Deutsche Bank Aktie – Nach Rückkehr in den Aufwärtstrend kaufen?


Die Kursbewegungen bei der Aktie der Deutschen Bank hatte ja bereits in den letzten Tagen schon relativ deutlich auf eine Trendwende hingedeutet, was hier bei uns auf Investors Inside auch rechtzeitig und mehrfach diskutiert wurde. Bereits der Ausbruch aus der Keilformation vor ein paar Tagen war ein erster Hinweis darauf, das Überschreiten der Widerstandslinie bei 25,65 Euro dann die Bestätigung. Nun ist die Trendwende vollzogen, bzw. die Bodenbildung abgeschlossen und es darf gefragt werden wie es hier nun weiter gehen könnte. Denn mit dem heutigen Anstieg auf ca. 26,60 Euro hat die Aktie den Sprung in den zuvor existenten Aufwärtstrend wieder geschafft, wie man in dem Chart nun deutlich sehen kann.

DB Chart Analyse Trendwende

Die nächste nennenswerte Hürde stellt nun der Bereich zwischen 27,13 und 27,45 Euro dar. Kann auch dieser Überwunden werden ist der Weg zunächst frei bis an die obere Begrenzung des hier eingezeichneten Trends bei ca. 28,50 Euro. Letztlich gehe ich dann (mal wieder! ;-) ) davon aus, das dann im Anschluss zumindest die offene Kurslücke bei 28,81 Euro noch geschlossen werden dürfte, bevor sich die DB Aktie dann u.U. erneut für einen Richtungswechsel entscheidet. Ein erneuter Rückfall der Aktie unter den hier dargestellten Trend wäre kurzfristig kein Beinbruch, da auch hier noch ein paar offene Kurslücken zu finden sind. Interessant ist nun der jeweilige Schlussstand auf Tagesbasis.

Spätestens unterhalb der 25,- Euro Marke sollte aber der Stopp gesetzt werden. Es sieht also mal wieder ganz gut aus bei der permanent verprügelten Aktie des deutschen Branchenprimus. Etwas nachdenklich stimmt einzig der letzte Insiderverkauf von 28.633 Aktien zu 33,30 Dollar. Entweder hat der Nordamerika CEO der Deutschen Bank, Jacques Brand ein echt mieses Timing, oder aber wir müssen uns bald wieder auf fallende Kurse bei der Aktie einstellen, weil u.U. ein neuer Skandal auf die Stimmung drückt, von dem wir heute noch nichts wissen. Vorsicht bleibt hier somit nach wie vor angebracht, aber die Chancen dürften die Risiken so langsam überwiegen.

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LPKF Laser – Deutlich zu viel Optimismus ?


Die LPKF Laser Aktie zeigt in den letzten Tagen mal wieder etwas Stärke, was aber weniger an den fundamental guten Unternehmenszahlen liegen dürfte, als an den Empfehlungen in einigen Börsenmagazinen, die Aktie nun zu kaufen. Die Frage ist nun ob eine solche Empfehlung unter den gegebenen Umständen tatsächlich gerechtfertigt erscheint. Ich bin da nach wie vor eher skeptisch, denn die jüngsten Meldungen des Konzerns machen auf mich eher den Eindruck von Zweckoptimismus. So will man nach einem sehr schwachen Halbjahr die “deutlich anspruchsvoller” gewordenen Ziele dennoch erreichen, war kürzlich zu lesen. Voraussetzung dafür sein eine stabile Entwicklung der Weltkonjunktur…!

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 34,7 Prozent auf nur noch 45,6 Millionen Euro eingebrochen. Das EBIT schrumpfte sogar um 89,5 Prozent auf nur noch 1,6 Mio. Euro. Noch etwas schlechter lief es beim Ergebnis je Aktie (EPS) hier lag der Rückgang bei rund 90 Prozent und entwickelte sich von 0,44 auf 0,04 Euro. Positiv war lediglich zu vernehmen, dass der Auftragsbestand sowie der Auftragseingang um 148,7 respektive 41,2 Prozent gesteigert werden konnte. Diese erzielten Ergebnisse spiegeln sich somit auch im Langfristchart der Aktie nieder:

LPKF Laser Chart langfristig

Ziel des Unternehmen ist es, trotz einer im ersten Halbjahr erzielten EBIT Marge von nur drei Prozent, diese bis zum Ablauf des Geschäftsjahres auf insgesamt 15 bis 17 Prozent zu steigern. Der geneigte Leser fragt sich spätestens an dieser Stelle, wie so etwas überhaupt funktionieren kann…? Nicht dass ich dem Unternehmen diese Fähigkeit grundsätzlich absprechen möchte, aber die Wahrscheinlichkeit für das Erreichen dieser Prognose halte ich persönlich zumindest für gering.

