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Sorglosigkeit und Gier frisst Hirn… und Rendite

Die Rally der letzten Tage war schon beeindruckend! Aber mal ganz ehrlich….ich traue dem Braten nicht! Nicht nur das wir es in dieser Berichtssaison mit durchaus gemischten Daten aus den einzelnen Unternehmen zu tun haben, sondern auch Konjunkturdaten ebenso wie die politische Lage in Korea und Syrien geben Anlass zur ernsthaften Sorge. Dazu kommt noch die offensichtliche Schönfärberei der Wachstumsziele für unser Land und die weiterhin deutlich angespannte Situation in Europa, wonach Spanien rasant weiter abrutscht, Italien politisch gesehen erst einmal handlungsunfähig bleibt und auch Frankreich durch die “geballte Kompetenz” der Regierung Hollands nun langsam an der Schwelle zur “Rettung” steht. Die Börsen aber kümmert all dies offensichtlich im Moment wenig. Unbeirrt von den genannten Faktoren – die durchaus Anlass zur Sorge bieten sollten (!) – legt der DAX jeden Tag noch ein Schippchen drauf und gaukelt uns die heile Wirtschaftswelt vor.

Das Argument der Bullen bei der Betrachtung dieser Entwicklung ist immer dasselbe: “Never fight the FED” Sprich die Geldschwemme der Notenbanken wird weiterhin schon dafür sorgen dass die Aktienkurse stiegen. Das hohe Maß an überschüssiger Liquidität muss irgendwo hin. Nachdem der Anleihenmarkt mit seinen mickrigen Renditen und steigendem Risiko immer uninteressanter wird, der Immobilienmarkt schon deutliche Überhitzungserscheinungen zeigt und Rohstoffe, insbesondere auch Gold und Silber fallen, bleibt ja nicht mehr so viel wo man sein Geld investieren könnte. Diese Argumentation ist also durchaus richtig, aber aus meiner Sicht keinesfalls ein Freifahrtschein, wie so mancher Börsenguru uns glauben machen will. Denn der Erfolg es hängt nicht nur von der richtigen Auswahl der Aktien ab, sondern auch ganz wesentlich vom richtigen Timing.

Ich persönlich halte die aktuelle Situation für brandgefährlich. Sorglosigkeit und Gier scheinen nun vorübergehend die treibenden Kräfte zu sein, die die Kurse erneut in die Höhe treiben… Und das endet erfahrungsgemäß selten gut. Selbstverständlich kann dieser Zustand noch länger anhalten als man denkt und niemand weiß wo das Top sein wird. Man kann teilweise sogar sehr gut nachvollziehen welche psychologischen Kräfte hier gerade am Werke sind, wenn man an die vielen Anleger denkt , die die gesamte Rally seit dem Spätsommer letzten Jahres verpasst haben. Diese konnten nun endlich doch noch auf dem ermäßigten Niveau der letzte Woche einsteigen, und freuen sich nun über die ersten Kursgewinne seit Monaten… Hinzu kam auch dass es eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit dafür gab dass der DAX bereits bei 7.450 Punkten – zumindest zu einer technischen Gegenreaktion – ansetzten würde. Eine Konstellation die auch mich zumindest zu einigen kurzfristigen Trades motiviert hat.

Aber, bei aller Freude über die nochmal gestiegenen Aktienkurse, sollte man nicht übersehen dass diese Bewegung nach wie vor unter eher dünnen Umsätzen stattfindet. Die Rohstoffmärkte sind in den letzten Wochen geradezu geschlachtet worden und konnten von der nun wieder starken Börsenphase nur in einem geringen Umfang profitieren. Der Ölpreis ist weiterhin unter Druck, was ebenfalls auf eine deutliche Abkühlung der Weltkonjunktur schließen lässt, etc. Es gibt vielfältige Zeichen dafür dass die Börsenwelt eben nicht so heil ist wie man uns im Moment vorgaukeln möchte. Werden Sie also nicht übermütig, denn auch dieser Traum könnte schneller platzen als man denkt. Mit kontrolliertem Risiko und reduziertem Einsatz kann man sicherlich noch den ein- oder anderen erfolgreichen Trade in diesen Tagen machen, mehr sollte es aber aus meiner Sicht nun nicht mehr sein!

Meine Beobachtungen in dieser Börsenphase gehen eher in die Richtung dass wir es hier nun höchstwahrscheinlich mit einer klassischen Distributionsphase zu tun haben, in der der Markt in schöner Regelmäßigkeit nach oben gezogen wird, um dann weitere Aktienpakete an den Mann/die Frau zu bringen. Das Verhalten der US Indizes in den letzten beiden Tagen, mit konstanten Zuwächsen über den  Tag und einem Abverkauf in der letzten Handelsstunde ist typisch für eine solche Phase, die nicht selten unmittelbar vor einer deutliche Korrektur der Märkte stattfindet. Sollte der Markt beispielsweise heute an diese letzte Kursbewegung der WallStreet anschließen und tiefer tendieren muss man für die kommende Woche sehr vorsichtig werden!

Ein weiterer Faktor, der eher nachdenklich stimmen sollte, ist  die offensichtliche Manipulation einiger Märkte, wie wir sie zuletzt beim Gold gesehen haben. Das Ganze funktioniert aber eben auch in die Gegenrichtung, und so erklimmen die Indizes, die zuvor eigentlich schon zum Abschuss freigegeben waren, nun plötzlich neue Höhen… Ich halte es also durchaus noch für möglich das beispielsweise der S&P 500 noch neue Hochstände ausbilden könnte, bevor der Markt dann schlagartig in die Gegenrichtung abtaucht. Eventuell haben wir aber auch gestern schon den vorerst letzten gescheiterten Versuch gesehen…wer weiß das schon? Wer sich in dieser Phase unsicher darüber ist wie es nun weiter geht sollte das weitere Vorgehen vielleicht besser auch beim Vermögensberater erkunden bevor vorschnelle Entscheidungen getroffen werden…

Mein Fazit bleibt das gleiche wie schon seit Wochen: Überlegen Sie sich ob es sinnvoll ist auch noch den letzten Euro aus diesem heiklen Markt herauspressen zu müssen und ob das erhöhte Risiko noch in einer gesunden Relation zu dem zu erwartenden Gewinn steht… Ich für meinen Teil schaue mir das Treiben nun erst einmal von der Seitenlinie an, bzw. habe gestern zu 7.844 Punkten meinen ersten ernsthaften Short auf den DAX aufgebaut…!

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Die beste Strategie und das beste Timing für den Handel mit binären Optionen

Nachdem ich in den letzten Wochen sehr viele Anfragen zum Thema binäre Optionen, bzw. der richtigen  oder effektivsten Strategie bekommen habe, möchte ich auf dieses Thema noch einmal etwas genauer eingehen. Grundsätzlich sollte man den Handel von binären, oder 60 Sekunden Optionen, eher als Finanzwette betrachten, die gegen den Anbieter solcher Optionen eingegangen wird. Das ist insofern wichtig zu verstehen, da der Anbieter natürlich daran interessiert ist die eingegangene Wette gegen Sie zu gewinnen. Was aber auf keinen Fall heißen soll das es sich hierbei um unseriöse Methoden handelt, oder Sie keine Chance hätten dagegen zu halten! Es geht also darum das Risiko beim Handeln möglichst zu minimieren, damit Sie als Gewinner aus dem jeweiligen Trade hervorgehen. Und da gibt es durchaus ein paar Verhaltensregeln die es zu beachten gilt und tatsächlich sehr hohe Renditen ermöglichen…!

