Archive | Aktien Analysen

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Top Ten Buy Liste – PPL Corp. und Spectrum Brands

Es ist immer wieder interessant zu sehen welche Aktien verstärkt von großen HedgeFonds gekauft werden, und welche Aussichten diese Ihren Depotpositionen zubilligen. Angesichts der eher dünnen Situation an den Aktienmärkten, und meiner Erwartung einer weiterhin schwächeren Börsenphase für die kommenden Wochen lohnt sich vielleicht ein Blick über den Tellerrand. In Phasen wie diesen ist es nach meiner Auffassung wesentlich sinnvoller nach interessanten Kandidaten für den nächsten Aufschwung zu suchen, als sein Glück bei ein paar lustlosen Trades zu strapazieren. Hier ist also nun der dritte Teil der Reihe, “Die Top Ten Buy Liste amerikanischer Hedge Fonds”:

Hedge-Fonds kauften zusammen fast 40 Millionen Aktien des US-Stromerzeugers PPL Corp. Zu den prominent Käufern gehören SAC Capital, Druckenmiller Stanley’s Duquesne Capital und DE Shaw. Die PPL Corp verfehlte zwar die Schätzungen im zweiten Quartal, der Aktie konnte dies aber verhältnismäßig wenig anhaben. Charttechnisch befindet sich die Aktie in einer durchaus sehr interessanten Situation. Sollte die Marke von 27,- Dollar wieder überschritten werden, wäre der Weg zunächst frei bis zum Jahreshöchststand bei 32,- Dollar.

Die Spectrum Brands Holding stellt Batterien und Haushaltsgeräte für PET-Produkte her, und ist einer der Favoriten von Philip Falcone’s Harbinger Capital. Bereits im Frühjahr 2009 wurde bekannt, dass Harbinger Capital einen erheblich Anteil an dem Unternehmen erworben hatte. Mit dem Kauf zusätzlicher 3.000.000 Aktien im zweiten Quartal besitzt Harbinger jetzt weit über 60% des Unternehmens. Der Titel ist aber wohl als sehr spekulativ einzustufen..

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Top Ten Buy Liste – Fidelity National Information Services

Es ist immer wieder interessant zu sehen welche Aktien verstärkt von großen HedgeFonds gekauft werden, und welche Aussichten diese Ihren Depotpositionen zubilligen. Angesichts der eher dünnen Situation an den Aktienmärkten, und meiner Erwartung einer weiterhin schwächeren Börsenphase für die kommenden Wochen lohnt sich vielleicht ein Blick über den Tellerrand. In Phasen wie diesen ist es nach meiner Auffassung wesentlich sinnvoller nach interessanten Kandidaten für den nächsten Aufschwung zu suchen, als sein Glück bei ein paar lustlosen Trades zu strapazieren. Hier ist also nun der zweite Teil der Reihe, “Die Top Ten Buy Liste amerikanischer Hedge Fonds”:

Banking und Payment-Technologie-Anbieter Fidelity National Information Services, wurde von einer Reihe von Hedge-Fonds in diesem Jahr gekauft, unter ihnen prominente wie Steve Cohen’s SAC Capital Advisors, Glenview Capital und Eton Park Capital. Die Aktie geriet im Mai auf  Grund von Berichten, dass Blackstone zusammen mit anderen Unternehmen erwäge, einen Buy-out des Unternehmens vorzubereiten, natürlich auch in den Fokus der anderen HedgeFonds. Die Übernahme wäre der größte Leveraged Buyout seit Beginn der aktuellen Krise. Fidelity National, lehnte jedoch die $ 32,- Dollar Offerte je Aktie von Blackstone zunächst ab. Man darf also gespannt sein wie der Übernahmepoker weiter gehen wird, und sollte die Aktie im Auge behalten..

Es hat vor kurzem eine Aktienrückkaufprogramm von 86.300.000 Aktien auf 29 $ pro Aktie für insgesamt $ 2500000000.

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Wunschanalyse Sandisk Corp.

Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de). Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse des Flash-Speicheranbieters Sandisk Corp. gewünscht.

Sandisk Corp. laut Sharewise.com:

Prognostiziertes Kurszielkaufenhaltenverkaufen
2 MitgliederØ 18,90 € (ca. 24,00 US$)0-2
1 AnalystØ 46,00 US$ (ca. 36,25 €)100

Sandisk Corp. (WKN 897 826, ISIN US80004C1018, Marktkapitalisierung: ca. 8,80 Mrd. US$, ca. 6,93 Mrd. Euro)

Firmenlogo Sandisk Corp.