Nehmen wir also an, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte zu finden ist. Dann wäre das Unternehmen, dass derzeit ein KGV von ca. 23 und ein KUV von über 3 aufweist, wohl immer noch recht ambitioniert bewertet. Selbst ein Erreichen der gesteckten Ziele würde die LPKF Laser & Elektronics Aktie dann aber immer noch alles andere als günstig erscheinen lassen. Bei einem angenommenen Umsatz von 140 Millionen Euro und einer 17-prozentigen Marge läge das aktuelle KGV dann beispielsweise immer noch ungefähr bei stolzen 18,5!

Aus rein charttechnischer Betrachtung ist die aktuell laufende Kurskorrektur durchaus für eine Bewegung in Richtung der 14,20 Euro Marke gut. Die spannende Frage ist dann aber was im Anschluss passieren wird? Fällt der Titel spätestens hier wieder unter das letze Tief bei 11,65 Euro wäre eine mustergültige SSKSS-Formation abgeschlossen, bzw. würde diese wohl deutlich tiefere Kursziele zur Folge haben. Doch dazu mehr, wenn es tatsächlich so kommen sollte…

LPKF Laser Stundenchart kurzfristig

Unterstützend wirkt hier nun der langfristige Aufwärtstrend (rote Linie Chart oben) , der kürzlich in Form eine Island Reversals (roter Kreis) getestet wurde. Dieses starke Umkehrsignal muss aber erst noch bestätigt werden. Denn, der heutige Kursanstieg diente zunächst wohl lediglich dazu dass noch offene Gap in einem ansonsten intakten (und leicht beschleunigten!) Abwärtstrend zu schließen. Ein echtes Kaufsignal ergibt sich somit erst oberhalb der hier eingezeichneten grünen Linie. Davor sollte man dem Grundrauschen der Medien nicht allzu viel Beachtung beimessen. Fällt die Aktie hingehen unter das hier markierte Island Reversal wäre dies ein entsprechend starkes Verkaufssignal.

Bleiben Sie also vorsichtig und handeln Sie nur das was Sie tatsächlich sehen können! Das Setup ist kurzfristig betrachtet durchaus interessant, ob dies aber auch mittelfristig bestehen kann bleibt abzuwarten.

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Nordex – Keine Panik, alles ganz normal…


Nur ganz kurz vor der heutigen Börseneröffnung in Frankfurt: Wie am Freitag hier schon erwähnt, halte ich den fast schon dramatischen Rücksetzer bei der Nordex Aktie lediglich für ein vorübergehendes Ereignis. Heute erwarte ich somit einen kräftigen Bounce, nachdem das offene Gap (siehe roter Kreis) durch die heftigen Kursverluste am Freitag nun geschlossen worden ist. Die in Ihren Short-Positionen gefangenen Investoren haben damit wohl die Möglichkeit zum Ausstieg genutzt.

Nordex Aktie Chart mit Gap
Die Nordex Aktie könnte also der heutige “Catch of the Day” sein, den man sich als Trader etwas näher anschauen sollte. Zumindest kurzfristige Gewinne halte ich hier durchaus für möglich bis sehr wahrscheinlich. Die Kursreaktion auf die eigentlich sehr guten Quartalszahlen dürften ohnehin etwas “übertrieben” gewesen sein! Gefährlich wird es hier erst bei einem deutlichen Unterschreiten der Unterstützung bei 12,50 Euro. Dann müsste man wohl damit rechnen, dass auch die anderen offenen Kurslücken noch geschlossen werden…!