Einige dieser grundsätzlichen Regeln hatte ich ja bereits in einem Artikel im vergangenen Jahr hier veröffentlicht. Die grundsätzliche Funktionsweise von binären Optionen haben ich ebenfalls schon erklärt. Die “10 goldenen Regeln” haben nach wie vor Gültigkeit, bzw. haben sich für mich bewährt. Heute möchte ich noch etwas tiefer in die Materie einsteigen.  Grundsätzlich gilt, je liquider der jeweilige Markt ist in dem ich mich bewege, desto kontrollierbarer ist auch das Risiko, und entsprechend hoch die Wahrscheinlichkeit für einen satten Gewinn. Das heißt, beschränken Sie sich auf die Instrumente von denen man weiß das die Umsätze, während Sie handeln, permanent hoch sind. Und beachten Sie dabei die internationalen Handelszeiten, denn nicht jeder hochliquide Wert wird zu jeder Tages- und Nachtzeit auch gleichhoch gehandelt. Berücksichtigt man diese einfachen Gegebenheiten dann läuft man nicht Gefahr dass sich der Kurs des jeweiligen Instrumentes kurz vor Ablauf der Option plötzlich in die falsche Richtung läuft. Auch hier ist also das richtige Timing ganz entscheidend für Ihren Erfolg!



Das richtige Timing für den Handel von binären Optionen auf Aktien:

Achten Sie immer drauf an welcher Börse der jeweilige Wert hauptsächlich gehandelt wird. In der Regel werden Aktien nur sechs bis acht Stunden täglich an der jeweiligen Heimatbörse gehandelt. Somit gilt als optimale Zeit um US Aktien zu handeln die Stunden zwischen 9:30 Uhr und 16:00 Uhr Ortszeit, was hierzulande einem Handelsfenster zwischen 15:30 Uhr und 22:00 Uhr entspricht. Sollten Sie also beispielsweise eine Spekulation auf die Apple Aktie eingehen, so ist es aus meiner Erfahrung nicht ratsam dies schon in den frühen Stunden hier in Europa zu riskieren, da die Umsätze schlicht und ergreifend zu gering, und damit die Kursschwankungen zu hoch sind. Gleiches gilt natürlich auch für asiatische Aktien. Hier ist der Trade noch weniger kontrollierbar, weswegen ich hier ganz auf Trades mit asiatischen Werten verzichte.

Das beste Timing für einen Trade auf Währungspaare/Devisen:

Ganz anders stellt sich die Situation im Forex Markt dar. Dieser Markt ist zu jeder Zeit hoch liquide, ausser am Wochenende. Auch hier ist es aber wichtig die Trades möglichst so zu legen dass sie in den “Überschneidungsphasen” stattfinden, denn dann sind die Umsätze besonders hoch. So wird z.B. in den frühen Morgenstunden in Deutschland, also zwischen 7:00 und 10:00 Uhr, sowohl in Asien noch sehr aktiv gehandelt, während in Europa die meisten Trader bereits ihre ersten Positionen eröffnen. Das schafft zusätzliches Volumen und mehr Stabilität. Gleiches gilt hier auch für das Zeitfenster zwischen der Handelseröffnung in New York, gegen 14:00 Uhr und dem Handelsende in Europa um ca. 17:00 Uhr. Hier  überlappen sich die Handelszeiträume und schaffen somit ein etwas solidere Basis für profitable Trades.

Darüber hinaus sollten Trader bedenken, dass die lokalen Währungen in den gerade aktiven Zeitzonen am häufigsten gehandelt werden. So wird etwa der Euro  gegen den US-Dollar am häufigsten gehandelt, wenn die Börsen in Frankfurt und New York gleichzeitig geöffnet haben, während eine Spekulation auf das Währungspaar JPY/USD eher erst in den späten Handelsstunden in den USA sinnvoll ist. usw…

Die richtige Strategie für den Handel  mit Rohstoffen:

Für den Handel mit Rohstoffen gilt im Prinzip ähnliches wie bei Devisen. Die Auswahl der meisten Broker für binäre Optionen ist hier aber ohnehin sehr begrenzt. Grundsätzlich gelten für den Handel mit den gängigsten Rohstoffen wie Gold, Silber, Öl und Kupfer etwas andere Zeitfenster wie für Devisen. Allerdings wird Rohöl im Prinzip weltweit und ständig ge- und verkauft, ebenso wie Gold. Für die Edelmetalle sind vor allem die Börsen in London und die Vereinigten Staaten wichtig. Zudem spielen gerade beim Goldpreis oftmals die US Konjunkturdaten, die in der Regel zwischen 14:30 Uhr und 17:00 Uhr veröffentlicht werden, eine gewichtige Rolle. Ich beschränke mich hier auf den Handel der beiden liquidesten Märkte Öl und Gold und handle grundsätzlich nur zu US Börsenzeiten.

Die beste Strategie für die Spekulation mit binären Optionen auf Indizes:

Fast schon selbsterklärend nach den oberen Kapiteln ist natürlich auch der letzte Absatz. Beim Trading auf die künftige Entwicklung von Indizes macht es nur Sinn den jeweiligen Index auch zu den “Öffnungszeiten” zu handeln. Das Angebot der zu handelnden Indizes ist beispielsweise bei dem Marktführer Anyoption sehr umfangreich. Hier kann man rund um die Uhr den jeweiligen asiatischen, europäischen und amerikanischen Index handeln. Ebenso wie natürlich spezielle Länder und Regionen wie bspw. Brasilien, Russland, Australien, Indien usw., was durchaus Sinn machen kann, wenn man auf verschiedene Ereignisse in diesen Ländern setzen möchte. Auch in diesen Fällen gilt es aber natürlich sich vorher über die aktuellen Handelszeiten zu informieren und diese möglichst optimal in die Trading Strategie zu integrieren.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesen weiterführenden Erklärungen das Thema “Handel mit binären Optionen” insgesamt, und die speziellen Gegebenheiten in einzelnen Märkten etwas näher bringen. Die beste Strategie ist aber am Ende nur so gut wie der Broker bei dem Sie diese umsetzen werden. Auch hier gilt Liquidität ist alles, und deswegen würde ich persönlich den Handel dieser Optionen nur beim weltweiten Marktführer Anyoption eingehen. Hier erhält man zudem deutschsprachige Unterstützung, was nicht überall der Fall ist. Der für mich aber wichtigste Punkt ist die problemlose Auszahlung der Gewinne und die unkomplizierte Zahlungsabwicklung. Bei Anyoption kann man den Handel mit binären Optionen auch erst einmal mit einem kostenlosen Demokonto ganz bequem ausprobieren, bevor man richtig loslegt… Ich wünsche Ihnen weiterhin erfolgreiche Trades mit binären Optionen.