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WELTMARKTFÜHRER FÜR FLASHSPEICHER

“Herkömmliche” Speicher haben bewegliche Teile. Die Festplatten in Ihrem PC bauen auf der Schallplattenspielertechnik auf: Eine Magnetplatte wird gedreht und ein Abnehmer (Schreib-Lesekopf) wird über einen Arm zur entsprechenden Position der Platte bewegt, wo die Informationen gelesen oder hingeschrieben werden sollen. Wenn Sie sich nun zehn oder zwanzig solcher Platten übereinander mit jeweils den Schreib-Leseköpfen dazwischen vorstellen, dann wissen Sie grob wie eine Festplatte aussieht. Read the full story

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Top Ten Buy Liste, Hypothekenversicherer PMI Group, MBIA, MGIC Investment, Radian

Es ist immer wieder interessant zu sehen welche Aktien verstärkt von großen HedgeFonds gekauft werden, und welche Aussichten diese Ihren Depotpositionen zubilligen. Angesichts der eher dünnen Situation an den Aktienmärkten, und meiner Erwartung einer weiterhin schwächeren Börsenphase für die kommenden Wochen lohnt sich vielleicht ein Blick über den Tellerrand. In Phasen wie diesen ist es nach meiner Auffassung wesentlich sinnvoller nach interessanten Kandidaten für den nächsten Aufschwung zu suchen, als sein Glück bei ein paar lustlosen Trades zu strapazieren. Hier ist also nun der erste Teil der Reihe, “Die Top Ten Buy Liste amerikanischer Hedge Fonds”:

Ein immer noch interessanter Kandidat ist die PMI Group, ein Hypothekenversicherer. Gerade im zweiten Quartal war PMI ein Liebling diverser Hedge-Fonds die auf eine Erholung des US Wohnungsmarktes gesetzt hatten. Hedge Fonds-Manager John Paulson kaufte 5.000.000 Aktien an der Gesellschaft, und hält nunmehr einen Anteil von 3%. Blue Ridge Capital Advisors und Omega sowie einige der anderen prominenten Hedge-Fonds, haben ebenfalls größere Positionen der PMI Aktie erworben.

Die Aktie konnte in diesem Jahr trotz des schwachen Ausblicks für den Wohnungsbau bereits ordentlich zulegen, bevor dann aber weiterhin schlechte Nachrichten vom US Häusermarkt den Titel wieder nahezu in seine Ausgangslage beförderten. Der Höchststand von 7,20 $ Anfang April wurde nicht wieder erreicht, momentan notiert der Wert knapp unter der drei Dollar Marke. Genau hier sehen Fachleute nun wieder eine langfristig attraktive Chance auf eine Erholung des Sektors, auch wenn die zuletzt gelieferten Daten vom Immobilienmarkt vorerst eine andere Sprache sprechen.

Andere Hypothekenversicherer, wie MGIC Investment, MBIA oder Radian scheinen auch aus charttechnischer Sicht ebenfalls wieder deutlich interessant zu sein. MGIC und MBIA haben ihren Ausblick für das zweite Halbjahr bereits vorsichtigen angeboten, bei Radian liefen die Geschäfte hingegen im abgelaufenen Quartal wieder deutlich schlechter als zuvor. Die gesamte Branche bleibt risikobehaftet, bietet aber bei einer nachhaltigen Wende am US Immobilienmarkt auch enormes Potenzial. Auch wenn nur PMI auf der Top Ten Liste steht bleiben auch die anderen drei Unternehmen meine erste Wahl um auf  eine Erholung der amerikanischen Immobilienmärkte zu setzen..

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Welche TecDAX Aktien haben das größte Potenzial?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sharewise verfügt mittlerweile über mehr als 59.000 registrierte Mitglieder aus aller Welt, die die Plattform sehr rege und intensiv nutzen. Dabei geben die Sharewise Mitglieder konkrete Kauf- und Verkaufsempfehlungen sowie das Kursziel zu einzelnen Aktien ab. Diese Daten werden ausgewertet, um so einerseits die besten Tippgeber zu identifizieren und andererseits die besten Aktien zu ermitteln. Das Ergebnis dieses quantitativen Systems ist die Sharewise Aktien Rangliste, welche als Basis für den Sharewise Börsenbrief dient.

