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An dieser Stelle erst einmal herzlichen Dank an alle Leser unseres Newsletters für das positive Feedback der letzten Wochen und Monate. Unser kostenloser Börsenbrief kommt offenbar gut an, was uns nicht zuletzt die fast nicht existente Stornoquote verrät. Wir werden natürlich auch weiterhin für Sie recherchieren, bzw. unsere Einschätzungen zum aktuellen Marktgeschehen rechtzeitig und immer aktuell zur Verfügung stellen. Wegen des großen Andrangs müssen wir aber wohl demnächst auf eine anderes System ausweichen, und werden deswegen in den kommenden zwei bis drei Wochen, in denen wir ohnehin keine großen Bewegungen an den Börsen erwarten, die dazu nötige Technik testen, und auch die Optik des Newsletters deutlich verbessern. Den künftigen Header könne Sie bereits jetzt schon auf der Anmeldeseite sehen. Also, Lassen Sie sich überraschen…

Wer sich also noch nicht für unseren kostenlosen Börsen Newsletter registriert hat, kann dies in den kommenden Tagen ganz bequem hier tun, um dann nach dem Relaunch mit dabei zu sein, und wie die vielen anderen Leser unseres Blogs, von diesem Zusatzservice zu profitieren. Allen bereits registrierten Lesern möchte ich persönlich noch einmal nahe legen in der kommenden Zeit nicht überstürzt zu agieren, und einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Börsen sind momentan etwas angeschlagen, und die saisonale Saure Gurken Zeit steht unmittelbar bevor. Wer Investors Inside bereits seit längerem kennt weiß, dass das A und O für einen dauerhaften Anlageerfolg im richtigen Timing liegt. Eine vernünftige Swing-Trading-Strategie die konsequent umgesetzt wird führt langfristig schneller zum Ziel als hektisches Agieren.

Im Blog werden wir Sie in der Zwischenzeit natürlich bei Laune halten. es gibt viele Interessante Aspekte die man in Phasen, in denen man nicht investiert ist, einmal näher beleuchten kann. Ein paar spannende Themen wie die Serie: “Top Ten Buy Liste amerikanischer Hedge Fonds”, die heute gestartet ist, oder unsere Einschätzung zum amerikanischen Immobilienmarkt, die Sie sicherlich überraschen dürfte, werden wir in den nächsten Tagen auf Investors Inside veröffentlichen. Schreiben Sie uns, wenn es ein Thema gibt dass Sie momentan besonders interessiert! Gerne nehmen wir dieses dann in einer der ersten Ausgaben des neuen Newsletters auf. Ich wünsche Ihnen für die kommende Zeit natürlich stets gute Geschäfte, wenn Sie die Finger dann doch nicht von der Börse lassen können…

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

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Top Ten Buy Liste – Synovus Financial und Alcatel Lucent


Es ist immer wieder interessant zu sehen welche Aktien verstärkt von großen HedgeFonds gekauft werden, und welche Aussichten diese Ihren Depotpositionen zubilligen. Angesichts der eher dünnen Situation an den Aktienmärkten, und meiner Erwartung einer weiterhin schwächeren Börsenphase für die kommenden Wochen lohnt sich vielleicht ein Blick über den Tellerrand. In Phasen wie diesen ist es nach meiner Auffassung wesentlich sinnvoller nach interessanten Kandidaten für den nächsten Aufschwung zu suchen, als sein Glück bei ein paar lustlosen Trades zu strapazieren. Hier ist also nun der vierte Teil der Reihe, “Die Top Ten Buy Liste amerikanischer Hedge Fonds”:

Die  regionale Bank Synovus Financial ist derzeit auf dem Radar der Analysten, und auch einiger Hedge Fonds weil sie alss wahrscheinlicher Übernahmekandidaten in der weithin erwarteten Konsolidierung im Bankensektor gehandelt wird. Eine Reihe von mittelständischen Hedge-Fonds hat die Aktien des Unternehmens im zweiten Quartal eingesammelt, darunter die New Yorker Anchorage Advisors, die 28.000.000 Aktien der Gesellschaft erworben haben. Synovus verfehlte die Erwartungen der Analysten im zweiten Quartal, und wies einen leichten Rückgang der Rückstellungen für Kreditausfälle sowie höhere Nettoabschreibungen aus. Charttechnisch hat die Aktie zumindest theoretisch enorm Luft nach oben. Erst kürzlich wurde mit einem Kurs von 2,- Dollar ein neues Jahrestief markiert. Für Anleger die an ein Überleben der Bank glauben ist die Aktie also durchaus einen intensiveren Blick wert..

