hingegen sahen die Kursverläufe bereits seit Tagen nicht mehr ganz so erbaulich aus. Treppenähnlich ging es stetig weiter nach unten. Letztlich sind damit in den meisten Aktien alle Kursgewinne, die zuvor durch die Maßnahmen der Notenbanken initiiert wurden, wieder abgebaut worden. Ich hatte Sie ja bereits darauf aufmerksam gemacht dass die noch offeneren Gaps bei einigen Aktien mit hoher Wahrscheinlichkeit noch geschlossen werden müssen, bevor der Markt dann im Anschluss nachhaltig weiter steigen kann. Ob dieser Zeitpunkt bereits gekommen ist lässt sich allerdings derzeit nur schwer abschätzen.

Gestern haben wir nun den ersten Tag seit längerem erlebt an dem die Bullen wieder überzeugen konnten. Der Tag nach Yom Kippur, was den meisten Anlegern nichts sagen dürfte. Eine alte Börsenweisheit besagt dass man zwischen den beiden jüdischen Feiertagen Rosh Hashanah und  Yom Kippur besser nicht im Aktienmarkt investiert sein sollte, da dieser Zeitraum traditionell einer der schwächsten des Jahres ist. Wie wahr diese Theorie ist, werden Sie feststellen wenn Sie einen Blick in den Kalender werfen, und die beiden Daten mit dem Beginn und dem Ende der Schwäche am Aktienmarkt vergleichen. Dies dürfte also auch die Auflösung des Rätsels, bzw. der akuten Schwäche der letzten Tage gewesen sein. Neben der wirklich grottenschlechten Nachrichtenlage – natürlich!  Beide Feiertage sind auf jeden Fall Termine die man in seinem Börsenkalender haben sollte. Aber Achtung, beide Feiertage sind jedes Jahr an unterschiedlichen Tagen.

Es ist also sehr gut möglich dass die Schwäche der vergangenen Tage auf dieses Phänomen zurück zu führen war. Eine Bestätigung der erneut bullishen Tendenz muss heute noch abgewartet werden. Gelingt es dem S&P 500 wieder nachhaltig über 1.450 Punkte zu gehen, und kann der DAX sich heute zumindest wieder an die 7.400 Punkte Marke annähern, stehen die Chancen nicht schlecht dass der Aktienmarkt auch in der kommenden Woche wieder etwas freundlicher tendieren wird. … Am Ende wird sich die unbegrenzte Liquidität der Notenbanken sowieso mit hoher Wahrscheinlichkeit durchsetzen…auch wenn das noch ein bisschen dauen kann!

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10 goldene Regeln für den Handel mit Binären Optionen

Binäre Optionen sind extrem kurzlaufende Optionen mit denen spekulativ orientierte Trader die Möglichkeit haben in wenigen Minuten Erträge bis zu 75 Prozent auf das eingesetzte Kapital zu erzielen. Dazu müssen Sie lediglich vorhersagen ob beispielsweise der Goldpreis, der DAX oder der S&P 500 am Ende einer jeweiligen Handelsstunde höher oder tiefer steht als zum Abgabezeitpunkt ihrer Option. Kurzum, für den Handel mit Binären Optionen sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Das Beachten von ein paar einfachen Regeln kann jedoch auch hier einen wesentlichen Unterschied ausmachen, und die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Trade mit Binären Optionen deutlich erhöhen.. Deswegen habe ich Ihnen heute mal meine wesentlichen Verhaltensregeln hier zusammen gestellt um

Wer noch nicht mit binären Optionen gehandelt hat, sich dafür aber grundsätzlich interessiert, für den habe ich >hier< ein paar Grundinformationen zusammen gestellt. Die Laufzeiten der Optionen betragen wahlweise 60 Sekunden, 15 Minuten, 30 Minuten, 1 Stunde oder aber bis zum Ende des jeweiligen Handelstages, je nach Anbieter. Bereits mit einem Einsatz ab 25,- Euro kann man sofort loslegen. Die Mindesteinzahlung mit der man einfach mal anfangen kann beträgt  lediglich 100,- Euro. Ich selbst habe den Handel von Binären Optionen vor ca. 2 Jahren mit einer Einzahlung von 300,- Dollar begonnen. Inzwischen hat sich hier ein nettes Sümmchen angesammelt, dass es mir ermöglicht die “Goodies” des Lebens wie z.B. einen Urlaub oder ähnliches von diesen Erträgen zu bestreiten. Und das ganz entspannt nebenher..!

Nachdem ich nun wieder einige Anfragen dazu bekommen habe wie man am besten mit Binären Optionen handelt, habe ich mich kurzerhand entschlossen das Thema noch einmal aufzugreifen, und  Ihnen ein paar nützliche Tipps an die Hand zu geben, die sich für mich persönlich beim Handeln mit Binären Optionen in der Praxis bewährt haben. Hier sind sie, meine 10 goldenen Regeln für den Handel mit Binären Optionen für Sie:


1. Handeln Sie immer nur mit 5 Prozent des zur Verfügung stehenden Gesamtkapitals pro Option. Risikomanagement ist auch hier wichtig!! Wenn Sie mit lediglich 100,- Euro anfangen wollen sind natürlich zunächst 25,- Euro Mindesteinsatz erforderlich. Später sollten Sie dann aber auf das 5% Modell 
wechseln.

