Nordex – jetzt wird es spannend!


Die Nordex Aktie vollführte in den letzten Handelstagen ebenfalls deutliche Kurskapriolen. Nachdem es lange danach aussah, dass die Aktie nun nach oben ausbrechen will, stellt sich die aktuelle Situation inzwischen komplett anders dar. Auch die mediale “Gute-Laune-Drops” scheint hier vorerst gelutscht zu sein. Es ist ruhig geworden um den Windanlagen-Bauer, was auch an dem insgesamt angespannten Umfeld für Aktien aus dem Bereich der erneuerbaren Energien liegen dürfte…

Nordex Aktie Chart

Wie man hier schön sehen kann befinden wir uns nun an einem etwas kritischen Punkt, der entweder die kurzfristig optimale Kaufgelegenheit für die Aktie darstellt, oder aber kurzfristig zu einem deutlichen Verkaufssignal führt! Für welche der beiden Varianten sich der Markt hier entscheiden wird, bleibt somit noch abzuwarten.

Für die Bullen ist dieser Punkt eher als letzte Chance zu sehen, das Ruder noch einmal rum zu reißen, für die Bären eine hervorragende Möglichkeit eine Short-Spekulation einzugehen. Sollte die Aktie aus der Tranding-Range nach unten rausfallen, so wäre der Kursbereich zwischen 9,33 und 9,47 Euro das nächste logische Ziel. Auf der Oberseite winken hingegen erneut Gewinne bis in den Bereich um die 13,50 Euro, wenn die Aktie erneut nach oben abprallt.

Der heutige Handelstag ist damit wesentlich für die weitere Entwicklung der Aktie. Denn, auf diesem Niveau verläuft auch die 200-Tage-Linie, die als letzte Unterstützung unbedingt halten sollte, um das bullishe Gesamtbild nicht dauerhaft zu beschädigen…! Unbedingt beobachten!

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Commerzbank kaufen oder verkaufen? – Lustiges Analysten-Rätselraten!


Die Commerzbank Aktie war gestern einmal mehr eine des meistdiskutierten Aktien des Tages, und das nicht nur aufgrund des nachvollziehbaren, leichten Kursverlustes bei der Aktie, sondern auch wegen der mutigen oder gewagten Prognosen einiger Börsenexperten. Auf der anderen Seite scheint sich hier nun wieder leichte Panik breit zu machen, was ich angesichts des Kursverlaufes und der zuvor erzielten Kursgewinne nicht wirklich nachvollziehen kann.

Börsenguru Hans A. Bernecker zeigte sich in einem Interview weiterhin zuversichtlich und geht fest davon aus, dass die CoBa Aktie innerhalb einer überschaubaren Zeitspanne auf 20,- Euro ansteigen wird. Heute meldet sich die UBS zu Wort und “hebt” das Kursziel für die Commerzbank Aktie von 7,90 Euro auf 8,80 Euro mit dem Rating “Sell” an. Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Commerzbank ebenfalls auf “Reduce”, mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Die BNP Paribas sieht den fairen Wert der Aktie bei 16,- Euro. Unterschiedlicher könnten die Meinungen der Experten also nicht ausfallen.

Es ist also nicht unbedingt ratsam sich bei der Investment-Entscheidung nach diesen Analysen zu richten, denn zum einen bietet das breite Spektrum der Meinungen keinerlei wirkliche Hilfestellung, und zum anderen haben Analysten ohnehin eher selten Recht, laufen mit Ihren Prognosen aber nicht ganz so selten dem Markt hinterher. Stattdessen scheint mir hier der gesunde Menschenverstand und eine objektive Sichtweise auf die Dinge der bessere Ratgeber zu sein. Achten Sie also lieber drauf was der Chart Ihnen sagt und lassen Sie sich nicht von der allgemeinen Panikmache anstecken.

Commerzbank Chart April 2014

Der Chart verrät schlicht und ergreifend, dass sich die Commerzbank Aktie nach wie vor in einem Aufwärtstrend befindet, der erst kürzlich wieder bestätigt wurde. Seit Anfang des Jahres konsolidiert die Aktie dabei den vorangegangenen starken Anstieg in einer Seitwärtsphase (blau), zwischen 11,86 Euro und 13,95 Euro. Gelingt ein Ausbruch aus dieser Range so dürfte das Signal entsprechend stark sein und sollte auch umgehen umgesetzt werden (in beide Richtungen!) Ein Bruch der hier eingezeichneten grünen Linie wäre somit ein erstes Warnsignal für die Bullen, ein Ausbruch aus der Seitwärstrange nach oben, sorgt für ein entsprechend starkes Kaufsignal.