Alcatel-Lucent gewann die Aufmerksamkeit der Hedge Fonds Artis Capital,  Morgan Stanley Frontpoint Partner und Citadel Advisors im zweiten Quartal.  Artis Capital, kaufte 64.000.000 Aktien.
Der Telekommunikationsausrüster der aus den beiden Unternehmen Lucent Technologies und Alcatel entstanden ist wies  im zweiten Quartal ein positives operatives Ergebnis aus, und überraschte damit positiv.. Seit der Fusion im Jahr 2006 hat das fusionierte Unternehmen gelang dies dem Unternehmen nur in zwei Quartalen. Sicherlich ist auch die Alcatel Lucent Aktie eher etwas für spekulative Naturen. Bei einem aktuellen Aktienkurs von ca. 2,50 Dollar besteht aber durchaus Erholungspotenzial, wenn sich der positive Trend fortsetzt.

Das Unternehmen wird erwartet, dass von den Investitionen in Telekommunikations-Netzwerken durch mobile Carrier profitieren von der Anwendung reichen von Geräten wie dem iPhone aufnehmen.

Nur 4 von 13 Analysten bewerten es kaufen, aber laut Thomson Reuters. Obwohl das Unternehmen behauptete seine Jahresprognose, erwarten Analysten einen Chip Mangel weiterhin Eindämmung der Umsatz.

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Welche SDAX Aktien haben das größte Potenzial?


Sehr geehrte Damen und Herren,

Sharewise verfügt mittlerweile über mehr als 61.000 registrierte Mitglieder aus aller Welt, die unsere Plattform sehr rege und intensiv nutzen. Dabei geben unsere Mitglieder konkrete Kauf- und Verkaufsempfehlungen sowie das Kursziel zu einzelnen Aktien ab. Sharewise wertet diese Daten aus, um so einerseits die besten Tippgeber zu identifizieren und andererseits die besten Aktien zu ermitteln. Das Ergebnis dieses quantitativen Systems ist die Sharewise Aktienrangliste, welche als Basis für den Sharewise Börsenbrief dient.

Einen Teil des quantitativen Systems wollen wir nun regelmäßig kostenlos allen Mitgliedern zur Verfügung stellen. Dazu werten wir aus, welche Aktien das größte Potenzial besitzen. Diese Auswertung basiert auf den Einschätzungen aller 61.000 Mitgliedern und liefert Ihnen eine gute Basis, unterbewertete Aktien zu identifizieren.

Beginnen möchten wir heute mit einem Marktüberblick und anschließend gehen wir detailliert auf jene SDAX-Aktien ein, die das größte Potenzial aufweisen. Am Ende gehen wir noch auf die auffälligsten Insiderkäufe und -verkäufe der letzten 2 Wochen ein.

Marktüberblick

Schon vor zwei Wochen begannen wir unseren Marktüberblick mit folgendem Satz: “Unser bisheriges Szenario ist weiterhin voll intakt.” und das gilt so weiterhin. Wie unsere Abonnenten im aktuellen Sharewise Börsenbrief schon wissen, war eine Korrektur des DAX unter die Marke von 6.000 Punkten unser Wunschszenario, da an solch runden, psychologisch wichtigen Marken meist eine Menge Stoppkurse liegen und diese im Rahmen des sogenannten “Stoppfishing” sehr gerne von instituionellen Großanleger ausgelöst werden, um so noch einmal billig einkaufen zu können. Oder um mit Börsenaltmeister André Kostolany zu sprechen: Im Rahmen einer solchen Bewegung wechseln Aktien von den schwachen Händen in die starken Hände! Genau darum hatten wir Ihnen auch eine schwierigen und turbulenten August angekündigt, was sich genau so auch gezeigt hat, denn immerhin war der August 2010 der schlechteste August seit Platzen der Technologieblase anno 2001. Weiterlesen