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10 goldene Regeln für den Handel mit CFD´s


CFD´s oder Contracts for Difference, sind spannende Handelsinstrumente, die es ermöglichen mit einem relativ kleinen Kapitalstock große Summen an den Börsen zu bewegen. Sprich sie ermöglichen einem Trader mit einem überschaubaren Depot große Gewinne zu erzielen. Dem gegenüber stehen aber natürlich auch große Risiken!  Nachdem ich in der Vergangenheit schon einige Anfragen zu dem Thema bekommen habe, die sich hauptsächlich damit beschäftigt haben, wie man dieses Instrument am besten einsetzt, habe ich mich kurzerhand entschlossen nun meine ultimativen Grundregeln für den Handel mit CFD´s hier zu veröffentlichen. Ich hoffe diese kleine Anleitungen hilft Ihnen dabei sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen und dauerhaft erfolgreich zu sein, denn solche Instrumente gehören heute einfach zu einer ausgewogenen Anlagestrategie. Hier sind Sie nun also, die 10 goldenen Regeln für den Handel mit CFDs:

1. Niemals ohne Fallschirm

Der wichtigste aller Punkte gleich zuerst…Niemals ohne eine Absicherung traden! CFDs sind gehebelte Handelsinstrumente, bei denen der Hebel leider in beide Richtungen funktioniert. Sprich, liegt man richtig und hat den Einstiegszeitpunkt in einen Trade gut gewählt, kann man mit überschaubarem Einsatz große Gewinne erzielen. Liegt man hingegen falsch, oder war der Einstiegszeitpunkt nicht gut gewählt, können schnell hohe Verluste anfallen. Dies gilt es natürlich unbedingt zu vermeiden in dem man mit einem entsprechend Stopp-Loss arbeitet, oder Positionen erst dann aufmacht wenn charttechnische Signale ein klares Kaufsignal auslösen. Überlegen Sie sich also vor jedem Trade wie viel Kapital Sie maximal verlieren können, ohne das es Ihrem Depot allzu großen Schaden zufügt und geben Sie immer umgehend nach der Eröffnung der Position einen entsprechende Stopp-Loss-Order in Ihr System ein. Mit einem kleinen Verlust ausgestoppt zu werden gehört zum täglichen Brot eines Traders und ist nicht weiter schlimm, weil man den Trade dann zu einem späteren Zeitpunkt unter besseren Bedingungen erneut versuchen kann. In einen großen Verlust hinein zu laufen, kann hingegen schnell das Ende einer vielleicht hoffnungsvollen Trader-Karriere bedeuten. Mehr dazu im Punkt Margin Call…

2. Den Überblick behalten

Nicht zu viele Positionen auf einmal! Beim CFD Handel ist es absolut schädlich sich auf zu viele Baustellen gleichzeitig zu konzentrieren, weil man sich dann eben nicht mehr richtig konzentrieren kann. Auch wenn Sie Ihr Risikomanagement nahezu perfektioniert haben, werden Sie so höchstwahrscheinlich niemals das optimale Ergebnis erzielen. Aus der Erfahrung heraus hat sich gezeigt, dass alleine die Beobachtung zu vieler Basiswerte zu einer gewissen Handlungsunfähigkeit führen kann. Weil man sich mit jeder weiteren Position schlicht immer schwerer auf einen Trade festlegen kann. Um diese Falle zu vermeiden sollten Sie bereits eingegangene Trades optimieren, sprich aufstocken wenn Sie im Gewinn sind und Positionen die nicht laufen umgehen wieder schließen. Es besteht ansonsten die Gefahr dass eine solche Position dann zu einem längeren Investment wird und unnötig lange Kapital bindet, dass Sie an anderer Stelle besser gebrauchen könnten. Konzentrieren Sie sich also gleichzeitig auf maximal fünf Trades die Sie noch gut beherrschen können!

3. Immer das Ziel vor Augen

Genau so wichtig wie der richtige Einstiegszeitpunkt für einen Trade ist der richtige Ausstiegszeitpunkt. Dieser sollte im Optimalfall bereits vor dem eigentlichen Trade festgelegt werden. Denn, nur wer ein klares Ziel vor Augen hat wird langfristig erfolgreich sein. An Gewinnmitnahmen bist bekanntlich noch niemand gestorben. Dieser etwas platte Spruch beinhaltet eine Börsenweisheit die immer Gültigkeit haben wird. Insbesondere beim CFD Handel sind die kleinen Schritte diejenigen die am Ende zum Erfolg führen werden. Jeden Tag einen kleinen Gewinn zu erzielen, kann am Jahresende eine beträchtliche Summe ausmachen. Die meisten CFD Trader scheitern aber daran, dass sie gierig werden und ihre Positionen länger laufen lassen als ursprünglich geplant. Über Nacht kommt dann eine Nachricht die den Kurs in die nicht gewünschte Richtung bewegt. Die Gewinne sind weg und im ungünstigsten Fall ist man sogar kräftig im Minus. CFDs sind ein Instrument für zielorientierte und disziplinierte Trader!