Einen Teil des quantitativen Systems wollen wir nun regelmäßig kostenlos allen Mitgliedern zur Verfügung stellen. Dazu werten wir aus, welche Aktien das größte Potenzial besitzen. Diese Einschätzung basiert auf allen 59.000 Mitgliedern und liefert Ihnen eine gute Basis unterbewertete Aktien zu identifizieren.

Beginnen möchten wir heute mit einem Marktüberblick und anschließend gehen wir detailliert auf die TecDAX Aktien ein, die das größte Potenzial aufweisen.

Marktüberblick

Unser bisheriges Szenario ist weiterhin voll intakt. Darin sind wir davon ausgegangen, dass der August ein sehr volatiler Börsenmonat wird, im Zuge dessen der DAX sogar noch einmal unter die 6.000 Punkte Marke fällt. Um ehrlich zu sein wäre dies sogar unser “Traumszenario”, da an solch runden Marken meistens sehr viele Anleger ihre Stoppkurse in den Markt gelegt haben und diese Punkte somit psychologisch einen hohen Stellenwert haben. Oder um es deutlicher zu formulieren: Fällt der DAX unter die 6.000 Punkte, so werden viele Anleger nervös und ihre Aktien verkaufen. Auf den August folgt der allseits bekannte Crashmonat September. Hier erwarten wir noch einmal fallende Kurse. Read the full story

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Wienerberger – Angst vor den Zahlen

Bereits seit Tagen werden die Aktien der Wienerberger AG wieder abverkauft. Nach dem Zwischenhoch bei ca 11,20 Euro befindet sich der Aktienkurs des Weltmarktführers nun wieder deutlich unter der 10,- Euro Marke. Der Grund für diesen Kursverlauf könnte bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen in der kommenden Woche zu finden sein. Offenbar wird hier auch von Analystenseite nicht viel gutes erwartet, so hat die Deutsche Bank beispielsweise Ihr Kursziel für den Ziegelhersteller, vor den Zahlen, nun von 15,- auf 12,50 Euro reduziert. Goldman Sachs sieht das kurzfristige Kursziel für die Aktie nunmehr nur noch bei 11,90 Euro, nachdem der Aktie zuvor noch das Erreichen der 16,50 Euro Marke zugetraut wurde.

Zugegeben, die aktuelle Bewertung des Unternehmens erscheint etwas ambitioniert, wenn man das KGV zugrunde legt, und sich die allgemeine Lage im Bausektor etwas genauer verinnerlicht, Dennoch halten wir den Kursverlauf aus kurzfristigen Trading-Gesichtspunkten momentan für durchaus interessant. Mit dem unterschreiten der 10,- Euro Marke dürfte das nächste Kursziel nun knapp über der Marke von 9,- Euro liegen. Genauer gesagt wäre bei 9,40 und 9,10 Euro ein möglicher Wendepunkt für die Aktie. Man sollte sich aber bewusst mache, dass dies zum einen auch ein neues Jahrestief bedeuten würde, und die Reaktion der Börse auf die tatsächlichen Zahlen derzeit nicht ab schätzbar ist. Wir nehmen die Wienerberger Aktie heute wieder auf unsere Watchlist und erwarten mit Spannung die Veröffentlichung des Zahlenwerks am 18.08.2010..

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Wunschanalyse Gildemeister AG

Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de) und Dennis Gürtler von http://www.tradevestment.com. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse der Gildemeister AG gewünscht.

Gildemeister AG laut Sharewise.com:

Prognostiziertes Kursziel

kaufen

halten

verkaufen

12 Mitglieder

Ø 13,055 Euro

11

-

1

9 Analysten

Ø 13,99 Euro

9

-

0

Gildemeister AG (WKN 587 800, ISIN DE0005878003, Marktkapitalisierung: ca. 496,16 Mio. EUR)

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Überblick, Entstehung, Konzernentwicklung

Die Gildemeister AG ist einer der größten Werkzeugmaschinenhersteller in Deutschland und auch weltweit ein führender Hersteller von spanenden Werkzeugmaschinen,  in den Technologien Drehen und Fräsen sowie Lasern weltweit führend. Der Konzern bietet innovative Maschinentechnologien, kompetente Serviceleistungen und bedarfsgerechte Softwareprodukte an. Read the full story

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Kali und Salz traut sich wieder viel zu

Der Düngemittel- und Salzproduzent Kali+Salz hat heute sein Zahlenwerk vorgelegt, und konnte auch im zweiten Quartal von der wieder deutlich anziehenden Düngernachfrage profitieren. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn wurden kräftig gesteigert. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres kletterte der  Gewinn auf 97,5  nach einem Fehlbetrag von 44 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz legte dank der wieder stärker anziehenden Nachfrage nach Dünger, und des durch einen Zukauf gestärkten Salzgeschäftes um stolze 43 Prozent auf 1,059 Milliarden Euro zu.