Vieles spricht aus heutiger Sicht eher dafür, dass der Ausbruch nach oben gelingen wird, womit der alte Hase Bernecker dann wohl Recht behalten würde. Allerdings sei an dieser Stelle auch erwähnt dass 20,- Euro anhand der bisherigen Eckdaten ein sehr ambitioniertes Kursziel sind! Vorausgesetzt also, wir sehen keine weitergehende Korrektur an den internationalen Börsen, stehen die Chancen für einen erneuten Anstieg der Aktie gar nicht schlecht. Unter 12,50 Euro und spätestens am 11,85 könnte es aber ungemütlich werden. Das ist alles was Commerzbank Aktionäre zur Zeit wissen müssen. Den permanenten, medialen Lärm sollte man somit tunlichst ausblenden und sich auf das Wesentliche konzentrieren!

 

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Dunkle Wolken über Yingli, Trina, Jinko und Canadian Solar?


Turbulente Handelstage für Solaraktien, insbesondere die chinesischen Branchenvertreter werden gerade etwas durchgeschüttelt. Denn, es ist offensichtlich doch nicht alles so rosig wie uns machen Medien zuvor glauben machen wollten. Nach der deutlich nach unten korrigierten Absatzprognose von Yingli Energie in der vergangenen Woche, folgte gestern auch die Trina Solar Führung diesem Beispiel und sorgte damit erneut für deutliche Verunsicherung, in dem momentan durchaus angeschlagenen Sektor. Nun dürften die Befürchtungen mancher Anleger durchaus groß sein, dass dies auch bei den beiden Anleger-Lieblingen JinkoSolar und Canadian Solar der Fall sein könnte.

Statt der zuvor noch angepeilten 670 bis 700 Megawatt konnten im ersten Quartal tatsächlich nur um die 550 MW abgesetzt werden. Eine genaue Zahl war leider nicht zu ermitteln, denn der Konzern erwartet den Wert irgendwo zwischen 540 und 570 Megawatt. Dennoch bleibt festzuhalten das es sich hierbei um einen sehr deutlichen Rückgang handelt, der die optimistischen Prognosen der vergangenen Monate durchaus in Frage stellt. Die Trina Solar Aktie verlor gestern erneut über 6 Prozent und notiert damit fast 50 Prozent unter dem Höchststand vom März diesen Jahres.

Positiv war sicherlich zu vermerken, dass es dem Solarkonzern gelungen ist die Bruttomargen auf seine Produkte deutlich zu steigen, was zu einem gewissen Teil auch den Umsatzrückgang kompensieren sollte. Nach einer Bruttomarge von zuvor 15 Prozent soll der Rohertrag bei den Trina Solar Produkten somit nun bei ca. 18 bis 20 Prozent liegen. Die deutlich reduzierte Absatzprognose hingegen wurde mit (vorübergehenden?) Verzögerungen bei den Auslieferungen nach Europa, aufgrund der noch nicht final beschlossenen Mindestpreise der EU, begründet. Tatsächlich sind aber nahezu weltweit die Modulpreise zuletzt deutlich zurückgegangen. Wie lange diese Entwicklung noch andauern wird ist derzeit nicht abzusehen.

Fazit: Solaraktien sind und bleiben nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Insbesondere die chinesischen Titel zeichnen sich weiterhin durch hohe Volatilität aus. Wie hier im Blog bereits mehrfach erwähnt war eine kleine “Anlegerpause” in diesem Sektor also momentan durchaus die richtige Strategie. Nun muss sich demnächst also zeigen, ob es dem Jinko Solar Management gelungen ist, die eher konservative Prognose einzuhalten? Ich persönlich möchte mich hier im Vorfeld dennoch nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen, da es genügend andere Beispiele zuvor gehypter Branchen gibt, die aktuell zur Vorsicht mahnen!

Aus rein charttechnischer Sicht ist der Sektor deutlich angeschlagen, eine technische Gegenreaktion aber jederzeit wieder möglich. Wie weit dieser dann führen kann, oder ob es zunächst noch ein Stockwerk tiefer geht, bleibt allerdings noch abzuwarten. Das immer wieder beworbene und sehr niedrige KGV bei den Aktien ist, unter den gegebenen Umständen aber vielleicht nicht unbedingt der richtige Gradmesser um hier eine vorschnelle Investitions-Entscheidung zu treffen!