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E.ON – Vom richtigen Setzen eines Stops und dem Ärger über Entgangenes

Die E.ON Aktie tauchte gestern erwartungsgemäß unter die Marke von 13,- Euro, erholte sich aber im Anschluss wieder etwas und konnte den Handel dann einigermaßen komfortabel über dieser Marke beenden. Der offizielle Grund: Zu allem operativen Übel drohen die Gewerkschaften nun auch noch mit einem Generalstreik auf unbefristete Zeit. Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen für die rund 30.000 Beschäftigten des Unternehmens in Deutschland haben die Gewerkschaften Verdi und IG BCE gestern nun zur Urabstimmung über den Arbeitskampf aufgerufen. Sie fordern 6,5 Prozent mehr Gehalt für die Mitarbeiter und man darf sich als geneigter Leser solcher Nachrichten schon fragen ob es den Leuten ansatzweise bewusst ist in welcher Lage sich das Unternehmen befindet, und damit auch die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze. Ich persönlich halte den Zeitpunkt und die Höhe der Forderung für völlig falsch gewählt, aber das ist nur meine Meinung…Erste Ergebnisse der Abstimmungen werden nun für Freitag erwartet. Demnach könnte ein möglicher Streik bereits in der kommenden Woche beginnen.

Natürlich sind solche Meldungen nicht unbedingt dazu geeignet Jubelstürme bei den Anlegern hervorzurufen, aber man sollte auch berücksichtigen wo sich die Aktie nach dem letzten Absturz inzwischen befindet. Ich gehe mal davon aus das die Gewerkschaften sich mit E.ON nach dem publikumswirksamen Säbelrasseln schließlich irgendwo in der Mitte treffen werden – wie immer. Die Meldung über einen möglichen Streik ist also aus meiner Sicht weder dazu geeignet den Aktienkurs auf diesem ermäßigten Niveau noch weiter nach deutlich unten zu drücken, noch diesen nach einer Einigung deutlich nach oben zu treiben. Zumal das Thema ja bereits seit Tagen bekannt ist… aus börsentechnischer Sicht somit ein alter Hut.

Eigentlich wollte ich heute aber auf etwas ganz anderes hinaus, und das ist der wohl wahre Grund für den kleinen Kursrutsch gestern. Der Kursverlauf der E.ON Aktie war aus meiner Sicht exemplarisch um etwas für die Zukunft zu lernen…Die Aktie tauchte kurz und heftig unter die Marke von 13,- Euro und schoss dann wieder darüber. Die Antwort auf das “Warum?” ist aus meiner Sicht schnell gefunden… Ein großes deutsches Anlegermagazin schreibt seit mehreren Wochen dass man unbedingt den Stopp bei 13,- Euro beachten sollte. Zudem haben zwei eine große Banken ihr Kursziel gestern auch auf 13,- Euro gesenkt. Das war dann die Steilvorlage, denn professionelle Investoren beobachten solche Nachrichten sehr genau…glauben Sie mir. Es war somit sehr wahrscheinlich dass diese runde Marke noch einmal unterschritten werden musste, alle Stopps abgefischt werden, und der Kurs anschließend wieder anzieht.

EON Chart Baerenflagge

Genau das ist der Grund warum ich hier auf Investors Inside keine Stopps bekannt gebe. Wir haben das hier schon mehrfach diskutiert – es macht einfach keinen Sinn. Denn Sie können sich im Anschluss sicher sein dass dieser Stopp dann auch erreicht wird! Unerfahrene Anleger neigen dazu das Geschriebene dann auch sofort in die Tat umzusetzen und den Stopp genau bei 13,- Euro zu platzieren. Erfahrenere Anleger würden einen Stopp niemals auf eine runde Marke bei 13,- Euro setzen…entweder knapp darüber, oder ein ganzes Stück darunter – je nach Fall! Es war somit für mich nicht weiter verwunderlich dass diese Marke nun gestern unbedingt noch getestet werden musste. Gleichzeitig besteht dadurch nun aber die berechtiget Aussicht darauf das der Aktienkurs nun weiter nach oben laufen wird.

Eine vernünftige Stopptechnik ist und bleibt natürlich wichtig, auch wenn ich bei meiner Swing-Trading-Strategie eher dazu neige, diese lediglich im Kopf , bzw. meinem Trading Tagebuch zu haben, und nicht ins System einzugeben. Im Falle E.ON hätte der automatische Ausstieg also bereits spätestens mit dem Abrutschen aus der > hier < mehrfach erwähnten Bärenflagge, unter 14,11 Euro erfolgen müssen. Die dann neu entstandene kleine Flagge um die 14,- Euro wäre eine weitere Möglichkeit gewesen. Spätestens mit dem Unterschreiten des letzten Tiefs bei 13,61 Euro hätte aber die Reißleine gezogen werden müssen und nicht erst bei 13,- Euro, denn da ist die Aktie bereits wieder so überverkauft dass man erneut über einen Einstieg nachdenken muss.

Der eigentlich spannende Teil bei der Aktie kommt somit erst jetzt. Heute konnte die E.ON Aktie bereits wieder zwei Prozent zulegen, ein weiterer Anstieg bis auf 13,60 Euro wäre nun wieder ein sehr positives Zeichen das man unbedingt beachten sollte…!

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Bereinigen Sie Ihr Depot, wechseln Sie jetzt den Broker und senken Sie die Kapitalertragsteuer!

Immer wieder werde ich gefragt, wie man mit Positionen umgehen soll, die im Minus notieren. Die intensiven Überlegungen meiner Leser diesbezüglich nehmen dabei regelmäßig zum Jahresende hin deutlich zu. Und so möchte ich heiute ein paar Worte darüber verlieren wie ich das handhabe…Die grundsätzliche  Frage die man sich stellen muss ist zunächst einmal die ob es sich bei dem Titel um eine Aktie handelt, bei der man noch steigende Kurse erwartet, oder eben nicht. Denn wenn es um eine sogenannte Depotleiche geht, ist die Entscheidung klar und sollte auch nicht weiter hinausgezögert werden. Wahrscheinlich schlummert diese Aktie sowieso schon viel zu lange in Ihrem Depot und der Wert dieser “Kapitalanlage” nimmt ständig weiter ab… Ich betrachte das Entsorgen von solchen Positionen als reinigenden und befreienden Prozess. Denn der tägliche Blick auf ein dickes Minus im Depot hemmt die Kreativität und übt einen unterbewussten permanenten Druck auf Sie aus. Also weg damit! Steuerliche Gesichtspunkte spielen bei dieser Entscheidung eher eine untergeordnete Rolle, bis auf die Tatsache dass Sie sich einen Teil Ihrer Verluste zumindest vom Finanzamt wiederholen können, indem Sie diese mit den Gewinnen aus anderen Positionen verrechnen.

Doch gehen wir lieber zum etwas freundlicheren Fall über… In diesem Jahr, wo viele von Ihnen dicke Gewinne in Ihren Portfolios haben und daher ordentlich Kapitalertragssteuern werden abführen müssen, lohnt ein zweiter Blick auf die steuerliche Behandlung von Gewinnen und Verlusten. Grundsätzlich gilt nach wie vor dass Positionen, die Sie nach dem 31.12.2008 gekauft haben, der Kapitalertragssteuerpflicht unterliegen. Wenn Sie also einen Gewinn realisiert haben, wurde dieser bei den meisten Depotbanken auch umgehend versteuert. Es gibt ein paar Ausnahmen bei den Brokern, wie z.B. die Saxo Bank oder Lynxbroker, wo die Kapitalertragsteuer von Ihnen persönlich erst mit Ihrer Einkommensteuererklärung angegeben und abgeführt wird. Der Vorteil liegt auf der Hand. Mit dem Geld kann noch bis zu 18 Monate länger gearbeitet werden!

