TradingUpdate – Asian Bamboo und Gigaset rein, Bet-at-Home raus


Heute habe ich die Trading Position bei Bet-at-Home zu 26,- Euro wieder aufgelöst. Nachdem die Aktie nun innerhalb von 5 Tagen um 27 Prozent zugelegt hat betrachte ich diesen Trade zunächst als erfolgreich abgeschlossen. Der Anstieg verlief unter nach wie vor geringen Umsätzen relativ heftig, und man soll ja bekanntlich sein Glück nicht über strapazieren…Bet-at-Home verbleibt natürlich auf meiner Watchlist, ich rechne aber eher wieder mit rückläufigen Notierungen in den kommenden Tagen, da der Anstieg für meinen Geschmack etwas zu schnell verlief um gesund zu sein. Bei einem erneuten Einstieg werde ich Sie natürlich rechtzeitig informieren. Die Chancen sind nun erste einmal eher in anderen Werten zu suchen.

Über Gigaset hatte ich ja bereits gestern berichtet. Der Trade scheint ebenfalls voll aufzugehen. Bereits heute kann die Aktie des Telekommunikations-Ausrüsters deutlich zulegen. Gelingt nun der Ausbruch über die charttechnisch wichtige Marke von 2,50 Euro dann sind weitere Kursgewinne bis in den Bereich um die 3,- Euro zunächst drin. Mittelfristig besteht die Möglichkeit dass sich die Aktie wieder zu alten Höhen aufmacht, denn die aktuelle Bewertung des Unternehmens ist weiterhin ausgesprochen günstig. Die Umsätze in der Aktie haben wieder deutlich angezogen, der Verkäufer der in den letzten Wochen hier dran war könnte jetzt fertig sein.

Asian Bamboo ist ebenso wie Gigaset eine Aktie deren innerer Wert nicht genau einzuschätzen ist, und somit eher als spekulativ zu betrachten. Dennoch auch dieses Unternehmen hat zuletzt weiter gute Unternehmensdaten geliefert, notiert aber immer noch auf relativ niedrigem Niveau. Seit unserem letzten erfolgreichen Trade von ca. 8,70 auf fast 16,- Euro hat sich bei der Aktie nicht mehr viel getan. Nun hat sich um die 14,- Euro ein solider Boden ausgebildet. Die über kauften Situationen vom November und Januar sind ebenfalls vollständig abgebaut, und der Chart sieht für mich nun wieder sehr interessant aus.

Der Unternehmenswert von Asian Bamboo wird aktuell mit knapp 218 Millionen Euro angegeben, das KGV für 2012 liegt bei 4,78, für 2013 bei 3,87. Die Dividendenrendite soll im kommenden Jahr bei 3,7 Prozent liegen. Unter Berücksichtigung dieser Punkte hat die Aktie ein interessantes Chance-Risiko-Verhältnis.

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TradingUpdate Porsche, VW, Commerzbank, TUI, Lufthansa, Veolia


Gestern war der erste Tag seit langem an dem die WallStreet vorübergehend leichte Schwäche gezeigt hat. Letztlich konnten sich die US Indizes aber bis zum späten Abend wieder etwas fangen, und schlossen nur leicht im Minus. Nach dem starken Vortag sind ein paar Gewinnmitnahmen durchaus gesund gewesen, und (noch) kein Grund zur Beunruhigung. Insbesondere die Aussagen der FED haben das Bild für Aktienanleger grundsätzlich nun noch einmal deutlich aufgehellt. Geld bleibt weiterhin billig und somit auch die Anlage in Aktien mit die attraktivste für die kommenden zwei Jahre. Soweit erst einmal zu den theoretischen Auswirkungen der Federal Reserve Strategie bis 2014. Dennoch befinden wir uns nun inzwischen  am Tag 25 der aktuellen Aufwärtsbewegung ohne nennenswerte Rücksetzer. Grund genug also sich die aktuellen Positionen wieder einmal etwas näher anzusehen.

In unserem heutigen TradingUpdate befassen wir uns erst einmal mit den Aktien die wirklich stark gelaufen sind, da es nun unserer Meinung nach sehr sinnvoll ist die Gewinn zumindest abzusichern. Allen voran hat sich die VW Aktie weiterhin freundlich entwickelt. Unser Depotwert hat, wie am Montag in unserem Blog angekündigt, den Ausbruch über die Hürde bei 135,- Euro nun geschafft, und gestern bereits die nächste Marke bei 141,- Euro kurzzeitig überschritten. Die Nachrichtenlage bei den Wolfsburgern ist weiterhin extrem positiv, und so sollte die Aktie in dem freundlichen Börsenumfeld auch weiter profitieren können. Gelingt es nun auch die Marke von 141,- Euro auf Tagesschluss-Basis zu überschreiten, dann wäre der nächste Widerstand bei 151,- Euro das Ziel.

Im Schlepptau dieser Entwicklung konnte sich nun auch endlich die Aktie des Sportwagenbauers Porsche von dem Widerstand bei 45,- Euro lösen. Mit dem Sprung über die Marke von 47.50 Euro scheint nun der Weg für deutlich Höhere Kurse endlich frei zu sein. Untermauert wurde diese Kursbewegungen durch zuletzt gute Nachrichten über eine mögliche Einigung mit den klagenden US Fonds. Unser Kursziel bleibt weiterhin im Bereich um die 65,- Euro. Zunächst einmal muss aber ein weiterer Anstieg bis 53,- gelingen. Die 47.50 Euro sollten nun eine solide Basis darstellen.