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3D Systems, Voxeljet, FireEye, Jinko Solar – Es geht weiter runter


Wie schon zuletzt mehrfach hier angedeutet, scheint sich der Charakter des Marktes nun nachhaltig geändert zu haben. Nicht nur dass die Momentum-Aktien fast durch die Bank deutliche Kursverluste verzeichnen, sondern auch der Umstand dass inzwischen auch mal wieder gute Nachrichten verkauft werden, lässt aufhorchen. So geschehen heute nach eigentlich erfreulichen Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten in den USA. Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht glauben mag, weil die Indizes allesamt nahe Ihrer Hochstände notieren, ist der Markt insgesamt angeschlagen. Das muss selbstverständlich nun nicht zwingend heißen, dass wir nun in eine deutliche Korrektur übergehen werden, aber kurzfristig ist wieder ratsam sich nach unten entsprechend knapp abzusichern, bzw. Gewinne zu sichern.

Neue Höchststände in den einzelnen Indizes zu produzieren dürfte ab diesem Zeitpunkt äusserts schwer werden, wenn auch nicht unmöglich. Die eigentliche Frage die man sich als Anleger stellen sollte ist aber ob es das Risiko wert ist auch noch den letzten Euro aus dem Markt zu pressen, oder ob man sich lieber an den schönen Gewinnen erfreuen sollte und zufrieden eine etwas längere Sommerpause genießt. Denn auch aus saisonaler Betrachtung warten jetzt nicht unbedingt rosige Zeiten auf die Anleger. In sogenannten Zwischenwahljahren, wie wir aktuell eines im US Präsidentschafts-Zyklus haben, sieht die Performance des DAX durchschnittlich so aus:

Bildschirmfoto 2014-04-10 um 16.28.56

Selbstverständlich ist dieser Verlauf keinesfalls in Stein gemeißelt und gerade in Ausnahme-Phasen wie diesen muss man wohl immer damit rechnen, dass es letztlich auch ganz anders kommen könnte. Dennoch, der Grund warum ich ihnen das heute schreibe ist der, dass der breite S&P 500 aktuell im Begriff ist eine mögliche Schulter-Kopf-Schulter Formation auszubilden, die dann das vorläufige Top der 5 Jahre währenden Aufwärtsbewegung bilden könnte. Vom zeitlichen Ablauf würde eine solche Topbildung genau passen, wie Sie dem Chart oben entnehmen können. Quelle:www.seasonalscharts.com

Die Index-Schwankungen der vergangenen Tage deuten zudem darauf hin das wir uns nun in der sogenannten Distributionsphase befinden, in der die institutionellen Anleger möglichst viele Ihrer Aktienpositionen an willige Kleinanleger verkaufen, bevor es dann zu einer nachhaltigen Korrektur kommt, weil die Käufer irgendwann schlicht in der Unterzahl sind. Das hierzu die Indizes in den letzten Wochen auf wundersame Weise immer wieder nach oben gezogen wurden, erklärt sich somit von selbst und passt ebenfalls zu dieser Betrachtung der aktuellen Situation.

Die Momentum Aktien bilden in solchen Phasen meist nur die Speerspitze eines Abverkaufs, da hier zum einen die größten Gewinne angefallen sind und gesichert werden müssen. Zudem war hier natürlich auch die Überbewertung am größten. Mein guter Rat an dieser Stelle ist, sich nicht zu früh wieder in diese Aktien locken zu lassen, auch wenn einige nach nunmehr 30 bis 70 Prozent Kursverlust wieder günstig aussehen. Sollte es bald zu der oben genannten Korrektur des Gesamtmarktes kommen, dürften wir gerade bei diesen Aktien sehr schnell noch sehr viel tiefere Kurse sehen. Warten Sie also geduldig ab wie sich die Situation weiter entwickelt, auch auf die Gefahr hin die ersten Prozente zu verpassen, wenn der Markt dann doch wieder nach oben dreht.

