Apple eilt von Rekord zu Rekord und übertrifft mal wieder alle Erwartungen


Apple hat gestern nach US Börsenschluss die Zahlen zum abgelaufenen Quartal präsentiert und konnte dabei einem mehr überzeugen. Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn je Aktie lag der Tech-Gigant aus Cupertino deutlich über den Konsenz-Schätzungen der Analysten. Der Gewinn konnte im Berichtszeitraum von 1,18 auf 1,42 Dollar je Aktie gesteigert werden, was einem Gesamtertrag in Höhe von 8,46 Milliarden Dollar entspricht. Der Umsatz legte von 37,47 um satte 12 Prozent auf nunmehr 42,1 Milliarden US-Dollar zu. Im vierten Quartal wurden 39,27 Millionen und damit 16 Prozent mehr iPhones abgesetzt, nach zuletzt 33,8 Millionen Einheiten im Vorjahresquartal.

Soweit zu den harten Fakten, die nicht nur sehenswert sind, sondern einmal mehr jeden Apple-Skeptiker Lügen strafen. Kein “Bendgate” oder anderen Kuriositäten aus der illustren Welt des Internet konnte dem Erfolg des seit September im Handel befindlichen iPHone 6 etwas anhaben. Tim Cook sprach gar vom besten Verkaufsstart einer iPhone-Generation “ever”. Seit knapp einer Woche werden die neuen Geräte nun auch in China angeboten, was diesen Effekt wohl noch verstärken sollte. Für das Weihnachts-Qaurtal geht der Konzern somit von einem gigantischen Umsatz in Höhe von 63,5 bis 66,5 Milliarden Dollar aus.

Apple Aktie nach Q4 Ergebnis

Die Apple Aktie reagierte gestern nachbörslich mit einem eher verhaltenen Kursanstieg um “nur” 3,68% auf 101,27 Dollar, was aber nicht darüber hinweg täuschen kann, dass sowohl die gelieferten Zahlen als auch der Ausblick auf das kommende Quartal hervorragend gewesen sind. Der Markt braucht hier offenbar, nach den eher durchwachsenen Zahlen von Google, Netflix und IBM, ein wenig länger um neuen Mut zu schöpfen. Aus rein charttechnischer Betrachtung wäre nun ein weiterer Anstieg über die jüngste Abwärtstrendlinie wichtig um dann kurzfristig neues Potenzial bis in den Bereich um die 108,- Dollar freizusetzen.

Damit wäre dann auch meine bereits im Februar diesen Jahres aufgestellte Prognose für den Apple Aktienkurs fast vollständig erreicht, denn die Aktie hat den u.a. auch hier noch einmal prognostizierten “großen Sprung” vollzogen. Dennoch habe ich nicht vor zu diesen Kursen, die wir in Kürze erreicht haben dürften zu verkaufen, da ich davon ausgehe dass der Lauf für die Aktie noch weiter gehen wird. Ich erwarte ehrlich gesagt keine großen Dinge von der Apple Watch, um so mehr bin ich aber von dem neuen Bezahlsystem Apple Pay angetan, dass das Zeug dazu hat das gesamte Thema Mobile Payment, in Zeiten der totalen Überwachung durch die Staaten, grundlegend zu revolutionieren.

Wie auch immer…wir dürfen noch so einiges von Apple erwarten, sowohl bezüglich der Absatzzahlen der “klassischen” Apple Produkte als auch neuer Einnahmequellen…und natürlich als Aktionäre!