2. Wenn möglich beobachten Sie die Kursbewegungen parallel noch in einem anderen Handelssystem, um die Richtung die zu erwartende Richtung besser beurteilen zu können. Die gestellten Kurse sind bei den meisten Plattformen etwas anders. Vergessen Sie aber nicht es geht nur um die zu erwartende richtige Richtung einer Anlage!

3. Geben Sie Ihre PUT oder CALL Order erst kurz vor Ablauf der Option ins System ein. Gerade in schwankungsintensiven Märkten lässt sich so das Risiko deutlich minimieren.

4. Der Abrechnungskurs liegt meistens genau in der Gegenrichtung der zuletzt ausgeführten Bewegung kurz vor Ablauf.  Auch das ist typisch und in mindestens 80 Prozent aller Fälle so.

5. Kaufen Sie kurzfristige starke Ausschläge nach oben oder unten in die Gegenrichtung. Beispielsweise nach der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten schlägt das Pendel erst einmal in die Gegenrichtung aus bevor die “wahre” Richtung eingeschlagen wird.

6. Konzentrieren Sie sich auf maximal vier Märkte/Handelslinstrumente und machen Sie nie mehr als zwei Trades gleichzeitig. halten Sie Ihr Trading übersichtlich und verzetteln Sie sich nicht!

7. In volatilen Märkten ist es manchmal besser die Option zum Ablauf des Handelstages zu wählen und nicht die auf Stundenbasis. Gerade bei Rohstoffen und Devisen manchmal empfehlenswert!

8. Wenn Sie kein vernünftiges Setup finden verzichten Sie auf den Trade, es kommt jede Stunde eine neue Chance. Grundsätzlich sollten Sie den Handel mit Binären Optionen als reines Zusatzgeschäft betrachten. Auch ein kleiner Gewinn pro Tag macht am Monatsende eine schöne Summe aus. 

9. Machen Sie rechtzeitig Feierabend wenn Sie schöne Gewinne erzielt haben. Vermeiden Sie Overtrading, setzen Sie sich klare Ziele wieviel Sie pro Tag gewinnen wollen, und nehmen Sie die Gewinne auch konsequent mit. Jeder Handelstag bietet neue Chancen!

10. Kaufen Sie sich etwas schönes von Ihren Gewinnen. Belohnung muss sein und spornt an! Wohl mit der wichtigste Punkt auf der Liste. Nur wenn Sie sich auch regelmäßig für Ihr Handeln belohnen wird Ihnen das Thema auch dauerhaft Spaß machen.

 



Die Beachtung dieser Regeln hat mir geholfen das Trading mit binären oder auch digitalen Optionen dauerhaft profitabel zu betreiben. Und ich hoffe dass auch Sie im Laufe der Zeit diese Regeln verinnerlichen werden. Vielleicht funktioniert für Sie nach einer gewissen Zeit auch ein ganz anderes System besser? Letztlich weichen die Grundsätze ja nicht so wesentlich von den üblichen Verhaltensregeln beim normalen Aktienhandel ab. Aber auch hier gilt, es sollte feste Regeln geben! Auch wenn man sich grundsätzlich das manchmal lästige Analyse von Aktien etc. hier sparen, und sofort loslegen kann, ist und bleibt das Ziel die Geldvermehrung. Vergessen Sie das bitte nicht…! Noch ein Tipp zum Schluss: Handeln Sie beim Marktführer. Die Plattform von Anyoption gefällt mir zudem persönlich am besten.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Handeln !

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Das Hindenburg Omen wurde wieder gesichtet…

In der letzten Woche wurde es wiedermal gesichtet – Das Hindenburg Omen. Viele Anleger haben sich wohl gefragt was das ist, und was der gute alte Herr Hindenburg mit der Börse zu tun hat? Ich habe bereits beim letzten Auftauchen dieses Phänomens recherchiert und darüber berichtet. Gerne möchte ich hier aber noch einmal versuchen dieses Phänomen einigermaßen verständlich zu erklären. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Chartformation die relativ selten auftritt, aber dann nicht selten einen mittelbar starken Einbruch der Börsen zur Folge hat. Dieses technische Muster besteht aus relativ komplizierten Zusammenhängen von Kursverläufen. Es wird ausgelöst, wenn mehr als 2,8 Prozent aller an der NYSE gelisteten Aktien neue Jahreshochs ausgebildet haben, und gleichzeitig mehr als 2,8 Prozent aller Aktien ein neues Jahrestief markieren. Zusätzlich muss der Zehn-Wochen-Durchschnitt aufwärts gerichtet sein, der McClellan Oszillator hingegen an diesem Tag gen Süden zeigen, usw. Wer es genau wissen will bitte nochmal >hier< nachlesen.