Die Commerzbank Aktie ist und bleibt das heißeste Eisen im DAX. Der Anstieg bis auf 2,- Euro seit unserem letzten Zukauf bei 1.18 Euro hat natürlich viel Freude bereitet. Nun muss sich zeigen ob dieser auch nachhaltig ist. Noch immer schwebt das Thema Griechenland unheilvoll über den Bankaktien. Obwohl die Banken selber inzwischen eine erstaunlich gelassene Haltung zum Ausgang dieser Episode zu haben scheinen. Seit vier Tagen befinden wir uns nun in der Konsolidierungsphase des vorangegangenen Anstiegs um immerhin 85 Prozent. Das wird oft vergessen und sollte hier nochmal ausdrücklich Erwähnung finden. Die aktuelle Bewegung ist also durchaus gesund. Abschließend noch der Hinweis von meiner Seite an unsere Leser, dass solche Konsolidierungen im Schnitt genau fünft Tage dauern, bevor sich der Anstieg fortsetzt…;-)

Die TUI Aktie hat sich in den letzten Wochen ebenfalls sehr erfreulich entwickelt. Seit unserem Einstieg im Dezember liegen wir mit dieser Position nun über 50 Prozent im Plus. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein. Die jüngsten Nachrichten über einen baldigen Führungswechsel sowie der nun Anstehende Verkauf des Hapag Lloyd Anteils sollte die Aktie noch weiter beflügeln. Denn ich gehe davon aus dass das Unternehmen nach dem Abschluss dieser beiden “Transaktionen” für die Zukunft sehr gut gerüstet sein wird. Kursziel bleibt zunächst 6,67 Euro, später 7,26 Euro. Der Stopp wurde entsprechend nachgezogen.

Auch bei der Deutschen Lufthansa ist die Bodenbildung offensichtlich abgeschlossen. Der Ausbruch aus der Wochenlagen Bodenformation scheint nun geglückt zu sein, und ich persönlich rechne mit einem weiteren Anstieg in Richtung 11,80 Euro in den kommenden Wochen.

Besonders spannend aber finde ich seit gestern wieder die Aktie von Veolia Environnement S.A. Genau wie die Commerzbank Aktie einer der ganz großen möglichen Rebound Kandidaten des Jahres 2012. Heute testet die Aktie zum zweiten Mal in kurzer Zeit das Ausbruchsniveau bei 8,70 Euro. Gelingt nun der Sprung darüber könnte auch hier die Bodenbildung abgeschlossen sein. Ich rechne in diesem Jahr noch mit Kursen von mindestens 12,- Euro. Mit einer Dividendenrendite von 9 Prozent ist Veolia immer noch einer der attraktivsten Titel in Europa, und zudem in einem nahezu krisensicheren Geschäftsfeld tätig.

Liebe Leser,…Natürlich habe auch ich keine Glaskugel auf dem Schreibtisch, und kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht sehen ob sich das freundliche Börsenumfeld auch in den nächsten zwei Wochen fortsetzen wird, aber die Wahrscheinlichkeiten sprechen immer noch für die Bullen. Und solange dies so ist sehen ich in den oben genannten Aktien immer noch hervorragende Möglichkeiten an dieser Bewegung zu partizipieren. Bleiben Sie also bei Ihre Anlagestrategie, sichern Sie die Risiken konsequent ab und lassen Sie Ihre Gewinne weiter laufen. Und denken Sie immer daran, der Wind kann schlagartig auch wieder drehen!

Am Wochenende wird der zweite Teil unseres TradingUpdates mit unserem kostenlosen Aktien Newsletter verschickt. Darin beschäftigen wir uns dann unter anderem etwas näher mit der aktuellen Situation bei Klöckner & Co. Aixtron, Rheinmetall, Salzgitter, K+S und einigen Gold-Aktien. Bis dahin wünsche ich ihnen weiterhin gute und erfolgreiche Trades. Ihr Lars Röhrig

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Gigaset Communications Aktie – kommt jetzt der Ausbruch?


Die Gigaset Aktie konnte in den letzten Wochen nicht von dem freundlichen Börsenumfeld profitieren. Der Grund bleibt weiterhin unklar, denn die zuletzt gelieferten Zahlen und Nachrichten waren allesamt positiv. Inzwischen wird auch offen vermutet das hier etwas im Busch sein könnte, und das Unternehmen demnächst mit schlechten Nachrichten an den Markt kommen könnte. Der aktuelle Aktienkurs  würde diese Vermutung unterstützen. Es handelt sich bei der Gigaset Aktie also im Moment eher um ein spekulatives Investment, das sei hiermit deutlich voraus geschickt! Zuletzt konnte das Unternehmen einen deutlichen Ausbau seines Distributions-Netzes verkünden. Neben den bestehenden Partnern Allnet und Komsa Systems, und Herweck  sind nun auch  Michael Telecom und Itancia als Kooperationspartner mit an Bord. Mit Itancia hat das Unternehmen zudem einen europaweiten Rahmenvertrag abgeschlossen.

 

Mit einem von den Analysten erwarten  KGV von 4,59 für 2012 und für 2013 von 3,63, sowie einer für das kommende Jahr zu erwartenden Dividende in Höhe von 6,3 Prozent, wäre die Aktie sicherlich noch ein echtes Schnäppchen am deutschen Aktienmarkt. Charttechnisch hat sich nun wieder eine äußerst interessante Situation entwickelt. Der Slow Stochstics Indikator hat bereits gestern in den positiven Bereich gedreht, der MACD scheint unmittelbar vor einem deutlichen Kaufsignal zu stehen. Zum anderen notiert der Relative Stärke Index (RSI) in einem sehr niedrigen Bereich, eine entsprechend starke Kursbewegung nach oben wäre also bei einem erfolgreichen Überschreiten der Hürde bei 2,44 Euro wahrscheinlich die Folge.