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Jesse Livermore – heute aktueller denn je…


“Von den vielen Menschen, die sich dem Investieren und Spekulieren widmen, gibt es nur sehr wenige, die auch bereit sind ihre ganze Zeit darauf zu verwenden. Die Spekulation sollte als das angesehen werden, was sie auch ist, eine seriöse Beschäftigung und nicht als Spiel.”

“Es gibt Zeiten, in denen man mit dem Anlegen und Spekulieren in Aktien Gewinne erzielen kann, aber man kann nicht konstante Gewinne erzielen, indem man im Jahresverlauf jeden Tag und jede Woche im Markt ist”

Jesse Livermore

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Top Ten Buy Liste – PPL Corp. und Spectrum Brands


Es ist immer wieder interessant zu sehen welche Aktien verstärkt von großen HedgeFonds gekauft werden, und welche Aussichten diese Ihren Depotpositionen zubilligen. Angesichts der eher dünnen Situation an den Aktienmärkten, und meiner Erwartung einer weiterhin schwächeren Börsenphase für die kommenden Wochen lohnt sich vielleicht ein Blick über den Tellerrand. In Phasen wie diesen ist es nach meiner Auffassung wesentlich sinnvoller nach interessanten Kandidaten für den nächsten Aufschwung zu suchen, als sein Glück bei ein paar lustlosen Trades zu strapazieren. Hier ist also nun der dritte Teil der Reihe, “Die Top Ten Buy Liste amerikanischer Hedge Fonds”:

Hedge-Fonds kauften zusammen fast 40 Millionen Aktien des US-Stromerzeugers PPL Corp. Zu den prominent Käufern gehören SAC Capital, Druckenmiller Stanley’s Duquesne Capital und DE Shaw. Die PPL Corp verfehlte zwar die Schätzungen im zweiten Quartal, der Aktie konnte dies aber verhältnismäßig wenig anhaben. Charttechnisch befindet sich die Aktie in einer durchaus sehr interessanten Situation. Sollte die Marke von 27,- Dollar wieder überschritten werden, wäre der Weg zunächst frei bis zum Jahreshöchststand bei 32,- Dollar.

Die Spectrum Brands Holding stellt Batterien und Haushaltsgeräte für PET-Produkte her, und ist einer der Favoriten von Philip Falcone’s Harbinger Capital. Bereits im Frühjahr 2009 wurde bekannt, dass Harbinger Capital einen erheblich Anteil an dem Unternehmen erworben hatte. Mit dem Kauf zusätzlicher 3.000.000 Aktien im zweiten Quartal besitzt Harbinger jetzt weit über 60% des Unternehmens. Der Titel ist aber wohl als sehr spekulativ einzustufen..

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Ich habe noch Hoffnung für Standard & Poor’s, Fitch, Moody’s & Co.


Die öffentlichen Berichterstattungen, über die Funktion und Sinnhaftigkeit von Ratingagenturen nehmen immer weiter zu. Erst kürzlich war wieder ein Bericht in auf boerse.ARD.de zu lesen, nach dem immer mehr Unternehmen in Deutschland in Zukunft ganz auf ein Rating der bekannten Ratingagenturen verzichten wollen. Namhafte deutsche Unternehmen emittieren zur Zeit Anleihen ohne Rating, im ersten Halbjahr entschieden sich bereits 18 Unternehmen für diesen Schritt und sammelten so laut Angaben der Unicredit knapp sieben Milliarden Euro ein. Offenbar sprechen Namen wie Stada, Thomas Cook und Solarworld für sich, und benötigen keinen zusätzlichen Ritterschlag von Standard & Poor’s, Fitch oder Moody’s.