Hört sich erst mal irgendwie wirr an, zeigt aber, dass gewisse Zusammenhänge an der Börse irgendwie durcheinander geraten sind. Platt gesagt, zum einen stark steigende Kurse und gleichzeitig stark fallende Kurse. Wenn ein Hindenburg Omen auftaucht zeigt dies somit, dass während einige Aktien noch steigen, die allgemeine Marktbreite bereits deutlich nachlässt, und die Zahl der fallenden Aktien an genau diesem Tag die Zahl der steigenden Aktien nun überwiegt. Am vergangenen Donnerstag wurde wieder ein sogenanntes Hindenburg Omen gesichtet. Zur Erinnerung, das war genau der Tag an dem Mario Draghi sein Zaubersprüchlein aufgesagt hat, und somit einen Absturz der Märkte verhinderte. Aus charttechnischer Sicht waren an diesem Tag alle Voraussetzungen für eine starke Korrektur gegeben…!

Nun muss man aber nicht in Panik verfallen, denn zunächst ist dieses Phänomen nur eine Momentaufnahme. Die Theorie besagt aber: Sollte das Hindenburg Omen innerhalb von 36 Tagen nach dem ersten Erscheinen erneut auftreten, ist die Wahrscheinlichkeit für stark fallende Kurse danach- zumindest theoretisch- extrem hoch. Das erste Erscheinen des Hindenburg Omen signalisiert also zunächst nur “Gefahr” beim zweiten Auftauchen wird die Luft schon etwas dünner. Weiterhin besagt die Theorie dann, dass nach dem zweiten Erscheinen innerhalb der nächsten 106 Tage mit einem Crash an den Aktienmärkten zu rechnen ist. Sicherlich ist auch dass dann noch ein großzügig gefasster Zeitraum der genügend Zeit zum Handeln lassen würde.

Eines der bekanntesten Beispiele für diese sich selbst erfüllende Prophezeiung ist der Crash von 1987. Damals wurde im September/Oktober insgesamt drei mal ein solches Phänomen “gesichtet”. Was daraufhin passierte wissen wir ja alle. Auffällig war aber im Jahre 1987, dass zwischen den einzelnen Erscheinungen die Kurse weiter munter angestiegen sind bevor es dann letztendlich zum Crash kam. Auch in  Jahr 2007 wurde das Hindenburg Omen im Juli gesichtet… Nun sollte man solchen historischen Ereignissen aber vielleicht nicht allzu viel Bedeutung beimessen. das Hindenburg Omen trat in den letzten 40 Jahren immer mal wieder auf, führte aber nicht unbedingt immer und vor allem nicht sofort, zu einem jähen Absturz der Börsen. Sollte es demnächst wieder an einem Börsentag zu dem Phänomen kommen, dann ist eventuell Vorsicht geboten, ansonsten würde ich nach wie vor eher darauf setzen den gesunden Menschenverstand in die Anlageentscheidungen mit einzubeziehen.

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Von Gazellen und Löwen…

 

“Jeden Morgen erwacht in Afrika eine Gazelle mit dem Wissen, dass sie dem schnellsten Löwen entkommen muss, damit sie nicht getötet wird. Jeden Morgen erwacht in Afrika ein Löwe mit dem Wissen, dass er schneller sein muss als die langsamste Gazelle, damit er nicht verhungert. Ganz gleich ob Du Gazelle oder Löwe bist:

Bevor die Sonne aufgeht, solltest Du losrennen”

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Die Zukunft beginnt schon 2012 !

Allen Leser wünsche ich ein gutes und erfolgreiches 2012 !

Ich blicke – was die Börse angeht – mit Zuversicht auf 2012 und die folgenden Jahre. Zwar rechne ich damit, dass uns im ersten Halbjahr 2012 noch die bösen Geister aus 2011 verfolgen werden und es uns nicht erspart bleibt, neue Pirouetten zum Thema Euro und Staatsverschuldung zu erleben. Ich rechne aber damit, dass wir den Höhepunkt dieser Krise schon erlebt haben, denn in meinen Augen sind die Ängste vor der Refinanzierung der Staaten übertrieben, dafür werden die Risiken der in Europa absehbaren Rezession eher unterschätzt.

Im ersten Halbjahr sind also einige Enttäuschungen im Bereich Konjunktur möglich, zumal das von mir schon thematisierte Thema Iran nach zwei Zügen aussieht, die unvermeidlich aufeinander zurasen und Chinas Immobilienblase gerade dabei ist zu platzen. Aber im zweiten Halbjahr 2012, wenn die Welt oder zumindest Europa in einer Rezession ist, werden die Börsen wie gewohnt schon den Blick nach vorne richten. Und so wie der Absturz im Sommer 2011 vieles vorweg genommen hat, was in der Realwirtschaft erst noch ankommen muss, werden die Börsen vielleicht schon wieder steigen, wenn es in der Realwirtschaft im Sommer 2012 eher düster aussieht. Denn über die kurzfristigen Rezessionsängste hinaus, gibt es für Zuversicht einige grosse Anlässe, die das Potential haben einen neuen, jahrelangen Bullenmarkt auszulösen !

Erinnern wir uns, Bullenmärkte kommen nicht aus dem Nichts, sondern korrelieren mit Innovationen und Produktivitätsschüben, die die Welt massiv nach vorne katapultieren. Das war nicht nur schon zu Zeiten der Erfindung der Dampfmaschine so, sondern neben der Friedensdividende aus dem Fall des eisernen Vorhangs auch der entscheidende Grund für den Bullenmarkt der 90er Jahre. Denn der Aufstieg der Computer lief als Innovationswelle um die Welt, ermöglichte den Aufstieg heutiger Weltfirmen wie Microsoft, Apple, Oracle oder Google und vernichtete im besten Schumpeterschen Sinne gleichzeitig andere, obsolete Industrien.