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Apple oder Google? – Nach dem Split eine durchaus interessante Frage…


Google wird seine Aktien im Verhältnis 1 zu 2 splitten. Die neuen C-Atien sind ab Donnerstag handelbar ebenso wie natürlich weiterhin die alten A-Aktien. Jeder Anleger erhält dann zu seiner A-Aktie eine kostenlose C-Aktie hinzu. Die Verwirrung unter Anlegern dürfte einigermaßen groß sein denn die unterschiedlichen Aktiengattungen sind jeweils mit unterschiedlichen Stimmrechten belegt. Die B-Aktien befinden sich überwiegend in der Hand der Gründer des Unternehmens sowie weiterer Großinvestoren und verbriefen zehn Stimmen pro Aktie. Wohingegen die alten A-Aktien, die wir alle kennen, lediglich nur ein Stimmrecht beinhalten. Die Besitzer der neuen C-Aktien sollen dann gar kein Stimmrecht mehr haben.

Der Hintergrund für diesen Schritt ist, dass die neuen C-Aktien zum einen als Zahlungsmittel für Acquisitionen hergenommen werden sollen, und zugleich Mitarbeiterboni damit beglichen werden. Nach Auffassung der beiden Firmengründer wurde ein solches Instrument zudem erforderlich, damit sich der Stimmrechtanteil der Altaktionäre nicht weiter verringert. Die Google Aktionäre hatten sich zuletzt mit großer Mehrheit gegen diesen Schritt ausgesprochen. Dennoch konnten  Sergey Brin und Larry Page diesen Beschluss fassen, weil sie zusammen die Mehrheit der Stimmrechte besitzen. Und das wird wohl auch in Zukunft nun so bleiben.

Somit ist die Vergabe der Stimmrechte eigentlich relativ wurscht, denn letztlich werden Aktionäre ausserhalb des erlesenen Kreises ohnehin niemals ein ernsthaftes Mitspracherecht haben. Der Aktiensplit ist somit eher positiv zu sehen, auch wenn es nach solchen Kapitalmaßnahmen nicht selten vorübergehend zu einer erhöhten Volatilität bei der jeweiligen Aktie kommt.

 

Mit dem Split sollte die Google Aktie nun auch wieder verstärkt für Kleinanleger interessant werden. Auch die ersten Analysten haben sich wegen der Kapitalmaßnahme nun zu den ersten Kurszielerhöhungen hinreißen lassen. Dennoch wird seitens der Altaktionäre befürchtet, dass die C-Aktien gegenüber den A-Aktien innerhalb der nächsten 12 Monate an Wert verlieren könnte. Für Neueinsteiger sollte also die alte A-Aktie nach wie vor die sicherere Wahl sein!

In diesem Zusammenhang ist dann auch das Gedankenspiel erlaubt, ob man nun für nahezu den gleichen Preis besser bei der Google Aktie aufgehoben ist oder bei Apple. Beide Aktien notieren dann zunächst bei ungefähr 540 bis 560 Dollar. Welches Unternehmen, bzw. welche Aktie wird in den kommenden Jahren die bessere Rendite abwerfen? Während es Apple immer noch an echter Innovationskraft mangelt, geht Google unbeirrt seinen Weg und probiert immer wieder mal was Neues. Obwohl ich persönlich nicht davon ausgehe, dass die Datenbrille “Glass” ein echter Kassenschlager wird…!

Die stabilen Einnahmen des Weltmarktführers für Suchanfragen sollten den Aktienkurs entsprechend gut nach unten absichern. Die Apple Aktie befindet sich aus charttechnischer Sicht aber zumindest momentan in der interessanteren Ausgangslage. Sollte es gelingen in diesem Jahr nun doch ein paar echte Innovationen auf dem Markt zu bringen dürften sich dies auch endlich im Apple Aktienkurs widerspiegeln. Für welche Aktie man sich also entscheiden sollte kann nicht abschließend beurteilt werden. Am besten hat man beide im Depot!

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Sind CFDs das Richtige für mich? 5 Fragen, die Sie sich stellen sollten, bevor Sie traden


Mit der steigenden Medienaufmerksamkeit, die CFDs zuteil wird, steigt auch das Interesse der Investmentgemeinde an den unkomplizierten Derivaten. Insbesondere die Transparenz und Kosteneffizienz von CFDs (von engl. contract for difference = Differenzkontrakt) macht sie zu einem beliebten Trading-Vehikel, doch das gesteigerte Interesse bedeutet auch, dass einem Teil der Interessenten das nötige Grundwissen fehlt, um langfristig erfolgreich zu sein.