Der Normalfall ist aber eben der der direkten Steuerabgabe nach dem Verkauf der Position. Diesen Kapitalerträgen stehen bei einigen Anlegern Buchverluste im Depot gegenüber, die nicht gegengerechnet werden können, da sie bislang auch nicht realisiert wurden. Nur durch einen Verkauf der Position können Sie den entstandenen Verlust mit den Gewinnen verrechnen. Es kann also durchaus sinnvoll sein diese negativen Positionen noch vor dem Jahreswechsel zu verkaufen! Handelt es sich dabei um eine Aktie die Sie aber weiterhin unbedingt haben wollen kann diese sofort wieder gekauft werden. Die Verluste sind damit gebucht und verringern Ihre Steuerlast, die Aktie kann bereits eine Minute später wieder gekauft werden und Sie haben jetzt einen besseren Einstiegskurs als vorher. Achtung! Der Fiskus akzeptiert ein solches Vorgehen nur wenn der Kaufkurs vom Verkaufskurs abweicht – und sei es nur um einen Cent!

Streng genommen verschieben Sie durch solche Schritte also nur Ihre Steuerpflicht. Denn der nun günstigere Einstiegskurs bei der Aktie führt wahrscheinlich im Folgejahr zu entsprechend höheren Gewinnen. Doch allein durch das Verschieben der Steuerpflicht haben Sie mehr Kapital, das Sie in Aktien einsetzen können. Hinzu kommt noch ein zweiter Aspekt: Der Staat kassiert zwar an Ihrem Erfolg, er beteiligt sich aber nicht an Ihren Verlusten. Erlittene Verluste in schlechten Jahren führen also nicht automatisch zu einer Steuererstattung. Sie können diese Verluste zwar unter bestimmten Voraussetzungen in die kommenden Jahre vortragen, doch dadurch ist dieses Kapital auf längere Sicht gebunden und steht Ihnen für Ihre Aktivitäten nicht zur Verfügung.

Das muss man nicht unbedingt als gerecht empfinden, aber es ist leider so. Der Staat arbeitet mit Ihrem Kapital und denkt sogar daran die Steuersätze weiter zu erhöhen, obwohl Sie alleine das Risiko tragen und das zugrunde liegende Vermögen mindestens schon ein bis zweimal versteuert haben. Die einzige Möglichkeit die Sie haben dem direkten Zugriff auf Ihr Geld entgegen zu treten, ist die oben geschilderte Handlungsweise. Am besten ist also Sie wechseln kurzfristig zu einem Broker, der Sie nicht entmündigt, bei dem Sie die volle Kontrolle über Ihr Kapital behalten und selber entscheiden wann Sie Ihre Steuern abführen wollen. Lynxbroker bietet Ihnen zudem gerade die Möglichkeit bis zu 1.000,- Euro an Ordergebühren zu sparen. Am besten gefällt mir persönlich aber die hochprofessionelle und preisgekrönte Trading Plattform der Saxo Bank. Neben außerordentlich günstigen Handelgebühren haben Sie hier ein umfangreiche Charttool und andere Werkzeuge zur professionellen Analyse zur Verfügung.  Sie sparen also doppelt, bei den Gebühren und der Steuer und erhalten zudem eine professionelle Plattform die auch mobil voll funktionsfähig ist.

Eine kleine Bitte noch an Sie zum Schluss: Sollten Sie sich für ein professionelles Trader-Konto bei der Saxo Bank interessieren, würde ich mich freuen wenn Sie meinen Namen und meine Email Adresse (Lars Röhrig, lars@werbemacher.de) in dem Feld “Prämienemfänger” eintragen würden. Sie erhalten dann ebenfalls eine Prämie von 100,- Euro für Ihre Kontoeröffnung, die direkt auf Ihr Trading Konto eingezahlt wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen jetzt frohes Steuern sparen und erfolgreiches Trading!

Viele Grüße, Ihr Lars Röhrig

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Politische Börsen haben doch lange Beine !

Die letzten beiden Handelstage hatten schon etwas von einer typischen Kapitulation der Anleger vor dem anscheinend unaufhörlichen Abwärtstrend. Und ich persönlich kann diese Reaktion prinzipiell sehr gut verstehen, auch wenn diese teilweise doch etwas irrational erscheinen. Offenbar spielte es für viele Investoren auch keine große Rolle dass einige Aktien bereits auf einem Mehrjahrestief oder gar unter den Niveaus nach der Lehman Pleite notieren. Die Anleger haben weiter verkauft oder wurden klassisch abgefischt. Charttechnisch wichtige Unterstützungen wurden reihenweise, kurzzeitig unterschritten, und so ist es prinzipiell nur logisch und konsequent so vorzugehen. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht das gerade solche entscheidenden Marken sich immer wieder für den Einstieg mit einer ersten Position  bewährt haben. Auffällig waren aus meiner Warte auch die immer dünner werdenden Umsätze bei den Aktien. Die Zahl der Verkaufswilligen nimmt langsam ab, die der Kaufwilligen aber noch nicht wirklich zu. Vielleicht ändert sich das ja in der nun kommenden Woche wieder? Eine Zunahme der Umsätze sollte unbedingt beobachtet werden! Denn, wie ernst die aktuelle Lage ist verdeutlicht wohl dieser Chart:

Der S&P 500 hat inzwischen sämtliche Trends durchschlagen, die kurz- oder mittelfristig relevant waren. Am Donnerstag/Freitag wurde das 61,80er Fibo Retracement zweimal erfolgreich getestet, die anschließende Kursbewegung war aber noch viel zu schwach um nun ernsthaft von einem deutlichen Bounce ausgehen zu können. Aus technischer Sicht wäre dieser aber längst überfällig gewesen. Ein Minimalziel ist nun also ein schneller Rücklauf  über den in der letzten Woche beschriebenen “Point of no Return” bei 1.365 Punkten und ein anschließender weitere Anstieg in die Zone um die 1,380 Punkte um einen weiteren Absturz zu verhindern.

Es bleibt dabei: Letztlich haben wir wiedermal eine überwiegend politisch motivierte Börse, wie ich Ihnen bereits im letzten Newsletter erläutert habe. Das sollte Sie immer bedenken. Schon die leiseste Andeutung einer Einigung in den USA dürfte zu einer massiven Verbesserung der Stimmung unter den Anlegern beitragen. Ein erneut zähes Ringen um Einfluss und politische Macht wird hingegen zur Folge haben das die Märkte weiter nachgeben oder gar abstürzen werden. So ist es eben, der Markt erzwing auf seine ganz spezielle Weise eine Entscheidung…! Griechenland dürfte da eher ein Nebenschauplatz bleiben. Saisonal betrachtet befinden wir und nun am Ende der Berichtssaison und am Anfang einer wieder stärkeren Börsenphase. Von einer Jahresendrally mag ich an dieser Stelle aber vorerst nicht mehr reden. Denn, die Situation im Nahen Osten ist auch wenig hilfreich in diesen Tagen. Eine weitere Eskalation und der Einmarsch der Israelis in den Gaza Streifen könnten die gesamte Region erneut destabilisieren. Hohe Ölpreise und weiter Unsicherheiten an den Kapitalmärkten wären dann die direkte Folge.