Weil das so ist, ist es auch nicht so verwunderlich, dass wir uns nun seit über 10 Jahren in einem strukturellen Bärenmarkt befinden, in dem die Aktienkurse unter wilden Schwüngen seitwärts bzw abwärts laufen. Erinnern wir uns, vor über 10 Jahren war der DAX auch schon bei 8000. Aber es gab im letzten Jahrzehnt eben nicht mehr die grossen technologischen Umwälzungen, die für einen erneuten weltweiten Produktivitätsschub sorgen könnten und auf denen ganze neue Industrien entstehen könnten.

Und wo keine echte Wertschöpfung ist, da ist eben auch keine wirkliche Wertsteigerung von Firmenwerten. Alles was die im letzten Jahrzehnt dominierende Finanzindustrie produziert, hat für mich mit Wertschöpfung so viel zu tun wie eine Kuh mit der Mondfahrt. Das ist letztlich nichts weiter als das hin- und her schieben von Zahlen auf Papier. Ich weiss, das wird von den Managern in den Banktürmen nicht gerne gehört, die ja gerne von „Produkten“ fabulieren, als ob dort etwas Neues geschaffen würde. Wertschöpfung findet aber primär durch Innovation und den damit verbundenen Fortschritt statt, der Begriff „Finanzinnovation“ ist dagegen eigentlich eine „Contradictio in adiecto“.

Und im Sinne Fortschritt sieht es für mich so aus, als könnte das Jahr 2012 der Beginn einer Zukunft sein, die erneut mit einer Innovationswelle um die Welt läuft. Und so nach über 10 Jahren Bärenmarkt einen neuen Bullenmarkt einleitet, der uns in den nächsten Jahren nicht nur zu DAX 10.000, sondern weit darüber hinaus tragen wird ! Denn eine erstaunliche Menge an innovativen, weltverändernden Technologien ist nun einsatzbereit oder kurz davor. Viele davon sind noch gar nicht richtig von der Börse wahrgenommen worden, haben aber das Potential der nächste Hype zu werden.

Im Rahmen unseres erweiterten Service wollen wir bei Investors Inside in 2012 in diese Themen tiefer graben und mit Ihnen Aktien besprechen, von denen Sie möglicherweise noch nie gehört haben, deren Potential aber ausserordentlich ist und die heute schon profitabel am Markt agieren. Drei ausgewählte dieser potentiell weltverändernden Themen will ich hier kurz skizzieren um Ihnen Freude auf mehr zu machen:

1. Die Replikatoren der NCC-1701 – auch als Raumschiff Enterprise bekannt – werden wohl schneller Realität als fast alle ahnen. Unter dem profanen Namen „3D-Drucktechnik“ erleben wir gerade den Aufstieg einer Technologie, die nicht weniger als das Potential hat das Ende des Industriezeitalter einzuläuten ! Standardisierte Massenproduktion aus Gleichteilen in zentralen Fabriken, das war Gestern. Morgen produzieren wir individuell selbst in unseren eigenen „Replikatoren“. Gewinn wird mit den Grundmaterialien und den Bauplänen gemacht, Fabriken für billige Gleichteile, der Kern des Industriezeitalters, werden verschwinden.

2. Die kommerzielle Raumfahrt vollzieht gerade still und heimlich gewaltige Durchbrüche. Nach 3 Jahrzehnten des Stillstands bedingt durch die Innovationsarmut der staatlichen Gross-Organisationen ala NASA, bricht sich die Innovation nun eindrucksvoll Bahn. Berühmte Unternehmer wie Elon Musk (PayPal, Tesla), Jeff Bezos (Amazon), Robert Bigelow (Hotelmilliardär) oder Richard Branson (Virgin) investieren Milliarden. Und wer glaubt, dass diese Leute nicht wissen wie man Geld macht, der sollte lieber seine Brille putzen. Touristen in der Umlaufbahn, Rohstoffabbau auf dem Mond, Energieübertragung aus dem All auf die Erdoberfläche ? Kommt schneller als viele ahnen, dauert keine 3 Jahrzehnte mehr und wird die Welt verändern.

3. Energiewende ? Dicke Überlandleitungen ? Ja, alles nötig. Die wirklich weltverändernde Technologie kommt aber wohl auf leisen Sohlen. Solarfarbe auf Hauswänden, Minikraftwerke in der Kleidung, Energieerzeugung wird lokal und dezentral. Und wird die Welt und wie wir leben drastisch verändern.

Neben diesen drei „Appetizern“ gibt es noch weit mehr hoch spannende Innovationen, die nun kurz vor dem Durchbruch stehen. Es sieht für mich so aus, als stehen wir 2012 weltweit am Beginn eines neues, weltweiten Technologieschubes. Gut für die Börsen wird das auf jeden Fall sein ! Seien Sie also gespannt auf die Aktien, die wir zu diesen Themen schon auf dem Radar haben und drücken Sie mit uns die Daumen, dass 2012 der Start einer Zukunft ist, die uns in den nächsten Bullenmarkt katapultiert. Frei nach Star Trek: To boldly go where no man has gone before ! (HS)

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Gold, Aktien, Anleihen Immobilien oder Cash?