Immer vorausgesetzt, dass das betreffende Unternehmen über einen entsprechenden Ruf, und vor allem eine hohe Transparenz verfügt, scheint es also so zu sein, dass Anleger auch ohne ein entsprechendes Rating reihenweise bereit sind Ihr Geld in ein Unternehmen zu investieren. Dies gilt natürlich in erster Linie für Privatinvestoren, da es den Institutionellen meistens untersagt ist ohne entsprechendes Rating zu investieren. So gesehen haben also Ratingagenturen auch weiterhin Ihre Daseinsberechtigung. Für die Unternehmen die Ihre Anleihen ohne Rating emittieren hat das Ganze aber einen entscheidenden Vorteil. Sie sparen sich die hohen Gebühren einer solchen Zertifizierung, was eventuell auch zusätzliches Vertrauen bei den Privatanlegern erzeugt.

Nicht zuletzt durch die Erfahrungen der letzten Jahre, in denen auch gerade den Ratingagenturen die Mitschuld an der Finanzkrise gegeben wurde zeigen, dass sich die Branche im Umbruch befindet, bzw. umdenken muss. Auch wir hatten bereits mehrfach über die geänderte Situation im Zusammenhang mit den großen drei Ratingagenturen berichtet, und hegen die Hoffnung, dass man aus den jüngsten Ereignissen gelernt hat. Ratingagenturen sind weiterhin wichtig und wir brauchen sie, allerdings nur dann wenn sie etwas genauer hinschauen als dies in der Vergangenheit der Fall gewesen ist. Es muss neues Vertrauen geschaffen werden, auch untereinander, und vor allem dem eigenen Urteil gegenüber.

Es sollten aber auch Alternativen geschaffen werden, die es möglich machen dass auch die Ratingagenturen sich untereinander besser kontrollieren. Die Monopolstellung der drei Agenturen Standard & Poor’s, Fitch und Moody’s sollte langfristig aufgelöst werden. Den Ansatz für eine europäische und asiatische Alternative sehe ich durchaus sehr positiv bin aber gespannt wie weit diese Pläne verfolgt werden. Auch die Überlegungen landeseigene Ratingaktivitäten lokaler Anbieter unter eine stärkere Kontrolle zu stellen ist im Sinne der Anleger und der damit verbundenen Transparenz sicherlich zu begrüßen.

Die Politik hat erkannt, dass sie an der Gestaltung dieser Themen im Sinne des Anlegerschutzes aktiv teilhaben muss, und das nicht zuletzt in ihrem eigenen Interesse. Diskussionen über die Rente mit 67 oder ähnliches müssten heute wohl nicht geführt werden, wenn man damals vor 20 Jahren angefangen hätte den Bürger nicht nur zu mehr Eigenverantwortung bezüglich einer Altersvorsorge zu erziehen, sondern ihn in erster Linie davor geschützt hätte Fehler zu begehen die genau diese Selbstvorsorge gefährden. Das leidige Thema der Ost- oder Schrottimmobilien oder diverser pleite gegangener Investmentfonds und Abschreibungsmodelle sind da nur ein paar Beispiele…

Ansätze für eine Verbesserung der Situation gibt es genug, ob diese Krise nun zu diesbezüglich nennenswerten Ergebnissen für die Anleger führen wird, und ob die Politiker den Mut haben werden, dies dafür notwendigen und teilweise unpopulären Entscheidungen zu treffen muss abgewartet werden. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt…

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Steht der US-Immobillienmarkt unmittelbar vor der Wende?