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Was ist die Porsche SE Aktie wirklich wert?

Ich hatte bereits im Januar schon einmal den Versuch unternommen den tatsächlichen Wert der Porsche SE zu definieren, den Sie >hier< noch einmal nachlesen können. Heute möchte ich dieser Betrachtung noch ein zwei Aspekte hinzufügen, die für Ihre Anlageentscheidung vielleicht wichtig sein könnten. Meine Beobachtungen von heute Morgen haben mich dazu veranlasst, da ich es immer wieder sehr unschön finde, wenn eine zuvor durchdachte Strategie durch unglücklich gesetzte Stopps kaputt gemacht wird. Natürlich sind Stopps wichtig und essentiell für den dauerhaften Erfolg an der Börse, aber es gibt eben auch Ausnahmen…

Die heute veröffentlichten VW Zahlen waren einmal mehr hervorragend. Was bedeutet dies nun für den gemeinen Porsche Aktionär? Hierzu möchte ich kurz aus einem bekannten deutschen Börsenmagazin zitieren, damit Sie sehen dass ich mit meiner seit Monaten hier publik gemachten Meinung nicht alleine dastehe: “Die Porsche SE wird momentan mit ca. 14,5 Milliarden Euro bewertet. Alleine die VW Beteiligung ist aktuell ca. 20,6 Milliarden Euro wert. Abzüglich der Prozessrisiken in Höhe von 2 Milliarden Euro und zuzüglich des Gewinnanteils aus der VW Beteiligung in Höhe von geschätzten 5,5 Milliarden Euro, zzgl. Dividendenzahlungen von knapp 500 Millionen Euro, ergibt sich ein Wert für die Porsche SE zum 31.12.2012 in Höhe von ca. 24,6 Milliarden Euro.”

“Hinzu kommt noch dass mittelfristig wahrscheinlich mit einer Hochzeit der Porsche SE und dem Volkswagen Konzern zu rechnen ist. Porsche besitzt 50,7 Prozent der VW Stimmrechte, bzw. 32,2 Prozent des gezeichneten Kapitals des Konzerns. Im Falle einer Verschmelzung der beiden Unternehmen gehen Analysten von einem Umtauschverhältnis der Porsche Aktien in VW Aktien von 2:1 aus. Das würde bedeuten dass die Porsche Aktie im Moment immer noch mit einem Abschlag von ca. 45 Prozent auf ihren tatsächlichen Wert gehandelt wird.”

Die Risiken durch die ausstehenden Klagen, die hauptsächlich in der Porsche SE verblieben sind sollten nach wie vor nicht unterschätzt werden, auch wenn ich persönlich davon ausgehe dass Porsche siegreich aus diesen hervor gehen wird, oder zumindest entsprechende Vergleiche erzielen kann. Dies ist also ein nicht ganz unwesentliche Faktor bei der Bewertung der Porsche SE , aber auch keiner den man überbewerten sollte. Ansonsten schließe ich mich der o.a. Meinung an. Die Porsche Aktie dürfte aus meiner persönlichen Sicht mittelfristig ihre faire Bewertung erreichen, so oder so…! Ob diese dann bei 70,- Euro oder 86,- Euro liegt, spielt aus heutiger Sicht keine wesentliche Rolle, ebenso wenig wie ein kurzzeitiger Rücksetzer, den wir heute morgen gesehen haben. Ich habe Ihnen heute noch einmal den längerfristigen Porsche Chart hier eingefügt, der Ihnen helfen sollte die “gedanklich” richtigen Stopps für die Zukunft zu finden.

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Die Verlierer der letzten Wochen… Die Kali und Salz Aktie

Heute möchte ich etwas näher auf ein paar Aktien eingehen, die von dem grundsätzlich positivem Umfeld in den letzten Wochen überhaupt nicht profitieren konnten. Allen voran wäre da wohl die Kali und Salz Aktie zu nennen, die ich ja zuerst auch sehr skeptisch betrachtet habe, wie Sie wissen. Dann kam über mehrere Tage unerwartete Stärke bei der Aktie auf was einen Anstieg bis auf fast 40,- Euro zur Folge hatte, bevor die Aktie dann am Mittwoch erneut brutal abverkauft wurde. Wir befinden uns somit heute erneut auf dem Ausgangsniveau meiner Beobachtungen zu dieser Aktie. Die kurzzeitige relative Stärke bei der K+S Aktie hat sich als Fake erwiesen. Die Hälfte meiner Position wurde somit ausgestoppt.

Trotz aller positiver Erwartungen für die kommenden 6 Monate kann man nicht übersehen, dass hier seit Tagen wieder deutlicher Verkaufsdruck aufgekommen ist. Dabei wird der Aktienkurs bislang aber noch um das Niveau von 38,- Euro gehalten. Auch über die Herkunft dieser Verkäufe kann man nur spekulieren. Zwar sollte das Window Dressing so langsam abgeschlossen sein, dennoch ist hier offensichtlich eine größere Adresse am Werk. Die Hintergründe dieser Veranstaltung werden wir erst erahnen können wenn der Kurs im Anschluss in eine Richtung ausgebrochen ist. Entweder wird sich hier also, in Erwartung eines starken vierten Quartals, neu positioniert, oder man baut weiterhin Bestände ab.

Grundsätzlich kommt damit auch das von mir bereits vor Wochen geschilderte Szenario wieder ins Spiel. “Warum die Kali und Salz Aktie eigentlich nicht steigen kann..” Wie man in den Charts des Artikels sehen kann hat die Aktie bei dem starken Anstieg gegen Ende Juni diesen Jahres mehrere Gaps zurück gelassen. Dabei ist insbesondere das erste Gap um die 33,- Euro doch recht ordentlich. Ein weiteres liegt bei c. 35 Euro etwas weiter oben. Zudem würde ein erneutes Abtauchen der Aktie bis in den Bereich um die 35,- Euro eine inverse SKS Formation bilden, die dann ein nahezu perfektes Setup für einen langfristigen Anstieg der Aktie darstellen würde.

Inzwischen hat sich der Aktienkurs auch wieder verdächtig nahe an die 200 Tage Linie heran gearbeitet, die bei ca. 37,35 Euro verläuft. Wird diese in den kommenden Tagen unterschritten, halte ich einen entsprechenden Kursrutsch bis 35,- Euro durchaus für wahrscheinlich. In froher Erwartung dieses Ereignisses und natürlich aufgrund der wieder äusserst schwachen Price Action habe ich auch die zweite Hälfte der K+S Position entsprechend eng abgesichert und warte nun geduldig ab wie sich die ganze Sache weiter entwickelt. Grundsätzlich bleibe ich bei meiner langfristig positiven Einschätzung zu der Aktie. Kurzfristig spricht sowohl der Chart als auch die Price Action aber eine andere Sprache, und dies gilt es zu respektieren.

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Börsentermine: Der DAX zwischen Rosh Hashanah und Yom Kippur…!