Es ist offenbar an der Zeit sich ein paar grundlegende Gedanken zu machen. Die Aktienmärkte verzeichnen heute den zehnten Tag in Folge starke Verluste ohne nennenswerte Gegenwehr, auch wenn das Bild zum Handelsende nun wieder etwas freundlicher aussieht. Politische Lösungen sind nicht in Sicht, und genau hier liegt das allseits bekannte Problem. Wir haben eine politische Krise und nicht etwa eine Anleihen-, Kredit- oder Bankenkrise, auch wenn dies gerne von den Medien so dargestellt wird. Die ablehnende Haltung von Bundeskanzlerin Merkel bezüglich der Eurobonds ist verständlich, und eigentlich auch richtig, das Problem ist aber die mangelnde Zeit um grundlegende Dinge in der Eurozone noch verändern zu können, bevor es zu einem finanziellen Supergau kommen kann. Die Situation scheint festgefahren und unlösbar. Auch wenn man als Anleger davon überzeugt ist dass die aktuelle Situation nichts mehr mit der vernünftigen Bewertung von Unternehmen zu tun hat, ist man somit gefangen in einer politischen Abwärtsspirale deren Ausgang mehr als ungewiss ist.

Es ist somit an der Zeit sich ein paar grundlegende Gedanken zu verschiedenen Szenarien zu machen. Die vier oben erwähnten Anlageklassen verhalten sich in den verschiedensten, nun möglichen, Szenarien sehr unterschiedlich. Wir möchten Ihnen hier in Kurzform noch einmal die wesentlichsten Punkte aufzeigen. Gold, Aktien, Anleihen Immobilien oder Cash? Die Aussagen beziehen sich auf eine Studie des World Gold Council, und sind natürlich somit vorrangig auf eine mögliche Investition in das Edelmetall ausgelegt. Dennoch finden auch die anderen wesentlichen Anlageklassen hier Ihre Erwähnung, bzw. haben teilweise eine direkte Korrelation zu Gold.

Wie Gold sich in den vergangenen Jahren entwickelt hat, wissen wir alle. Geprägt durch die Angst der Anleger konnte sich der Preis des Edelmetalls immer weiter in die Höhe schrauben und erreichte zuletzt mit 1.900 USD pro Feinunze ein historisches Hoch. Seitdem konsolidiert der Goldpreis auf immer noch hohem Niveau. Dieses Wissen hilft uns Anlegern allerdings wenig für eine Projektion in die Zukunft. Um künftig die richtigen Entscheidungen zu treffen welcher Sektor uns mit der höchsten Wahrscheinlichkeit durch die Wirren der aktuellen Krise bringt kann es helfen sich das Verhalten verschiedener Anlageklassen in vergangenen Krisen anzusehen. In einer kürzlich erschienenen Studie der Oxford Economics hat man versucht, das Verhalten des Edelmetalls in verschiedenen Szenarien zu prognostizieren. Hierzu wurden zunächst die verschiedenen Einflussfaktoren definiert:

  • Die Inflationsrate: Ein Anstieg der Inflation führt meistens zu einer erhöhten Nachfrage nach Sachwerten wie Gold, Immobilien und Unternehmensbeteiligungen in Form von Aktien. Dieses Szenario ist unter den momentan gegebenen Umständen sehr wahrscheinlich, zumindest mittelfristig.
  • Das globale Einkommen: Mehr Reichtum, insbesondere in den Schwellenländern könnte zu einer künftig höheren Nachfrage nach Schmuck führen. Auch dieses Szenario ist durch das ungebrochene Wachstum in Indien, China, Russland etc. sehr wahrscheinlich.
  • Der Außenwert des US-Dollar: Ein sinkender Dollarkurs dürfte zu einem höheren Goldpreis führen – zumindest in Dollar. Momentan spricht vieles dafür, dass der Dollar eher an Stärke gewinnen könnte, was sich dann wieder negativ auf den Goldpreis auswirken kann.
  • Das reale Zinsniveau: Bei steigenden Zinsen nimmt die Nachfrage nach Gold ab. Allerdings gibt es wohl erst einmal keine Gefahr von dieser Seite!
  • Die Korrelation von Gold mit dem Aktienmarkt: grundsätzlich gilt, je weniger die Entwicklung des Goldpreises mit der Entwicklung des Aktienmarktes korreliert, desto stärker ist die Diversifikationswirkung des Edelmetalls. Allerdings scheint diese Korrelationswirkung seit einiger Zeit außer Kraft zu sein…
  • Finanzkrisen und politische Risiken: Je höher die Angst der Anleger vor Instabilität des Finanzsystems ist, desto unmittelbarer wird der Goldpreis davon profitieren können. Im Umkehrschluss heißt dies natürlich auch, dass bei einer nachhaltigen Lösung der Problematik das Gegenteil passiert.
  • Politik der Zentralbanken: Eine Ausweitung der Geldmenge (QE1 und 2) durch die Zentralbanken wirkt sich positiv auf den Goldpreis aus. Dies wäre natürlich auch der Fall wenn sich die EZB am Ende doch für einen unlimitierten Ankauf europäischer Staatsanleihen entscheiden würde. Verkäufe von Goldreserven einzelner Länder oder Zentralbanken sind somit eher negativ für die Entwicklung des Goldpreises zu sehen.