Für das Gesamtjahr geht Konzernchef Norbert Steiner weiter von einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisplus aus. Die Erlöse dürfte 2010 auf 4,6 bis 5,0 Milliarden Euro klettern, während das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern auf 550 bis 600 Millionen Euro zulegen sollte. Im Jahr 2009 hatten K+S 3,6 Milliarden Euro umgesetzt und operativ 238 Millionen Euro verdient. Wegen der im Vergleich zum Krisenjahr 2009 wieder höheren Nachfrage erhöhten die Kasseler ihre Prognose 2010 erneut auf 7,0 nunmehr Millionen Tonnen, nachdem im Vorjahr lediglich Tonnen Kalisalze abgesetzt wurden.

Auch wir haben auf Grund dieser guten zahlen und des deutlich verbesserten Ausblicks unsere Einschätzung zu dem Unternehmen nun überarbeitet, Die K+S Aktie dürfte somit für längerfristig orientierte Investoren wieder interessant geworden sein. An schwachen Tagen werden wir somit wohl in den kommenden Wochen versuchen auch ein paar Stücke in unser Musterdepot zu buchen..

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Twintec – eine günstige Wachstumsaktie?

Bereits im Juni hatten wir uns kurzzeitig mit einem Trade an der Twintec Aktie versucht. Zu den damaligen Kursen um die 10,- Euro erschien die Aktie bereits sehr günstig zu sein. Die Wachstumsaussichten des Unternehmens erscheinen derzeit besser denn je, der Aktienkurs will dies jedoch offensichtlich nicht widerspiegeln. Zeit für einen Schnellanalyse…Im abgelaufenenm Geschäftsjahr 2009 erreichte das Unternehmen mit einem um 39 Prozent gesteigertem Umsatz  neue Bestmarken. Der Umsatz stieg auf 46 Millionen Euro – was ungefähr auch dem heutigen Börsenwert des Unternehmens entspricht! Noch im Jahr davor musste ein Verlust in Höhe von 6 Millionen Euro in Kauf genommen werden. In 2009 gelang dann wieder der Sprung in die Gewinnzone, mit einem EBIT in Höhe von 1,8 Millionen Euro -Sicherlich immer noch keine Spitzenwert, aber auf dem richtigen Weg.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet SES Research mit einem Umsatz in Höhe von 72,5 Millionen Euro, für 2011 gar mit runden 100 Millionen Euro. Das Ergebnis sollte sich dann entsprechend überproportional dazu entwickeln. Der Gewinn soll in diesem Jahr auf 6 Millionen und im kommenden auf über 10 Millionen Euro steigen. Das Kurspotenzial gab SES Research mit ca. 17,- Euro je Aktie an. Auch das Anlegermagazin DER Aktionär hatte sich bereits im April positiv zu diesem Wert geäußert und eine klare 50 Prozent Chance ausgemacht. Leider schlug die Twintec Aktie kurz darauf die Gegenrichtung ein. Auf dem aktuellen Niveau dürfte die Aktie nun mit einem geschätzten KGV von unter 5 extrem günstig sein.

Die Nachrichtenlage um das Unternehmen ist extrem dünn, und auch die Umsätze in der Aktie bislang nicht nennenswert. Genau hier liegt wohl auch die Problematik. Ein größerer Abgeber kann bereits mit verhältnismäßig kleinen Stückzahlen den Kurs entsprechend drücken. Dies scheint wohl auch in den vergangenen Wochen passiert zu sein. Erst am Freitag verlor die Twintec Aktie noch einmal satte 8,4% an Wert, und das nachdem der Kurs seit den Hoch im Februar bereits über 50 Prozent nachgegeben hat. Auch charttechnisch scheint die Aktie nun ausgebombt zu sein, und ein Rebound ist mehr als überfällig. Diese Tatsache, sowie die inzwischen extrem günstige Bewertung des Unternehmens hat uns nun erneut auf den Plan gerufen. Wir haben heute eine erste Position Twintec Aktien ins Depot genommen. Unser Kursziel ist zunächst die Marke von 9,30 Euro dann 10,- bis 11,- Euro. Mittelfristig dürfte hier noch deutlich mehr drin sein, allerdings sollten Anleger hier auch etwas Geduld mitbringen..