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Vossloh – Das nächste Kursziel liegt bei 64,28 Euro


Die Vossloh Aktie bereitet weiterhin viel Freude. Ich hoffe möglichst viele Investors Inside Leser sind meiner ersten Aktien Analyse gefolgt und haben zu Kursen unter 45,- Euro gekauft. Nachdem der Ausbruch der Aktie aus dem Abwärtstrend gelungen ist und nun auch bestätigt wurde, hat sich inzwischen erneut eine charttechnische Konstellation aufgetan, die deutlich höhere Kurse in naher Zukunft erwarten lässt. Die Rede ist einmal mehr von einer Untertassen-Formation, deren “Henkel” durch die heutige Kursbewegung erfolgreich gebildet wurde. Gelingt nun der nachhaltige Ausbruch über die Marke von 54,- Euro, respektive 54,43 Euro, dann löst dies die hier beschriebene Formation aus charttechnischer Sicht aus. Erneut ergibt sich dann möglicherweise ein gute Trading Chance für die Nachzügler unter Ihnen durch einen sogenannten Measured Move mit einem rechnerischen Kursziel von 64,28 Euro.

Vossloh Aktie Chart Analyse Kursziel

Das zusätzlich Interessante an einem solchen Kursverlauf wäre, dass die Aktie mit einem solch dynamischen Anstieg kurzfristig wieder in die seit Jahren bestehende Keilformation zurückfinden würde. Nicht selten erfolgt nach einem Ausbruch aus einer solchen Formation nach unten dann letztendlich ein entsprechend starker Anstieg in die Gegenrichtung. Bei aller Begeisterung über den jüngsten Kursverlauf ist es aber sicherlich noch zu früh sich bereits heute darüber ernsthafte Gedanken zu machen. Das Ziel von 64,28 Euro hingegen erscheint nun bald in greifbarer Nähe zu sein.

Die hier genannte Marke hat zudem in den Jahren 2011, 2012 und 2013 bereits des öfteren als Unterstützung für den Aktienkurs gedient, weswegen ein Test dieser wichtigen Marke von unten nun zusätzlich wahrscheinlich wird. Achten Sie also in den kommenden Tagen auf einen weiteren Ausbruch der Aktie, mit entsprechenden Anschlusskäufen und Volumen, der zumindest in den Bereich um die 60,- Euro führen sollte – wahrscheinlich aber sogar bis knapp über die 64,- Euro Marke. Störend empfinde ich persönlich lediglich die beiden noch offenen Gaps, die der starke Anstieg hier zuletzt hinterlassen hat. Man darf also gespannt sein ob auch dieses Setup so mustergültig aufgehen wird wie das letzte…

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Bilfinger – Short Squeeze nur noch eine Frage der Zeit?


Die Bilfinger Aktie, die wir hier in den letzten Wochen des öfteren besprochen haben, tut heute das was von uns erwartet wurde. Nachdem gestern am Abend bereits bekannt wurde, dass der Finanzinvestor Cervian seine Beteiligung an Deutschlands Bauunternehmen auf über 25 Prozent aufgestockt hat, konnte sich die Aktie heute erfolgreich aus dem Abwärtstrend lösen und notiert nahe der entscheidenden 50,- Euro Marke. Nicht die Beteiligung ansich ist dabei der eigentlich interessante Faktor, sondern viel mehr die Aussicht darauf dass demnächst am Markt ein Umdenken über die Zukunft des Konzerns stattfinden könnte und andere auf diesen Zug aufspringen werden.

Die Erhöhung der Beteiligung sorgt nun mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Bilfinger Aktie wieder verstärkt in den Fokus institutioneller Anleger rücken könnte. Zum anderen werden dadurch wohl in absehbarer Zeit die Investment-Gesellschaften, die diese Aktie zuletzt leerverkauft haben bald unter Zugzwang kommen. Mit dem deutlichen Überscheiten der Hürde bei 50,46 Euro wäre somit wohl auch mit einem entsprechenden Short Squeeze zu rechnen, der die Aktie dann sehr schnell in den Bereich des ersten von drei großen, offenen Gaps zwischen 54,65 und 59,48 Euro katapultieren könnte. Noch ist es aber sicherlich zu früh von einem solchen Kursverlauf auszugehen.