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Aurubis rettet Salzgitter – Mal wieder…!


Ich hatte es ja bereits heute morgen vorbörslich in unserem Live-Ticker angedeutet – Die Salzgitter Zahlen geben aus meiner Sicht wenig Anlass zur Freude, wohingegen der Anteil des Gewinns, den die Aurubis-Beteiligung einmal mehr dazu beigetragen hat, aufhorchen lassen sollte. Und so kam es dann auch – Europas größte Kupferhütte hat bei einem rückläufigen Umsatz deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Während also Salzgitter noch deutlich von einem echten Turnaround entfernt sein könnte, scheint dieser bei Aurubis bereits gelungen zu sein.

Vorstandschef Peter Willbrandt zeigte sich heute erstmals seit langem wieder sehr zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr Ende September einen Gewinnanstieg verkünden zu können. Zwar gingen die Erlöse im abgelaufenen Quartal um knappe 10 Prozent auf 2,63 Milliarden Euro zurück, dennoch konnte der Gewinn (EBIT) in diesem Zeitraum deutlich von zuvor zwei auf nun 56 Millionen Euro gesteigert werden. Im Chart sieht das Ganze dann so aus:

Aurubis Chart Analyse Ausbruch

Der Aktie ist heute der Ausbruch aus dem seit Mai bestehenden Abwärtstrend nach oben gelungen. Die erste psychologische Marke die es nun wieder zu überwinden gilt ist die Hürde bei knapp unter 40,- Euro. Sollte dies in den kommenden Tagen gelingen würde ich nun davon ausgehen dass die hier eingezeichnete schwarze Linie das Kursziel aus der aktuellen Bewegung darstellt. Dies liegt irgendwo im Bereich um die 41,50 bis 42,- Euro. Erst ein Ausbruch über diesen Bereich würde die Bodenbildung bei der Aktie dann endgültig abschließen und höchstwahrscheinlich in absehbarer zeit wieder bis in den Bereich um die 45,50 Euro führen.

Fällt die Aktie hingegen wieder in den alten Trendkanal zurück wäre dies zunächst eher negativ zu werten. Ein baldiges Schließen der hier eingezeichneten Kurslücke wäre dann sehr wahrscheinlich. Ich bleibe optimistisch für die Aurubis Aktie und setze weiterhin auf das Ausbruchs-Szenario. Dabei ist es aber durchaus möglich dass der Abwärtstrend zunächst noch einsmal von oben getestet wird.
Fazit: Mit dem heutigen starken Signal sollte der Grundstein für eine kleine Rallye in Richtung der 40,- Euro Marke oder darüber gelegt sein. Für die Salzgitter Aktie hingegen, bin ich nach wie vor eher skeptisch was die nähere Zukunft anbelangt…

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Bilfinger, Drägerwerk, Lufthansa, Adidas, Pfeiffer Vakuum – wehe wenn sie patzen!


Die Kursabschläge bei den hier genannten Aktien waren schon recht bemerkenswert. Nicht eingehaltene Prognosen oder schlechter als erwartete Quartalsgewinne führten zu einer unmittelbaren Konsequenz – kräftig fallende Aktienkurse. Somit wird nun auch bestätigt, wovor ein paar wenige Marktbeobachter in den letzten Wochen und Monaten immer wieder gewarnt hatten. Die Umsatz- und Gewinnerwartungen für einige Konzerne könnten viel zu optimistisch sein…

Leider hat sich diese Annahme somit als richtig herausgestellt und es dürfte nun sehr spannend werden zu beobachten welche Unternehmen den oben genannten als nächstes folgen werden. Unabhängig davon kann es aus meiner Sicht nun sehr sinnvoll sein sich mit den “gefallenen Engeln” nun etwas näher auseinander zu setzen und zu gegebener Zeit auf einen Rebound, oder zumindest eine kräftige technische Gegenbewegung zu setzen.

Das momentane Börsenumfeld kann man durchaus als instabil bezeichnen was eine genaue Analyse der Kursziele etwas schwierig macht. Grundsätzlich gilt hierbei: Ein Rücksetzer des Dax bis auf knapp 9.000 Punkte würde solche Überlegungen ernsthaft ins Spiel bringen, sollte der Leitindex aber danach auch noch zur Schwäche neigen, dann sind auch 8.200 Punkte über den Sommer hinweg vorstellbar. Eingegangene Positionen sollten dann dementsprechend schnell wieder geschlossen werden und eine neue Analyse wird notwendig.