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Was ist los bei HeidelbergCement?

Die Aktie des Baustoffherstellers HeidelbergCement AG hat seit dem Daxaufstieg mächtig Federn lassen müssen. Befand sich der Aktienkurs vor dieser Maßnahme noch komfortabel knapp unter der 50,- Euro Marke, so mussten Aktionäre in den vergangenen Wochen seitdem zusehen wie es immer weiter begab ging. Zuletzt hatte die Aktie eine vorübergehendes Tief bei ca 35,- Euro markiert, inzwischen konnte die 40,- Euro Marke aber wieder zurückerobert werden. Zwischen 40,- und 41 Euro scheint nun offenbar ein großer Widerstand zu liegen, der aber bei weiter freundlichem Börsenumfeld, in den kommenden Tagen fallen sollte. Aus charttechnischer Sicht wäre dann zunächst Luft bis in den Bereich um die 45,80 Euro, später 48,80 Euro. Unser Kursziel bis zum Jahresende bleibt bei 54,- Euro und damit gute 35% Prozent höher als heute.

Die Prozedur ist bekannt, “droht” einem Titel der Aufstieg in die Königsklasse des deutschen Aktienhandels, wird diese bis zum Eintreten des Ereignisses gekauft. Nach dem Motto, Sell on good News, passiert dann aber ab dem Tag der Indexeinführung genau das Gegenteil und der Kurs fällt wieder. Eigentlich sollte man der Meinung sein, dass nun die Indexfonds zwangsweise in das Papier investieren müssen, und somit den Kurs weiter antreiben. Genau das Gegenteil ist aber offensichtlich der Fall gewesen. Hinzu kam noch, dass HeidelbergCement kurz zuvor eine Kapitalerhöhung durchgeführt hatte, und diese nun zusätzlichen Stücke üblicher Weise zu einem großen Prozentsatz verkauft werden, was wiederum Druck auf den Aktienkurs ausgeübt hat. Seit einigen Tagen kann man aber beobachten, dass dieser Verkaufsdruck nun nachlässt.

Die Aktie sollte nun in der zweiten Jahreshälfte in etwas ruhigeres Fahrwasser kommen. Operativ läuft bei HeidelbergCement alles weiter nach Plan. Dank des in der Krise eingeläuteten, umfangreichen Restrukturierungsprogramms, und der damit einhergehenden Kosteneinsparungen, profitierte auch das operative Ergebnis zusehends. Zusätzlich zieht die Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens weiter deutlich an, was gerade in den neuen Märkten, den Schwellenländern, zu ordentlichen Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn geführt hat. Auch in Europa werden die aufgelegten Konjunkturprogramme, genau wie bei den Bauaktien, noch einem Weile “nachhallen” und in den kommenden Quartalen für einen stabilen Umsatz sorgen. Somit bleibt die HeidelbergCement Aktie für uns  einer der Top Favoriten aus dem Dax für die nächsten Monate. Kurse unter 40,- Euro werden wir weiter zum Kauf nutzen.

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YRC Worldwide – 300 Prozent plus, und nun?

Die Aktie von YRC Worldwide ist heute nach der Veröffentlichung der Zahlen zum abgelaufenem zweiten Quartal unter Druck. Zunächst sah es vorbörslich nach einem weiteren starken Tag für die Aktie aus. Bis auf 0,45 USD legte der Kurs des nordamerikanischen Logistikunternehmens vor Beginn der eigentlichen Börsensitzung heute zu. Inzwischen hat der Kurs unter hohen Umsätzen wieder deutlich nachgegeben, und die YRCW Aktie notiert mit  bis zu 10 Prozent im Minus. Anleger dürften sich nun die Frage stellen wie diese neue Situation einzuschätzen ist, denn die heute veröffentlichten Zahlen waren eigentlich deutlich besser als dies vom Markt erwartet worden ist. Mit einem Verlust von nur 0,01 Dollar im letzten Quartal konnte sich das Unternehmen fast in die operative Gewinnzone zurückmelden. Erwartet wurde eine Verlust pro Aktie von 0,08 Dollar. Auch der Ausblick der Unternehmensführung auf die kommenden Quartale gibt durchaus Anlass zur Hoffnung, dass es sich bei YRC Worldwide um einen weiterhin sehr interessanten Turnaround-Kandidaten handeln könnte.