Bilfinger Berger Aktie Chart Analyse mit Trend und Gaps

Festzuhalten bleibt vorerst: Zuletzt haben die Leerverkäufer wie Marshall Wache LLP, JP Morgan Asset Management ihre Positionen zwar leicht reduziert, mit den verliehenen Stücken dürften diese aber wohl spätestens ab Kursen um die 52,- Euro kräftig unter Wasser stehen. Der Abwärtstrend könnte, wie man in dem Chart deutlich sehen kann, in Kürze nach oben verlassen werden, was durchaus ein ernstzunehmendes Kaufsignal darstellen würde. Das Handelsvolumen hat zwar in den letzten Tagen wieder deutlich zugenommen, deutet jedoch noch nicht auf exzessiven Kaufdruck hin.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass erst ein weiterer Anstieg über die hier genannten Marken das Chance-Risiko-Verhältnis deutlich verbessert. Ein Verbleib der Aktie in dem hier eingezeichneten Trendkanal ist auch mit dem heutigen Anstieg noch nicht vom Tisch. In jedem Falle aber stellt die Aktie auf diesem Niveau wieder  eine der interessantesten Spekulationen in diesen ansonsten eher trüben Börsentagen für Trader und Langfristanleger dar.

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Gold und Euro – Der finale Abverkauf?


Das Sentiment für Gold könnte schlechter nicht sein. Die Goldbullen sind verstummt oder stimmen nun in den Chor der Bären ein. Keiner mag mehr so richtig daran glauben dass sich das Edelmetall und damit auch der kleine Bruder Silber demnächst wieder erholen könnten. Über die Ursachen dieser Entwicklung wird hingegen weiterhin kräftig spekuliert. Ein wesentlicher Grund für den Kursverfall ist nach meiner Ansicht schlicht und ergreifend im EUR/USD Wechselkurs zu sehen. Auch hier wäre es theoretisch aber möglich dass wir den finalen Abverkauf nun allmählich gesehen haben. Damit will ich ausdrücklich nicht dazu ermutigen sich in diesem Sektor nun verstärkt zu engagieren, sondern lediglich auf die Möglichkeit hinweisen, dass eine baldige Trendwende, trotz aller widriger Umstände, nicht ausgeschlossen ist.

Marktphasen wie diese werden nicht selten mit einem fast schon panikartigen Ausverkauf beendet. Möglicherweise werden wir genau diesen Abverkauf demnächst erleben, der dann möglicherweise einen guten Einstiegszeitpunkt für erste Positionen in dem Sektor darstellt. Denn, gerade beim Goldpreis haben wir schon des öfteren beobachten können, dass extreme Bewegungen an sehr wichtigen Marken nicht selten direkt im Anschluss einen entsprechend starken Ausschlag in die Gegenrichtung produzieren.

Gold Chart langfristig

Das eigentlich Spannende an der derzeitigen Situation ist aber, dass der Goldpreis nun endlich am langfristigen Aufwärtstrend angekommen ist, wie man in dem Chart sehen kann. Dabei ist es natürlich noch etwas Auslegungssache welche Linie man hier als relevanter erachtet, weswegen ich mal zwei Trend hier eingezeichnet habe. Egal ob man nun also die rote Linie als maßgebend ansehen möchte oder die etwas dünnere schwarze, dürfte damit klar werden wie entscheidend die momentane Entwicklung für Goldanleger ist. Ein Bruch (dauerhafter) dieses Trends hätte wohl auch die endgültige Kapitulation der Goldfans zur Folge, ein Bounce an dieser Stele hingegen wäre ein erstes Indiz für eine mögliche Trendwende.

Euro US Dollar Chart langfristig

Nicht minder spannend in diesem Zusammenhang sieht die Situation aktuell beim EUR/USD Wechselkurs aus. Auch hier wurden zuletzt alle wichtigen Unterstützungen ohne große Gegenwehr durchschlagen. Was für den EZB Chef Draghi eine durchaus gewollte Entwicklung sein dürfte ist aber aus Sicht der Goldanleger eher unerfreulich. Es ist aber keine Euro Schwäche mit der wir es hier zu tun haben sondern viel mehr eine enorme Dollar Stärke! Je stärker der Dollar nun wird desto weniger werden Anleger in den Wert des Goldes vertrauen. Für die weitere Entwicklung des Goldpreises ist also der EUR/USD Wechselkurs von essenzieller Bedeutung.