Die aktuelle Unterstützung bei der Aktie ist bei 2,13 Euro zu finden. Diese Marke hat auch bei der letzten Kursbewegung, die ein neues 5 Monats Tief markierte, erneut gehalten. Fällt die Aktie von Gigaset also wieder erwarten unter diese Marke ab, dann droht ein entsprechend starker Abverkauf. Die Aktie könnte dann noch einmal in Richtung 1,80 Euro abfallen. Grundsätzlich würden wir hier aber das Chance/Risiko Verhältnis als sehr günstig bezeichnen. Für spekulative Naturen ist die Aktie wegen der o.g. Gegebenheiten durchaus einen intensiven Blick wert.

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Commerzbank und Deutsche Bank behalten ihre Top Noten – noch !


Wie heute bekannt wurde hat die US Ratingagentur Standard & Poors ihr  aktuelles Bewertungsmodell für die beiden Deutschen Großbanken, Deutsche Bank und Commerzbank überarbeitet.  S&P hat die Kreditwürdigkeit für die Deutsche Bank weiterhin mit  „A+” und das der Commerzbank mit „A” erneut bestätigt, was in diesem Umfeld sehr wichtig sein dürfte, um weiteres Vertrauen in die Finanzinstitute aufzubauen. Zuvor waren Commerzbank und Deutsche Bank auf einer verschärften Beobachtungsliste (CreditWatch negativ) von S&P für eine mögliche Herabstufung gewesen. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch, dieser dürfte aber auch keine große Überraschung für den Markt sein. Denn der Ausblick wurde bei Deutscher Bank und Commerzbank auf „negativ” belassen.

Die Ratingagentur begründete ihre Bestätigung der Ratings vor allem mit dem Erhalt des AAA-Ratings für Deutschland. Die Kreditinstitute wurden, nachdem die Kreditwürdigkeit Deutschlands mit der Bestnote “AAA” bestätigt, und der Ausblick für Europas größte Volkswirtschaft auf “stabil” angehoben worden waren, ebenfalls unverändert eingestuft. Demnach bleibt auch Deutschland bis auf Weiteres in der Gruppe 2. Bei der Einstufung reicht die Kategorisierung der Gruppe von 1 (geringstes Risiko) bis 10 (höchstes Risiko). Die nun vorgenommene Bestätigung der Bonitäten erfolge in Reaktion auf die Bekräftigung der Spitzenkreditwürdigkeit Deutschlands, schreibt S&P weiter.

Die Chancen auf eine weitere Erholung bei den beiden Bankaktien stehen somit nicht schlecht. Nach der aktuellen Konsolidierung, die nun bald abgeschlossen sein dürfte, könnte für die Commerzbank Aktie nun also der nachhaltige Sprung über die 2,- Euro Marke anstehen, wenn kein weiteres Ungemach aus Griechenland droht…!

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Gewinnexplosion – Apple setzt immer noch kräftig einen drauf!


Die niemals enden wollende Erfolgsgeschichte des Apple Konzerns geht auch nach dem tragischen Tod von Steve Jobs unverändert weiter. Apple konnte seinen Umsatz erneut ganz erheblich steigern und verdoppelt den Quartalsgewinn auf Jahresbasis auf mehr als 13 Milliarden Dollar. Vor allem das neue iPhone und das iPad spülen weiterhin Milliarden in die Kassen des Technologiekonzerns. So wurden im vergangenen Quartal nicht weniger als 37 Millionen Exemplares des iPhone und 15,4 Millionen iPads verkauft. Insbesondere das hervorragende Weihnachtsgeschäft hatte Apple in neue Umsatz-Sphären gehoben.

Der Umsatz legte im Berichtszeitraum um satte 73 Prozent auf 46,33 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten im Schnitt mit rund 39 Milliarden Dollar Umsatz, und einem Gewinn je Aktie von 10,16 Dollar gerechnet. Tatsächlich belief sich der Gewinn nun aber auf 13,87 Dollar je Aktie. Die Apple-Aktie verteuerte sich nachbörslich um satte acht Prozent auf etwa 452 Dollar. Das dürfte nicht nur Technologiewerte heute beflügeln sondern einmal mehr die gesamten Börsen. Denn kein Unternehmen ist im Moment ein besserer Gradmesser für die Konsumfreude der Menschen, trotz Krise und trotz angeblich drohender Rezession…

Als Apple Aktionär muss man sich nun wohl langsam wirklich die Frage stellen wie weit diese Reise noch gehen kann. Wie viel Steigerung ist angesichts solch bombastischer Zahlenwerke in Zukunft noch drin. “The Sky is the Limit” sagt der optimistische Amerikaner, aber im Umsatz und Gewinn- Himmel ist Apple ja schon seit Jahren. Ich muss diesem Konzern meinen größten Respekt zollen. Immer wenn ich persönlich der Meinung bin dass die letzten Zahlen nicht mehr zu toppen sind setzt Apple noch einen drauf. Vielleicht schaffen Sie das ja auch noch im nächsten Quartal…

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Commerzbank und Deutsche Bank – da geht noch mehr !