Am 25.08.2010 hat Jochen Steffens, in seinem Steffens Daily wieder einmal einige Ausführungen zum US Immobilienmarkt veröffentlicht, die ich absolut teile, und aus diesem Grund auch hier in Auszügen mit der freundlichen Genehmigung von www.stockstreet.de veröffentlichen möchte. Wie Herr Steffens gehe auch ich beim US-Immobilienmarkt, entgegen der Mainstreammeinung davon aus, dass wir spätestens zum Jahresende eine Stabilsierung erkennen werden…

“Gestern, gegen 16:00 Uhr, wurde gemeldet, dass die Zahl der Verkäufe bestehender Häuser in den USA im Juli auf 3,83 Mio. gefallen ist. Analysten hatten im Vorfeld mit Werten zwischen 4,6 bis 4,75 Mio. gerechnet. Im Monat zuvor waren 5,26 Mio. Häuser verkauft worden. Damit wurde der Vormonatswert von 5,37 Mio. deutlich nach unten revidiert. Der Markt reagierte mit deutlichen Kursverlusten auf diese Nachrichten.

Heute kam die Nachricht, dass die Zahl der Verkäufe neuer Häuser in den USA im Juli um 12,4 % auf 276.000 zurückgegangen ist. Analysten hatten mit deutlich mehr, nämlich 300.000 bis 330.000 Hausverkäufen gerechnet. Im Monat zuvor waren 315.000 Hausverkäufe registriert worden. Damit wurde die zuvor veröffentlichte Zahl ebenfalls von 330.000 nach unten revidiert. Doch heute reagierten die Märkte kaum, warum?

Nach den Veröffentlichungen der Daten zu den US-Häuserverkäufen von gestern lesen Sie nun natürlich heute überall in den Medien die verschiedensten Horrorszenarien. Der US-Immobilienmarkt soll Auslöser für den nächsten Crash sein, die Häuserpreise sollen noch bis weit in das Jahr 2011 weiter und weiter fallen, etc. Übersehen wird dabei, dass die Hypothekenzinsen in den USA immer weiter und weiter auf ein historisches Tief nach dem andern fallen, und das führt dazu, dass die Hypothekenanträge steigen:

Interessant ist, dass nach Angaben der Mortgage Bankers Association of America (MBA) der Index zu den Hypothekenanträgen in der letzten Woche um saisonbereinigt 4,9 Prozent angestiegen ist. Dabei sind die Neuanträge zum Kauf von Häusern um 0,6 Prozent und das Volumen zur Refinanzierung von bestehenden Hypotheken um 5,7 Prozent auf den höchsten Stand seit Mai 2010 angestiegen.

Auch die Hauspreise in den USA scheinen sich zu stabilisieren. Nach der NHFA, einer Nachfolgebehörde der beiden fusionierten Behörden Office of Federal Housing Enterprise Oversight (OFHEO) und Federal Housing Finance Board (FHFB), die als Aufsichtsbehörde der beiden Hypothekengiganten Freddie Mac und Fannie Mae fungieren, liegen die Hauspreise im zweiten Quartal in den USA saisonbereinigte um 0,9 % höher als im ersten Quartal. Das war der erste Anstieg nach elf Quartalen in Folge.

Interessant ist auch, dass John Paulson, Hedgefonds-Manager und Gründer, sowie Präsident der Paulson und Co. Investmentgesellschaft, Gerüchten zufolge jetzt anfängt, in den US Immobilienmarkt zu investieren! John Paulson wurde dadurch berühmt(oder eher berüchtigt), dass er rechtzeitig vor der Subprime-Krise gegen den US-Immobilienmarkt wettete und damit 3,7 Milliarden Dollar verdiente. Wenn Paulson auf die Gegenseite wechselt und bullish für US-Immobilien wird, wird er dafür gewichtige Gründe haben.

Um an den Börsen wirklich erfolgreich zu sein, müssen Sie natürlich die Flöhe husten hören. Das heißt, Sie müssen aus der Datenlage schon sehr frühzeitig erkennen, ob eine Stabilisierung möglich ist. Dafür dürfen Sie natürlich nicht auf die Medien hören, die zumeist erst sehr viel später, und zwar erst dann wenn die Datenlage eindeutig ist, über diese Stabilisierung berichten. Aufgrund der oben genannten Datenlage und einiger anderer wirtschaftlicher Faktoren, vermute ich, dass wir auch im US-Immobilienmarkt kurz vor einer nachhaltigeren Stabilisierung stehen. Ich weiß, dass ich mit dieser Ansicht ziemlich alleine da stehe, abgesehen von Johne Paualson ( und Investors Inside natürlich ;-) ) vielleicht. Aber das ist schließlich nicht das erste Mal.