Ich persönlich bin zunächst davon ausgegangen, dass der Euro sich im Bereich um die 1,266 Dollar fangen würde. Dies Unterstützung ist nun seit heute passé, die nächste Marke bei 1,259 wurde bereits getestet. Die nächsten Unterstützungslinien dürften nun bei 1,241 und im Bereich um die 1,22 Euro liegen. Hält das aktuelle Niveau beim Euro also nicht, könnte es auch für den Goldpreis kurzfristig eng werden. Gelingt hingegen eine Stabilisierung des Währungspaars auf diesem Niveau, stehen auch hier die Chancen für einen nachhaltigen Bounce beim Gold nicht schlecht. Die kommenden Stunden werden nun also endlich zeigen wohin die Reise für die Goldbullen geht!

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3 D Systems, ExOne, Voxeljet – Kaufchance oder Absturz?


Gut sieht anders aus!. So oder so ähnlich könnte man wohl die charttechnische Lage der zuvor gehypten 3D Drucker Aktien bezeichnen. Seit den Hochständen kurz nach dem Jahreswechsel kennen die meisten Aktien aus dem Sektor und andere Momentum-Aktien nur noch eine Richtung. Die löbliche Ausnahme stellt momentan lediglich die Stratasys Aktie dar, die sich zuletzt wieder deutlich von dem Rücksetzer erholen konnte. Die spannende Frage ist nun, ob die drei oben genannten es dem neuen Marktführer gleichtun werden oder nicht. Alle drei Aktie befinden sich aktuell aus charttechnischer Sicht eher in einer angespannt bis kritischen Lage. Doch sehen Sie selbst:

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Bei 3D Systems ist noch ein erneuter Test des Mehrfachbodens mit anschließendem Bounce möglich, Bei ExOne sieht der Chart hingegen nun schon deutlich schlechter aus und lässt zumindest erahnen dass die Mehrfach-Boden-Theorie auch bei 3D Systems nicht funktionieren könnte. Die im Verhältnis deutlich kleinere Voxejet kämpft zwar noch mit dem Abwärtstrend, dürfte aber im Falle einer weiteren Eintrübung des Sektors ebenso schnell neue Tiefstände sehen, da die Aktie deutlich volatiler ist als die anderen beiden Vetreter ihrer Zunft.

Unter den gegebenen Umständen kann es also durchaus ratsam sein sich hier nicht vorzeitig die Finger zu verbrennen, indem man glaubt zu wissen wo der Boden erreicht ist. Das haben sicherlich viel Anleger bspw. bei ExOne um die 25,- Dollar gemacht und liegen heute bereits mehr als zehn Prozent im Minus. Warten Sie deshalb geduldig ab wohin die Reise geht und entscheiden Sie erst wenn Sie erste echte Anzeichen der Stabilisierung sehen. In jedem Falle sollten die Aktien jetzt aber den Weg in Ihre Watchlist finden, damit Sie das Geschehen regelmäßig verfolgen können!

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Wurm drin: Apple-Aktie erneut unter Druck


Am 9. September waren die Augen der Weltöffentlichkeit auf das kleine kalfornische Städtchen Cupertino gerichtet. Der verschlafene 51 000-Seelen-Ort mitten im Silicon Valley ist das Zuhause des Technologieriesen Apple, der an diesem Dienstag in einer Pressekonferenz der Welt gleich drei neue Produkte präsentierte: Das langerwartete iPhone 6, das neue Betriebssystem iOS 8 und die „intelligente Armbanduhr“ Apple Watch.

Die Ankündigung war ein Erfolg, die Applefans begeistert und auch die Märkte zeigten sich zunächst erfreut: Um ganze 8% schnellte der Apple-Aktienkurs danach in die Höhe und schloss bei 101,19 USD – zum ersten Mal seit September 2012 wieder oberhalb der Einhundert-Dollar-Marke. Auch die Medien lobten Apple für seinen Innovationsgeist, und sobald das Gerät am 19. September erhältlich war, stürzte sich die Öffentlichkeit auf die Apple Stores, um die neuen Smartphones zu erwerben. (Laut eigenen Angaben verkaufte sich das iPhone 6 in den ersten drei Tagen über zehn Millionen mal und brach damit den bisherigen eigenen Rekord.)