Die Aktie der Commerzbank macht, nach der langen Leidenszeit, inzwischen richtig Spaß. Heute wurden die Aktienkurse europäischer Banken erneut durch gute Nachrichten beflügelt. Davon können Commerzbank und Deutsche Bank ebenfalls stark profitieren. Deutschland und Frankreich setzen sich für eine schnelle Lockerung der Kapitalregeln ein. Laut einem Bericht in der FTD wollen Finanzminister Wolfgang Schäuble und Francois Baroin schon am morgigen Dienstag konkrete Pläne bezüglich einer Lockerung der Eigenkapitalvorschriften (Basel III) präsentieren. dabei soll es im Kern darum gehen den europäischen Banken mehr Zeit einzuräumen. Die für 2015 geplante Veröffentlichung des Verschuldungsgrades, in der  Anteil an Fremdkapital detailliert aufgeschlüsselt werden muss, soll für die Banken nun erst im Jahr 2018 Pflicht werden.

Ebenso erleichternd für die Märkte wirkt auch der Plan der beiden Politiker Banken, die Besitzer von Versicherungsunternehmen sind, künftige weniger in die Pflicht zu nehmen. Deren Kapital soll nur noch einmal insgesamt und nicht für die beiden Unternehmenszweige getrennt bilanziert werden. Diese Veränderung würde die Situation vor allem für einige französischen Großbanken deutlich entspannen. Das Umfeld für Bankaktien bleibt weiterhin hervorragend. Einzig die Unsicherheiten bezüglich einer finalen Lösung der Griechenland Problematik, und der tatsächlichen Höhe des Schuldenschnitts könnten in den kommenden Tagen noch einmal belasten.

Gerade wurde auch unser nächstes Kursziel für die Commerzbank Aktie mit 1,86 Euro überschritten. Ich gehe weiterhin davon aus das das Umfeld für Banken im Allgemeinen und die Commerzbank im Speziellen freundlich bleiben wird. Die nächsten Chartmarken liegen nun bei 1,92 Euro sowie 2,12 Euro. Gelingt es auch diese Marke zu überschreiten dürfte der Weg dann endgültig frei nach oben sein. Das lange Leiden der Commerzbank Aktionäre dürfte nun erst einmal vorbei sein. Das zuletzt von den Analysten der Deutschen Bank ausgegebene Kursziel von 2,70 Euro rückt damit bald in greifbare Nähe. Für den Branchenprimus ist nun die Marke bei 33,80 Euro sehr entscheidend. Kann die Aktie der Deutschen Bank darüber schließen dürfte auch die Zone um die 36,- Euro schnell wieder erreicht werden. Lassen Sie die Gewinne laufen!

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Der DAX hat die Zielzone erreicht – wie gehts weiter?


Liebe Leser, wir befinden uns nun wohl in einer sehr entscheidenden Phase des noch jungen Börsenjahres 2012. Die von uns genannte Zielmarke von 6.400 Punkten wurde erreicht und sogar mehrfach überschritten, die 6.500er Marke konnte hingegen noch nicht erreicht werden. Die aktuelle Situation im Deutschen Leitindex ähnelt in vielerlei Hinsicht der im Oktober des vergangenen Jahres. Auch damals konnte sich der Markt von seinen Tiefsständen stolze 1.300 Punkte nach oben bewegen, und hat dabei diverse Widerstandslinien mit einer gewissen Leichtigkeit überwunden. Der MACD-Indikator stieg noch weiter an, während aber der Stochastik-Indikator bereits eine deutliche Divergenz ausgebildet hatte, ebenso wie heute! Letztlich konnte der Ausbruch Ende Oktober dann nicht gehalten werden, und es kam zum einem deutlichen Rückgang von über 1000 Punkten. Soweit zur Geschichte, wir werden in den kommenden Tagen sehen ob sich diese wiederholt…

Der DAX befindet sich nun schon seit dem 20.Dezember 2011 in einem kontinuierlichen Anstieg ohne wirklich nennenswerte Rücksetzer. Mit dem Überwinden der 6.200-Punkte-Marke wurde nun endlich die wichtige Hürde genommen. Bei ca. 6.476 Punkten befindet sich nun die Marke des 38,20 Fibonacci Retracements, ebenso wie bei 6,432 Punkten das Oktober Hoch 2011. Zusätzlich müsste der DAX bei einem weiteren Anstieg nun das Fukushima-Tief aus dem März 2011 hinter sich lassen. Widerstände sind also auf kurze Sicht genügend vorhanden. Die Zielzone von 6.432 bis 6.513 Punkten dürfte sich somit nun als harte Nuß erweisen, die es zu überwinden gilt. Wird auch diese Marke noch überschritten, käme es zu einem bedeutenden charttechnischen Kaufsignal, das den DAX theoretisch bis zur Marke bei 6850 Punkten steigen lassen könnte.

Bei den US Indizes sieht die Situation im Moment recht ähnlich aus. Der S&P 500 konnte mit dem Überwinden der 1.300er Marke nun neues Potenzial freisetzen. Allerdings wird dieser Aufschwung nach meinen Beobachtungen nicht von allen Branchen getragen, Insbesondere eine “Normalisierung” im Finanz- und Bankensektor sorgte in den letzten Tagen für freundliche Stimmung. Während sich beispielsweise der Transportsektor geradezu dramatisch negativ entwickelt hat. Ob diese erneut liquiditäts- getriebene Rally also dauerhaft Bestand haben wird bleibt in meinen Augen noch abzuwarten. In der kommenden Woche geht die US Berichtssaison in Ihre heiße Phase, größere Enttäuschungen sind bislang ausgeblieben. Das könnte im kommenden Berichtszeitraum aber schon wieder ganz anders aussehen! Lesen Sie dazu auch bitten den vorangegangenen Artikel…

Für den Moment sieht übergeordnete Trend unverändert stark aus, aber man sollte allmählich etwas vorsichtiger werden!