Auch oder gerade bei kurzfristigen Investments wie CFDs gilt: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, Ihre Entscheidungen zu überdenken und mögliche Alternativszenarien in Erwägung zu ziehen, um nicht versehentlich ein zu hohes Risiko einzugehen und nicht einkalkulierte Verluste einzufahren. Um sicherzugehen, dass CFDs das richtige Handelsinstrument für Sie sind, sollten Sie sich daher die folgenden fünf grundsätzlichen Fragen stellen, bevor Sie ein Handelskonto bei einem Broker wie zum Beispiel IG eröffnen.

1. Verfügen Sie über ausreichend Kapital?

Die Anleger-Risiko-Pyramide ist eine visuelle Aufgliederung für Investmentportfolios nach Risikoklassen und liefert Anlegern Orientierung, wieviel Kapital in welche Anlageprodukte investiert werden sollte. Basis und Mittelbau der Pyramide bestehen aus Produkten mit geringem bis mittlerem Risiko und relativ gesicherter Rendite wie zum Beispiel Aktien und Staatsanleihen. Produkte mit hohem Risiko wie CFDs finden sich in der Spitze der Pyramide, und das Kapital, das Sie so investieren, sollte ausschließlich Geld sein, welches Sie schmerzfrei verlieren können.

2. Wird ein missglückter Trade Ihnen schlaflose Nächte bereiten?

Auch wenn Sie die letzte Frage mit „Ja“ beantwortet haben, tun Verluste immer weh. Um als Trader erfolgreich zu sein, müssen Sie jedoch in der Lage sein, Misserfolge hinter sich zu lassen und Ihre Urteilsfähigkeit nicht von negativen Emotionen beeinträchtigen zu lassen. Vermeiden Sie reflexhafte Reaktionen und loggen Sie sich im Zweifelsfall lieber aus Ihrem  Handelskonto aus, bevor Sie mit einer emotionalen Entscheidung einen großen Verlust einfahren. Das gleiche gilt übrigens auch für positive Emotionen – auch glückliche Zeiten können Ihren Handel beeinflussen, wenn Sie aus einer positiven Grundstimmung heraus übertrieben optimistisch zur Sache gehen und möglicherweise untypisch hohe Risiken in Kauf nehmen.

3. Was bekommen Sie für Ihr Geld?

Beim CFD Handel profitiert der Broker in erster Linie von der Kommission, dem Spread und den Finanzierungskosten. Als regelmäßig tradender Kunde sind Sie Ihrem Broker daher Gold wert, und viele Unternehmen gehen mit aggressive Werbestrategien auf Kundenfang. An sich ist an Angeboten wie Einsteigerboni nichts auszusetzen, jedoch sollten Sie darauf achten, dass das übrige Angebot stimmt. Bietet der Broker Schulungen an? Wie hoch sind die Spreads, und zwar für vielgehandelte Märkte und Exoten? Wie sind Ihre Einlagen gesichert? Wo befindet sich der Firmensitz des Brokers? Überlegen Sie sich gut, ob ein neuer Tablet-PC das Risiko eines unregulierten Brokers mit Sitz in Zypern wert ist.

4. Diversifizierung – wie sind Ihre restlichen Investments aufgestellt?

Wie eigentlich auch in jedem anderen Bereich des Lebens ist es auch in Investmentfragen wenig sinnvoll, alles auf eine Karte zu setzen. Wie bereits erwähnt, sollten Sie für den CFD Handel nur Kapital aufbringen, dass Sie auch verlieren können, ohne dass sich dafür für Sie schmerzhafte Einschränkungen ergeben. Stellen Sie sicher, dass Ihre restlichen Investments sicher über alle Anlageklassen verteilt sind – angefangen bei Anleihen, Annuitäten und Sparkonten über Immobilien über Treuhandvermögen und Aktien bis hin zu einkommensstarken Rentenpapieren.

5. Brauchen Sie Hilfestellung?

Noch ist kein Profi-Trader vom Himmel gefallen. Viele Broker bieten ein umfangreiches Schulungsangebot zu den Themen Marktanalyse, Handelsplattformen sowie Risiko- und Money-Management für CFD Einsteiger, sowohl vor Ort als auch als Webinar. Doch auch als fortgeschrittener Trader sollten Sie sich nicht scheuen, die gebotene Hilfestellung anzunehmen.

CFDs sind Hebelprodukte. Der CFD Handel beinhaltet ein hohes Risiko und kann unter Umständen zu Verlusten führen, die Ihre ursprünglichen Einlagen überschreiten.Bitte stellen Sie sicher, dass Sie alle verbundenen Risiken verstanden haben und einschätzen können.

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