Das neue iPhone 6 zeichnet sich gegenüber seinem Vorgänger um einen etwas größeren Bildschirm (4,7 Zoll bzw. 5,5 Zoll beim iPhone 6 Plus) und einem leichteren Gewicht (129 Gramm) sowie einem leicht abgerundeten Design aus. Damit sendet Apple ein klares Signal an den Erzrivalen Samsung, dessen Highend-Gerät Galaxy Note II nun zum ersten Mall einen direkten Konkurrenten aus dem Hause Apple hat. Auch das neue Betriebssystem iOS 8 wurde für seinen Innovationsreichtum gelobt. Insgesamt ist die Usererfahrung noch geschmeidiger, und auf das nahtlose Zusammenarbeiten mehrer Apple-Geräte wurde großen Wert gelegt.

Doch kaum hatten sich die Warteschlangen vor den Apple Stores zerstreut, zogen bereits dunkle Wolken am Apple-Himmel auf. Erst sorgte ein im Internet veröffentlichtes Foto eines verbogenen iPhone 6 für das „Bendgate“-PR-Desaster, dann kollabierten die neuen iPhones reihenweise unter den Software-Macken des neuen Betriebssystems. Dazu kamen Gerüchte über iCloud-Sicherheitslücken, als Hacker im Internet persönliche Fotos von über einhundert weiblichen Prominenten veröffentlichten. Zwar stellte sich später heraus, dass es sich dabei um Passwordspionage und nicht um eine technische Attacke handelte, doch der Schaden war bereits angerichtet und das Vertrauen der Nutzer angekratzt – extrem schlechtes Timing, insbesondere im Zusammenhang mit dem Launch von Apple Pay, der kartenlosen Bezahlfunktion von iOS 8.

Während das Unternehmen sich zu der Softwarepanne bekannt hat, weist Apple die Kritik an der angeblich mangelnden Stabilität jedoch zurück. Nur sechs Kunden hätten sich insgesamt über verbogene Geräte beschwert, und Beschädigungen dieser Art seien bei sachgemäßer Behandlung nahezu auszuschließen. Schließlich beendete die US-Version von Stiftung Warentest die Debatte, indem es mehrere derzeit auf dem Markt erhältliche Geräte auf Belastbarkeit testete und bewies, dass das iPhone 6 in der Lage ist, einem Druck von bis zu 31 Kilogramm problemlos standzuhalten. Währenddessen arbeiteten die Apple-Programmierer rund um die Uhr an einem Softwareupdate, welches die Probleme von iOS 8.1 beheben sollte und Freitag schließlich auf den Markt kam.

Das neueste Update schien zunächst auch die Anleger zu beschwichtigen. Am Freitagabend schloss der Markt erneut oberhalb der 100-USD-Marke bei 100,63 Dollar. Als am Wochenende jedoch Meldungen die Runde machten, dass Apple in Irland illegale Steuervergünstigungen erhalten haben könnte, welche nun möglicherweise eine Milliardenstrafe seitens der EU-Kommission nach sich ziehen, eröffnete der Markt am Montagmorgen mit einem deutlichen Verlust bei 99,20 USD und bewegt sich seither in einer flachen Range. Sollte sich der neue Trend zur Härte gegenüber institutionellen Steuersündern verfestigen, könnten auch für Apple die fetten Jahre langsam zu Ende gehen.

Letztendlich zählen für den langfristigen Kursverlauf jedoch hauptsächlich die Absatzzahlen, und bei Apples jährlichem Gewinn von etwa 40 Milliarden US Dollar sollte auch eine Strafzahlung in Milliardenhöhe vergleichsweise leicht zu verschmerzen sein.

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