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Baltic Dry Index stürzt ab – Arch Coal, Peabody Energy, Alpha Natural Ressources und Consol Energy taumeln


Der Grund für die schwache Performance der Kohleaktien, Arch Coal, Peabody Energy, Alpha Natural Ressources und Consol Energy in den letzte Tagen ist hauptsächlich wohl in zwei Faktoren zu suchen, die für die Branche auch alles andere als günstig sind. Ich hatte ja bereits in den letzten Tagen angedeutet, dass es hier ein paar Belastungsfaktoren gibt, auf die ich nun heute etwas näher eingehen möchte. Als Frühindikator für die Konjunkturentwicklung eignet sich der so genannte „Baltic Dry Index“, der das Frachtaufkommen für sogenannte „Schüttgüter“ auf den wichtigsten Schifffahrtslinien misst. Hierunter fallen vorrangig Güter wie Kohle, Erze (Eisenerz) und Öl. Seit November sendet dieses Barometer bereits deutliche Signale. Der Baltic Dry Index ist in den letzten drei Monaten regelrecht abgestürzt.

Nun, ich war ja in den letzten Monaten immer der Ansicht, dass wir in Deutschland nicht in eine Rezession abgleiten werden. Insbesondere bei den deutschen Automobilherstellern ist die Nachfrage weiterhin sehr hoch, und auch die jüngsten Daten aus China belegen dass der Absatzmarkt dort wohl noch eine ganze Weile für gute Exportwerte sorgen sollte, wenn auch etwas gedämpfter als gewohnt. Dennoch muss man gerade diesen Index wohl in den kommenden Wochen verstärkt im Auge behalten. Hinzu kommt dass der HARPEX, das Pendant zum BDI der die Frachtraten in der Containerschifffahrt misst, ebenfalls seit Monaten schon deutlich sinkende Frachtraten signalisiert. Genauer gesagt misst der Harper Petersen Charterraten Index die Container-Transportkosten von Fertig- oder Halbfertigwaren, die aus den Rohstoffen, die der Baltic Dry Index misst, hergestellt werden.

Eine mögliche Erklärung der Fachleute für diese Entwicklung ist: In den letzten Wochen sind eine ganze Reihe von Transportschiffen von den Reedereien fertiggestellt worden. Dieses Überangebot drückt jetzt zusätzlich auf den Markt und beeinflusst die Frachtraten weiter negativ. Es ist also nicht zwingend die Nachfrage nach Rohstoffen wie Kohle oder Fertigwaren in den letzten Monaten zurückgegangen. Insbesondere für die Kohlebranche rechnen Marktbeobachter in der nächsten Zeit aber mit weiter fallenden Preisen. Bemerkenswert ist an dieser Stelle wohl auch, dass dieser Effekt noch nicht bei den Stahlproduzenten und Rohstoffkonzernen (Eisenerz) angekommen ist. Es kann sich also somit um ein rein brachenspezifisches Problem handeln. Denn alle oben genannten Aktien der großen amerikanischen Kohleproduzenten notieren nahezu an den Jahrestiefständen, während die Eisenerz-Produzenten sich schon wieder von diesen lösen konnten, ebenso wie die weiterverarbeitende Stahlindustrie.

Dennoch ist die Frage ist nun ob die beiden genannten Indizes bald wieder nach oben drehen werden, und somit die Kohleaktien wahrscheinlich deutlich zu günstig sind, oder ob die Korrektur bei den Kohlewerten sich demnächst auch bei Stahl- und Rohstoffwerten zeigen wird, und somit auch die viel beschriebene Rezession wahrscheinlicher wird? Erst die Quartalszahlen einzelner Branchen zum ersten Quartal des Jahres 2012 werden uns hierzu wohl die notwendigen Daten liefern! Achten Sie also verstärkt auf die Unternehmensdaten aus den genannten Branchen, und beobachten Sie die Entwicklung bei den beiden Indizes, dem Baltic Dry Index und dem HARPEX etwas genauer.

Um das Bild abzurunden habe ich Ihnen hier noch den Chart des Weekly Intermodal Rail Traffic aus den USA eingestellt. Dieser misst, wie man schon vermuten könnte, die Transporttätigkeit aller Eisenbahnstrecken Nordamerikas. Auch hier sehen wir einen herben Einbruch im Januar. Natürlich kann es sich um einen Einmal-Effekt handeln, das sollte nicht vergessen werden. Aber die Summe der Dinge erzeugt schon ein gewisses Bild, und gerade die gesunkenen Eisenbahntransporte widerlegen die Theorie dass es sich hierbei lediglich um Überkapazitäten in der Schifffahrt handelt. Als Anleger sollte man also in den kommenden Wochen etwas vorsichtiger sein. Die Transport Indikatoren notieren inzwischen nahe dem Tief aus dem Jahre 2009, oder sind auf dem besten Wege dahin.

Grundsätzlich muss man also erst einmal davon ausgehen dass sich sowohl der Import als auch der Export deutlich verlangsamt haben könnten. Alle Indizes wären somit auch ein Hinweis darauf sein dass die Wirtschaftstätigkeit Chinas im Moment rückläufig ist. Es werden weniger Rohstoffe und weniger Energie zur Herstellung der Produkte benötigt, und dementsprechend auch weniger Waren exportiert. Das ist nicht unbedingt ein Faktor der für Ihre Aktivitäten in den nächsten zwei Handelswochen relevant ist, aber durchaus einer den Sie bei Ihrer Jahresplanung berücksichtigen sollten. Diese Beobachtung zusammen mit der charttechnischen Situation nahezu aller wichtiger Indizes mahnen zu Vorsicht.