Wirklich sicher kann man sich allerdings erst sein, wenn sich die Datenlage tatsächlich deutlich und nachaltig verbessert hat. Bis dahin bleibt alles Spekulation, aber darum heißen wir ja auch Spekulanten.

Sollten sich diese beiden sicherlich gewagten Thesen, eine Stabilisierung des US-Arbeitsmarktes und eine Stabilisierung des US-Immobilienmarkts als richtig herausstellen, wird es an den Börsen zu einer Rally kommen. Sollte sich diese Stabilisierung noch verzögern, werden wir eher weiter seitwärts laufen. Allerdings müssen wir zuvor noch den kritischen September abwarten. Die hier vorgestellten Überlegungen werden wahrscheinlich erst im November (US-Arbeitsmarkt) und Dezember/Januar (US-Immobilienmarkt) relevant.”

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Was ist das Hindenburg Omen?


In der letzten Woche wurde es gesichtet – Das Hindenburg Omen. Viele, einschließlich meiner Person haben sich wohl gefragt was das ist, und was der gute alte Herr Hindenburg mit der Börse zu tun hat? Ich habe heute mal ein wenig recherchiert, und möchte versuchen dieses Phänomen einigermaßen verständlich zu erklären. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Chartformation die relativ selten auftritt, in Ihrer folge aber meistens einen starken Einbruch der Börsen zur Folge hat. Dieses technische Muster wird besteht aus relativ komplizierten Zusammenhängen von Kursverläufen. Es wird ausgelöst, wenn mehr als 2,2 Prozent aller an der NYSE gelisteten Aktien neue Jahreshochs ausgebildet haben, und gleichzeitig mehr als 2,2 Prozent aller Aktien ein Jahrestief markieren. Weiter muss der Zehn Wochen Durchschnitt aufwärts gerichtet sein, das Momentum (MCLEAD Indikator) hingegen an diesem Tag gen Süden zeigen.

Hört sich erst mal irgendwie wirr an, zeigt aber, dass gewisse Zusammenhänge an der Börse irgendwie durcheinander geraten sind. Platt gesagt, zum einen stark steigende Kurse und gleichzeitig stark fallende Kurse. Wenn ein Hindenburg Omen auftaucht zeigt dies somit, dass während einige Aktien noch steigen, die allgemeine Marktbreite aber nachlässt, und die Zahl der fallenden Aktien an genau diesem Tag die Zahl der steigenden Aktien nun überwiegt. Zunächst ist dieses Phänomen also nur eine Momentaufnahme. Sollte das Hindenburg Omen dann aber innerhalb von 36 Tagen erneut auftreten ist die Wahrscheinlichkeit für fallende Kurse, zumindest theoretisch, extrem hoch.

Eines der bekanntesten Beispiele für diese sich selbst erfüllende Prophezeiung ist der Crash von 1987. Damals wurde im September/Oktober insgesamt drei mal ein solches Phänomen “gesichtet”. Was daraufhin passierte wissen wir ja alle. Auffällig war aber im Jahre 1987, dass zwischen den einzelnen Erscheinungen die Kurse weiter munter angestiegen sind bevor es dann letztendlich zum Crash kam. Auch in  Jahr 2007 wurde das Hindenburg Omen im Juli gesichtet… Nun sollte man solchen historischen Ereignissen aber vielleicht nicht allzu viel Bedeutung beimessen. das Hindenburg Omen trat in den letzten 40 Jahren immer mal wieder auf, führte aber nicht unbedingt immer und vor allem nicht sofort, zu einem jähen Absturz der Börsen. Sollte es demnächst wieder an einem Börsentag zu dem Phänomen kommen, dann ist eventuell Vorsicht geboten, ansonsten würden wir eher darauf setzen den gesunden Menschenverstand in die Anlageentscheidungen mit einzubeziehen.

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