Es gilt also nun nach diesem bunten Potpourri der Einflussfaktoren für die Goldpreisentwicklung heraus zu finden in welcher Phase wir uns gerade befinden, oder bald befinden werden. Grundsätzlich wird in vier verschiedene Szenarien unterteilt:

  1. Das Basis-Szenario, oder der Normalzustand: Ich glaube mit Sicherheit sagen zu können dass wir diesen Zustand bald verlassen werden, wenn dies nicht schon geschehen ist. Normalerweise definiert sich dieser gesunde Zustand einer Volkswirtschaft durch eine stabile wirtschaftliche Entwicklung mit moderaten Inflationsraten und einem normalen Verlauf des finanziellen Umfelds, geringer Arbeitslosigkeit, starkem Welthandel/Export etc.
  2. Das Deflations-Szenario: Meist ausgelöst durch einen massiven finanziellen Schock der in eine tiefe Rezession führt. Die Deflation wird begleitet von immer weiter fallenden Verbraucherpreisen, was natürlich auch für den Aktienmarkt katastrophale Folgen hat.
  3. Das Stagflations-Szenario: Der Zwitter unter den wirtschaftlichen Grundszenarien. In einer Stagflation steigen die Zinsen und die Inflationsraten ziehen deutlich an, das Wachstum hingegen geht zurück. Wahrscheinlich die schlechteste aller Alternativen!
  4. Das Inflations-Szenario: Führt zu einer Lohn-Preis-Spirale die oftmals durch zu lockere Geldpolitik zu deutlichen, evtl. zweistelligen Inflationsraten führt. Die Kaufkraft der Bürger lässt deutlich nach was wiederum zu großen sozialen Problemen bis hin zu Unruhen führen kann. Letztlich wird durch unkontrollierte Inflation dann eine tief greifende Rezession auslösen.

Bis auf das Basis Szenario sind also alle Perspektiven eher unerfreulich. Bleibt somit zu hoffen, dass es den europäischen und amerikanischen Politikern doch noch gelingen möge…Wenn nicht kann ein Blick auf die möglichen Folgen in den einzelnen Anlageklassen durchaus rechtzeitig lohnenswert sein. Allerdings möchte ich an dieser Stelle vorsorglich darauf hinweisen, dass diese “normalen” Verhaltensmuster von Gold, Aktien, Anleihen, Cash oder Immobilien keinen Anspruch auf Unfehlbarkeit haben da die aktuelle Krisen durchaus das Potenzial hat für einige Überraschungen diesbezüglich zu sorgen. Wie schneiden also Gold & Co. in Krisenzeiten laut der Studie ab?

  • Im Basis-Szenario entwickelt sich Gold von allen fünf untersuchten Assetklassen – Aktien, Anleihen, Cash, Hauspreise und eben Gold – am schlechtesten. Offensichtlich ist das aber gerade nicht der Fall, bedingt durch die Lehman Krise, und die wachsende Verunsicherung, konnte der Goldpreis bis heute weiter kräftig zulegen. Aktien schneiden in einem normalen Umfeld traditionell am besten ab, gefolgt von Cash und Hauspreisen.
  • Im Deflations-Szenario sind Barbestände auf Festgeldkonten, also Cash die bevorzugte Anlageklasse, gefolgt von Anleihen. Gold belegt dann nur den dritten Platz, Von Aktien und Immobilien sollte man dann besser die Finger lassen.
  • Im Stagflations-Szenario belegt sie Investition in Gold nur noch Rang 4. Cash geht erneut als beste Anlageklasse aus dem Vergleich hervor, gefolgt von Hauspreisen und Aktien. Anleihen schneiden noch schlechter ab als Gold.
  • Im Inflations-Szenario steht Gold als absoluter Sieger da, gefolgt von Aktien und Cash! Auch Immobilienpreise profitieren überraschend nicht und landen auf Rang 4. Anleihen möchte ebenso wie in der Stagflation niemand mehr haben.

Soweit zur Theorie. Zwei Dinge sind dabei bemerkenswert: In erster Linie hat mich überrascht, dass Cash in vielen Situationen als gute Anlage gesehen wird. Bezieht man diese Aussage auf die aktuell Situation in der auch, am Ende eines langen und schmerzlichen Prozesses ,ein Währungsschnitt oder anderweitig gearteter Reset des globalen Finanzsystems stehen kann, erscheint diese Aussage doch einigermaßen gewagt zu sein. Persönlich halte ich Cash nicht unbedingt für die richtige Wahl in diesen Zeiten, da das Risiko eines Totalverlustes somit zumindest da ist. Gold hingegen verhindert genau das was uns Sparer an dieser Stelle bedroht, obwohl das Edelmetall in dieser Studie eigentlich nicht besonders gut wegkommt. Es spielt unter langfristigen Gesichtspunkten eher eine untergeordnete Rolle welchen Goldpreis man zu bezahlen hat, denn Gold erhält schlicht und ergreifend die Kaufkraft des eingesetzten Geldes am Tag des Kaufes, was man von Papiergeld nun wirklich nicht behaupten kann.