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Gastkommentar: Energieausblick USA – Keystone-Ölpipeline und US-Präsident Obamas Veto


Finanzexperten und Analysten glauben, dass im Jahr 2012 zahlreiche wichtige unternehmerische sowie politische Entscheidungen im Bereich ENERGIE und die Versorgung mit Energie getroffen werden. Aktuell wird in den USA der Abbau von Gasvorkommen (zunehmend auch Öl) aus Schiefergestein massiv vorangetrieben. Die Energiebranche bezeichnet das als “Fracking-Boom.”
Heute hierzu der Energieausblick USA 2012 sowie die Vorstellung der interessantesten Player in diesem zukunftsträchtigen Segment im Kurzüberblick:

Die US-Regierung von Präsident Obama hat sich gestern, 18.01.2012, einstweilen gegen den Bau der 2.700 Kilometer langen Keystone-XL-Ölpipeline von Canada in die USA ausgesprochen, weil dieses Pipeline-Projekt quer durch die USA trassiert und einige wichtige Fragen zum Umwelt- und Naturschutz weiterhin offen geblieben sind. „Wir erwarten, dass die Pipeline (mit diesem Verlauf) abgelehnt werden wird“, heißt es aus gut unterrichten Kreisen. (“We’re expecting the pipeline to be rejected,” the source said).

Damit ist diese überaus wichtige Frage zur Zukunft und Sicherung der US-Energie-Politik allerdings noch lange nicht vom Tisch. Aus Regierungs- und Verwaltungsquellen heißt es, es bedarf noch etwas mehr Zeit, um alternative Routen für den ursprünglich geplanten Verlauf dieser Pipeline zu prüfen, um weniger sensible Natur-Lebensräume zu durchlaufen und eine entscheidende Trinkwasserquelle in Bereich von Nebraska zu schützen.

„Realistisch gesehen, dürfte es keine adäquaten Alternativen zum Keystone-Pipeline-Projekt geben, will man den kostenaufwendigeren und gefährlicheren See- und Schienen-Transport vermeiden“, kommentiert Analyst Sandro Valecchi. Die geplante 1.700-Meilen – TransCanada Pipeline ist und bleibt nach wie vor ein mächtiges Symbol im Kampf um die Zukunft der US-Energiepolitik.
Die geschäftlichen Vorzeichen im Gas- und Pipelinebusiness ergeben für 2012 somit eine insgesamt positive Prognose:

·         Die Unternehmensgruppe Kinder Morgan Energy Partners investiert 210.000.000 $, um ein Tanklager mit 7 Tanks und einer Speicherkapazität von 2,4 MMbbls für Rohöl und Öl-Kondensat beim Edmonton Terminal in Strathcona County (Canada, Provinz Alberta) zu bauen. Kinder Morgan Kanada Terminals ist langfristige Verträge mit seinen Kunden eingegangen und somit gut aufgestellt, um das Projekt zu stemmen.Trans Berg Pipeline, eine Unternehmenstochter der Kinder Morgan-Gruppe hat von der staatlichen Aufsichtsbehörde National Energy Board die erforderlichen Genehmigung erhalten und wird mit dem Erweiterungsbau der Edmonton-Anlage beginnen. Es wird erwartet, dass diese neuen 7 Tanks Ende 2013 in Betrieb genommen werden können.

·        Unterdessen hat Kardinal Gas Storage Partner (eine hundertprozentige zwischenstaatliche Erdgas-Tochter Cadeville Gas Storage LLC) eine 10-jährige Vereinbarung mit Shell Energy North America (USA) getroffen. Es geht um einen Großspeicher für Gas in der Nähe des Perryville – Delhi Hub im Nordosten Louisiana. Diese Vereinbarung gilt als Novum und Präzedenzfall in der Branche zugleich. Der Speicher wird voraussichtlich 2013 in Dienst gestellt und wird eine Speicherkapazität von rund 17 Mrd. m³ Arbeitsgas haben.

·         Spectra Energy-Tochter, Texas Eastern Transmission erhielt von der US-Aufsichtsbehörde FERC die Zulassung für das Top-Ausbauprojekt Texas Eastern Appalachia to Market (TEAM) 2012. Das Unternehmen plant den Bau einer Pipeline-Vernetzung. Nach seiner Fertigstellung wird es in Erweiterung des bestehenden Texas Eastern Pipeline-Systems um zusätzliche Appalachian und Marcellus Shale Erdgaslieferungen ergänzt, damit die sogenannten verschiedenen Premium-Märkte, einschließlich des Nordostens der Vereinigten Staaten, zuverlässig beliefert werden können. Das TEAM 2012 Projekt umfasst die Installation zusätzlicher Pipelines und Kompressionen auf Fernleitungssystem der Texas Eastern in Pennsylvania. Wenn es im vierten Quartal abgeschlossen wird, ermöglicht der Ausbau zusätzliche Kapazitäten in einem Volumen von bis zu 200 MMcf / d. Eine Schnittstelle der Pipeline Vernetzung ist an der Columbia Gas Transmission Einrichtungen in der Nähe Marietta, PA, vorgesehen.

·         Atlas Pipeline Partners, LP hat sich zu einer langfristigen, kostenintensiven Vereinbarung mit XTO Energy Inc., einer Tochtergesellschaft von ExxonMobil, entschlossen, um gemeinsam Erdgas-Förderung und Verarbeitung zu betreiben. Gesprochen wird von 60 MMcf / d aus der Woodford Shale (Oklahoma) für die dortige Verarbeitungsanlage in Velma, Oklahoma. Mit dieser Vereinbarung unterstützt APL den Ausbau des Velma Systems im Volumen von bis  zu 160 MMcf / d.