Der Kursverlauf heute ist nach unserer Meinung, und in Anbetracht mehrere Faktoren, nicht weiter verwunderlich. Zum einen ist die Shortquote in der Aktie immer noch sehr hoch und die Bären setzen nun alles daran, dass der Aktienkurs ihnen nicht aus dem Ruder läuft um eventuell aufgelaufene Verluste zu begrenzen. Von gezielte Eindeckungskäufen kann man somit wohl heute erst einmal ausgehen. Zum anderen sollte man bei dem Kursverlauf der letzten Wochen ebenso in Betracht ziehen, dass andere Marktteilnehmer, die zu deutlich geringeren Kursen gekauft haben, nun auch mal die Gewinne mitnehmen. Frei nach dem Motto “sell on good news” dürften sich diejenigen die zu Kursen um die 10 bis 12 Cent eingestiegen sind heute über realisierte Gewinne von bis zu 300% gefreut haben.

Mittelfristig bleibt die Aktie aber nun gerade nach den gelieferten Zahlen hochinteressant. Der Rücksetzer ist aus charttechnischer Sicht als gesund zu bezeichnen, und die Unterstützung bei 0,35 Dollar hat gehalten. Kann diese Marke auch weiterhin verteidigt werden, dürfte sich der Aktienkurs nun bald wieder beruhigen und die Hürde bei 0,42 Dollar erneut ansteuern. Das nächste Kursziel wäre dann knapp unter der 50 Cent Marke bei 0,48 Dollar. Der Aufwärtstrend ist immer noch intakt, auch wenn dieser nun etwas flacher verlaufen kann. Fällt die Aktie nun allerdings deutlich unter die 0,35 Dollar zurück, wovon wir zunächst nicht ausgehen,  sollte man wohl lieber erst einmal glatt stellen und zu gegebener Zeit wieder einsteigen. Wer also auf die weitere Erholung in der weltweiten Logistikbranche setzen möchte, hat mit YRCW sicherlich einen der interessantesten Titel im Depot. Wer ruhig schlafen möchte sucht sich lieber etwas anderes…;-)

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Sky braucht wieder frisches Geld

Der Bezahlsender Sky Deutschland hat heute nach Xetra Börsenschluss überraschend die Zahlen zum abgelaufenen Quartal veröffentlicht. Das EBITDA lag demnach bei -47,4 Mio EUR nach  -63,4 Mio. EUR im Vorfahr. In dem abgelaufenen Zeitraum konnte Sky 6.000 neue Abonnenten gewinnen. Damit vergrößert sich die Zahl der zahlenden Kunden auf 2,476 Mio. Alles in allem also keine berauschenden Ergebnisse, aber die waren wohl auch nicht erwartet worden. Nachbörslich gibt der Kurs des Bezahlsenders aber deutlich nach. Der Grund dafür ist wohl aber weniger in dem Zahlenwerk zu finden, als viel mehr in der dazugehörigen Nachricht, dass man schon wieder den Kapitalmarkt anzapfen, und sich frisches Geld besorgen möchte.

Großaktionär News Corp unterstützt dieses Vorhaben aus verständlichen Gründen. Insgesamt sollen noch einmal 340 Millionen Euro in die Kassen gespült werden, um die eigene Finanzsituation weiter zu stärken, und das Programm auszubauen. Geschehen soll dies zum einen über die Ausgabe neuer Aktien, außerdem soll eine Wandelanleihe ausgegeben werden. Sollte auch dies noch nicht ausreichen, werde Großaktionär News Corp über eine Tochter ein Gesellschafterdarlehen bereitstellen, hieß es in der Mitteilung Weiter rechnet Sky Deutschland damit, dass der EBITDA-Verlust in diesem Jahr noch deutlich höher ausfallen wird. Auch für das kommende Jahr lieferte das Unternehmen die Prognose gleich mit und orakelte ebenfalls im roten Bereich. Alles in allem also wohl mal wieder ein niederschmetterndes Ergebnis für die Fans der spannenden Unterhaltung. Ob Pay TV in Deutschland jemals salonfähig, bzw. wirtschaftlich sein wird?

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