Der gestrige Handelstag hatte es mal wieder in sich. Die von vielen Marktteilnehmern lange herbei gesehnte Korrektur führte den Dax zunächst weit unter die Marke von 7.300 Punkten im Dax, was ansich durchaus gesund ist. In einzelnen Aktien hingegen sahen die Kursverläufe bereits seit Tagen nicht mehr ganz so erbaulich aus. Treppenähnlich ging es stetig weiter nach unten. Letztlich sind damit in den meisten Aktien alle Kursgewinne, die zuvor durch die Maßnahmen der Notenbanken initiiert wurden, wieder abgebaut worden. Ich hatte Sie ja bereits darauf aufmerksam gemacht dass die noch offeneren Gaps bei einigen Aktien mit hoher Wahrscheinlichkeit noch geschlossen werden müssen, bevor der Markt dann im Anschluss nachhaltig weiter steigen kann. Ob dieser Zeitpunkt bereits gekommen ist lässt sich allerdings derzeit nur schwer abschätzen.

Gestern haben wir nun den ersten Tag seit längerem erlebt an dem die Bullen wieder überzeugen konnten. Der Tag nach Yom Kippur, was den meisten Anlegern nichts sagen dürfte. Eine alte Börsenweisheit besagt dass man zwischen den beiden jüdischen Feiertagen Rosh Hashanah und  Yom Kippur besser nicht im Aktienmarkt investiert sein sollte, da dieser Zeitraum traditionell einer der schwächsten des Jahres ist. Wie wahr diese Theorie ist, werden Sie feststellen wenn Sie einen Blick in den Kalender werfen, und die beiden Daten mit dem Beginn und dem Ende der Schwäche am Aktienmarkt vergleichen. Dies dürfte also auch die Auflösung des Rätsels, bzw. der akuten Schwäche der letzten Tage gewesen sein. Neben der wirklich grottenschlechten Nachrichtenlage – natürlich!  Beide Feiertage sind auf jeden Fall Termine die man in seinem Börsenkalender haben sollte. Aber Achtung, beide Feiertage sind jedes Jahr an unterschiedlichen Tagen.

Es ist also sehr gut möglich dass die Schwäche der vergangenen Tage auf dieses Phänomen zurück zu führen war. Eine Bestätigung der erneut bullishen Tendenz muss heute noch abgewartet werden. Gelingt es dem S&P 500 wieder nachhaltig über 1.450 Punkte zu gehen, und kann der DAX sich heute zumindest wieder an die 7.400 Punkte Marke annähern, stehen die Chancen nicht schlecht dass der Aktienmarkt auch in der kommenden Woche wieder etwas freundlicher tendieren wird. … Am Ende wird sich die unbegrenzte Liquidität der Notenbanken sowieso mit hoher Wahrscheinlichkeit durchsetzen…auch wenn das noch ein bisschen dauen kann!

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Über saisonale Muster, Börsenkalender und das Warten auf die Sommerrally…

Heute erscheint unser Newsletter etwas früher da ich mir für das Wochenende so einiges vorgenommen habe. Grundsätzlich gibt es ja auch nicht viel Neues zu berichten. Die Analyse von Einzelaktien ist im Moment wenig sinnvoll, somit möchte ich meinen und Ihren Blick heute etwas mehr auf das große Gesamtbild richten.

Eigentlich ist der Juli, zumindest statistisch gesehen, eher ein guter Börsenmonat, eigentlich sprechen mehrere saisonale Faktoren dafür dass wir bald eine stärkere Kursbewegung nach oben sehen sollten. Und eigentlich ist in diesem Jahr doch alles irgendwie anders – oder? Fakt ist, die Stimmung ist so schlecht wie schon lange nicht mehr. Das Sentiment hat sich in den letzten Tagen, seit der kurzzeitigen Euphorie über die Beschlüsse des EU Gipfels, schon wieder merklich eingetrübt. Ein Hauptgrund dafür dürfte die Enttäuschung der Anleger über das Ausbleiben weiterer geldpolitischer Maßnahmen der EZB und der FED gewesen sein. So ist das eben in einem von Liquidität getriebenem Markt…wenn die “Droge” frisches Geld ausbleibt bekommen Anleger schlagartig Entzugserscheinungen und fühlen sich nicht mehr wohl mit Ihren Aktien, die dann umgehend verkauft werden. Allerdings wurden die Ankündigungen der beiden Notenbanken, vorerst keine weiterführenden Schritte einzuleiten, nach meinen Beobachtungen vom Markt noch relativ gut aufgenommen.

Schlechtere Konjunkturdaten und eine eher durchwachsene US Berichtssaison lassen grundsätzlich nicht viel Gutes für die kommenden Wochen erwarten. Zumindest ist das der Tenor in den einschlägigen Medien. Allerdings hat der Markt auch hier bereits im Vorfeld der Veröffentlichungen der Bilanzdaten einiges an negativen Nachrichten eingepreist sodass es durchaus Raum für positive Überraschungen gibt. Hinzu kommt noch dass die Konjunkturdaten aus meiner Sicht gar nicht mal so schlecht sind. Insbesondere in den USA zeichnet sich allmählich eine fundamentale Erholung am Immobilienmarkt ab, während in Europa gerade die Blase der letzten Jahrzehnte zu Platzen beginnt. Der US Arbeitsmarkt ist lange nicht mehr so angeschlagen wie in den letzten Monaten, auch wenn die Erholung hier weiterhin nur sehr mühsam gelingt. Grundsätzlich zeigen aber beide Haupt-Belastungsfaktoren für die US Wirtschaft weiterhin deutliche Erholungstendenzen.

 

 

Der eigentliche Punkt auf den ich heute aber hinaus will sind die normal üblichen saisonalen Muster in dieser Jahreszeit, wie schon in der Überschrift angekündigt, und in obigem Chart dargestellt. Hierzu sollte man beachten dass wir uns in einem US Wahljahr befinden. Wahljahre waren schon immer Ausnahmejahre in denen die Aktienindizes einige Monate vor diesem politischen Ereignis deutlich angezogen haben. Vergleicht man die Entwicklung des Dow Jones innerhalb der letzten 104 Jahre, insbesondere in Wahljahren, fällt auf dass es überwiegend im Juli zum Start einer Rally gekommen ist, die die Indizes bis zum Jahresende beflügelt hat. Im Folgejahr, nach der Wahl musste man traditionell dann aber mit einer schwächeren Börse rechnen. Eine Besonderheit bei dieser statistischen Erhebung gab es in sogenannten 2er Wahljahren, Also wenn die US Präsidentschaftswahl auf eine Jahreszahl mit einer 2 am Ende traf..

 

 

Wie man deutlich sehen kann verlief der Anstieg der Indizes in den 2er Wahljahren deutlich dynamischer und fand bereits Anfang September sein Ende. Für den Rest des Jahres war dann an den Börsen für langfristig orientierte Anleger nicht mehr viel zu verdienen. Auch hier schloss sich im Folgejahr meistens eine deutliche Schwäche an. Die spannende Frage an dieser Stelle dürfte also sein ob wir auch in diesem Ausnahmejahr eine ähnliche Bewegung an den Märkten sehen werden. Natürlich ist mir sehr wohl bewusst dass es sich bei diesen Aufzeichnungen um rein statistische Ergebnisse handelt. Aber wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe ist es dass sich Börsenereignisse in einer gewissen Regelmäßigkeit wiederholen…! Letztlich solle dies aber auch nur ein Beispiel dafür sein wie man sich selber etwas disziplinieren kann und somit den Blick auf das Wesentliche, bei all den Wirren die uns umgeben, nicht verliert.