Gerade weil Gold langfristig also schlicht dazu tendiert, seinen realen Wert in etwa zu behalten, ist es durchaus sinnvoll einen Teil seines Vermögens in dieser Anlageklasse investiert zu haben. Es ist lediglich ein Wertaufbewahrungsmittel, aber in Zeiten wie diesen ist das wohl schon mehr als man verlangen kann! Im Basis-Szenario sollte der Gold-Anteil für Investoren etwa fünf Prozent betragen, in den anderen durchaus auch mehr, aber keinesfalls über 25 Prozent. Immobilien sind letztlich als Anlageklasse nur dann zu empfehlen wenn man vor hat auch selber darin zu wohnen. Als reines Investment, mit der geringsten Fungibilität aller Anlagen, oder gar als Beteiligung in einem geschlossenen Fonds, daher in meinen Augen eher ungeeignet. Anleihen bleiben ein schwieriges Thema für die kommenden Jahre. Der Vertrauensverlust ist groß und dürfte so schnell nicht aus den Köpfen der Anleger verschwinden.

Aktien sind und bleiben ein wesentlicher Bestandteil für den langfristigen Vermögensaufbau, aber eben nur zur richtigen Zeit. Diese finden wir in dem Basis Szenario, oder aber bei zunehmender Inflation. Die alles entscheidende Frage wird also in den kommenden Tagen und Wochen sein, welche Richtung die europäischen Politiker und auch die EZB einschlagen werden. Noch ist es nicht zu spät, aber es muss jetzt schnell gehen, und vor allem überzeugend sein, sonst kippt das System. Und dann muss man sich auch vorübergehend von Aktien trennen die eigentlich jetzt schon spottbillig sind!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine erholsames Wochenende und stets die richtigen Entscheidungen! Und natürlich uns allen einen starken “Black Friday” in den USA, der das Blatt kurzfristig wenden könnte.

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

 

P.S. anbei möchte ich Ihnen noch einmal kurz die Beteiligung an der von Norbert Lohrke eingereichten Petition für die Einführung eines Trennbankensystems nahelegen, und um tatkräftige Unterstützung für dieses ambitionierte Projekt bitten. Wir können alle etwas tun…

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Finanzpolitik als Schneeballsystem – warum Gold langfristig alternativlos ist

Achje, ist das für einen kleinen dummen Bürger wie mich alles kompliziert mit dieser ganzen Rettungsgeschichte. Das können wirklich nur unsere Finanzprofis in Berlin verstehen und deren Lösungen sind sowieso alternativlos. Aber manchmal, wenn man all die Spinnweben beiseite zieht die zur Betörung der Allgemeinheit gewoben werden, dann ist die Realität ganz einfach. Machen wir uns doch mal auf die Suche. Haben Sie schon einmal von einem Ringschluss gehört ? Oder einem “Ponzi-Scheme” ? Nun ich habe ein Beispiel für Sie.

Europas Banken wanken und die ganze Welt zittert mit, weil eine Insolvenz einer Großbank die Weltkonjunktur in den Abgrund treiben würde. Und warum wanken die europäischen Großbanken ? Weil sie zu viele Staatsanleihen von Italien, Spanien, Portugal etc. in ihren Büchern haben. Und was sind Staatsanleihen ? Die Banken haben den Staaten Geld geliehen, welches die Staaten schon verfrühstückt haben. Offensichtlich zu viel, sonst gäbe es ja keine Krise. So weit so gut – oder besser so schlecht.

Und wie sieht nun die “Rettung” aus, die sich unsere politischen Führer in ihrem unermesslichen Ratsschluss überlegt haben ? Die Staaten zwangskapitalisieren die Banken. Hört sich ja gut an. Nur woher haben die Staaten das Geld dafür ? Aha ! Von den Staatsanleihen die die Banken halten und die der Grund des Problems sind. Halt da gibt es ja auch noch den IWF ! Und woher hat der sein Geld ? Mist, von den Staaten … AUA !

Komisch oder ? Hier wird sich also zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit jemand an den eigenen Haaren aus einem Sumpf ziehen …. das ist wirklich alternativlos. Die “Lösung” ist also ein richtig schöner Ringschluss – ich nenne es bösartiger ein Schneeballsystem.

Und diese Lösung wird nur so lange von den Märkten akzeptiert werden, solange noch Staaten wie Deutschland dem Schneeballsystem hinzu gefügt werden können, die fiskalisch noch stabil sind. In dem sie dem Schneeballsystem beitreten, werden auch diese Staaten aber Teil des Problems. Sobald kein Staat mehr vorhanden ist der dem Schneeballsystem noch beitreten kann, ist es wie bei allen Schneeballsystemen mit einem großen Knall zu Ende. Durch das Drucken von Geld, wie es alle Staaten können die noch über eine eigene Notebank verfügen, wird man das Problem in die Zukunft verschieben können, aber mit jedem gedruckten Geldschein auch eben nur vergrösseren. Das langfristige Ergebnis ist das Gleiche. RESET.

Ich persönlich betrachte es also als sicher, dass das Weltfinanzsystem unter den gegebenen Umständen innerhalb der nächsten 10 Jahre einen Zusammenbruch und kompletten Reset erleben wird. Das ist dann wohl auch das einzige alternativlose Ereignis. Ich kann Ihnen aber nicht sagen, wann genau das passiert. Bis dahin werden die Märkte noch viele, viele Rallys fahren, weil wieder eine neue Runde des Schneeballsystems eröffnet wurde. Und wir werden daran Geld verdienen können. Solange es noch Deutschlands gibt, die dem System beitreten können, wird das Schneeballsystem weiterleben.