Vom positiven Trend in der Branche profitieren vor allen Dingen auch die Zulieferer, Ausrüster und Spezialunternehmen:

·         ShawCor Ltd ‘s pipecoating Division Bredero Shaw, hat einen Vertrag mit einem Wert von über 45.000.000 USD von Hyundai Heavy Industries geschlossen und zeichnet verantwortlich für Korrosionsschutz und Schutz-Beton-Beschichtungen für das Barzan-Pipeline-Projekt in Katar (Arabischen Golf). Die Beschichtungsarbeiten, FBE Korrosionsschutzanstriche und HeviCote Betongewicht Beschichtungen werden vertragsgemäß in Bredero Shaws Werk in Ras al Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten durchgeführt werden und bereits in Kürze beginnen.

·         FMC Technologies, Inc. hat eine Vereinbarung getroffen mit LLOG Exploration Company, LLC, für die Konstruktion, Herstellung und Lieferung von Unterwasser-Produktionssystemen für ein Projekt im Golf von Mexiko.

Zur Refinanzierung dieser gewaltigen Projektkosten in der Gas-, Öl- und Förderindustrie bleibt bei der Preisfindung leider nur eine Richtung: Die Endpreise steigen weiter nach oben, und damit auch die Chancen der genannten unternehmen an dieser Entwicklung in den kommenden Monaten entsprechend zu partizipieren. Sandro Valecchi

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Die Aktien des Tages – Commerzbank, IBM, Microsoft, Intel, ThyssenKrupp, Lufthansa und TUI


Die Bullen sind weiterhin am Drücker. Auch in Asien bleiben die Aktienmärkte nach den guten Vorgaben aus den USA freundlich. IBM, Microsoft und Intel haben heute Nacht allesamt gute bis sehr gute Zahlenwerke abgeliefert was den Markt  weiterhin unterstützen sollte. Alle genannten Aktien waren nachbörslich kräftig im Plus. Lediglich Google konnte trotz nicht von dem freundlichen Umfeld und den eigentlich passablen Zahlen profitieren, da CEO Eric Schmidt überraschend seinen Rücktritt erklärt hat, was die Aktie nachbörslich kräftig unter Druck brachte. Die Vorgaben für den heutigen Handel sind also unverändert gut, lediglich kleinere Störfeuer seitens des heute stattfindenden kleinen Verfallstages zu erwarten. In einzelnen Aktien könnte der Handel heute also noch einmal sehr volatil werden, da das Bärenlager inzwischen mächtig unter Druck stehen dürfte.

Die Aktie des Tages gestern waren natürlich die Commerzbank Aktie, mit guten Nachrichten zum Abschluss der Restrukturierung und der geplanten Rekapitalisierung. Mit einem Schlusskurs von 1,62 Euro sollte der Grundstein für einen weiteren Anstieg nun gelegt sein. Die Deutsche Bank Aktie konnte von der allgemein guten Stimmung für Bankenwerte ebenfalls kräftig profitieren und ging mit einem satten Plus von 8,43 Prozent aus dem Handel. Bankentitel bleiben gefragt und dürften auch weiterhin das größte Nachholpotenzial, aber auch das größte Rücksschlagsrisiko haben.

Beim Sportwagenbauer Porsche sorgten neue Nachrichten zu den drohenden Klagen gegen das Unternehmen für gute Stimmung. Zum einen gelang es dem Konzern noch weiteren Aufschub bei einigen Klagen aus Deutschland zu bewirken, und zum anderen beflügelte ein Bericht im “manager magazin” nach dem die Porsche SE nun wohl aktiv in Vergleichsverhandlungen mit den klagenden US Fonds eingetreten ist. Die Aussicht auf deutlich niedrigere Vergleichszahlungen beflügelten den Aktienkurs. Die Aktie dankte es mit einem Kurssprung von 8,28 Prozent, der zum Ausbruch über die wichtige Marke von 45,- Euro führte. Das Kursziel für die nächsten Tage ist nun 49,- Euro bzw. 54,- Euro in der Folge.

Die Lufthansa Aktie konnte sich ebenfalls von Ihren Tiefstständen lösen, und notiert seit gestern wieder über der wichtigen Marke von 10,- Euro. Die Fluglinie will ihr China-Engagement im Frachtbereich beenden. Um das gescheiterte Joint Venture Jade Cargo wiederzubeleben, wären 50 Mio. Euro nötig. Der Partner Shenzhen Airlines wird seinen Anteil jedoch nicht aufbringen wollen. Mit einem Kursplus von 4,89 Prozent war die Aktie der Kranich Airline  gestern drittstärkster Wert in Dax. Hier sehe ich persönlich noch deutliches Nachholpotenzial, da die Rally bislang fast gänzlich an dem Wert vorbei ging.

Die ThyssenKrupp Aktie wurde gegen Handelsende ebenfalls von einem Gerücht beflügelt, und landete somit auf Platz vier der besten DAX Werte. Der Stahlriese soll sich angeblich von Werken im Ausland trennen wollen, hieß es nach unbestätigten Berichten. Nach dem Fiasko in Brasilien kam diese Nachricht offenbar gut an. Dennoch würden wir bei der Thyssen Aktie in den nächsten Zeit etwas Vorsicht walten lassen.