Ich persönlich führe seit Jahren einen Börsenkalender in dem ich mir immer wiederkehrende Ereignisse eintrage, ebenso wie Start und Zielzonen gewisser Schwünge die an den Börsen immer wieder, mit teilweise erschreckender Präzision, auftauchen. Ich kann nur jedem empfehlen dies auch zu tun, und sich besondere Ereignisse in einen entsprechenden Kalender einzutragen. Denn gerade in Phasen völliger Orientierungslosigkeit wie dieser, können einem solche Aufzeichnungen durchaus sehr helfen. Dabei gibt es natürlich wöchentliche, monatliche und jährlich wiederkehrende Zyklen und Ereignisse. Auch Termine die jedes Quartal wiederkehren gehören in einen solchen Kalender, wie z.B. der Hexensabbat. Für mich ist ein Blick in meine Aufzeichnungen somit ein wesentlicher Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Es hilft mir den Überblick über anstehende Termine und den Weitblick auf das große Ganze zu behalten, insbesondere zu Beginn einer Berichtssaison. Bei der Fülle an Informationen die man als Trader jeden Tag in sich aufnehmen muss kann man so vermeiden dass man etwas wichtiges übersieht, bzw. weiß immer wo man hinsehen muss.

Mein Kalender ist seit zwei Tagen nun wieder in der Zone “mögliche Sommerrally” angekommen. Natürlich heißt dies nicht das wir nun auch einen entsprechend deutlichen Kursanstieg in den Indizes sehen werden, und momentan muss man sich auch ernsthaft die Frage stellen woher dieser nun kommen sollte, aber die Wahrscheinlichkeit dafür sehe ich, nicht zuletzt wegen meiner Aufzeichnungen, dennoch als durchaus gegeben an. Denn immer wenn die Stimmung am schlechtesten ist, und das ist sie ohne Frage, dann geschieht an den Börsen etwas völlig unerwartetes. Alleine dieser Faktor wäre schon Grund genug darauf zu bauen dass nun wieder genau dass geschehen wird was die breite Masse eben nicht erwartet. Der Weg des maximalen Schmerzes eben für die breite Masse der Anleger, die in den letzten Wochen völlig entnervt aus Ihren Aktienpositionen ausgestiegen sind, und dann dem starken Anstieg hinterherlaufen müssen.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen…Es ist ein Anhaltspunkt, nicht mehr und nicht weniger! Fakt bleibt das wir inzwischen geradezu lächerliche Bewertungen bei einigen Aktien vorfinden. Wir sind zusätzlich nun voll in der Urlaubssaison, die traditionell von sehr dünnen Umsätzen begleitet wird. Genau dass ist der beste Nährboden für die “Big Boys”, Anleger per Stopp-Loss-Fishing aus Ihren Positionen zu treiben, bevor Sie den Markt dann wieder massiv  nach oben ziehen. Die Kursbewegungen der letzten Wochen deuten darauf hin das im Moment genau dieses Spiel gespielt wird. Wie lange es dauert bis bis dieser Prozess angeschlossen ist, oder ob ich mit meiner These überhaupt recht habe, bleibt natürlich noch abzuwarten.

Ich wollte Ihnen mit dem heutigen Investors Inside Börsen Newsletter aufzeigen dass es eben trotz aller Weltuntergangsstimmung, oder vielleicht gerade deswegen, durchaus berechtigte Argumente gibt die für einen baldigen Anstieg der Aktienindizes sprechen. Der Großteil der Analysten geht davon aus das wir eher schwächere Sommermonate sehen werden und hat größtenteils seine erwarteten Kursziele für einzelne Aktien bereits drastisch reduziert. Die Presse geht im Allgemeinen davon aus dass die (Finanz-) Welt sowieso demnächst im Chaos versinkt, der Euro nicht mehr zu retten ist und Europa zerfällt. Auch hier gibt es durchaus zwei Möglichkeiten der Betrachtung. Ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone beispielsweise birgt nach meinem Dafürhalten deutliche Chancen für beide Seiten, und für die Börsen, aber das ist ein anderes Thema…

Ich bleibe somit weiterhin positiv bei so viel Negativem und hoffe Ihnen ein wenig bei Ihrer Entscheidungsfindung für Ihre Anlagestrategie in den Sommermonaten geholfen zu haben. Nun wünsche ich Ihnen erst einmal ein angenehmes Wochenende und für die kommende Woche die richtigen Entscheidungen! Denken Sie mal über einen persönlichen Börsenkalender nach…! Für den täglichen Gebrauch empfehle ich Ihnen an dieser Stelle gerne unseren Realtime Börsenkalender, der in einem nachrichtengetriebenem Markt wie diesem geradezu Gold wert ist.

Viele Grüße

Ihr Lars Röhrig

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Achtung bei Leoni, BMW, Wacker Chemie, Aixtron und der Deutschen Börse

Heute notieren einige Aktien im frühen Handel mit deutlichen Abschlägen. Das ist allerdings kein Grund zur Sorge, denn Leoni, BMW, Wacker Chemie, Aixtron und Deutschen Börse notieren heute EX Dividende, also mit einem Abschlag in Höhe der ausgeschütteten Gewinne des letzten Jahres. Es ist Erntezeit in Deutschland und somit sollten Anleger nicht vergessen auch gelegentlich mal einen Blick in den Dividendenkalender zu werfen. Gestern konnte ich in verschieden Foren lesen dass Anleger immer wieder überrascht werden wenn der Kurs der Aktie im Depot plötzlich absackt, deswegen wollte ich heute noch einmal rechtzeitig auf die Dividendenabschläge hinweisen. So geschehen gestern auch bei Rheinmetall, die sich nach der Ausschüttung dann aber bis zum Handelsende kräftig nach oben bewegten und den Großteil des Dividendenabschlags wieder aufholen konnten.

Anleger die die oben genannten Aktien nicht im Depot haben sollten aber ebenfalls wissen wann zumindest die deutschen Schwergewichte, wie beispielsweise eine BMW, ihre Dividende ausschütten. Das kann sehr interessant sein um sich die Aktien dann etwas näher anzusehen, und nach Dividendenzahlung einen Einstieg zu wagen. Insbesondere natürlich in der heutigen Zeit, in der fast alle Aktien sowieso schon stark verprügelt worden sind, und sich am unteren Ende gewisser Handelsspannen befinden. Nicht selten werden nach dem Dividendenabschlag sehr interessante Kursniveaus erreicht, die langfristig solide Unterstützungen bieten.

So dürfte es auch heute bei Leoni, BMW, Wacker Chemie, Aixtron oder auch der Deutschen Börse sein. Schauen Sie sich diese Titel heute ruhig mal etwas genauer an. Ausser den genannten Aktien werden heute noch Rational, KSB, Bunge, China Mobile, Elexis, Teva, Villeroy & Boch,Walgreen,GFK,QSC, Elringklinger, Statoil, OHB, Celesio, Augusta, Stratec und Orbis gehandelt. Vielleicht finden Sie ja auch heute nach US Börseneröffnung somit ein paar interessante Setups unter den genannten Aktien. Der heutige Handelstag sollte zwar aufgrund des Feiertags relativ ruhig verlaufen, die Vorgaben aus Asien sind aber gut und lassen auf einen freundlichen Ausklang der Woche hoffen. Ich wünsche allen Lesern an dieser Stelle einen schönen Vatertag und stets gute Entscheidungen.