Bis zu diesem Reset des Finanzsystems gibt es auch ein paar alternativlose Anlagen: Gold gehört dazu. Auch Gold wird mal 20 oder 30% fallen, aber der Trend ist alternativlos: nach oben. Herr Ponzi lässt grüssen. Für unser tägliches Handeln hat dieser kommende Reset keine Auswirkungen. Das Geld verdienen oder verlieren wir mit den Kursen, die gerade wegen des Schneeballsystems nun wieder steigen. Aber unabhängig davon kann ich jedem nur raten irgendwo, getrennt von kurzfristigen Börsenerwägungen, ganz langfristig gehaltene Assets für den Tag X in seinem Besitz zu haben. (HS)

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Deutsche Bank und Commerzbank mit Soffin-Phantasie

Es bewegt sich etwas in der politischen Landschaft Europas – endlich!. Während Angela Merkel und der französische Staatspräsident am Wochenende vor die Kameras traten und, erneut viel redend und letztlich nichtssagend, beteuerten dass sie in Sachen Schuldenkrise und Rekapitalisierung der Banken eng zusammenarbeiten wollen, war von Wolfgang Schäuble bereits zu vernehmen, dass das griechische Problem vielleicht doch größer werden könnte als ursprünglich angenommen. Eine abschließende Beurteilung könne man aber erst abgeben, wenn der für Ende Oktober erwartete Bericht der Troika vorliege. “Es gibt ein hohes Risiko, dass sich diese Krise weiter zuspitzt und ausbreitet”, sagte Schäuble. Das Thema Schuldenschnitt, und die möglichen Folgen, insbesondere für die europäischen Banken, wird jetzt öffentlich diskutiert, und das wiederum deutet stark darauf hin dass dieses Ereignis auch bald eintreten könnte. Wir haben bereits am Wochenende in unserem Newsletter intensiver mit dem Thema beschäftigt. So langsam scheinen sich die einzelnen Puzzle-Teile zusammen zu fügen…

Die Frage die sich viele Anleger nun stellen dürften ist welche Auswirkungen ein solcher Schritt auf die Kapitalmärkte, und insbesondere auf die beiden deutschen Großbanken, Commerzbank und die Deutsche Bank, haben wird. Diese grundsätzliche Frage was in den kommenden Wochen an den Kapitalmärkten passieren wird, kann wohl heute niemand im Moment seriös beantworten. Dennoch hat der Fall Dexia Bank nun offensichtlich auch die letzten, trägen Gemüter in der Politik wachgerüttelt. Die Dexia war in der vergangenen Woche als erstes offizielles Opfer der “neuen” Schuldenkrise in Schieflage geraten, und musste nun vom der belgischen Staat aufgefangen werden. Die Rufe nach einer Wiederauflage des Bankenrettungsfonds Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) wurden somit immer lauter.

Denn auf europäische Banken kommen wegen der Schuldenkrise voraussichtlich höhere Abschreibun­gen als bislang erwartet zu, und wenn offiziell darüber gesprochen wird kann man meistens davon ausgehen das die Abschreibungen letztlich deutlich höher sein werden! Der IWF errechnete kürzlich einen zusätzlichen Rekapitalisierungsbedarf für europäischen Geldhäuser in Höhe von bis zu 200 Milliarden Euro. Allerdings verwies man auch gleichzeitig darauf, dass im Falle einer weiteren wirtschaftlichen Eintrübung der Wirtschaft in Italien, Spanien oder Frankreich, die Summe auch wesentlich höher ausfallen könne. Insbesondere französische Banken stehen gerade wegen Ihrer verhältnismäßig hohen Engagements in Griechenland im Kreuzfeuer.

Im Jahr 2008 wurde der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) nach der ­Lehman-Pleite eingerichtet, um in Krisensituationen den kurzfristigen zusätzlichen Kapitalbedarf der Banken zu decken. Ziel und Zweck des Soffin ist es eine systemische Krise zu verhindern. Nach der Lehman Pleite stellten Bund und Länder deutschen Instituten insgesamt 50 Milliarden Euro Kapitalhilfen zur Verfügung. Heute denkt die europäische Führung nun erneut über einen solchen Rettungsfond nach. Der Markt scheint dies positiv aufzunehmen. Vorbörslich reagiere die Futures heute positiv auf die politischen Neuerungen, insbesondere der Euro kann deutlich profitieren.

Die beiden deutschen Bankenwerte legen vorbörslich kräftig zu…mal schaun ob das so bleibt! Grundsätzlich bleiben wir bei unserer verhalten positiven Einstellung bei den beiden Aktien der deutschen Banken, und gehen davon aus dass diese nicht zu dem Kreis der ernsthaft stützungsbedürftigen Institute gehören werden. Eine Zusage für eine staatliche Unterstützung im Bedarfsfalle sollte sich kurzfristig eher positiv und stabilisierend auf die Aktienkurse auswirken…was ja von politischer Seite auch durchaus so gewünscht ist.

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