Und bei TUI scheint nun nach Jahren endlich das Personalkarussell in Gang zu kommen. Michael Frenzel, der langjährige TUI Chef, der unter anderem die Beteiligung an Hapag Lloyd zu verantworten hat, will seinen Stuhl räumen. In den letzten Jahren hatte man ja schon fast den Eindruck die beiden wären miteinander verwachsen. Die Suche nach einem Nachfolger hat offenbar bereits begonnen. Ursprünglich sollte Frenzel den Reisekonzern noch bis 2014 führen. Was hinter den Kulissen gespielt wird weiß natürlich niemand so genau, aber ich würde mal behaupten dass der Abgang Frenzels wahrscheinlich nicht so ganz freiwillig ist. Der TUI Aktie hingegen sollte es mittelfristig gut tun wenn alte verkrustete Strukturen aufgebrochen werden. Allerdings ist der Titel seit unserem Einstieg bei 3,87 Euro mit über 42 Prozent Gewinn auch schon sehr gut gelaufen.

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Die Porsche Aktie bricht nach Vergleichsangebot an US Fonds aus!


Die Porsche Aktie macht heute ebenfalls auf sich aufmerksam nachdem der Titel nun unter hohen Umsätzen nach oben ausgebrochen ist. Der Widerstand bei 45,- Euro konnte überwunden werde. Grund für diese neue Euphorie bei dem Sportwagenbauer dürfte die Meldung sein dass Porsche gerade versucht sich mit einer Gruppe von US Fonds außergerichtlich zu einigen. Dabei soll das Unternehmen den klagenden Fonds nun ein niedrige dreistelligen Millionenbetrag angeboten haben wenn diese die Schadensersatzklagen im Gegenzug fallen lassen. Laut dem Manager Magazin machen die Fonds vor Gericht einen Schaden in Höhe von mindestens einer Milliarde Dollar geltend. Sie lehnten das von der Kanzlei Sullivan & Cromwell übermittelte Porsche-Angebot als zu niedrig ab.

Nicht unbedingt die die Tatsache dass dieses Angebot gescheitert ist dürfte den Aktienkurs heute beflügeln, sonder viel mehr die grundsätzliche Bereitschaft der Kläger eine Einigung herbei zu führen, die eventuell deutlich unter den geforderten Summen liegen könnte. Dies würde dann natürlich auch den Wert der Porsche Aktie positiv beeinflussen. Denn in den vergangenen Wochen wurde in dem Aktienkurs wohl jegliche schlechte Nachricht voll eingepreist, auch eine mögliche Niederlage Porsches vor Gericht und Strafzahlungen in entsprechender Höhe. Inzwischen haben die Kläger auch ihren Fokus etwas verlagert und versuchen nun einen Teil der Summe beim Mutterkonzern VW einzutreiben.

Porsche könnte also deutlich günstiger aus der Sache raus kommen als befürchtet, und das spielt der Markt nun offenbar schon durch. Charttechnisch betrachtet wäre nach einem gelungenen Ausbruch erst einmal Luft bis 49,- Euro. Mittelfristig erwarte ich sowieso noch ganz andere Kurse bei der Aktie. Unsere Einschätzung zum tatsächlichen Wert der Porsche Aktie haben wir kürzlich ja bereits publiziert. Die Porsche SE wollte den Bericht nicht kommentieren und verwies darauf das man sich zu laufenden verfahren grundsätzlich nicht äußern würde.

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Commerzbank viel besser als gedacht! – Ausbruch und Shortsqueeze


Endlich mal richtig gute Nachrichten von der Commerzbank. Das Bankhaus hat das Core-Tier-1-Kapital aus eigener Kraft bereits bis Ende 2011 um 57 % gestärkt, und somit die wesentlichen EBA-Eigenkapitalanforderung erfüllt. Mit den getroffenen Maßnahmen hat die Commerzbank damit das Potenzial, ihr Kernkapital bis zum Stichtag 30.Juni 2012 um insgesamt rund 6,3 Milliarden Euro aus eigener Kraft zu stärken, hieß es in der heutigen Meldung. Damit steigen die Chancen, dass der Bankenriese die Rekapitalisierung aus eigener Kraft schaffen kann deutlich!

Die drei wesentlichen Bestandteile dieses Maßnahmenpakets sind fortgesetztes RWA-Management (Core-Tier-1-Entlastung rund 1,5 Milliarden Euro), die weitere Reduzierung der regulatorischen Kapitalabzüge (Volumen: rund 0,35 Milliarden Euro)sowie eine geplante Gewinnthesaurierung in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro. Darin enthalten sind geplante zusätzliche Sachkosteneinsparungen im ersten Halbjahr 2012 in Höhe von rund 150 Millionen Euro.

Weiter heißt es in der offiziellen Meldung: Auf Basis der gegenwärtigen Geschäftsplanung und vorbehaltlich keiner weiteren Verschlechterung der volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere auch keiner weiteren Verschärfung der Staatsschuldenkrise, erwartet die Commerzbank somit weitere positive Effekte zur Deckung des EBA-Kapitalbedarfs in Höhe von bis zu 3,3 Milliarden Euro. Nach Abschluss aller Maßnahmen plant die Commerzbank, zum 30. Juni 2012 eine Core-Tier-1-Quote von mehr als 11 % auszuweisen.

Die Commerzbank Aktie springt nach der Meldung kräftig an und kann bis auf 1,62 Euro zulegen. Hier scheint nun ein harter Kampf zwischen Bullen und Bären statt zu finden. Die offenen Short Positionen stehen nach der Kursbewegung im Feuer. Ich rechne damit das diese mal die Bullen den Kampf gewinnen werden, und wir spätestens am Nachmittag nach US Börseneröffnung weitere Shorteindeckungen sehen werden, die den Kurs nun über unserem kürzlich ausgegebenen Ziel von 1,56 Euro stabilisieren werden. Aus charttechnischer Sicht liegen die nächsten Ziele nun bei 1,69 und 1,86 Euro.

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