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Nach “Buy and Hold” jetzt auf Swing Trading umsteigen?

Das erste Quartal des Jahres ist zu Ende und auch ich möchte natürlich an dieser Stelle gerne ein kurzes Fazit der abgelaufenen drei Monate ziehen. Das Jahr 2012 wurde im letzten Quartal des Jahres 2011 von der Presse und vielen “Fachleuten” als Horrorjahr beschworen. So mancher Analyst war noch vor wenigen Monaten der Meinung dass die Börsenwelt in diesem Jahr untergehen würde. Und dann kam mal wieder alles ganz anders…Das erste Quartal des Jahres 2012 ist das beste seit 1998! Mit einem Gewinn von über 18 Prozent hat der Deutsche Leitindex einen erstaunlich starken Start hingelegt. Viel Anleger, und natürlich auch die sogenannten Fachleute, wurden dabei zurück gelassen. Wir von Investors Inside waren frühzeitig dabei und haben in der Weihnachtszeit auf eine solche Bewegung gesetzt, ich hoffe Sie liebe Leser haben sich auch getraut!

Uns so schauen wir sehr zufrieden auf den Start in eine erfolgreiches Börsenjahr 2012 zurück. Dennoch darf man sich jetzt keinesfalls von der positiven Stimmung einlullen lassen. Der Kursanstieg kann nicht ohne Rücksetzer, oder auch mal stärkere Korrekturen, bis zum Jahresende so weiter gehen. Das richtige Timing wird auch in diesem Jahr sehr entscheidend sein. Natürlich werden wir Sie wie gewohnt bei Ihren Anlageentscheidungen unterstützen, und versuchen die richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkte möglichst optimal zu erwischen.

In dieser Woche haben wir den ersten wirklich nennenswerten Rücksetzer gesehen, den man durchaus als Konsolidierung bezeichen könnte. Ausgelöst wurde die Schwäche des Marktes einmal mehr durch die Nachrichtenlage aus Europa. Ein buntes Potpourri aus Spanien, Portugal und mal wieder Griechenland trieb die Stimmungen der Marktteilnehmer vor sich her. Diese Nachrichten sind aber seit längerem bekannt und ich möchte ehrlich gesagt auch nicht mehr allzu viel Energie in diese Themen stecken, die uns noch Monate oder gar Jahre beschäftigen werden. Viel mehr versuche ich einen guten Konsens mit einer Situation zu finden die ich nicht beeinflussen kann. Das ist wahrscheinlich auch langfristig betrachtet die beste Umgangsform mit der Euro Krise. Alles andere kostet nur unnötig Energie, die man an anderer Stelle besser einsetzten kann. Ich konzentriere mich somit weiter auf die Price Action und das was mir die Charts sagen.

Hinzu kamen noch die Meldungen aus China und die damit einhergehenden Konjunktursorgen sowie gemischte Daten aus den USA. Im Gegensatz zu den 10 Wochen davor war also in dieser Woche so manches anders, und das sollte nun auf jeden Fall beachtet werden. Insgesamt sind die Umsätze in dieser Woche sehr dünn gewesen. Offensichtlich zeigte das Lager der Bullen aufgrund der Nachrichtenlage kurzzeitige Ermüdungserscheinungen. Viele Marktteilnehmer werden aber auch nach wie vor an der Seitenlinie gestanden und auf diesen Rücksetzer gewartet haben. Und natürlich gibt es auch das Lager der “Gewinnmitnehmer” vor den Osterfeiertagen. Ich würde die Umsätze also grundsätzlich erst einmal nicht über bewerten. Bemerkenswert hingegen sind die Bewegungen bei Anleihen und vor allem Rohstoffen gewesen. Offensichtlich nimmt die Risikofreude der Anleger grundsätzlich wieder zu. Aus den vermeintlich sicheren Häfen wie Gold und Rohstoffen fließt weiterhin Geld ab – in den Aktienmarkt!

Aus rein charttechnischer Betrachtung bleibt zunächst aber alles beim Alten. Gelingt es dem DAX in den kommenden Tagen wieder über 7.000 Punkte zu klettern dürfte auch ein erneuter Test der letzten Höchststände, und damit ein Überwinden der Widerstandszone zwischen 7.000 und 7.150 Punkten, mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgen. Entscheidend ist dabei dass der Kreuzwiderstand bei 7.182 Punkten nachhaltig überwunden wird. Der Rückgang in dieser Woche auf 6.830 Punkte ist somit noch als mustergültiger Re-Test der Kreuzunterstützung zu werten. Der MACD signalisiert inzwischen das die überkaufte Situation nun weitestgehend abgebaut ist, was grundsätzlich einen soliden Boden für einen weiteren Anstieg schaffen könnte. Auch einige Aktien zeigen inzwischen wieder kurzfristig deutlich überverkaufte Situationen. Erst wenn die Marke von 6.800 Punkten nachhaltig unterschritten wird droht ein weiterer Rücksetzer in Richtung 6.600, oder vielleicht sogar 6.400. Hier verläuft die untere Begrenzung des seit Dezember bestehenden Aufwärtstrends.

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Umfrage: Börsenzyklen, Wo befinden wir uns gerade?

Einer unserer Stammleser hat mich kürzlich gebeten doch mal wieder eine Umfrage zu starten, die Aufschluss darüber geben könnte  in welcher Phase der aktuellen Hausse wir uns denn gerade befinden. Dieser Bitte möchte ich natürlich sehr gerne und freue mich genau wie beim letzten Mal über sehr zahlreiche Teilnahme. Bereits bei unserer letzten Umfrage “Die Macht der Psychologie” kamen hier erstaunliche Ergebnisse zu Tage und es entstand im Anschluss eine sehr interessante Diskussion, die letztlich allen Beteiligten geholfen haben dürfte nicht zu früh wieder auf steigende Kurse zu setzen.

Nachdem wir uns nun erneut in einer ganz entscheidenden Börsenphase befinden ist ein entsprechendes Update der letzten Umfrage mehr als naheliegend. Viele Anleger können nicht mehr einschätzen wohin die Reise in den kommenden Wochen gehen wird. Vielleicht kann die Auswertung erneut dabei helfen… Also bitte kräftig mitmachen..Die Frage lautet wiedermal in welche Phase befinden wir uns gerade auf der Grafik unten? Ich glaube die Stationen 1 bis 8 können wir an dieser Stelle ausschließen. Die Frage ist also eher in welchen Phase des Aufschwungs wir uns nun aus rein psychologischer Sicht befinden?

In welche Phase befinden wir uns aktuell aus Ihrer ganz persönlichen Sicht?

  • zwischen Phase 11 und 12 (22%, 48 Votes)
  • zwischen Phase 10 und 11 (21%, 46 Votes)
  • Phase 10: Noch mehr Lemminge die in ihr Verderben rennen (15%, 33 Votes)
  • zwischen Phase 9 und 10 (12%, 25 Votes)
  • Phase 11: Ich wusste die ganze Zeit dass das passieren würde (11%, 24 Votes)
  • Phase 12: Was solls ich kaufe wieder (9%, 20 Votes)
  • Phase 9: Es wird trotzdem abstürzen (10%, 18 Votes)

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