Bilfinger Berger

Der überraschende Abgang von Firmenlenker Olav Koch sogt noch einmal für kräftigen Gegenwind bei Deutschlands größtem Baukonzern. Hinzu kommt das politische Umfeld, dass für Zykliker, grundsätzlich äußerst ungesund ist. Dennoch muss man sich die Frage stellen ob die Abschläge in dieser Form gerechtfertigt sind. Analysten werden ihre Kursziele in den kommenden Tagen noch einmal “überarbeiten” was weiterhin für Druck sorgen dürfte. Um die 50 Euro ist die Aktie dann eventuell eine gute Kaufgelegenheit für langfristig orientierte Anleger, die auf eine baldige Beruhigung der Lage bei Billiger spekulieren wollen.

Drägerwerk

Hier ist die Gewinnwarnung zwar schon wieder etwas her, die Aktie leidet aber weiterhin unter dem Börsenumfeld und den neuen Analystenkommentaren. Die erneute Prognoserevision hat viel von dem noch vorhandenen Anlegervertrauen zerstört. Der jüngste Kursanstieg hat sich als klassischer Dead Cat Bounce entpuppt. Kurse um die 60,- Euro oder gar 55,- Euro erscheinen nun aus charttechnischer Sicht durchaus demnächst möglich zu sein.

Lufthansa

Die Lufthansa Aktie leidet unter verschiedensten Faktoren die offensichtlich alle zusammengekommen sind. Am deutlichsten wird die verfahrene Situation wohl an der Reduktion der Ziele für die kommenden zwei Jahre. Schnelle Abhilfe scheint also nicht in Sicht zu sein. Dennoch erscheint die Aktie auf diesem Niveau nun wieder attraktiv zu sein, wenn man die nötige Geduld mitbringen kann. Der Bereich um 12,50 Euro stellt eine erste Unterstützung dar, die nun halten sollte. Der nächste Unterstützungsbereich liegt bei ca 11.20 Euro. Spätestens hier kann man auf einen Turnarround bei der Aktie setzen, die sich nach einer erfolgreichen Restrukturierung als echte Dividendenperle entpuppen könnte.

Adidas

Bei dem Sportartikelhersteller ist offensichtlich so einiges falsch gelaufen um nicht zu sagen so ziemlich alles. Nicht nur das hier Anlegervertrauen leichtfertig verspielt wurde sondern auch die Salami-Informationspolitik der Führungsebene lassen vermuten das vieles noch nicht einmal bekannt ist. Ich persönlich halte auch die Krise in Russland eher als willkommene Ausrede für diverse Fehler die hier gemacht worden sind. Vorstandschef Herbert Hainer ließ zudem verlauten das man nun noch mehr Geld in Werbung stecken möchte, was die Gewinne für Aktionäre wohl auch künftig nicht allzu sehr sprudeln lässt. Die Aktie bleibt vorerst uninteressant bis der Markt entscheiden hat wie viele Vorschusslorbeeren er hier künftig noch gewähren möchte. Eine erste Haltemarke liegt bei 51,80 Euro, aber auch 45,- Euro sind durchaus noch vorstellbar!

Pfeiffer Vakuum

Der Pumpenspezialist Pfeiffer Vakuum gehörte lange zeit zu den Börsenlieblingen von Anlegern die ohne große Aufregung Geld verdienen möchten. Inzwischen ist der Aktienkurs nun von knapp unter 100,- Euro auf 68,- Euro dramatisch eingebrochen. Eigentlich waren die zuletzt gelieferten Unternehmensdaten gar nicht so schlecht, wie es der Kursverlauf vermuten ließe, aus rein charttechnischer Sicht spricht nun aber vieles dafür, dass ein weiterer Rückgang bis auf die runde Marke von 60,- Euro zu erwarten ist.

Alle hier genannten Unternehmen bleiben auch weiterhin interessant, sind aber mit den unterschiedlichsten Vorzeichen versehen. Wer die nötige Geduld aufbringt und den passenden Einstieg abwarten kann, wird wohl auch in Zukunft mit diesen Aktien Geld verdienen können. Noch könnte es dafür allerdings zu früh sein…!

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